Kann ein materieller Verlust einen Menschen so fertig machen wie der Tod eines geliebten Menschen?

Hallo!

Einem guten Bekannten von mir geht es seit rund einem Jahr ziemlich schlecht, er baut immer weiter ab. Selbst bei seiner Arbeit - er arbeitet bei meinem Arbeitgeber in einer anderen Abteilung - ist er nur noch "halb" dabei, hat dort ständig Stress und bringt Dinge durcheinander, er ist kaum bei der Sache, träumt rum und trinkt Tee, wirkt völlig apathisch.

Das alles ist erst so, seit er seinen Ende der 80er neu gekauften Opel Ascona auf Druck seiner Familie und durch einige teure Reparaturen in die Entsorgung gab und einen neueren Opel kaufte.

Er igelt sich seitdem ein und verbringt sogar die Freizeit komplett zuhause. Er hat kaum noch Kontakte, ist ein total stiller Mann geworden, obwohl er immer so lebensfroh war - nach dem Motto "sein Ascona und er gegen den Rest der Welt, man schafft es schon irgendwie". Der Ascona war sein Markenzeichen, er hat ihn wirklich geliebt - man sah im Stadtteil den weißen Ascona und wusste, aha, der ist das und das ist der, der seinen Ascona so gerne hat.

Ich sehe ihn nur lachen, wenn er von seinem Ascona spricht, ansonsten ist er ernst und traurig. Seine Familie lacht ihn nur aus, er soll sich nicht so haben und hätte den schönen neuen Astra mit Klimaanlage.

Was mir Sorgen macht: Er redet seit dem Auto-Wechsel ganz offen vom Tod und von der Sinnlosigkeit zu leben, wenn man sowieso sterben müsste, macht sich nach eigener Aussage Sorgen wegen Krankheiten, denkt an seinen eigenen Tod, hat eine vorher nie dagewesene Furcht/Angst vor anderen Menschen, die ihm etwas antun könnten (ohne dass er Konkretes nennt) und davor, dass er irgendwann auch gehen muss - er hätte mit dem Ascona einen "Freund" sterben lassen und ans Messer geliefert, der ihm immer treu zur Seite stand. Er spricht kaum noch, ist in allem sehr "langsam" geworden. Er war so lebensfroh und herzlich, jetzt ist er ein gebrochener Mann - kein Vergleich mehr zu dem kräftigen, starken Mann, der unser Entertainer des ganzen Betriebs war wie vor 1-2 Jahren noch, als er den Ascona noch fuhr.

Er wollte sich, damit es ihm besser geht, einen anderen Ascona kaufen und hat mehrere besichtigt, aber es war wohl so, dass er alle ablehnte mit dem Argument, dass das irgendein anderer Ascona ist und nicht seiner, mit dem er 30 Jahre lang unterwegs war. Er scheint dieses Auto sehr zu vermissen, ist oft auffällig in sich gekehrt und trauert als wäre ein Freund oder ein Familienmitglied gegangen.

Ist es möglich, dass ein letztlich materieller Verlust wie der eines Autos, das man 30 Jahre lang fuhr, einen Menschen so fertig macht? Irgendwie kann ich das verstehen, aber manchmal bin ich auch fassungslos. Mein Bekannter tut mir einfach nur extrem leid, weil ich sehe, wie schlecht es ihm geht. Und wie kann einem dann geholfen werden oder ... geht das überhaupt?

Wäre euch dankbar, aber gefühllose, ironische Kommentare könnt ihr euch bitte sparen.

Leben, Freundschaft, Gefühle, Menschen, Tod, Psychologie, Liebe und Beziehung, Verlustangst
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120.000 Feinstaubtote jährlich - Hauptursache Massentierhaltung - Handlungsbedarf?

Heute wurde eine neue Studie des Max-Plank-Instituts für Chemie in Mainz über die jährliche Zahl der Todesfälle durch Feinstaub in Deutschland veröffentlicht. Die Studie kommt auf 120.000 Opfer jährlich. Das sind fast doppelt so viele, wie bisher angenommen.

Größter Einzelverursacher von Feinstaub ist die Massentierhaltung durch Ammoniak-Ausgasungen. Deutschland ist der viertgrößte Fleischproduzent der Welt (nach China, den USA und Brasilien). Hierzulande stehen einige der größten Tierfabriken weltweit.

Die Massentierhaltung ist bereits aus mehreren Gründen in der Kritik. Die Haltungsbedingungen der Tiere, der hohe Ressourcenverbrauch durch Kraftfutterfütterung, der Beitrag zum Klimawandel durch Methanemissionen und die Umweltbelastung durch die Entsorgung der Fäkalien sind häufig genannte Gründe.

Seht ihr durch die neuen Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen gesteigerten Handlungsbedarf, Nutztierhaltung und Landwirtschaft umzubauen und gesundheitlicher zu gestalten?

Landwirtschaft sollte gesundheitsverträglicher umgestaltet werden 82%
Kein Handlungsbedarf 17%
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Hilfe.. Depression. Selbstmord?

Hallo.

bin 19 Jahre alt wohne noch bei meinen Eltern habe keine Freunde weder im echten Leben noch im Internet. Bereits 2 mal meine Arbeit verloren einmal durch Diebstahl (Geld) und einmal durch Datenschutzmissbrauch. Nun bin ich arbeitslos zu hause und spiele den ganzen Tag ps4. Meine Eltern haben mir schon gesagt sie werden mich rauswerfen bis zum Sommer wenn sich nicht bald was in meinem Leben änderteny Soll aber nicht das Thema sein sonder das hier:

Juni 2018 hat mir jemand Sportwetten gezeigt (wusste davor dazu garnichts) und habe dann auch angefangen zuerst klein mit 10€ 15€ 20€.. dann einmal mit 100€ danach 200€ bis ich einmal mit 200€ Einsatz auf 11 tausend Euro kam und dachte ich mache so das große Geld. Ich habe nicht abgehoben und macht einfach weiter bis ich es verlor. Dann hab ich wieder aufgeladen und wieder und wieder bis ich ca bis Dezember 2018 25 tausend Euro verspielt habe (alles was ich mir bis dahin zusammengespart habe) dann habe ich einen ganzen Monat nicht gespielt weil ich kein Geld hatte und es ging mir auch gut.. am 09.01. sind meine Eltern in den Urlaub gefahren und ich war bzw bin noch 2 Wochen alleine zuhause und meine Mutter hat eine Box mit 9000€ zuhause welche ich einfach mit dem versteckten Schlüssel aufgemacht habe, das ganze Geld genommen hab und mal wieder verzockt habe. Bin seit 2 Tagen durchgehend am weinen und finde keinen Ausweg mehr. Ich weis nicht mehr was ich tun soll.. Suizid kam da auch schon in meine Gedanken ich bin mit meinem Leben am Ende ich habe Nichts mehr für was es sich zu leben lohnt ä..

Tod, Psychologie, Depression, Selbstmord, Suizid
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Wie lernen mit dem Tod zu leben und mit anderen in der Situation umzugehen?

Hallo zusammen.

Bestimmt ist es für viele kein Problem, für mich ist es jedoch eine enorme Belastung. Keine Ahnung wie lange, aber ich lebe mit Depressionen. Es gibt auch Zeiten, in denen ich nichts habe. Jetzt jedoch, bin ich wieder in diesem Loch.

Seit einigen Tagen bin ich wegen persönlichen Ängsten enorm angespannt. Und in dieser Woche ist mir auch bewusst geworden, dass ich noch weit davon entfernt bin, über den Tod meiner Tante vor 3 Jahren hinweg zu sein. Ich hatte sie gepflegt, bis sie mich eine Woche vor ihrem (Krebs-)Tod wegschickte...

Seitdem komme ich mit dem Tod und Krankheiten nicht mehr klar. Fange sofort zu weinen, werde unruhig oder versuche verspannt wegzuschauen oder abzulenken.

Vergangen Sommer verunglückte eine Cousine. Ab da fing ich an jeden Bericht über jeden Unfall zu lesen.

Irgendwann legte sich da jetzt Ruhe... Aber heute kam ich in eine Situation, die hätte nicht unangehmer sein können. Genötigt von meiner Mutter holte ich sie von der Wohnung einer Bekannten ab, dessen man vor einer Woche starb. Ich kam, grüßte erst mal in die Runde und dann die Frau, ihre Enkeltochter und deren Mann. Diese Leute kenne ich, die übrigen zwei nicht. Gab diesen nicht die Hand, da sie mich nicht wahrnahmen und mit Papieren beschäftigt waren. Auch redeten die nur miteinander. Für mich war diese Situation sehr unangehmen und anstrengend. Zu einem, weil ich mit dieser Konfrontation des Todes überfordert bin und zu anderem, ein schüchterner Mensch bin und somit hat mich das doppelt viel Kraft gekostet. Auch habe ich zu dieser Familie kein gutes Verhältnis, musste oft schon böse Kommentare oder Spitzelein über mich ergehen lassen. Ja, sein Tod tut mir wirklich für die Anghörigen leid, aber mehr auch nicht. Ich kann nicht mehr, für jeden in Tränen ausbrechen. Dafür habe ich die Kraft nicht mehr. Meine Mutter sieht das anders, machte mir Vorwürfe und beschimpfte mich, dass ich nicht den letzten zwei die Hand gegeben habe. „Wer trauert muss nicht aufstehen, du hättest es einfach machen müssen und eben die Blätter ignorieren sollen“... Hmm, ja stimmt vielleicht. Aber ich stand vor denen und wusste nicht weiter, wie bereits geschrieben, waren die mit Papieren beschäftigt... Den Rest des Tages wurde mir wieder meine soziale Inkompetenz vorgehalten und mir klar gesagt, ich müsse da wieder hin...

Auch wenn es falsch klingt, wer war für mich da als meine Tante starb? Diese Leute kamen nie....

Nun zweifle ich wieder an mir, alle möglichen Gefühle kommen wieder auf. Auch dieses merkwürdige Zittern ist wieder da. Ich schäme mich so und traue mich nicht meiner Psychologin davon zu berichten. Ich war seit Monaten nicht mehr da...

Im Moment weiß ich nicht weiter. Hat jemand Ähnliches erlebt? War mein Verhalten wirklich so unverschämt? In Stresssitiuationen, in denen ich mich unwohl fühle, bekomme ich nichts mehr rational mit. Wie kann ich lernen darauf zu achten und richtig zu handeln?

Danke.

Familie, Freundschaft, Tod, Psychologie, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Schüchternheit
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Ich versinke in meinen Depressionen(Schule, Freunde, Computer)?

Hey, ich (16/m) bin gerade in der 9. Klasse und hab irgendwie keine Motivation mehr irgendwas zu machen und manchmal gehe ich einfach nicht zur Schule.
Vor 2 Jahren war ich aus genau den selben gründen in Waldmünchen(Psychosomatische Klinik) und es hat sich kaum was verändert.
Ich sitzte echt oft am PC (Ja ich bin süchtig 🙄)

Hab zwar paar Freunde aber ich mache mit denen halt nichts.
Auch sonst bin ich in der Schule gar nicht mal so unbeliebt aber ja.. ;-;
Es zieht mich auch mega runter das ich keine Freundin hab :-: und alles wirkt gerade mega beschissen. Hab so gar kein bock mehr auf mein Leben.
Ich und Mum streiten uns jeden tagen.. wenn ich ihre Stimme höre oder auch nur ihre Schritte im Gang macht mich das richtig aggresiv und wenn sie dann was will kanns schon passieren das ich sie beleidige und sie nimmt das mega persönlich und rastet auch aus.

Müsste jetzt gerade in der Schule sein aber ich hab meine Mum irgendwie dahin bekommen das sie mich entschuldigt.
Sie hat Angst vor mir😳 und lässt sich halt alles gefallen.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll 🙄

Musik beeinflusst mich sehr..wenn ich traurige Lieder höre fange ich auch an zu weinen und bei schönen/party songs drehe ich mega ab c:

Ich bin mega angespannt.. hab vorgestern jemanden auf's Maul gehauen weil er mir den Ball aus der Hand geschlagen hat und keine Ahnung. Ich brauch dringend hilfe.. meine noten und ich selbst leiden unter dem scheiß sehr.

Habt ihr Tipps oder wart ihr auch mal in der Situation ? 😇 danke

Der Text könnte 20x länger sein aber ich habs bissl gekürzt c:

Liebe, verrückt, Männer, Kinder, Schule, Freundschaft, Tod, Frauen, Depression, heulen, Liebe und Beziehung, Psycho, Selbstmord, Student, weinen, Hilfe
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Realisiert, dass ich irgendwann sterbe, was war das?

Also natürlich weiß ich, dass ich sterben werde das ist ja klar, aber ich habe nie wirklikch realisiert was das bedeutet.

Vor einiger Zeig lag ich nachts im Bett und habe nachgedacht. Dann kam mir der Gedanke, dass ich irgendwann mal sterben werde und alles was passiert ist total irrelevant wird, obwohl es grade so bedeutend wirkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man nicht existieren kann. Ich meine wie kann das ein. Im Prinzip ist man nichts, also man sieht nichtmals Schwarz. Es ist so surreal. Ich meine wie komisch ist es nur paar Jahrzehnte zu leben und dann für immer zu verschwinden. So komisch, dass ich diese Zeit genau jetzt erlebe. Diese Welt existiert schon so lange und wird es noch weiterhin und ich bin grade hier.. und werde soviel Veränderung garnicht mehr mitbekommen können.

Aufjedenfall habe ich darüber nachgedacht und habe dann meine Augen geschlossen, weil ich schlafen wollte. Dann kam mir der Gedanke in den Kopf, dass nach dem Tod alles vorbei ist und mein Bewusstsein nicht mehr existiert. Ich dachte dann "nein das ist zu unvorstellbar", doch genau in dem Moment habe ich realisiert, dass es wahr ist und wie krass das eigentlich ist. Ich war total geschockt, habe gezittert und dachte nur die ganze Zeit dadran wie das nur sein kann. Es war ein gruseliges Gefühl, diese "Erkenntniss".

Wie kann es sein, dass ich das erst jetzt so richtig wahr habe?

Leben, Freundschaft, Tod, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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Katze stirbt, komme damit nicht klar?

Hallo, in ca. 4 Stunden wird meine Katze (habe sie, seit ich 2 Jahre alt war) eingeschläfert und ich weiß nicht, wie ich damit klar kommen soll. Es war schon schlimm, als meine andere Katze starb, welche ich aber nicht so lange hatte und mit welcher ich nicht so eine starke Bindung aufgebaut habe. Diese Katze ist allerdings von alleine eingeschlafen.

Was ist wenn es ihm weh tut? Keiner weiß doch, was die Tiere dabei spüren! Ich habe so Angst um ihn!

Ich weiß auch nicht, wie ich ohne ihn weiter machen soll, da ich das Leben ohne ihn nicht kenne.

Wenn ich müde bin und mich auf die Couch legen will um zu schlafen, brauche ich ihn um einzuschlafen, ohne ihn geht das nicht! Als ich klein war, habe ich mit ihm laufen gelernt und oft mit ihm gespielt. Er hat alles mitgemacht, ohne zu murren. So eine Katze gibt es doch nur einmal und so eine Katze werde ich nie wieder finden! Er darf so früh noch nicht gehen! (Klar, es sind jetzt schon 13 Jahre, aber ich bin noch zu jung um damit klar zu kommen!)

Selbst der Tod meiner Oma war nicht so schlimm für mich. Ich liebe meine Katze einfach mehr als jeden anderen und möchte nicht, dass er stirbt! Ich wollte sogar auf mein Auslandsjahr in den USA verzichten, weil wir dann das Geld gespart hätten um ihn Operieren zu lassen, was meine Eltern aber nicht wollten...

Kann mir bitte jemand helfen? Ich weiß nicht, was ich noch machen soll...

Tiere, Haustiere, sterben, Tod, Katze, Tierarzt, einschläfern
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Extreme Verlust Ängste?

Das Thema ist mir ehrlich gesagt zu Peinlich um mit anderen Leuten darüber zu reden deshalb mache ich es hier🙈

Es ist schon so als ich 6 war als meine Mutter mir zum Ersten mal was über den Tod erzählt hatte (weil eine bestimmte Person gestorben ist) ich habe es auch direkt verstanden und hatte danach Monate lang Angst jemanden zu verlieren und wurde sogar psychologisch behandelt später als ich etwas älter war hat es dann wieder angefangen und ich habe einfach ohne Grund angefangen zu heulen als ich darüber nachgedacht habe dass eine wichtige Person (meine Eltern oder so) sterben würden, es war mir Tatsächlich egal dass ich sterbe mir ist mein eigenes Leben nichts mehr Wert (andere Geschichte)

Und jetzt im Moment heule ich wieder oft weil ich einfach keine Lösung darauf finde was nachdem Tod passiert ich habe mir immer vorgestellt das man in einem Neuen Körper aufwacht aber als ich dann gemerkt habe dass die Welt irgendwann mal untergehen wird wußte ich nicht mehr was ich glauben soll es hat alles einfach keinen Sinn gemacht als würde man einfach Milliarden Jahre schwarz sehen und nichts hören und sehen können und habe natürlich wieder angefangen zu heulen

Bin ich der einzige der das hat und was kann ich dagegen tun?? Außer in die Psychatrie gehen😑

Mir ist das Thema deshalb so peinlich weil ich ein Junge bin und 14 Jahre alt bin habe Angst dass mich jeder Auslacht xD

Freundschaft, Angst, Tod, Psychologie, Liebe und Beziehung, Todesangst, Verlust ängste
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Kennt jemand dieses Lied (Musikvideo, Mädchen, Haus, grau, ermordert, Spiegelbild)?

Hi, also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wenig Information über das Lied selbst, als über das Musikvideo habe. Ich erinnere mich kaum mehr daran. Es war kein fröhliches Lied, auch kein agressives, es wurde von einem Mann gesungen. Es war nicht alt, aber nicht sehr bekannt.

Das Video war ziemlich düster, alles war grau weiß schwarz. In dem Video war ein Mädchen. Aber kein echtes, es war mehr so gezeichnet. Es sitzt vor einem Fernseher. Der Rest von dem Raum ist dunkel. Das Mädchen trägt einen Zopf und trinkt mit einem Strohhalm aus einem Becher, glaube ich. Irgendwie steht sie dann auf, aber was dann geschieht weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall flieht sie irgendwann vor irgendjemanden oder irgendetwas. Sie rennt weg, ich glaube sie möchte die Tür öffnen, aber die geht irgendwie nicht auf. Sie hat Angst. Sie hat Panik. Und ich bin mir nicht sicher, aber irgendwas ist mit einem Spiegel. Während sie rennt, sieht man erst mal ihr Spiegelbild. Und dann sieht man ihr Spiegelbild im Fenster. Sie sieht sich selbst. Und dieses Ich im Fenster versucht ihr etwas zu sagen. Sie versucht sie zu warnen vor etwas oder jemandem. Sie schreit, will sie vor der Gefahr bewahren, aber sie hat natürlich Angst vor ihrem eigenen Spiegelbild und stirbt dann. Sie ist wohl umgebracht worden von dieser Gefahr, vor der sie das eigene Spiegelbild warnen wollte.

So ungefahr war das Musikvideo. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wie es heißt oder wie der Text geht. Die Melodie ist noch in meinem Kopf, aber der Text ist komplett weg.

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Wie geht man mit einer Lehrerin in solch einer Situation um?

Okay, ich gebe zu, diese frage klingt durchaus sehr komisch, aber ich dachte, vielleicht hat das Internet ja einige Anregungen für mich bereit. Folgendes ist passiert:
Unsere Englischlehrerin ist eine sehr spezielle Person. Sie ist nach außen hin generell immer sehr stark & selbstbewusst und zeigt nie Schwäche. Sie sagte selbst einmal sie wäre nahezu perfekt, natürlich nur aus Spaß. Es klang nicht wirklich eingebildet sondern mehr ironisch, aber doch so, dass wir es glauben sollten. So ist sie immer, sie tut so, als würde nichts an sie heran kommen, gibt lustige Sprüche von sich & ist generell sehr frech & stark. Außerdem hat sie einen sehr ausgefallenen Style: sie trägt immer die buntesten, verrücktesten & höchsten Schuhe, die man sich vorstellen kann (jeden Tag andere) und auch ihre Klamotten sind stets bunt & ausgefallen und sie hat immer viel zu viel Schminke drauf, aber schafft es trotzdem meistens gut ausszusehen.
Anfang dieser Woche war sie dann krank und das ist etwas, was eigentlich nie passiert. Wir haben uns schon gewundert und haben nun erfahren wieso sie nicht da war. Ihre Mutter ist gestorben und zwar sehr plötzlich. Als sie heute wieder in die Schule kam (wir haben sie nur gesehen, hatten sie allerdings nicht im Unterricht) sah sie aus wie ein Geist, aber niemals wie unsere Englischlehrerin. Sie war ungeschminkt (noch nie vorgekommen!), hatte komplett einfarbige & dunkle Schuhe & Klamotten an (ebenfalls noch nie vorgekommen), hatte die tiefsten Augenringe, die ich je gesehen habe & war blass wie eine Leiche. Nun haben wir jetzt schon von mehreren Klassen gehört, dass sie auch im Unterricht sehr fertig sein soll.... wir haben sie erst morgen wieder, vielleicht auch erst nächste Woche je nachdem ob sie morgen da ist und wollen ihr eigentlich eine Freude machen bzw sie aufheitern. Dass wir jetzt alle unsere Hausaufgaben für morgen super ordentlich erledigen & uns morgen 1a benehmen haben wir jetzt schon fest gelegt. Mich interessiert nur, ob jemand vielleicht noch eine Idee hat, was man machen könnte? Was ich vielleicht noch hinzufügen sollte ist, dass sie es nie ernst genommen hat oder dankbar und nett gewirkt hat, als wir nett zu ihr waren. Sie hat immer so getan, als käme sie auch klar, wenn wir sie nicht mögen würden und als würden wir und unsere Meinung sie überhaupt nicht interessieren. Daher weiß ich nicht ob eine nette Karte etc. nicht komisch enden würde. Vor allem nachdem sie sich nicht mal von uns zum Geburtstag hat gratulieren lassen, sondern gesagt hat sie hätte nicht Geburtstag & wir sollen sie in Ruhe lassen, obwohl sie wirklicg Geburtstag hatte 😂
Vielleicht habt ihr ja mehr Ideen als ich?

Schule, Freundschaft, Trauer, Tod, Lehrer, Lehrerin, Liebe und Beziehung, Englischlehrerin, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Umgang mit trauer, umgang mit tod
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Ist dieser Junge jetzt gestorben?

Ich habe einen Freund, der ist (wie ich) 14 Jahre alt, nennen wir ihn mal Fabian. Ich war eben bei ihm zu Besuch und Fabian hat ein Problem: Er rastet ziemlich schnell aus, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Als ich zu ihm nach Hause kam, hat er bereits mein Lieblingsspieler Fortnite gestartet, um es mit mir zu spielen, er hat sogar einen zweiten Bildschirm besorgt. Wir wollten also spielen, er wurde aber von seinem Vater gerufen, um den Müll rauszubringen. Ich habe mir also gedacht:"Komm, ich begleite dich mal." In der Nähe der Mülltonnen war ein Junge, den kenne ich ganz gut, er ist zwölf Jahre alt, mein Nachbar und dazu ziemlich gut in der Schule, er besucht Fabians Klasse. Fabian hat ihn dann gefragt, ob er ihm eventuell später die Mathe Hausaufgaben schicken kann, Fabian ist nämlich nicht gerade ein Matheass. Als sein Klassenkameraden daraufhin mit "Nein" geantwortet hat und vor Fabian weglaufen wollte, hat dieser ihn gepackt und ihn Kopf voraus auf den Gitterboden vor den Mülltonnen geschleudert. Dieser hat im ganzen Gesicht geblutet und war nicht mehr ansprechbar. Zu allem Überfluss hat sich Fabian aus Einem Gebüsch einen Stein genommen und diesen an den Hinterkopf des armen Jungen gerieben, der Junge sah nicht mehr so aus, als würde er leben. Fabian hat ihm sein Portemonnaie weggenommen und ich bin dann geflüchtet, da Fabian schon einmal in der Schule einen ähnlichen Anfall hatte, bei welchem er einem Schüler zwei Zähne rausgeboxt hat, doch dann von einem Lehrer aufgehalten wurde. Als dieser kurz abgelenkt war, hat er einem Flüchtlingskind das Handy aus der Hand gerissen und es komplett demoliert. Ich wollte nicht, dass er mein Handy genauso zurichtet.

Da hätte ich neben der Frage, ob der Junge verstorben ist auch noch die Frage, welche rechtlichen Konsequenzen mein Freund Fabian zu befürchten hat und ob ich auch mitangeklagt werden kann und wenn ja, wofür? Ich hatte echt Angst vor Fabian, weswegen ich nicht eingegriffen bin.

Freundliche Grüße an die Community

Benjamin

Nachtrag: Ein Nachbar hat wohl den Rettungsdienst gerufen und diese sollen den Jungen ins Krankenhaus gefahren haben, weiteres ist mir nicht bekannt.

Polizei, Tod, Recht, Gesetz, Körperverletzung, Krankenhaus, Mord, Todesfall, Totschlag
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Was tun ich will sterben?!?

W (bald 17 noch 2 Tage So) ich hab seit 2 jahren eine Essstörung und vor 3 Monaten hab ich damit aufgehört weil ich weiß dass das nicht gut ist und unvernünftig. Am Silvester hatte ich (wieder) eine Panikattacke.(Das erste mal war als ich morgens in die Schule ging).Wie auch immer hatte ich meine 2te Panikattacke am Silvester 2019,weil ich um es kurz zu machen mich unwohl fühlte bei der Familienfeier.Meine Verwandten,die ich lange nicht gesehen hab,haben mich angesprochen,dass ich zugenommen habe und dann ist mir auch noch was peinliches passiert.Ich hab mich im Bad eingesperrt und hab die ganze Nacht nicht schlafen können,vor weinen und Kopfschmerzen.Nach der Feier kam ich nicht mehr aus mein Zimmer heraus.Ich hab nichts gegessen und getrunken und erkältet war ich auch,mit kopfschmerzen und gerötete Augen.Jezt hab ich wieder damit angefangen mit bulimie und anorexie.Nicht nur das,ich leider auch an einer Deppresion.Aber bevor ich davon erzähle sollte ich auch noch erzählen wie ich mit anaroxie angefangen habe. Vor 2 jahren war ich von einer größe von 172cm 86kg schwer und so mit übergewichtig.Ich wurde schon als Kind von meiner klasse und Familie fertig gemacht und gemobbt(vorallem mein Bruder und meine Mitschüler.)Ich wollte schon seit ich 12 war abnehmen,doch ich konnte irgendwie es nicht aushalten und schaffen.Ich weiß nicht wie,aber im Internet hab ich mich mit abnehmen beschäftigt und durch Zufall eine pro ane Webseite besucht und ich fand die tipps sehr anziehend,aber davor wusste ich nicht was eine ana oder mia ist.Hab dann 6kg abgenommen und ich war auch das erstesmal in einer PRO Ana Whatsapp gruppe .Ich war so motiviert.Naja nach paar Monaten habe ich mit abnehmen aufgehört und ich traf Mia.Sie half mir immer bei eine FA.Ich weiß,dass Mia einen süchtig macht und ich wollte damit aufhören,was ich auch tat,aber wenn ich das tat musste ich auch ana aufgeben und zunehmen wegen den vielen Fa.Am Juni 2018 vor den Sommerferien hab ich wieder motivation aufgesammelt und hab stolze 8kg abgenommen (68kg).Meine Famile lobten mich,aber sie sagten auch das ich noch ein bissen abnehmen

Die negativen gedanken in meinem Kopf,machen mich müde und verückt.
Schule, Angst, Tod, Anorexie, Depression, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Suizid, Pro Ana Mia, Selbsthasst
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Oma wird in den nächsten Tagen sterben, bin dauernd in Gedanken bei ihr. Wie ablenken und auf Schule konzentrieren?

Guten Abend,

in meinen letzten beiden Fragen habe ich über meine Oma und ihre Krankheit geschrieben. Ich war am Freitag bei ihr. Da hat sie auch noch ein bisschen gesprochen. Gestern hat die Ärztin gesagt, dass es nicht mehr lange dauernd wird und man auch nichts mehr wirklich machen kann. Heute war ich mit Mama und Opa nochmal da. Zuerst hat Opa mit ihr gesprochen, aber sie hat nicht reagiert, dann meinte er, ich soll es probieren, vielleicht reagiert sie auf mich. Leider hat sie auch da nicht reagiert. Ich konnte mich nun mehr oder weniger von ihr verabschieden. Den Rest mache ich in meinen Gedanken oder in einem Brief. Nun wartet mein Opa auf den Anruf vom Krankenhaus und wir alle warten natürlich mit. Es ist doof, weil wir dauernd damit rechnen müssen, wenn das Telefon klingelt, dass es das Krankenhaus ist. Ich denke viel an meine Oma und bin auch sehr traurig. Ich weine zwar nicht mehr so viel, weil mir der Glaube daran hilft, dass sie irgendwie gemerkt hat, dass wir da waren. Morgen fängt dann auch wieder die Schule an und ich bin ein wenig froh darüber, weil ich dadurch vielleicht ein bisschen Ablenkung bekomme. Allerdings kann ich gerade überhaupt nicht schlafen. Ich will im Moment einfach lieber alleine sein deswegen und auch nicht wirklich mit irgendjemand darüber reden oder davon erzählen. Meine beste Freundin weiß es und sie ist auch da, wenn was ist. Allerdings werden meine Freunde in der Schule wahrscheinlich merken das was nicht stimmt und die haben schon gesagt ich darf nicht deprimiert sein. Nie wieder. Aber ich kann auch nicht so tun als wäre alles gut. Was soll ich machen? Wie kann ich mich Ablenken und schlafen?
Viele Grüße.

Schule, Familie, Freundschaft, Tod, Psychologie, Krankenhaus, Liebe und Beziehung
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Immer noch Trauer und Angst wegen meinem Vater?

Hallo.

Ich habe letztes Jahr meinen Vater verloren und hab ihn gefunden.
Bestimmt wollte er, dass ich ihn finde, ich glaube er wollte mir eins auswischen :( Ich weiß es aber nicht. Kann auch sein, dass er mich geliebt hat. Ich weiß nicht, ob er mich geliebt hat, oder ob er mich gehasst hat.

Also mein Vater war sehr tyrannisch und hat immer viel Alkohol getrunken. Damals ist sein Kind gestorben mit 1, also mein Bruder. Aber zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht geboren. Auf jeden Fall konnte er den Verlust denke ich nicht verkraften, weshalb er mich bestimmt als Ersatz für ihn wollte. Aber ich war eben nie mein Bruder, was ihn glaube ich wütend und aggressiv gemacht hat. Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe oder nicht.
Ich liebe meinen Vater und habe ihn immer geliebt, egal war er gemacht hat. Bestimmt ist er eigentlich ein guter Mensch gewesen und war nur krank.

Auf alle Fälle weiß ich einfach nicht wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll. Ich habe Schuldgefühle, ich weiß nicht ob er es absichtlich so gemacht hat, dass ich ihn finde. Erwusste dass ich ihn an dem Tag besuchen kommen wollte. Auch kommt nach seinem Tod alles wieder, die ganze Kindheit kommt wieder hoch. Ich habe immer alles verdrängt und harmlos wahrgenommen, aber jetzt ist es plötzlich so schwer. Es ist generell schwer an alles zu denken jetzt wo er tot ist. Ich habe nächste Woche meine 1. Therapiestunde, vor der ich Angst habe, weil ich mir eigentlich beigebracht habe dass andere nicht merken sollen, wenn es mir schlecht geht. Ich habe jetzt ein schlechtes Gewissen meiner Mutter gegenüber, weil sie sich jetzt bestimmt Vorwürfe macht und sich Sorgen macht. Sie hat schon so eine Krankheit und jetzt komme ich auch noch mit Problemen an. Ich möchte nicht, dass sich jemand wegen mir schlecht fühlt.

Ich weiß nicht mehr weiter. Manchmal möchte ich sterben, aber dann reagiere ich mich wieder ab und sage mir, dass ich nicht alle um mich herum so leiden lassen darf. Ich weiß nicht, ob es noch einen Ausweg gibt :(

Therapie, Familie, Freundschaft, Angst, Trauer, Tod, Vater, Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, Trauma
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