Geht so

Ich finde ihn soweit in Ordnung. Den Staffkapitän mag ich aber eigentlich mehr.

Insgesamt finde ich es schade, dass das Traumschiff immer mehr zu Comedy wird. Habe wiedermal alte Filme geschaut, da war noch deutlich mehr Spannung und auch Größen wie Otto Sander an Bord.

Das Traumschiff ist eigentlich eine Marke, die auch bei vielen Jüngeren bekannt und beliebt ist. Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit und Aufwand könnte man mehr herausholen.

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Es geht weniger um ein nicht glauben können, sondern um ein nicht glauben wollen. Es passt nicht in ihr Weltbild. Da der Holocaust ja eine große Mahnung gegen Ausgrenzung ist, müssen ihn ja die Personen relativieren, die genau für Ausgrenzung und Seperation sind.

Diese Menschen machen auch Klimmzüge, um den Nazis einen kommunistischen Hintergrund anzudichten, um die eigene rechte Gesinnung in Schutz zu nehmen.

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Ich finde, man muss hier differenzieren und ich kann natürlich nur über die katholische Religion sprechen.

Homosexuellen Menschen ist die Kirche nicht feindlich gegenüber eingestellt. Und ein guter Priester forscht auch nicht nach, mit wem Du so ins Bett gehst. Leider kommt es, besonders in anderen Ländern, manchmal vor, dass sich Priester herablassend über Homosexuelle äußern, aber dies liegt dann oft daran, dass sie zu Härte und Machohaftigkeit erzogen wurden. Diese Männer haben nicht verstanden, dass Jesus ja gerade kein hartherziger Macho war.

Nun muss man aber auch nochmal unterscheiden zwischen homosexuellen Menschen und der LGTBQ+ - Bewegung, denn dies ist keinesfalls deckungsgleich und es gibt auch viele Homosexuelle, die sich mit dieser Bewegung nicht identifizieren können.

Wenn z.B. am Christopher Street Day Männer in Latex-Reizwäsche sich öffentlich auspeitschen oder gar nackt herumlaufen, dann ist das mit der christlichen Moral nicht wirklich vereinbar.

Nacktheit ist keine Sünde, aber wenn es aus einem Fetisch geschieht oder um einfach Aufmerksamkeit zu bekommen, ist es nicht gut. Wenn man in der Sauna oder am Strand ist, ist es natürlich etwas anderes.

Ich trage z.B. gern kurze Shorts. Aber es ist ja was anderes, ob ich die beim Wandern in den Bergen trage oder in einem vornehmen Restaurant.

Und so kommt es eben immer auch darauf an, welche Intentionen hinter etwas stecken und wie etwas ausgelebt wird. Wenn sich zwei Jungs am Badesee unterm Baum küssen, wird vermutlich kein vernünftiger Priester deshalb etwas tun. Wenn sie es in Reizwäsche auf dem Marktplatz tun, ist es etwas anderes.

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Nach einem langen Winter empfindest Du 15 Grad als sehr warm. Nach einem heißen Sommer mit Hitzewellen von bis zu 40 Grad, frierst Du bei 18 Grad.

Auf den Kanaren z.B. lassen Eltern ihre Kinder bei 20 Grad nicht mehr freizügig raus.

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Beten kann man immer zu jeder Gelegenheit.

Man sollte allerdings auch nicht ein zu verkrampftes Verhältnis zur Sexualität entwickeln. Es gibt den Wert und das Ideal, dass man es nicht tut. Allerdings, immer wieder geschieht es, dass wir Ideale nicht einhalten können und dafür sollten wir uns nicht fertig machen. Und wenn wir 100 Mal fallen, fängt Gott uns 100 Mal auf.

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Da man natürlich nicht weiß, an welchem Tag genau Jesus geboren wurde hat man ein Datum gewählt, das die Symbolik unterstreicht. Das Licht kommt in die Welt.

Aber das ändert ja nichts daran, dass das, was wir da begehen, für das Christentum wichtig ist.

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Aber wenn ich es richtig verstanden habe, darf ich als Christin nicht in eine Shishabar, in Clubs oder weltliche Musik hören

Das klingt eher nach einer evangelikalen Freikirche. In der EKD oder der katholischen Kirche ist das kein Problem.

In der katholischen Kirche heißt es im II. Vatikanischen Konzil, dass es keine katholische Kultur gibt. Es gibt also auch keine unkatholische Kultur und so ist es dir unbenommen, welche Musik Du hörst oder ob Du in eine Shisha-Bar gehst. (Auch, wenn es natürlich ungesund ist.)

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Es gibt verschiedene Richtungen im Christentum. In manchen Gruppen lehrt man den sog. Determinismus und glaubt, dass das Leben mehr oder weniger von Gott vorherbestimmt ist. Manche Menschen sind im Besitz der Gnade und sind erwählt für den Himmel und manche Menschen nicht. Man glaubt in manchen Gruppen, dass sich diese Erwähltheit eben auch an alltäglichen Situationen wie Erfolg in Beruf und Familie zeigt.

In der katholischen Kirche betont man dagegen den freien Willen des Menschen. Es ist also nicht vorherbestimmt, sondern wir können uns zu unserem Leben frei verhalten und müssen dann ggf. Konsequenzen tragen. Wir würden also eher nicht sagen, dass Menschen füreinander "bestimmt" sind, denn dies würde ja dem freien Willen widersprechen.

Es kann allerdings, vorallem in der Volksfrömmigkeit, ein Akt der Entlastung sein, die Dinge in Gottes Hand zu legen und sich im Glauben von ihm gewissermaßen lenken zu lassen. Dass man die Dinge also quasi auf sich zukommen lässt und nicht alles kompliziert durchdenkt und rechtfertigt. Dies beschreibt auch das Lied "Wenn der Herrgott net will, nützt es gar nichts".

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So genau kann ich das nicht sagen.

Als allerdings die mehrstimmige Kirchenmusik aufgekommen ist, hatte man in der Kirche starke Vorbehalte gegen sie. Daraus kann man schließen, dass die vorherige Musik einstimmig war.

Aber bestimmt gibt es noch andere Möglichkeiten.

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Wenn Du eine Hausarbeit über das Schisma zwischen Orthodox und Katholisch schreibst, sollte dann nicht diese Thematik in fast jeder Grundlagenliteratur behandelt werden?

Das Forum hier kannst Du ja nicht als Quelle angeben.

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Über unsere Sünden wird von Gott nach unserem Tod gerichtet werden. Das, woran Du denkst, ist der Tun-Ergehen-Zusammenhang. Also dass man etwas schlechtes tut und einem dann schlechte Sachen passieren. Das wird aber bereits im Buch Hiob kritisiert. Hiob muss leiden, obwohl er nichts böses getan hat und muss erkennen, dass es einen Tun-Ergehen-Zusammenhang nicht gibt.

Natürlich fragen wir uns bei Leid: 'Warum gerade ich? Hab ich etwas falsch gemacht?' Solche Fragen sind menschlich. Aber wir Christen glauben nicht an Karma und sollten deshalb vorsichtig mit solchen Fragen umgehen.

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Jeder Mensch kann an einem katholischen Gottesdienst teilnehmen. Die Kommunion empfangen dürfen nur Katholiken (, die nicht in schwerer Sünde leben).

In der frühen Kirche war es so, dass Katechumenen nur den Wortgottesdienst mitfeiern durften. Heute ist das nicht mehr so. Es kann ja auch jeder einen Gottesdienst im Fernsehen schauen zum Beispiel.

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Es geht vorallem darum, was will uns diese Erzählung bzw. diese Glaubensaussage sagen?

Es geht darum, dass das Heil dieser Welt eben nicht von dieser Welt stammt, sondern dass es den Menschen geschenkt wurde. Nur ein solcher konnte die Menschen retten, der ja selbst nicht von der Sünde belastet war.

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Jeder kann katholisch werden.

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Für Leonardo Boff ist ein Sakrament etwas, womit man besondere Erinnerungen verbindet. Ein Gegensatz, der symbolisch aufgeladen ist und der einem ein bestimmtes Wohlempfinden bereitet. Z.B. ein Becher aus Kindheitstagen, ein interessanter Zeitungsartikel oder eben auch eine alte Zigarette des Vaters.

Ich sehe Boffs Ansatz kritisch, da er in meinen Augen den Gnadencharakter der Sakramente und damit ihre Wirkung völlig außen vor lässt und sich allein auf psychologische Weise darauf einlässt.

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Es gibt eine Vielzahl von Gründen.

Die Aufklärung war ja zunächst nichts schlechtes. Wissenschaftliche Entdeckungen haben unser Leben sehr bereichert. Allerdings hat es dazu geführt, dass viele Leute gedacht haben, man braucht nun keine Religion mehr, da es Empirie gibt. Die Empirie wurde also nicht als zusätzliche Deutung der Welt angesehen, sondern als Ersatz und Ablösung der Religion.

Dann ist es so, dass Atheisten, Kommunisten und auch Rechtsextreme (ohne sie alle in einen Topf zu werfen) seit Jahrzehnten Propaganda gegen die Kirche betreiben. So manches falsche Narrativ, das sich in den Köpfen der Menschen bis heute hält, stammt davon.

Desweiteren kam es im 19. Jhd. ausgelöst durch Säkularisierung und Kulturkampf zu einer Erstarrung der Kirche. Man wollte sich gegen die Moderne wehren und hat Änderungen prinzipiell abgelehnt, weswegen viele Generationen mit einem starren Regel-Konzept aufgewachsen ist und nicht mit persönlicher, dynamischer Gottesbegegnung in der Kirche. Das änderte sich erst wieder ab dem letzten Konzil in den 60er Jahren.

Und besonders erschwerend ist natürlich der Missbrauchskandal in der Kirche, durch den viel Vertrauen verloren gegangen ist, da viele Priester sich so schrecklich an Menschen vergangen haben. Dadurch hat die Kirche ihre Glaubwürdigkeit verloren und dadurch hat auch die dahinterstehende Religion an Ansehen verloren.

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