Was ist ein "Herr"?

Ein Herr, so wie es in der Bibel beschrieben steht, ist eigentlich nur ein Mensch, der sich Gedanken über Gott und die Welt und das Miteinander auf der Welt macht.Es versucht, dass in einem bestimmten Gebiet die Menschen miteinander leben.

Denn das die Bibel die Direkte Demokratie fordert, dass erfahren wir ebenso aus der Offenbarung.

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Ebenso wie wir erfahren, dass ein Herr keiner ist, der herrscht, sonst würde er sich nicht von den Königen unterscheiden.

Offb 17,14
Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.

Jesus lehrt uns, den Menschen zu dienen.

Joh 13,14
Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen.

Uns also als Berater der Gesellschaft und nicht als Herrscher zu sehen.

Einer der auf die Geringsten schaut.

Mt 25,40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Und den Frieden stiftet.

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Die anderen dazu aufruft Jesus ähnlich zu sein. Ihr Kreuz auf sich zu nehmem.

Mt 16,24
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

Und genau das unterscheidet das heutige Modell der Politik, von dem der Bibel.

Findet Ihr nicht?

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Bibel: Was spricht für und was gegen die Höllenlehre?

Eine Frage an alle gläubigen Christen, die sich gut mit der Bibel auskennen:

Ich beschäftige mich täglich mit der Bibel, allerdings bin ich mir bei diversen Fragen immer noch unsicher. Der Vortrag von Roger Liebi, in welchem er zeigt, dass die Hölle klar definiert ist, hat mich eigentlich überzeugt. Aber je mehr ich mich mit diesem Aspekt meines Glaubens auseinandersetze, desto unsicherer werde ich darüber, wie ich darüber denken soll:

Gott ist Liebe (1. Johannes 4,16). Deshalb passt die Theorie von der endlosen Qual und ewigen Verdammnis nicht in dieses Gottesbild. Außerdem: Gott ist allein unsterblich (1. Timotheus 6,16). Demnach ist der Mensch nicht unsterblich, und muss in aller Ewigkeit leiden.

Aber dann wiederum fällt mir das Gleichnis von Lazarus (Lukas 16:19-30) ein und Off 20:

Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Streng genommen heißt das doch, dass die Hölle doch genauso qualvoll ist, wie man es sich vorstellt, oder?

Was ist eure Meinung dazu? Wie definiert ihr die Hölle? Was spricht eure Meinung nach dafür und dagegen? Wenn ihr an die Hölle nicht glaubt, wie interpretiert ihr dann die von mir genannten Bibelstellen?

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Aus christlicher Sicht: Zwischen zwei "falschen" Dingen entscheiden? Wie abwägen?

Aus atheistischer Sicht ist die Sache klar, darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber wie kann man bei folgender Situation einerseits Schuld und andererseits vergebene Chancen abwägen, um herauszufinden, was man tun soll?

Situation: Es ist Sabbat, an dem laut 2. Mose 20, 10 keine Arbeit getan werden soll. (Es gibt Diskussionen darüber, inwiefern der Sabbat für Christen relevant ist. Der Sonntag als Ruhetag wird in der Bibel kaum erwähnt; das ist mehr eine politische Sache. Gehen wir also davon aus, dass das Gebot über den Sabbat auch für Christen Relevanz hat). Jemand macht aber am Sabbat doch Arbeit (etwa im Haushalt), und er kommt so zu einer Geschäftsidee, mit dem natürlich er selbst Geld verdienen könnte, aber auch anderen Menschen geholfen werden könnte.

Soll diese Person die Geschäftsidee verwenden? Die Geschäftsidee hatte den Verstoß gegen das Gebot, den Sabbat zu heiligen, als Ursache. Wenn diese Person sich an das Gebot gehalten hätte, wäre sie wohl nicht auf die Idee gekommen.

Einerseits könnte man argumentieren, dass der Verstoß gegen das Gebot mit dem Sabbat falsch war und dass man jeden Vorteil, den man daraus ziehen könnte, aufgeben sollte, um nicht noch schuldiger zu werden. -> Geschäftsidee nicht verfolgen?

Andererseits: "[...] Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen." (Markus 2,27). Ist es also gar nicht schlimm, dass man das Gebot um den Sabbat nicht so streng auffasst, wie Juden?

Zudem sei man als Christ durch Jesus "frei": "Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient." (1. Korinther 10, 23-24). Das Aufgeben der Idee würde vielleicht einige gute Werke ungetan lassen. -> Sünde eingestehen, aber Geschäftsidee trotzdem verfolgen?

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O ihr Christen! – Gedicht an die Christen?

Kann ein Christ mir dir fragen beantworten?

Oh ihr Christen,

antwortet uns auf diese Fragen!

Eure Weisen sollen hervortreten,

und ihre Beweise vortragen.

Wenn Gott von Menschen getötet wurde,

wie kann man zu ihm Gott sagen?

Sie ließen ihn verurteilen,

und dann vom Henker jagen.

War er denn erfreut gewesen,

über dieses Foltern und Schlagen?

Wenn ja, dann lobet den Herrn,

da die Mörder seinen Segen tragen.

Doch wenn er unzufrieden war,

warum musste er all das ertragen?

Waren sie etwa stärker gewesen,

dann wäre das doch ein Versagen!

Wer befand sich nun über die Himmel,

Er war ja unter der Erde begraben.

Und wer waltete das Universum,

frei von Stimmungslagen?

Ist diese Welt ohne Gott geblieben,

oder wurde die Macht übertragen?

Wer erhörte weiterhin die Gebete,

und sicherte die Lebensgrundlagen?

Warum ist die Menschheit nicht geeilt,

um diese Fesseln zu zerschlagen?

Haben sie sein jammern nicht gehört,

sahen sie denn nicht diese Plagen?

Welche Sorte Holz war es gewesen,

das fähig war einen Gott zu tragen?

Und welche Strafe konnte so stark sein,

um einen Gott Angst einzujagen.

Und wie konnte er wieder auferstehen,

und sich dem Tod entsagen?

Oder war da ein anderer Gott gewesen?

Beantwortet mir diese Fragen!

Man hat ihn nach seinem Tod genommen,

und tief in der Erde begraben.

Und vorher im Bauch seiner Mutter,

wurde er ausgetragen.

Er war neun Monate in Dunkelheit

und wurde von Blut hinausgetragen.

Aus einer kleinen Öffnung kam er,

schwach und mit knurrendem Magen.

Suchend nach der Brust der Mutter,

hörte man ihn sich beklagen.

Er aß und trank wie andere,

an Nächten wie an Tagen.

Er verrichtete seine Notdurft,

und war manchmal angeschlagen.

Dann vergaß er auch manche Dinge,

wie kann ich zu ihm Gott sagen?

Erhaben ist Gott über das,

was sie über Ihn sagen.

Sie werden Rechenschaft ablegen,

und im Jenseits die Schuld tragen.

Oh ihr Kreuzanbeter,

ich habe noch weitere Fragen!

Warum wird das Kreuz so verehrt,

dort wurde doch Gott erschlagen?!

Wäre es nicht logischer gewesen,

sich davon loszusagen,

und all jene zurückzuweisen,

die es immer noch tragen?!

Der Herr wurde dort gekreuzigt,

und musste dort Leid ertragen.

Die Bedeutung dieses Kreuzes,

sollte man wirklich hinterfragen!

Dein Herr wurde gedemütigt,

er musste es durch Gassen tragen.

Und du küsst weiterhin dieses Kreuz,

euch sollte man alle verklagen.

Öffnet eure Augen,

das sind ketzerische Aussagen.

Gott wird all jene bestrafen,

die sich nicht davon lossagen.

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Gilt das Gesetz, das in Matthäus 5,17-20 erwähnt wird immer noch?

Die gesamte Christenheit macht es sich wie ich finde sehr einfach. Durch für mich unverständliche Argumentation will man belegen, dass das Gesetz für uns nicht mehr gilt, und nur noch bei den Juden Bedeutung hat.

Ich finde es dann eben etwas komisch, weil Jesus selbst sagt: "Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist."

Also wieso sollte das Gesetz aufgehoben sein, wenn er selbst sagt, dass bis zum Ende das Gesetz bestehen wird?

Und dann kommt die unmissverständliche Warnung:

"Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen."

Vielleicht kann das jemand verständlich erklären, wieso das scheinbar ausgesetzt worden ist. Ich fände es schlüssiger, wenn Jesus gesagt hätte, dass ab nun das Gesetz keinen Bestand mehr hat, weil er ja da ist. Aber er sagt ja das Gegenteil davon.

Danke schon mal für eure Antworten :)

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Warum sehen sich manche Christen nicht als Angehörige des Christentums?

Dieses Phänomen ist mir hier in der Community schon mehrmals aufgefallen: jemand stellt eine Umfrage ein, welcher Religion man sich zugehörig fühlt - meist mit gängigen Optionen wie den bekannten Weltreligionen und als Zusatz "Sonstiges".

Dann sieht man natürlich bald die ersten User, die mit "Sonstiges" abgestimmt haben - und in ihrem Antworttext schreiben, sie glauben an Jesus Christus. Auf Nachfrage, warum sie dann de facto falsch abgestimmt haben, kommt dann häufig die Aussage, das sei keine Religion, sondern "etwas Anderes". Manche sehen sich auch als "wiedergeboren" und behaupten, das übersteige das "normale" Christentum.

Es gibt sogar Fragesteller christlichen Glaubens, die in ihrem Fragetext vehement verlangen, man solle nicht die Tags "Christentum" oder "Religion" einfügen, da der Glaube an Jesus angeblich keine Religion sei. Dass potenzielle Antwortschreiber dann ihre Frage nicht finden können, ist ihnen offenbar egal.

Nun ist es aber so, dass ein Mensch, der an Jesus glaubt und diesem nachfolgen will, nach landläufiger Definition dem Christentum angehört.

Hat es einen bestimmten Grund, warum diese Menschen sich nicht als dem Christentum angehörend definieren? Wollen sie einfach nur eine "einzigartige Schneeflocke" sein, auf die kein gängiges "Religionslabel" zutrifft? Wollen sie nicht, dass ihr Glaube als "einer unter vielen anderen" wahrgenommen wird? Welche Motivation steckt dahinter?

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