Heilige Schrift – die neusten Beiträge

Ist GOTT nur VATER von Christen, oder von allen Menschen?

Werden wir erst durch unser Ja zu Kindern GOTTES, oder sind wir es schon?

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Johannes 1,12) Das ist wahr. Die Frage ist nur, macht unser Aufnehmen uns erst zu Kindern, oder lässt es uns erkennen, wer wir schon sind?

Viele Christen sagen, erst durch unser Ja werden wir Kinder GOTTES. Die Schrift zeigt es andersherum. Paulus predigt in Athen zu Menschen, die noch Zeus anbeten, und sagt ihnen: „Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.“ (Apostelgeschichte 17,28) Und: „Er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht.“ (Apostelgeschichte 17,26)

Wir sind also von Anfang an SEINES Geschlechts. Unser Ja gibt uns nicht die Kindschaft, es gibt uns das Licht, sie zu sehen. Wie beim verlorenen Sohn, er war Sohn, auch bei den Schweinen, nicht erst nach der Rückkehr.

Auch JESUS nennt Menschen „Kinder des Teufels“ (Johannes 8,44). ER meint nicht ihre Herkunft, ER meint, wem sie gerade folgen. Herkunft bleibt, denn ER sagt im gleichen Kapitel: „Ihr seid von unten her, ich bin von oben her.“ (Johannes 8,23) – unten heißt entfremdet, nicht geschaffen vom Teufel.

GOTT hat kein Zweiklassenvolk, nicht Engel hier, Menschen dort, und unter Menschen noch Gläubige gegen Ungläubige. ER hat ein einziges Kindervolk.

Darum ist Johannes 1,12 kein Ausschluss, sondern eine Vollmacht. Das griechische „werden“ heißt dort nicht „entstehen“, sondern „sich als solche erweisen“:

Wir empfangen die Macht, zu leben, was wir in CHRISTUS schon sind.

Darum: „Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber.“ (2. Korinther 5,19) Nicht einen Teil, die Welt: „So wie durch die Sünde des Einen die Verurteilung über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen.“ (Römer 5,18)

Und der Zorn? Ja, „der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). Der Zorn ist der Zustand der Entfremdung, nicht das letzte Wort des VATERS. Denn im selben Kapitel steht: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“ (Johannes 3,17)

Wie seht ihr das, wird Kindschaft verliehen erst nach unserem Ja, oder offenbart unser Ja nur, was in CHRISTUS längst gilt?

Christentum, Zeugen Jehovas, Bibel, Erlösung, Evangelium, Gott, Heilige Schrift

Geknechteter Wille: frei zu wählen, aber nicht frei, GOTT zu wollen. Was bedeutet das?

Wir wählen täglich, was wir essen, wen wir anrufen, welchen Beruf wir nehmen. In diesen Dingen ist unser Wille frei.

Vor GOTT ist er es nicht. Das nennt die Schrift den geknechteten Willen.

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt.“ (Römer 3,10-11)

Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.“ (Johannes 8,34)

Wir sind nicht neutral. Wir sind gebunden an das Ich, an die Sünde, an die Angst. Wir können alles Mögliche wollen, nur nicht von Herzen GOTT.

Darum muss GOTT zuerst handeln. Nicht wir öffnen die Tür, ER hat sie in CHRISTUS geöffnet. Und ER zieht uns.

Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater.“ (Johannes 6,44)

Warum muss ER ziehen? Weil wir geistlich tot sind, nicht nur krank. Paulus schreibt: „Auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und Sünden.“ (Epheser 2,1) Tote wählen nicht, Tote werden lebendig gemacht. Erst dann können sie antworten.

Wenn ER zieht, macht ER uns nicht zu Robotern. ER macht das Herz lebendig, sodass wir wollen, was wir vorher nicht wollten.

Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,13)

Wir glauben wirklich, wir kehren wirklich um, wir empfangen wirklich, und wir tun es freiwillig. Aber wir tun es, weil GOTT uns zuvor frei gemacht hat zu wollen.

Der geknechtete Wille wird also nicht gezwungen, er wird befreit. Erst wenn CHRISTUS uns befreit, wird unser Wille wirklich frei, GOTT zu lieben.

Und was ist mit den Gegenargumenten?

  • Aber Josua sagt: Wählt euch heute, wem ihr dienen wollt!“ (Josua 24,15) Ja, und genau das beweist es. Josua spricht zu einem Volk, das GOTT schon herausgeführt, gespeist und getragen hat. Die Wahl kommt nach der Rettung, nicht davor.
  • GOTT will nicht, dass jemand verloren geht. (2. Petrus 3,9) Eben. Darum handelt ER zuerst. Wenn unser Wille frei wäre, GOTT zu wollen, müsste ER nicht ziehen.
  • „Das macht uns zu Marionetten.“ Nein. Eine Marionette hat keinen Willen. Ein Befreiter hat einen neuen Willen. „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,36)

Wie seht ihr das, ist unser Wille vor GOTT frei, oder muss ER uns erst lebendig machen, damit wir überhaupt wollen können?

Christentum, Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, freier Wille, Heilige Schrift, Jesus Christus, Martin Luther, Reformation, Theologie

Werdet wie die Kinder“ – Mt 18,3 in der Evangeliumssprache (nicht in der Gesetzessprache)

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Matthäus 18,3

Vor meiner Wiedergeburt habe ich diesen Vers in Gesetzessprache gelesen. Ich dachte: Ich muss mich anstrengen kindlich zu werden. Demütiger sein, unschuldiger wirken, weniger stolz, mehr vertrauen. Also wieder Leistung. Wieder ich.

Erst jetzt sehe ich was JESUS wirklich sagt, und es ist das Gegenteil von Religion.

Der Zusammenhang ist wichtig. Die Jünger fragen nicht „wie werde ich gerettet“, sie fragen „wer ist der Größte im Himmelreich“ Mt 18,1. Sie denken in Rangordnung. JESUS stellt ein Kind in die Mitte und sagt: Ihr müsst umkehren. Das griechische Wort ist metanoia, nicht Reue über Sünden, sondern Umdenken, eine ganze Drehung des Bewusstseins.

In Gesetzessprache heißt umkehren: ich drehe mich um. In Evangeliumssprache heißt es: ich werde umgedreht.

Ein Kind kommt nicht ins Reich weil es so brav ist. Ein Kind kommt weil es nichts vorzuweisen hat. Es hat keinen Lohn, keinen Titel, keine Theologie. Es kann nur empfangen. Es streckt die Hände aus und wird getragen.

Werdet Empfangende

Genau das meint JESUS. Nicht „werdet unschuldig“, sondern „werdet Empfangende“. Markus 10,15 sagt es noch schärfer: „Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.Annehmen, nicht verdienen.

Wir werden angenommen und dadurch kindlich

Vorher las ich „werdet wie Kinder“ als moralische Forderung. Jetzt lese ich es als Verheißung. GOTT macht uns zu Kindern. Johannes 1,12: „die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht Kinder Gottes zu werden“. Galater 4,6: „Weil ihr Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen.“ Wir werden nicht kindlich damit GOTT uns annimmt, wir werden angenommen und dadurch kindlich.

Kein Kind entscheidet geboren zu werden

Darum ist Umkehr keine Leistung die wir bringen, sondern ein Geschehen, das uns widerfährt. Wie bei Nikodemus in Johannes 3: „Ihr müsst von neuem geboren werden“. Kein Kind entscheidet geboren zu werden.

In Gesetzessprache klingt Mt 18,3 wie eine Drohung: streng dich an sonst kommst du nicht rein. In Evangeliumssprache ist es eine Einladung: lass dich tragen sonst bleibst du draußen, weil du immer noch meinst du müsstest laufen.

Ich habe 30 Jahre lang versucht kindlicher zu werden. Seit Februar 2025 weiß ich: CHRISTUS hat mich zum Kind gemacht. Und erst als Kind verstehe ich den VATER.

Wie lest ihr den Vers? In Gesetzessprache oder in Evangeliumssprache?
Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus

Wiedergeburt – Angebot das wir annehmen können, oder Wirken GOTTES das uns trifft? (Joh 3,8 / Joh 1,13)?

Viele sagen: „Gott bietet die Erlösung an, wir müssen uns entscheiden für Jesus, dann schenkt er uns die Wiedergeburt.“

Schauen wir, was Johannes dazu schreibt, nicht ich.

Johannes 3, das Kapitel von der Wiedergeburt, beginnt nicht mit unserer Entscheidung, sondern mit dem Wind:

Der Wind weht wo er will... so ist jeder der aus dem Geist geboren ist“ Joh 3,8. Niemand befiehlt dem Wind. Er kommt nicht weil wir die Segel hissen, er kommt und dann hissen wir die Segel.

Johannes sagt es noch deutlicher: „die nicht aus Blut noch aus Willen des Fleisches noch aus Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ Joh 1,13. Drei Mal „nicht aus Willen“. Wiedergeburt ist Herkunft, nicht Entschluss.

Und JESUS selbst: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn der Vater ziehe ihn“ Joh 6,44 – und dasselbe Ziehen nennt er in Joh 12,32 ein Ziehen ans Kreuz, das wirkt, nicht nur lockt.

Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ Joh 15,16 – zu den Aposteln gesprochen, aber 1. Johannes 4,19 verallgemeinert es: „wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“.

Darum ist Paulus keine Ausnahme, er ist das Muster. Er verfolgt CHRISTUS aus freiem Willen, und genau dort wird er überwältigt. Warum? Weil GOTT ihn „ausgesondert von Mutterleib an“ Gal 1,15. Das ist nicht Zwang gegen seinen Willen, das ist Heilung seines Willens.

Ja, gegen seinen Willen wird niemand wiedergeboren. Aber Wiedergeburt geschieht nicht gegen den Willen, sie erschafft den Willen neu. Hesekiel nennt das: „Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist... ich bewirke dass ihr in meinen Ordnungen wandelt“ Hes 36,26-27. GOTT nimmt nicht den alten Willen und drückt ihn durch, ER gibt einen neuen.

Die Reihenfolge ist wichtig: Ein Toter trifft keine Entscheidung, er wird lebendig gemacht und glaubt dann:

Paulus nennt den Zustand davor „tot“: „auch euch, die ihr tot wart in Übertretungen... hat er mit lebendig gemacht“ Eph 2,1.5. Ein Toter glaubt nicht, er wird lebendig gemacht und glaubt dann.

Darum ist auch der Glaube selbst Gabe, nicht Vorleistung, er ist die Frucht der Wiedergeburt, nicht umgekehrt:

Euch ist es geschenkt, an Christus zu glauben“ Phil 1,29

aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch“ Eph 2,8

Paulus fasst es in Römer 9,16: „es liegt nicht am Wollen noch am Laufen, sondern an Gottes Erbarmen“. Wenn es am Wollen läge, wäre Golgatha ein Angebot das scheitern kann. Paulus nennt es Vollzug: „wie durch einen die Verurteilung für alle kam, so durch einen die Rechtfertigung des Lebens für alle“ Röm 5,18.

Ich sage nicht dass wir keinen Willen haben. Ich sage: Unser Wille ist Teil der Schöpfung die „der Nichtigkeit unterworfen wurde, nicht freiwillig“ Röm 8,20. GOTT benutzt unseren Widerstand, wie bei Pharao, wie bei Paulus, wie bei mir im Februar 2025, um uns genau dorthin zu bringen, wo wir ihn endlich wollen.

Die Wiedergeburt wird nicht angeboten wie ein Prospekt. Sie geschieht wie Geburt. Kein Kind entscheidet geboren zu werden. Wir entscheiden uns, weil wir zuvor lebendig gemacht wurden, nicht damit wir es werden.

Wie seht ihr das? Ist unser Glaube der Grund warum GOTT uns wiedergebiert, oder ist die Wiedergeburt GOTTES Werk, wodurch ER uns den Glauben schenkt?
Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift

Ich lehnte 30 Jahre lang die Erlösung CHRISTI ab, obwohl ich ja zu IHM sagte. Wie geht das?

Ich habe vor über 30 Jahren ja zu JESUS gesagt. Ich glaubte an IHN, ich betete, ich las die Bibel, ich lehrte andere. Äußerlich war alles christlich. Innerlich aber lehnte ich ab, was ER am Kreuz wirklich getan hat.

Ich glaubte:

  • Erlösung ist möglich durch das Kreuz – aber sie wird wirklich erst durch meine Entscheidung
  • CHRISTUS hat die Tür geöffnet – aber ich muss hindurchgehen
  • GOTT hat vergeben – aber nur wenn ich genug bereue
  • Das Blut JESU ist nötig – aber meine Treue hält es fest

Das ist keine Erlösung. Das ist Kooperation. Hebräer 10,14 sagt: „Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.“ Nicht „hat die Möglichkeit geschaffen“. Hat vollendet.

Ich lehnte das ab, indem ich sagte: „Ja, Herr, danke für Dein Opfer – aber jetzt muss ich es festhalten.“ Damit machte ich aus Gnade ein Geschäft. Aus dem vollbrachten Werk ein Angebot. Aus dem Retter einen Helfer. Johannes 19,30: „Es ist vollbracht.“ Ich antwortete 30 Jahre lang: „Noch nicht ganz, Herr – ich muss noch mitmachen.“

Das ist Ablehnung – fromme Ablehnung. Die gefährlichste Art, weil sie wie Glaube aussieht!

1. Korinther 5,19 sagt: GOTT hat die Welt versöhnt. Ich glaubte: GOTT hat die Welt versöhnbar gemacht. Römer 5,10: „wir wurden versöhnt, als wir Feinde waren.“ Ich glaubte: wir werden versöhnt, wenn wir aufhören, Feinde zu sein.

1. Johannes 2,2: ER ist die Sühnung für die ganze Welt. Ich glaubte: ER ist die Sühnung für die, die sie annehmen.

Ich sagte ja zu JESUS – aber ich glaubte an mich. Anfang Februar 2025 hat ER mir die Augen geöffnet. Nicht weil ich endlich richtig glaubte, sondern weil ER mich fand, als ich noch in meinem frommen Werk gefangen war. Darum sage ich heute: Viele lehnen ab, die „ja“ sagen. Und viele, die „nein“ sagen, sind schon erlöst – sie wissen es nur noch nicht.

Die Erlösung hängt nicht an unserem Ja, sondern:

Unser Ja hängt an Seiner Erlösung.

Und genau deshalb ist die Allversöhnung nicht eine Hoffnung, sondern eine vollbrachte Tatsache. Wenn Erlösung ablehnbar wäre – wenn mein Ja oder mein Nein sie wirksam machen würde – dann wäre sie mein Werk. Dann könnte GOTT scheitern. Dann wäre das Kreuz ein Angebot, kein Sieg.

Kolosser 1,20: „durch ihn alles zu versöhnen... durch das Blut seines Kreuzes.“ Nicht „anzubieten“. Zu versöhnen.

2. Korinther 5,19: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber, rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu.“ Vergangenheit. Vollzogen.

Darum lehnen viele heute ab – und werden morgen doch sehen. Nicht weil sie sich umentscheiden, sondern weil ER sie findet, wie ER mich fand.

Die Allversöhnung ist unabwendbar bereits vollbracht, weil das Kreuz unabwendbar vollbracht ist.

In DEM, der mich fand,
Stefan

Zeugen Jehovas, Psychose, Bibel, Dummheit, Evangelium, Fanatismus, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus, Predigt, Propaganda, psychische Störung, DummheitTutWeh, Missionierung

Wann meint die Bibel mit „alle“ wirklich alle Menschen?

Hallo zusammen, eine Frage zur Bibelauslegung, an alle die sich mit Griechisch / Kontext auskennen: Im NT steht oft „alle / pas“. Manchmal ist es klar rhetorisch gemeint, manchmal scheint es absolut universal zu sein. Wie unterscheidet ihr das?

Beispiele:
  • Mk 1,5: „ganz Judäa zog hinaus“ – offensichtlich Hyperbel, nicht jeder einzelne.

Ich lege so aus: Schrift legt Schrift aus. Hier sechs Stellen, jeweils mit Querverweis:

1️⃣ Römer 3,23 „denn sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.“: Querverweis: Römer 11,32 – „Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf dass er sich aller erbarme.“ Dieselben alle.

2️⃣ Römer 5,18 „Wie nun durch eines Sünde die Verurteilung über alle Menschen gekommen ist, also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen.“: Querverweis: 1. Korinther 15,22 – „gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden.“ Dieselbe Symmetrie, dieselben alle.

3️⃣ 1. Korinther 15,22 „denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden.“: Querverweis im selben Kapitel, Vers 28: „auf dass Gott sei alles in allen.

4️⃣ 1. Timotheus 2,4-6 „welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen … der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung“: Querverweis: Jesaja 46,10 – „Mein Ratschluss besteht, und ich tue alles, was mir gefällt.“ Dazu 2. Petrus 3,9.

5️⃣ 1. Timotheus 4,10 „wir hoffen auf den lebendigen Gott, welcher ist der Heiland aller Menschen, sonderlich aber der Gläubigen.“: Querverweis: 1. Johannes 2,2 – „er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

6️⃣ Kolosser 1,20 „dass durch ihn versöhnt würde alles zu ihm selbst, es sei auf Erden oder im Himmel“: Querverweis: Epheser 1,10 – „dass alles zusammengefasst würde in Christus, beides, das im Himmel und auf Erden ist.“ Dazu Philipper 2,10-11.

Wie entscheidet ihr, wann „alle“ wirklich alle meint? Gibt es saubere exegetische Kriterien? Lehrtext vs. Erzählung, Grammatik, Parallelstellen?

Freue mich über begründete Antworten, gern mit Textbeleg. Bitte respektvoll bleiben.

Danke

Stefan

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus

Grad auf Facebook gefunden, ist das richtig, Zeugen Jehovas zerlegen die Dreieinigkeit?

Die verborgene Verbindung zwischen Offenbarung 18:1 und Ezekiel 43:2

Eine der häufigsten Methoden, die von Trinitarern verwendet werden, um zu argumentieren, dass Jesus Gott sei, besteht darin, ähnliche Beschreibungen in verschiedenen Teilen der Bibel zu verbinden. Wenn Jesus etwas Ähnliches wie Jehovah sagt oder wenn er eine Qualität oder Herrlichkeit teilt, die mit Jehovah verbunden ist, kommen sie oft zu dem Schluss, dass Jesus selbst Jehovah sein muss.

Ein beliebtes Beispiel findet sich im Evangelium nach Johannes 8:58, wo Jesus sagt: „Bevor Abraham entstanden ist, war ich. “ Viele verbinden diese Aussage sofort mit Jehovas Worten im Buch des Exodus 3:14 und behaupten, sie beweist, dass Jesus Gott ist.

Aber es gibt eine weitere bemerkenswerte Parallele in der Bibel, die selten erwähnt wird – und vielleicht aus gutem Grund.

Es ist im Buch der Offenbarung 18:1 zu finden.

Der Vers sagt:

"Nach diesem sah ich einen anderen Engel mit großer Autorität aus dem Himmel herabsteigen, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. ”

Diese Beschreibung sollte sofort bekannt vorkommen.

Warum?

Denn im Buch Ezekiel 43:2, als Ezekiel Jehovas Herrlichkeit sah, schrieb er:

"Und die Erde strahlte wegen seiner Herrlichkeit. ”

Die Ähnlichkeit ist auffällig.

In beiden Gängen wird die Erde von Ruhm erleuchtet.

Die gleichen Bilder. Derselbe Effekt.

Jetzt stell dir einen Moment vor, dass die Offenbarung 18:1 nicht "Engel" sagte, sondern stattdessen "Jesus". ”

Ohne zu zögern würden viele Trinitär wahrscheinlich auf Ezekiel 43:2 hinweisen und argumentieren: „Siehst du? Jesus teilt die gleiche Herrlichkeit wie Jehovah. Deshalb muss Jesus Jehova sein. ”

Aber dieses Argument machen sie hier nicht.

Warum?

Weil die Passage eindeutig Engel sagt.

Und das ändert alles.

Doch die Beweise deuten stark darauf hin, dass dieser Engel niemand anderes ist als Jesus Christus in seiner himmlischen Rolle.

Zuerst kommt der Engel mit "großer Autorität" herab. "Das passt perfekt zu Jesu eigenen Worten im Matthäus-Evangelium 28:18, wo er sagte: "Alle Autorität ist mir gegeben im Himmel und auf der Erde. ”

Zweitens verkündet dieser Engel das endgültige Urteil gegen Babylon das Große. Doch laut Johannes 5:22 hat Jehovah seinem Sohn das Urteil anvertraut.

Drittens erhellt die Herrlichkeit des Engels die ganze Erde. Dies passt perfekt zu dem, was der Brief an die Hebräer 1:3 über Jesus sagt – dass er „das Spiegelbild der Herrlichkeit Gottes“ ist. ”

Das ist der Schlüssel.

Eine Spiegelung trägt die Brillanz der ursprünglichen Quelle, ohne die Quelle selbst zu sein.

Genau wie der Mond das Licht der Sonne spiegelt, spiegelt Jesus die Herrlichkeit Jehovas wider.

Wenn also die Offenbarung sagt, dass die Erde von seiner Herrlichkeit erleuchtet wurde, harmoniert sie perfekt mit Ezekiels Vision von Jehovas Herrlichkeit - nicht weil Jesus Jehovah ist, sondern weil Jesus sein perfekter Vertreter ist.

Dies enthüllt eine Inkonsequenz in der Trinitären Argumentation.

Wenn ähnliche Worte, ähnliche Herrlichkeit und ähnliche göttliche Rollen ausreichen, um zu beweisen, dass Jesus Gott in einer Passage ist, warum dann dasselbe Prinzip hier ignorieren?

Die Antwort scheint offensichtlich.

Denn wenn sie ihrer eigenen Logik konsequent folgen würden, müssten sie erklären, warum ein Engel dieselbe glorreiche Beschreibung tragen kann, die mit Jehovah verbunden ist.

Und das würde ihre Argumentation untergraben.

Die Wahrheit ist viel einfacher und bibellicher.

Offenbarung 18:1 beweist nicht, dass Jesus Jehovah ist.

Es beweist, dass Jesus als Jehovas erhabener Sohn göttliches Urteil vollzieht und die göttliche Herrlichkeit als größter Gesandter Gottes widerspiegelt.

Deshalb erstrahlt die Erde wegen seiner Herrlichkeit.

Nicht weil er der Allmächtige Gott ist -

sondern weil Jehovah ihm diese Ehre gegeben hat. (Evangelium von Johannes 17:22)

 

Christentum, Zeugen Jehovas, Dreieinigkeit, Heilige Schrift

Sünder können nicht in das Reich GOTTES gelangen. Wie passt das dazu, dass GOTT letztendlich den ganzen Kosmos mit sich versöhnen wird (Eph. 1,10)?

Am 29.01.2025 habe ich hier auf GF noch eine lange Allversöhnungs-Diskussion gepostet. Inhaltlich alles richtig, aber jedes zweite Wort war Gesetzessprache: „wer umkehrt kann eintreten“, „Umkehr ist immer notwendig“, „sobald jemand aufhört zu verleugnen, hört Jesus auf“. Wenn-dann, wenn-dann.

Anfang Februar 2025 hat CHRISTUS mich geholt. Tiefer als ich dachte. Seitdem sehe ich alles buchstäblich mit neuen Augen, und ich muss alles neu formulieren, weil alles umgekehrt ist, wie in der Gesetzessprache formuliert:

Hier nun dieses Diskussionsthema in der Evangeliumssprache formuliert:

Ja, Sünder können das Reich GOTTES nicht betreten. 1. Korinther 6,9-10 ist klar.

Und gleich danach kommt der Satz, der alles dreht: „Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt“ – 1. Korinther 6,11.

Beachtet wer hier handelt. Nicht: ihr habt euch abgewaschen. Sondern: ihr seid abgewaschen worden.

Das ist der Unterschied. Solange wir uns gegen GOTT auflehnen, sind wir draußen, ja. Nur: wer bringt uns rein? Wir selbst?

Nein. ER.

Als wir tot waren in den Sünden, hat er uns mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet“ – Epheser 2,5

Tote kehren nicht um. Tote werden lebendig gemacht, und als Frucht davon kehren sie um.

Heißt das, Sünde ist egal? Nein. GOTT richtet. Sein Gericht ist real, und es ist schmerzhaft. Aber es ist nicht sinnlos. Es ist sein reinigendes Feuer der Liebe, das wegbrennt was nicht zu ihm gehört, damit wir frei werden.

Umkehr ist notwendig, ja. Nur: woher kommt sie? „Ich will euch ein neues Herz geben und meinen Geist in euer Inneres legen, und ich werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt“ – Hesekiel 36,26-27

ER bewirkt es.

Matthäus 10,33: „Wer mich verleugnet, den werde ich auch verleugnen.“ Ja. Solange. Wie bei Petrus, der ihn dreimal verleugnet hat. Hat JESUS Petrus ewig verleugnet? Nein. ER hat ihn zurückgeholt.

Es ist wie beim verlorenen Sohn. Der Vater wartet mit offenen Armen, ja. Aber mehr noch: bei uns kommt der VATER uns auf halbem Weg entgegen, während wir noch im Schweinestall sitzen. „Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren“ – Römer 5,8

GOTTES Liebe ist nicht nur unwiderstehlich am Ende. Sie ist zuerst da. „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“ – 1. Johannes 4,19

Darum passt das zusammen: Sünder können nicht ins Reich, richtig. Und darum wird GOTT jeden Sünder so verwandeln, dass er kann.

Nicht weil wir umkehren und dann gerettet werden, sondern weil ER uns rettet, darum kehren wir um.

Es ist vollbracht“ – Johannes 19,30

Und wenn ER alle zu sich zieht – Johannes 12,32 – wen lässt er dann draußen?

Damit GOTT sei alles in allen“ – 1. Korinther 15,28

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus

Wie lerne ich, Gesetzessprache und Evangeliumssprache zu unterscheiden?

Ich habe 30 Jahre GOTT geliebt, mit Tränen der Liebe in der Schrift gelesen, IHM immer wieder mein Ja gegeben. Und ich habe Gesetzessprache und Evangeliumssprache nicht unterscheiden können. Null.

Am 29.01.2025 habe ich hier auf GF noch eine lange Allversöhnungs-Diskussion gepostet. Inhaltlich alles richtig, aber jedes zweite Wort war Gesetzessprache: „wer umkehrt kann eintreten“, „Umkehr ist immer notwendig“, „sobald jemand aufhört zu verleugnen, hört Jesus auf“. Wenn-dann, wenn-dann.

Anfang Februar 2025 hat CHRISTUS mich geholt. Tiefer als ich dachte. Seitdem sehe ich alles buchstäblich mit neuen Augen, und ich muss alles neu formulieren, weil alles umgekehrt ist, wie in der Gesetzessprache formuliert.

Seitdem merke ich: Das lernt man nicht. Diese Unterscheidung bekommt man geschenkt, nach der geistigen Wiedergeburt. Völlig unverdient.

Trotzdem, vielleicht hilft es jemandem, ein paar Anhaltspunkte zu haben. So klingt es für mich heute:

Gesetzessprache sagt: Wenn du gehorchst, dann segnet GOTT dich. Wenn du glaubst, dann wirst du gerettet. Tu Buße, dann nimmt GOTT dich an. Du musst zugreifen, sonst gehst du unter.

Evangeliumssprache sagt immer das Gegenteil. Nicht wir zuerst, ER zuerst:

„Es ist vollbracht“. Johannes 19,30

Nicht wir beten zu GOTT. GOTT spricht zuerst zu uns, wir antworten nur.

Nicht wir glauben an CHRISTUS. CHRISTUS glaubt in mir. Galater 2,20

Nicht ich liebe GOTT, und nicht mal nur dass ich seine Liebe empfange. CHRISTUS liebt in mir.

Nicht wir suchen GOTT. ER hat uns zuerst gesucht. Lukas 19,10

Nicht wir entscheiden uns für JESUS. „Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt.“ Johannes 15,16

Nicht wir halten an IHM fest. ER hält uns fest. Johannes 10,28

Nicht wir gehorchen, damit ER wirkt. ER wirkt das Wollen und das Vollbringen, darum gehorchen wir. Philipper 2,13

Als wir tot waren, hat er uns lebendig gemacht. Epheser 2,5. In der Gesetzessprache formuliert muss der Ertrinkende das Rettungsseil ergreifen. Bei Paulus ist der Mensch nicht ertrinkend, sondern ertrunken. „Tot in Sünden“ – Epheser 2,1.5 Ein Toter greift nicht. WER macht die Hand auf?

Nicht weil wir ihn lieben, sondern weil ER uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4,19

Ich will euch ein neues Herz geben, und ICH werde bewirken dass ihr wandelt.“ Hesekiel 36,26-27

Nach meiner Wiedergeburt habe ich zutiefst erschüttert festgestellt: O mein GOTT, ich sehe alles mit neuen Augen und ich muss alles neu formulieren. Es ist mir nicht mehr möglich, in Gesetzessprache zu formulieren, mein ganzes Denken denkt nur noch in Evangeliumssprache. Das ist für mich das Zeichen, dass der Zuchtmeister mich wirklich verlassen und CHRISTUS den Thron in meinem Herzen bestiegen hat: „Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.“ Galater 3,24-25

Wie war das bei euch? Konntet ihr das lernen? Oder kam der Groschen auch erst nach der Wiedergeburt?

Liebe Grüße,
Stefan

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus

Warum klingen Moses und Paulus manchmal so gegensätzlich – Gesetzessprache vs. Evangeliumssprache?

Ich stolpere immer wieder darüber, und vielleicht geht es euch auch so:

Moses redet so: „Wenn ihr gehorcht, werdet ihr gesegnet. Wenn nicht, kommt der Fluch.“ 5. Mose 28, komplett. Bedingung, Forderung, Drohung. Ich nenne das für mich Gesetzessprache.

Paulus redet so: „So gibt es nun keine Verurteilung für die, die in Christus Jesus sind.“ Römer 8,1. „Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben.“ Römer 6,23. Zusage, Erfüllung, Gabe. Evangeliumssprache.

Beides steht in derselben Bibel. Beides ist GOTTES Wort.

Meine Frage: Wie lest ihr das zusammen, ohne dass sich das eine gegen das andere ausspielt?

Für mich ist der Schlüssel: Die Propheten, auch Moses, stehen in der Linie der Gesetzessprache. Sie zeigen, was sein sollte und wo wir scheitern. Paulus dreht das dann um: Die 10 Gebote wurden nicht gegeben, damit wir sie schaffen. Sie wurden gegeben, damit wir daran scheitern und kapitulieren. Römer 3,20: „durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ Galater 3,24: „das Gesetz war unser Zuchtmeister auf Christus hin.“ Erst wenn das Gesetz uns an die Wand fährt, wird Platz für die Neuwerdung durch CHRISTUS. Paulus, im Licht von Golgatha, spricht dann Evangeliumssprache: was CHRISTUS getan hat, ohne Bedingung.

Johannes 1,17 bringt es auf den Punkt: „Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“

Heißt das, Moses hat Unrecht? Nein. Aber er redet von einer anderen Seite des Berges. Warum? Damit das Gesetz die Menschen zur Kapitulation ihres alten sündigen Menschen führt und also auf CHRISTUS hin treibt (Galater 3,24).

Wie geht ihr beim Bibelstudium damit um? Lest ihr die Propheten durch die Brille von Paulus, oder Paulus durch die Propheten? Wo kippt es bei euch in Gesetzlichkeit, wo in Beliebigkeit?

Bin gespannt auf eure Methoden.

Liebe Grüße,
Stefan

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Heilige Schrift, Jesus Christus

Wenn Erlösung ablehnbar wäre, wäre sie unser Werk.

Darlegung des Diskussionsthemas:

Und das ist genau der Punkt, an dem Paulus uns aus dem religiösen Projektdenken herausreißt. Die ganze Kirche predigt heute: „Gott hat alles getan, jetzt musst du dich entscheiden.“ Paulus predigt nie so!

  • Römer 5,18: „Wie nun durch eines Menschen Übertretung die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch eines Menschen Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens für alle Menschen.
  • Nicht: für alle, die zustimmen. Sondern: wie im Adam ohne deine Zustimmung verdammt, so im CHRISTUS ohne deine Zustimmung gerechtfertigt.
  • Römer 9,16: „So liegt es nun nicht an jemandes Wollen noch an jemandes Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
  • Paulus nimmt uns die letzte Krücke: nicht mal dein Wille entscheidet. Wenn du „ablehnen“ könntest, wäre dein Wille stärker als das Kreuz.

Wir machen aus Golgatha ein Angebot, weil wir Angst haben, GOTT zu viel zuzutrauen. Paulus macht daraus einen Vollzug.

Die Wiedergeburt geschieht – sie wird nicht gewählt

Ich sage, CHRISTUS ist es, der unser Bewusstsein wandelt, nicht wir. Genau das ist Römer 8.

  • Die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht freiwillig, sondern um dessentwillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung“ (Röm 8,20).
  • Dein Fall war nicht dein Plan. Dein Aufstehen ist es auch nicht.
  • Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt... die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht“ (Röm 8,29-30).
  • Paulus schreibt alles im Aorist – als schon geschehen. Kein Konjunktiv, kein „falls du willst“.

Du bist zu jeder Zeit im genau richtigen Bewusstsein, selbst im tiefsten Fall, weil GOTT dich dort haben will, um dich dort zu finden. Wie bei Paulus selbst: Er verfolgt CHRISTUS im besten religiösen Eifer – und genau dort blendet ihn das Licht. Nicht weil Paulus sich endlich richtig entschieden hat, sondern weil CHRISTUS ihn erwählt hatte „vor Grundlegung der Welt“ (Eph 1,4).

Die Erlösung stand vor Golgatha fest

Paulus geht noch weiter zurück als Bethlehem:

  1. Timotheus 1,9: „...nach seiner eigenen Absicht und Gnade, die uns in Christus Jesus gegeben wurde vor ewigen Zeiten.
  • Offenbarung 13,8: „das Lamm, das geschlachtet ist von Grundlegung der Welt an.

Das Kreuz ist nicht Gottes Plan B nach dem Sündenfall. Der Fall war der Grund, warum das Kreuz offenbar werden musste. GOTT hat nicht reagiert, er hat ausgeführt. Deshalb ist meine Wiedergeburt kein Zufall im Februar 2025, sondern der Moment, den ER vor Äonen in mich hineingeschrieben hat.

Darum gibt es bei Paulus keine ewige Verwerfung

Lies Römer 11 als Gipfel: „Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme“ (Röm 11,32). Das ist kein rhetorischer Überschwang. Paulus hat gerade drei Kapitel lang über Israel, Pharao, Gefäße des Zorns und Gefäße der Barmherzigkeit gesprochen – und er endet nicht mit „ein Teil geht verloren“, sondern mit „alle“.

Wenn wir GOTT eine ewige Hölle zutrauen, machen wir aus Römer 7 ein Dauerzustand: „Das Gute, das ich will, tue ich nicht.“ Dann hätte die Sünde das letzte Wort. Paulus aber sagt: „Wo die Sünde überströmend wurde, ist die Gnade noch überschwänglicher geworden“ (Röm 5,20). Überschwänglich heißt: sie gewinnt.

Was heißt das praktisch?
  • Du hast CHRISTUS nicht gewählt, ER hat dich gewählt – und ER tut es mit jedem, zu seiner Zeit. Der eine mit 17, der andere auf dem Sterbebett, der dritte nach Äonen von Läuterung. GOTT ist kein Demokrat, ER ist VATER. ER wartet nicht auf Mehrheiten.
  • Dein Bewusstsein ist nie falsch. Selbst im Widerstand bist du im Plan, weil GOTT dich durch den Widerstand führt, nicht an ihm vorbei. Wie bei Judas: aus Knechtschaft verraten, damit das Kreuz aufgeht (siehe dazu meine Antwort auf GF von gestern, 08.06.2026).
  • Darum ist Allversöhnung keine Lehre, die man „glauben muss“. Sie ist die Logik der Erlösung selbst. Wenn CHRISTUS wirklich „für alle gestorben“ ist (2. Kor 5,14), dann kann keiner endgültig verloren gehen, ohne dass Sein Tod umsonst wäre.
Was ist dann mit dem Weltgericht?

Ja, es ist ernst. Es ist kolasis aionios – die Züchtigung des kommenden Zeitalters. Aber sie dient dem, der „alle“ in den Ungehorsam eingeschlossen hat, damit ER „aller“ sich erbarme. Das Gericht ist nicht das Gegenteil der Gnade, es ist ihr Werkzeug.

Bei Paulus gibt es also keine menschliche Entscheidungsfreiheit, die GOTTES Erlösung aushebeln könnte. Es gibt nur GOTTES Freiheit, uns zu dem Zeitpunkt neu zu gebären, den ER vor der Schöpfung bestimmt hat. Und weil ER treu ist, wird kein Bewusstsein, kein Fall, kein Judas und kein Adam am Ende außerhalb Seiner Liebe stehen.

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Heilige Schrift, Sünde

Ist die Allversöhnungs-Lehre obsolet, weil wir schon mit GOTT versöhnt sind?

2. Korinther 5,18 offenbart: „der uns mit sich versöhnt hat.“ Der nächste Vers gehört dazu: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber“, V.19. Nicht nur uns Gläubige, die Welt. Darum haben wir das Amt, die Versöhnung zu predigen – nicht um sie herzustellen, sondern um zu sagen, was schon wahr ist.

Römer 5,10: „als wir noch Gottes Feinde waren, wurden wir versöhnt.“ Versöhnung geschieht also nicht, weil wir glauben, sondern während wir Feinde sind. Der Glaube empfängt, was am Kreuz schon geschehen ist.

Kolosser 1,19-20: „durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel.“ Das ist Allversöhnung im Wortlaut. Paulus sagt nicht „einiges“, er sagt „alles“. Und wie? „indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.“ Nicht durch unsere Entscheidung, durch Sein Blut.

Kolosser 2,14: "Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet": Der Schuldbrief ist getilgt. Für wen? Johannes ergänzt: „Er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt“, 1. Johannes 2,2.

Es ist vollbracht – ja. Darum ist die Allversöhnung nicht obsolet, sondern die einzige Lehre, die das „vollbracht“ ernst nimmt. Wenn GOTT die Welt versöhnt hat, wird die Welt versöhnt werden. Wenn ER alles versöhnt hat, bleibt nichts unversöhnt.

Wir predigen Umkehr nicht, weil die Versöhnung unsicher wäre, sondern weil sie sicher ist.

Zeugen Jehovas, Bibel, Evangelium, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus

Warum behaupten Zeugen Jehovas unmögliches, der Gottesname wäre im Neuen Testament entfernt worden?

Sie haben ja viele Vermutungen, die darauf "hindeuten" der Name "könnte" dort gestanden haben. "Hindeuten" und "könnte" sagt mir schon alles. Genau soviel deutet nämlich darauf hin, dass er nie im AT stand.

Auch hört man oft, dass Jesus ja aus dem AT zitiert, und im AT würde der Name Gottes stehen, also müsste er im NT stehen. Das halten sie für ihren schlagkräftigsten "Beweis", ist aber nur ein stumpfes Käsemesser.

Nun ist es aber so, dass Jesus, wenn er zitiert und dort steht "JHWH", mit Sicherheit nicht den Namen ausgesprochen hat, sondern die Umschreibung "Herr", "Vater" oder einfach "Gott" sagte. Zur Zeit Jesu was er religiöse Vorschrift den Namen Gottes nicht auszusprechen, deshalb verwendete der gläubige Jude Jesus mit Sicherheit im gesprochenem Wort die Umschreibung.

Selbstverständlich schrieben die Autoren der Evangelien das auf was sie hörten, und das war eben nicht der Name Gottes, sondern dessen Umschreibung. Warum sollten sie JHWH schreiben, wenn sie "Adonai" gehört haben?

Nun könnte man vermuten, dass Jesus eben doch den Namen ausgesprochen hat. Dann gäb es aber die folgenden Kapitel des Evangeliums nicht, weil Jesus sofort verhaftet und vor Gericht gestellt worden wäre. Der Verstoss gegen das Namenstabu war ein todeswürdiges Verbrechen, wir würden heute Ostern/Pfingsten in einer anderen Jahreszeit feiern.

Fazit: Das der Name Gottes im NT stand, nachträglich entfernt wurde, ist absolut unmöglich. Eine Frage, die sich ZJ´s wohl noch nie gestellt haben:
Aus welchem einigermassen nachvollziehbarem Grund sollten die Schreiber den Namen Gottes entfernen? Mir fällt dazu absolut kein plausibeler Grund ein.

Jesus, Zeugen Jehovas, Gott, Heilige Schrift, Iran

Wurde durch der Menschen "Schöpfungsordnung" eine DEM GOTT die Ehre raubende (DAS HAUPT ist) sehr MISSVERTÄNDLICHE Übersetzung von 1. Korinther 11, 3 bewirkt?

Übersetzung von 1. Korinther 11, Vers 3 nach Luther:

"(a) Ich will aber, dass ihr wisst (DIESES "wisst" NUR FÜR DIESEN 1. TEIL - a - GILT? Im Wissen gewiss sein?), dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist (nach Altgriechisch - als eher unseren GOTT meinend - "das Haupt" als gleichwertiger Nominativ VOR "der Christus" genannt); (b) der Mann aber ist das Haupt der Frau (Beispiel eines wie es nach Vers 3a NICHT sein soll?); (c) Gott aber ist das Haupt Christi (FÜR ALLE MENSCHEN Beispiel eines nach dem vorigen Vers 1 nachzufolgenden Beispiels?)."

Bitte die in der vorigen Übersetzung vorgenommene Veränderung der für den Sinn wichtigen Wortstellung beachten, siehe:

www.biblehub.com/interlinear/1_corinthians/11-3.htm

Warum der Apostel Paulus nach vermutlich noch nicht erwiesenem Lob für am Wort Gottes festhalten (Vers 2) - als in gleicher Weise, aber das höchst Lobenswerte - vermutlich völlige Gewissheit haben will über EINE Sache (Vers 3a)?

VÖLLIG GEWISS DAS HAUPT = DIE WAHRHEIT (DER GOTT) WISSEN!

Sehen Sie bitte IM GLAUBEN an DAS HAUPT (= DER GOTT) den enorm LEBENSWICHTIGEN Inhalt von 1. Korinther 11, Vers 3.

Gott sagt die Wahrheit, nach der unser Gott und der Christus Haupt über alles sind (Epheser 1, 22), bei den Menschen für Männer und Frauen.

Nicht der Mensch ist Haupt, sondern Gott ist das einzig wahre (allmächtige) Haupt. Sonst nur Teilhaupt.

Alles, was ein Mensch als ein von Gott gewolltes Haupt handelt, darin handelt - als durch den Menschen - nämlich Gott, gemäß Epheser 5, 23:

"Denn der Mann ist Haupt der Frau, wie nämlich (Altgriech. "kai" - oft falsch mit "auch" übersetzt) Christus Haupt der Gemeinde ist – er hat sie als seinen Leib gerettet."

Die von vielen Menschen hinzugefügte "Schöpfungsordnung" hat die nach dem Wort Gottes IM ERSTEN PLATZ und ÜBER ALLES ERHABENE EHRE von DEM HAUPT weggenommen, als DEM GOTT DIE EHRE RAUBEN.

1. Korinther 11, 3 nach ursprünglicher Überlieferung in Altgriechisch wörtlich:

"Ich will aber euch wissen, dass aller Mann (zumindest Frauen vom Sinn nicht ausschließt, das Einzelne der Person betont) DAS HAUPT (Gott), der Christus, ist (= allmächtig wirkt); Haupt aber Frau der Mann (= Tadel); Haupt aber des Christus der Gott (= nachzufolgende Vorbild nach Vers 1)."

Seien Sie reich gesegnet.

Andreas Pabst

siehe auch:

www.gutefrage.net/frage/nach-in-altgriech-ueberliefertes-1-korinther-11-13-der-bibel-soll-ueber-das-einer-frau-unbedeckte-gebet-geurteilt-werden-entscheidung-mehr-als-ein-pruefen#answer-630041478

Leben, Wissen, Wahrheit, Jesus, Sprache, Christentum, Übersetzung, Schrift, Altgriechisch, Bibel, Glaube, Gott, Heilige Schrift, Jesus Christus, Treue, gewissheit, Übersetzung deutsch, Wahrheit oder Lüge

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