Eine Frage zur Bibel: warum wird in christlichen Kirchen das VATERUNSER gebetet, obwohl dieses Gebet nicht mehr zeitgemäß ist?

Hallo,

das Vaterunser - stellt der Text dieses Gebetes nicht das Wirken Jesu Christus in Abrede?

Jesus antwortete seinen Jüngern auf die Anfrage "Herr, lehre uns richtig zu beten" :

Jesus sprach: "Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erließen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.“ (Lukas 11, Vers 1 - 4 )

Das heißt, dass Gläubige in Vorleistung treten mussten, damit Gott auch ihnen die Sünden vergibt (... ".. so wie auch wir unseren Schuldigern vergaben.").

Diesen Rat gab Jesus seinen Jüngern zur Zeit des Alten Bundes, vor dem letzten Abendmahl. Beim letzten Abendmahl, kurz vor der Kreuzigung, verkündete Jesus aber den Neuen Bund: "Alle Sünden der Vergangenheit und auch zukünftige Sünden sind Euch vergeben, wenn Ihr an mich glaubt."

Quellen: Hebräer 10:18, / 2. Korintherbrief Kapitel 5, Vers 19, /

Kolosser Kapitel 1, Vers 22 wörtlich:

"JETZT hat er Euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt um Euch heilig und untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen".

Römer Kapitel 8, Vers 1 - 2 wörtlich:

"So gibt es also JETZT keine Verurteilung mehr für die, die in Jesus Christus sind".

Wer also noch nach dem, was Jesus für uns am Kreuz getan hat um Vergebung seiner Sünden bettelt, der macht nicht weniger als dies:

Er stellt das Opfer von Jesus in Abrede !

Er dreht Gottes Uhr wieder zurück auf die Zeit des Alten Bundes, der längst nicht mehr aktuell ist. Und tritt das für uns von Jesus vergossene Blut mit Füssen.

Wenn also Christen, die Jesus als ihren Herrn anerkennen ständig betteln "bitte vergib uns unsere Sünden", wäre das nicht so wie wenn ein Kind in einem behüteten, sicheren Elternhaus ständig bettelt "bitte Mama gib mir ein sicheres Zuhause"? ??? Würde dieses Gequengele nicht Papa und Mama verärgern und beleidigen?

Warum wird also dann heutzutage in Kirchen das Vaterunser beinahe mantramäßig heruntergeleiert obwohl Theologen wissen dass der Text weder aktuell ist noch dem Wirken Jesus Christus gerecht wird?

Danke schon mal ....

(Bitte Antworten von Christen aber nicht von Atheisten, Zeugen Jehovas und Satanisten)

Religion, Jesus, Kirche, Christentum, Bibel, Gebet, Glaube, Gott, Neues Testament, Theologie, Vater Unser, Philosophie und Gesellschaft
Eine Frage zur Bibel: Hat Lukas im Alter von 114 Jahren das Evangelium geschrieben, ist das nicht eher unwahrscheinlich?

Hallo,

ich möchte nicht auf das AT eingehen, wonach angeblich Adam, Abraham, Noah und andere bis zu 900 Jahre alt wurden. Über so etwas will ich gar nicht diskutieren.

Ich beziehe mich auf das NT.

Der Überlieferung zufolge soll Lukas um das Jahr 63 im Alter von 84 Jahren als Bischof von Theben gestorben sein (Wiki). Das mag im Hinblick auf die Lebenserwartung eines Mannes realistisch sein.

Wie kann dann der angesehene Bibelforscher Adolf von Harnack davon ausgehen, dass der Apostel Lukas im Alter von 114 Jahren das Evangelium geschrieben hat? Denn Harnack datiert das Lukasevangelium auf das Jahr 79 - 93.

Gemäß der historisch-kritischen Bibelforschung wird das Lukasevangelium auf das Jahr 80 - 90 datiert. Dann wäre Lukas immerhin zwischen 101 und 111 Jahre alt gewesen als er das Evangelium schrieb und gemäß Harnack sogar 114 Jahre alt.

Meine Frage(n):

Ist nicht anzunehmen dass ein 114-jähriger - sofern er noch in der Lage ist, einen Stift in der Hand zu halten, gar nicht mehr sehen kann was er schreibt weil es damals keine Sehhilfen gab?

Ist nicht schon deshalb anzunehmen dass die Datierung unrichtig ist?

Weshalb werden von angesehenen Bibelforschern bei der Datierung biblischer Schriften alle erdenklichen historische Umstände berücksichtigt aber die Lebenserwartung komplett vernachlässigt?

Danke schon mal ....

Religion, Jesus, Kirche, Christentum, Bibel, Evangelium, Gott, Neues Testament, Philosophie und Gesellschaft
Die 13 Jünger?

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir im Lukasevangelium Kapitel 24 Vers 33 lesen, dass die Emmaus-Jünger nach Jerusalem zurückkehren und dort die 11 Jünger finden, welche sich im Obergeschoss des Hauses befanden, in welchem sie sich zu versammeln pflegten.

Lukas 24, 33 Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; 34 die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen. 35 Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, da er das Brot brach.

Weil man sich eigentlich fragen müsste: Wer sind diese 13.

Denn: Judas Iscariot ging nach dem Verrat hin und erhängte sich. Ein zwölfer Jünger war noch nicht nachgewählt worden. Und selbst. 2 Jünger waren die Emmaus-Jünger selbst. So das nach Adam Riese 11 Jünger welche sich fanden und sie zwei 13 verkörperten.

Ist dem Evangelisten Lukas daher ein Fehler passiert? Oder gibt es hierfür eine logische Erklärung?

Vielleicht! Wenn wir in die Apostelgeschichte Kapitel 1 Vers 14 hernehmen. Weil dort steht, wer sich im Haus zu versammeln pflegte.

Apostelgeschichte 1, 13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Also die uns bekannten Jünger. Von welchem 2 offensichtlich aus Emmaus stammten. Die Frauen. Maria, die Mutter Jesus und seine Geschwister. Brüder und Schwestern. Welche nach seiner Kreuzigung offensichtlich auch zum Glauben gefunden hatten.

Wer aber waren diese 2 Frauen, welche hier erwähnt werden?

Was meinst Du?

Religion, Christentum, Bibel, Evangelium, Glaube, Neues Testament, NT
Eine Frage zur Bibel: Warum sollte Gott selbst zehn Gebote in Stein meißeln (2 Mose Exodus 32 Vers 16)?

Hallo,

seit langem setze ich mich mit dem Alten Testament auseinander. Ich sehe eklatante Widersprüche zu Naturwissenschaften und zum gesunden Menschenverstand. Insbesondere die divergierende Darstellung Gottes im AT als rachsüchtigen, blutfordernden Gott einesteils und dem liebenden Vater andererseits, so wie Jesus im NT Gott erklärt passt ja überhaupt nicht zusammen.

So frage ich mich, was von alledem im AT glaubwürdig und für uns Christen wichtig ist.

Wie ist das nun mit den zehn Geboten, die Gott gem. 2 Mose Exodus 32, Vers 16 selbst in Steintafeln meißelte: Waren die Gebote wirklich etwas Neues? Oder sind dies Gesetze die den Völkern schon lange Zeit vorher bekannt waren?

Denn die Gesetze ....

  • Du sollst nicht morden
  • nicht stehlen
  • keine verheirateten Frauen begehren
  • nicht lügen
  • etc. ... diverse Feiertagsregeln, etc. ...

.... sind und waren ja wohl in jeder Kultur bekannt, ob im damaligen Ägypten als Hochkultur oder bei einfachen Naturvölkern am Amazonas. Denn dies sind die Mindestanforderungen an Verhalten, deren Einhaltung das Zusammenleben in einer Gruppe von Menschen, egal ob es ein kleines Volk im Amazonasgebiet oder eine Hochkultur wie Ägypten war, erst möglich machte. Ein Verstoß gegen diese Regeln hatte im besten Fall den Ausschluss aus der Gemeinschaft zur Folge und im schlechtesten Fall die Tötung des Gesetzesbrechers.

Beispielsweise zeigt die Bibel, dass in Ägypten das Gesetz "du sollst nicht morden" schon lange vor Mose bekannt war: ( Moses Flucht aus Ägypten, nachdem er einen Mord begangen hatte (Ex 2, 11-22) ).

Wenn also diese Gesetze den Israeliten bereits bekannt waren, weshalb sollte Gott diese Gesetze in Stein meißeln? Ist das nicht völlig überflüssig? Ist die Geschichte eine jüdische Lüge?

Wäre denn die Wiederholung bereits bestehender Gesetze nicht rein deklaratorisch, etwa so wie das Schild im Kaufhaus "Diebstahl wird bestraft" ???

Danke schon mal ...

Religion, Politik, Recht, Christentum, Altes Testament, Bibel, Glaube, Gott, Jesus Christus, Neues Testament, moses, Philosophie und Gesellschaft
Hatte Jesus schon vor seiner Taufe den Geist Gottes in sich?

Wenn Jesus ohne Sünde war, dann hätte er doch auch schon vor der Taufe den Geist Gottes in sich gehabt. Als Kind diskutierte er ja auch schon mit Pharisäern über die Schrift. Also einen gewissen Grad der Erkenntnis hatte er schon als Kind.

Seine Wundertaten, die er vollbracht hat, waren aber alle nach seiner Taufe. Alle Heilungen, Dämonenaustreibungen usw.

Bei der Taufe heißt es ja: Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Mt. 3,16

Manche behaupten, dass er schon davor den Geist Gottes in sich hatte, da er ja ohne Sünde war, und dass das bei der Taufe nur nochmal eine Bestätigung für die Menschen war. Dass sozusagen die Menschen sehen, dass er von seinem Vater im Himmel gekommen ist und den Geist Gottes in sich hat.

Da aber eindeutig der Geist Gottes vom Himmel auf ihn herab kam, frage ich mich, wie das sein kann? Dann hätte er 2x den Geist Gottes in sich. Es sei denn, dass bei seiner Taufe gar nicht der Geist Gottes auf ihn herab kam, und es nur so für die Menschen aussah. Beides halte ich für extrem unwahrscheinlich.

Die andere Möglichkeit wäre, dass er bei seiner Taufe die vorherigen Sünden vergeben bekommen hat und durch den Geist Gottes, der vom Himmel herab gekommen ist, danach nicht mehr gesündigt hat. Dann hätte er aber nur in den 3 Jahren, in denen er gewirkt hat, nicht gesündigt. Das finde ich auch keine befriedigende Lösung, da es bedeuten würde, dass Jesus vor seiner Taufe ein Sünder war, was ich für ausgeschlossen halte.

Habt ihr dazu schon mehr Erkenntnisse?

Religion, Jesus, Christentum, Bibel, Neues Testament, Evangelien
Bibel: Was spricht für und was gegen die Höllenlehre?

Eine Frage an alle gläubigen Christen, die sich gut mit der Bibel auskennen:

Ich beschäftige mich täglich mit der Bibel, allerdings bin ich mir bei diversen Fragen immer noch unsicher. Der Vortrag von Roger Liebi, in welchem er zeigt, dass die Hölle klar definiert ist, hat mich eigentlich überzeugt. Aber je mehr ich mich mit diesem Aspekt meines Glaubens auseinandersetze, desto unsicherer werde ich darüber, wie ich darüber denken soll:

Gott ist Liebe (1. Johannes 4,16). Deshalb passt die Theorie von der endlosen Qual und ewigen Verdammnis nicht in dieses Gottesbild. Außerdem: Gott ist allein unsterblich (1. Timotheus 6,16). Demnach ist der Mensch nicht unsterblich, und muss in aller Ewigkeit leiden.

Aber dann wiederum fällt mir das Gleichnis von Lazarus (Lukas 16:19-30) ein und Off 20:

Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Streng genommen heißt das doch, dass die Hölle doch genauso qualvoll ist, wie man es sich vorstellt, oder?

Was ist eure Meinung dazu? Wie definiert ihr die Hölle? Was spricht eure Meinung nach dafür und dagegen? Wenn ihr an die Hölle nicht glaubt, wie interpretiert ihr dann die von mir genannten Bibelstellen?

Religion, Jesus, Kirche, Christentum, Hölle, Altes Testament, Bibel, Gott, hebräisch, Heilige Schrift, Heiliger Geist, Neues Testament, Theologie, Philosophie und Gesellschaft
warum "Antisemitismus" und nicht Antijudaismus, ist der Begriff nicht falsch?

Hallo, Antisemitismus steht für Judenhass. So ist es in Wikipedia und im Lexikon zu lesen. Antisemitismus bedeutet wörtlich aber Abneigung gegen semitische Völker. Semitische Völker sind solche semitischer Sprache, Völker die von Sem abstammen. Also Araber, Moabiter, Äthiopier, Malteser, und noch ein halbes Dutzend andere Völker, unter anderen jüdische Völker. Kein Mensch hat was gegen Araber, Malteser, Äthiopier ... Warum dann der falsche Begriff Antisemitismus? Warum fürJudenhass nicht der zutreffende Begriff Antijudaismus? Wobei sich dieser Begriff nicht gegen die ethische Herkunft der Juden richtet, sondern eine religiös begründete Abneigung gegen den jüdischen Glauben ist. Denn gegen Menschen jüdischen Blutes, welche Katholiken, Protestanten oder Atheisten sind, hat wohl niemand etwas. Gründe: Es ist die Abneigung gegen den jüdischen Glauben, weil die jüdische Elite Pontius Pilatus erpresste und zwang, das Urteil der Kreuzigung gegen Jesus Christus zu fällen. Die Abneigung, weil sich praktizierende Juden für Gottes auserwähltes Volk halten, obwohl ihnen Jesus sagte dass es keine elitären Völker gibt, indem er den Neuen Bund verkündete. Die Abneigung, weil Juden immer noch nach den Gesetzen des AT leben obwohl Jesus ihnen erklärte dass die mosaischen Gesetze keine Gültigkeit mehr haben. Die Abneigung, weil Juden sich beschneiden lassen und alle anderen Menschen (Christen) für unrein und schmutzig halten. Dies alles sind religiöse Gründe und keine antisemitischen Gründe, die bei Christen eine Abneigung gegen Juden hervorrufen. Dies alles trifft auf Semiten wie Araber, Äthiopier, Malteser, etc. nicht zu. Weshalb dann der Begriff Antisemitismus und nicht religiös begründeter Antijudaismus? Danke schon mal ...

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Einige Fragen zur Apostelgeschichte?

Apg 8, 14 "Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. 15 Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. 16 Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17 Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist."

Wie kann es sein, dass die Samariter die Taufe, so wie Jesus sie wollte, kannten, aber von Pfingsten und dem Hl. Geist nichts wussten? Getauft wurde mit der christlichen Taufe doch erst nach Pfingsten.

Apg 15, 19 "Darum meine ich, dass man die von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht beschweren soll, 20 sondern ihnen schreibe, dass sie sich enthalten sollen von Befleckung durch Götzen und von Unzucht und vom Erstickten und vom Blut. "

Gelten diese 4 Regeln heute immer noch oder gibt es ein Dokument, in dem diese Regeln aufgehoben wurden?

Apg 16, 27 Als aber der Kerkermeister aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 28 Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! 29 Der aber forderte ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. 30 Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! 32 Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. 33 Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen 34 und führte sie in sein Haus und bereitete ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war."

Heißt das, dass auch Erwachsene gar nicht nach ihrem Glauben vor der Taufe gefragt wurden, sondern man ließ sie einfach mit-taufen?

Apg 23,11 "In der folgenden Nacht aber stand der Herr bei ihm und sprach: Sei getrost! Denn wie du für mich in Jerusalem Zeuge warst, so musst du auch in Rom Zeuge sein."

Ist das dann eine zweite Christuserscheinung, die Paulus nach der anfänglichen, wo er blind wurde, hatte?

Religion, Christentum, Bibel, Heilige Schrift, katholisch, Neues Testament, Römisch-katholisch, NT, Apostelgeschichte
Johannes 15-17 ein Einschub?

In Jh. 14,31 sagt Jeschua, dass sie von hier fortgehen sollen.

In Jh. 18,1 kann man dann lesen, dass er nachdem er das zu seinen Jüngern gesprochen hatte mit ihnen raus ging.

Kapitel 15-17 sind doch eindeutig ein Einschub?

Wie steht die textkritische Theologie dem gegenüber? Hält man dort den Einschub für authentisch? Gerade so Stellen wie Johannes 17,5 und 24 finde ich sehr kritisch. Jeschua behauptet soweit ich weiß in keinem anderen Evangelium, dass er vor seiner irdischen Geburt existiert hat.

Allein diese Aussage: Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast;

Wieso weiß er nicht, wo er hin geht? Wieso sagt er nicht einfach "Vater, lass sie bei mir im Himmel sein, damit sie meine Herrlichkeit sehen!"? Jeschua hat doch sonst auch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Dieses verkastelte Geschwurbel passt nicht zu der Art Jeschuas in den anderen Evangelien.

Und wieso "wo ich bin"? Er war doch noch auf der Erde, als das gesagt hat, wenn er es denn gesagt hat.

Und es widerspricht sich doch auch, dass wenn Paulus in 1. Korinther 15,51-53 & 1.Thessalonicher 4,16-17 2x von der 1. Auferstehung schreibt, dass man zuvor zu Jeschua in den Himmel kommt. Das wird aber mit dieser Stelle suggeriert.

Und es widerspricht doch auch der Offenbarung, wo auch von der ersten Auferstehung gesprochen wird. Dass diese, die bei der ersten Auferstehung dabei sind mit Jeschua im 1000 jährigen Friedensreich regieren werden.

Ich gehöre übrigens zu keiner Sekte, ich verwende nur lieber den originalen Namen unseres Messias...

Christentum, Bibel, Neues Testament, Theologie, Evangelien
Christentum: Sind 10 Briefe im Neuen Testament Fälschungen?

Folgende 10 Briefe unter den 21 Briefen des Neuen Testaments gelten nachgewiesenermaßen als Pseudepigraphen:

  • Epheserbrief
  • Kolosserbrief
  • 2. Thessalonicherbrief
  • 1. Timotheusbrief
  • 2. Timotheusbrief
  • Titusbrief
  • 1. Petrusbrief
  • 2. Petrusbrief
  • Jakobusbrief
  • Judasbrief

Unter Pseudepigraphen (übersetzt: "lügenhafter Name") versteht man, dass die Autorenschaft einer anderen Person zugeschrieben worden ist, als die des Schreibers.

So sind beispielsweise die Petrusbriefe nicht von Petrus.

Quelle: Pseudepigraphie in der Bibel

Deartige Fälschungen werden in der Bibelwissenschaft "pia fraus" (übersetzt: "Frommer Betrug") genannt.
Das Motto dieser Fälschungen an der Bibel war "der Zweck heiligt die Mittel".

Quelle: Bibelwissenschaft: Frommer Betrug in der Bibel

Zitat: „Derlei Kuckuckseier waren nicht nur in der jüdischen Tradition üblich, sondern ganz allgemein in der Antike, wenn einem Bericht besonderes Gewicht und erhöhte Glaubwürdigkeit verliehen werden sollte. Wie aber Christen mit ihrem hohen Wahrheitsethos so viele gefälschte Briefe verfassen konnten, bleibt nebelhaft.

Quelle: Kuckuckseier in der Bibel

Kann mir bitte jemand sachlich erklären, wie man in Anbetracht dieser Fakten noch guten Gewissens behaupten kann, dass das die Bibel die unverfälschten Worte Gottes sein sollen?

Christentum: Sind 10 Briefe im Neuen Testament Fälschungen?
Religion, Jesus, Betrug, Christentum, Aberglaube, Bibel, Gott, Lüge, Neues Testament, Theologie, Fake
Hesekiel 37,1-14 Auslegung?

Im Internet finde ich nur schwachsinnige Auslegungen, bei denen man gleich erkennt, dass beim Verfasser keinerlei Erkenntnis vorhanden ist.

Deswegen möchte ich hier mal fragen, was eure Auslegungen zu Hesekiel 37 sind.

Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine, sie sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sagen: Unsere Gebeine sind vertrocknet, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns. Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich öffne eure Gräber und lasse euch aus euren Gräbern heraufkommen als mein Volk und bringe euch ins Land Israel. Vers 11-12

Hier sagt YHWH doch eindeutig, dass er das tote Haus Israel wieder aus den Gräbern holt, sozusagen auferweckt und lebendig macht, und zurück nach Israel holt. Daraus kann man doch ableiten, dass das Haus Israel heute nicht mehr existiert. Denn wieso sonst, sollte YHWH Tote auferwecken, wenn es noch genügend Nachkommen geben würde, die zurück geholt werden könnten?

Bzw. wenn man den Kontext ließt, dann geht es doch tatsächlich um die Auferweckung des Hauses Israels.

Und ich sah, und siehe, ⟨es entstanden⟩ Sehnen an ihnen, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich über sie oben darüber; aber es war ⟨noch⟩ kein Odem in ihnen.
Da weissagte ich, wie er mir befohlen hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden ⟨wieder⟩ lebendig und standen auf ihren Füßen, ein sehr, sehr großes Heer.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das in irgendeinen übertragenen Sinne gemeint sein sollte. Sondern ich denke es ist genau so gemeint, wie es da steht. Bloß wie passt das alles zusammen?

Religion, Jesus, Christentum, Altes Testament, Bibel, Christen, Jesus Christus, Neues Testament
Was sagt der Bibeltext über das Verhältnis der Christen zur Staatsmacht aus?

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2Darum: Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 6Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

Guten Abend.

Ich habe hier die Bibeltexte Mk 12,13-17 und Röm 13,7-7.

Und zwar würde ich gerne wissen, was die beiden Bibeltexte über das Verhältnis der Christen zur Staatsmacht aussagen und was sie wohl für Gründe für diese Haltung haben.

Ich überlege gerade eine Weile aber mir fällt keine passende Antwort ein😅

Es wäre wirklich nett wenn mir da wer helfen könnte.
Lg

Was sagt der Bibeltext über das Verhältnis der Christen zur Staatsmacht aus?
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Jesu Kreuzigung und die zwei Räuber?

Der eine Räuber bereute seine Sünden. Und er sprach zu Jesu: HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein. (Lukas 23:43) –  das kürzeste Gebet, um Jesus anzunehmen und für alle Ewigkeit vor der Hölle gerettet zu sein.

Nun meine Frage:

Ist dieser eine Räuber der erste Mensch auf der ganzen Welt der schon bei Jesus im Paradies also Himmelreich ist ? (Weil Jesus es ihm ja direkt versprochen hat).

Denn eigentlich kann doch ein Mensch erst bei Jesus im Himmelreich sein, wenn Jesus wieder auf die Erde kommt. (Königsherrschaft über die Erde). Ist die Seele nicht nach dem Tod sozusagen in einer Zwischenwelt, wo es keine Zeit gibt: „als die Stätte im Totenreich, wo die Seelen der Gerechten bis zur Auferstehung weilen“. .....?

Hat also der Räuber von Jesus große Gnade geschenkt bekommen, sofort bei Jesus im Himmel zu sein?

Und was ist im Alten Testament mit z.B. Mose, Josua oder Hiob, sie sind doch alle auch noch Nicht bei Jesus im Himmelreich? Oder im Neuen Testament die Apostel?

Zusätzliche Fragen:

Was ist der Unterschied von Paradies oder Garten Eden und Himmelreich/Königreich? Neuer Himmel, Neue Erde (Offenbarung).

Wie hießen die Räuber? Wurden die Namen genannt?

Wann erfüllt sich das, was Jesus zu dem Räuber sagte? (Joh. 20:17) Was ist mit "Heute" gemeint? Wenn Jesus erst kommt?

Interessante Website: (Google eingabe)

Der Standpunkt der Bibel „Du wirst mit mir im Paradiese sein“ — Wo? Wann?

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