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Thema Atheismus
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Atheistischer christlicher glaube?

Was haltet ihr von der Vorstellung, den Gott der Bibel als Metapher für den wahrnehmenden und beschreibenden Teil in uns zu sehen? Also nicht (!) an eine Höhere Macht (Theos) zu glauben (Atheismus), sondern die Bibel als eine Sammlung von Verhaltensnormen und psychologischen Hilfestellungen/Erklärungen zu verstehen?

Ich glaube nicht, dass die Bibel das tatsächlich aussagen sollte, aber ich finde es sehr interessant, dass diese interpretation durchaus logisch erscheint.

Was meint ihr dazu?

Beispiele:

Entstehungsgeschichte:

Gott scheidet nicht Tag und Nacht, Himmel und Erde, etc, sondern unterscheidet, nimmt also unterschiede war. Und er sah, dass es gut war, zeigt, dass er nicht wertend vergleicht, denn erst wenn wertend verglichen wird, gibt es gut und schlecht. Er erkennt das gute, d.h. es ist bereits gut; der Wert liegt in der existenz.

Paradieserzählung:

Der Apfel wird vom Baum getrennt (Trennung von Wert und existenz), wodurch Vergleichende Wertungen und somit Schamgefühl entstehen. Wertungen führen unseren wahrnehmenden Teil (Gott) in die irre, sodass er unsere Wertungen als objektive Realität sieht. Dadurch entsteht Leid.

Unser Denken manifestiert sich in der Sprache: Logos (das Wort) und Theos (Gott) sind das gleiche. ("am Anfang war das Wort und das Wort war Gott.")

Ich bin übrigens agnostischer Atheist, aber dennoch an Religion aus psychologischer und historischer Sicht interessiert - Bibelexperte bin ich nicht, kenne nur einzelne Stellen.

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14 Antworten
Warum werden Abtreibungen ständig kritisiert?

z.B sagen die Abtreibungsgegner, dass es töten wäre, wenn man einen Zellhaufen abtreibt. Seid wann bestimmt denn z.B die Kirche das Strafrecht? Es kann doch nicht sein, dass wenn man weiß, dass es ein behindertes Kind wird, oder die Frau vergewaltigt wurde, dass man das Kind dann nicht möchte. Und ob wir jetzt in den Augen der Gläubigen Gott spielen oder nicht ist doch sowieso egal. Ich meine wo spielen wir nicht schon Gott? Wie erschaffen doch selber neue Dinge und das ständig und bis jetzt hat es diesem Gott nicht die Bohne interessiert, was wir da anstellen.

Ich denke einfach, dass Leben dann beginnt, wenn das Kind ein Bewusstsein entwickelt. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich irgendwas gemerkt hab vor meiner Geburt :). Wann wachen die Moralapostel endlich aus ihrem Tiefschlaf auf und blicken in Richtung Zukunft. Ich bin froh, dass wir die biotechnologischen Möglichkeiten heutzutage haben, sodass keiner mehr leiden muss! Aber anscheinend wird das ja als "Prüfung" gesehen. Was ein Schwachsinn denke ich mir da.

Last but not least eine Abtreibung ist kein Mord und wird es auch nie sein. Solche Gedankengänge haben in einer fortschrittlichen und modernen Gesellschaft nichts aber rein garnichts zu suchen.

PS: Ich lasse mich immer gerne vom Gegenteil überzeugen.

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44 Antworten
Wird Gott (falls es ihn gibt) mich bestrafen, nur weil ich für Abtreibung und Biogenese bin?

Ich weiß es ist ne Moral bzw Ethik Frage, ob wir Menschen verbessern wollen bzw wird die Individualität eines Menschen darunter leiden, wenn z.B alle gleich schlau sind usw. Aber das ist ja nicht das Ziel, wir wollen Behinderungen besiegen vor der Geburt wir wollen Gleichberechtigung bei der Kinderwahl z.B für Schwule und Lesben.

Und an alle die, die jetzt kommen mit: Das geht sowieso nicht man kann keine Kinder künstlich herstellen bzw gebären, doch das geht. Ich möchte Menschen die einen Kinderwunsch haben und der Medizin helfen, unsere Gesundheit besser steuern zu können (auch mit dem Risiko der Non Privatsphäre und Individualität.)

Ich bzw Forscher haben aber auch keine Lust, auf einen Aufstand von Gläubigen und Moralaposteln die sowas unterbinden wollen. Ich frage euch, was ist daran so schlimm? Was ist so schlimm, wenn der Mensch mal selber seine Macht in die Hand nimmt und mit seinen Erkenntnissen was verändert und das nicht einen Wesen zu überlassen? Ich möchte verändern und nicht verändern lassen :)

PS: ich bin ein Science Fiction Fan und interessiere mich Vorallem für solche Dinge.

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18 Antworten
Mussten Adam und Eva und deren Nachkommen Inzest begehen, damit die Menschheit wachsen konnte?

Hallo GF Community,

Ich habe mich mit einem fundamentalen und kreationistisch Denkenden Christen unterhalten.

Hier der Dialog:

Ich:  Angenommen das stimmt wirklich mit Adam und Eva, wie konnten sich dann Menschen vermehren?

Er: Wie wohl? Durch Inzest natürlich! Gott hat Adam und Eva perfekt geschaffen. Ihre Gene waren absolut perfekt, unberührt von Umwelteinflüssen, ihre DNA hatte keine Fehler.

Ich: Also sind wir laut deiner Aussage Geschwister.

Er:
Und die beiden lebten mehr als 800 Jahre, da kommen so einige Kids bei rum.
Iwan als die Sünde schließlich die Gene veränderte in den darauffolgenden Generationen verbot Gott Inzest. Da er um die Folgen wusste. Iwan begrenzte er auch das Lebensalter des Menschen weiter.

Ich: Und das soll realistisch sein?

Er: Es ist realistisch möglich.

Er: 1 Mose 5 (Bibeltext) :
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes 2 und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch« zur Zeit, da sie geschaffen wurden. 3 Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set; 4 und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5 dass sein ganzes Alter ward 930 Jahre, und starb. 6 Set war 105 Jahre alt und zeugte Enosch 7 und lebte danach 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 8 dass sein ganzes Alter ward 912 Jahre, und starb. Und so weiter und so fort.

Ich: Das hätte sich jeder Trottel ausdenken können!

Er: ( augenscheinlich beleidigt ) hat das Gespräch beendet.

Was soll ich jetzt davon halten? Klingt das realistisch und logisch?

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24 Antworten
Schöpfungsbericht der Bibel ist ausgedacht?

Hier nochmal die schöpfungstage und Ablauf:

Die Schöpfungstage
Genesis 1, 1-23

Tag 1
Gott erschafft das Licht und trennt es von der Dunkelheit:
Tag und Nacht entstehen.

Tag 2
Gott teilt die bereits vorhandenen Wasser und schafft ein Gewölbe
zwischen ihnen - den Himmel.

Tag 3
Gott teilt die Wasser auf der Erde vom trockenen Grund und formt
daraus Land und Meere. Das Land fängt an, Grünes hervorzubringen:
samentragende Pflanzen und Bäume.

Tag 4
Gott bringt Lichter am Gewölbe des Himmels an: die Sonne, den
Mond und die Sterne. Die Sonne und der Mond erhellen die Erde und
zusammen dienen sie dazu, Tage, Jahre und Jahreszeiten zu markieren.

Tag 5
Gott füllt das Meer mit Fischen und den Himmel mit Vögeln. Meeres-
tiere und Vögel werden.

Tag 6
Gott erschafft die Tiere auf dem Land und dann die Menschen, damit
sie über die anderen Tiere herrschen.

Tag 7
Gott ruht. Er segnet den siebten Tag (Sabbat) und erklärt ihn für heilig.

Was ich nicht verstehe und was Wissenschaftlich bewiesen ist!!!! , dass die Erde nicht der erste Planet im Universum war! Sondern das es davor ein Chaos gab und andere Galaxien und Sterne viel älter sind als unsere Erde. Deswegen verstehe ich Tag 1 und 4 nicht.

Und dann Tag 5 und 6. Vor langer Zeit hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Das müsste ja auch in der Bibel stehen, weil das Leben aus dem Wasser kommt und das dann auch wieder eine Zeit brauchte, bis sich die Erde davon erholen konnte.

Außerdem ist es doch wahrscheinlicher, dass wir aus dem Wasser kommen, also aus Organismen uns entwickelt haben und nicht erschaffen worden sind.

Irgendwie kommt mir das alles komplett unlogisch vor was die Bibel da lehrt. Und Vorallem das trotz wissenschaftlicher Beweise noch so viele daran glauben. Warum ist das so?

PS: Ich schließe eine Art "Macht" hinter allem nicht aus. Aber bin nicht gläubig. Lasse mich gerne auch vom Gegenteil überzeugen, aber nur wenn es logische Argumente sind!

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43 Antworten
Wie viele Leute in Deutschland und anderswo sind Hedonisten? Und weshalb?

Ich habe den Eindruck, dass diese Art von Geisteshaltung sich immer weiter ausbreitet u. Hand in Hand mit dem Atheismus einhergeht. Man merkt auch immer mehr Menschen diese Verhaltensweise an, auch an diesem zunehmenden Materialismus u. Karrierewahn, eben halt : "Meine Frau, mein Haus, mein Auto", von allem das protzigste haben wollen, und das mit aller Gewalt. U. auch Drogenkonsum etc. ist ja ungebremster Hedonismus. Überhaupt, finde ich, ist doch Hedonismus für sehr viel schlechtes auf der Welt verantwortlich, v.a. in der Wirtschaft und Politik, denn Hedonismus ist grenzenlose Gier nach Geld und Macht, u. das sieht man nicht nur in den Fabriken der Entwicklungsländer, sondern auch in Deutschland zunehmend, mit Dingen wie Leiharbeit etc., alles ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, die auf Ungleichheit basieren u. zulasten der Schwächeren gehen. Und Hedonismus wird oftmals gnadenlos ausgeübt, er kennt keine moralischen oder ethischen Grenzen auf dem Weg zu seiner völligen Befriedigung. Er führt zu einer Gesellschaft ohne Werte, in der sich rund um die Uhr alles nur noch um Konkurrenz dreht. Er führt zu Abtreibungen und "Sterbehilfe", denn sobald der eigenen Lustbefriedigung etwas unangenehmes in die Quere kommt, wird dann auch das eigene Kind "weggemacht", wenn es darauf ankommt, u., wenn das Leben nicht mehr genug "Spaß" macht, setzt man sich selbst ein Ende. Auch Konsumismus bzw. Konsumwahn ist Hedonismus, ungebremster Konsum materieller Dinge, die meist von immer kürzerer Haltbarkeitsdauer sind,z.B. Technikgeräte. Ich muss sagen, dass ich Hedonismus zwar nachvollziehen kann, da es eine logische Folge ist, wenn man annimmt, das Leben hätte keinen Sinn, dass man aus diesem Leben soviel herausschlagen möchte, wie möglich, u. meint, in unendlichem Egoismus und maximal möglicher Befriedigung von Lüsten und Begierden einen Sinn zu finden. Mir persönlich ist das völlig zuwider, da ich erstens denke, dass dies zu nichts gutem führt, sondern zu gnadenloser Gewissenlosigkeit, und v.a. finde ich auch, dass dies in Wirklichkeit eine innere Leere hinterlässt, was sich u.a. darin zeigt, dass hedonistische Menschen in ihrer Gier oft nie genug kriegen und, falls sie mal an einem persönlichen Tiefpunkt ankommen,erkennen, dass dies völlig falsch ist u. nicht der Sinn des Lebens sein kann ;oder aber z.B. in Drogenexzessen versinken. Das wichtigste aber ist,Hedonismus ist mir einfach zu primitiv, ich finde es extrem dumm,erbärmlich und öde, so zu leben, es ist unter meiner Würde und meinem Niveau. Ich habe mich inzwischen von fast allen materiellen Wünschen getrennt, ich strebe weder Reichtum und Karriere an, ich brauche keine Villa mit Swimming Pool, noch nicht mal ein Haus mit Garten; u. höchstens eine passende Frau zu finden, würde ich mir noch wünschen, aber selbst das brauche ich nicht unbedingt. Hedonismus fände ich begrenzt höchstens in einem altruistischen Sinn gut, also dass es jedem Mensch gut gehen sollte und jeder gerecht behandelt wird; oder ...

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7 Antworten
Gibt es auch Atheisten, die nicht dermaßen unreflektiert, unkritisch und naiv dem Fortschrittsglauben anhängen?

Ich habe näml. in Diskussionen m. Atheisten best. stereotype Einstellungen festgestellt , die man wohl wirkl. nur als Atheist vertr. kann, jedoch auch als Atheist nicht unbedingt vertr. muss.

Eine wesentliche davon ist eine Art v. völlig unkritischer und unreflekt. Beurteilung d. Gegenwart als beste Zeit, die es je gegeben haben soll, und letztl. eine Mentalität, die die heutige Zeit u. die heutzutage (vorläufig)gängigen bzw. u.a. durch Atheisten aufgekommenen "Moralvorstellungen" für absolut hält, u. jeder abw. Meinung vorwirft, "altmodisch" zu sein.

Dabei sollte man doch wissen, dass sich die Einstellungen, insbes. v. Nichtchristen, ständig geändert haben. So war z.B. , Abtreibung, Homosexualität u. Suizid (ohne das jetzt bewerten zu wollen) auch in der römisch-hellenist. Kultur anerkannt u. akzeptiert , so wie heute auch (wieder)zunehmend.

In d. Zwischenzeit, in der das Christentum d. vorherrschende Religion im Römerreich wurde, hätte man auch sagen können, dass ebendiese Moralvorst. der alten Römer und Griechen obsolet wäre, was zeigt, wie relativ d. ganze ist bzw. welche relativen, vergängl. Wertvorst. Atheisten als absolut vertreten, nur weil diese heute (mal wieder) angesagt sind.

Aber zweitens geht inbes. mit Atheismus auch ein blinder Fortschrittsglaube einher, der "Neuerungen" nicht krit.hinterfragt, sich also prakt. allem Neuen zu Füßen wirft. Dabei sollte man bedenken, dass auch Atombomben mal etwas ganz neues und modernes waren, was zeigt, wohin naiver Fortschrittsglaube hätte führ können.

In den nächst. Jahrz. könnten s. Neuerungen verbreiten ,welche wirkl. alles vorher dagewesene auf den Kopf stellen. Bspw. die Smart-Home-Technologie, verbund. mit immer mehr Fixierung auf bereits herkömml. Technik (z.B. 24/7 online erreichbar zu sein), die zu einer totalen Überwachung der Menschen führen u. jegl. Privatsphäre beseitigen werden, zu unvorstellbarem Missbrauch durch Banken (Strafzins f. Vermögen), Unternehmen, Krankenkassen u. Staat führen werden, da wird Orwells "1984" 1 zu 1 umgesetzt.

Als wäre d. nicht schon schlimm genug, kommen noch viel fatalere Dinge auf: So wird eifrig an pränat. Gentests gearbeitet, deren klares Ziel selektive Abtreibung ist, Aussortierung menschlichen Lebens, d. von der "Norm" abweicht. Dies geht so weit, dass Genetiker Verfahren einf. wollen, die eine komplette Durchleucht. des Baby-Genoms möglich machen sollen. Aber es geht noch krasser:

Wahrsch. werden zukünftig gar v.a. "Designer-Babys" erzeugt , bei denen v. mehreren Embryonen nur das "beste" in die Mutter eingepfl. wird. Od. es kommt gar so weit, dass man Babys in künstl. Gebärmüttern züchtet .

Und das wird schließlich zu einem Punkt führen, an dem das Zusammenleben religiöser und nichtreligiöser Menschen unmögl. wird, denn für religiöse Menschen ist spätestens bei solch abscheulichen Dingen der rote Faden v. Gewissen u. Moral überschr.

Wo ja die Ans. von Gläubigen u.. Atheisten bei Sexualität u. Fortpflanzung eh schon weit genug auseinanderliegen...

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25 Antworten
Gibt es auch Atheisten, die KEINE Abtreibungsbefürworter sind?

Es finden ja scheinbar fast alle Atheisten, dass Abtreibung etwas ganz tolles wäre, obwohl man doch auch ohne Religion Abtreibung schlecht finden kann, dagegen findet aber unter Christen eigentlich niemand Abtreibung gut , obwohl in der Bibel Abtreibung nie explizit vorkommt, geschweige denn, dass Jesus sich je über Abtreibung geäußert hätte, man ist aber als Christ trotzdem gegen Abtreibung , eben auch aus einer nicht rein jenseitsfixierten Position, sondern u.a. aufgrund ethischer und naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Ich bin zwar Christ und deswegen klar gegen Abtreibung, jedoch wäre ich auch als Atheist zumindest kein Abtreibungsfan. Denn dabei geht es ja nicht nur um Religion, sondern eben auch um Biologie, z.B. um die Entwicklung von der Eizelle zum Fötus. Und wenn man diese Entwicklung sieht, erkennt man , dass sich auch schon ein "Zellhaufen" auf dem Weg dazu befindet, ein Mensch zu werden; ein Embryo ab einem gewissen Stadium erkennbar menschliche Formen hat und über ein bereits arbeitendes Herz und Organe verfügt; und ein Fötus ab einer gewissen Entwicklungsstufe definitiv ein Mensch ist, der nur noch weiter wachsen muss, aber bereits fertig entwickelt ist und auch schon außerhalb des Mutterleibs überlebensfähig wäre. Daher fände ich auch aus atheistischer Perspektive Abtreibung nur vertretbar, bis der Fötus klar erkennbar menschliche Züge hat, was spätestens ab der 10. SSW offensichtlich ist. Daher fände ich auch als Atheist die Fristenregelung zu lang und würde sie ein paar Wochen verkürzen,dafür aber vielleicht die Wartezeit für eine Abtreibung verkürzen .Das für mich dann aber auch die Grenze, nach der Abtreibungen nur noch im äußersten Notfall erfolgen dürften, und das auch nur bis der Fötus noch nicht außerhalb der Mutter überlebensfähig ist. Ich finde Abtreibung eben auch aus nichtreligiöser Perspektive für bedenklich, da selbst ein junger Embryo sich bereits in der Entwicklung zu einem Mensch befindet, und auch eine Verhinderung dieser Weiterentwicklung m.E. moralisch fragwürdig wäre. V.a. sollte man m.E. auch als Atheist zumindest Spätabtreibungen klar verurteilen, da hier der Fötus wirklich mit einer Giftspritze umgebracht wird, weil er sonst außerhalb des Mutterleibs überleben würde. Daher fände ich, wenn es schon so etwas wie Spätabtreibungen gibt, sollte man wenigstens den Fötus leben lassen, er kommt dann nach der künstlichen Frühgeburt in andere Hände, der Mutter kann es ja egal sein, wenn sie ihr Kind nicht will.Aus christlicher Perspektive fände ich die Pille danach für Notfälle vertretbar; und, dass ein komplettes Abtreibungsverbot nur geringen Nutzen hätte, da man ja auch illegal abtreiben kann. Daher sollte man Abtreibung eher durch eine Maßnahmen wie z.B. eine Kindergrundsicherung, Hilfen für Alleinerziehende und kinderreiche Familien und Änderungen im Arbeitsrecht bekämpfen, da viele Frauen wegen Angst vor Arbeitsplatzverlust, bereits bestehender Arbeitslosigkeit oder sonstiger finanzieller Probleme abtreiben.

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19 Antworten
Werden Religionen zukünftig überflüssig sein?

Mein Onkel ist Informatikdozent und er meinte, dass durch den erweiterten Fortschritt biologisch sowie auch technisch die Menschen langsam Umdenken werden. Denn durch die Forschung wird eindeutig immer klarer, dass diese dem Gott der Religionen widerspricht. Im Laufe des Gesprächs ging er sogar soweit, dass die nächsten Generation nicht mit religionskram zugemüllt werden sollen, sondern sich komplett und ganz auf den Fortschritt konzentrieren sollen. Seiner Meinung nach, blockiert der anhängige Gedanke an einen Gott den eigenen Fortschritt also den rational weltlichen.
Zudem könnten wir selbst Schöpfer werden durch KI und biologischer Veränderung der Genen. Darauf freut sich mein Onkel schon, er wolle zukünftig mit Intelligenzen verhandeln können und sie menschlich wie ich und du behandeln. Krankheiten besiegen und länger leben zu können wäre ein Riesen Fortschritt. Bildung und Forschung werden endlich logisch und hinterfragendes denken ermöglichen. Man sollte ein Klardenker werden ohne Hirngespinste.

Ich persönlich würd mich als Agnostiker bezeichnen, sodass ich auch unabhängig von einem Gott leben kann. Wann wachen die Gläubigen endlich aus ihrem Tiefschlaf auf?

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Gab es mal eine Umfrage zu Mobbing?

Mich würde interessieren, ob es mal Umfragen oder so etwas ähnliches gab, wo also die allgemeine Bevölkerung oder z.B. bestimmte Gruppen, z.B. Schüler oder Berufstätige (bei Rentnern wird ja dieses Thema eher nicht so relevant sein) bezüglich ihrer Ansichten zu Mobbing befragt wurden, also, z.B., ob man Mobbing gut findet oder nicht und wenn, ja, aus welchen Gründen; dann, ob man selbst schon gemobbt hat oder gemobbt wurde und außerdem, ob man Mobbing für einen "normalen" Streit oder Konflikt hält oder für einen Angriff ohne reale Möglichkeit zur Gegenwehr, außerdem, ob man die Schuld eher bei dem Mobber, dem Opfer oder bei den Mitläufern oder denen sucht, die wegschauen oder (auch) bei jemand anderem, z.B. Lehrer. Vielleicht auch noch weitere Fragen. Natürlich wäre auch eine Umfrage bspw. unter Lehrern interessant, wo diese einerseits zu Mobbing unter Schülern und andererseits zu Mobbing unter Lehrerkollegen befragt werden. Gab es schon mal irgendwann Umfragen/ Gespräche/ Interviews zum Thema Mobbing ? Ich vermute mal, dass da sehr viele Leute angekreuzt bzw. gesagt haben, dass sie Mobbing gut finden und sie sehr gerne andere Menschen mobben. Interessant wäre es außerdem, wenn die Teilnehmer sich zusätzlich noch zu ihrem Glauben (religiös oder nicht, wenn ja, welche Religion) geäußert hätten, dann könnte man diese Daten mit den Einstellungen zum Thema Mobbing kombinieren bzw. in Realation dazu setzen und hätte somit noch weitaus mehr Analysemöglichkeiten. Man hätte natürlich auch noch Fragen nach Bildungsstand, Herkunft (gesellschaftlich und ethnisch), Einkommen, Alter, Geschlecht, politische Einstellung, sozialen Beziehungen etc. stellen können, um noch aussagekräftigere Ergebnisse zu erzielen.

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