Warum ist es gerade heutzutage wichtig, wenigstens über die Hauptaussagen der Weltreligionen Bescheid zu wissen?
  1.  Jesus von Nazareth und das Christentum "Mach's wie Gott, werde Mensch!" Gott hat seinen Sohn in die Welt geschickt, damit wir Hoffnung haben. Hoffnung bis über den Tod hinaus.
  2. Muslim ist, nach islamischem Selbstverständnis, ein Monotheist, der Mohammed als letzten Propheten Gottes (Allahs) anerkennt. Orthodoxe Muslime glauben, dass der Koran das offenbarte Wort Gottes ist, das Mohammed durch den Erzengel Gabriel übermittelt wurde.
  3. Die jüdische Religion ist die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen. Sie hat eine Geschichte von mehr als 3000 Jahren, in denen sie sich entwickelt hat. Die jüdische Eingottlehre wird als "ethischer Monotheismus" bezeichnet: "Gott ist im Judentum Inbegriff ethischen Wollens."
  4. Zentrum der buddhistischen Weltanschauung ist die Erkenntnis der Wahrheit durch Erleuchtung; dass der Buddhist auf dem Weg der Meditation zur Erleuchtung gelangen kann, zum Erwachen "aus der Nacht des Irrtums und der Unwissenheit", spiegelt sich wieder in der Bedeutung des Wortes "budh", "erwachen".
  5. Hindus kennen keinen Religionsgründer, keine Dogmen, keine zentrale Institution. Für sie ist das Göttliche wirklicher als das Materielle.
  6. Chinesische Religiosität ist seit uralten Zeiten geprägt vom Streben nach kosmischer Harmonie. So ist der chinesische Glaube auch keine Religion in unserem Sinne, sondern eher ein Zusammenleben unterschiedlicher Ideologien, Philosophien und Weltanschauungen, die keine Dogmen kennen und die sich alle gegenseitig tolerieren.

Das gehört zur Allgemeinbildung. 64%
Sonstiges:.... 16%
Es ist überhaupt nicht wichtig. 12%
Damit man weiß warum sie abgeschafft werden müssen! 4%
Damit man up to date ist und mitreden kann! 4%
Sonst versteht man die Hälfte der Nachrichten nicht. 0%
Mich interessiert Religion gar nicht! 0%
Religion, Islam, Schule, Menschen, Politik, Christentum, Buddhismus, Gott, Judentum, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
18 Antworten
Kann es möglich sein, dass Negatives erst im nächsten Leben auf einen selber zurückkommt?

Wenn es eine Wiedergeburt gibt und man wird immer und immer wieder in ein Paralleluniversum wiedergeboren, wo man auch immer wieder dem gleichen Namen und das gleiche Geburtsdatum hat.

Wenn man in Laufe des Lebens Dinge macht die nicht gut sind z.B. etwas böses tun, betrügen, klauen, lügen, quälen, etwas böses wünscht usw., das sich hinterher keine bestimmte Situation ergibt, so das man es selber erlebt und man es erst im nächsten Leben auf einem selber zurückkommt.

Beispiel:

  • In Laufe des Lebens krabbelt auf dem Tisch ein Insekt herum z.B. Fliege und man stülpt ganz schnell etwas drüber z.B. Glas, Behälter usw., da sich bis zum Lebensende keine Situation ergibt das man selber mal eingesperrt wird, ereignet es sich erst im nächsten Leben, also wie folgt: In Laufe des nächsten Lebens wird man in der Schule von einem Lehrer in einem kleinen Raum eingesperrt.
  • Wenn man zu jemanden "verpiss Dich sagt" egal ob berechtigt oder nicht berechtigt und hinterher, also bis zum eigenen Tod ergibt sich keine Situation wo man es selber gesagt bekommt, das im Laufe des nächsten Lebens z.B. im Kindergarten ein anderes Kind zu einem "verpiss Dich" sagt.
  • Wenn man jemanden linkt, betrügt usw. und es ergibt sich Jahrelang keine Situation wo man es selbst erfährt, das man erst in nächsten Leben gelinkt, betrogen usw. wird.
  • Wenn man jemanden etwas schlechtes wünscht, das man es in nächsten Leben erst selber bekommt, also das, was man jemanden gewünscht hatte.
  • Wenn man jemanden schlägt z.B. eigenen Vater, das man erst im nächsten Leben z.B. vom eigenen Vater geschlagen wird, also das es dann andersherum ist.

usw.

^ Wäre es so möglich? Was vorher war, weiß man natürlich nicht, also das etwas negatives trotzdem auf einem selber zurückkommt, auch wenn man nicht mehr weiß was man verbrochen hat.

Oft ist es auch so das negatives in aktuellen Leben noch auf einem selber zurückkommt.

Wenn es unendlich viele Paralleluniversen gibt, ist es möglich das man das Karma mit ins nächste Universum nimmt?

Verletzung, Universum, Psychologie, betrogen, böse, Buddhismus, Karma, lügen, negativ, Philosophie, Schicksal, Wünsche, Paralleluniversum
8 Antworten
Wie seht ihr die Lehren der Häretiker (zB. Pelagius) aus heutiger Sicht?

Hallo,

mir kam kürzlich die Frage auf wie heutzutage diverse Positionen von sogenannten Häretikern aufgefasst und bewertet würden.

Weshalb glauben Kirchenmitglieder heute noch meistens ungeprüft dogmatische Lehrinhalte die von Menschen verfasst wurden die einer ganz anderen Zeit entstammten?

Kann die "Wahrheit" etwa auf den Entscheidungen von diversen Mönchen, Bischöfen usw. beruhen (wie diese zum Teil zustande kamen dürfte auch damals nicht ganz "koscher" gewesen sein, ich sage nur Bestechung, politisches Kalkül)?

Ich habe mir mal die Frage nach der sogenannten Ursünde herausgegriffen und möchte die Frage hierauf beschränken.

"Entschieden" wurde diese Richtungsentscheidung zugunsten der Erbsündenlehre von Augustinus, gegen seinen Konkurrenten Pelagius.

Was vertrat denn Pelagius mit dem sogenannten Pelagianismus?

Befragen wird zunächst Wikipedia:

"Unter Pelagianismus wird im Christentum die Lehre verstanden, dass die menschliche Natur nicht durch die Erbsünde verdorben worden sei, sondern schließlich, als von Gott geschaffen, gut sein müsse, wenn man nicht unterstellen wolle, ein Teil der Schöpfung Gottes sei böse. Im Kern lehrt der Theologe Pelagius also, es sei grundsätzlich möglich, ohne Sünde zu sein (posse sine peccato esse), zugespitzt handelt es sich um eine Lehre der Selbsterlösungsmöglichkeit und -fähigkeit des Menschen.

(..)

Der Pelagianismus lehrt, dass die menschliche Natur – von Gott stammend – auch göttlich sei und dass der sterbliche Wille in der Lage sei, ohne göttlichen Beistand zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Adams Sünde sei zwar ein schlechtes Beispiel für seine Nachkommen gewesen, habe aber nicht die Konsequenzen gezeitigt, die der Erbsünde zugerechnet werden. (..)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Pelagianismus

Ist das eine so irrige Ansicht? Verdammenswert?

Wie würden heutige Menschen diese Annahme bewerten?

Auf dieser Seite: https://katholischglauben.info/pelagius-und-die-irrlehre-des-pelagianismus/

Findet man dann noch eine weitere Auflistung der 6 "Irrtümer" Pelagianismus:

Wie seht ihr diese Thematik?

Kann und sollte man diese Fragen heute wieder neu duchdenken?

Hätten von den Dogmen differierende Auffassungen heute Wert?

Wären diese heutigen Schlüsse ebenso wie damalige Entscheidungen Reaktionen auf den jeweiligen Zeitgeist?

Gruß

Religion, Islam, Christentum, Buddhismus, Glaube, hinduismus, Theologie, Augustinus, Pelagius, Häresien
4 Antworten
Mitgefühl und Leid in der Meditation?

Hallo,

ich habe erst neulich angefangen zu meditieren. Seit ein paar Monaten.

Meine Wahrnehmungen haben sich geändert. Ich nehme manchmal unangenehme Situation war. Früher wäre ich sehr egoistisch und zynisch. Ich legte kein Wert auf die Meinung anderer.

Doch inzwischen mache ich mir darüber Sorgen. Und das passt mir irgendwie nicht.

Ein paar Beispiel über meine Wahrnehmungen im sozialen Bereich:

- Früher interessierte ich mich nicht, was andere Menschen taten. Dazu gehört z.B die einfachsten Dinge. Wenn andere Menschen mich blöd und verärgert anguckten. Wenn Leute über mich schlecht dachten. Das fällt mir sehr auf. Seit ich meditiere.

- Ich merke es sehr, wenn andere gestresst und schlecht gelaunt ist.

Das Leid anderer wird für mich sichtbarer. Ich habe sehr Probleme damit. Da ich mich von dem bedrückt fühle. Und mir wünsche, dass es mir nichts ausmacht.

Ein kurzes Beispiel aus dem Alltag:

In einer Gruppe erzählt jeder seine Meinung. Als ich meine Meinung sage, . Höre ich ein "Uff...". Das lenkt mich sehr ab. Früher wäre ich dagegen resistent - vor der Meditation.

- Ich bin sehr schweigsamer und sanfter geworden. Ich kommuniziere nur, wenn es sein muss.

- Ich zeige mehr Mitgefühl,wenn jemand die Arbeit falsch verrichtet oder sich zur Arbeit verspätet.

Solche Situationen machen mir sehr aus. Ich fühle mich zwar damit nicht überfordert, aber ich würde gerne diese Emotion und Wahrnehmungen nicht haben.

Im geschäftlichen-wirtschaftlichen Leben muss man manchmal hart sein, um seine Ziele zu erreichen. Da nur die Stärksten überleben.

Die Einfühksamkeit passt da nicht rein.

Schule, Entspannung, Meditation, Spiritualität, Psychologie, Buddhismus
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Hat hier jemand Erfahrung mit Vipassana?

Hallo Mitmenschen,

ich lebe (für meinen Geschmack) viel zu reaktiv. Schaue mir stundenlang Videos auf YouTube an, lese mir unzählige Bücher durch zu den unterschiedlichsten Themen und bin immerzu auf der Jagd nach etwas "neuem" etc.

Es scheint als würde ich mich nur ablenken, selbst wenn ich mir Selbsthilfe Bücher durchlese ist das für mich im Grunde nur Unterhaltung/Ablenkung. Ich will endlich anfangen proaktiv zu leben und bin da auf Vipassana gestoßen.

https://www.dhamma.org/de/index

Im Grunde ist es ein 10 tägiger kostenloser "Kurs", an dem jeden Tag ~10 Stunden meditiert wird. Bücher,Musik und sonstige Ablenkungen sind verboten und man darf während dieser Zeit auch nicht mit den anderen Teilnehmern sprechen.

Ich finde es ist eine tolle Sache, doch mein Ego scheint sich sehr dagegen zu wehren.
So stelle ich es mir (für mich) sehr schwierig vor auf die ganzen Ablenkungen zu verzichten und den ganzen Tag in meditation zu verbringen.

Ich meditiere täglich, doch nur für ~30 Minuten und danach geht mein Leben seinem gewohntem Weg weiter.
Also meine Frage an diejenigen die so einen 10 tägigen Kurs schon hinter sich haben: Sollte ich schon vorher versuchen längere Zeit zu meditieren und mich von Ablenkungen fern halten oder lerne ich das sozusagen alles in dem Kurs? Ist es anfangs schwierig so lange Zeit zu sitzen oder ist es wieder nur ein Trick vom Ego die wichtigen Sachen nicht anzupacken?

Vielen Dank!

Leben, Gesundheit, meditieren, Seele, Meditation, Selbsthilfe, Ablenkung, Buddhismus, Ego, Gesundheit und Medizin, Heilung, Lebensfreude, Lebensweise, Selbstheilung, vipassana, retreat
3 Antworten
Exklusivismus in Parallelismus umwandeln?

Hey, Wir sollen in Religion einen exklusivistischen Text in einen parallelistischen Text umschreiben, aber da ich letzte Stunde krank war, weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll. Kann mir jemand ein paar Tipps geben oder den Text ein bisschen umschreiben? Danke im Vorraus! :)

Der Text:

Einen größeren Gegensatz als den zwischen Buddhas und Christi Anschauung von Gott, von der Welt und vom Menschen kann man sich kaum denken.

Bei Buddha liegt die Welt wie in einem dunklen Schatten und der Mensch schleicht durch sie wie ein müder Wanderer, der eine schwere Last zu tragen hat, dabei aber nicht weiß, wozu er sie trägt und wohin er gehen soll. Bei Christus liegt die Welt wie in einem hellen Sonnenschein, und der Mensch schaltet und waltet in ihr mit fröhlichem Angesicht, wissend, was er zu tun hat und was er wert ist.

Buddhas Erlösungsweg ist ein Produkt menschlicher Spekulation. Er gründet sich lediglich auf die Autorität eines menschlichen Lehrers, der von ihm behauptet, dass er zum Ziele führt. Christi Erlösungsweg gründet sich auf Tatsachen, auf die Tatsache von Christi Tod, der eine Überwindung der Sünde durch Anerkennung des Schuldcharakters derselben und der Berechtigung und Notwendigkeit. des Gerichtes Gottes über sie bedeutet.

Buddha verlangt eine Erlösung durch etwas, was der Mensch an sich tut, aus sich macht. Also das, was der Mensch tut, soll die Erlösung gewissermaßen als Frucht hervorbringen. Christus lässt die Erlösung dem, was der Mensch zu tun hat, nicht als Frucht folgen, sondern als Same vorangehen. Er erlöst erst und erwartet dann Früchte.

Buddha sagt, was man tun muss, um erlöst zu werden. Christus erlöst wirklich, indem er uns gewissermaßen bei der Hand nimmt und uns zu Gott, der Quelle wahren, echten Lebens, führt. Ratgeber wie Buddha hat die Menschheit Viele. Einen wirklichen Helfer und Erlöser aber hat sie nur in Christus.

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