Leider hast du ja nicht geschrieben, in welcher Weise ihr euch geschrieben habt. So kann man z.B. viel über die Schule oder die Familie, über Freizeitaktivitäten oder sportliche Neigungen schreiben. Das sind die eher neutralen Themen, die aber trotzdem Bindungen aufbauen. Wenn in den Briefen dagegen Erwartungen behandelt werden, ob der andere z.B. auch gern gestreichelt werden will und wenn, wo ihm das am schönsten ist. Oder wenn man erwähnt, wie man sich ein schönes Küssen vorstellt, dann wird die Sache beim ersten Treffen deutlich schwieriger.

Die hohen Erwartungen bei deinem Freund würden sich dann sicher nicht auf dein Aussehen beziehen, sondern auf dein Verhalten. So könnte er z.B. erwarten, dass du beim Küssen intensiv mitgehst, d.h. mit der Zunge lustvoll aktiv bist und viel Leidenschaft durch Körperbewegungen und Lautäußerungen zeigst. Genau das ist es, was Jungen als total erotisch erleben. Ein Mädchen, das nur still hält, erfüllt also in dieser Hinsicht die hohen Erwartungen nicht.

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Wie immer - wenn man sich ein wenig genauer mit der Psyche des Menschen befasst - ist eine Antwort auf diese Frage nicht so einfach. Die meisten Leute finden Mobben und Diskriminierung schlecht und verurteilen solche Mitmenschen auf das schärfste, wenn sie meinen bei ihnen dieses Verhalten entdecken zu können.

Da sich aber jedes häufig auftretende Verhalten in menschlichen Gemeinschaften im Laufe der Stammesgeschichte entwickelt hat, muss es auch positive Effekte haben. Es gilt also herauszufinden, welche die positiven Effekte von Mobbing und Diskriminierung sind.

Fangen wir mit dem Mobbing an: Fast alle Menschen erfahren in ihrer Kindheit und Jugend massive Kränkungen. In vielen Elternhäuser herrscht eine Atmosphäre der robusten gewaltorientierten Durchsetzung elterlicher Anweisungen. Der Bestrafung wird weit mehr Raum gegeben als der liebevollen einfühlsamen und altersgerechten Erklärung. Die Kinder erleben somit starke seelische Verletzungen, Hintansetzungen, als ungerecht erlebte Verurteilungen, schmerzlichen Liebesentzug und die Belohnung und Bevorzugung von Gleichaltrigen, die sie nicht als gerechtfertigt erleben. Solche schweren Demütigungen können nur durchgestanden werden, wenn man sich selbst aktiv dagegen empört, wenn man sich auflehnt, wenn man Rache übt. Durch lletztgenannte Verhaltensweisen entsteht ein Entlastungsgefühl, man fühlt sich gut ("Rache ist süß" sagt der Volksmund), die Ungleichgewichte in der Wahrung des Selbstwertgefühls werden vermindert, der Mensch ist mehr mit sich im Reinen, kann eigene Initiativen ausleben und einen gewissen Lebenserfolg verbuchen. Und genau hier liegt der positive Wert des Auslebens von Rache, von Draufschlagen, von Fertigmachen anderer Mitmenschen durch üble Nachrede, durch Beschimpfung, durch Peinigung in allen Dimensionen der Begegnung.Ich weiß, dass so eine Erklärung schwierig zu akzeptieren ist, aber sie ist genau die Beantwortung deiner Frage.

Jetzt noch einige Gedanken zur Diskriminierung (in der Regel von Fremden). Hier geht es ja stets um das Gefühl der Ungleichbehandlung, d.h. der Fremde wird zunächst einmal als "geringerwertig" erlebt. Er ist der Bittsteller; er will von mir Wohltaten und Geschenke ohne dass er etwas Gleichwertiges dafür anbieten würde. Er kommt, ohne dass ich ich ihn eingeladen habe; er schmälert meine verfügbaren Vermögenswerte, meine Ressourcen; er nimmt Raum in Anspruch, er sucht Zuwendung, er will die Liebe möglicher Partnerinnen, die mir dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Das sind alles Verminderungen meiner Lebensmöglichkeiten. Und genau hier liegt die Erklärung für das Verhalten, dass Menschen in solchen Situationen zeigen, wenn sie sich ungerechtfertigtermaßen benachteiligt fühlen. Sie kämpfen gegen die weitergehende Einwanderung dieser Fremden, die sie als Bedrohung wahrnehmen. Und wieder kann man nur sagen, dass natürlich ein evolutionsbiologischer Vorteil darin liegt, wenn man die massenhafte Einwanderung von Kulturfremden mit ihren Ansprüchen als für sich schädlich wahrnimmt und bekämpft.

Dass unsere Ethik hier einen völlig anderen Grundansatz hat, soll nicht das Thema sein. Du wolltest ja eine mögliche Erklärung für das immer wieder zu beobachtende Auftreten von Mobbing und Diskriminierung, was ich hier versucht habe anzubieten.

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Menschen leben immer in bestimmten Funktionskreisen, d.h. sie passen sich jeweils an ihr momentanes Umfeld mit all seinen Gepflogenheiten, den wertgeschätzten Ritualen und den sog "guten Sitten" an . Bei einer Beerdigung z.B. wird einfach nicht gelacht, man zeigt ein ernstes Gesicht und akzeptiert die pastoralen Reden des Geistlichen - auch wenn man selbst nicht gläubig ist.

So ist es auch bei Ehepaaren, die in der Öffentlichkeit zeigen wollen, dass sie in ihrer Beziehung nicht gescheitert sind. Sie spielen die Rollen von Ehepartnern, die sich verstehen, die die Probleme bewältigen können, die seriös den Erwartungen der Gesellschaft an eine intakte Ehebeziehung entsprechen. Dabei gewinnen sie die Anerkennung ihrer Mitmenschen, was für viele Situationen vorteilhaft ist.

Wenn man sich nämlich öffentlich streitet, die Dissonanzen der Beziehung heftig und ungeschminkt vor aller Augen auslebt, dann wird man komplett als Versager eingestuft: "Die sind doch vollständig durch den Wind!" oder "Die kriegen es doch auch nicht gebacken!" oder so ähnlich wird das Urteil der Bekannten ausfallen. Man läd sie nicht ein, grüßt nur minimal, auch die Kinder werden nicht zu Geburtstagen eingeladen, und unvermittelt sind sie isoliert, quasi ausgestoßen aus der Gemeinschaft.

Um diese Ächtung nicht zu erleiden, zeigen also viele Ehepaare in der Öffentlichkeit ein völlig anderes Verhalten als zu Hause, wo die Konflikte dann mitunter sehr engagiert ausgelebt werden.

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Du bist der Meinung, dass du genau dieses Mädchen meinst, dass du just in sie verliebt bist. Doch ich glaube, es ist vielmehr der neu erlebte Zustand, der dich so aufwühlt, dich so mitnimmt und in seiner positiven Gefühlstönung überrascht. Das Sich Hingezogenfühlen ist absolut aufregend, ist von einer Qualität, die jeden, der davon ergriffen ist, umhaut. Man hat das Gefühl, dass jetzt das Leben überhaupt erst beginnt. Das ist gut so. Lass dich in die Gefühle hineinfallen, bewege dich in ihnen, lass alles zu. Durchlebe die Zustände mit diesem Mädchen, aber denke nicht, dass sie nun etwa eine Auserwählte sei, dass ihr beide irgendwie mystisch füreinander bestimmt seid. Nein, sie ist nur zufällig jetzt da und mit ihr kannst du diese neue Dimension menschlicher Existenz das erste Mal erfahren

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Ich denke, dass du, Annali, leider eine oder sogar mehrere schlechte Erfahrungen in dieser Hinsicht gemacht hast. Du hast auf Hoffnung hin gelebt und gehandelt, warst der Meinung, dass eine Partnerschaft ein Geben und Nehmen - gut ausbalanciert - für beide so sein sollte, dass sich in der Bilanz ein gutes Gefühl einstellt. Und nun ist die Beziehung gescheitert, und zu ziehst Bilanz und stellst fest, dass du weit weniger von der Partnerschaft profitiert hast als er. Da kommt sicher ein starkes Gefühl der Enttäuschung auf, du bist gekränkt, vielleicht auch zornig und traurig und fragst genau die Frage, die du oben gestellt hast.

Als Antwort möchte ich darauf sagen, dass es praktisch die Regel ist, also der Normalfall, dass der Einsatz für das Gelingen einer Beziehung ungleich verteilt ist. Das liegt nun zum einen daran, dass Menschen einfach unterschiedlich gestrickt sind. Einige sind stets emsig bemüht, dem anderen zuzuarbeiten, d.h. gemeinsame Arbeiten vermehrt alleine zu bewältigen, so dass sie ihren Partner entlasten und somit von ihm Lob und Anerkennung bekommen. Andere sind eher borstig und faul und zwingen durch ihre Passivität den Partner/Partnerin, dass jener den Hauptteil der Arbeiten übernimmt.

Und ganz wichtig ist zweitens die Tatsache, dass praktisch jeder Mensch seine eigenen Leistungen viel klarer mitbekommt als die des anderen. Sich selbst beobachtet man ja unentwegt, den Partner deutlich weniger. Folglich meint jeder, dass er mehr in die Beziehung einbringt als der andere. Das ist ein fundamentales Dilemma jeder Partnerschaft, in der es mal kriselt und es dann zu Vorwurfshaltungen kommt.

Selbst wenn man sich das nun alles klar gemacht hat, neigt der Mensch dann doch oft dazu, die Dinge zu verallgemeinern. Man hat das Gefühl dass die eigene als ungerecht erlebte Situation ganz generell der Fall ist, dass es bei den Leuten um sich herum ebenfalls so aussieht, und dann kommt die Verbitterung auf. Es bildet sich so eine düstere Weltsicht, eine Art "Geschlechterhass" kann sich festsetzen, und letztendlich kommt man dann auch in unser Forum und trägt seine leidvollen Lebenserfahrungen vor.

Bilanz: 1.) Menschen zeigen unterschiedlich starke Neigung sich für das Gelingen einer Beziehung einzusetzen (gilt für Männer wie für Frauen).

2.) Jeder hat das Gefühl, dass er/sie deutlich mehr Einsatz bringt als der andere, weil man Wahrnehmungsverzerrungen unterliegt.

3.) Zur Abwehr der eignen Enttäuschungen (also damit man mit "seinem Elend" nicht so allein ist) verallgemeinert man seine Wahrnehmungen: "Alle Männer nutzen ihre Frauen aus." Und hier ist es genauso auch umgekehrt, dass Männer meinen, sie würden durch die Frauen ausgenutzt, weil sie in einem harten Berufsalltag kämpfen müssen und das Gefühl haben, dass es der Frau zu Hause mit dem Kind doch deutlich besser geht.

Man kommt aus diesem Dilemma kaum heraus, und nur mit einer nüchternen Analyse kann man seine Frustration über das Erleben ein wenig abzuschwächen. Versuche also, deine große Enttäuschung und Verbitterung ein wenig abzumildern, indem du dir die drei genannten Punkte als Konstanten menschlichen Lebens klar machst.

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Nein, weil

Das ist ein typisches ideologiegesteuertes Interpretationsmodell, mit dem sich jemand interessant machen wollte. Allein die Worte "um zu" zeigen, dass der Betreffende keine ausreichende Kenntnis im Feld dder Evolutionsbiologie besitzt. Dort gibt es niemals ein "um zu", also ein Element der Vorausschau. So etwas zeugt lediglich davon, dass der Urheber so einer Hypothese obskuren Ideen eines "großen Designers" anhängt, dessen "Pläne" dann zu bestimmten Zeiten realisiert wurden und heute noch werden. Die Evolution arbeitet ausschließlich nach den Prinzipien der Mutation, Rekombination und Selektion.

Dass Männer zu mehr aggressivem Wettbewerb neigen, der auch gewalttätig ausgetragen werden kann, ist ein Faktum, was jeder, der die Weltgeschichte studiert hat, bestätigen kann. Dass auch Frauen hart und leidenschaftlich für das Erreichen ihrer Ziele kämpfen können, ist genauso zu belegen, dennoch sind ihre Methoden deutlich anders. Ihre Strategien sind verborgener, intriganter, subtiler und oftmals auch komplexer und langfristiger inszeniert.

Was sich in der Stammesgeschichte des Menschen durchgesetzt hat, sind Mechanismen, die wirkmächtig den Fortpflanzungserfolg unterstützen, und da haben sich eben auch Verhaltensweisen bei Männern etabliert, die auf die ruhige und dauerhafte Unterstützung der Jungenaufzucht förderlich wirken. Nach dem leidenschaftlichen Kampf um die Frau mit der Belohnung zur Begattung zugelassen zu werden folt beim Mann nach der Geburt des Nachkommen die Betreuung und Fürsorge für die Familie. Da sind natürlich primär stabilisierende Strategien gefragt, die unaufgeregt und duldsam die Erledigung der täglichen Erfordernisse garantieren. Dies Verhalten darf man nicht mit "Zähmung" verwechseln, weil man damit suggerieren würde, dass der tatsächliche Antrieb aggressiver Natur ist. Nein, in dieser Phase ist der primäre Antrieb des Mannes genauso wie er sich zeigt, er beschützt, schafft Ressourcen für die Ernährung, für sichere Räume der Lebensentfaltung aller Familienmitglieder und für dauerhafte Gewährleistung der Absicherung gegenüber Gefährdungen durch Umweltfaktoren.

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Es ist immer eines der wichtigsten Geheimnisse einer gelungenen Beziehung, das richtige Maß an Nähe und Ferne zu finden. Nähe schafft lustvolles und bindendes Gemeinschaftserleben, was eine Beziehung stärkt und festigt. Aber Ferne ist auch unerlässlich, weil sie die Attraktivität regeneriert. Durch Ferne steigt das Begehren, die Sehnsucht, der Hunger nach der gelebten Liebe.

Da haben deine Freunde absolut recht, wenn sie ihre Bedenken äußern bezüglich eurer sehr dominanten Gemeinsamkeit ohne die notwendigen Phasen der Ferne. Es ist einfach ein Erfahrungswert, dass zu intensive Nähe praktisch immer zu irreversiblen Abstoßungsreaktionen führt. Früher oder später kippt das Erleben urplötzlich in Überdruss und eine Neubewertung aller zuvor als bereichernd und schön gefundenen Elemente des Zusammenseins.

Und da ist es eben interssant zu wissen, dass nach so einem Kippen der Wahrnehmung die Dinge meist nicht mehr zu korrigieren sind. Man geht auseinander, rationalisiert, indem man dem Partner/Partnerin unterstellt, dass er/sie sich völlig verändert hätte und sucht nach allen möglichen Erklärungen, um für sich die Dinge irgendwie begreifbar zu machen.

Bilanz: Unbedingt noch in der Phase der "Begeisterung" sich Zeiten auferlegen, in denen man nicht zusammen ist. Freiräume für Alleinsein schaffen, um nicht den hohen Wert einer gelungenen Partnerschaft aufs Spiel zu setzen.

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Die Frage lässt sich vielleicht so beantworten: Fast jeder Mensch, der in einer Gemeinschaft mit Freunden und Bekannten, mit einer Familie, mit Leuten aus seiner Arbeitswelt und im Kreis seiner Freizeitaktivitäten lebt, wird bei Wertschätzung und Anerkennung, bei lobender Erwähnung und positiver Rückkopplung von diesen Menschen Glücksgefühle haben. Er fühlt sich dann bestätigt, betrachtet sein Leben als sinnhaft und nimmt sich als eingebettet in einen größeren Lebens-Zusammenhang wahr.

Wenn er umgekehrt von diesen Menschen nun vermehrt Kritik, Ablehnung, Zurückweisung und Infragestellung erfährt, werden sich auch die entgegengesetzten Gefühle einstellen, also Enttäuschung, Wehmut, Verbitterung, Selbst- und Fremdhass, eine düstere Weltsicht und Gefühle der Sinnlosigkeit.

Kommen wir nun zu deiner Problematik: Erfüllte Liebe, die sich in einer beglückenden Beziehung mit einem Partner oder einer Partnerin ausdrückt, wird von der Umwelt positiv gewertet. Das jung verliebte Paar wird in fast allen Filmen, in jeglicher Literatur und man kann schon generalisierend sagen in der öffentlichen Meinung als eine Form des "gelungenen Lebens" eingeschätzt.

Wenn nun jemand genau diese Daseinsform nicht verwirklicht hat, wenn er allein mit sich ist, wenn ihm keine gelungene Partnerschaft mit den erotisch-sexuellen Begegnungen zuteil geworden sind, dann betätigt er oder sie sich autoerotisch mit der Selbstbefriedigung. Allerdings empfinden die meisten Menschen hierbei immer ein gewisses Schamgefühl, dass ihnen der "wahre Lebenserfolg" dabei nicht gelungen ist. Die schnelle Lust, die affektive Triebbefriedigung wird zwar erreicht, nicht jedoch die umfassende zukunftsorientierte und beseeligende Liebesbeziehung. Und eben diese Scham sitzt tief und wird gefühlsmäßig als sehr dominant erlebt.

Und von da aus gesehen ist es einfach nachzuvollziehen, dass so eine Situation des partiellen Versagens im Leben natürlich nicht gern öffentlich gemacht wird. Also spricht man nicht über sein autoerotisches Leben und hört allenfalls gern hin wenn andere darüber sprechen, weil man in ihnen Leidensgenossen sieht, die immer eine entlastende Funktion erfüllen.

In diesem Zusammhang ist es auch bemerkenswert, dass in allen englischsprachigen (z.T. auch in deutschsprachigen) Filmen die Beschimpfung "fi..dich!" mit äußerst negativer Konnotation dem Betreffenden an den Kopf geworfen wird. Damit ist klar ersichtlich, dass die Masturbation (ohne Parner/in) in der öffentlichen Wahrnehmung einfach "negativ besetzt" ist.

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Deine Skepsis, ob die Haltung gegenüber dem von dir skizzierten Mann nun "Liebe" ist, finde ich durchaus berechtigt. Wenn du bei ihm bestimmte Wesenszüge sehr positiv beurteilst, weil sie zu deinen Hoffnungen und Erwartungen bei einem möglichen Partner gut passen, dann ist das sicher ein Aspekt, welcher der Entstehung einer Liebesbeziehung vorausgehen sollte. Doch "Liebe" im eigentlichen Sinne ist es noch nicht.

Liebe würde ich immer erst dann als verwirklicht sehen, wenn eine umfassende Akzeptanz, ein ganzheitliches "Sich Hingezogenfühlen", wohl auch Verschmelzungssehnsüchte andrängen, die Leib, Seele und Geist erfüllen, so dass man lange Stunden mit tagträumenden Phantasien verbringt, die sich um gemeinsames Tun, gemeinsames Erleben von Lust und auch beglückende Zukunfsgedanken drehen.

Bilanz: Liebe ist einfach mehr als was du in deiner Frage als gegeben benannt hast. Vor allem blendet Liebe auch die negativen Aspekte aus oder lässt sie zumindest in der Gewichtung als marginal erscheinen. Der oder die Liebende hat den typischen verengten Tunnelblick, der alles überhöht positiv wahrnimmt ("Liebe macht blind" (für die störenden Aspekte)). Liebe bringt dich in eine beseeligende Resonanz mit dem anderen, wo der Zweifel keinen Raum mehr hat.

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Das ist jemand, der auf freundliche Hinweise, auf Lob, Anerkennung und Wertschätzung von für ihn bedeutungsvollen Personen mit Aufgeregtheit, leichtem Schwitzen, erhöhtem Puls und echten Glücksgefühlen reagiert.

Umgekehrt reagiert er auf Kränkungen, Demütigungen, Benachteiligungen oder gar Beschimpfungen und Beleidiungen noch viel stärker mit extremer Erregung, unkontrollierten Wutimpulsen, spontanen Rachephantasien und etlichen physiologischen Veränderungen wie starkem Schwitzen, Flecken auf der Haut, deutlich erhöhtem Puls und zudem einer klaren Behinderung des rationalen Denkens. Er neigt dann zu unkontrollierten Aktionen, die er im Nachherein bereuen wird.

Ob eine Person, die zu starken Gefühlen neigt, sich von diesen auch dominieren lässt, ist von anderen Faktoren abhängig, allen voran, der Fähigkeit zu einer harten selbstbestimmten Beherrschung der eigenen Emotionalität. Bei solchen Leuten kann man dann manchmal weit geöffnete Pupillen sehen (Folge des Adrenalinausstoßes), wohl auch gelegentliches Muskelzittern, eine erstarrte Körperhaltung und verminderte Bewegung, aber sie halten ihre Außenaktivitäten zurück.

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Vermutlich meinst du mit einem "Aromantiker" einen Menschen. der in der Partnerschaft alles sog. "Beiwerk" verachtet, also die liebevollen Komplimente, die Blumengeschenke, die kleinen oder größeren Aufmerksamkeiten, die netten Gesten, humorvollen Anmerkungen, die bewundernden Worte und was sonst noch auf der Klaviatur der Liebe gespielt wird. Aber genau diese genannten Dinge machen die "Kultur der Erotik" aus, ja sie etablieren im Grunde genau das, was man Erotik nennt. Ein kurzes Begrapschen und dann Sex und Sex und Sex, das ist doch wirklich keine Position, mit der man sein Leben bereichern könnte. Da fehlt wahrhaftig der "Humanfaktor".

Doch zu deiner Frage: Da der isolierte Sex mit ein und derselben Person in der Regel relativ rasch als gewöhnlich und damit ernüchternd erlebt wird, denke ich mal, dass der von dir beschriebene Aromantiker eher keine feste Liebesbeziehungen suchen wird. Ihm geht es wie den meisten Säugetieren: die Männchen trachten danach möglichst viele unterschiedliche Weibchen zu begatten.

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Warum solltest du deine Zuneigung nicht auch ausleben? Es gibt doch viele Formen der liebevollen Zuwendung. Hier kannst du erfahren, mit welchen Worten du die Partnerein beeindrucken kannst, was sie aufheitert, wenn sie traurig ist, womit sie glücklich ist, wenn ihr etwas gemeinsam unternehmt. Du kannst auch üben im "Briefeschreiben". Da kann man in voller Konzentration auf den anderen seine ganze Zuwendung und Liebe in Worte fassen. Der Liebesbrief ist immer noch eine wichtige Komponente in der erotisch getönten Gemeinsamkeit. Du kannst auch ausprobieren mit welchen kleinen oder auch winzigen Geschenken du sie beeindrucken kannst.

Bilanz: Mit dem Einüben liebevoller Begegnung kann man nicht früh genug beginnen. Dass jeder eindeutige körperliche Zugriff oder gar Sex in diesem Alter absolut tabu sind, hast du ja schon akzeptiert und hoffentlich auch verinnerlicht.

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Das ist immer ein Dilemma, wenn man jemandem ein wirkliches Geheimnis mitteilt in dem guten Glauben, dass dieser oder diese es ausschließlich für sich behält, und dann erfährt, dass man sich getäuscht hat.

Geheimnisse sind ja von besonderer Art. In ihnen steckt oftmals so etwas Anrüchiges, leicht Verbotens. Man verbirgt bestimmte Tatsachen, Geschehnisse, kleine oder größere "Sünden" oder unredliche Vorteilsnahmen, Lügen und Fehlentscheidungen gern, um sich zu schützen, sein Selbstbild nicht zu entstellen oder nicht die Wertschätzung geliebter Personen zu verlieren. Zudem hat das Mitteilen von Geheimnissen etwas Entlastendes. Man erlebt dieses Einweihen eines anderen in eigene Schuldmomente gleichsam als Beichte, die ja auch zu allen Zeiten eine starke sozialhygiensche Funktion erfüllte. Daher stammte wahrscheinlich auch dein starker Wunsch, dich jemandem zu offenbaren. Du wolltest dich entlasten, und dummerweise hast du nun genau eine Person gewählt, die dafür ganz ungeeignet ist, weil du dich damit ihrer Macht auslieferst, was du ja offenbar schon zutiefst bereut hast.

Beichten darf man nur gegenüber ganz anonymen, völlig fremden Menschen, die man wertschätzt und von denen man annehmen kann, dass sie sich mit Empathie und Wohlwollen deine Geschichte anhören werden, ohne dich daraufhin zu verdammen. So etwas geht gut in einer therapeutischen Gruppe. Die Mitglieder haben fast alle massive Probleme, kennen Schuld und Scheitern, haben folglich große Kapazitäten beim Akzeptieren auch übelster Geschehnisse, ohne diese jedoch gut zu heißen.

Meine ganzen Erklärungen sind vermutlich ein wenig erhellend, bringen dich aber nun nicht wirklich weiter. Was ist also zu tun?

Du kannst bei deiner Schwester einen Versuch starten, der sie aufwertet, mit dem du signalisierst, dass du sie für stark und kompetent hältst und dass du folglich mit großen Vertrauen auf ihre Loyalität dein Geheimis mitgeteilt hättest. Es ist also ein Apell an ihre Stärke, aus der heraus sie dann verantwortungsvoll mit dieser Situation umgehen sollte. So hätte sie z.B. die Möglichkeit das gegenüber anderen bereits verratene Geheimnis zu relativieren, abzuwiegeln, anzumerken, dass sie da massiv übertrieben hätte oder ähnliches, um das Geschehen partiell noch zu retten. Du kannst mit ihr auch Strategien besprechen, wie das Ganze noch bereinigt werden könnte, dass du ihr vertrauen würdest, weil sie ja als deine Schwester eine einmalige Bezugsperson sei. Hier wäre also der moralische Apell die treibende Kraft, die etwas kompensieren könnte.

Eine völlig anderen Lösung wäre natürlich die Flucht nach vorn, indem du selbst das "Geheimnis" offenlegst und dich dazu bekennst. Beispiel aus meiner Praxis: Eine Frau masturbiert häufig und findet das absolut unvereinbar mit ihren moralischen Ansprüchen. Gesetzt, dass sie nun gerade dieses "Geheimnis" der "falschen Person" anvertraut hat, die damit Macht über sie gewinnt und diese auch genussvoll auslebt, dann könnte sie diese Situation retten, wenn sie plötzlich offen vor anderen darüber berichtet, wie lustvoll doch die gelegentlich Selbstbefriedigung sei (hier ließe sich noch Woody Allen zitieren: "Die Onanie ist Liebe mit einem, den ich wirklich mag!") Damit hat sie dann die ganze Situation gerettet! Aber ich kann natürlich nicht sagen, ob das bei deinem "Geheimnis" auch so glatt über die Bühne gehen könnte.

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Du solltest immer bedenken, dass es für eine Frau/Mädchen grundsätzlich eine tiefergehende Entscheidung ist, sich auf eine Beziehung mit Sex einzulassen. Hier wirken ganz archaische Motive, die darauf aus sind ganz gewissenhaft zu prüfen, ob der Bewerber auch die wichtigen Tugenden der dauerhaften Bindungsfähigkeit anbietet. Für die Urmenschenfrau war es absolut notwendig, dass ihr Partner nach der Geburt der Kinder bei ihr blieb und viel Kraft und Zeit in deren Aufzucht investieren konnte. Klar, dass wir heute in einer ganz anderen Situation mit völlig sicherer Empfängnisverhütung leben, doch in unserem Verhalten ticken wir noch wie die Urmenschen.

Wenn sich deine Freundin also noch nicht binden will, dann werden vermutlich diese Faktoren bei ihr eine Rolle spielen. Die Lust auf Sex ist bei Mädchen in diesem Alter noch keineswegs so stark ausgeprägt wie bei den Jungen. Daher "leiden" sie in dieser Hinsicht nicht, wenn da noch nichts läuft. Jungen sind oft recht unvorsichtig und senden viel zu starke Signale, dass Sex für sie ungemein wichtig ist, was wiederum das Mädchen erschreckt und in die Distanzierung bringt. Sie wird Abstand suchen und Warten wollen. Dabei greift sie dann häufig zu Ausreden wie z.B. "möchte erst wissen wie sich meine beruflichen Vorstellungen entwickeln". Natürlich ist das eine Ausrede, aber zumindest möchte sie dich nicht kränken und wählt behutsam dazu eine Notlüge, die prinzipiell glaubwürdig erscheinen kann.

Bilanz: Vielleicht hast du tatsächlich nichts falsch gemacht, aber ich könnte mir trotzdem denken, dass du etwas zu drängend (allein durch die wenig zu kontrollierenden Signale deines Körpers) gewesen bist, so dass sie Angst bekommen hat, dass du jetzt Sex willst. Also werte ihr Verhalten nicht als Abweisung, sondern als das natürlich vorliegende behutsame Agieren eines Mädchens, dem die angeborene Scheu vor zu schneller sexueller Offenheit ihr Verhalten diktiert.

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Sich selbst abzuwerten scheint ja zunächst einmal nicht sehr sinnvoll zu sein. Doch dem ist nicht so. Durch ein partielles Abwerten der eigenen Meinungen, Haltungen oder Handlungsweisen signalisiert man Bescheidenheit, die wiederum von der Außenwelt als Tugend gewertet wird. Zudem werde ich weniger angreifbar. Wer sich sehr in Szene setzt und mit seiner Meinung in den Vordergrund drängt, erntet oftmals Protest und Ablehnung, und genau das kann dir bei maßvoller Abwertung deiner Beiträge nicht passieren.

Und nicht zuletzt bewirkst du auch, dass dir die Leute widersprechen, dich loben und deine Beiträge als wesentlich und gelungen bezeichnen. Und so ein Lob ist natürlich sehr willkommen.

Nun könntest du einwenden, dass du solche Überlegungen gar nicht anstellst, dass du völlig frei von Berechnung bist und ganz nach deiner Motivlage agierst, ja sogar selbst darunter leidest, wie du ja durch das Plazieren dieses Beitrags auch signalisiert hast.

Das glaube ich sofort. Allerdings werden wir maßgeblich durch unser Unbewusstes gesteuert, und wenn dieses Unbewusste mit den oben genannten "Erfahrungen" ausgestattet ist, dann kommt es zu dem von dir geschilderten Verhalten. Zumindest ist die wichtigste Anmerkung in deinem Beitrag: "komischerweise lasse ich es mir irgendwie gefallen." Daran sieht man, dass genau dieses Verhalten für dich auch Vorteile bringt. Bescheidenheit ziert den Menschen, macht ihn weniger angreifbar und erleichtert ihm vieles, weil er sich unentwegt anstrengen muss.

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Um Lehrer zu werden, muss man ja zumindest ein Hochschulstudium absolviert und die geforderten Examina bestanden haben. Da reicht es keineswegs, nur eine Reihe Fakten auswendig zu lernen. Man muss auch die Fähigkeit haben, naturwissenschaftliche oder gesellschaftswissenschaftliche Gesamtzusammenhänge zu analysieren, zu verinnerlichen und sie auf ihre Strukturen hin zu verstehen. Genau dies setzt dann auch Intelligenz voraus. Lehrer haben im Regelfall eine überdurchschnittliche Intelligenz im Bereich von IQ 110 aufwärts.

Wenn sich nun Schüler durch Lehrer nicht angemessen gewürdigt sehen, wenn sie durch Lehrer ungerechte Behandlung oder Geringschätzung erleiden und dadurch in Verbitterung fallen, so ist es dennoch nicht angebracht, jetzt auf eine nicht vorhandene oder eine minder entwickelte Intelligenz bei diesen zu schließen. Da spielen dann vor allem psychische Komponenten eine Rolle. Viele Lehrer und Lehrerinnen haben hier Defizite, indem sie mit nicht so normalem Verhalten von ihren Schülerinnen und Schülern nicht gut umgehen können. Sie reagieren manchmal gekränkt und nachtragend und können folglich dann die bekannten Demütigungen und Ungerechtigkeiten zeigen. Aber - wie gesagt- , das liegt alles im Bereich psychologischer Betrachtung und Deutung und ist keine Frage fehlender Intelligenz.

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Das ist wirklich ein Dilemma. Denn wenn du in einem Brief jetzt klipp un klar deine Verliebtheit offenkundig machst, könnte es sein, dass du in seine bestehende Beziehung vielleicht erhebliche Irritationen trägst, was dir gegebenenfalls moralische Bedenken verursacht.

Folglich würde ich erst einmal versuchen herauszufinden, wie stark seine Beziehung zu seiner Freundin im Augenblick ist. Gehen sie zusammen überall hin, unternehmen viel zusammen, gehen sie umschlungen, küssen sich, usw, dann würde ich eher davon abraten, jetzt hier als Rivalin aufzutreten und ihn der Freundin abzujagen.

Solltest du aber das Gefühl haben, dass seine Beziehung zu ihr nicht von großem Ernst getragen ist, dann sind eigene Bemühungen von deiner Seite eine gute Gelegenheit, dich in Szene zu setzen. Das kannst du am ehesten durch einen Brief, der allerdings vorsichtig formuliert sein sollte. Keine leidenschaftlichen Bekenntnisse, denn wenn er absagt, wäre das für dich eine erhebliche Kränkung, mit der du dann nur schwer umgehen kannst. Also nur locken, ein wenig antörnen, ihn auf dich aufmerksam machen durch freundliches Erzählen und Fragen. Das reicht für eine erste Kontaktaufnahme. Reagiert er darauf positiv, dann kannst du eindeutiger werden, aber immer noch keine großen Liebeserklärungen. Mit denen macht man sich als Mädchen immer sehr verwundbar. Alles weitere wird sich dann ergeben!

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In der Welt der Tagträume gibt es zahlreiche Varianten, die mit starker Bewusstwerdung eingehen bis hin zu solchen mit ausgeprägt schwacher, diffuser und opaker Realisierung der Trauminhalte. Ganz typisch für Träume ist jedoch immer der Erinnerungsverlust. Aus diesem Grund empfehlen auch die Psychoanalytiker ihren Patienten, die ihre "Träume in die Therapiesitzung mitbringen sollen", neben dem Bett Lampe, Papier und Stift bereit liegen zu haben, um sofort, nachdem sie von einem Traum erwachen, denselben aufzuschreiben. Wenn sie denken, dass sie das ja am folgenden Morgen noch tun könnten, ist der Traum in der Regel verloren. Sie können sich allenfalls noch vage an das Thema erinnern, jedoch keine Einzelheiten mehr rekonstruieren.

Dass du also in so einem Zustand der Halbwachheit mit deiner Mutter nachts geredet hast und dich an eben dies Geschehen nicht mehr erinnerst, ist völlig harmlos und normal. Kein Grund zur Besorgnis.

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Bitte Um Ratschläge/ eure Meinung?

Hey bin M19 und Sie W/19

Schonmal danke an jeden der das hier durchliest :) Bin etwas verwirrt.

Kurze Info:

Wir haben uns 1 mal getroffen ( 5Wochen her ca), wir hatten eine gute Zeit und sie fand das Treffen auch schön.Weil sie direkt nach dem Treffen für 3 Wochen in den Urlaub gegangen ist, und ich bis jetzt im Urlaub war konnte ich nach keinen 2 Treffen fragen.Naja habe hin und wieder mit ihr in den letzten Wochen geschrieben, jedoch nicht so oft vlt 1 mal die Woche.

Nun zu meiner Frage

Einerseits :Wenn sie interesse an mir hätte, dann hätte sie mir doch Bilder von ihrem Urlaub gesendet bzw hätte mehr darüber geschrieben?

-sie braucht auch ewig zum Antworten, obwohl sie gerade zuhause ist. (Ich brauche solange zum antworten weil ich kein Internet im Urlaub habe)

Anderseits: Wenn sie kein Interesse an mir hätten, hätte sie doch nicht gefragt ob ich mich auf meinen Urlaub freue?

- Dann hätte sie nicht nach 18 h( letzte Nachricht 2tes Bild) noch eine Nachricht auf einer Toten Konversation geschrieben? Das Impliziert doch das sie weiter mit mit schreiben will?

Will sie einfach nicht aufdringlich rüberkommen ? Oder hat sie einfach keine Interesse an mir? Wie gesagg ich schreibe eigentlich kaum mit ihr, bin ehr die Person die sich persönlich trifft, jedoch geht es grade nicht :/

Soll ich ihr schreiben?

PS: Bin spontan in den Urlaub gegangen, deswegen wusste sie nichts davon.

Danke fürs lesen :)

Bin dankbar für jede Antwort!

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Man kann leicht vermuten, dass sie durchaus eine ganze Reihe von Freunden hat und in keiner "Mangelsituation" lebt. Da bist du eben nur einer von mehreren, den sie einfach nur nett und zuvorkommend behandelt, um ihn nicht zu kränken. Wirkliches Interesse von ihrer Seite lässt sich aus deinen Anmerkungen nicht herauslesen. Sie spielt ein wenig mit der Liebe, fühlt sich natürlich durch jeden neuen möglichen Freund in ihrem Ego aufgewertet und behandelt dich halt so, dass du hoffst aber eben nicht gleich denkst, dass du für sie der entscheidende Liebhaber werden kannst. Es ist so, dass es für ein Mädchen einfach gut ist, wenn sie sich von etlichen Jungs begehrt fühlt. Ihr Wert auf dem "Heiratsmarkt" steigt dadurch.

Was solltest du nun tun? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Wenn du richtig verliebt bist, und es dir sehr wichtig ist, mit ihr in einen intensiven Kontakt zu kommen, dann musst du wirklich Einsatz bringen. Dann muss dein ganzes Denken und Handeln sich darauf konzentrieren, sie zu "erobern". so ein eher abwartendes und sinnierendes Verhalten bringt da nichts. Du musst auf Treffen hin agieren, vorher schon Briefe schreiben und winzige Geschenke anbieten. Sie muss einfach von deiner ernsten und starken Absicht überzeugt werden, so dass du Vorteile gegenüber den anderen Freunden verbuchen kannst. Echtes Werbeverhalten hat noch immer die meiste Aussicht auf Erfolg.

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