Warum nehmen Wohnungsvermieter/Eigentümer nur noch ungern Leistungsbezieher?

Der Wohnungsmarkt ist seit einigen Jahren sehr katastrophal geworden. Es herrscht andauernde Wohnungsnot, insbesondere im Bereich des bezahlbaren Wohnraumes bzw. sozialen Wohnungsbaus. So dass es gerade die Menschen im unteren Einkommensbereich, wie Niedriglöhner aber auch ALGII oder Sozialhilfebezieher sehr schwer haben noch eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Gibt es dann doch mal freie Wohnungen, sind diese entweder viel zu teuer, so dass die Leistungsträger, wie Jobcenter, Sozialamt etc. nicht tragen, weil sie Miete über den Richtlinien der Kosten der Unterkunft liegen, oder aber, und darauf möchte ich hinaus, die Vermieter, oft die privaten, nehmen einfach keine Leistungsbezieher an und hegen sogar viele Klischees gegen diese.

Denn man kann hier nicht einfach pauschalisieren, es gibt viele Hartz IVler, die sich händeringend um eine bessere Situation bemühen, Menschen, die mit Niedriglohn aufstocken und auch Menschen, die wegen Behinderungen oder Erkrankungen nicht erwerbsfähig sind und deshalb Sozialleistungen beziehen. Darunter fallen ich z.B. Doch da differenzieren Vermieter meist nicht und pauschalisieren einfach. Das ist für mich in keinster Weise fair. Können sich die Vermieter denn nicht in diese Menschen hineinversetzen und ist es ihnen so scheißegal, dass diese bei einer Ablehnung teils sogar in der Obdachlosigkeit landen könnten, wie denken den solche Eigentümer?

Woran liegt das also, dass Vermieter so negativ gehen Bezieher von Sozialleistungen eingestellt sind und ihnen nur ungern Wohnungen vermieten möchten?

Vermieter, Hartz IV, Jobcenter, Sozialamt, Sozialhilfe, Wohnungsmarkt, Wohnungseigentümer
Bin 35, Da mich volljährige Damen bisher immer abgelehnt haben, ist es da ok dann lieber eine Jugendliche ab 14 zu nehmen, bevor man gar nichts mehr bekommt?

Bin ein 35 jähriger junger Mann mit ängstlicher und zwanghafter psychischer Störung mit Zügen eines Asperger Autismus und hatte noch nie eine Freundin oder allgemein Kontakt zu einer weiblichen Person, sprich, ich bin noch Jungfrau.

Bisher war es nun so, dass mich volljährige Frauen und Mädels, zu denen ich mich hingezogen fühlte immer abgelehnt haben. Also keine Beziehung wollten. Nun ist es ja so, dass unser Recht es zu lässt auch Beziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen ab 14/16 zu führen.

Da ich der Suche nach einer Partnerin nun langsam überdrüssig bin, spiele ich mit dem Gedanken mich eventuell in eine Jugendliche zu verlieben und Kontakte zu führen, da dies dann allemal besser wäre als gar keine zu bekommen. Da ich finde, dass jüngere eventuell mehr Verständnis für mich und die Dinge, die andere Frauen bisher an mir störten, aufbringen können bzw. besser drüber hinweg sehen können, da diese meist ja noch nicht diese Ernsthaftigkeit an den Tag legen, wie erwachsene Frauen. Oder anders gesagt deutlich lockerer drauf sind, was Lebensplanung oder Lebensstil angeht. Denn das waren immer so Dinge, die andere Frauen bei mir nicht so toll fanden.

Was sagt ihr dazu?

Jugendliche, Sexualität, Psychologie, Autismus, Liebe und Beziehung, Partnersuche, mädchen und frauen, Gesellschaft und Philosophie, autisten partei
Wieso sind manche Menschen immer noch gegen die neuen gesellschaftlichen Normen, wie Lgbtq, Frauenquote, Gendern usw.?

Manchmal verstehe ich nicht, wie einige Menschen heute immer noch gegen neue gesellschaftlich akzeptierte Normen und Werte, wie Lgbtq, die Gleichbehandlung von Frauen vor allem in beruflichen höheren Positionen, sprich der Frauenquote oder auch den Gendern sein können.

Menschen, die diese Dinge mit auf den Weg gebracht haben, tun dies doch, um gesellschaftlich abgehängte Gruppen besser und fairer zu behandeln und vor allem als normal in unsere gesellschaftliche Mitte zu inkludieren. Was ja eigentlich auch selbstverständlich sein sollte und deshalb auch ziemlich ärgerlich ist, dass es Dinge, wie eine Frauenquote überhaupt bedarf, um den Alteingesessenen die Augen zu öffnen. Meiner Meinung nach Bedarf es strenggenommen auch für viele andere Gruppen, wie Personen mit Migrantionshintergund oder auch Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss solche Quoten. Denn die werden z.B. bei Bewerbungen von vielen Personalern auch häufig schon vor aussortiert, weil man Klischees gegen solche Personengruppen hegt.

Alles schon schlimm genug.

Da frage ich, warum so manche Menschen immer noch etwas gegen diese Dinge haben oder diese, was vor allem beim Gendern auffällt, ins Lächerliche ziehen.

Was ist eure Meinung dazu, wie seid ihr dazu aufgestellt?

Bewerbung, Politik, Psychologie, Frauenquote, Gleichberechtigung, gendern, LGBTQ, Gesellschaft und Philosophie
Ist das damalige Rage Video vom Drachenlord, in dem er ausrastet und seine Adresse nennt nicht eigentlich sehr verständlich?

Der Drachenlord wurde ja vor allem dadurch bekannt oder besser gesagt seine Hater deshalb auf ihn so aufmerksam, weil er damals, ich meine es war 2015, dieses eine sehr viral gegangene Rage Video mit dem traut euch, kommt zu mir Sachen hochgeladen hatte. Dadurch, dass er so aufgebracht und wütend war, nennt er, wie die meisten ja wissen, in seinem Überschwang darin auch seine Adresse.

Ich selbst kenne die Hintergründe seines Ausrasters in besagtem Video und bin daher der Meinung, dass die Wut die er darin zeigt völlig gerechtfertigt und verständlich war. Es war nämlich so, dass dem ganzen ein Angriff bzw. sogar fast schon Übergriff auf seine Schwester voraus ging. Hater mit denen er vor diesem Video schon in einem Zwist lag, riefen seine Schwester mit einer gefakten, computergenerierten Stimme an und belästigen und bedrohten diese, sogar auf sexueller Ebene. Ich meine, dass es da auch um Androhung von Vergewaltigung ging.

Und nun mal ganz ehrlich, wer würde denn nicht ausrasten, wenn so etwas bei seinen Geschwistern oder anderen Nahestehenden passieren würde? Ich glaube, dass da niemand einfach ganz ruhig bleiben würde und es einfach hinnehmen würde. Jeder würde doch versuchen seine Schwester so gut es geht zu schützen. Von daher ist seine Reaktion doch ganz normal und verständlich, kann da nicht verstehen, warum man ihn dies bis heute immer noch so negativ vorhält.

Was meint ihr dazu, wie bewertet ihr das?

Internet, YouTube, Mobbing, soziale-medien, Drachenlord, Rainer Winkler, Gesellschaft und Philosophie
Inakzeptabel, dass einige Länder einen Disney Kinofilm wegen lesbischer Kuss Szene zensieren?

Gerade hat mich eine Meldung wieder in Aufruhr versetzt. Heute kam ein neuer Disney Film in die Kinos, der über den Toy Story Charakter Buzz Lightyear handelt. Darin zu sehen ist u.a. eine Szene in der sich zwei lesbische Frauen küssen. Disney möchte mit solchen Szenen die Toleranz gegenüber solchen Beziehungen für die Zuschauer starken, was ich sehr begrüße und es meiner Meinung nach auch noch viel mehr solcher Szenen in Filmen geben sollte.

Doch wird dieser Film nun wegen dieser Szene nicht in allen Ländern gezeigt bzw. zensiert. Darunter viele Länder mit islamisch geprägter Kultur sowie Länder mit stark autoritären Regierungen, wie z.B. China. Man würde damit die Gefühle von den Gläubigen bzw. in dem Fall Muslimen verletzen heißt es in einem Artikel. Und dies ist für mich nur schwer hinzunehmen. Wir leben mittlerweile in einer Welt, die größtenteils alle Menschen egal welcher Herkunft, welches Lebensmodell oder Sexualität akzeptiert und Minderheiten sehr stark unter Schutz stellt. Da ist es ein Unding, dass gerade die islamisch geprägten Länder solche Werte nur wegen einer Religion mit Füßen treten und auch heute noch Schwule und Lesben ächten und teils auch mit dem Leben bedrohen. Wobei ich hier jedoch alle anderen Religionen mit einbeziehen möchte, da dieser Film auch in einigen wenigen christlichen Ländern zensiert wird.

Ich finde es sollte aufhören, dass in der Welt eine Religion, egal welche, sich hoheitlich über einen Staat und Gesetze stellen darf und über Lebensmodelle von Menschen entscheiden bzw. es ihnen vordiktieren darf. Menschen sollte frei und offen entscheiden und so leben dürfen, wie sie es möchten.

Was ist eure Meinung dazu, wie bewertet ihr diese Sache?

Religion, Islam, Film, Disney, Politik, Christentum, Sexualität, Filme und Serien, Judentum, LGBTQ, Gesellschaft und Philosophie
Warum haben sich der Mainstream beim Gaming von damals familienfreundlichen Nintendo Games (Jump n Run etc.) zum heutigen Ego-Shooter FSK 16/ 18 Zeug gewandelt?

Bin selbst seit der Kindheit in den 90er Jahren sehr leidenschaftlicher Nintendo Gamer und frage mich schon die ganze Zeit, weshalb die heutige junge Generation bzw. der Gamer Mainstream größtenteils nur noch Games aus der anderen Konsolenlandschaft von Sony und Microsoft spielen und Nintendo da über die Zeit zu einer solchen Minderheit geworden ist.

Teilweise wollen selbst unter 18 Jährige nur noch das Mainstream Zeug wie GTA, Witcher, Call of Duty und wie sie nicht alle heißen spielen, also aus den Bereichen Ego-Shooting und RPG und meist FSK16 oder 18. Was reizt diese jungen Menschen so an dieses erwachsenen Games, wo diese doch noch vor Jahrzehnten fast alle noch auf einem SNES oder Gameboy Games mit viel Herzblut und Ideenreichtum gespielt haben. Super Mario, Zelda, Donkey Kong etc.

Dazu kommt ja gerade bei den Mainstream Großen wie Sony oder Microsoft dieses abzockerische Geschäftsmodell mit den DLCs oder jährlich erscheinenden Spielen, die eigentlich kaum Verbesserungen zum Vorgänger bringen, wie FIFA, und trotzdem zum Vollpreis verkauft werden. Und dann sich die vielen Probleme mit verbuggten Games, weil diese zu früh veröffentlicht werden. Was man bei Nintendo kaum hat, da diese fast nur First Party Titel veröffentlichen, die immer lange Release Zeiträume erhalten.,

Also wie erklärt ihr euch diesen Wandel? Was ist eure Meinung dazu?

Spiele, Computer, Games, Videospiele, Microsoft, Nintendo, Ego-Shooter, Sony, Spiele und Gaming, Gesellschaft und Philosophie
Ist Kinderschutz grenzüberschreitend wenn wegen Vorfällen essenzielle Funktionen eines Online- Spieles gesperrt werden sollen?

Es gab mal ein Online-Spiel, bei dem sich Personen aller Altersklassen in einer Art interaktiven Chatumgebung treffen und zusammen interagieren konnten. Könnten dort so Möbel und andere Gegenstände kaufen und sich damit eigene Chaträume nach belieben einrichten und dort dann mit anderen Usern kommunizieren, was auch die Hauptfunktion dieses Spieles war.

Natürlich ließen dann irgendwann auch illegale Aktivitäten, die User auf dieser Plattform trieben, nicht lange auf sich warten. Darunter auch sexuelle Belästigung und Übergriffe auf Minderjährige bzw. jüngere Kinder. Diese wurden in den Chats von erwachsenen Personen angeschrieben und in Gespräche mit sexuellen Themen verwickelt, wobei einige auch versuchten die Kinder zu realen Treffen zu nötigen. Haben teils auch eigene Chaträume nur für diese scheußlichen Aktivitäten eingerichtet.

Irgendwann Schritten dann natürlich auch die Kinderschutzbehörden ein und ließen nach und nach bestimmte Funktionen sperren, um diese Übergriffe einzudämmen bis dann schließlich sogar die essenziellste Funktion, nämlich das Chatten komplett gesperrt wurde. Was für die Betreiber den finanziellen Ruin bedeutete und die Plattform geschlossen werden müsste. Und hier bin ich der Meinung, dass hier auch der Kinderschutz Grenzen haben sollte. Denn so wichtige Funktionen sperren zu lassen, die für eine Plattform so wichtig sind, dass sie ohne diese ruiniert wäre geht für mich gar nicht. Da wird der Kinderschutz dann bei allem Schutz, die unsere Jüngsten benötigen, schon sehr übergriffig.

Was ist eure Meinung dazu, wie seht ihr das?

Computer, Internet, Soziale Netzwerke, Psychologie, Chatroom, Kinderschutz, Gesellschaft und Philosophie
Warum haben rechts gesinnte Leute immer so eine teils aggressive Ablehnungshaltung gegenüber neuen Werten, wie gleichgeschlechtliche Familienbilder, LGBTQ etc?

Ich verstehe in der heutigen Zeit nicht, weshalb manche Leute immer noch so gegen neuere gesellschaftlich etablierte Normen und Werte, wie gleichgeschlechtliche Familienbilder also zwei Frauen oder zwei Männer, die LGBTQ Bewegung, Homosexualität, Homo- Ehe etc. eingestellt sein können.

Vor allem Menschen, die eine politisch konservative oder rechte Gesinnung vertreten stämmen sich mit einer zum Teil sehr aggressiven Haltung gegen diese neueren oben genannten Werte, wollen so etwas wie Homosexualität oder Transgender am liebsten nicht haben.

Da Frage ich mich, woher diese Haltung bei denen kommt?

Ich hatte mich vor einiger Zeit auch einmal mit einem bekennenden AfD Wähler über neuere Familienbilder aus gleichgeschlechtlichen Elternteilen unterhalten wollen, da ich diese sehr unterstütze und begrüße, doch dieser schrie mich mit einem sehr aggressiven Ton an und wollte mir seine Haltung und sein Weltbild, dass man das normale Familienbild nicht einfach ersetzen könnte, da es von Natur so gegeben ist, geradezu einbläuen, drückte mich dabei sogar fast gegen die Wand.

Also, was meint ihr, weshalb haben diese Menschen eine solche Abneigung gegen neuere Werte, was ist eure Meinung dazu?

Religion, Familie, Politik, Psychologie, Liebe und Beziehung, werte und normen, Politik und Gesellschaft, LGBTQ, Philosophie und Gesellschaft
Warum verstehen Leute, die sich über die ungesunde Ernährung anderer beschweren nicht, dass sich viele die gesünderen Sachen gar nicht leisten können?

Bei einigen Debatten, die sich mit dem Thema Gesunde Ernährung und Kaufverhalten beschäftigen, kommt von den meisten immer die Erkenntnis, dass sich die Menschen unserer Gesellschaft nach wie vor sehr ungesund ernähren würde, kaum auf Nährwerte und Zutaten achten würden uns nur billig und Fastfood Produkte gekauft wurden.

Es wird dann immer gefordert, man solle doch zu hochwertigeren Produkten greifen, vor allem beim Thema Fleisch schwärmen dann viele immer hochwertigen frischen Hähnchen oder Steak vom Bauern des Vertrauens, wenn möglich noch vom Bio Bauern.

Was ich mich an dieser Stelle dann immer Frage ist, wie sich manche dieser Leute das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung so vorstellen. Schließlich ist nicht jeder Bürger Akademiker, der gut verdient, so dass er sich eine gesunde Ernährung auch leisten kann. Viele Menschen verdienen gegenwärtig selbst mit Arbeit so wenig, dass sie ihren Euro bei jedem Einkauf mehrmals umdrehen müssen. Da muss es dann zwangsläufig eben nur die abgepackte Wurst, das ein oder andere Fast Food Produkt oder günstiges eingefrorenen Gemüse sein, da alles andere, wie frische Sachen das Budget einfach sprengen würde. Die derzeitige Teuerungsrate lasse ich mal ganz außen vor.

Oder kennt ihr Menschen, die Sozialhilfe beziehen oder einen Niedriglohnjob haben, die mal eben zum Bauern gehen können und sich die frischesten Produkte kaufen können?

Was ist eure Meinung dazu?

Ernährung, Menschen, Einkommen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Fleischkonsum, Gesellschaft und Philosophie
Wäre so eine Art Online Pranger für Leute die Scheiße bauen in der heutigen Zeit wünschenswert?

Ich habe mir mal so überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre eine Art Online Pranger einzuführen, bei dem Menschen, die anderen Menschen oder die gesellschaftliche demokratische Ordnung schaden, öffentlich vorgeführt und den Kommentaren und Bewertungen anderer Personen ausgesetzt werden, um auf diese Weise für ihre Taten geläutert zu werden.

Konkret meine ich mit mit Menschen, die anderen Schäden zufügen z.B. folgende:

- Personen, die unsere demokratische Grundordnung angreifen (Rechtsextreme, AfD etc.),

- Personen, die andere aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Hautfarbe oder Herkunft diskriminieren

- Personen, die andere durch Mobbing schädigen.

- Personen des öffentlichen Lebens, die durch Skandale den Unmut der Gesellschaft auf sich gezogen haben.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei einigen aus den oben genannten Gruppen durch eine solche öffentliche Bloßstellung und Vorführung durchaus ein Umdenken ihrer Haltungen erreicht werden könnte und sie es sich dann zweimal überlegen anderen Menschen weiterhin durch ihre Äußerungen herabzusetzen. Vor allem beim Thema Mobbing, was mir ein sehr großes Anliegen ist, kann eine solche Maßnahme nicht schaden, da die Mobber zumeist gar nicht begreifen, was sie mit ihren Aktionen bei anderen Menschen anrichten können, man weiß ja z.B durch verschiedene bekannte Fälle bereits, dass dies im Extremfall bei den Opfern sogar zu Suizid führen kann. Und gerade da muss rechtlich dringend nachgebessert werden. So dass diese Täter nicht mehr so einfach davon kommen können bzw. ihnen die Tragweite ihrer Handlungen viel stärker vor Augen geführt werden muss.

Was ist eure Meinung dazu, wie steht ihr dazu?

Mobbing, Menschen, Politik, Recht, Psychologie, Justiz, Straftäter, Straftaten bei Jugendlichen, Politik und Gesellschaft, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie
Sollte man bei schweren Verbrechen, wie Totschlag auch Bewährung geben können, wenn der Täter seelisch durch z.B. Kindheitstraumata gebeutelt war?

Was ich mich immer schon gefragt hatte ist, weshalb man bei schweren Straffälligkeiten, die aus dem Affekt heraus geschehen, wie z.B. Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge, im Strafgesetz immer ausnahmslos mit Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt wird. Gerade bei diesen genannten Straftaten sehe ich großen Spielraum für so etwas wie verminderte Schuldfähigkeit oder andere strafmildernde Umstände.

Jemand, der z.B. tiefe seelische Wunden hat, weil er in der Kindheit traumatische Erlebnisse hatte, Straftaten bei anderen gesehen oder gar an sich selbst erfahren hat, von Mobbing bis hin zu körperlicher Misshandlung oder gar sexuelle Vergehen, wie Missbrauch und Vergewaltigung.

Wenn sich dieser durch solche Tiefsitzenden seelischen Verletzungen bei einer Streitigkeit z.B. einfach nicht so im Griff hat, weil sich diese Erfahrungen aus der Kindheit z.B. so aufgestaut haben, dass er emotional nicht mehr er selbst ist und z.B. aus dem Affekt heraus jemanden schubst, dieser eine Treppe herunter stürzt und sich den Kopf so stark verletzt, dass dieser an Ort und Stelle verstirbt. Nehmen wir Mal dieses Beispiel. Muss dieser Täter dann wirklich direkt ins Gefängnis? Ich als Laie sehe hier, vor allem bei dieser Vergangenheit schon eine klare verminderte Schuldfähigkeit und könnte mir vorstellen, das auch in diesem Gesamtkonstellation mit einer 2 Jährigen Bewährungsstrafe zu ahnden. So dass dieser nicht wegen seiner Kindheitstraumata noch mit Haft bestraft wird. Schon deshalb, da ich in einem solchen Täter keinen wirklichen Schwerverbrecher erkennen könnte, der dies immer wieder so tun würde.

Ich könnte mir also vorstellen, das Strafgesetz dahingehend zu verändern und mehr Spielraum geben.

Wie seht ihr das, was ist eure Meinung dazu?

Politik, Recht, Psychologie, Justiz, Straftäter, Verbrechen, Kindheitstrauma, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie
Menschen mit pädophiler oder hebephiler Neigung, die öffentlich bedroht werden besser schützen bzw. solche Anfeindungen stärker ahnden?

Eine Sache, die mir im Netz, wenn es um Menschen mit einer pädophilen Neigung geht, schon häufig begegnet ist, sind die teilweise sehr unter die Gürtellinie gehenden Anfeindungen, die in so manchen Kommentarspalten auftauchen.

So sind diesbezüglich Kommentare, wie "Den sollte man kastrieren" oder auch "die Eier oder den Schwanz abschneiden" oder auch, "bammelt den einfach am nächsten Baum an seinen Eiern auf" einige sehr heftige Äußerungen, die mir so unter Beiträgen und Artikeln zu Pädophilie bereits mehrfach untergekommen sind.

Doch nicht nur im Netz, sondern auch draußen direkt vor der eigenen Haustür wurde ich selbst, der eine hebephile Neigung hat bereits heftig bedroht und auch direkte Morddrohungen wurden gegen mich bereits ausgesprochen. Von einer 18 Jährigen jungen Frau, die mit Jugendlichen Mädchen, so um die 12 bis 14 Jahren draußen herumhing. Ich ging einfach nur vorbei und sah die Jugendlichen kurz an, da rief sie zu mir ich solle mich in meine Wohnung verpissen ansonsten schlägt sie mir eine in die Fresse und wenn ich dich umbringe, wäre mir das auch egal. Kam so im Wortlaut aus ihrem Mund. Wie gesagt hatte die Jugendlichen nur angesehen und nie persönlichen Kontakt mit denen gehabt.

Da stellt sich mir die Frage, ob solche Drohungen und Umstände nicht viel mehr von der Justiz geahndet werden müssten, denn mir bereitet so etwas wirklich Angst. Ich finde das dahingehend rechtlich stärker eingeschritten werden sollte, um Pädophile und Hebephile oder andere Menschen mit ähnlich kontroversen Neigungen besser unter Schutz zu stellen.

Was ist eure Meinung dazu, wie würdet ihr das bewerten?

Menschen, Sexualität, Psychologie, Justiz, Morddrohung, Philosophie und Gesellschaft
Sollte die sexuelle Neigung Hebephilie (wieder) allgemeiner akzeptiert und gelebt werden dürfen?

Zu aller erst oute ich mich hier mal selbst als jemand, besser gesagt 35 Jähriger junger Mann mit einer hebephilen Neigung, jedoch keiner ausschließlichen, da ich auch hin und wieder erwachsene Frauen durchaus attraktiv finde.

Um nur kurz mal zu erklären, was die Neigung bedeutet. Man findet junge Jugendliche Personen, bei mir Mädchen, ab dem Pubertätsalter attraktiv und anziehend. Ich präferiere hierbei ein Alter ab 14 Jahren, da dies auch rechtlich von Seiten des Schutzalters legal wäre. Betone hier natürlich ausschließlich beiderseitig einvernehmliche Beziehungen. Das sollte jedem klar sein.

Worauf ich hinaus möchte ist, warum man diese Neigung nicht einfach allgemein akzeptieren sollte, wo sie ab dem Alter von 14 doch auch rechtlich legal ist? Denn dieses Beziehungsmodell zwischen Erwachsenen und unter 18 Jährigen Jugendlichen wurde ja bis vor ein paar Jahrzehnten gesellschaftlich noch zumindest mitgetragen. So weiß ich aus verschiedenen Quellen, dass z.B. in den 70er Jahren eine Beziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem sagen wir 15 Jährigen Mädchen von der Gesellschaft nicht wie heute stark kritisiert wurde bzw. diese dem nicht so ablehnend entgegen gestanden hat. Wobei ich mir auch nicht erklären kann woher diese heutige Ablehnungshaltung gekommen ist bzw. woraus diese erwachsen ist.

Was meint ihr, sollte diese Neigung heute wieder stärker akzeptiert werden?

Sex, Sexualität, Psychologie, Liebe und Beziehung, Hebephilie, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie