Innerhalb Familie Beileid aussprechen?

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Hallo Duke4Cinda,

richtig Dein Gedankengang. Jeder Ausdruck einem anderen gegenüber verdoppelt sich (energetisch).

Weswegen ich nicht zu einem mitleiden, bemitleiden, sondern mehr zu einem Mitfühlen anrate. Mann kann mitfühlen, wie es einem anderen geht.

Aber, wenn es um z.B. gemeinsame Verwandte handelt, dabei sich gegenseitig Beileid auszusprechen finde ich auch etwas eigenartig. Man kann sich einfach in den Arm nehmen, dies ist mehr 'wert' und drückt (im doppelten Sinn) mehr aus.

MfG Fantho

Danke, das hast du sehr schön gesagt bzw. geschrieben.

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@Duke4Cinda

Das freut mich, gern geschehen, kommt von halb links (Herz) ;-) Danke für den Stern !

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Ich halte diese Floskeln, wie z.B. "herzliches Beileid", für ziemlich schrecklich und unpassend - generell und erst recht innerhalb der eigenen Familie. Es gibt weitaus schönere Möglichkeiten, seine aufrichtige Anteilnahme kund zu tun, als mit diesen -in meinen Augen- leeren Worten.

Um bei Deinem Beispiel mit der Tante zu bleiben: Nimm sie in den Arm, drück sie mal liebevoll und sage ihr, dass Du auch sehr traurig bist. Das halte ich für 1000-fach herzlicher, als Worte (oder gar Karten) mit "herzliches Beileid" o.ä.

Nein, innerhab der Familie entfällt so etwas.

Wenn der Mann Deiner Tante gestorben wäre, dann solltest Du ihr einige liebe Worte sagen, aber bei einer gemeinsamen Verwandten ist das unnötig.

Nein; mir ist das auch nicht bekannt, denn die Familie trauert gemeinsam!!!!

Ich finde, dass man das innerhalb der Familie nicht so förmlich gestalten muss, außer man kennt sich auch nicht besser, als flüchtige Bekannte. Das kann der Fall sein, wenn sich beispielsweise Cousinen kaum kennen und man kondoliert zum Tod der Mutter, die ja dann die eigene Tante war. Hier ist es natürlich so, dass die Intensität beim Tod eines Elternteils meist höher ist, als wenn man eine Tante / Onkel verloren hat, den man vielleicht kaum kannte.

In diesem Fall würde ich schon eine Karte schreiben und förmlich kondolieren, wenn jedoch bei Geschwistern der gemeinsame Vater gestorben ist, würde ich das nicht so förmlich machen. Immer vorausgesetzt man hatte ein halbwegs normales nettes Familienleben.

In dem Fall ist es wohl besser sich einfach in den Arm zu nehmen und vielleicht über gemeinsame nette Zeiten zu reden.

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