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Thema Evangelisch
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Wie wünscht ihr euch die Atmosphäre in einem Gottesdienst?

Wenn es nach mir geht, wünsche ich mir eine theozentrische Atmosphäre, d.h. Gott im Mittelpunkt. Es sollte übernatürlich, sakral, das Heilige erlebbar, Ehrfurcht, Andacht, Würde spürbar, Schönheit sinnlich wahrnehmbar und eine Atmosphäre des Gebets (nicht nur im Gottesdienst, auch schon kurz vor- und nachher überhaupt in der Kirche) vorhanden sein .

Dazu helfen am ehesten Stille, Ruhe, jeder ist für sich eher nach innen gekehrt und ernst.

Eine Kontinuität zwischen Früher und Heute sollte erkennbar sein, indem vieles einfach gleichbleibt. Sowie die weltweite Verbindung, die durch eine einheitliche Kirchensprache in allen Ländern geschaffen wird.

Hilfreich ist es auch, die vorgesehenen Ehrbezeugungen vor dem Tabernakel und dem Altar zu machen und beim Beten viel zu knien.

Musikalisch passen dazu Gregorianik, traditionelle Musik, Orgel, Gesang, welcher die Anbetung fördert, und ein Priester, der die wichtigsten Gebete singt.

Eine ansprechende Predigt (Christus darin zentral und die Arbeit an sich selbst sowie neue Denkanstöße und Zuspruch) wären wünschenswert.

Liturgische Kleidung für alle Aktiven (Priester, Ministranten, Lektoren, Chor) sollte sein.

Die Kommunion sollte als Mundkommunion und kniend und vom Priester selber gespendet werden und nach der Kommunion sollte noch genug Zeit/ Stille für eigenes Gebet sein.

Der Priester sollte als Privatperson zurücktreten und keine persönl Begrüßung/ Verabschiedung machen. Beim Priester sollten persönliche Frömmigkeit, theologische Bildung und Herzensfreundlichkeit wichtiger sein als seine Fähigkeiten zu Gemeindeleitung, Aktionismus und Verwaltung.

was anderes ist mir für den Gottesdienst wichtiger 50%
auf den Menschen ausgerichtet, vor allem Wohlfühlen 27%
auf Gott ausgerichtet, vor allem Gebet 22%
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mündliches Abi : Maria-Mutter Jesu, in der evangelischen Kirche unterschätzt?

Hallo alle zusammen, schon mal danke im Voraus!

Ich habe nächste Woche mein mündliches Abi in Religion über die Fragestellung, ob Maria, die Mutter Jesu in der evangelischen Kirche unterschätzt ist. Ich habe jetzt viele Quelle gesammelt und mich gut informiert, aber mein Problem ist, dass ich es einfach nicht auf die Reihe bekomme eine sinnvolle Gliederung für den Vortrag (10 min) zu finden. Eine grobe Idee ist die Folgende:

 1) Maria in den christlichen Schriften (Fakten, Geschichten, wer ist sie?)

2) Bedeutung der Maria in der evangelischen Kirche (Luther, keine Verehrung, etc)

3) Bedeutung der Maria in der katholischen Kirche- Mariologie (Dogma, Jungfrau, ohne Erbsünde etc)

4) Kritik an der Mariologie (Vergötzung, Gleichstellung mit Gott)

5) Fazit

Allerdings fehlt jetzt ein Punkt in dem ich die positive Seite des Marienglaubens und der Besonderheiten ihrer Person einbeziehe. Hat jemand eine bessere Idee für die Gliederung , die auch diesen Aspekt enthält?

Außerdem bin ich mir total unsicher wie viel ich von der Mariologie der katholischen Kirche einbeziehen soll, ich halte den Vortrag nämlich im evangelischen Unterricht. Das heißt auch, dass die Prüferin evangelisch ist, deshalb wäre es schlauer im Fazit eher zu sagen, dass sie nicht unterschätzt ist, oder was meint ihr?

DANKE!!!!!

Religion Schule Jesus Christentum Abitur evangelisch evangelische Kirche katholische Kirche Maria GOTTESmutter Hl Maria
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Position der Evang. Frauen zu Organspende?

Hallo Liebe Community,

ich habe vorhin mich ein wenig über das Thema Organspende erkundigt und bin auf einem Artikel gestoßen. Den folgenden Ausschnitt habe ich nicht verstanden:

"Die Evangelischen Frauen in Deutschland haben in einem Positionspapier zudem das Hirntodkriterium kritisch beleuchtet. Nur Menschen, bei denen dieser diagnostiziert wurde, sind zur Spende zugelassen. Ein Menschenbild, das das Individuum auf seine Hirnfunktion beschränke, sei aus christlicher Perspektive mindestens bedenklich, meinen dazu die Evangelischen Frauen. Alle Menschen seien mit einer „unverlierbaren Würde“ ausgestattet, „unabhängig von ihrer körperlichen Verfasstheit und ihren Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das heißt: Nicht die Hirnleistung macht uns zu Menschen, sondern die Beziehung Gottes.“ Niemals könne der Körper als „recycelbare Materie“ verstanden werden, die „zerlegt“ oder „konserviert“ werden solle."

Ich verstehe nicht so genau weshalb die Evangelische Frauen kritisch zu der Aussage stehen, dass das Menschenbild sich auf die Hirnfunktion beschränkt. Wenn "Die Beziehung zu Gottes" uns zu Menschen macht, was heißt es dann für die Organspende?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Grüße

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Ist das alte Testament für Christen vollständig gültig?

Ich stelle die Frage, weil ich immer wieder erlebe, dass das alte Testament scheinbar zu einem Do-It-Yourself-Buch geworden ist. Man sucht sich das aus, was einem passt, der Rest ist einfach ungültig, "weil Jesus Christus den Bund erneuert hat".

Frage ich z. B. Christen, warum sie Schweinefleisch aßen (3. Mose, 11, 7), antworten sie, dass durch Jesus Christus eh die Gesetze des Alten Testament keine Gültigkeit haben. Frage ich dieselben, was sie von Selbstmord halten, zitieren sie mir "du sollst nicht töten" (2. Mose, 20, 3). Zum Thema anti-homosexuelle Stellen in der Bibel (3.Mose 18, 22): "Sind veraltet, das neue Testament überwiegt durch Jesus Liebe". Zum Thema Ursprung der Welt: Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen. (1. Mose, 1)

Was denn nun? Gilt alles oder nichts? Kann man sich das jetzt aussuchen?

Bei meinen Recherchen habe ich folgende Argumente gefunden:

"Denn Christus ist das Ende des Gesetzes" (Röm 10,4). => (Unerneuerte) Gesetze des AT haben keine Gültigkeit mehr für Christen. Denn er ist mit Christus gestorben.

"Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz. (Johannes, 7)" => Jesus legitimiert die Gesetze des AT als gottgegeben. D. h. wir müssen alle Gesetze akzeptieren und befolgen.

Was jetzt? Römerbrief? Evangelium? Oder gehe ich wie andere mit einem Edding durch die Bibel und streiche das, was mir nicht passt, und erkenne den Rest als heilig?

Wie man sieht, brauche ich Hilfe. Danke.

(Ja, ich weiß, mir ist geholfen, wenn ich die gesamte Bibel als falsch anerkenne, die Möglichkeit kenne ich, muss nicht erwähnt werden.)

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Der Freie Wille - Nur eine Illusion?

Hallo Community, ich habe eben dieses Video auf YouTube gefunden. Es ist schon etwas älter aber ich habe es trotzdem kommentiert. https://www.youtube.com/watch?v=yxLlUJ0QMnQ

Es hanelt sich um einen Prüfungsvortrag zum Thema aus der Überschrift.

Hier mein Kommentar:

Eine schöne Präsentation. Gut argumentiert und schlüssig.

Meiner Meinung nach hätte da aber noch eine detaillierte Definition kommen müssen. Was genau ist der "Freie Wille"?"Frei", das heißt ja unhabhängig, ohne äußere Einflüsse und Zwänge. Somit ist doch aber jede logische, rationale Entscheidung nicht frei, da sie immer von Grundlagen ausgeht, die nicht aus dem selbst kamen, sondern von außen. Eine Aktion erfordert eine Reaktion. Und diese ist mehr oder weniger zwanghaft. Wäre sie das nicht, würde sie nicht gemacht werden. Alles hat eine Ursache, oder einen Ursachenkomplex, ist also nicht frei, zufällig.

Das gleiche gillt für scheinbar irrationale, emotionale Entscheidungen. Sie sind alle Reaktionen auf Einflüsse.

Eine Außnahme bildet hier das zeitgleiche harmonische Interagieren, was nicht nach einem Aktions-Reaktions-Schema verläuft, sondern Ursache und Wirkung nicht trennt, sondern die Situation ganzheitlich betrachtet und sich selbst als Teil. Es kommt also zu intuitivem Handeln. Doch woher kommt die Intuition? Aus dem Sein, oder religiös betrachtet, von Gott. Ein Mensch, von Gott getrennt betrachtet, hat also somit keinen Freien willen.

Jetzt würde ich gerne eine andere Meinung dazu einholen, da ich sie unter dem Video wohl nicht mehr bekommen werde, da es so alt ist.

Wie seht ihr das? Würde mich über eine kurze aber auch gerne ausführliche Bewertung und Argumentation freuen.

Religion evangelisch freier wille Freiheit Gott Illusion Philosophie Philosophie und Gesellschaft
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Christen: was ist für euch der "Heilige Geist"?

Hallo :)

Mich würde einfach mal interessieren, was ihr unter dem Begriff "Heiliger Geist" versteht. Denn es gibt ja dazu durchaus verschiedene Interpretationen.

Schon im Judentum ist die Rede vom "Wind" oder "Atem Gottes", womit nach christlicher Mehrheitsmeinung der Heilige Geist gemeint ist. Dieser nimmt im Judentum aber eine andere Rolle ein, als in der christlichen Theologie: er wird als eine göttliche Kraft oder Vollmacht dargestellt, die besonders gläubigen Menschen gewährt werden kann.

Die meisten christlichen Konfessionen sehen im Heiligen Geist einen der drei Aspekte Gottes in der Trinität. Er kann (und soll) von Gläubigen angebetet werden. Er wird (ähnlich wie im Judentum) gläubigen Menschen gewährt, um ihnen spirituelle Kraft, Verständnis und Autorität zu verleihen. Laut Jesus' Aussagen im Johannesevangelium dient er als Beistand und Ratgeber.

Manche Glaubensgemeinschaften (wie z.B. die Zeugen Jehovas) lehnen die Trinität allerdings ab, und weigern sich daher auch, den Heiligen Geist anzubeten, da dieser in ihren Augen eher ein göttliches Geschenk, eine Energieform ist.

Welche Meinung habt ihr dazu? Was bedeutet für euch der "Heilige Geist"? Ist er für euch eine spirituelle Gottesform, eine göttliche Kraft, oder vielleicht etwas ganz anderes?

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