Eine merkwürdige Frage zur Feuerbestattung!?

Ich bin mir nicht ganz sicher ob das genauso heißt, aber ich denke mal man nennt es “Feuerbestattung” bzw “Cremation”.
Mit ist bewusst, dass so etwas nicht passieren könnte, da es in dem Krematorium sehr heiß wird und man bei dieser Temperatur nicht überleben könnte. Weil ich mich nicht so gut damit auskenne, frage ich aus Neugierde und hoffe, jemand könnte mir die Frage sinnvoll beantworten.

Ich kenne mich mit dem Ablauf von der Feuerbestattung halbwegs aus. Erst würde alles überprüft werden, ob die Person wirklich tot ist usw. und später gehts in den Krematorium. Ich denke nicht, dass es jemandem passiert ist, aber was wäre, wenn die Person doch noch lebt und angefangen hätte, zu schreien oder sowas ähnliches. Wenn jemand diese Person schreien gehört hätte, könnte dann einer der Mitarbeiter diesen Vorgang unterbrechen um diese Person dort rauszuholen?

Ich verstehe schon, dass es wahrscheinlich nie vorgekommen ist und auch sehr wahrscheinlich nicht passieren wird und es vielleicht nicht einmal möglich ist, eine Person dort schreien zu hören, aber falls sich jemand hier wenigstens etwas damit auskennt, könnte er mir die Frage bitte ansatzweise beantworten?

Es tut mir leid falls ich irgendetwas falsch beschrieben habe, aber wie gesagt, ich kenne mich damit nicht wirklich gut aus und frage nur weil es mich interessiert.

..und genau das sind meine Gedanken, wenn ich nicht einschlafen kann ^^’ Na ja, much würde eine Antwort sehr freuen. Danke im Voraus!

Menschen, Tod, Feuer, Beerdigung, Feuerbestattung, neugierig, Urne, Krematorium
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Warum reagiert meine Mutter aggressiv, aufgrund meiner Art wie ich mit Trauer umgehe?

Moin Leute!

Mein Großvater hat Krebs. Der Krebs ist bereits verschwunden, aber nun ist er wieder gekommen. Mein Großvater ist schon länger krank gewesen. Er hatte eine Leberzirrhose gehabt und er ist dement. Er hat wahrscheinlich mehr als 15 Jahre Bier getrunken und Zigaretten (fast immer ohne Filter) geraucht. Er hat aber damit aufgehört vor ca. 5 Jahren. Aber das Krebsrisiko sinkt ja leider nicht so schnell. Da ich seit 5 Jahren bestimmt nicht mehr richtig mit meinem Großvater kommunizieren konnte, habe ich mich bereites daran gewöhnt, dass es bald ein Ende haben wird. Ich habe meine Mutter nun vor kurzem gefragt, wie lange er wahrscheinlich noch leben wird. Sie gab mir keine Antwort. Er ist auch abgemagert, weil er kaum etwas isst und trinkt, weil er Dement ist. Deswegen wäre eine Chemotherapie nicht möglich gewesen. Die Heilungschancen wären eigentlich gut gewesen. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich damit gut umgehen kann, falls mein Großvater nicht mehr da sein wird. Aber meine Mutter ist durchgedreht. Sie hat mir Dinge an den Kopf geworfen, wie z.B., dass ich es nicht wert schätzen würde, was mein Großvater alles für uns getan hat. Ich habe ihr mitgeteilt, dass jeder seine Trauer anders verarbeitet. Ich fühle mich, als ob ich ein böser Mensch wäre. Nur weil ich nicht weinen muss, bedeutet es nicht, dass ich nicht traurig bin. Ich finde es auch traurig, aber ich muss eben nicht weinen. Mich macht es eher traurig, wenn auf seiner Beerdigung meine Verwandte am weinen sind. Das macht mich eher traurig. Ich kann nämlich meine Mutter nicht weinen sehen. Das würde mich traurig machen. Könnt ihr mir eventuell Tipps geben, wie meiner Mutter es klar machen kann, dass ich auch traurig bin, aber eben nicht weinen muss? Was habt ihr auf der Beerdigung gemacht, als ein Verwandter von euch verstorben ist?
Danke für eure Aufmerksamkeit und bleibt gesund.

Beste Grüße!

Familie, Trauer, Psychologie, aggression, Beerdigung, Krebs, Liebe und Beziehung
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Hab ich als Enkel und Miterbe Mitspracherecht bei der Beerdigung meiner Oma?

Hallo,

erstmal kurz zum Sachverhalt: Meine Oma ist vor wenigen Tagen leider von uns gegangen. Da mein Vater also der Sohn meiner Oma vor 3 Jahren verstorben ist, werd ich seinen Erbanteil nach Erbfolge übernehmen. Neben mir, sind auch die drei anderen Kinder meiner Oma, also meine zwei Tanten und mein Onkel die weiteren miterben, denn mein Opa lebt auch nicht mehr. Ich hab mich ja bereits erkundigt, dass ich sozusagen für mein Vater einspringe, was das Erbe angeht. Doch es geht mir jetzt um die Beerdigung.

Habe ich dadurch auch bei der Beerdigung Mitsprache recht? Also was die Art der Bestattung angeht etc. oder muss ich mich da raushalten?

Es wird auch darüber nachgedacht, ob sie im Grab meines Vaters beerdigt wird und da komm ich mit ins Spiel, da ich als Nutzerin/Besitzerin der Grabstelle eingetragen bin. Diese Vorstellung wäre mir auch lieb und eine meiner Tanten auch aber die anderen Beiden wollten davon nichts hören. Meine Tante wird ziemlich unter Druck gesetzt, da sie ja sozusagen „überstimmt“ wird von den anderen, aber sie war es auch, die in letzten Jahren am Meisten für ihre Mutter etwas getan hat und sollte nicht einfach so untergebuttert werden. Ich weiß was mein Vater gewollt hätte und er wäre auch meiner Ansicht gewesen und meine Oma und mein Vater haben damals wo er noch lebte auch sehr viel Zeit verbracht.

Natürlich möchte ich nicht, dass es zum Konflikt kommt. Ich fühl mich aber irgendwo als Vertretung meines Vaters und möchte nicht, dass meine Tante so alleine da steht zwischen den Drei.

Morgen ist ein Termin beim Bestatter und nun weiß ich nicht, ob ich dort auch hin sollte. Wäre lieb, wenn mir da jemand helfen kann. Danke im voraus.

Erbe, Beerdigung
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Warum wird bei Trauerreden (nicht religiös) nicht die Wahrheit gesprochen?

Wenn ein verstorbener zu Lebzeiten einfach nur scheße war , sollte das doch nicht schöngeredet bzw sogar gelogen werden?

Ich spreche aus Erfahrung,

Wir hatten neulich einen verstorbenen in der Familie, der Verstorbene war verlogen , hat andere nur ausgenutzt, seine Kinder geschlagen und seine Frau betrogen und ausgenutzt, faul war er und vieles mehr . Keinem fiel ein gutes Wort ein weil es keine gute Eigenschaft gab .

Bei der Trauerree wurde er dann als toller , hartarbeitender , die Familie umsorgender Mensch hingestellt und das ein oder andere ungläubige Räuspern ging durch die Reihen .

Versteht mich nicht falsch , ich will nicht, dass der Tote schlecht gemacht wird .. aber man sollte schon einigermaßen bei Wahrheit bleiben und zumindest andeuten das weder seine Frau,noch Kinder es leicht hatten mit ihm .. wenn alles schön geredet wird wirkt die Trauerfeier wie ein schlechtes Theater, unglaubwürdig.

Ich habe diese Erfahrung noch bei anderen Beerdigungen gemacht, immer das gleiche Spiel.

Ich habe meine Trauerrede deswegen in Stichpunkten aufgeschrieben und meinem Freund überlassen für den Fall der Fälle.. darin stehen meine Macken, schlechten Seiten und Dinge die ich falsch gemacht habe im Leben und ich hoffe die werden so vorgetragen, vielleicht kann sogar jemand was daraus mitnehmen . Ich möchte nicht in den Himmel gelobt werden wie alle anderen die es noch weniger als ich verdient hätten.

Aber dieses Schauspiel nervt mich schon immer wieder mal auf Beerdigungen.

Familie, Freundschaft, Psychologie, Beerdigung, Liebe und Beziehung, Trauerfeier
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Wie rausbekommen ob jemand verstorben ist?

Also es ist schwierig das ganze kurz zufassen aber ich versuche es:

Situation:

Tochter (wahrscheinlich einziges leibliches Kind) erfährt über Umwege das ihr Vater verstorben sein soll. Die beiden haben seit über 10 Jahren keinerlei Kontakt. Warum ist schwer zu erklären, trotzdem nimmt alleine das Gerücht sie bereits stark mit.

Gemeinsame weitere Verwandte oder Freunde um Infos zu bekommen gibt es nicht.

Genauer Wohnort des Vaters ist nicht bekannt.

Das zuständige Einwohnermeldeamt vom letzten bekannten Wohnsitz hat (dank Corona) aber bis zum 18.4. zu. Einfach hinfahren und Auskünfte einholen ist jetzt also nicht möglich.

Die Tochter war heute aus Verzweiflung bei der Polizei welche keine Informationen hat das die Todesmeldung stimmt. Aber ob das genug ist wissen wir nicht, denn im Internet liest man das die Polizei nur von unnatürlichen Toden definitiv sofort weiß.

Was kann die Tochter noch tun um Gewissheit zu bekommen ob ihr Vater nun lebt oder nicht ? Auch in Hinblick auf die Bestattungspflicht ?

online wurde bereits nach Traueranzeigen gesucht. Telefonnummer nicht zu finden.

Vielleicht war jemand in einer ähnlichnen Situation und kann einen Rat geben.

Sterbeort und Sterbetag sind nicht bekannt.

Habe schon überlegt sich an das Standesamt des Geburtsortes vom Vater zu wenden allerdings liegt das sehr weit weg. Und telefonisch wird man wohl nicht weiter kommen !?

Friedhöfe anrufen ?

ich würde ihr so gerne helfen! Und freue mich über jeden Tipp.

Vorab bereits Danke!

Tod, Beerdigung
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Nicht auf die Beerdigung meiner Mutter zugehen?

Hallo ihr lieben, sehr traurig so eine Frage zu stellen. Aber ich bitte um Rat. Letzten Freitag ist leider meine Mutter verstorben. Seit dem an denke ich sehr viel an sie und trauere und weine viel. In so einer Situation macht man sich Vorwürfe wenn man leider befürchten muss nicht bei ihr auf die Beerdigung gehen zu können weil ich mit meinen Brüdern sehr verstritten bin und auch schon immer disharmoniert hat. Ich habe leider das Gefühl das wir uns streiten könnten und das es sogar Handgreiflichkeiten geben könnte. Von mir aus nicht aber ich denke das alte Themen aufkommen werden und ich hab wirklich ein ungutes Bauchgefühl. Ich denke mittlerweile schon das meine Mutter das von oben verstehen würde und das ich auf meine Art mich von ihr verabschiede auch wenn nicht direkt bei der Beerdigung. Und bitte glaubt mir ich bin sehr überzeugt das es definitiv Disharmonieren würde. Sonnst würde ich nicht einen Rat von außen suchen. Muss ich schlechtes Gewissen haben weil ich nicht auf die Beerdigung meiner Mutter gehe aus oben genannten Grund? Mein Freundeskreis kann mich verstehen und würde es wegen Schutz vor Streitigkeiten verstehen das ich nicht hin gehe. Aber ich habe trotzdem schlechtes Gewissen und weiß nicht ob es richtig ist. Was würdet ihr mir für einen Rat geben? Ich fühle mich weiterhin sehr verbunden mit meiner Mutter und liebe sie unendlich weiter. Ich danke euch von ganzen Herzen für euren Rat!

Familie, Freundschaft, Psychologie, Beerdigung, Liebe und Beziehung
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Kleinkind mit zur Beerdigung?

Hallo Ihr Lieben!
Mein Vater war schwer Krank und hat trotz allem immer sehr gekämpft für uns. Zuletzt sah es eigentlich auch sehr gut aus, er kam nach Hause.

Einen Tag später wieder zurück ins Krankenhaus, er konnte nichts mehr, haben die halbe Nacht noch an seinem bett gesessen, als wir am nächsten Tag grade zur Haustür raus wollten kam der Anruf "Es tut uns Leid aber Ihr Vater ist grade verstorben."

Das war am 23.2 nun ist einige Zeit vergangen und grade ist mein Vater im Krematorium und wird Verbrannt. Leider zieht sich das bei uns alles ein bisschen in die länge.

Nun gut aber zurück zur Frage. Am 14.03 ist die Trauerfeier mit Beisetzung und wir sind so überfordert mit der Entscheidung ob wir unseren 3 (fast 4) Jährigen Sohn mit nehmen sollen oder nicht. Er war beim Bestattungsunternehmen mit und hat im Prinzip die ganzen Vorbereitungen mit durchgemacht. Er Vermisst seinen Opa auch, wirkt aber nicht betrübt oder Traurig, auch in der Kita ist nichts aufgefallen, außer das er halt ab und an nachdenklich wird und darüber mit seinen beiden Erzieherinnen spricht.

Die Feier und die Beisetzung findet nur im engsten Kreis statt wir sind maximal 12 Personen. Meine Mutter meint es ist zu schockierend bei einer Beerdigung dabei zu sein wenn man so klein ist, andere sagen es ist wichtig das man Abschied nehmen kann.

Eigentlich würde ich, ihn mit nehmen und ihm eine Person unseres Vertrauens an die Hand geben die im Zweifelsfall mit ihm wieder gehen kann. Ich trage die Urne meines Vaters selber zum Grab und mein Mann braucht diesen Abschluss ebenfalls. Nicht das wir nicht für unser Kind da sein wollen! Bitte nicht falsch verstehen... ich habe nur echt angst das ihm das solche Angst macht das er einen knacks bekommt.

Kennt jemand so eine Situation und kann mir da vllt. ein bisschen von erzählen? Damit es mir vllt. die Entscheidung vereinfacht?

Liebe Grüße

Angst, Erziehung, Kleinkind, Trauer, Tod, Beerdigung
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Soll/muss ich zur Verabschiedung Beerdigung?

Guten Morgen, ich hätte eine sehr persönliche Frage und würde gerne eure Meinungen dazu hören.

Mein Opa, ich eines von 6 Enkelkindern, das Einzige das viel beim ihm aufwuchs und immer Kontakt hatte, ist verstorben.

Ich habe auch die letzten Monate als er sehr krank war das meißte übernommen, von Arztbesuchen, Amtswegen, Einkäufen, meiner Oma geholfen zu putzen etc. Alle Anderen haben Erwartungen gestellt und nicht wirklich geholfen. Erst als er verstarb waren dann Alle da haben den Parten gestaltet, die Verabschiedung organisiert, ihn nochmal gesehen, ich wurde in das Alles nicht eingebunden... Ich hab keinen Kontakt zu meiner Mutter und meinem Stiefvater, aber auch niemand sonst, weder Onkel noch Tanten haben sich bei mir gemeldet und gefragt ob ich ihn nochmal sehen will, ob ich den Parten mitgestalten möchte... Ich musste mir den Partien sogar selbst besorgen, er wurde zwar ausgetragen, aber ich bekam keinen

Und ich Weiss genau dass all diese Menschen bei der Verabschiedung in der ersten Reihe sitzen, die ganzen Beileidsbekundungen bekommen, und die sind die angeblich am meisten trauern.

Klar möchte ich mich von meinem Opa verabschieden, doch ich weiß nicht ob ich damit umgehen kann, weil ich Weiss er hätte das Alles nie so gewollt. Es ist mir auch bewusst dass es nur mehr die Hülle des menschen ist, von der man sich verabschiedet, ich spreche viel zu ihm, in meinem Geiste und ich befürchte dass es so oder so falsch ist wie ich mich verhalte.

Mich schmerzt sein Tod sehr, nur habe ich das Gefühl dass das Alles nicht zählt, das nichts zählt in den Augen der Anderen

Familie, Psychologie, Beerdigung, Liebe und Beziehung, Verabschiedung
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