So leicht kann man das gar nicht sagen. Vieles von dem, was Martin Luther früher gefordert hat, hat auch die katholische Kirche mittlerweile umgesetzt. (Betonung des Abendmahls, Volkssprache, mehr Laien-Beteilligung, usw.)

Trotzdem gibt es natürlich noch große Differenzen zwischen Katholisch und Evangelisch, etwa wenn es um das Verständnis der Gnade, der Eucharistie und der Kirche geht.

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Weil sie die Bibel wörtlich nehmen. Also muss das, was drin steht, stimmen.

Sie schauen nicht zuerst: Was steht denn drinn und kann das denn stimmen? Sondern sie sagen sich vorher, dass alles stimmt, schauen dann, was drin steht und überlegen sich dann, wie man das erklären kann. Und dann kommen die merkwürdigsten Theorien zu Stande.

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Man könnte die gleiche Frage für die generelle Beerdigung und für den Friedhof stellen.

Hier geht es um Pietät. Um Trauerbewältigung und Abschied. Würden wir uns wohl dabei fühlen, wenn unsere Toten in einer einfachen Holzkiste liegen? Wir möchten, dass es unsere Toten bequem haben.

Wir Ehren ja auch die Totenruhe, obwohl die Toten das nicht mehr mitbekommen.

Es gibt auch sehr viele Leute, die komplett dagegen sind, dass ihre Eltern verbrannt werden. Eben weil das auch ein großer psychologischer Schock ist.

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Es ist sinnvoll, sich im Gesetz auf Gott zu berufen.

"Der Staat lebt von Voraussetzungen, die er nicht schaffen kann", wie es heißt.

Wir berufen uns auf moralische Normen, die aber nicht der moderne Staat - der ja eine Erfindung des 19. Jhds ist, - geschaffen hat, sondern die grundgelegt wurden durch die ethischen Überzeugungen unsere Vorfahren.

Es ist schon richtig, dass unser heutiges Moralempfinden nicht aus der Bibel stammt, sondern eher aus der Zeit des Humanismus, aber auch Philosophen wie Kant waren ja keine Atheisten. Oft wird Humanismus und Glauben gegeneinander ausgespielt, dabei haben sie sich oft gegenseitig befruchtet. Im Spätbarock gab es z.B. auch in der Kirche viele Humanisten.

Es wäre also falsch zu sagen, das Christentum oder gar die Kirche hätten Einfluss auf unser heutiges Rechtsverständnis. Aber doch stark die griechische Philosophie, die Humanisten oder auch die amerikanischen Gründerväter, die aber alle keine Atheisten waren. Bei der Entstehung des deutschen Grundgesetzes haben die Kirchen aber tatsächlich mitgeholfen.

Es ist also durchaus richtig von der Verantwortung vor Gott und den Menschen zu sprechen

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Man muss hierzu näher die griechische Philosophie kennen, die das Christentum beeinflusst hat.

Platon sprach von der materiellen Welt (Physik) und von der immateriellen Welt (Metaphysik). GOTT ist Bestandteil dieser immateriellen - geistigen - Welt, wie auch der Himmel. Folglich kann man GOTT natürlich nicht physikalisch beweisen, weil er eben nicht Teil der Physik ist.

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Im Prinzip kann man sagen, Glauben ist der Glauben an etwas Gutes. Also etwas Positives.

Und Aberglauben ist der Glauben an etwas Böses bzw. die Angst vor den bösen Dingen. Also etwas Negatives. Die Menschen leiden dann ja oft auch unter ihren Ängsten vor Vampiren, Geistern, usw.

Während der Glaube also gute Gefühle auslöst, löst der Aberglaube Angst aus.

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Ist ganz interessant, ich habe mir eben Gedanken zu einem ähnlichen Thema gemacht.

Ich glaube, der Mensch braucht immer irgendetwas, dass er "anbeten" kann. Etwas, für das er lebt und dass ihm Sinn gibt.

Für die einen ist das die Kirche mit ihren Feiertagen, Wallfahrten und Festen.

In Ostdeutschland, wo der Glauben weniger verbreitet ist, ist viel Nationalismus vorhanden. Also der Staat wird zum hohen Ideal gemacht und es gibt nationalistische Rituale.

Für andere wiederum ist die Wirksamkeit der große Sinn mit all ihren Begriffen und Regeln.

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Also: Um das ganze hiermal etwas seriös zu gestalten:

Der Hauptkritikpunkt Luthers an der Kirche war der Ablasshandel. Dass man also gegen Geld seine Angehörigen aus dem Fegefeuer heraus kaufen kann. Mit diesem Geld wurde u.a. der Bau des Petersdoms finanziert.

Auch viele andere Theologen kritisierten den Ablasshandel. Bei Luther kam mit der Zeit weitere Kritik an der Kirche hinzu.

U.a. lehnte er es ab, dass es gute Taten braucht, um zum Heil zu gelangen, sondern dass allein der Glaube dazu ausreicht. Desweiteren lehnte Luther das Gnadenverständnis der katholischen Kirche ab. Laut katholischer Ansicht, kann die Gnade Gottes in uns Menschen wirken und uns zu besseren Menschen machen, laut Luther funktioniert das nicht, sodass wir auf die Gnade von außerhalb angewiesen sind und die Gnade nur außerhalb von uns wirkt. Diese Gnade von außen ist die Kreuzigung Jesu Christi, die wir glaubend annehmen müssen.

Bekanntlich zerstritten sich Luther und die Kirche sehr, sodass Luther mit der Zeit immer mehr ablehnte, was die Kirche lehrte. Z.B. das Hl. Messopfer oder die übertriebene Heiligenverehrung. (Zu Luthers Zeiten gab es für fast alles irgendeinen Schutzheiligen, dem Opfer- und Dankgaben dargebracht wurden.)

Insgesamt war Luther aber sehr vom katholischen Glauben geprägt. Die lutherische Messe ist stark an der katholischen Messe angelehnt. Luther glaubte an die Präsenz Christi in der Eucharistie und es gab auch eine leichte Marien- und Heiligenverehrung.

Andere Reformatoren waren weitaus strenger. U.a. Calvin. Hier wurde der Gottesdienst komplett anders gestaltet. Weg von der Feier der Messe, hin zu einem Verkündigungsgottesdienst mit langer Predigt. Weg von der Realpräsenz in der Eucharistie, hin zu einem seltenen Abendmahl als Erinnerung an das letzte Abendmahl. Im Mittelalter war ein großer Aberglaube rund um die Eucharistie entstanden. Viele Menschen aßen die Hostie nicht mehr, sondern beteten sie nur an. Es wurde von vielen Blutwundern bei Hostien berichtet. Diese übertriebenen Formen veranlassten die Reformatoren zur Ablehnung der Realpräsenz. Desweiteren gab es eine Ablehnung von Schmuck und Darstellungen in der Kirche und eine Ablehnung von Feiern und eine Fokussierung auf Leistung und Arbeit. Katholische Kirchen waren oft überfüllt mit Figuren und Bildern. Die Gänge waren regelrecht zugestellt damit. Und auf Wallfahrten kam es regelmäßig zu Exzessen unter den feiernden Katholiken.

Als Gegenreaktion verstärkte man auf dem Konzil von Trient die Unterschiede zur Reformation. Man betonte den Alleingültigkeitsanspruch der katholischen Kirche. Die katholische Tradition wurde besonders betont. An der nun beginnenden Gegenreformation waren vorallem die Jesuiten beteiligt. Mit prachtvollen Barockbauten versuchte man, die Menschen von den nüchternen protestantischen Kirchen wegzulocken. Besonders in Bayern gibt es heute noch viele Barockkirchen.

Die Jesuiten machten Weihnachtskrippen und Krippenspiele populär, um sich so vom Bilderverbot der Protestanten abzusetzen. Während die Protestanten vorallem den Intellekt ansprachen, sprach der Katholizismus die Sinne an.

Besonders wichtig war die Betonung der Realpräsenz in der Eucharistie. Passend dazu wurde vom Blutwunder von Walldürn berichtet mit beginnender großer Wallfahrt. Die Fronleichnamsprozession, die die Realpräsenz Gottes in der Eucharistie betont, wurde zu einem Event der barocken Prachtentfaltung ausgebaut. Mit Fahnen, Figuren, Blumenteppichen, Altären, Blasmusik, usw. Katholische Gottesdienste waren teilweise durch-choreographiert wie eine Oper mit goldgewirkten Messgewändern aus Samt und Seide.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn die Protestanten etwas ablehnten, führte es bei den Katholiken zur doppelten Betonung. Und was die Protestanten einführten wurde bei den Katholiken doppelt und dreifach abgelehnt. Das ging soweit, dass es teilweise sogar eine unterschiedliche Schreibweise gab.

Im Prinzip trennt uns: Ein unterschiedliches Verständnis der Eucharistie, ein anderes Verständnis der Gnade und unterschiedliche Meinungen zur Sündenvergebung.

Der Rest sind Detailfragen, die leicht überwunden werden können.

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Wie so oft ist es sehr kompliziert. Zunächst muss man wissen, dass "Sohn Gottes" eine Ehrenbezeichnung war, die schon vor der Antike verbreitet waren. Auch schon die Pharaonen wurden als Söhne Gottes angesehen. Ebenso die römischen Herrscher. Dass man eine Person als Gottheit ansieht, ist also erst einmal nichts Neues.

Etwas Neues ist, dass Jesus kein Herrscher war. Er war kein Pharao oder Kaiser, sondern ein einfacher Zimmermann. Er hat sich auch nie als Gott oder Sohn Gottes bezeichnet.

Nach dem Tode Jesu haben die Menschen angefangen, in ihm den erwarteten Messias zu sehen. Den Christus. Für sie war Jesus der Christus. Deswegen ist es eigentlich auch korrekter von Jesus dem Christus zu sprechen und nicht von Jesus Christus. Manche glauben nämlich Jesus Christus wäre so etwas wie Franz Walter oder Heinz Joseph. Christus ist aber ein Titel.

Wie ist nun aber die Beziehung zwischen Jesus und Gott? Darüber haben sich die ersten Konzile ausführlich Gedanken gemacht. Dazu muss man sagen, dass für uns eigentlich nur der Christus wichtig ist. Die Privatperson Jesus spielt eher eine untergeordnete Rolle und so berichten die Evangelien auch überhaupt nichts über Jesu Privatleben. Wir wissen nicht, wie er ausgesehen hat oder was er bis zum ersten öffentlichen Auftritt überhaupt gemacht hat. 80% des Lebens Jesu sind überhaupt nicht überliefert. Es ist nur das überliefert, was für seine Rolle als Christus wichtig ist. Die Kindheitserzählungen sind so z.B. spätere Deutungen, als man ihn schon als den Christus verehrt hat.

Problem: Wenn man sagt, dass Jesus der Christus ein Gott ist, dann haben wir zwei Götter! Wenn man sagt, dass Jesus der Christus selbst der Gott ist, zu wem betet er dann? Er kann also weder ein zweiter Gott sein, noch kann er der selbe Gott sein.

Also hat man angefangen, sich Gedanken über die Dreifaltigkeit (Trinität) zu machen. Dort hat man festgestellt, dass es bei der Trinität Vater, Sohn und Hl. Geist gibt. Der Vater ist der Ursprung von allem. Aus ihm geht der Sohn hervor. Aus dem Vater und dem Sohn geht der Hl. Geist hervor. Es sind drei Personen aber EIN Gott.

Der ewige Sohn (logos: Das Wort) ist Fleischgeworden in dem Menschen Jesus aus Nazareth. Gottes Wort ist also in Jesus INKARNIERT! Das ist ein wichtiger Unterschied zum Islam, wo der Koran als das Wort Gottes angesehen wird.

Und wie ist nun das Verhältnis zwischen ewigem Sohn und Mensch IN Jesus? Zuerst glaubte man, dass der ewige Sohn in Jesus den Platz der Seele eingenommen hat. Dass also sich der Sohn Gottes den Menschen Jesus wie ein Kostüm übergestülpt hätte. Das hätte jedoch ein Problem ergeben. Denn NUR WAS ANGENOMMEN IST, IST AUCH ERLÖST! Die menschliche Seele wäre also nicht erlöst gewesen. Darum muss Gott also den ganzen Menschen Jesus angenommen haben. Jesus ist also ganz GOTT und GANZ Mensch! Eine Person IN zwei Naturen. Unvermischt und Ungetrennt! Das ganze übersteigt natürlich weit unseren Vorstellungshorizont. Denn Dogmen können auch immer nur sagen, wie es nicht ist und nicht, wie es ist. Das Dogma sagt nur, dass die Naturen NICHT gemischt und NICHT getrennt sind.

Nach Karfreitag wird es dann richtig interessant, weil ab da spielt der BIOLOGISCHE Körper von Jesus aus Nazareth eigentlich kaum noch eine Rolle, sondern ab da geht es um sein metaphysisches SEIN. Kurzgesagt: Christus IST! Auch wenn sein biologischer Körper nicht mehr da ist. Der biologische Körper war nämlich tot. Mausetot.

Mit der Zeit hat man dann immer mal wieder die eine oder andere Natur überbetont. In der Barockzeit hat man die göttliche Natur überbetont, momentan betont man die menschliche Natur über.

Von daher kann man sagen Christus IST Gott. Er ist nicht unser Gott oder ein Gott, sondern er IST Gott, so wie auch der Vater und der Hl. Geist Gott sind.

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Das ist alles sehr kompliziert und die Vorstellungen haben sich immer wieder verändert.

Im Prinzip kann man sagen: Es gibt sehr viele Theorien zur Kreuzestheologie, aber keine die endgültige Lehrmeinung geworden wäre.

Ich empfehle Dir das "Handbuch der Dogmatik" (Thema: Christologie), da werden die unterschiedlichen Ansätze dargestellt.

In der frühen Kirche betonte man weniger die Kreuzigung, sondern eher die Auferstehung. Dass mit der Auferstehung Christi gleichsam auch der Mensch erhöht wurde. Heute tendiert man eher wieder zu dieser Vorstellung.

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Wieso wird so ein "Gerangel" um den Namen Gottes gemacht und welcher wohl der Richtige ist? JHWH/ Jehova/ HERR?

In 2.Mose 3: 13- 15 Gottes Selbstoffenbarung und Auftrag an Mose

"13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mich fragen werden: Was ist sein Name? — was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. 15 Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht." 

hat sich Gott seinen Namen selbst offenbart "Ich bin, der ich bin"

Im hebräischen Text fragt Mose nicht nur nach dem Namen des Gottes, der ihm erschienen ist, sondern er fragt "Was ist sein Name?" Das hebräische Wort für "Name" (שֵׁם, gesprochen: schem) bedeutet auch Ruf/ Leumund oder auch sinnverwandt " Ansehen/ Prestige/ Image"

In der Zeit des Alten Testaments bestand ein wesenhafter Zusammenhang zwischen dem Namen und der mit ihm benannten Person, was in der Antwort Gottes" ich bin, der ich bin" deutlich wird. Gott antwortet Mose nicht mit seinem Namen, er sagt nicht: "Ich bin JHWH", oder "Jehova" oder sonstiges, sondern er erklärt sich in einem scheinbar nichtssagenden Satz, der sich in vielerlei Versionen übersetzen lässt: "ich bin, der ich bin", "ich werde sein, der ich sein werde" oder gar "ich bin der Seiende".

Meiner Meinung dazu:

Zum einen drückt sich in diesem Satz die Unverfügbarkeit Gottes durch den Menschen aus – unabhängig vom Menschen wird Gott so sein, wie er sein wird. Zum anderen wird gerade in der Erzählung von Moses Berufung am brennenden Dornbusch deutlich, dass sich der freie Gott in seinen Verheißungen an die Menschen bindet und dadurch sein eigenes, in seinem Namen zum Ausdruck kommendes Wesen definiert.

Gott hat seine Namen und es sind viele Namen, über die Zeiten hin immer wieder geändert, jedoch haben all diese eine Bedeutung und alle drücken sein Wesen seine Identität, seine unbegreifliche Macht und Herrlichkeit aus .In seinen Namen hat er uns auch Verheißungen gegeben.

Die Namen Gottes zeigen uns WER GOTT IST!

In meinen Augen ist es vollkommen unwichtig wie man den Namen ausspricht oder welchen man benutzt, man muss ihn nur mit Ehrfurcht und aus tiefsten Respekt, mit der richtigen inneren Einstellung anrufen.

Gott möchte uns mit seinem Namen zeigen wer er ist.

Wie ist eure Meinung dazu?

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Gott heißt nicht Jahweh. Der hat keinen Personalausweis, wo das drinnen steht. Es ist eine Bezeichnung für ihn.

Die Juden sprechen das Wort aus Respekt nicht aus. Und aus Respekt vor den Juden verwenden wir es im liturgischen Gebrauch auch nicht, sondern sprechen von HERR.

Das Wort Jehova geht vereinfacht gesagt auf eine falsche Übersetzung zurück, weil es im Hebräischen keine Vokale gab.

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Jesus hat Alkohol getrunken.

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Ich halte zumindest die für naiv, die jetzt glauben, die nächste Person könnte jetzt die Bundeswehr komplett umkrempeln und alles besser machen.

Ich weiß gar nicht, wann ein Verteidigungsminister überhaupt zuletzt eine gute Arbeit gemacht hat. An den letzten gab es immer sehr große Kritik.

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Schon im alten Griechenland (...)
großartige Philosophen etc. Trotzdem glaubten viele an Götter.

Ist dir schonmal aufgefallen, dass diese Philosophien vom Religiösen ausgehen? Platon hat mit seiner Metaphysik einen Grundstein für das spätere christliche Denken des Himmels gegeben.

Thomas von Aquin hat in seiner Theologie oft auf Aristoteles zurück gegriffen.

Philosophie und Theologie sind hier also keinesfalls als ein Gegensatz zu Denken, sondern als ein Miteinander.

wurden architektonische Meisterwerke geschaffen

Das haben die Ägypter auch und die Römer und die Chinesen, usw. Das hat mit Religion nichts zu tun.

Man könnte meinen, Menschheit und Religion gehören zusammen, die Religion zementiert die Dummheit und damit Unvollkommenheit der durchschnittlichen Menschheit.

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Man könnte meinen, Menschheit und Religion gehören zusammen

Da gebe ich Dir recht. Schon seit Beginn an hat der Mensch die Sehnsucht nach dem Göttlichen in sich und ist auf der spirituellen Suche nach ihm. Die Fragen: "Wo komme ich her?", "Wo gehe ich hin?", "Was ist der Sinn des Lebens?" , haben die Menschen schon immer beschäftigt.

die Religion zementiert die Dummheit und damit Unvollkommenheit der durchschnittlichen Menschheit.

Dass der Mensch unvollkommen ist, ist schonmal eine gute Erkenntnis. Wer könnte auch auf die Idee kommen, dass der Mensch in Anbetracht seiner vielen Fehler vollkommen ist?

Und wenn hier vom "durchschnittlichen" Menschen gesprochen wird, muss man immer aufpassen, dass man sich selbst nicht für überdurchschnittliches hält; für etwas Besseres, dass mehr Erkenntnis hat als das "Durchschnittliche".

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