Was nutzt ihr lieber, Perfekt, Präteritum oder gemixt?

Ist wohl echt ein Geschmacks oder Gewohnheitsding, ich höre beides sehr oft, auch mündlich.

So schilderte das Buch den Sachverhalt treffend:

  1. Er ging nach Hause, betätigte den Lichtschalter, ließ sich auf das Sofa fallen, aß fernsehguckend seine Chips, rieb seine Beine instinktiv an der Sofakante und erzürnte sich und ergriff die Fernbedienung, um ein Ende der für ihn einseitigen Nachrichtensendung zu erwirken.
  2. Er ist nach Hause gegangen, hat den Lichtschalter betätigt, hat sich auf das Sofa fallen lassen, hat fernsehguckend seine Chips gegessen, hat seine Beine instinktiv an der Sofakante gerieben und (hat) die Fernbedienung ergriffen, um ein Ende der für ihn einseitigen Nachrichtensendung zu erwirken.
  3. Er ging nach Hause, hat den Lichtschalter betätigt, ließ sich auf das Sofa fallen, aß fernsehguckend seine Chips, hat seine Beine instinktiv an der Sofakante gerieben und (hat) die Fernbedienung ergriffen, um ein Ende der für ihn einseitigen Nachrichtensendung zu erwirken.

Was findet ihr am besten? Sind die Sätze überhaupt richtig? Hättet ihr sonst noch was anzumerken?

2. Perfekt 44%
1. Präteritum 31%
3. zufällig gemixt 25%
Ernährung, Deutsch, einfach, Schule, Sprache, Menschen, Bildung, Politik, Unterricht, Kultur, Recht, Satz, Dialekt, Effizienz, Germanistik, Gesellschaft, Grammatik, Hochdeutsch, Korrektur, Meinung, Philosophie, Satzbau, Vokabeln, Wandel, Zeit, Gewohnheit, Perfekt, Präferenz, praeteritum, Tempus, Kurz, Abstimmung, Umfrage
David Hume. Brauche Hilfe für eine Zusammenfassung?

Die Hypothese, die wir annehmen, ist einfach; sie behauptet, Moralität werde durch das Gefuhl

bestimmt. Sie versteht unter Tugend jede geistige Tätigkeit oder Eigenschaft, die einem Be-

trachter das angenehme Gefuhl der Zustimmung gibt; und unter Laster das Gegenteil. [……] Bei

moralischen Untersuchungen müssen wir von vornherein mit sämtlichen Objekten und allen

ihren Beziehungen untereinander bekannt sein und aus einem Vergleich des Ganzen unsere

Wahl treffen oder ein Urteil der Zustimmung fallen. [...] Es wird vorausgesetzt, dass uns alle

Einzelheiten des Falles vorliegen, che wir ein Urteil des Tadels oder der Zustimmung ausspre-

chen können. Wenn irgendein wesentlicher Umstand noch unbekannt oder zweifelhaft ist, müs-

sen wir als Erstes Nachforschungen anstellen oder unsere intellektuellen Fähigkeiten bemühen,

um uns darüber Klarheit zu verschaffen; und wir müssen uns in dieser Zeit jeder moralischen

Entscheidung oder Empfindung enthalten. Solange wir nicht wissen, ob jemand der Angrei-

fende war oder nicht, wie können wir entscheiden, ob die Person, die ihn getötet hat, schuldig*

oder unschuldig ist? Aber wenn jede Einzelheit und jede Beziehung bekannt ist, dann hat der

Verstand keinen Wirkungsbereich und kein Objekt mehr, an dem er sich betätigen könnte. Die

Zustimmung oder Missbilligung, die dann folgt, kann nicht Werk der Urteilskraft, sondern nur

das des Herzens sein; und sie ist keine spekulative Aussage oder Behauptung, sondern ein ak-

tives Gefühl oder Empfinden. […….] Bei moralischen Entscheidungen müssen alle Umstände und

Beziehungen zuvor bekannt sein; und die Seele empfindet infolge der Betrachtung des Ganzen

einen neuen Eindruck der Zuneigung oder Abneigung, der Achtung oder Verachtung, der Zu-

stimmung oder Missbilligung. […….] Diese Gefühle [...] machen also in Wirklichkeit alle mora-

lischen Feststellungen aus.

Psychologie, Ethik, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
Geht das Potential des Lebens ab den 20ern verloren? Und was halten ältere Menschen von jungen "Erwachsenen"?

Hallo :)
Ich bin 20 Jahre alt und habe mir schon immer folgende Frage gestellt: welche Gedanken haben ältere Menschen über Leute meines Alters?
Wann auch immer ich Neugeborene sehe denke ich "ein Bündel voller Potential". Über Pubertierende denke ich "genieße die schönste Zeit deines Lebens". Seitdem ich mit 15 zum ersten Mal Ferial gearbeitet habe bin ich der Überzeugung, dass das beschwerdenlose Leben mit dem Berufseinstieg endet. Viele meiner Freunde haben bereits ihr Studium beendet, beginnen ihr Berufsleben und übernehmen Verantwortung. Aus Angst vor diesem Schritt möchte ich nach meinem BSc noch einen MSc dranhängen, nicht um der Arbeit zu entgehen (arbeite auch jetzt nebenbei), sondern um diesen Lebensabschnitt so lange als möglich hinauszuzögern.
An dieser Stelle möchte ich ganz ungefragt einbringen, was das erste Wort ist, das mir zu "Erwachsenen" in den Sinn kommt: "Bedeutungslosigkeit". Diese Aussage muss jedoch eindeutig spezifiziert werden. Damit meine ich das fehlende Potential etwas zu verändern, etwas zu bewegen, mehr zu tun als nur zu leben und seinen Pflichten nachzugehen. Ich sehe Erwachsene als Teil eines Teufelskreises der dem Individuum verbietet, signifikant über dessen eigenes Umfeld hinaus zu sein. Mir ist klar, wie unglaublich generalisierend diese Aussage ist, wie sehr unser Überleben auf den "Erwachsenen" beruht und das man zu jeder Zeit des Lebens großes Potential aufweist. Dieses Potential geht jedoch immer weiter verloren.
Um zu meiner Frage zurückzukommen: Obwohl ich es nie wollte merke ich, dass ich mit zunehmendem Alter dieser Bedeutungslosigkeit immer näher komme. Deshalb frage ich mich: was denken bereits erfahrenere Menschen über den Beginn der 20er? Geht das Leben ab diesem Punkt nur noch bergab? Gibt es User die sich mit meiner Schilderung identifizieren und Dinge anders gemacht hätten? Ich freue mich auch, wenn mir völlig widersprochen wird und ich eine neue Sichtweise gewinne kann.
Vielen Dank und beste Grüße! :)

Leben, Menschen, Psychologie, Philosophie, Tips
Würden wir in einer besseren Welt leben ohne Religion?

Vorab, ich bin selber Moslem und habe nichts gegen Religionen, jeder darf an das glauben was er möchte, was auch sehr schön ist. Aber mir ist etwas aufgefallen, kann es sein das in den Ländern wo die Religion stärker ausgeübt wird, das genau diese Länder nicht so fortgeschritten sind? Weil wenn ich mir die Welt von heute angucke was durch Religion alles passiert dann denke ich mir"sollten wir noch so stark daran glauben" weil ich sehe so häufig auf social Media und in Real Life, das Menschen sich untereinander blöd anmachen nur weil beide eine verschiedene Religion haben und es müssen nicht nur verschiedene Religionen sein, auch unter der Religion passiert so etwas. Katholisch Anhänger machen Evangelische runter und Sunniten machen Aleviten runter. Ich weiß zwar das Religion damals viel gebracht haben, wie den Moral zu steigen, oder das Menschen halt nichts schlimmes machen, aber in 2022 sehe ich fast nur noch negatives. Ich werde zwar nicht von meiner Religion aussteigen, jedoch werde ich sie nicht streng praktizieren. Was ist eure Meinung, brauchen wir Religion in 2022 oder müssen wir sie noch stark Ausüben?

PS: es ist nur meine persönliche Meinung, ich habe nichts gegen Religionen, jeder darf das praktizieren was er will und wenn ich jemanden sehe der sich über Religionen lustig macht dann wird er gemeldet.

Nein brauchen wir nicht/müssen wir nicht so streng ausüben 63%
Ja brauchen wir/muss streng ausgeübt sein 19%
Andere Meinung 19%
Religion, Islam, Menschen, Krieg, Christentum, Psychologie, Welt, Atheismus, Atheist, Gesellschaft, Glaube, Philosophie, Atheistentum, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie

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