Psalm 90 Erklärung?

Hey, wir werden morgen in der Schule über den Psalm 90 abgefragt. Kann mir den vielleicht jemand erklären? Danke!

Psalm 90:

Zuflucht in unserer Vergänglichkeit1 Ein Gebet des Mose, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsre Zuflucht für und für. / 2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. 3 Der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder! 4 Denn tausend Jahre sind vor dir / wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. 5 Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, / sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst, 6 das am Morgen blüht und sprosst und des Abends welkt und verdorrt. 7 Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen, und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahinmüssen. 8 Denn unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. 9 Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn, wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz. 10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe;[1] denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. 11 Wer glaubt’s aber, dass du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm? 12 Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. 13 HERR, kehre dich doch endlich wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig! 14 Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang. 15 Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden. 16 Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Herrlichkeit ihren Kindern. 17 Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich / und fördere das Werk unsrer Hände bei uns. Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!

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Gott - Gibt es ihn wirklich? Wie kann man wieder zum katholischen Glauben finden?

Sehr geehrte GF-Community,

seit einiger Zeit lastet auf mir ein Problem: Bin ich nun Atheist oder doch Christ?

Als kleines Kind wurde ich getauft, bin eigentlich von Anfang an Katholik gewesen. Hatte auch meine Erstkommunion, bin auch als Kind immer aus ehrlicher Überzeugung gläubig gewesen, meine Firmung hatte ich allerdings (noch) nicht. Irgendwann habe ich (mit 11 oder 12 Jahren) nicht mehr an Gott geglaubt, denn wieso sollte es einen Gott geben, wenn beispielsweise so vielen Menschen tagtäglich Unheil, wie zum Beispiel Krieg, auf dieser Welt widerfährt?

Man könnte bei dem o.g. Beispiel mit politischen Konflikten argumentieren, aber Gott ist doch allmächtig, wieso werden dann Dinge wie Krieg von ihm nicht verhindert?

Es gibt auch weitere Fragen, die mich beschäftigen. Ich liste sie mal auf und hoffe, dass sich vielleicht jemand, der in diesem Bereich besser als ich informiert ist, die Zeit nimmt, um mir diese Fragen zu beantworten. Eine Antwort von einem Katholiken würde ich bevorzugen, da ich gerne wieder zu meinem katholischen Glauben finden möchte und ich immer noch nicht ganz davon überzeugt bin, dass es einen Gott gibt. Ich habe auch heute einen Gottesdienst besucht und trage mittlerweile eine Kreuzkette, dennoch löst das Ganze ein gewisses Unbehagen in mir aus, als sei ich Fehl am Platz oder würde es gar nicht verdienen, ein Katholik zu sein. Es fühlt sich irgendwie "gezwungen" an, dennoch hoffe ich darauf, irgendwann wieder aus eigener Überzeugung heraus, glauben zu können, ohne dass es sich "falsch" anfühlt.

Immer als ich einen Wunsch hatte und mich an Gott gewandt habe, damit er mir hilft, diesen wahr werden zu lassen, ist dieser in Erfüllung gegangen. Sind diese Wünsche aus Zufall wahr geworden oder hat Gott möglicherweise darauf eingewirkt und mir geholfen?

Die Bibel - Wer hat die ganzen Geschehnisse dokumentiert und verfasst?

Wieso gibt es keine Beweise, mit Ausnahme der Bibel und Jesus, dass es einen Gott gibt?

Ist Gott eine Erfindung des Menschen, um Menschen in schweren Zeiten Trost zu spenden?

Jesus hat mal einen Blinden geheilt - sind Geschichten wie diese im übertragenen Sinne zu verstehen?

Warum sollte man an Gott glauben?

Was sind Hinweise dafür, dass es Gott gibt?

Wie kann ich wieder, aus ehrlicher Überzeugung, an Gott glauben?

Ist die Bibel eine Erfindung des Menschen, um die Enstehung der Welt zu erklären?

Sind Abtreibungen und gleichgeschlechtliche Liebe im Christentum erlaubt?

Warum ist Gott ausgerechnet männlich und nicht z.B. weiblich oder etwas, ohne ein Geschlecht?

Unter welchen Bedingungen würde man denn in die Hölle kommen?

Gibt es Beweise für eine Hölle?

Was würde passieren, wenn man die zehn Gebote bricht oder gegen eine Regel in der Bibel verstößt?

Mehr fallen mir im Moment nicht ein ... Ich würde mich über Antworten herzlich freuen!

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Wie wird bei euch in der Gemeinde das "Triduum ecclesiae" (31. Okt., 1. Nov., 2. Nov.) gefeiert?

Ich hatte schon mal eine ähnliche Frage zum Triduum ecclesiae gestellt. Leider konnte mir bisher keiner darauf richtig antworten. Wie wird das Triduum ecclesiae bei euch in der Gemeinde gefeiert, wenn es denn bei euch gefeiert wird?

pdf-ins-internet. de/kirchliche-feste-und-ihre-entstehung/

"An den drei Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November wird seit nun

mehr einigen Jahren im kirchlichen Bereich der Kirche selber gedacht.

Ausgehend von den drei Zuständen der Kirche: Kirche auf der Erde,

Kirche im Himmel und Kirche im Totenreich bzw. im Reinigungsort, feiern

die christlichen Kirchen am 31. Oktober nicht nur das Reformationsfest

von damals, sondern sie feiern, dass sich die Kirche permanent

reformieren, d.h. erneuern muss. "Ecclesia semper reformanda.", hieß es

schon im 16. Jahrhundert, und dasselbe schreibt sich die Kirche noch

im 21. Jahrhundert auf die Fahnen. Am 1. November wird das Fest

Allerheiligen gefeiert, an dem man besonders diejenigen Menschen im

Blick hat, welche ein vorbildliches Leben geführt haben und nun bei Gott

im Seiner Herrlichkeit, im Himmel, weilen. Schließlich, am 2. November,

folgt der Allerseelentag, an welchem die Gläubigen an die Verstorbenen

denken, Gräber besuchen und sich mit ihren Familien treffen, um

gemeinsam Erinnerungen an Familienmitglieder wachzurufen."

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Ist es nur Schwärmerei?

Hey, bei uns in der Stadt gibt es einen Jugendpfarrer, der zufällig auch ein paar Stunden Religion an meiner Schule unterrichtet. In der letzten Zeit bin ich öfter in die Jugendkirche gegangen, obwohl es ca. 10 Minuten Fahrzeit sind und ich da nicht "aufgewachsen" bin. Ich habe auch öfter Mal ein Gespräch da, bzw. nehme an manchen Aktionen teil und mag da auch zur Firmung gehen.

Ich habe aber gemerkt, dass ich irgendwie nur noch an den Jugendpfarrer denke, ich denke ich mag ihn sehr, d.h. es wäre eine Schwärmerei für ihn. Ich habe auch seine dienstliche Handynummer, ich freue mich da immer wenn er mir schreibt. Ich weiß, dass es alles nicht erlaubt ist, weil Lehrer, katholischer Pfarrer, aber er geht mir nicht aus dem Kopf. Ich weiß auch wie alt er ist (32) und wo ungefähr er wohnt.

Außerdem werde ich neidisch/eifersüchtig wenn er mit jemandem redet, egal ob Messdiener oder nicht. Diese Jahr am ersten Schultag hat er sich bei meiner besten Freundin mit seinem Vornamen vorgestellt, obwohl er bei uns an der Schule unterrichtet. Da wurde ich auch etwas neidisch und wollte das auch. Allgemein habe ich das Gefühl, dass er sich bei ganz vielen Leuten mit Vornamen vorstellt, manchen Leuten ist das ja auch lieber.

Was ich aber auch gemerkt habe ist, dass er kein "normaler" Pfarrer ist, wie man sich die so vorstellt. Er ist sehr offen und redet im Gottesdienst nicht nur von Kirche, Gott und Jesus, sondern auch von, z.B. seinem Urlaub oder so. Er hilft auch gerne Menschen weiter und ich schätze ihn als sozial ein. Mit der Gemeindereferentin an der Jugendkirche verstehen wir uns übrigens sehr gut.

WICHTIG: Ich gehe nicht nur wegen ihm in die Jugendkirche, allgemein spricht mich diese Kirche mehr an als normale.

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Ist für viele Leute heute die Kirche eher Folklore als ein Ort gelebten Glaubens?

Im Theologie-Studium versuchen wir immer wieder, Wege zu finden, den katholischen Glauben in die Gegenwart zu retten.

Betonung liegt auf katholischen Glauben, nicht auf katholische Kirche. Wobei die Kirche für den Glauben natürlich sinnvoll ist.

Allerdings ist die Kirche an vielen Stellen tot. Nur noch bloße Hülle. Uns geht es darum, den Inhalt irgendwie zu bewahren.

Und da gibt es viele Wege. Manche Bistümer machen es jetzt z.B. schon vor: Es braucht keine Priester für die Taufe. Es braucht auch keine Priester für die Beerdigung und erst recht keine für die Trauung. Einen Priester braucht es eigentlich nur für die Heilige Messe; für die Eucharistie.

Aber wenn Gemeindereferenten beerdigen, dann gibt es Beschwerden von den Angehörigen, dass gefälligst der Pfarrer beerdigen soll. Weils halt so die Tradition ist.

Vieles, was wir heute als katholisch kennen, geht auf die Romantik im 19. Jhd. zurück. Vorher war teilweise vieles anders.

Im Mittelalter wurde z.B. viel mehr Wert auf Gebet als auf die Kommunion gelegt. Es hieß damals, man solle mindestens zweimal im Jahr die Kommunion empfangen. Die Kommunion war damals also eher untergeordnet. Heute wird der Empfang der Kommunion oft zum Hauptmerkmal des Katholizismus stilisiert.

Ich weiß, dass viele das nicht gerne hören oder sich dadurch sogar etwas angegriffen fühlen. Aber es ist halt die Frage: Was ist wichtiger? Die äußere Form oder der Inhalt?

Vielen Menschen geht es darum, dass bestimmte, traditionelle Formen erhalten bleiben, aber manche Menschen können heute z.B. auch mit der traditionellen Sonntagsmesse nichts mehr anfangen, erleben aber Glaubenserfahrungen auf Wallfahrten oder beim Pilgern.

Wie seht ihr das alles?

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