Wer ist laut Bibel der Schöpfer des Universums, der Erde und des Menschen bzw. von allem was existiert?

Die meisten werden zuerst sagen: Gott ist der Schöpfer von allem. Im ersten Buch Mose steht ja:

1 Im Anfang schuf Gott den Himmel[1] und die Erde.

und dann heisst es immer:

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

Also ist klar, alles wurde durch Gott erschaffen.

Wenn wir uns aber dem neuen Testament zuwenden dann steht da plötzlich in Johannes 1:

Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist.

Wie man weiter erfährt ist mit dem Wort = Jesus Christus gemeint, der Sohn.

In Kolosser 1 wird von Jesus gesagt:

15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten[1] : Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.

Und in Hebräer 1 wird vom Sohn behauptet:

10 Und: »Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände.

Also auch hier klare Aussage, Jesus der Herr hat die Erde gegründet (erschaffen).

Einige behaupten ja Jesus sei der Erzengel Michael. Auch wenn das nicht in der Bibel steht. Oder sie sagen, nicht Jesus hat alles erschaffen sondern durch Jesus wurde alles erschaffen, Jesus wäre das Werkzeug Gottes gewesen mit dem Gott alles erschaffen hat. Aber auch das steht nicht in der Bibel.

Für mich ist immer noch Gott der Schöpfer von allem und da Jesus eindeutig als Schöpfer bezeichnet wird bzw. das von ihm gesagt wird, er habe ALLES ERSCHAFFEN ist es für mich ein klarer Beleg, dass Jesus Gott sein muss. Und da die Bibel davon spricht, dass es nur einen Gott gibt beweist es weiter, dass die Dreieinigkeit, die ja behauptet, es gibt nur einen Gott der sich uns aber in drei Personen offenbart hat stimmen muss und mit der Bibel übereinstimmt.

Was meinen andere Christen dazu?

Religion, Sprache, Dreieinigkeit, Gott, Jesus Christus, Schöpfung, Philosophie und Gesellschaft
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Wann ist Jesus in den Himmel aufgefahren?

In Lukas 24,51 heißt es, dass Jesus relativ kurz nach seiner Wiederauferstehung in den Himmel aufgefahren ist. Vermutlich noch am Sonntag uzr. bzw. in der Nacht von Sonntag auf Montag. Er ist seinen Jüngern in Jerusalem erschienen und mit ihnen nach Bethanien, wo er in den Himmel aufgefahren ist.

In Apostelgeschichte 1,3 heißt es, dass Jesus noch 40 Tage nach seiner Auferstehung unter ihnen weilte und lehrte.

In Johannes 20,19-23 erscheint er ihnen wie in Lukas 24,36-49 am Abend des ersten Tages der Woche.

Dort steht aber nichts von der Himmelfahrt, so wie es in Lukas 24,51. Stattdessen steht dort, dass 8 Tage später Jesus wieder auftaucht um Thomas zu überzeugen. Johannes 20,26

Ab Johannes 21, 1 heißt es, dass er sich ihnen am See von Tiberias offenbarte. Und es steht nichts von Jesus Himmelfahrt.

Ab Matthäus 28,11 heißt es dafür, dass sie nach Galiläa auf einen Berg zogen und dort Jesus zum ersten mal nach seiner Auferstehung sahen. Aber auch dort wird nichts von seiner Himmelfahrt gesagt.

Das widerspricht sich doch alles. Die einen sagen nach 3 Tagen, die anderen nach 40, Johannes und Matthäus erwähnen erst gar nicht, dass er in den Himmel aufgefahren ist. Und Markus erwähnt es eigentlich auch nicht, da der sekundäre Schluss aus den anderen 3en zusammengestellt bzw. gefälscht wurde.

Was stimmt jetzt? Gibt es noch andere Stellen, die das eindeutiger klären?

Danke schon mal für eure Antworten.

Religion, Schule, Jesus, Christentum, Bibel, Himmelfahrt, Jesus Christus
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Kernaussage von diesem kurzen Abschnitt. Habe die anderen und nur das fehlt mir?

Die offizielle Lehre hat sich förmlich versteift auf die Lehre von einer „Auferstehung des Fleisches“. Mit dieser immer noch – auch in der Kunst – verbreiteten Vorstellung ist gemeint: Das „Fleisch“ ist ein Bild für die individuelle leibhaftige Person, sozusagen für ihre einmalige Identität. Und dieser präzisen Person wird eine Auferstehung verheißen. Mit allen Konsequenzen, die sich die Frömmigkeit dann ausmalte: Der Mensch muss leibhaftig vor Gottes Richterstuhl treten, muss erleben, wie der Gerichtsspruch lautet: Man denke an die schrecklichen Endgerichts – und Höllenbilder… Aber das sind Bilder, mehr nicht. Von dem Bild der leibhaftigen individuellen Auferstehung muss sich eine vernünftige Theologie verabschieden. Denn da weiß die alte Theologie einfach viel zu viel, dass es peinlich wird: Wie viele Milliarden Leibhaftiger werden sich dann im Himmel oder der Hölle tummeln? Den privaten Glauben vieler frommer Leute wird man natürlich respektieren, wenn sie etwa auf Todesanzeigen schreiben: „X.Y. ist gestorben. Wir freuen uns auf ein frohes Wiedersehen mit ihm im Himmel“. Das ist für mich Ausdruck einer hilflosen Spekulation., man könnte auch sagen eines diffusen Wunderglaubens.

Es ist schon genug und anspruchsvoll genug, von der Auferstehung als einer bleibenden (!) geistigen Präsenz zu sprechen. Dabei kann sich – nach dem Tod – das individuell Geistige mit dem allgemeinen Geist, dem ewigen Geist, also Gott, vereinen. Aber auch das ist auch schon wieder eine sehr weit reichende Überlegung, weiter sollte man eigentlich bei einer intellektuellen Redlichkeit nicht gehen.

Religion, Jesus, Jesus Christus, Kernaussage
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Warum verstehen manche nicht, dass Gott als Mensch Jesus für uns gestorben ist aber nicht tot ist?

Als Christ glaube ich zum einen, dass wir eine Seele haben. Wenn unser Körper stirbt, dann stirbt nicht unsere Seele sondern geht an einen anderen, geistigen Ort.

Und ich glaube, dass Jesus Gott ist, der Mensch wurde, wie es Johannes fast wörtlich beschreibt indem er sagt, dass Wort war Gott und das Wort wurde Fleisch.

Wenn Jesus also als Mensch am Kreuz gestorben ist, dann hat Gott die Schmerzen und das Leid für uns in seinem menschlichen Körper erlitten und er ist genau den Tod gestorben, den wir Menschen auch sterben.

Wenn jemand glaubt, nach dem Tod hört man auf zu existieren dann hat man vielleicht ein Problem damit und kommt dann mit dem Argument, Gott hätte dann ja aufgehört zu existieren. Aber davon spricht die Bibel ja nicht. Jesus selbst sagt, Menschen können unseren Körper töten aber nicht unsere Seele.

Menschen haben also den Körper von Jesus getötet aber nicht seine Seele. Deshalb konnte Jesus ja auch sagen, er würde sich selbst auferwecken, er verglich das mit dem Tempel, den er wieder aufrichten würde. Denn die Seele, der Heilige Geist oder auch Gott starb ja nicht mit dem Körper.

Das Argument, wenn Gott nicht gestorben ist sondern nur der Körper wäre das kein richtiger Tod ist auch falsch, für uns Menschen ist ein Mensch tot wenn der Körper tot ist.

Meine Frage an Christen und alle die sich damit befasst haben:

Liege ich falsch mit meinen Annahmen oder kann man so erklären, warum Gott zwar am Kreuz als Mensch gestorben ist aber nicht tot ist?

Es geht nicht darum ob Jesus Gott ist, dazu gibt es genug Fragen und Antworten. Aber es geht um die Diskussion die immer wieder auftaucht wo Leute behaupten, wenn Jesus Gott ist dann ist Gott ja tot und wer hat Jesus dann auferweckt. Diese Leute verstehen aus meiner Sicht nicht, dass Körper und Seele nicht das selbe sind.

Wie gesagt würde mich freuen über Kommentare und Anregungen von Christen hier.

Religion, Jesus, Seele, Tod, Psychologie, Auferstehung, Bibel, Gott, Jesus Christus, Philosophie und Gesellschaft
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