Ist da was nach dem Tod, oder nicht?

Hallo.

Ich muss nochmal vorab erwähnen, dass es mir psychisch GUT geht. Das Thema beschäftigt mich halt nur sehr. Ich besitze auch keinerlei Suizidgedanken, nur damit das klar ist. Danke!

Ich habe ja bereits in meiner vorherigen Frage nach den Ereignissen nach dem Tod gefragt. Jedoch beschäftigt mich das Thema jetzt schon seit Wochen im Unterbewusstsein/Gedanken. Ich versuche mir immer wieder vorzustellen, wie die Nichtexistenz wäre, jedoch klappt es nicht. Wie auch, das Gehirn kann sich nicht nichts vorstellen. Zwischendurch versuche ich auch daran zu denken, wie es wäre, wiedergeboren zu werden. Oftmals wird ja gesagt, dass laut der Wissenschaft ein Leben, sei es eine Wiederauferstehung oder ein Jenseits, nicht möglich wäre.

ich habe mir diese beiden Artikel durchgelesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Leben_nach_dem_Tod

https://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die-Seele-existiert-auch-nach-dem-Tod.html

Dadurch bin ich komplett hin und her gerissen, welcher Seite ich trauen sollte - Wissenschaft oder Religion? Ich selbst bin Atheist, weswegen ich nicht wirklich Ahnung von der Bibel, Thora, etc. habe. In diesem Fall hoffe ich ja, dass die Wissenschaft Unrecht hat. Ich meine, (sorry, falls ich was falsch verstanden haben sollte, was Gott usw. angeht) jetzt mal rein hypothetisch gesehen, wenn Gott nur die besten der besten gehabt haben wollte, warum existieren dann hauptsächlich diejenigen, die entweder in der "Mittelstufe" oder in der "Unterstufe" (Bitte nicht als Beleidigung ansehen!) sind? Es müsste ja dann irgendeinen "Verwendungszweck" für uns geben.

Ich nehm' mir mal jetzt die Wissenschaft ran. Es gibt ja unser schickes, kleines und gemütliches Sonnensystem. Davon haben wir ja bekanntlicherweise Billionen über Billiarden im Universum herumzuliegen. Diese bilden ja Galaxien, welche wiederum Cluster bilden, die dann zu diesen kosmischen Fäden werden. Soweit so gut. Diese bilden unser Universum, bzw. "füllen es aus". So, unser Universum dehnt sich ja auch aus. Aber außerhalb herrscht die Unendlichkeit. Wer weiß, ob es Paralleluniversen oder andere Dinge gibt. Tja.

Aber zurück zum Thema: Warum ist das Universum (ich meine das, was außerhalb ist) unendlich, aber wir nicht? Warum haben wir ein "Verfallsdatum", aber das Weltall nicht? Es ist viel zu schwer, das mit einem klaren "Ja." oder "Nein." zu beantworten. Niemand weiß, ob wir überhaupt echt sind. Niemand kann beweisen, dass es Gott gibt, niemand kann beweisen, dass es ein Jenseits gibt. Jedoch wurde auch nicht bewiesen, ob es das nicht gibt.

Wie auch immer, versteht mich nicht falsch, wenn etwas von meinem "Geplänkel" über Gott falsch, oder sogar Gotteslästerung ist. Ich versuche hier, keinerlei Religion auf irgendeine Art und Weise anzugreifen!

Bloß, es gibt so viel, was der Menschenverstand nicht begreifen kann, dass es wiederum angsteinflößend ist.

Ich freue mich sehr auf Antworten, mehr oder weniger.

Leben, Religion, sterben, Tod, Psychologie, Jenseits, Nahtoderfahrung, Philosophie und Gesellschaft
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Verkraftet man den Tod eines Menschen eher besser,wenn dieser sich selber umgebracht hat?

weil es seine Entscheidung war,die man akzeptieren/respektieren kann. Im gegensatz dazu redet man ja oft von Ungerechtigkeit,wenn man einen Menschen z.B. durch Krankheit verliert..."wurde uns genommen"

Ich hatte (vor 20 Jahren) eine Freundin/Bekannte, die ihr Leben lang an psychischen Problemen und Schmerzen gelitten hat. Zuletzt sah ich sie 2017. Ich habe durch Zufall (Todesanzeige in der Zeitung,Bekannte) erfahren, dass sie sich 2018 mit 46 umgebracht hat..

Mein erster Gedanke war sofort: sie hat sich doch endlich von ihren Dämonen erlöst,um ihren Frieden zu finden und ich verstehe das/kann es vollkommen nachvollziehen .

Es war keine richtige Trauer,sondern mehr ein tiefes Bedauern,dass ihr Leben so ein Kampf sein mußte und dass ihr ein "normales" glückliches Leben mit eigener Familie/Kindern nicht möglich war.

Im Geist ziehen noch Bilder/Gespräche/Erinnerungen an mir vorbei,in denen sie mir als junge Frau fröhlich von ihren Träumen für die Zukunft erzählte...

In der Traueranzeige ihrer Familie stand: "wir vermissen dich,Süße"...was gefühlsmäßig irgendwas starkes in mir ausgelöst hat. Irgendwie klingt da unterschwellig Bedauern und Akzeptanz durch. So würde man seine Tochter per Email anschreiben, die gerade im Ausland studiert etc...

andere 54%
macht keinen Unterschied für mich 31%
mmmh,muß ich länger drüber nachdenken 15%
ja,ichdenke schon 0%
Freundschaft, Trauer, Tod, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Panikattacken bei bestimmten Gedanken über den Tod & Bewusstseinszustand?

schwer zu erklären.. ich denke automatisch vor allem abends und nachts immer an's tod sein und meine nichtexistenz nach dem tod (wovon ich überzeugt bin, da ich mich selbst deutlich als durch ein gehirn gesteuerter roboter wahrnehme & keine seele oder so). und dass es so ein "mich" eigentlich garnicht gibt, das sind nur gehirnströme. das ist immer eine komische art von bewusstseinszustand, schwer zu erklären wenn man das nicht selber kennt. jedenfalls bei dem punkt läuft mein hirn einfach amok. kann das nicht beschreiben, das blut fließt in den in den kopf, hab depersonalisations erscheinungen etc. ich weis es könnte einem total egal sein da man es danach nicht mitbekommt & nicht wissen wird dass es einen nicht gibt & das man "selbst" nur gehien ist, aber es geht ja um jetzt & das es unbeschreiblich verstörend ist in den momenten. ich erkläre mir das so, dass es dadurch kommt, dass ich eigentlich nicht so wirklich freunde & andere menschen hatte & dadurch ungesund viel mit meinen gedanken allein war. es ist glaub ich nicht ausreichend rübergekommen & beschrieben, aber diese momente sind die ein alptraum & verstörend. ich hoffe die beschreibung klang nicht zu komisch. meine frage, kennt jemand ähnliche situationen, weis was helfen kann, etc. danke fürs lesen.

[20/weiblich/keine drogen oder ähnliches]

ps: falls jemand was von gott/jesus schreiben will, ich weis es ist lieb gemeint, aber meine bewusstseins wahrnehmung ermöglicht mir absolut nicht zu an sowas zu glauben.

Tod, Gehirn, Psychologie, Bewusstsein, Existenz, Gesundheit und Medizin, Panikattacken
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Ich würde mich freuen würde das jemand lesen?

Hallo, ich muss hier einfach mal was los werden. In ein paar Monaten werde ich 15, ja ist nicht so alt, dennoch, zwischendurch habe ich Tage, an denen ich einfach nur heule kann. Ich denke an ,,früher,, zurück. Letztes Jahr sind drei meiner liebsten verstorben, und ich habe diese leere in mir, ich trauer doch sehr, meist im stillen. Heute habe ich mir mal wieder einen Film angesehen, den ich früher liebte und tatsächlich auch heute noch, ,,die wilden Hühner,, vielleicht kennt den ja der ein oder andere. Erst heute habe ich vieles verstanden, was ich früher gar nicht so gesehen habe, und jetzt nimmt mich das richtig mit, da ich merke diese Unbeschwertheit und die Leichtigkeit sind nicht mehr da, die ich einmal hatte, (Vielleicht auch durch den verlust) Früher war alles so unbeschwert, man machte sich keine Sorgen, denn es war einfach schön. Und jetzt weiß ich garnicht was ich denken soll. Das alles war früher, die schönen Momente habe ich in diesen Momenten genossen, und es werden auch wieder schöne momente kommen, das weiß ich. Aber trotzdem ist es manchmal schwer zu wissen, das alles ist Vergangenheit und man lebt im hier und jetzt. Ich hatte eine wunderschöne ,,Kindheit,, darüber bin ich unendlich glücklich. Ich weiß nicht ob das hier irgendwer nachfühlen kann, ich bin froh, es jetzt einfach mal gesagt hab. Falls irgendwer einen schönen, z.b. Spruch hat, oder mir einfach so etwas liebes sagen kann, dann freue ich mich sehr.

Lg

Freundschaft, Trauer, Tod, Freude, Psychologie, Erwachsen werden, Kindheit, Liebe und Beziehung, kindheitshelden
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Viele Schicksalsschläge? Menschen kommen und gehen?

Momentan durchlebe ich (w/15) die tiefste Tiefphase meines bis jetzt sehr kurzen Lebens und möchte einfach mal meinen Kummer von der Seele reden (Vorsicht: SEHR langer Text) .

Vor nicht allzu langer Zeit sind zwei (darunter sehr nahestehende) Familienangehörige hintereinander verstorben, mein 'bester Freund' hat mich enttäuscht und bei einer ganz lieben Freundin der Familie wurde eine schwere Krankheit diagnostiziert, an der wir sie bald verlieren werden.

Als der erste 'Blitz' einschlug, traf es mich schon durch Mark und Bein, wobei nach dem Schock (der ein paar Monate anhielt) erst die richtige Trauer und der Schmerz kam. Kurz darauf folgte dann der zweite Schlag (dazwischen im Vergleich dazu weniger schlimme Geschehen, wobei Freunde einem in solchen Zeitwn ja auch viel helfen und stützen können) und darauf vor Kurzem der - bis jetzt - Letzte, welcher noch nicht vorüber gagangen ist und das Schlimmste noch kommt....

Ich bin unfassbar oft traurig und weine jeden Tag, aber ich bekomme auch Kraft und weiß, dass das Leben nunmal aus Auf und Abs besteht. Ich bin auch viel reifer (Ansichten, Denkweise) und würde sagen 'geprägt' geworden und die Erinnerungen an schöne Zeiten helfen mir immer wieder aus diesem 'Loch'. Davor war alles perfekt und unbeschwert, wofür man sehr dankbar sein kann. Aber die schlimmen Zeiten machen einen stärker, das habe ich gemerkt.

Aber dadurch, dass immer mehr Menschen gehen und keine neuen mehr in mein Leben treten, werde ich immer einsamer. Ich warte darauf, dass das Leben wieder schöner wird und ich eine Zeit lang wieder nur noch gut gelaunt bin (statt der Abwechslung) - sprich: Ich warte auf die Hochphase, welcher doch irgendwann auch mal wieder kommen muss...

Es ist jetzt nicht so, dass ich den ganzen Tag im Bett liege und weine, denn ich gehe sehr oft raus, habe dann gute Laune und denke mir, dass man das Leben genießen muss, denn es kann sehr schnell vorbei sein.

Aber danach überkommt mich eben diese Einsamkeit und Sehnsucht. Ich wünsche mir sehr, dass endlich jemand neues in mein Leben tritt und für mich da ist, mir Rat gibt und mich zum Lachen bringt- also einen Freund.

Jetzt ein paar Gedankengänge:

Wie lange kann so eine 'Tiefphase' dauern und wann weiß man, dass es wieder bergauf geht? Ohne diese schlimmen Erfahrungen kann man sich doch gar nicht weiterentwickelen, oder?

Schmerzen, Freundschaft, Menschen, Tod, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, schicksalsschläge, Trauerfall
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Ich will nicht mehr weiter machen?

Ich weiß schon lange das das Leben sinnlos ist, ich mag den Gedanken zwar nicht aber ich habe mich damit abgefunden. Also lebe ich eigentlich nur zum Spaß.

Mein Problem ist das ich einfach keinen Spaß mehr am Leben habe, besser gesagt ich habe wirklich keinen Grund weiter zu leben und ich bin es auch leid. Ich habe keine Freunde oder Leute an die ich mich wenden kann, ich bin schlecht in der Schule, ich kann nichts und habe auch keine Talente oder irgendetwas besonders an mir. Das Leben kotzt mich einfach an. Jeden Tag sehe ci diese Langweilige Welt in der es einfach keinen Platz für mich gibt. Ich will auch nicht nur aus dem Grund weiter leben weil "es das wert ist". Der einzige Grund warum ich mich noch nicht umgebracht habe ist weil ich zu große Angst davor habe und dafür hass ich mich noch mehr.

Etwas das mir zur Zeit große Probleme bereitet ist das ich keine Freunde habe. Ich weiß einfach nicht wie man Kontakt zu anderen Menschen aufbaut. Ich bin auch sehr schlecht darin mit anderen Menschen zu schreiben/reden.

Ich mache mir auch sehr viele (negative) Gedanke über meine Zukunft. Ich bin 8. Klasse Hauptschule und mache in nicht ganz einem Jahr meinen Abschluss. Ich bekomme aber nichts auf die Reihe, also ich kann nichts was man in einem Beruf gebrauchen könnte.

Der einzige Grund warum ich so lange "durchgehalten" ist das ich mir irgendetwas suche auf das ich mich freuen kann (Filme, Spiele,Serien). Die meiste Zeit verbringen ich mit zocken damit ich der Realität für eine Kurze Zeit entkommen kann. Und wenn das nicht geht lebe ich in einer oder mehreren Fantasie Welten die mich auch von meine Problenen ablenken weil ich mich ihnen nicht stellen will.

Ich würde ja zu nem Psychologen gehen damit ich das nicht irgendwelchen fremden auf dem Internet erzählen müsste aber meine Eltern wollen.

Was soll ich noch machen?

Schule, Freundschaft, Einsamkeit, sterben, Tod, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Realitätsverlust, Selbstmord
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