Wie kann ich mehr Glauben (Christentum/Religion)?

Hallo zusammen,

ich bin christlich aufgewachsen (evangelisch) und habe durch meine Eltern und Großeltern einen eigentlich starken Bezug zum Glauben. In den letzten Jahren (bin 32) ist dieser aber ein wenig in den Hintergrund gerückt, weil ich zum einen viele Zweifel äußere, wenn mir Sachen aus der Bibel zb komisch weil der unrealistisch vorkommen. Aber auch ansonsten Zweifel ich stärker als es früher der Fall war, obwohl ich das gar nicht will. Sobald ich anfange mich damit zu befassen, um es vielleicht zu verstehen, bekomme ich dann eher Angst, weil ich dann denke, dass ich es falsch machen und dadurch entsprechend nicht errettet bin. Dann schiebe ich es beiseite und beschäftige mich nicht damit, um eben keine Ängste zu entwickeln. Das ist wie so ein Kreislauf. Zudem kommt noch hinzu, dass ich durch Bekannte/(Bekannte der Ehefrau aus der Kirche zb) immer das Gefühl bekomme, dass diese so dermaßen davon überzeugt sind, dass sie es richtig machen, obwohl sie nicht merken, dass sie es doch falsch machen (zb lästern oder andere verurteilen)... Und dadurch kriege ich entsprechend das Gefühl nicht weg, dass mich das alles nur noch nervt, weil man es echt niemandem Recht machen kann. Egal was man als richtig erachtet, es kommt immer ein Besserwisser, der einem das außerdem. Zb bin ich als russlandstämmiger evangelisch aufgewachsen und bin getauft worden als Baby. In der freievangelischen Kirche gibt es dann Prediger, die sagen, dass eine zweite Taufe nicht schlimm ist.dazu muss man sagen, dass sie in der freievangelischen Kirche entsprechend das Ritual haben, sich taufen zu lassen, wenn man es dann selber will, was ja nicht verkehrt ist. Aber ich hatte ja mit 14 Jahren meine Konfirmation gehabt, wo ich entsprechend meine Taufe ja nochmals bewusst angenommen habe. Und dann wird versucht mit aller Kraft und mit Bibelversen (bei denen ich ehrlicherweise auch gar nichts daraus erkennen kann, dass eine zweite Taufe erlaubt ist) einen umzustimmen und damit man sich das zweite Mal taufen lassen soll und dann ein vollwertiges Mitglied gezählt wird. Ich kenne entsprechend "Ein Gott, ein Glaube, eine Taufe." Und keine Ahnung was man sich da zurecht biegen will?! Das ist für mich alles so wie ein Zwang, früher als Kind war man frei, hat es für sich gemacht und abends und ansonsten gebetet, aber jetzt ist das wie eine Pflicht anderen Menschen gegenüber. Ich denke das führte dazu, dass ich mich entsprechend davon distanziert habe. Wir kann ich den Weg zum Glauben wieder findenM weil ich habe diesen irgendwie verloren...

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Warum ist Paulus eigentlich in der Bibel? Bzw. was hat er dort zu suchen?

Irgendetwas stört mich extrem gewaltig an ihm. Er strahlt so eine Falschheit und Listigkeit aus. Er schwafelt die ganze Zeit irgendetwas in seinen Briefen, und am Schluss, weiß man nicht mehr, was er eigentlich gesagt hat, noch, was er sagen wollte. Ich erkenne in seinen Briefen keine Liebe, noch organisches Leben, noch Wahrheit. In den Worten Jesus und in den Worten vieler Propheten erkenne ich dies aber. Bei Paulus scheinen tot zu sein. Ich sehe in ihm nur einen gewieften und schlauen Pharisäer. Jemand, der 3x eine andere Bekehrungsgeschichte erzählt. Jemand, der kein Jünger Jesus war. Jemand, der sich in seinen ersten Jahren nicht für Jesus interessierte. Jemand, der an vielen Stellen Jesus widerspricht oder eine leicht abweichende Lehre verbreitet. Jemand, der ständig vor Irrlehren warnt und sich somit tarnt. Jemand, der bei der ersten Begegnung die Jünger Jesus beschimpft und meint im Recht zu sein. Obwohl diese Jesus kannten, und er nicht. Jemand, der in seinen Aussagen vor den Herrschenden ausweichend ist und nicht so, wie Petrus zu seinem Glauben steht.

Manchmal kam mir schon in den Sinn, dass Paulus erkannt haben könnte, dass er durch Verfolgung nichts bewirkt. Und, dass er deshalb auf die Idee kam, dass er die Religion infiltrieren und von Innern heraus durch falsche Lehren zerstören könnte. Ich sehe keine neuen prophetischen Aussagen. Ich sehe nur prophetische Aussagen, die schon im AT stehen oder durch die Worte Jesus und die des AT zusammengefügt werden können. Ich sehe, wie er Dinge in Jesus und seinen Tod hineininterpretiert, die nicht sind, und wie er sich diese Dinge durch Scheinzitate aus dem AT zusammenreimt. Ich sehe keinerlei Substanz hinter seinen Aussagen. Oft hat man das Gefühl, dass er nicht die Lehre Jesus verbreitet, sondern nur seine eigene Meinung im Vordergrund steht. Es braucht Paulus nicht in der Bibel. Allein Jesus Worte hätten gereicht. Er hat alles gesagt, was nötig war. Es brauchte Niemanden, der die Worte Jesus noch interpretiert oder richtig stellt. Jesus sagt, dass bis zum Ende der Welt kein Strichlein vom Gesetz vergeht. Paulus sagt, dass das Gesetz abgeschafft ist. Jesus legt nach und sagt „Weicht von mir ihr Gesetzlosen“. Petrus sagt, dass man Gott mehr gehorchen muss, als den Menschen. Paulus sagt, dass man sich jeder Obrigkeit unterwerfen soll, und dass jede Obrigkeit ausnahmslos von Gott ist. Jesus war ein Freund der Frauen und behandelte sie gut, Paulus sagt „Das Weib soll schweigen“ und behandelt sie abschätzig. Könnte es nicht einfach sein, dass Paulus genau diese Lehre vertreten hat, die der katholischen Kirche in den Kram gepasst hat, und dass er genau deshalb in die Bibel aufgenommen wurde? Denn was hat Paulus ganz nüchtern betrachtet in der Bibel zu suchen? Und kommt mir bitte nicht mit "Er ist der Gründervater des Christentums". Das ist schön, aber kein Grund für die Aufnahme in die Bibel. Es gab genug Missionare von denen heute keiner mehr weiß, weil sie nicht in der Bibel sind...

Religion, Schule, Jesus, Christentum, Psychologie, Bibel, Paulus, Urchristentum, Philosophie und Gesellschaft
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Kritik an Jesus?

Jesus war an und für sich ja ein guter Mensch. Hat sowas gelehrt wie Pazifismus (wenn dir einer auf die linke wange schlägt halt ihm die andere hin, oder dass er das ohr von dem römer geheilt haben soll dass petrus oder wer wars ihm abschlug), kranke geheilt, die Todesstrafe abgeschafft ("wer von euch ohne Sünde ist werfe den ersten Stein"), sowas halt.

Mohammed hingegen, wo soll man da anfangen, belassen wir es mal bei seiner - ich werde mich hier sicher keines Euphemismus bedienen - Kindervergewaltigung (Aisha war 6-12, kann man in Wikipedia und islamischen Fatwas [das sind quasi islamische Studien von gelehrten] nachlesen) und seiner massiven Kriegstreiberei. Um ihn soll es hier aber nicht gehen, ich werde antworten melden die versuchen tendenziöse diskussionen loszutreten (wer hetzt darf eh mit einer sperre rechnen), sondern dadurch komme ich auf meine Frage:

Das wird ja logischerweise beim Begründer der Religion Islam stark kritisiert, aber gibt es auch etwas das man beim "Begründer" der Religion Christentum kritiseren kann? So krass wie bei Mohammed wahrscheinlich nicht, fände ich aber auch interessant wenn da doch jemand was findet.

Als einziges Fällt mir ein, dass ich mal gehört habe (von einer sehr gläubigen Christin), dass in einem Buch, welches jedoch nicht mit in die Bibel aufgenommen wurde, dass er als kind zu einem anderen kind, das ihn ärgertere, meinte sein arm solle verdörren.

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Ist der Christentum nicht eigentlich total sexistisch?

Das war auch der Grund wieso ich mich davon abgewendet habe. Ich konnte das nicht mehr unterstützen.

In der Bibel steht mehrmals dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll und dass der Mann stark und männlich sein soll. Es steht dort auch dass die Frau nur zum Nutzen und der Ehre des Mannes dient.

Übersetzt heißt das einfach der Mann soll stark sein und für alle sorgen und die Entscheidungen treffen und die Frau dafür da ist dem Mann zu dienen und sie kein Recht hat eigene Entscheidungen zu treffen sondern sie alles tun soll um dem Mann zu gefallen und ihm das Leben leicht zu machen.

und für einen Mann ist es eine Unehre sich zu bedecken und für eine Frau ist es eine Unehre sich nicht zu verstecken. Sie darf sich auch nicht schmücken sondern sie soll bewusst „hässlich“ aussehen um Männer nicht zu verführen. Sie dürfen also nichts anziehen was sie selbst schön finden weil das dem Mann ja nicht passt. Sie dürfen sich selbst nicht schminken weil sie sich selbst dadurch schöner fühlen, weil es ja dem Mann nicht passt.

es steht da dass Frauen sich bedecken sollen damit sie Männer nicht zum sündigen verführen. Das ist das perfekte Beispiel für Unterdrückung. Der Frau wird gesagt dass sie für die Sünden der Männer verantwortlich ist und dass sie selbst ihr Leben an die Männer anpassen muss. Statt dass man dem Mann sagt er ist für seine eigenen Sünden und Taten verantwortlich wird der Frau gesagt sie soll sich selbst einschränken nur um es dem Mann leicht zu machen. Das ist ja schon victim blaming

denkt mal drüber nach: die Frau darf sich selbst nicht schön machen und darf nicht das machen womit sie sich wohlfühlt und sie darf nicht ihren eigenen Wünschen nachgehen nur weil es dem Mann nicht gefällt? Das ist doch krank.

dabei soll eine Frau einfach machen was ihr gefällt und wie sie sich wohlfühlt. Sie ist nicht dafür verantwortlich den Männern das Leben leicht zu machen.

aber laut der Bibel ist die Frau nur dafür gemacht um Kinder zu zeugen und dem Mann das Leben zu verschönern und leicht zu machen.

wir sind aber genauso Menschen mit eigenem Willen und der Fähigkeit unser Leben zu gestalten wie wir es wollen. Wieso wird uns das verboten? Viele vergessen dass wir auch Gefühle haben und uns schlecht fühlen wenn wir unterdrückt werden.

Die Bibel ist die Zusammenfassung von sexismus. Wie soll man das denn guten Gewissens unterstützen?

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Kommt zuerst Babylon die große oder das malzeichen?

Welches Ereignis kommt zuerst ??

Wer das Malzeichen nicht hat, oder den Namen des Tieres, oder seine Zahl, wird nicht mehr kaufen bzw. verkaufenkönnen. (Offb 13,17)

oder

Offenbarung - Kapitel 17

Die große H...re Babylon

Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hu...e, die da an vielen Wassern sitzt; (Offenbarung 15.1) mit welcher gehurt haben die Könige auf Erden; und die da wohnen auf Erden, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hur..erei. 

   Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbenen Tier, das war voll Namen der Lästerung und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und edlen Steinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll Greuel und Unsauberkeit ihrer H..rerei, (Jeremia 51.7) und an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hu...rei und aller Greuel auf Erden. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah. (Offenbarung 18.24) 

Was passiert zuerst und wird da ein großer Zeit Abstand zwischen liegen zwischen diesen beiden Ereignissen ?

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