Durchleben wir jedes Leben in allen möglichen Variationen?

Ist es möglich das wir wirklich jedes Leben in allen möglichen Variationen durchleben? Also als jeder Mensch, als jedes Tier, als jedes Alien usw.

Wenn jeder wirklich jedes Leben zusammengefasst 1000 Milliarden Jahre Leben würde, in einem Leben wäre man durchschnittlich mit 50 Jahren gestorben, es wären also 20.000.000.000 Leben in insgesamt 1 Billion Jahren.

Die 20.000.000.000 Leben (gleicher Name und gleiches Geburtsdatum) wären auch alle möglichen Variationen, also wie folgt:

  • Als Mensch mit einer Behinderung in allen möglichen WfbMs, auch gleicher Ort mit verschiedenen Gebäude Variationen.
  • Als Mensch mit einer Behinderung in verschiedenen Variationen von z.B. BBW Neuwied, also Förderlehrgang, Ausbildung usw.
  • Als Mensch ohne Behinderung würde man in unterschiedlichen Berufen arbeiten z.B. Büro, Verkäufer, Gruppenleiter einer WfbM, Sozialpädagoge usw.
  • Man wäre auch mal Fehlgeburten, also das man nicht auf die Welt kommt.
  • Man würde auch in unterschiedlichen Altersstufen sterben

usw.

Möglichkeit 1: Wenn man alle 20.000.000.000 Leben durchlebt hat, würde man als das geboren werden, was nach einem selber geboren wurde, also wenn man am 3. Juni 1981 um 10:00:00 Uhr geboren worden ist, würde man am 3. Juni 1981 um 10:00:01 als jemand anders geboren werden, man würde dann wieder 20 Milliarden Jahre dieses Leben in allen Möglichen Variationen durchleben.

^ Also alle die nach einem geboren worden sind, würde man noch vor sich haben und die vor einem selber geboren wurden, hat man schon hinter sich, also alle schon durchlebt.

Möglichkeit 2: Wenn man alle 20.000.000.000 Leben durchlebt hat, würde man einfach als irgendjemand anders geboren werden, egal ob derjenige nach einem oder vor einem geboren worden ist, also könnte man z.B. auch in der Ritterzeit, in Mittelalter, weiter in der Zukunft usw. geboren werden, also zufällig und durcheinander und man würde dieses Leben ebenfalls 20 Milliarden mal durchleben, aber auch mit allen möglichen Variationen.

Was meint Ihr, wäre sowas möglich?

Wenn man ein Leben in 20 Milliarden möglichen Variationen durchlebt, wären da auch alle Möglichkeiten damit abgedeckt? Also das man z.B. in allen WfbMs, Städten, Berufsbildungswerken, Firmen, Wohnungen usw. war.

Leben, Variation, Möglichkeiten, Philosophie, Reinkarnation, Wiedergeburt, Paralleluniversen, Philosophie und Gesellschaft, Beruf und Büro
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Sind durch diese Vergabeverordnung NRW, ausländische Bewerber von einem Härtefallantrag ausgeschloßen?

(1) Von den festgesetzten Zulassungszahlen sind je Studienort vorweg abzuziehen:
1. für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen oder Staatenlosen, die nicht nach § 2 Satz 2 Deutschen gleichgestellt sind, 5 vom Hundert,

2. für die Zulassung im Sanitätsoffizierdienst der Bundeswehr
a) 2,2 vom Hundert im Studiengang Medizin,
b) 0,5 vom Hundert im Studiengang Pharmazie,
c) 0,1 vom Hundert im Studiengang Tiermedizin,
d) 1,4 vom Hundert im Studiengang Zahnmedizin.

Die von der jährlichen Aufnahmekapazität auf die Quote nach Satz 1 Nr. 1 entfallenden Studienplätze können nach Maßgabe des Landesrechts zu einem Zulassungstermin (Wintersemester oder Sommersemester) vergeben werden; § 7 Abs. 1 bleibt unberührt. Für die Quoten nach Satz 1 Nummer 2 gelten zusammen für ein Wintersemester und das darauf folgende Sommersemester bundesweit folgende Obergrenzen:

a) im Studiengang Medizin: 220 Studienplätze,
b) im Studiengang Pharmazie: 12 Studienplätze,
c) im Studiengang Tiermedizin: 2 Studienplätze,
d) im Studiengang Zahnmedizin: 30 Studienplätze.

(2) Darüber hinaus sind von der Gesamtzahl der festgesetzten Zulassungszahlen vorweg abzuziehen:
1. 2 vom Hundert für Fälle außergewöhnlicher Härte

deutsch, Studium, Schule, Bewerbung, Recht, Gesetz, Grammatik, Jura, Literatur, Philosophie, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Sind Menschen, die bei dem "Fortschrittswahn" nicht mitmachen, weniger Wert als Menschen, die davon profitieren? Wird Natürlichkeit später ein rares Gut sein?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man mit sehr wenig, viel anfangen kann.

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...

Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken.

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

Liebe, Natur, Religion, Humanismus, Zukunft, Geld, Wirtschaft, Leistung, Menschen, Krieg, Deutschland, Psychologie, Intelligenz, Atheismus, Demut, fortschritt, Gesellschaft, Gott, Jesus Christus, kapitalismus, Philosophie, Sinn des Lebens, Sorgen, Technologie, Vernunft, Wert, Konkurrenzkampf, Arm und Reich, Ethik und Moral, Individuum, Philosophie und Gesellschaft
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Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt?

kennt jemand dieses Lebensgefühl von sich selbst und konnte trotzdem Frieden schließen, mit sich, dem Leben, den Menschen rund herum?

Ich merke, wie es mich immer wieder einholt, so sehr ich auch an mir arbeite und trotz der vielen auch schönen Momente, die mir mein Leben bislang bescherte, ich fühle mich minderwertig und schlecht im Vergleich.

Vor allem aber schwach. Ich kann mir selbst nicht geben, was ich brauche.

Aufgrund von Reflektion und Therapieerfahrung weiß ich mittlerweile sehr gut darüber Bescheid, warum ich so denke und fühle. Ich kenne die Ursachen, ihre Auswirkungen, was man tun sollte, um sich von diesen nicht beherrschen zu lassen. Doch jeder Versuch, sich selbst (und andere?) auszutriksen, ist doch nichts weiter als das bloße Spiel einer besseren Version von mir, die es eigentlich gar nicht gibt. Ich sollte so sein, bin es aber nicht. Bin ich überhaupt irgendwer?

Kann jemand wie ich jemals zu einem Menschen werden, der sich selbst genügt?

Ich glaube es nicht. Doch wie kann und soll man mit dieser Aussicht leben, vor allem dann, wenn man vermutlich noch deutlich mehr als die Hälfte vor sich hat?

Was mich hält, sind Verantwortung, moralische Bedenken und Verpflichtungen, gelegentliche Hoffnungsschimmer, wenn mal wieder ein Mensch in mein Leben tritt, der mich vorübergehend mit anderen Augen sieht und ich mich von diesen beseelen lasse, aber kein unbedingter Wille zu leben.

Leben ist anstrengend, schmerzhaft, eine Farce. 

Vor ein paar Jahren war ich noch überzeugt davon, Liebe sei der Sinn des Lebens, auch der meines eigenen. Dann bin ich allmählich erwachsen geworden und musste erkennen, dass Liebe nicht reicht. Nie. Auch das ist eine Lebenslüge. Der wohl einzige Mensch, der mich jemals wirklich geliebt hat, hatte sich selbst gegen das Leben entschieden, mich mit Schuldgefühlen und unzähligen Fragen zurück gelassen, auf die es niemals eine Antwort geben wird. Warum war ihm Sterben wichtiger als ich?

Ich weiß, das ist eine kindische, eine falsche Frage, die ich mir nicht stellen sollte. Dennoch ist sie immer noch präsent. Mein Vertrauen in das Leben ist erschüttert, ebenso in mich und meine Möglichkeiten, diesem irgendeinen anhaltenden Sinn zu verleihen.

Wie geht es anderen Erwachsenen mit dieser Sinnfrage? Muss ein Leben überhaupt sinnhaft sein?

Mach ich mich schuldig, wenn ich immer wieder aufs Neue scheitere und irgendwann vielleicht sogar endgültig, an mir selbst?

Viele Grüße,

Vanillezuckerl

Leben, Persönlichkeit, Psychologie, Liebe und Beziehung, Philosophie
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Gehirn durch Instrument spielen vergrößern?

Ich habe vor einiger Zeit das Buch "Neustart im Kopf" von Norman Doidge gelesen, ich kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Es geht darum wie das Gehirn nicht wie lange Zeit angenommen statisch ist, sondern sich durch jede Tätigkeit und jeden Gedanken im Sekundentakt verändert, es ist plastisch.

Außerdem ist auch die Speicherung von Information nicht an einen Punkt fixiert sondern kann auch hin und her wandern. Das ist einer der Gründe warum Schlaganfallpatienten ihre verlorenen Fähigkeiten wiedererlernen können - weil sie verlorene Informationen in anderen Bereichen ihres Gehirns speichern lernen können.

Im Buch wurde auch eine Person mit einem asymetrischen Gehirn beschrieben. Die eine hälfte ihres Gehirns war ungewöhnlich hoch entwickelt, während die andere hälfte lernbehindert blöd war. Mithilfe von ihr eigenstkreiertem Training fürs Gehirn war es ihr möglich die behinderte hälfte auf ein höheres Niveau zu bringen.

Möglich ist das ganze dadurch, das bestimmte Aufgaben bestimmte Bereiche im Gehirn trainieren und das angesprochene Gehirnareal dadurch zum wachsen animiert wird, bzw. Neuronen mit einer Fettschicht ummantelt werden, welche die Informationsübertragung beschleunigt. Da diese Intensivierung nicht nur auf die eine Tätigkeit beschränkt ist weil Informationen nicht statisch gespeichert werden, müssten mehrere Fähigkeiten die in diesem Areal zuständig sind, verbessert werden.

Das ist auch einer der Gründe warum Achtsamkeitsmeditation die Konzentration erhöht, Selbstgewahrsein verbessert, Emotionskontrolle verstärkt, usw., obwohl man während der Meditation nichts anderes macht als seinen Atem zu beobachten.

Müsste dann nicht reintheoretisch auch bspw. das erlernen eines Instruments, bei dem beide Hemisphären angesprochen werden und somit der "Corpus Callosum" angeregt bzw. stimuliert wird, diesen zum wachsen bringen und mich nicht nur mit der Fähigkeit ein Instrument zu spielen ausstatten, sondern auch alle anderen Aufgaben bei denen eine gute Kommunikation beider Hemisphären benötigt wird verbessern?

Medizin, Menschen, Gehirn, Wissenschaft, Biologie, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Neurobiologie, Neurologie, Philosophie, leistungsfaehigkeit
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Wie können wir die Menschheit vorm Narzissmus retten?

Hallo,

der Artikel: Das Haus, das die Träume verwaltet, hat mich angeregt, diese Frage zu stellen. Der Autor kritisiert in seinem Text die zunehmende Ich-Bezogenheit der Menschen, die dadurch das Leid der Anderen aus den Augen verlieren und praktisch mit geschlossenen Augen durchs Leben gehen.

Ich stimme dem Autor zu und bin der Meinung, dass die zunehmende Ich-Bezogenheit der Leistungsgesellschaft verschuldet ist. Kindern wird schon in der Schule beigebracht, dass sie leisten MÜSSEN, weil sie sonst nichts wert sind. Auch in der Arbeitswelt ist das der Fall. Es geht nicht um Persönlichkeit und spirituelle Nahrung, sondern darum, sich als Produkt zu verkaufen. Die Persönlichkeit wird dadurch in den Hintergrund gedrängt, was dazu führen kann, dass man diese Verdrängung durch übertriebene Ich-Bezogenheit zu kompensieren versucht. Jeder will besser als der andere sein. Die Menschlichkeit und die 'Wir-Identität' geht dadurch verloren. Wo ist unser Gemeinschaftsgefühl? Wer mag uns, ohne dass wir leisten? Wer sind wir, wenn wir nicht leisten?

Wie steht ihr zu diesem Thema? Was sind eurer Meinung nach Ursachen für ungesunde 'Ich-Bezogenheit'? Und wie können wir die Menschheit davor retten?

Leistung, Menschen, Persönlichkeit, Psychologie, Egoismus, Gesellschaft, Leid, Narzissmus, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
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