Würdet ihr sagen, dass sich die aktuelle, generell sehr pessimistische Stimmung auch auf die Gottesdienste überträgt?

Wir waren gerade z.B. in einem Gottesdienst für die Ukraine. Und naja, ich finde, wenn man aus dem Gottesdienst niedergeschlagener rauskommt als man rein geht, finde ich dass der Gottesdienst eigentlich nicht so gelungen war.

Den letzten wirklich kraftvollen, aufbauenden Gottesdienst, den ich erlebt habe, war eigentlich im Sommer im Urlaub am Rhein. (Zwischen Rüdesheim und Bonn).

Vielleicht ist es ja auch nur ein Phänomen in unserem Bistum, vielleicht sieht es in anderen Teilen Deutschlands ja anders aus.

Dass es natürlich Unterschiede im Kirchenjahr gibt, ist mir klar. Dass am Aschermittwoch kein Te Deum mit Glocken und Fanfaren kommt, ist mir auch klar.

Aber man sollte in einem Gottesdienst doch auch immer die christliche Hoffnung spüren. Die frohe Botschaft.

Momentan finde ich bei uns viele Gottesdienste so ein bisschen Beamten-mäßig. Ja, alle Punkte ordentlich abgehakt, aber auch nicht mehr.

Das fängt schon bei den Liedern an. Alles so uninspirierte Lieder, wo Melodie und Text kaum im Ohr bleiben. Ich wüsste jetzt z.B. nicht mehr, was wir gerade im Gottesdienst für Lieder gesungen haben. Und dann die Orgel... Vor den lauten Registern scheint man regelrecht Angst zu haben. Selbst an Weihnachten war es so ein: "Naja, mir warn halt in der Kirch."

Ich hab manchmal das Gefühl, viele Pfarrer haben ein schlechtes Gewissen, aufgrund der generellen Situation; Corona, usw. einen kraftvollen Gottesdienst zu machen und stattdessen macht man nen Gottesdienst "auf halbe Kraft".

Ich möcht jetzt auch gar nicht an Kleinigkeiten herum-mäkeln. Ich will nicht jammern. Aber wenn der Gottesdienst mich eher "entlädt" als dass er mich "auflädt", läuft, finde ich, etwas falsch. Und das ist auch nicht nur ein Problem von einem Pfarrer, denn ich war an mehreren Orten.

Wie ist das bei euch? Und in welchem Bistum wohnt ihr?

Religion, Kirche, Menschen, Deutschland, Gottesdienst, katholisch, Römisch-katholisch, Heilige Messe
Was soll ich tun?

Guten Morgen!

Diese Frage richtet sich NUR an Christen und bevor ich irgendwelche Antworten von Atheisten bekomme, die sagen, dass man sich nichts von einem Gott vorschreiben soll: Das ist eure Meinung, ich habe eine ganz andere, also lasst diese Antworten.

Nun zu meiner Frage bzw. meinem Problem:

Ich bin Christin, genauer gesagt bin ich katholisch, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich mich immer weiter von Gott entferne. Ich möchte nicht immer weiter den Draht zu ihm verlieren, ich möchte näher zu ihm rücken, mehr das Gefühl bekommen, dass er ganz nah bei mir ist und ich ganz nah bei ihm.

Ich begehe immer wieder die gleiche Sünde, nämlich Selbstbefriedigung. Immer nachdem ich es getan habe, schäme ich mich und bereue es extremst, aber trotzdem kommt es immer wieder dazu, obwohl ich sage, dass ich es nicht mehr tun werde. Immer wieder kommen die Gedanken kurz davor, dass doch gar nicht schlimm ist und dass ich nun mal in der Pubertät bin (bin 14), aber danach merke ich, dass das doch totaler Quatsch war und ich wieder darauf reingefallen bin. Das ist übrigens gerade wieder passiert und ich bin einfach am verzweifeln, was soll ich tun???

Was kann ich tun, damit ich endlich damit aufhöre und was kann ich tun, um einen Weg zu finden, der mich näher zu Gott bringt?

Ich danke Euch und wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!!

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Einige Fragen zur Apostelgeschichte?

Apg 8, 14 "Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. 15 Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. 16 Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17 Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist."

Wie kann es sein, dass die Samariter die Taufe, so wie Jesus sie wollte, kannten, aber von Pfingsten und dem Hl. Geist nichts wussten? Getauft wurde mit der christlichen Taufe doch erst nach Pfingsten.

Apg 15, 19 "Darum meine ich, dass man die von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht beschweren soll, 20 sondern ihnen schreibe, dass sie sich enthalten sollen von Befleckung durch Götzen und von Unzucht und vom Erstickten und vom Blut. "

Gelten diese 4 Regeln heute immer noch oder gibt es ein Dokument, in dem diese Regeln aufgehoben wurden?

Apg 16, 27 Als aber der Kerkermeister aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 28 Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! 29 Der aber forderte ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. 30 Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! 32 Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. 33 Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen 34 und führte sie in sein Haus und bereitete ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war."

Heißt das, dass auch Erwachsene gar nicht nach ihrem Glauben vor der Taufe gefragt wurden, sondern man ließ sie einfach mit-taufen?

Apg 23,11 "In der folgenden Nacht aber stand der Herr bei ihm und sprach: Sei getrost! Denn wie du für mich in Jerusalem Zeuge warst, so musst du auch in Rom Zeuge sein."

Ist das dann eine zweite Christuserscheinung, die Paulus nach der anfänglichen, wo er blind wurde, hatte?

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