Warum halten viele ihr Haus nicht in Schuss bzw. renovieren nie etwas ?

Oft stehen alte Häuser leer, weil sich niemand aufbürden möchte, diese Häuser komplett zu sanieren. Manchmal wurden Häuser in den 60ern gebaut und seitdem nichts mehr daran gemacht.

Deshalb bin ich meinem Opa dankbar, dass er eigentlich ständig irgendwas am Haus gemacht hat. Es war nie eine riesige Sanierung, wo alles auf einmal gemacht wurde, sondern es wurde immer Stück für Stück irgendwas gemacht.

Das Haus wurde um 1956 gebaut und steht heute da wie eine eins. Moderne Dämmung, moderne Heizung, usw. 2011 wurde es zuletzt neu verputzt und gedeckt. Auch die Einrichtung ist einigermaßen modern. Zuletzt wurde im vergangenen Jahr das Treppenhaus erneuert.

Ich mein, natürlich kostet das Geld und ist aufwendig. Aber ich finde, lieber so nach und nach immer mal was erneuern, anstatt 60 Jahre lang überhaupt nichts zu tun und dann den nachfolgenden Generationen die komplette Sanierung aufzubürden.

Die Quittung kommt ja jetzt langsam. Manche alte Heizungen dürfen nicht mehr betrieben werden, usw. Manche Hausbesitzer werden jetzt vom Staat aus Umwelt-Gründen gezwungen, sämtliche Sachen zu überholen und zu erneuern. Natürlich ist das oft hart, aber man hätte dem durch vernünftige Investitionen vorbeugen können.

Als damals das Gas verlegt wurde, hat mein Opa nicht lange gefackelt, da wurde die alte Ölheizung raus geschmissen und eine moderne Gasheizung eingebaut. Das war damals gewiss teuer. Aber die, die damals das Geld nicht aufbringen wollten, machen jetzt ein langes Gesicht, wenn sie jetzt staatlich verordnet bekommen, dass ihre alte Ölheizung so nicht mehr betrieben werden darf.

Also ich meine: Wir geben eigentlich ständig irgendwie Geld fürs Haus aus. Nie viel auf einmal, aber immer etwas. Oder man kann 60 Jahre lang gar nichts machen und dann muss alles auf einen Schlag gemacht werden.

Versteht ihr, was ich sagen will? Was denkt ihr darüber?

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Findet ihr, dass der Mensch wirklich tief in den Weltraum eindringen sollte / Mission von Elon Musk?

Wir haben gerade die Satelliten von Elon Musk über unseren Garten fliegen sehen. Eine ganze Reihe von Leuchtpunkten am Himmel, wie eine Perlenkette. Irgendwie ist das zwar cool, aber irgendwie macht es mir auch Angst.

Mein Bruder hat es dann ausgesprochen: "Also irgendwie geht mir das alles zu schnell."

Unzählige Satelliten im Weltraum, die uns den Anfang der Welt erklären sollen. Vielleicht ist es ja besser, wir wissen das alles gar nicht so genau.

Oder die geplante Zivile Raumfahrten als Ausflug. Irgendwie will ich das alles nicht haben. Nachdem wir die Erde zu betoniert, bebaut und ausgeraubt haben, machen wir im Weltraum weiter?

Diese Aktion soll desweiteren Informationen darüber liefern, ob es andere besiedelbare Planeten gibt. Auch das ist so ein Thema, das mir Angst macht.

Wir beuten unseren Planeten aus und dann siedeln wir halt um auf nen anderen Planeten, oder wie?

Ich finde, unser Platz ist hier auf der Erde und wir sollten versuchen mit dieser Erde so gut wie es geht, umzugehen.

Ich finde es auch nicht gut, dass Elon Musk anscheinend ins All schießen kann, was immer er will. Als diese ganzen Satelliten über mich flogen, kam mir schon der Gedanke, was, wenn die eines Tages als Waffe genutzt werden.

Schon viele Leute haben in ihrem Größenwahn geglaubt, alles richtig zu machen und das Beste für diese Welt zu sein. Ich persönlich sehe Elon Musk als eine solche Person an. Seitdem er seinen Sohn einen Roboter-Namen gegeben hat, ist der bei mir durch.

Ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Elon Musk liefert aber genug offizielle Ideen und Aussagen, dass ich eine gewisse Angst vor ihm habe und ihm gefährlichen Größenwahn attestiere. Er selbst duldet ja keinerlei Kritik gegen sich.

Aber wie seht ihr das alles?

Erde, Menschen, Politik, Gesellschaft, Weltall, Weltraum, Elon Musk, Philosophie und Gesellschaft
Hatten die Menschen früher noch kein ethisches Gefühl für Gut und Böse?

Dass heutzutage Küken geschreddert werden, usw. ist ja schlimm genug, aber wenn ich manchmal sehe, was früher so abging, da schüttelt es mich echt manchmal.

So wurden zum Beispiel teilweise bis ins 19 Jhd. kleine Jungs im Grundschulalter gezwungen, von innen die Schornsteine hochzuklettern, um diese zu reinigen und damit die sich auch ja anstrengten, wurde unten Feuer angemacht (daher auch das Sprichwort: Feuer unterm Hintern machen) und wenn die Jungen abgestürzt sind, hat man ihre leblosen Körper einfach direkt im Ofen verbrennen lassen.

Oder Kinder, die bis ins 20 Jhd. hinein in der Schweiz als Sklaven für Bauern verkauft wurden, da oft hungern und schuften mussten und nicht selten von wütenden Bauern tot geprügelt wurden.

Oder wenn Familien früher keine weiteren Kinder mehr haben wollten, hat das Neugeborene halt einfach verrecken lassen.

Wenn man sich mal anschaut, was gerade auf dem Land früher oft so abging, manchmal würde man am liebsten kotzen.

Im frühen Mittelalter wurden in manchen Stämmen die Erstgeborenen getötet, in ein tiefes Loch geschmissen und darüber hat man dann die Kochstelle errichtet - aus Aberglauben.

Ich mein, der Holocaust war wesentlich schlimmer. Aber da gab es Leute, die dagegen protestiert haben. Die zivilisierte Welt hat es als Verbrechen empfunden.

Bei den anderen genannten Sachen hat sich niemand dran gestört. Es war Alltag. Es war ganz normal.

Und ich frage mich manchmal, gab es damals noch kein ethisches Denken? Hatte man noch kein Gefühl von Gut und Böse? Ich selbst hätte ja schon ein schlechtes Gewissen, ein Kaninchen zu schießen.

Kinder, Verhalten, Geschichte, Menschen, Gesellschaft, Moral, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
Mein Vater erklärt mir nie etwas über das Haus und wenn ich ihn was frage, ist er immer gleich genervt?

Mein Vater sagt mir immer wieder, dass ich irgendwann mal alles am Haus machen muss. Nur, er selbst erklärt mir nie was und wenn ich ihn was frage, ist er nach kurzer Zeit immer gleich schon genervt.

Zum Beispiel haben wir riesige Zisternen im Garten. Ich habe mich schon gewundert, warum sich deren Wasserstand (im Keller ist eine Anzeige) eigentlich nie verändert. Jetzt hat der Papa mir erzählt, dass die Zisternen überhaupt nicht angeschlossen sind und wenn ich draußen den Gartenschlauch anmache, kommt nur Frischwasser raus. Wenn ich wissen will, warum das so ist, weil dann sind die Zisternen doch eigentlich komplett nutzlos, dann heißt es nur: "Ach, so halt!"

Und manchmal hab ich das Gefühl, dass er viele Sachen selbst überhaupt nicht weiß. Er weiß zum Beispiel nichts davon, dass bei der Oma der Schornsteinfeger kommt. Er hat gesagt, der kommt nicht. Aber die Oma hat doch einen Kachelofen, da muss doch ein Schornsteinfeger kommen. Dann wird halt schon einer kommen, hat er nur gemeint.

Oder ich lese überall, dass das Warmwasser mindestens bis 55 Grad warm werden soll. Bei uns ist das Warmwasser allerdings nur auf 52 Grad eingestellt. Wenn ich ihn danach frage, sagt er, es ist halt so, wies ist.

Nach mehr als drei Fragen, sagt er dann immer, ich soll doch nicht so kindisch sein. Aber ER sagt ja ständig, dass ich das alles irgendwann übernehmen muss, dafür muss ich doch aber wissen, wie alles funktioniert. Aber das erklärt er mir nicht bzw. gibt nur Antworten, die überhaupt nicht zufriedenstellend sind.

WARUM ist der Kamin im Keller nicht angemeldet, obwohl er regelmäßig an ist und wieso sagt der Schornsteinfeger nichts dagegen, obwohl er das doch sieht?

WARUM ist bei uns das Warmwasser 3 Grad kälter als gesetzlich vorgeschrieben? Spart das Geld? Und warum sagt der Heinzungsinstallateur nie etwas deswegen? Gibt es da Ausnahmen? Keine Ahnung, er sagts mir ja nicht.

Wie oft und wo schüttet man eigentlich Wasser in der Heizung nach und wie werden sie entlüftet?

Auf solche Fragen kriege ich immer nur knappe, genervte Antworten.

Wieso ist das so? Habt ihr das auch erlebt? Wie ist es bei euch?

Ich kann mir doch auch nicht alles bei googeln. Und wie sollte ich das denn machen, wenn es kein Internet gäbe?

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Ich würde es immer gerne jedem Recht machen?

Jetzt habe ich zum Beispiel gerade einen Artikel gelesen, wie drastisch das Insektensterben in Deutschland ist und wie schlimm die Auswirkungen des Insektensterbens für die Menschheit sind. Im Artikel hieß es, viele Gartenbesitzer seien Schuld daran, weil sie zu wenig heimische Blumen im Garten haben.

Also möchte ich natürlich etwas für die Insekten tun. Allerdings hatten wir vor ein paar Jahren schonmal in unserem Beet eine Schmetterlings- und Bienenwiese angesäht, mussten sie aber nach ein paar Wochen Blüte wieder raus reißen, weil es meiner Oma überhaupt nicht gefallen hat und sie auch Beschwerden aus der Nachbarschaft deswegen bekommen hatte. Und mit meiner Oma möchte ich es mir natürlich auch nicht verderben.

Wenn meine Oma mal tot ist, dann kann ich unseren Garten umweltfreundlich gestalten, vorher geht es halt nicht. Aber bis dahin ist es für die Insekten vermutlich schon zu spät. Aber ich möchte ja auf der anderen Seite auch nicht, dass meine Oma früh stirbt.

Aber meine Oma sieht nunmal alles, was nicht direkt Zierblume ist als Unkraut an und möchte es weg haben. Die Sonnenblumen vor ein paar Jahren hat sie zwar stillschweigend hingenommen, aber gefallen haben sie ihr nicht. Wir hatten da schon so manchen Streit, aber es ist halt ihr Garten und sie will kein "Unkraut" in ihrem Garten.

Das heißt aber, dass wir selbst zu den Leuten gehören, die daran Schuld sind, dass die Bienen sterben.

Und so drehen sich meine Gedanken dann immer im Kreis. Und das jetzt nur bei diesem einen Beispiel. Irgendwie möchte ich es immer jedem Recht machen und dreh mich dann immer im Teufelskreis.

Das nervt mich.

Geht euch das auch so? Was kann man dagegen machen?

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Freunde sitzen nachmittags zu Hause und sind neidisch, weil ich Ausflüge mit meinem Bruder mache?

Ich mache halt mit meinem Bruder in letzter Zeit viele Ausflüge. Ich habe seit Februar den Führerschein, dann lag ja noch ewig Schnee, da konnte man nicht so viel fahren und deswegen nutze ich es halt momentan aus, wenn ich Zeit habe und fahre viel herum.

Vor zwei Wochen war ich mit meinem Bruder bei einer Burg, dann waren wir mal an einem Berg, dann sind wir mal eine lange Strecke an den Rhein gefahren, dann waren wir wieder mal bei einer Burg, heute waren wir an einem See. War jetzt innerhalb von drei Wochen schon einiges, aber jetzt auch nicht übermäßig.

Und vorallem: Es kostet ja nichts. Klar, der Diesel kostet, aber sonst geben wir kein Geld aus. Dann nehmen wir halt Picknick mit.

Nur jetzt bekomme ich von Bekannten so Nachrichten über Instagram, ob ich denn nix zu tun hätte oder ob es mir zu gut ginge. Ich hab meistens bis 15 oder 16 Uhr Vorlesung und dann machen wir halt, je nach Wetter, etwas. Es ist ja bis 21 Uhr hell. Meine Freunde haben auch ab 15 Uhr Feierabend. Wenn die wollten, könnten die da auch noch was machen. Ich kann absolut verstehen, wenn die nach dem Tag in der Firma müde sind. Aber wenn sie wollten, könnten sie noch was machen.

Und vorallem: Ich weiß noch, als mein bester Freund damals den Führerschein hatte, da hat der aber extrem die Kilometer geschrubbt. Da ist der in der Woche paar mal nach Frankfurt hin und zurück oder nach Würzburg hin und zurück. So weit fahre ich ja gar nicht weg. Aber auch deswegen kann ich nicht verstehen, warum jetzt über mich gemault wird, weil er hat es damals genauso gemacht.

Auto, Ausflug, Verhalten, Freundschaft, Menschen, Jugendliche, Gesellschaft, Jungs, Neid