Sollten wir wirklich an Feiertagen in Deutschland festhalten, deren Herleitungen sich auf dem Niveau von Flacherdlern befinden?

Ich habe gerade, zum wiederholten Male, versucht, herauszufinden was an Happy Cadaver (Fronleichnam) eigentlich gefeiert wird - ich vergesse das jedes Jahr wieder.

Wikipedia sagt dazu:

Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau, im Jahre 1209 zurück, die berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarsakraments. Das mit der Bulle Transiturus de hoc mundo in der lateinischen Kirche eingeführte Fest war das erste, das von einem Papst in den liturgischen Kalender der Gesamtkirche aufgenommen wurde.
Das Vierte Laterankonzil hatte 1215 die Wandlung der eucharistischen Gestalten mit der Transsubstantiationslehre präzisiert und zu einem Dogma erhoben. Die katholische Kirche lehrt, dass in der heiligen Messe die eucharistischen Gestalten durch Wesensverwandlung wahrhaft zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt.

Diese Erklärung - Fleck auf Mond der beweist, es fehlt ein Feiertag und Halluzination von Jesus, die sagte, man sollte das feiern ...

Das ist jetzt meines Erachtens wirklich hart an Wahnvorstellung und vor allem kein Stück sinnvoller als die Lehre der Flacherdler oder ähnlichem.

Kann man es da, in einem Land, das soviel auf Wissenschaft gibt, wirklich noch vertreten, solche Feiertage zu haben?!

Deutschland, Christentum, Feiertag