Existenz Gottes: Hat mein Arzt recht oder Oma Ruth (s.D.)?

Mein Arzt ist glaube ich sehr gläubig. Er hat eine Bibel neben den Medizinbänden im Sprechzimmer stehen und einen Kalender mit frommen Psalmen an der Wand. In der Sprechstunde meinte er mal, Gott schenkt ihm die Kraft für den alltäglichen Kampf mit den gesetzlichen Krankenkassen und nervigen Pharmavertretern. Man merkt bei ihm so richtig, dass er nach den Glaubenssätzen und Geboten lebt. Er sagte mal, mit Gottes Hilfe kann man alle Probleme lösen.

Aber Oma Ruth sagt, es gibt Gott nicht. Auf der Flucht aus Ostpreußen 1945 ist der Wagen der Urgroßeltern auf dem zugefrorenen Haff eingebrochen und alle Familienmitglieder sind in der Ostsee ertrunken. Nur sie konnte gerettet werden, weil sie aus dem Loch gezogen wurde. Oma Ruth sagt, weil Gott das zulässt, hat sie den Glauben an Gott fallen gelassen. Die erschreckenden Bilder hat sie bis heute nie vergessen und hat bis heute Alpträume von der Flucht. Sie sagt es gibt Gott nicht.

Gibt es Gott oder nicht?

Hat mein Arzt recht oder Oma Ruth?

Oma Ruth 54%
dein Arzt 46%
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Vom christen zum Satanisten?

Erstmal einen guten Tag an alle. Wie ihr in der Frage seht bin ich ein Christ, befürchte jedoch, dass ich langsam zum Satanisten bzw Atheisten werde.

Ich habe angefangen zu zweifeln, dass es nach dem Tod ein Leben gibt. Warum sollten wir in den Himmel oder Hölle gehen obwohl wir auf der Erde gezeugt wurden? Das hat doch alles keinen Sinn. Früher hat Gott alles gemacht, aber alles bzw. fast alles wurde wissenschaftlich erklärt. Als Beispiel die Entstehung der Welt, dass im Himmel der Garten Eden ist oder dass Gott alle Planeten bewegt.

Warum gibt's den auch Krankheiten die Leute töten. Ist das auch Gottes Willen? Warum hört er unsere Gebete nicht bzw hilft uns nicht obwohl wir beten? Meiner Meinung existiert Glaube nur, damit die Menschen Hoffnung haben.

Ich habe mir die Bibel durchgelesen und dann die satanische Bibel von Anton Szandor Lavey. Meiner Meinung nach ergibt alles viel mehr Sinn was in der satanischen Bibel steht. Früher war die Kirche auch nur ne Masche um Geld zu bekommen. Ich denke langsam, dass es heutzutage auch so ist nur etwas anders. Da Luther die Bibel übersetzte kann die Kirche heutzutage nicht mehr die Masche mit "bezahl uns und deine Sünden sind weg" abziehen, deswegen müssen wir Kirchensteuer zahlen.

Es ist doch unlogisch, dass wir in irgend ein anderes Universum oder an einen Übernatürlichen Ort kommen.

Ratet mir bitte irgendwas ich bin durcheinander und weiß nicht an was ich glauben soll.

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Warum gibt es in Deutschland immer weniger Gläubige? Spürt ihr Atheisten nicht auch, dass es nicht mehr so weiter gehen kann?

Hallo Community,

vorab einmal muss gesagt werden, dass ich selber Agnostiker bin, also keiner Religion zugehörig.

Ich finde aber die Entwicklung in den Industrienationen, vor allem in Deutschland schrecklich und bedauerlich. Ich persönlich finde das christliche Menschen und Weltbild ziemlich Wegweisend und richtig.

Nächstenliebe und soziale Unterstützung fehlen uns irgendwie heutzutage mehr denn je.

Komischerweise fällt das vor allem bei Ländern auf, die immer Atheistischer werden...

Unsere Maßstäbe, die des modernen Menschen widersprechen doch vollkommen der Natur.. wir wollen immer höher, weiter schneller, lassen uns von Machteliten und Finanzkapitalisten unterdrücken, beuten unseren Planeten aus, sind dem Optimierungs und Fortschrittswahn vollkommen verfallen und werden gefühlsmäßig immer kühler und unsozial.

Manchmal frage ich mich, obwohl ich mich selbst als Quest-Typen bezeichne, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, warum wir unsere Maßstäbe nicht wieder "zurückfahren und umfunktionieren"?

Ich war selber mal bei einer Gastfamilie in den USA, die sehr christlich war. Das war eine Zeit, die ich ehrlich gesagt vermisse. Es war herzlich, es gab keine Hektik, es gab keine sinnlose! von der Wirtschaft dem Bürger als Überlebenswichtige eingebläute Technik ( Sprechende Kühlschränke) und die Werte waren menschlich.

Was muss sich in Deutschland ändern, damit diesen Denken der Macht, Gier und des Geldes endlich der Vergangenheit angehört? Fortschritt sollte nicht um jeden Preis statt finden. Bei vielen Dingen frage ich mich auch ganz ehrlich, was daran Fortschritt sein soll? Ist alles, was uns die Wirtschaft einblößt Fortschritt? Ist es denn alles überlebenswichtig? Meiner Meinung nach nicht.

Was meint ihr?

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Warum immer Atheist?

Ich glaube nicht an die Bibel, die Tora, den Koran oder sonstige Schriften, weil ich einfach nicht möchte, dass so etwas wie eine Religion mein Leben kontrolliert, und ich mir selbst nicht die Ausrede geben will "Gott wollte es so". Insgesamt möchte ich mit Religionen einfach nichts zu tun haben.

Ich verurteile aber natürlich auch keine Religiösen Menschen, jeder kann machen was er will. Insgesamt habe ich nichts gegen Religionen, die Kulturen die dahinterstecken sind echt toll, ich befasse mich auch viel mit Religionen und weiß viel darüber, also sage nicht grundlos nein, es ist eben einfach nichts für mich weil ich einigen Sachen da teilweise echt nicht zustimmen kann bzw es für mich keinen Sinn ergibt, trotzdem toleriere ich natürlich alle Menschen die ihre Religion (friedlich!) ausüben.

Allerdings bekomme ich immer den Stempel "Atheist" aufgedrückt. Der mag ja vielleicht passen, aber darauf kommen dann Situationen wie folgende:

Da es an meiner Schule nur katholischen und evangelischen Religionsunterricht gibt, besuchen alle Schüler der anderen Religionen gemeinsam mit den nicht-gläubigen Schülern den Philosophieunterricht. Und als wir im letzten Schuljahr die Religionen durchgegangen sind, kam natürlich die Frage auf, wer welche Religion hat. Mein (sehr religiöser) Sitznachbar ist dann darauf gekommen, dass ich ja nicht glaube, also = Atheistin bin. Dann kam "Also glaubst du an den Urknall und Affen und so? Hast du auch eine Bibel, wo das alles mi dem Urknall drinsteht? Gehst du dann so Kirchen abbrennen?" usw...

Mich stört es ja nicht Mal das Label "Atheist" aufgeklebt zu bekommen. Mich stört, dass wenn jemand nach meiner Religion fragt und ich sage dass ich nicht glaube, direkt kommt "Ach, du bist Atheist? Du glaubst also an dasunddas? Hasst du alle Religionen?" Nein, verdammte Scheisse, ich will einfach nichts mit Religionen zu tun haben und genau mit dieser Frage werde ich tagtäglich in die Frage des Glaubens reingezogen.

Und ist das wirklich so wichtig? Müssen Menschen in der Religion genau so in Schubladen gesteckt werden wie in der Sexualität? Gibt es da vielleicht einen besseren Begriff für, der nicht so mit Vorurteilen behaftet ist, oder wie kann ich solchen Situationen aus dem Weg gehen bzw. damit umgehen? Und warum ist man überhaupt automatisch Atheist wenn man zu keiner Religion gehört? Nicht alle nichtreligiösen Menschen glauben ja dasselbe...

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Liebt der biblische Gott jeden?

Ich kenne mich nun mehr oder weniger gut mit der Bibel aus. Ich habe bis jetzt von allen Leuten gehört, das aus der Bibel klar hervorgeht, dass dieser biblische Gott alle Menschen liebt. Nun frage ich mich woher diese Hypothese kommt... ich finde wirklich keine einzige Stelle die das außer vielleicht, dass man seinen Nächsten lieben soll und damit auch oft Gott schließen könnte Punkt demgegenüber stehen tausend andere stellen:

- Maelachi 1,3: wo Gott sogar seinen Hass gegenüber einer bestimmten Person ausdrückt. Diese Stelle liegt uns nicht nur im Hebräischen, sondern auch im griechischen im Neuen Testament als Zitat vor.

- Jesus nennt sämtliche Leute, welche ein Problem mit seiner Lehre haben Schlangenbrut, Fuchs oder vom Teufel, während er gleichzeitig Beleidigungen ablehnt (Mt 5 oder 6). Was auch darauf schließen könnte, dass das Nächstenliebe Gebot für Gott nicht Gilt.

- ein gutes Stichwort, weil der nächste ist ganz klar eingegrenzt. Jesus wird sogar einmal gefragt, wer jener "nächste" sei. Er erzählt dann die Geschichte vom barmherzigen Samariter und begrenzt das somit auf die helfenden Menschen.

- in den Psalmen des Alten Testamentes, wird sehr gegen gottlose und Verbrecher ausgeteilt. In vielen Psalmen z.B. Psalm 101, wird sogar die Gemeinschaft mit diesen abgelehnt.

Von wo im Bibeltext kommt man darauf, dass der biblische Gott alle Menschen liebt?

Bitte achtet darauf, wie ich meine Frage gestellt habe und schreibt nicht andere Sachen.

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Dawkin's scale: wie stark tendiert ihr zum Glauben an Gott oder zum Atheismus?

Richard Dawkins hat mit seinem Buch "Der Gotteswahn" vor Jahren für ziemlich viel Aufsehen gesorgt. Noch heute gibt es Menschen, die das Werk in den Himmel loben, und solche, die dem Autor für seine Gedanken die Pest an den Hals wünschen.

In seinem Buch verwendet Dawkins eine Skala, mit der man die jeweiligen Überzeugungen in Bezug auf den Gottesglauben einordnen kann. Ich finde das Konzept ganz interessant, und da es genau sieben Optionen gibt, passt es gut als Umfrage hier rein :)

Die Skala reicht von "Ich weiß, dass Gott existiert" bis hin zu "Ich weiß, dass Gott nicht existiert". Welche Aussage spiegelt eure Empfindungen am besten wider?

Atheist: keine absolute Gewissheit, aber kein Glaube an Gott. 34%
Starker Theist: ich weiß, dass es Gott gibt. 26%
Starker Atheist: ich weiß, dass es keinen Gott gibt. 22%
Theist: keine absolute Gewissheit, aber Glaube an Gott 13%
Völlig unentschlossen: Chance auf Gottes Existenz steht 50/50. 2%
Schwacher Atheist: sehr unsicher, eher skeptisch. 2%
Schwacher Theist: sehr unsicher, tendiere eher zum Glauben 1%
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Keine Akzeptanz dafür, dass ich als Muslima nicht irgendwen kennenlernen möchte? Als arrogant betitelt?

Hey. :)

Zu meinem Problem, was wäre die beste Möglichkeit, dagegen vorzugehen bzw. zu verdeutlichen dass ich doch eigentlich überhaupt nicht arrogant bin und nur möchte dass man(n) mein „Nein“ einfach akzeptiert und mich in Ruhe lässt?

Ohne eingebildet zu klingeln, gibt es einige Männer, die mich näher kennenlernen wollten oder wollen würden, nur besteht meinerseits in den meisten Fällen einfach keine Interesse, weil es einfach eben für mich nicht passt.. es bezieht sich auf verschiedene Hinsichten.
Irrelevant wie attraktiv der Mann sein mag, oder wie sehr er mit seinem Besitz prahlt oder sonstiges.. und oft wird ein „Nein“ nicht akzeptiert und da werde ich schon etwas Sauer, wenn es „zu sehr aufdringlich“ wird. Sprich wenn man von jemanden anderen meine Nummer herbekommt, obwohl ich sie doch nicht vergeben wollte oder man mir immer wieder extra über den Weg läuft und mir einreden will, mich auf eine Einladung einzulassen, obwohl ich oft erläutert habe, dass ich nicht interessiert bin und gerne In Ruhe gelassen werden möchte. Und da werde ich direkt als arrogant abgestempelt oder sonstiges... auch wenn es um etwas attraktivere Männer (rein optisch betrachtet) handelt und meinerseits keine Interesse besteht, kommen auch von vielen Frauen Lästereien und dass ich doch angeblich was besseres wäre und mich deshalb nicht drauf einlasse etc.

Vielleicht mag ich in deren Augen ein komischer Mensch sein o. ä. aber nur die Optik eines Mannes attraktiv ausschaut, muss man sich doch nicht direkt einlassen?

Außerdem trage ich ein Kopftuch, meistens sind es sehr oft deutsche Männer oder Europäer.. und deshalb kommen oft Sprüche wie, ich werde doch so sehr bei meiner Männer Auswahl eingeschränkt, deshalb lasse ich mich nicht auf „Westliche Männer“ ein, obwohl das doch alles nicht stimmt.. man bildet nur Vorurteile, obwohl es das normalste der Welt ist, dass man Menschen ablehnt, wenn sie einem nicht sympathisch sind und falls doch aber die Interesse trotzdem nicht bestehen muss.

Aber bei mir ist es tatsächlich so, dass generell sehr selten mein Interesse geweckt wird und ich auch direkt überzeugt bin.. da spielt für Charakter eben so viel eine Rolle und allein nur das achten auf die Optik oder das ganze arrogante geprahle schreckt mich eher ab.

Es ist einfach nervig, immer als arrogant gesehen zu werden, obwohl man doch nur möchte, dass das „Nein“ akzeptiert wird, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele Menschen überhaupt nicht damit klar kommen und man sofort angefahren wird, wenn man seine Meinung weiterhin selbstbewusst vertritt und es einfach nichts an der Tatsache ändert.

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