Existenz Gottes: Hat mein Arzt recht oder Oma Ruth (s.D.)?

Mein Arzt ist glaube ich sehr gläubig. Er hat eine Bibel neben den Medizinbänden im Sprechzimmer stehen und einen Kalender mit frommen Psalmen an der Wand. In der Sprechstunde meinte er mal, Gott schenkt ihm die Kraft für den alltäglichen Kampf mit den gesetzlichen Krankenkassen und nervigen Pharmavertretern. Man merkt bei ihm so richtig, dass er nach den Glaubenssätzen und Geboten lebt. Er sagte mal, mit Gottes Hilfe kann man alle Probleme lösen.

Aber Oma Ruth sagt, es gibt Gott nicht. Auf der Flucht aus Ostpreußen 1945 ist der Wagen der Urgroßeltern auf dem zugefrorenen Haff eingebrochen und alle Familienmitglieder sind in der Ostsee ertrunken. Nur sie konnte gerettet werden, weil sie aus dem Loch gezogen wurde. Oma Ruth sagt, weil Gott das zulässt, hat sie den Glauben an Gott fallen gelassen. Die erschreckenden Bilder hat sie bis heute nie vergessen und hat bis heute Alpträume von der Flucht. Sie sagt es gibt Gott nicht.

Gibt es Gott oder nicht?

Hat mein Arzt recht oder Oma Ruth?

Oma Ruth 55%
dein Arzt 45%
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Warum gibt es in Deutschland immer weniger Gläubige? Spürt ihr Atheisten nicht auch, dass es nicht mehr so weiter gehen kann?

Hallo Community,

vorab einmal muss gesagt werden, dass ich selber Agnostiker bin, also keiner Religion zugehörig.

Ich finde aber die Entwicklung in den Industrienationen, vor allem in Deutschland schrecklich und bedauerlich. Ich persönlich finde das christliche Menschen und Weltbild ziemlich Wegweisend und richtig.

Nächstenliebe und soziale Unterstützung fehlen uns irgendwie heutzutage mehr denn je.

Komischerweise fällt das vor allem bei Ländern auf, die immer Atheistischer werden...

Unsere Maßstäbe, die des modernen Menschen widersprechen doch vollkommen der Natur.. wir wollen immer höher, weiter schneller, lassen uns von Machteliten und Finanzkapitalisten unterdrücken, beuten unseren Planeten aus, sind dem Optimierungs und Fortschrittswahn vollkommen verfallen und werden gefühlsmäßig immer kühler und unsozial.

Manchmal frage ich mich, obwohl ich mich selbst als Quest-Typen bezeichne, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, warum wir unsere Maßstäbe nicht wieder "zurückfahren und umfunktionieren"?

Ich war selber mal bei einer Gastfamilie in den USA, die sehr christlich war. Das war eine Zeit, die ich ehrlich gesagt vermisse. Es war herzlich, es gab keine Hektik, es gab keine sinnlose! von der Wirtschaft dem Bürger als Überlebenswichtige eingebläute Technik ( Sprechende Kühlschränke) und die Werte waren menschlich.

Was muss sich in Deutschland ändern, damit diesen Denken der Macht, Gier und des Geldes endlich der Vergangenheit angehört? Fortschritt sollte nicht um jeden Preis statt finden. Bei vielen Dingen frage ich mich auch ganz ehrlich, was daran Fortschritt sein soll? Ist alles, was uns die Wirtschaft einblößt Fortschritt? Ist es denn alles überlebenswichtig? Meiner Meinung nach nicht.

Was meint ihr?

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