Wie wird es mir moeglich, der Person zu vergeben?

Der prosatext ist lang aber dafuer gut lesbar:)

Jemand hat meine Kindheit soweit beeinflusst, dass ich teils suizidgedanken hatte und - ich denke - unter sehr starken depressionen litt. Nun, wo ich langsam erwachsen werde und diese Person direkt mit mir verwandt ist, ist mir bewusst, dass ich dieser Person langsam Verstaendnis zeigen sollte. Ich bin eine verstaendnisvolle Person die jedes Verhalten verstehen kann. Ich denke, ich habe einen besonders hohen EQ. Ich verstehe, dass das Leid, dass ich durch die Person hatte nicht die Intension der Person war, alle Fakten sprechen dafuer, dass unser Verhaeltnis sehr gut wird und man was zsm unternehmen kann.

Aber die ungesprochene 'Wahrheit' von frueher, die Gefuehle und totgeschwiegenen Fakten, das gespielte in unserem Umgang... das macht es mir unmoeglich, der person zu verzeihen. Wir reden nicht darueber. Ueber gefuehle haben wir noch nie geredet. Wenn wir was unternehmen empfinde ich keine freude. Glaube ich. Vielleicht moechte ich rs auch nicut einsehen, weil die person fuer mich immer feind und negativ war. Ich spuere nichts fuer die person. Oder vllt doch?

Ich denke seit monaten darueber nach, wie und ob ich der person verzeihen sollte. Ich bin hilflos hierbei. ich weiss meine eigenen gefuehle hier nicht, ich spuere sie nicht.

Aus filmen oder der Kindheit kenne ich noch kabinen in kirchen, wo man anonym mit einem pastor reden kann um hilfe von gott zu bekommen, oder so aehnlich (?). Ich ueberlege deshalb als Atheistin (ich weiss nivht, ob es gott.gibt) in diese 'kabine' (?) zu gehen. Vllt kann der pfarrer/pastor mir da helfen die richtigre entscheidung zu treffen. Ich weiss aber wie man merkt nichts von religion oder wie das in der 'kabine' funktionieren soll. Das ist doch anonym oder? Kann mir jemand sagen wie das funktioniert?

Hat jemand erfahrung mit wie man jmd vergibt?

Religion, Familie, Kirche, Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Beziehungsprobleme, Depression, Liebe und Beziehung, vergeben
4 Antworten
"Problem" mit Geistlichem lösen?

Hallo!

Beruflich habe ich immer wieder mit unserem Pfarrer zu tun - allerdings ist unser Verhältnis recht einseitig; er hat in den Jahren mehr von mir und meinen "Kompetenzen" profitiert als ich von ihm.

Ich habe seine Presse-Anliegen bearbeitet, habe ihm auch seine Vorstellungen und Wünsche etwa für Erscheinungstermine und Fotomotive sowie Terminvorstellungen seinerzeit erfüllt so gut es ging - es passte eigentlich alles. Ich habe meine Arbeit gemacht, er seine - wir hatten keine Probleme.

Zuletzt aber hat er sich mir gegenüber im Ton vergriffen und wurde am Telefon und zuletzt auch persönlich durchaus unverschämt. Ich bin dann auch etwas "lauter" geworden und habe ihm mal erklärt, dass Pressearbeit nicht selbstverständlich ist, da auch Arbeit dahintersteckt, ich nicht sein Hofberichterstatter bin und mich eigentlich veralbert fühle, wenn er dann hinterlistige Dinge loslässt oder ich es erfahre, dass er mich als Spielball in einer persönlichen Auseinandersetzung einsetzt, sich negativ über mich äußert und mir diverse Dinge bewusst völlig anders wieder gibt, als sie laut absolut seriöser Quelle wirklich gewesen sind, mir sogar noch versucht hat, ein schlechtes Gewissen zu machen und das nach jahrelanger, eigentlich bisher recht guter Zusammenarbeit. Ich habe mir jahrelang immer Mühe gegeben, dass es lief und Termine so gelegt, dass es irgendwie ging - und er sagte am Telefon auch fast schon traurig, ich solle "bitte bitte nicht" aufhören, er brauche mich doch als Ansprechpartner bei der Lokalzeitung. Entschuldigt hat er sich zwar mehr nebenher, aber das Maß war für mich voll - auch eine Woche später ist es für mich so. Bin einfach menschlich enttäuscht.

Ich steh' zu dem, was ich ihm sagte und ich werde ihm das bei einem Treffen diese Woche, wo man sich auf Vereinsebene trifft, nochmals klarmachen, dass ich dabei bleibe und er seine Artikel zukünftig - auf welchem Niveau auch immer - selber schreiben und seine Bilder von mir aus auch selber knipsen soll. Mein Chef weiß Bescheid und steht hinter mir.

Dennoch habe ich irgendwie ein schlechtes Gewissen. Ich war nicht frech oder böse, aber sehr "barsch" zu ihm und hielt ihn konkret dazu an, dass er in Zukunft seine Pressearbeit selber macht, wenn er ihren Stellenwert nicht zu schätzen weiß und dann noch solche Machenschaften vom Stapel lässt.

Aber ich habe ein schlechtes Gefühl, weil ich eigentlich Respekt vor der Kirche und Geistlichen habe - und nun mit einem Pfarrer solchen Zoff. Wie seht ihr das?

Kirche, Gefühle, Menschen, Psychologie, Gesellschaft, Pfarrer
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Vater zwingt mir seinen Glauben auf. Was soll ich tun?

Hallo. Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt, aber dies ändert nichts an der Situation. Immernoch werde ich gezwungen zur Kirche zu gehen und mein Vater greift dabei sehr gern auf psychische Manipulation. Jedes Mal, wenn ich mich weigere, fängt er sofort an zu schreien, während ich weiterhin ruhig bleibe. Ich sage ihm, dass ich nicht glaube und es daher nichts bringt, aber davon will er nichts hören. Nach jedem Streit (jeden Samstag, da er adventistisch ist) sagt er mir, ich sei Schuld an seinen Magenschmerzen und daran, dass es ihm allgemein schlecht geht. Dann verweigert er mir Geld (ich musste mal 2 Wochen um Geld für eine Winterjacke winseln), Internet, ... usw, als wäre ich noch 12. Auch darf ich nirgends hin und wenn dann muss ich sehr früh zurück (meist vor um 8), ebenfalls als wär ich 12. Ich würde mich an die ganzen Einschränkungen auch nicht halten, aber er zieht meine atheistische Mutter da mit rein. Er beschimpft sie, beleidigt sie und wenn ich mal zu spät bin, macht er ihr die Hölle heiß. Damit mein schlechtes Gewissen mich nicht fertig macht, lass ich zu, so eingesperrt zu sein. Aber langsam hab ich auch genug. Ich weiß, es ist nicht mehr lang bis zum Abitur und meinem Auszug, aber ich will gerade jetzt meine Freiheit, die mir zusteht, auch ausleben, bevor es ernster wird. Mit ihm reden hilft wie gesagt nicht, er schimpft, droht und erpresst. Alles, was ihn interessiert, ist er und sein Ruf. Er hat mich das eine Mal nicht mal ins Krankenhaus gefahren, als ich mir den Fuß gebrochen habe, weil er dachte das wäre ne dumme Ausrede und ist in die Kirche gefahren mit dr Aussage, ich solle doch hinhüpfen, ist ja nicht so weit.

Religion, Familie, Kirche, Erziehung, Pädagogik, Missbrauch, Vater, Eltern, Christentum, Adventisten, Erpressung, Freikirche, Kontrolle, Manipulation, Zwang, Gottesdienstbesuch, kirchgang
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