Ist der eigentliche Sinn von Religionen der, die Menschen zu zähmen, die zu kurz gekommen sind im Leben?

Hallo,

ich meine, der Titel sagt schon alles. Ist der wahre Sinn von Religionen nicht der, die Leute zu kontrollieren, die vermeintlich eher ein schlechtes Leben führen bzw. führen müssen auf dieser Erde?

Freilich geben Religionen auch seelische Unterstützung - sofern man daran glaubt oder besser, immer noch daran glauben kann. Wissenschaftlich gesehen, und wenn man so einigermaßen die Augen offen hält (wie es zumindest auf diesem Planeten funktioniert), ist es eher unwahrscheinlich, dass eine Gottesform existiert, und wenn, dann interessiert er sich nicht wirklich für die einzelne Person: entweder haste die meiste Zeit Glück/Erfolg/Gesundheit im Leben, oder du bist längere Zeit der "Depp"...

Sind Religionen (Christentum,...) also wohl eher das Mittel der Obrigkeit (Regierung heute und damals, was auch immer), die breite Masse zu kontrollieren mit Versprechen über ein himmlisches Paradies, in dem alle Wunden geheilt werden, oder vielleicht sogar Reinkarnation im Hinduismus/ Buddhismus (man meint, man habe ja dadurch weitere Chancen)? Die Idee dahinter ist wohl vielmehr, dass den "armen Trotteln", sorry!, eingeredet wird, sie müssten alles schön brav ertragen, was die Leute/ die Gesellschaft einem so antut, zumal ja eine Belohnung winkt am Ende --> Jungfrauen im Paradies lassen grüßen, hmm?

Nebenbei: selbst die Fraktion von Nahtod-Gläubigen scheint immer größer zu werden, wirkt teilweise fast schon wie eine Art Ersatzreligion, da der "Bibel-Gott" (als Lückenbüßer) immer mehr auszudiehnen scheint.

Es gibt zwar, je nach Gesellschaft, Gesetze, die das Zusammenleben regeln - so wirklich entschädigen können diese aber sicherlicht nicht immer - zu viele andere Ungerechtigkeiten, initiiert durch soziale Dynamiken beispwielsweise, sind leider gang und gäbe.

Beachtet: Menschliches Leiden auf dieser Welt kann, ein Leben lang, sehr schmerzvoll sein - egal wie lange oder wie schön ein "Paradies" auch immer sein mag!

Also schreibt bitte Eure Kommentare, wie Ihr das seht in der heutigen Zeit, achtet auf Umgang und, wenn es geht, auch auf Orthografie. ;)
Was meint Ihr?

Noch etwas: Ich bitte hier, aus Diskussions-Gründen, keine kopierten Bibel-Zitate oder Stellen, aus anderen Schriften zu posten!
(Ich bin sicherlich kein Hardcore-Atheist, aber dennoch... hier ist das nicht sinnvoll, danke.)

Danke und EUCH ALLES GUTE!

<Ich>

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An alle Gläubigen: Wie ist eurer Meinung nach der Mensch entstanden?

Vorab: Die Frage richtet sich an Anhänger aller Glaubensrichtungen und ist nicht provozierend gemeint. Mich interessiert einfach eure Auffassung. Und es geht mir in der Frage nicht um die Entstehung des Weltalls als Ganzes, sondern nur um die Entstehung des Menschen als biologisches Wesen.

Denn ich kann mir ja verschiedene Auffassungen vorstellen: Manche glauben vielleicht, dass der Mensch "unmittelbar" von Gott erschaffen wurde, wie z.B. Adam und Eva in der Bibel. Andere glauben zwar an die Evolutionstheorie, sind aber vielleicht der Meinung, dass Gott sie irgendwie "angestoßen" hat. Wieder andere sind zwar gläubig, sehen aber selber ne Spannung zwischen Glauben und Evolution usw.

Also das waren mal paar so Beispiele, wie ich mir vorstellen könnte, dass jemand, der gläubig ist, darüber denkt.

Wie ist es mit euch, wie denkt ihr darüber? Und ihr dürft ruhig ehrlich sein, ich werd euch nicht als blöd darstellen, nur weil ihr einer bestimmten Meinung seid. Trotzdem wäre es schön, wenn ihr eure Meinung erklären könntet, gerade dann, wenn eure Auffassung nicht als wissenschaftliche Theorie anerkannt ist :)

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