Wer kann mein Reli Text korrigieren (Schöpfungsgeschichte)?

Im ersten Buch Moose auch auf englischen Genesis genannt, steht die Schöpfungsgeschichte der Welt drin. Das ersten Buch Moose enthält jedoch zwei unterschiedliche Schöpfungsgeschichten, einmal das Genesis 1 und Genesis 2.

Im nächsten Abschnitt werde ich die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede zwischen diesen Schöpfungsgeschichten auflisten.

Als erste Gemeinsamkeit lässt sich sagen,dass beide Schöpfungsgeschichten die gleichen Inhalte haben. In beiden Geschichten erschuf der heilige Geist Mann und Frau und hat denen die Mission gegeben, dass sie sich befruchten und sich vermehren sollen. Darüber hinaus sagte Gott, die Pflanzen und Früchte die Nahrung der Menschen seien.

Ein Unterschied wäre das Genesis 1 die Schöpfungswerke in der Reihenfolge ihrer Entstehungsgeschichte beschrieben werden die Entstehung dauert hierbei insgesamt sechs Tage und startete mit dem Himmel der Erde und dann mit dem Licht.Im Genesis 2 hingegen gibt es keine Angabe über die Dauer und es startet auch ganz anders als Genesis 1. Gott erschuf den Mensch (Mann) zu aller erst dann kamen die Pflanzen, die Tiere und dann die Frau. Ein weiterer Unterschied wäre, dass der Aufbau der beiden Schöpfungsgeschichten nicht der selbe ist ,denn der Aufbau der beiden Schöpfungsgeschichten nicht der selbe. Im Genesis 1 sind viele literarische Stilmittel und besitzt ein interessanten Aufbau . Das Genesis 1 hat ein strophenförmigesaufbau mit vielen Wiederholungen ,,Und Gott sprach“ (V.3,6,9,11,14,20,24,26,29). Es lassen sich auch viele Vollzüge ,,Und es geschah so..“ (V.7,9,11,15) und Beurteilungen ,, Und Gott sah,dass es gut war" (V.12,25).Im Genesis 2 lassen sich Symbole und Metaphern rauslesen.

Abschließend lässt sich sagen... (Vielleicht kann mir jemand helfen.. wie ich mein Schlusswort schreiben soll)

LG Anke

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Sind damit die Zeugen Jehovas und Christen die nicht glauben Jesus sei Gott, widerlegt?

Erstmal müssen wir verstehen, Jesus ist das Wort des Vaters, das Mensch wurde.

(Der Heilige Geist ist der Geist Gottes)

Johhanes 1,14

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit

Das Wort des Vaters gehört zum Vater also zu Gott das heißt Jesus ist Gott

Aber die Bibel gibt bessere Antwort:

Johhanes 1,1

Im Anfang war das Wort (Jesus) und das Wort (Jesus) war bei Gott, und DAS Wort (Jesus) WAR GOTT.

Dasselbe war im Anfang bei Gott.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen

Johhanes 5,7

Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort (Jesus) und der Heilige Geist; und diese drei sind eins.

Hier nochmal im Alten Testament

1 Mose 1,18

Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde.

Drei Männer standen vor ihm entweder es ist eine Metapher und nur Jesus stand vor ihm der als Dreieinig beschrieben wurde

(Jesus gab es schon vor seiner Geburt Johannes 8,58)

Oder Jesus mit 3 Engeln.

Das Kapitel heißt "Gott erscheint Abraham", das würde heißen, Jesus ist Gott.

Der Vater Jehova oder wie ihr euren Gott nennt, kann es nicht gewesen sein.

Johhanes 1,18

Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.

Jesus ist Gottes Wort in einer menschlichen Hülle.

Nimand hat Gott ohne Hülle oder sonstiges Je gesehen.

Also muss es Jesus (er ist ja in einer menschlichen Hülle) gewesen sein.

Die Bibel sagt es selbst:

Röm 8,9 Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.

Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu Gott.

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Warum hasst Allah Jesus (den König der Könige)?

Sahih al-Bukhari Book 73, Number 224 : 

Narrated by Abu Huraira 

Allah's Apostle said, "The most awful name in Allah's sight on the Day of Resurrection, will be (that of) a man calling himself Malik Al-Amlak (the king of kings)." 

Sahih al-Bukhari Book 73, Number 225 : 

Narrated by Abu Huraira 

The Prophet said, "The most awful (meanest) name in Allah's sight." Sufyan said more than once, "The most awful (meanest) name in Allah's sight is (that of) a man calling himself king of kings." Sufyan said, "Somebody else (i.e. other than Abu Az-Zinad, a sub-narrator) says: What is meant by 'The king of kings' is 'Shahan Shah."

Bibel / 1.Timotheus 6:13-15

Ich gebiete dir vor Gott, der allem Leben gibt, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, dass du das Gebot unbefleckt, untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus! Die wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige

Bibel / Offenbarung 19:14-16

Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlägt; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

Bibel / Offenbarung 17:14

Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm ⟨sind, sind⟩ Berufene und Auserwählte und Treue.

In der Bibel ist der König der Könige Jesus und er ist auch der, der wiederkommen wird am Ende… ich hab oft gehört das ihr (Moslems) Jesus als Propheten seht aber Allah hasst Den König der Könige also Jesus.

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Warum hat die Kirche eigentlich so strenge Regeln für ihre Mitarbeiter?

Mein Berufswunsch als Gemeindereferent hat einen nächsten herben Dämpfer erlitten. Als Gemeindereferent gilt die Residenzpflicht. Das heißt, dass ich im selben Ort wohnen muss, in dem ich arbeite.

In Paderborn ist eine Gemeindereferentin z.B. entlassen worden, weil sie sich geweigert hat, umzuziehen, weil ihre neue Pfarrei 8 km weiter weg war.

Dann habe ich mir überlegt, dann verbringe ich halt meinen Urlaub dann halt immer in meinem Elternhaus.

Ach nee, im Urlaub soll ich ja klösterliche Exerzitien machen.

D.h., wenn ich mein Elternhaus erstmal für den Beruf verlasse, dann werd ich wahrscheinlich nie wieder kommen.

Wenn es jetzt irgendein Haus wäre... Aber mein Opa hat es selbst gebaut. In den 50ern noch per Hand das Fundament ausgehoben, usw. Und auch im Garten erzählt jeder Stein Familiengeschichte.

Ich hatte schon oft Alpträume, dass ich unser Haus verlassen müsste und war dann morgens immer froh, dass ich daheim aufgewacht bin.

Wenn es jetzt mal für das Studium ist, okay. Aber generell für immer? Nein, einfach nein!

Ich will wirklich gerne als Gemeindereferent arbeiten. Aber diese schweren Bürden bin ich einfach nicht bereit zu tragen. Ich bin ein totaler Familienmensch. Ich schöpfe meine Kraft aus meiner Familie.

Interessant, wie sich auch die Prioritäten schnell ändern. Gestern dachte ich noch: Ich will die Welt sehen! Jetzt denke ich: Wenn ich doch wenigstens im Urlaub nach Hause dürfte...

Und die Kirche macht es sich ja relativ einfach. Wenn jemand Zweifel an diesen Bedingungen hat, dann ist er halt nicht berufen. Basta.

Nicht mal die Bundeswehr darf so mit ihren Mitarbeitern umspringen.

Aber die Kirche ist ja die von Gott gespendete Heilsgemeinschaft. Deswegen schwebt sie über den Dingen. Jaja...

Und wenn die Kirche dann noch einmal jammert, dass keiner mehr für sie arbeiten will... Die einfachen Seelsorger müssen auf alles verzichten um des Himmelreichs willen und die Bischöfe fahren in Limousinen.

Ja, Papst Franziskus lebt sehr bescheiden. Aber er tut das eben freiwillig. Niemand zwingt ihn.

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Aus islamischer sicht (Laut Koran) ist es wahr das alle „nicht“ muslime bzw. Christen, juden usw. in die Hölle kommen?

Ich habe gelesen das es nicht Wahr ist aus islamischer sicht das alle nicht muslime in die Hölle kommen.

Meine Erklärung/ Recherche:

Im Koran und der Sunna finden wir zahlreiche Beschreibungen unterschiedlicher Abstufungen von den Gärten des Himmels und der Höllenstufen. Ghazali z.B. meinte, dass es unzählige Abstufungen gibt, da jeder Mensch mit einer exakten Gerechtigkeit belohnt bzw. bestraft werden wird.

Ein zweiter grundlegender Punkt in der islamischen Theologie ist die Grundregel, dass Menschen nicht für Dinge außerhalb ihrer Kontrollkraft verantwortlich gehalten werden. Menschen also, die auch als Leute der Zwischenzeit (ahl al-fatra) genannt werden, die die prophetische Botschaft nicht erreicht hat, sind z.B. nach maturidischer Auffassung nur dafür verantwortlich, mit ihrer Vernunft Gott anzuerkennen, auch wenn sie nicht seiner Religion folgten. Andere Theologen wie al-Ghazali gingen sogar weiter und vertraten die Position, dass Menschen, denen die Botschaft des Propheten nicht authentisch bzw. nur verzerrt erreicht hat, nicht dafür verantwortlich gehalten werden, der Religion des Islam zu folgen.

Gerne dürft Ihr euer wissen mit mir teilen, ich würde gerne wissen was jetzt genau wahr ist? Ob es überhaupt nur eine einzige wahrheit gibt oder verschiedene.

Vielen Dank.

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Eine Frage zur Bibel: warum wird in christlichen Kirchen das VATERUNSER gebetet, obwohl dieses Gebet nicht mehr zeitgemäß ist?

Hallo,

das Vaterunser - stellt der Text dieses Gebetes nicht das Wirken Jesu Christus in Abrede?

Jesus antwortete seinen Jüngern auf die Anfrage "Herr, lehre uns richtig zu beten" :

Jesus sprach: "Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erließen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.“ (Lukas 11, Vers 1 - 4 )

Das heißt, dass Gläubige in Vorleistung treten mussten, damit Gott auch ihnen die Sünden vergibt (... ".. so wie auch wir unseren Schuldigern vergaben.").

Diesen Rat gab Jesus seinen Jüngern zur Zeit des Alten Bundes, vor dem letzten Abendmahl. Beim letzten Abendmahl, kurz vor der Kreuzigung, verkündete Jesus aber den Neuen Bund: "Alle Sünden der Vergangenheit und auch zukünftige Sünden sind Euch vergeben, wenn Ihr an mich glaubt."

Quellen: Hebräer 10:18, / 2. Korintherbrief Kapitel 5, Vers 19, /

Kolosser Kapitel 1, Vers 22 wörtlich:

"JETZT hat er Euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt um Euch heilig und untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen".

Römer Kapitel 8, Vers 1 - 2 wörtlich:

"So gibt es also JETZT keine Verurteilung mehr für die, die in Jesus Christus sind".

Wer also noch nach dem, was Jesus für uns am Kreuz getan hat um Vergebung seiner Sünden bettelt, der macht nicht weniger als dies:

Er stellt das Opfer von Jesus in Abrede !

Er dreht Gottes Uhr wieder zurück auf die Zeit des Alten Bundes, der längst nicht mehr aktuell ist. Und tritt das für uns von Jesus vergossene Blut mit Füssen.

Wenn also Christen, die Jesus als ihren Herrn anerkennen ständig betteln "bitte vergib uns unsere Sünden", wäre das nicht so wie wenn ein Kind in einem behüteten, sicheren Elternhaus ständig bettelt "bitte Mama gib mir ein sicheres Zuhause"? ??? Würde dieses Gequengele nicht Papa und Mama verärgern und beleidigen?

Warum wird also dann heutzutage in Kirchen das Vaterunser beinahe mantramäßig heruntergeleiert obwohl Theologen wissen dass der Text weder aktuell ist noch dem Wirken Jesus Christus gerecht wird?

Danke schon mal ....

(Bitte Antworten von Christen aber nicht von Atheisten, Zeugen Jehovas und Satanisten)

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Selbstbefriedigung als Todsünde?

Ich bin eigentlich immer recht unbefangen mit dem Thema umgegangen. Nun habe ich durch das Studium allerdings erfahren, dass Selbstbefriedigung in der Kirche als Todsünde angesehen wird. Und wer im Zustand der Todsünde stirbt, kommt, so die Kirche, in die Hölle.

Und laut Kirche bringt es da auch nichts, wenn ich sonst fromm bin, weil wer im Zustand der Todsünde ist, kann von sich alleine aus nichts gut machen. Das funktioniert nur über Beichte und tiefe Reue.

Nur bisher hab ich mich wahrscheinlich schon seit zehn Jahren befriedigt, ohne irgendwas bereut zu haben. Und ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass es so schlimm ist.

Ich habe jetzt seit 4 Stunden sämtliche Texte und Dokumente durchforstet, aber es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass die Kirche da irgendein Auge zudrücken würde. Ich hab nicht einen einzigen Theologen gefunden, der da relativiert. Im Gegenteil: Seitdem die Wissenschaft weiß, dass Masturbation keine Krankheit ist, gilt sie als noch schlimmer, weil sie ja freiwillig ist.

Auch wenn die Kirche in Bezug auf Homosexualität in letzter Zeit toleranter geworden ist, ist die Kirche beim Thema Selbstbefriedigung immer noch ganz deutlich.

Nun könnte ich das ganze ja ignorieren. Aber ich gehe doch gerne in die Kirche und möchte auch Pastoralreferent werden. Aber das lässt sich wohl nicht miteinander verbinden.

Wisst ihr da etwas anderes von Seelsorgern / Theologen?

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Warum empfinden manche Katholiken die Alte Messe als besser?

Nicht wenige Katholiken schwärmen von der Alten Messe, die viel würdiger sein soll. Ich habe deshalb heute mal aus Neugier einen Gottesdienst der Piusbrüder besucht, nachdem ich vorher einiges drüber gelesen hatte. Aber mir hat es überhaupt nicht gefallen.

Die lateinischen Gebete werden vom Pfarrer herunter geleiert wie ein Maschinengewehr. Zack zack zack zack... Obwohl ich Latein kann, habe ich kein Wort verstanden, weil es schnell ging. Das empfande ich eher als unwürdig.

Die Predigt war einzig und allein dazu da, um gegen Freimaurer, Kommunisten, Modernisten und Juden auszuteilen. Auf das Evangelium wurde überhaupt kein Bezug genommen.

In der Neuen Messe wird die Wandlung ja groß eingeleitet: "Und am Abend, an dem er verraten wurde, nahm er das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: DAS IST MEIN LEIB."

Bei den Piusbrüdern wurde plötzlich die Hostie hochgehalten und die Glocke geläutet. Das ging zack zack. Auf die Wandlung hingewiesen wird überhaupt nicht.

Dann kommt die Kommunion. (Bei den Piusbrüdern nur Mundkommunion.) Nach der Kommunion wurds mir kurz richtig übel. (Vielleicht war das ja ein Zeichen von oben...)

Nach dem Gottesdienst wurde dann das Allerheiligste geholt und es wurde eine Litanei gebetet. Wieder in einem Affen-Tempo. Das "Bitte für uns" klang eher wie "B'de f'ns", so schnell ging es. Und es wurde dann für die Juden, die Freimaurer und die Kommunisten gebetet, dass sie sich bekehren.

Ich fande es ganz interessant, mal das ganze zu sehen. Aber würdig empfand ich es überhaupt nicht und wohl gefühlt habe ich mich auch nicht. Es heißt immer, die Alte Messe wäre so demütig und würdevoll. Es wird aber gebetet wie im D-Zug und ständig auf andere Menschen geschimpft.

Also in der Theorie kann ich die Idee des Alten Messopfers nachvollziehen, aber als ich jetzt die Umsetzung gesehen habe, bin ich doch sehr froh, dass es die Liturgiereform gab.

Warum empfinden manche Katholiken die Alte Messe als besser?
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Warum sind viele katholische Theologen so evangelisch?

Mir geht es überhaupt nicht um kirchenpolitische Sachen. Von mir aus dürfen Pfarrer heiraten und von mir aus dürfen Frauen zu Priesterinnen geweiht werden.

Mir geht es eher um die Lehre, die dahinter steht. Und da möchten viele Theologen die Kirche immer mehr evangelisch machen.

Z.B. das Amtsverständnis des Priesters: Ist es eine Berufung oder nur ein Beruf? Ist es Handeln in Persona Christi oder ist es nur ein Amt?

Aber eben auch das Liturgie-Verständnis: Feiern wir die Realpräsenz Gottes auf Erden oder feiern wir eine Erinnerung an das Abendmahl? In vielen Kirchen wird die Messe defacto bereits als Abendmahls-Erinnerung ausgegeben.

Viele katholische Theologen wollen den Katholizismus immer mehr lutheranischer machen. Immer nüchterner und weltlicher. Besonders Johanna Rahner steht für diese Richtung, aber auch andere Theologinnen, die z.B. gegen das Knien in der Messe oder gegen die eucharistische Anbetung ankämpfen.

Auch viele Dozenten an meiner Uni sind eigentlich sehr evangelisch. Das Verständnis der Messe als "Realpräsenz Gottes in der Eucharistie" soll immer mehr zu einem "Abendmahl" werden.

Dann wird manchmal darüber geschimpft, dass viele Leute lieber zur Messe gehen als zu moderneren Formen. Aber ich glaub, hier haben eben die Gläubigen wohl noch ein besseres Verständnis für das Allerheiligste Altarsakrament als manche Theologen.

Wir waren gerade am Friedhof und da kann man es an der Grabgestaltung gut sehen, dass die Gläubigen eine tiefe Sehnsucht nach der Fürsprache der Muttergottes oder dem Schutz der Engel haben.

Und wenn die Gläubigen eben ein Verlangen nach der Kommunion haben, dann machen die Leute eben einfach nur das, was die Kirche ganz offiziell lehrt.

Die Kirche hat ihre Lehre sowieso nicht geändert. Viele Theologen wollen das aber eben einfach nicht wahr haben und erzählen irgendwas, was gar nicht stimmt.

Und dann sind da manchmal diese Theologen und regen sich auf, über die "primitiven, frömmelnden" Leute, dabei machen die Leute einfach nur das, was katholisch ist.

Diese rechtlichen Sachen wie Homosexualität, kein Sex vor der Ehe, Zölibat, Männer-Priestertum - das kann von mir aus alles reformiert werden. Aber ich glaube nicht, dass die Gläubige den Katholizismus an sich abschaffen möchten.

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Wie steht ihr allgemein zur Religion?

Guten Morgen zusammen,

vorab: Ich glaube nicht an Gott in dem Sinne, dass ich die Bibel lesen und auswendig lernen muss. Aber ich habe vollstes Verständnis und Akzeptanz für Menschen, die "normal" an Gott glauben. Auch ich gehe gerne in Kirchen und genieße die Ruhe und glaube manchmal an "etwas". Das "Vater unser" kenne ich auch auswendig, was wohl bei meinen Eltern für Verwunderung sorgen würde 🙄

In Deutschland gibt es ganz grob gesagt ja vorwiegend das Christentum. Und in Bayern, wo ich wohne, gibt es mehr Katholiken. Woanders in Deutschland gibt es mehr Evangelen.

Mich interessieren mehrere Dinge jetzt und eure persönliche Meinungen dazu, ohne groß googlen zu müssen. Das kann und habe ich auch schon.

  • Wie ist das Verhältnis zwischen den Katholiken und Evangelen? Denn als ich hier eine Kerze für eine Trauerfeier gekauft hatte und meinte, dass die Personen evangelisch seien, meinte die Verkäuferin "Ach Gott...". Deshalb diese Frage!
  • Was ist der entscheidende Unterschied zwischen diesen beiden Richtungen? Katholische Kirchen sind verzierter und evangelische eher schlicht gehalten. Stimmt es, dass die einen mehr die Auferstehung Jesu gedenken und die anderen mehr die Kreuzigung? Woran sollte man noch sofort denken?
  • Wie ist die Symbolwirkung? Gibt es bestimmte Figuren? Was darf man (nicht) kaufen?
  • Wie ist das mit den Göttern für gute Landwirtschaft und Seefahrt etc.? Gibt es wirklich nur den einen oder gibt es auch in Deutschland mehrere? Oder sind das dann nur Schutzpatronen?
  • Habt ihr euch auch mit anderen Religionen mal beschäftigt und wie steht ihr dazu, dass es in anderen Ländern andere Götter gibt?

Also ich war am Montag auf einer Trauerfeier und die Rede vom evangelischen Pfarrer war sehr emotional und zwischendurch hat er halt mehrmals gesagt, dass Gott nun diese Person zu sich geholt hat, was ich auch sehr treffend fand. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass andere Menschen, die so gar nicht an Gott glauben, dass total übertrieben fanden oder finden würden. Und dafür habe ich vor allem dann kein Verständnis, wenn diese Menschen irgendwelche Bemerkungen machen würden!

Ich würde mich sehr über einen netten Gedankenaustausch freuen und hoffe, damit auch meine Trauer etwas besser verarbeiten zu können. Auch wenn ich zu viele Fragen heute habe. Ihr müsst auch nicht auf alle antworten!

LG und schönen Tag

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Soll ich bei dem Gespräch sagen, dass es mir im Moment psychisch schlecht geht?

Hallo,

ich wohne in einem katholischen Studentenwohnheim. "Katholische Hochschulgeneinde".

Ich habe am Mittwoch ein "Semestergespräch". Da hat jeder der hier wohnt einen Termin bei einer anderen Person. Alles Mitarbeiter der "Katholischen Hochschulgemeinde".

Ich habe das Gespräch quasi bei dem Chef/Leiter der "Katholischen Hochschulgemeinde".

Das ist ein Priester, der halt diese Katholische Hochschulgemeinde leitet. Der kst also "Hochschulseelsorger".

Da er schon ein hohes Tier ist und ich nicht weiß, ob man mit ihm gut reden kann und da ich auch Hemmungen hab über die Ursache zu reden warum es mir schlecht geht weiß ich nicht ob ich es ihm sagen soll dass es mir psychisch schlecht geht.

Denn zu sagen "Mir gehts psychisch schlecht, aber ich kann da nicht offen drüber reden" ist doch blöd oder?

Ich weiß eh dass ich zu einem bestimmten Therapeuten aus einem bestimmten Grund (weil ich finde dass andere Therapeuten weniger Ahnung von einem speziellen Thema haben, was ein Therapeut den ich gefunden hat drauf hat). Weiß nicht ob mir das überhaupt hilft wenn ich dann mit allem auspacke bei dem Semestergespräch?

Außerdem hat mein Problem auch damit zutun, dass ich noch bie Sex oder eine Freundin hatte.

Ich weiß gar nicht, ob ich mit einem Oriester über sowas reden sollte, weil das irgendwie komisch ist sowas zu jemandem zu sagen, der selber kein Problem damit hat ohne Frau und Sex zu leben. Denn das ist der anzunehmende Normalfall bei Priestern.

Soll ich also einfach ein normales Gespräch führen ohne konkret auf meine osychischen Probleme einzugehen?

Ich will eh zu einem Therapeuten.

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Religion - veraltete Ansichten? Problem in der modernen Gesellschaft? Wissenschaft - die Biebel unserer Zeit?

Wirkt sich der Glaube heutzutage negativ auf das Leben aus? Hat der Glaube keinen Platz mehr in unserem modernen Leben?

Sind Homophobie, Unterdrückung der Frauenrechte oder leichte Frauenfeindlichkeit und die traditionelle Ansicht über die Rolle einer Frau ein Problem in der heutigen Zeit?

Sind die alten Ansichten besser für das Wohlbefinden des Mannes und bringen sie das Verhältnis zwischen Mann und Frau in ein Gleichgewicht oder stören sie dessen Gleichgewicht?

Ist die Wissenschaft der neue Leitfaden für unsere Gesellschaft? Ist die Wissenschaft ein besserer Leitfaden?

Wer schafft moralische Werte für unser Volk wenn es die Biebel nicht täte? Gibt es bessere und aktuellere Lehren über die Moral und das angebrachte Verhalten und das Zusammenleben?

Kann die Wissenschaft (Physik, Quantenphysik, Psychologie) Gott besser deuten oder erklären als Religion (das Christentum, das Judentum, das Mormonentum, der Buddhismus, der Islam, der Zoroastrismus, ...)?

Schaden einige Propheten verschiedener religiöser Lehren nachhaltig der Gesellschaft und dem friedlichen Zusammenleben? Schüren bestimmte Propheten Hass und beschwören Gewalt und Terrorismus herauf?

Bringt die in den meisten Religionen verbreitete Ablehnung von Alkohol und Drogen eine positive Wirkung in unserer Gesellschaft? Kann die moderne Suchtforschung diese Rolle besser übernehmen?

Rligionsforscher, Theologen, Psychologen, Soziologen, Physiker, Lehrer. Ihr seid herzlich eingeladen zu dieser ausgedehnten Frage die womöglich zur längeren Diskussion werden kann. Besonders Expertenmeinung ist gefragt aber auch die Meinung aller anderen ist willkommen.

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Seid ihr der Meinung, dass die Kirche Theologen wie Ranke-Heineman und Drewermann ernster hätte nehmen müssen?

In den späten 80er Jahren gab es große Diskussionen darüber, ob denn das Neue Testament zu verstehen ist als ein historisches Sachbuch oder ob es nicht eher sinngemäß und bildhaft zu verstehen ist. Dass eben Sachen wie die Jungfrauengeburt keinen historischen Sachverhalt darstellen, sondern zu verstehen geben sollen, dass Jesus etwas ganz besonderes und Unschuldiges ist.

U.a. die Theologen Uta Ranke-Heineman und Eugen Drewermann vertraten damals die Position, dass das Neue Testament, wie eben auch das Alte Testament, vorallem in seinem Symbolgehalt verstanden werden muss und nicht als historische Tatsache. Kaum jemand würde heute die Sintflut noch als historische Tatsache ansehen. Und ebenso sei das Neue Testament zu verstehen. Es gab Jesus, der Gott ist und nach dem Tod auferstanden ist. Aber nicht biologisch jungfräulich geboren wurde und seine Auferstehung ist eben auch nicht biologisch zu verstehen, sonst wäre er ja ein Zombie, sondern sie greift noch viel weiter. Nicht nur die biologische Überwindung des Todes , sondern eine Verklärung des Körpers. Die Menschen haben Jesus nicht erkannt, was eben bedeutet, dass er nicht wie ein Zombie einfach aufgestanden ist, sondern dass das viel tiefer zu verstehen ist.

Aber die Kirche ging damals recht brachial mit solchen Theologen um. Ranke-Heineman wurde ihres Lehrstuhls entzogen und ihre Person wurde von hohen Würdenträgern mehrmals persönlich attackiert.

Drewermann wurde damals sogar von seinem Priester-Dienst suspendiert.

In meinen Augen ist das wieder das Verständnis der armen Mutter Kirche, die von außen angegriffen wird. Selbst heute beim Missbrauchsskandal gelten die Journalisten ja noch als Kirchenfeinde.

Ich finde, man hätte da damals vieles anders machen müssen.

Heute sind die Kirchen noch leerer als damals. Die Idee des Neuen Testaments als historische Tatsache ist eben mit unserem heutigen Wissen nicht mehr annehmbar für viele.

Und ich mein, dass es innerkirchlich so viele Widerstände gegen Papst Franziskus gibt, obwohl er eigentlich nicht wirklich progressiv ist, sondern zunächst einfach mal auf viel Äußeres verzichtet, sprich ja Bände.

Aber was ist eure Meinung dazu?

Es gibt ja auch Leute, die sehen die Zukunft eher im Traditionalismus. Ich denke, dort wird es irgendwann zu einer Spaltung kommen.

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