Wie soll man deren fiesen Behauptungen reduzieren und darauf aufmerksam machen dass die Lookisten sind (diskriminieren wegen des Äusseren)?

Kommt immer mal wieder vor dass Menschen sagen (oder online schreiben)

"Es gibt keine hässlichen Menschen"

Ich bin aber hässlich (wurde mir auch öfters bestätigt) und fühle mich durch so eine Aussage meines Existenzrechtes beraubt und als "unmenschlich"= böse schlecht usw. stigmatisiert. Als wenn es weder mich noch mein Leid wert sind bemerkt zu werden; ich kein Lebensrecht habe; pädophil bin und ich von einem anderen Stern komme.

Dabei bin ich ein Produkt dieser Erde/bzw. auch von Gott, wie die Schönen hier. Selbst wenn sie meinen ich sei eine Satansgeburt (der ist ja auch gottgemacht).

Vielen passe ich jedenfalls ganz und gar nicht in das religiöse Weltbild - eig. genau wie Nymphomaninnen

Und falls ihr nicht versteht was ich meine, obwohl ihr nicht religiös seid, hier der Satz noch mal umformuliert:

"Es gibt keine Behinderten"; "Es gibt keine Homosexuellen", "Es gibt keine Kinderlosen"; "Es gibt keine religiösen Vergewaltiger";"Es gibt keine schlechten Eltern";"Es gibt keine gewalttätigen Frauen";"Es gibt keine gestressten Arbeiter";"Es gibt keine Prostituierten";"Es gibt keine Waisen";"Es gibt keine Atheisten";"Es gibt keine Gärtner";"Es gibt keine Politiker" etc.

Ich habe schon versucht, denen klar zu machen, dass es doch hässliche Menschen gibt und das an sich nicht schlimm sein müsste, wenn nicht alle anfangen und die mobben, diskriminieren (ignorieren). Meistens lenken die Ärsche aber ab, "brauchst nur mehr Selbstwert" oder die wollen nicht mehr darüber reden. Als wäre das Problem dadurch beseitigt, wenn man nicht darüber spricht.

Ich wette, dass sind auch solche Menschen die entweder selber mobben, mitmachen oder ignorieren. Helfen würden die zu 100% nicht, lieber lästern, weil das bequemer ist.

Mobbing, hässlich, Recht, Psychologie, Diskriminierung, Gerechtigkeit, Hässlichkeit, Öffentlichkeit, Lookismus, zur wehr setzen, lookism, hässliche Menschen, Philosophie und Gesellschaft
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Gibt es einen Unterschied von Naturgesetzen und "Gottes Wille"?

Ich habe "Gottes Wille" in Anführungszeichen gesetzt, da er nicht verifizierbar ist. Die Naturgesetze (Physik, Chemie, Biologie etc.) kann der Mensch bis auf wenige Feinheiten genau nachvollziehen und sie hängen nicht davon ab, ob man an sie glaubt. Sie sind nachprüfbar und keine subjektive Angelegenheit. Gibt es im Umkehrschluss einen "Willen Gottes" - was sollte er anderes sein, als das, was eben tatsächlich ist? Das, was ist, lässt sich zwar leugnen, ignorieren, aber dadurch ändert sich die Tatsache nicht. Andersrum nützt es nichts, an irgendetwas zu glauben, damit es wirklich wird.(Auch, wenn 1 Milliarde Menschen glauben, sie könnten z.B. durch Vorstellungen von einem Schnitzel satt werden, funktioniert das nicht. Sie verhungern, obwohl der Glaube daran immens sein kann). Deshalb haben wiederum Findige, die diese Tatsache sehr wohl erkennen, einen Ausweg kreiert: Durch noch mehr Glaube nützt es zwar nichts in der Wirklichkeit, innerhalb der Naturgesetze, aber nach dem Tod! Wohlgemerkt: Man verhungert, weil die Naturgesetze so sind. Das nur ein Beispiel. Woher kommen die Naturgesetze? Ist diese Frage relevant? Eine falsche Annahme kann man diesbezüglich sogar revidieren, sobald sie durch Beweise (Tatsachen) widerlegt sind. Auch der Gläubige kann sie doch nicht leugnen, sie sind Realität. Die Natur hat auch durch Gesetzmäßigkeiten den Menschen hervorgebracht. Als Werkzeug zur Erkenntnis, dass es so ist, entwickelte die Natur das Gehirn mit der Fähigkeit sich dessen gewahr zu sein. Bis hierher ist es kein Problem, diese "Schöpfung" sowohl als Gottes Werk und Wille zu bezeichnen als auch als die Natur mit seinen Gesetzen (Regeln, Konsequenzen, Entwicklungen etc,). Was genügt den Menschen daran nicht? Was wäre daran ungenügend, wenn der Mensch diese Tatsachen als naturgegeben oder gottgewollt zu sehen bereit ist? Ganz klar Folgendes: Der Mensch ist nicht zufrieden mit dem, was er daraus gemacht hat. Er will mehr! Aber anstatt alle Anstrengungen darauf zu verwenden den "Garten Eden" wieder herzustellen (unsere Erde) träumt er von einem Utopia irgendwo im Jenseits - zumindest ein paar, die aber wertvoller für das Ganze wären, wenn sie hier (auf Erden, und nicht in Gedanken) und jetzt (Gegenwart, nicht irgendwann, wenn sie gestorben sind) daran mitwirken würden. Und wenn sich der Mensch selbst hilft, im Rahmen der Anerkennung von dem was wirklich ist, dann ist der Zusatz "dann hilft ihm Gott" sicher nicht anders zu verstehen, als "dann hilft ihm seine natürliche Begabung und Kompetenz", oder? Ist das vernünftig?

(Nebenbei: dass der Mensch vernunftbegabt ist, heißt nur, dass er die Gabe, die Anlage dazu hat. Dazu gehört auch zu erkennen, was mit dieser Gabe an Vernünftigem getan werden kann und was falsch aufgefasst wird. Einfach ein Dödel sein und behaupten, da er zu den Menschen gehöre sei er vernünftig, zähle ich nicht dazu!

Religion, Umwelt, Psychologie, Vernunftgebrauch, Philosophie und Gesellschaft
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Warum haben wir, bevor Affe und Mensch EINS war, uns auseinander gelebt?

Bevor ich ins Detail gehe, versuche ich wirklich so ernst rüber zu kommen wie es mir nur möglich ist, weil die meisten Leser gleich ein bisschen verschmäht reagieren bzw. meine Ansicht nicht ernst nehmen könnten. Apropos, ich würde mich als Laie und sehr stark Interessierter der Evolutionswissenschaften bezeichnen. Also kein inhaltliches Meisterwerk erwarten ;-)

Es heißt, die heutigen Affen und wir Menschen hatten einen gemeinsamen Vorfahren. Wir ergaben sozusagen eine Art. Doch irgendwann haben sich Gruppen (mehr oder weniger) am Fleischverzehr ausprobiert, weshalb diese sich hauptsächlich von Generation zu Generation verändert oder auch von den Artgenossen "auseinander" gelebt haben. Die heutigen Affen die uns am nächsten kommen fressen mit Gewissheit auch überwiegend Fleisch. Doch ich meine gelesen zu haben, dass viele andere Affenarten reine Pflanzenfresser sind. Ich frage mich was die Hauptursache dafür ist warum sich ein Teil der Vorfahren an Fleisch ausprobiert haben.

Vor einiger Zeit habe ich einmal (zum Ausprobieren) gekifft und einen heftigen Heißhunger gefühlt. Ich hab danach recherchiert und ein bisschen mehr herausgefunden. Meine Frage lautet, ob Drogen in Form von Pilzen im Spiel waren als ein Teil der Vorfahren angefangen hat sich von Fleisch zu ernähren bzw. Tiere zu jagen. Denn, bei so einem Heißhunger könnten die Vorfahren nicht mehr an Pflanzen oder Früchten interessiert sein, sondern angeregt von Fleisch.

Was meint ihr?

Leben, Natur, Tiere, Fleisch, Menschen, Gehirn, Biologie, Drogen, Affen, Evolution, Evolutionstheorie, Neurowissenschaft, Pilze, überleben, Vorfahren, Anpassung, Philosophie und Gesellschaft
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Sind plastische Gesichtsrekonstruktionen wissenschaftlich seriös (Anthropologie)?

Hallo, häufig wird im TV gezeigt, wie beispielsweise Schädelfunde von Menschen aus der Jungsteinzeit oder von Moorleichen virtuell mit Fleisch bedeckt werden. Dann wird behauptet "so ungefähr hat der Mensch ausgesehen".

Was heißt ungefähr? Heißt es dass -rein theoretisch- Angehörige das Gesicht wiedererkennen würden? Oder ist das Resultat ein Durchschnittsgesicht aufgrund statistischer Daten zu Gewebestärken der Weichteile an verschiedenen Kopfpartien?

Oder entspricht das Ergebnis lediglich der Phantasie des Präparators?

Da wurde das Gesicht einer weiblichen Moorleiche rekonstruiert. Die Rekonstruktion zeigt ein zauberhaft hübsches Gesicht einer jungen Frau. Wie will der Präparator wissen dass die Frau zu Lebzeiten einen schönen Mund und eine schmale Nase und ein attraktives Gesicht hatte? Denn dem Schädel sind keine Informationen zu entnehmen, ob die Frau etwa ein dickes Gesicht hatte weil sie gut genährt war oder ein schmales Gesicht. Der Schädel gibt auch keine Information über Hautfalten, schmale oder dicke Lippen, Form der Nase, etc. ... (ist meine Meinung).

Das ließe sich einfach verifizieren indem das Gesicht eines verstorbenen Zeitgenossen rekonstruiert wird ohne dass der Präparator Fotos zu sehen bekommt, die den Verstorbenen zu Lebzeiten zeigen.

Wurde wissenschaftlich nachgewiesen dass Gesichtsrekonstruktionen seriös sind?

Psychologie, Altertum, Anthropologie, Archäologie, Gesundheit und Medizin, plastische chirurgie, steinzeit, moorleiche, Steinzeitmensch, Philosophie und Gesellschaft
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Korean hype? Kpop? Kboo?

Hyeo,

Ich bin dank meiner Familie schon recht früh mit der Koreanischen Kultur und auch der gleichsprachigen Musik in Kontakt gekommen und habe deshalb so einige Entwicklungen (wie das SHINee debüt) "live" mitbekommen. Das kpop mittlerweile kein Fremdwort mehr ist, ist klar, aber einige Dinge gehen mir dabei immer noch durch den Kopf:

Warum verhalten deutsche fans sich so schrecklich? (Natürlich nicht alle, aber hier in Deutschland sind die Ausmaße wirklich extrem geworden.) Ich treffe nur noch Fans an, die seit 2017 dank DNA in die "schiene" gekommen sind. Naja, richtig Wirklich into kpop sind die Mädchen und Jungen nicht. Darum soll es aber gerade nicht wirklich gehen, sondern viel mehr um das Bild, was diese Menschen von ihren "idols" haben. a

Was mich an der Entwicklung der Fanbase stört ist, dass Koreanische Begriffe völlig überzogen und anders genutzt werden; Oppa, unnie, Jagiya, saranghae, aniyo, andwae etc. Ich meine wir befinden uns in einem anderen Land, wir sprechen kein koreanisch und dem nach muss ich mich in der Schule auch nicht mit "annyeonghaseyo, Das sind zwei plus fünf, arrasso?" melden, oder?

Die Sprache ansich ist nicht das schlimme, ich habe neben meiner asiatischen Muttersprache auch angefangen aus Interesse koreanisch zu lernen, aber das ist der Punkt. Ich habe es gelernt, nicht wertlos mit wörtern rumgeworfen, die in der Sprache niemals in solchen Zusammenhängen mit so einer Aussprache genutzt werden würden. Diese Entwicklung steuert nur noch auf Koreanboos hin und das ist das worauf ich hinaus möchte.

Ich würde gerne mal wissen, wie andere Hörer dazu stehen. Ab wann ist man ein Kboo, ab wann ist es zu viel? Was ist okay, und was ist cringe?

Meine Definition von dem kboo ist ganz einfach und schlicht: Kboos sind im grundlegenden Westler, die unbedingt Koreaner sein wollen und/oder wie welche wirken wollen. Die Betonung liegt dabei auf westler, weiße. (Es gibt sicher auch anders farbige, anders herkünftige, aber davon habe ich noch nicht viel gehört.)

Sie verhalten sich wie Koreaner, sprechen mit ihren 10-Worte-Vokabular koreanisch und schminken, kleiden sich wie diese und wollen als Koreaner wiedergeboren werden. Es gibt nen Unterschied zwischen denen, die koreanisch lernen wollen, da es eine schöne Sprache is und Kboos, aber viele werfen das in einen Topf. Sie sind sehr cringy, sprechen mit einer high-pitched voice, machen übertriebenes Aegyo, hauen respektlose Klischees raus und Kpop is Korea und Korea is Kpop duh. Sie denken, dass ihr Oppa sie lieben wird und nur ihnen gehört. Sie sind besessen von koreanern oder asiaten im allgemeinen, sexualisieren diese und bevorzugen Koreaner, da sie Koreaner sind. Japan, China und Korea sind die einzigen Länder in asien und Korea is das beste Land von allen. Sie entwickeln Fetische auf Idols und sind komplett besessen von ihnen. (Es gibt aber auch noch "soft kboos" da ist das etwas anders)

Freizeit, Sprache, Idol, K-Pop, Korea, koreanisch, Hype, Cringe, Philosophie und Gesellschaft, Kboo
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Weshalb ist die Gesellschaft gegen Suizid?

Wir alle müssen irgendwann sterben und genau das, macht die Zeit auf der Erde so kostbar. In unser heutigen Gesellschaft wird dieses Thema aber gerne verdrängt, es wird zum Tabu-Thema gemacht.

Und genau das ist der Fehler. Statt offen und ehrlich mit einer existentiellen Thematik wie dem Tod umzugehen, wird geschwiegen und so getan, als wäre unser Leben endlos, als wären wir individuell unantastbar.

Grad im Bezug auf Suizid und Sterbehilfe finde ich es unverantwortlich, wie stur sich gerade auch unsere ach so liberale Politik stellt. Suizid wird verschrien, selbst wenn man unter chronischen Schmerzen leidet oder sein Leben als trostlos erachtet. 'Suizid ist keine Lösung' ist einer der grenzdebilen Sprüche, die gerne zitiert werden.

Aber - Suizid ist eine Lösung. Eine Lösung auf schwerwiegende Krankheiten, die mit unserer heutigen Medizin nicht mehr zu bekämpfen sind. Oder seelische Leiden, die das Leben einer Person über Jahre hinweg trotz diverser Therapien massiv stören und ein glückliches Leben undenkbar machen. Oder auf altersbedingte Gebrechen, Einsamkeit im Alter, ich habe mit so vielen Menschen gesprochen, sie wollen eigentlich nicht mehr, die Einsamkeit ist erdrückend, aber der Tod möchte nicht kommen.

Grade in diesen Fällen finde ich - Suizid ist eine Lösung. Eine Lösung, dem Leiden ein Ende zu bereiten. Warum muss auf Biegen und Brechen weitergelebt werden, nur um zu existieren, als wäre die Existenz per se das, was ein Leben ausmacht (nicht!).

Haut mal eure Meinung diesbezüglich raus.

Leben, Tod, Psychologie, Suizid, Philosophie und Gesellschaft
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