Bibel: Was spricht für und was gegen die Höllenlehre?

Eine Frage an alle gläubigen Christen, die sich gut mit der Bibel auskennen:

Ich beschäftige mich täglich mit der Bibel, allerdings bin ich mir bei diversen Fragen immer noch unsicher. Der Vortrag von Roger Liebi, in welchem er zeigt, dass die Hölle klar definiert ist, hat mich eigentlich überzeugt. Aber je mehr ich mich mit diesem Aspekt meines Glaubens auseinandersetze, desto unsicherer werde ich darüber, wie ich darüber denken soll:

Gott ist Liebe (1. Johannes 4,16). Deshalb passt die Theorie von der endlosen Qual und ewigen Verdammnis nicht in dieses Gottesbild. Außerdem: Gott ist allein unsterblich (1. Timotheus 6,16). Demnach ist der Mensch nicht unsterblich, und muss in aller Ewigkeit leiden.

Aber dann wiederum fällt mir das Gleichnis von Lazarus (Lukas 16:19-30) ein und Off 20:

Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Streng genommen heißt das doch, dass die Hölle doch genauso qualvoll ist, wie man es sich vorstellt, oder?

Was ist eure Meinung dazu? Wie definiert ihr die Hölle? Was spricht eure Meinung nach dafür und dagegen? Wenn ihr an die Hölle nicht glaubt, wie interpretiert ihr dann die von mir genannten Bibelstellen?

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Engere Verbindungen zwischen Judentum und Christentum, als angenommen? Christliche Feste zur selben Zeit, wie jüdische?

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit "christlichen Festen". Nun bin ich auf einige Erkenntnisse gekommen, die ich mit der Welt teilen will, da ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der das sieht.

Weihnachten wurde von der römisch-katholischen Kirche zufällig auf die Wintersonnenwende gelegt. Zur Zeit, als im oströmischen Reich ein hysterischer Sonnenkult vorherrschte. In der Bibel findet sich bei Juden kein einziger gefeierter Geburtstag. Und auch sämtliche Internet, wie auch Bücherquellen bestätigen, dass Geburtstage heidnische Bräuche sind und von ägyptischen und babylonischen Königen gefeiert wurden, zur gottesgleichen Verehrung der Herrscher. Und weder Jesus noch seine Jünger teilen uns sein Geburtsdatum mit. Und Weder Jesus noch seine Jünger rufen dazu auf den Geburtstag zu feiern. Und heute feiert man "Weihnachten" mit Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, Weihnachtsbaum, Geschenken usw. Mit einem Weihnachtsmann, der vom Nordpol mit einer fliegenden Rentierkutsche kommt. Zusammen mit seinen fleißigen "Wichteln". Aus dem englischen "Santa Claus" kann man auch "Satan Claus" bilden, was sich wie Satanskrallen anhört. Und der St. Nickolaus und Satan haben beide den selben Spitznamen "Old Nick". Was für ein Zufall. Und an sich kann Jesus nicht im tiefsten Winter geboren sein, da wir in der Bibel von Hirten lesen, die bei den Schafen auf dem Feld übernachteten, und es ab Ende Oktober dafür zu kalt wurde und die Herden in die Ställe getrieben wurden.

Ostern

Die einzige Stelle, die behauptet, dass Jesus am Sonntag (Dem Tag des römischen Sonnengottes Sol) auferstanden sein soll findet sich in Markus 16,9-20. Diese findet man aber in den ältesten Schriften nicht. Wenn man genauer nachforscht, findet man heraus, dass die Stelle 150-180 n. Chr. von einem Mönch verfasst und nachträglich hinzugefügt wurde, und nicht von Markus stammt. Dann versucht man alles mögliche Ostern von Passah abzugrenzen. Denn da kommt ja der tolle Osterhase mit seinen bunten Eiern. Dabei sagt Jesus selbst in Mt 26,1-2, dass er an Passah ausgeliefert und gekreuzigt wird. Nach Berechnungen von NASA und anderen schlauen Leuten, war Passah an einem Mittwoch u.z., wodurch Jesus an einem Samstag 7. Tag der Woche auferstanden ist. Welch Zufall. War ja schon mal eine Vollendung. Die der Schöpfung. Und mit Jesus Auferstehung und Himmelfahrt wurde zufälligerweise auch der neue Bund vollendet. Die Bibel liebt Zahlen. 7 Tage, 7*7+1=50...70 Jahre Gefangenschaft. Alles Zufälle.

Sonntag

Hat die katholische Kirche so festgelegt. Wie wenn für uns der 7. Tag nicht gültig wäre...Obwohl immer noch der Sabbat der 7. Tag ist. Und in den 10 Geboten wird gesagt, dass der 7. und nicht der 1. Tag der Woche geheiligt werden soll.

Pfingsten

Apostelgeschichte 2,1. In der Elberfelder steht in der Fußnote, dass Pfingsten am jüdischen Fest der Wochen war. An Schawout, genau 50 Tage nach Passah. Man hat aber Pfingsten auf 50 Tage nach dem Ostersonntag gelegt.

So viele seltsame Zufälle.

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Aus christlicher Sicht: Zwischen zwei "falschen" Dingen entscheiden? Wie abwägen?

Aus atheistischer Sicht ist die Sache klar, darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber wie kann man bei folgender Situation einerseits Schuld und andererseits vergebene Chancen abwägen, um herauszufinden, was man tun soll?

Situation: Es ist Sabbat, an dem laut 2. Mose 20, 10 keine Arbeit getan werden soll. (Es gibt Diskussionen darüber, inwiefern der Sabbat für Christen relevant ist. Der Sonntag als Ruhetag wird in der Bibel kaum erwähnt; das ist mehr eine politische Sache. Gehen wir also davon aus, dass das Gebot über den Sabbat auch für Christen Relevanz hat). Jemand macht aber am Sabbat doch Arbeit (etwa im Haushalt), und er kommt so zu einer Geschäftsidee, mit dem natürlich er selbst Geld verdienen könnte, aber auch anderen Menschen geholfen werden könnte.

Soll diese Person die Geschäftsidee verwenden? Die Geschäftsidee hatte den Verstoß gegen das Gebot, den Sabbat zu heiligen, als Ursache. Wenn diese Person sich an das Gebot gehalten hätte, wäre sie wohl nicht auf die Idee gekommen.

Einerseits könnte man argumentieren, dass der Verstoß gegen das Gebot mit dem Sabbat falsch war und dass man jeden Vorteil, den man daraus ziehen könnte, aufgeben sollte, um nicht noch schuldiger zu werden. -> Geschäftsidee nicht verfolgen?

Andererseits: "[...] Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen." (Markus 2,27). Ist es also gar nicht schlimm, dass man das Gebot um den Sabbat nicht so streng auffasst, wie Juden?

Zudem sei man als Christ durch Jesus "frei": "Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient." (1. Korinther 10, 23-24). Das Aufgeben der Idee würde vielleicht einige gute Werke ungetan lassen. -> Sünde eingestehen, aber Geschäftsidee trotzdem verfolgen?

Religion, Schule, Jesus, Politik, Christentum, Altes Testament, Bibel, Neues Testament, Sabbat, Theologie, Zehn Gebote, Philosophie und Gesellschaft
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Was wäre ein Sein ohne Bedürfnisse?

Wäre ein Leben, ohne solche Dinge nicht ein viel schöneres & angenehmeres Leben , denn viel Abwechslung findet man nirgends.

Das Leben hier auf der Erde, ist für viele qualvoll und mir kommt so vor als würden viele aus dem Grund Krieg betreiben, nämlich um Langeweile zu vertreiben oder andere Dinge zu tun, die ich hier nicht nennen möchte.

Ich stelle es mir aber so vor, hätten wir Menschen keine Bedürfnisse, dann könnten wir uns materiellen Besitz sparen und das Geld in sinnvollere Dinge investieren.

Abgesehen davon die Langeweile, die viele fürchten sei ein Kennzeichen einer defizitären Welt. Zu mir sagte mal jemand: Sie verkennen, dass die Langeweile, die Sie fürchten, das Kennzeichen einer defizitären Welt ist – und nur einer solchen. Wir hungern nach Abwechslung, weil das jeweils Gegebene nur kurz Befriedigung schenkt und dann bald schal schmeckt. Aber warum schmeckt es schal? Weil es, unvollkommen, wie es ist, unseren Hunger nach Vollkommenheit nicht stillen kann! Weil es nicht das ist, was wir zutiefst suchen, eilen wir zum Nächsten – nur um bald zu sehen, dass es dies auf Dauer auch nicht „bringt“. Wir eilen von einem Götzen, der uns enttäuscht, zu einem anderen, von dem wir noch nicht enttäuscht wurden. Dieses Spiel nicht fortsetzen zu können, ist der Horror, den sie „Langeweile“ nennen. Gott aber wird keine Enttäuschung sein, ganz egal wie lange wir ihm gegenüberstehen. Vielmehr wird, wer ihn als das schlechthin Beste erkannt hat, begreifen, dass jede Abwechslung den Fokus der Aufmerksamkeit von diesem Besten auf etwas Schlechteres lenken müsste – und also von Nachteil und töricht wäre.

Auch das Bedürfniss nach Hunger & Schlaf oder die Müdigkeit durch Vitaminmangel, das sind alles Dinge, die meiner Ansicht nach zu angemessenen Zeitpunkten kommen. Dazu würde ich auch Süchte zählen, denn die bringen auch nur Schwierigkeiten.

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Beweist der Kosmos, Gott?

Aus nichts kommt nichts. Das ist eine Tatsache ein Prinzip also es ist auch in der Physik so auch in der Mathematik. Aus nichts kann nichts werden. Also muss irgendwo eine Ursache geben, der Kosmos ist ein Beweise dafür, dass irgendwo dahinter was sein muss, was das Ganze in Gang gesetzt hat.

Nehmen wir mal an da stehen mehrere Dominosteine, man kann, dass so schön sehen, wenn man da mehrere Dominosteine hintereinanderstellt, da muss der erste Stein erst umkippen. Damit die Energie weitergegeben wird.
Die Ursache=Wirkung Prinzip, und jetzt sagen da einige ,,Ja okay "

der Urknall zum Beispiel daraus ist alles geworden, und alle von Urknall sind einer Meinung, dass Selbst der Urknall irgendetwas dahinter haben muss.
Also muss irgendeine Energie kommen, man weiß bis Heute noch nicht
woher das Leben kommt oder Woher diese Energie kommt? man weiß es nicht genau, aber vielleicht lässt sich, dass irgendwann mal genauer sagen.

Aber, dass Logische meiner Meinung nach der Jetzige momentane Wissensstand dass hinter dieser ganzen Geschichte die Ursache Gott ist. Gott hat das ganze angestoßen und nicht nur angestoßen es ist auch logisch und intelligent es muss eine intelligente Kraft gewesen sein. Die, dass Ganze Kosmos in Gang gesetzt hat.

Ich persönlich finde, dass sehr fasziniert, und immer wenn ich darüber Nachdenke bin ich davon Richtig begeistert, und ich sage euch mal was: Dieser Gott der, dass ganze Kosmos erschaffen hat, der ist nicht zu Klein oder zu Schwach um die Probleme zu lösen.

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