Darf man bei der Partnersuche mit dem eigenen Alter lügen?

Ich werde kommendes Jahr 50 Jahre alt und bin leider wieder einmal Single und auf Partnersuche.

Nach allgemein vorherrschender Meinung "dürfte" ich mir jetzt gesellschaftlich akzeptiert eine Partnerin so zwischen 45 und 55 suchen. Meine Erfahrungen mit dieser Altersgruppe waren jedoch gruselig, da die entsprechenden Damen keinesfalls zu mir passen würden.

Nahezu alle, ganz im Gegensatz zu mir, waren schon mal verheiratet, haben Kinder, üben allenfalls noch ruhige, gesetzte Hobbies aus, kleiden sich brav und "altersgemäß" -für meine Begriffe total omalike- usw.

Meine Vergangenheit verlief sehr unglücklich: im Teenageralter führten ein stark problematisches Elternhaus, Unfall, Krankheit sowie eine aufgezwängte Berufswahl zu meinem nahezu vollständigen gesellschaftlichen Aus. Ich wurde in die isolierte Außenseiterrolle gedrängt, mußte täglich ums nackte Überleben (im übertragenen Sinne) kämpfen und hatte nichts von alledem, was eine Jugend oder die jungen Erwachsenenjahre schön macht. Erst seit Kurzem habe ich mich aus diesem Unglückssumpf befreien können und verspüre natürlich seit Jahren schon den Wunsch, dies noch so gut wie irgend möglich nachzuholen. Ich kleide mich sehr jugendlich, habe Lust auf Parties, Disconächte, Ausgehen etc. und natürlich auch eine hübsche junge kinderlose Partnerin, die auf all das auch steht. Das findet man in der mir "zugebilligten" Altersgruppe aber nicht mehr. Diese rümpft vielmehr auch ihrerseits bei meinem Anblick und Interessen nur die Nase.

Gebe ich nun mein wahres Alter an, sind die jungen Frauen alleine deswegen sofort nicht mehr interessiert, auch wenn es interessenmäßig top passen würde. Lüge ich hingegen und mache mich 10-15 Jahre jünger, was man mir körperlich wie optisch durchaus abnehmen kann, gelingen zwar noch Kontakte zu dieser Gruppe, aber ich setze mich dem Risiko aus, alles Aufgebaute zu verlieren, wenn meine Lüge auffliegt und sie deshalb sauer wird und mich wieder verläßt.

Was ist die richtige Lösung für dieses Dilemma?

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Ist es nicht heutzutage eine Pflichtaufgabe, Karriere zu machen und nach sehr viel Geld zu streben? Werden Non Akademiker die Verlierer des Systems sein?

Ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne viele, die reißen sich auf gut deutsch den Hintern auf, Tag für Tag um immer höher zu kommen (im Beruf) und ich finde, dass so eine Gesellschaft eine gute Zukunft hat. Ich meine, jeder will reich werden und letzendlich ist es ein Konkurrenzkampf zwischen Menschen.

Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

Bin ich zu intolerant in meinem Gedanken?

Ich weiß nicht genau, wie ich's darstellen soll, ich meine aber, dass das System einen förmlich zwingt Karriere zu machen, sonst gehört man zu den verlieren des systems.

Ist ein Mensch, der nicht nach beruflicher Karriere, Macht, Erfolg und Geld strebt, sondern der in Demut und ohne dem Kram leben möchte ein Verlierer? Ist dieser Mensch etwas Wert?

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Wie geht man mit unbeantwortbaren Fragen um?

Mir ist aufgefallen, dass es in der Ethik und im existentiellen Denken viele unbeantwortbare Fragen gibt, die aber eine Antwort benötigen.

Beispiel: Ist Glück erstrebenswert?

Diese Frage lässt sich nicht beantworten und trotzdem brauchen wir eine Antwort. Wir müssen wissen, ob dies erstrebenswert ist oder nicht, denn wie sollen wir uns verhalten, wenn wir diese Frage offen lassen würden?

Wie geht man also mit solchen unbeantwortbaren philosophischen Fragen um? Welche Annahme soll getroffen werden, wenn wir nicht wissen können, was die richtige Antwort ist? Und wer entscheidet, welche Annahme angenommen werden sollte?

Natürlich könnte man zum Beispiel aus materialistischer Sicht argumentieren, dass der Mensch alles hinterfragen kann - dies aber nichts zu bedeuten hat (das betrifft nur die existentiellen Fragen). Doch wieso ist diese Ansicht stärker, als die vorangehende? Auch wenn man darauf eine Antwort findet, so kann man diese immer noch weiter hinterfragen. Und auch wenn man hierzu entgegnen würde, dass man gerade diese Argumentation nicht verwenden darf, weil gerade sie vom Materialismus widerlegt wird, so ist das nicht valid, weil dies den Materialismus als bewiesene Wahrheit erfordern würde.

Ich zerbreche mir tagtäglich den Kopf über dieses Thema. Wenn immer ich alleine bin, werde ich sehr nachdenklich uns sehe das andere ich, das nur durch die Präsenz anderer Menschen zu existieren scheint, als sehr naiv an. Seit 1.5 Jahren treten starke Stimmungsschwankungen, von überglücklich bis depressiv, auf. Ich will meine Überlegungen aber nicht ignorieren, weil ich das einfach als falsch erachte. Ich komme und weiss einfach nicht mehr weiter und suche deshalb Rat.

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