Herkunft des Spruches "Geh mit Gott, aber Geh"?

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4 Antworten

Dieser Spruch ist doppelsinnig - und das aus guten Gründen. Derjenige, der sich von demjenigen, an den er den Spruch richtet, belästigt, bedrängt oder auch nur genervt fühlt, hat den starken Wunsch, diesen Anderen zum Verlassen des gemeinsamen Aufenthaltsortes zu bewegen. Wenn er ihm das jedoch unverblümt sagt, wäre das eine recht aggressive Handlung, die vermutlich die Entrüstung und den Zorn des Angesprochenen provozieren würde. 

Daher wählt der Sprecher eine sanfte Strategie. Er wählt den freundlich fürsorglichen Verabschiedungs- und Begleitspruch: "Geh mit Gott!", d.h. Gott sei Dein Begleiter, Dein Schutz und Schirm, so dass Dir kein Leid auf Deinem Weg widerfahren kann. Dies ist nur positiv konnotiert. 

Er schiebt aber die zweite Botschaft, die das Weggehen unterstützen und forcieren soll, noch nach. Aber unter dem Schirm der ersten fürsorglichen Botschaft, bleibt das leicht aggressive Moment der zweiten Aussage gewissermaßen "in Watte gepackt", so dass es nicht schmerzt oder zu Widerspruch und Protest anregt.

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Ich glaub', das sagt man, wenn eine Person den Jakobsweg gehen will oder soll.

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Wo es ursprünglich herkommt, kann ich Dir auch nicht sagen. Aber Vicky Leandros hat das mal in einem ihrer Songtexte verwendet.

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Sämtliche Germanistik und Theologie Professoren können nicht helfen, Google ebenfalls nicht.

Na dann: Autor unbekannt.

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