Habe ich einen schweren Fehler mit der Asche meines Vaters gemacht?

Hallo allerseits. Ich besaß seit einem Jahr einen kleinen Teil der Asche meines Vaters, welcher sich in einem Beutel in einem Briefumschlag befand. Den größten Teil der Asche hat seine letzte Frau zu sich nach Hause genommen (Sie wohnt in einem Nachbarland wo dies legal). Den Briefumschlag hatte ich bis heute nicht geöffnet. Mein Verhältnis zu meinem Vater war in den letzten Jahren sehr schlecht und es hat mich unruhig gemacht diesen Aschebeutel in meiner Nähe zu haben. Desweiteren hatte ich das Gefühl, dass mein Vater dort irgendwie gefangen sei. Es gab aber niemanden, dem ich die Asche geben könnte. Ich habe sie daher heute bestattet. Ich bin mit der Asche in die Stadt gefahren, in welcher ich aufgewachsen bin. Dort habe ich mich auf eine Brücke über einem Fluss gestellt. Dort habe ich den Briefumschlag geöffnet und war zunächst geschockt, dass die Asche in einem durchsichtigen Plastikbeutel lag, welcher zusammengefaltet im Briefumschlag lag. Ich habe erschrocken den Plastikbeutel geöffnet und in den Fluss geworfen. Dort habe ich in kurz auf der Wasseroberfläche treiben sehen, dann stiegen Luftblasen auf und der Beutel versank. Daraufhin habe ich auch den leeren Briefumschlag und die Box (in welcher ich die Asche transportiert habe) in den Fluss geworfen. Ich frage mich die ganze Zeit ob ich das richtige getan habe. War es würdelos? Desweiteren mache ich mir Sorgen, dass die Asche den Beutel nicht verlassen haben könnte. Den Beutel habe ich zwar geöffnet (es war ein Druckverschlussbeutel) aber könnte das Wasser ihn wieder schließen und wird die Asche entweichen? Könnte es sein, dass in dem Beutel noch ein anderer durchsichtiger Beutel war? Ich habe zwar etwas an dem Beutel gedruckt und die Asche hat sich bewegt (ich wollte schauen ob sie in einem zweiten Beutel ist) aber natürlich habe ich die Asche nicht berührt. Was wird jetzt mit der Asche geschehen? Habe ich Mist gebaut?

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Onkel gestorben - alleine verabschieden?

Gestern war schon ohnehin kein schöner Tag, da es der Todestag meiner Mutter war.

Abends rief mich eine Verwandte an, die die sagte, ich solle unbedingt meine Cousine anrufen, da dieser etwas passiert ist. Meine Befürchtung, dass mein Onkel gestorben ist, bestätigte sich dann. 😔

Meine Cousine ist psychisch krank, es gab schon of verhaltensbedingt sehr, sehr schwierige Situationen, in denen sie mich verletzt hat. Eine der schlimmsten war, dass sie keinem in der Familie vom Tod ihrer Mutter erzählte, die meine Lieblingstante war. Sie wurde klammheimlich beerdigt ( in meiner Stadt) und ich erhielt 3 üble Anrufe, in denen ich beleidigt und beschimpft wurde. 3 Monate später meldete sie sich und sagte mir nicht nur dass ihre Mutter tot sei, sondern sie habe nicht gewollt, dass ich es weiss, weil ich mich “dann freuen würde”. Wie krank ist das bitte?

Zur Beerdigung meiner Mutter kam sie nicht, weil sie und ihr Freund “keine Lust hätten morgens um 6 Uhr in den Zug zu steigen”. Der Freund und seine Mutter, die beide zur Beerdigung kommen wollen, sind ein Thema für sich und Menschen, denen ich nicht begegnen möchte. Der Freund hat mich in der Vergangenheit rassistisch beleidigt.

Nun verlangt die Familie von mir, dass ich zur Beerdigung gehe, weil ich das meiner Cousine schuldig wäre. Ich möchte das aber nicht und mich stattdessen alleine am Grab von ihm verabschieden. Aus der Familie geht ansonsten niemand hin, jeder hat schon eine Ausrede parat.

Seht ihr unter den oben stehenden Umständen eine moralische Verpflichtung, an der Bestattung teilzunehmen?

Familie, Freundschaft, Menschen, Trauer, Tod, Bestattung, Psychologie, Beerdigung, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, psychische Erkrankung
Verhalten auf Beisetzung?

Hallo,

die Frage mag ggf. sehr dumm sein, aber ich war als Erwachsener noch nie auf einer Beisetzung. Als Kind natürlich schonmal, aber da war ich 9 Jahre alt und da musste ich einfach nur neben meiner Mutter sitzen/stehen/gehen.

Meine Oma ist gestorben und diese Woche ist die Beisetzung und ich weiß nicht, wie ich mich da genau verhalten soll/muss. Da gibt es gleich mehrere Fragen:

  1. Ich habe immer ein sehr enges Verhältnis zu meiner Oma gehabt, schon als kleines Kind bis zum Ende, sie war schon eher wie eine zweite Mutter für mich. Mit dem Rest der Familie habe ich aber nichts zu tun und will es jetzt noch weniger (ich mache ihren Kindern einige Vorwürfe, daran das sie überhaupt gestorben ist). Nun weiß ich schon, dass die Familie in den ersten Reihen zusammensitzt, ich will aber ungern mit denen dort zusammen sein. Ich weiß aber auch, dass meine Oma sehr viel Wert auf Anstand und solche "Pflichtverhaltensweisen" gelegt hat. Die Frage dazu: Sollte ich da nun trotzdessen bei den anderen sitzen/stehen oder ist es auch in Ordnung wenn ich einfach am Ende des Raums für mich bin?
  2. Wie ist das mit Blumen? Gibt es da bestimmte Blumen die man mitbringt oder bringt man überhaupt Blumen mit oder lässt man einen Kranz vom Floristen bringen? Wie genau läuft das?
  3. Ich weiß noch als Kind, dass jeder nochmal an das Grab herantritt um sich zu verabschieden. Gibt es da eine bestimmte Reihenfolge an die man sich hält?
  4. Falls ihr sonst noch hilfreiche Tipps habt, nehm ich die natürlich auch gerne.

P.S.: Ich frag ganz bewusst im Internet unbekannte Leute, weils mir irgendwie unangenehm ist, das nicht zu wissen. Ich hab das Gefühl alle wissen was zu tun ist, außer mir...

Ich danke für ernsthafte Beiträge.

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Findet ihr das auch unverschämt?

Hallo erstmal an Alle!

Vor kurzem gab es in meiner Familie einen Todesfall und darauf eine Situation, die ich extrem unverschämt fand. Er ist im Alter von 45 Jahren verstorben und hat eine Frau und drei Kinder zwischen 9 und 15 Jahren hinterlassen. Vor kurzem tauchte dann der Pfarrer des Dorfes ( Dieser Teil meiner Familie ist äußerst religiös) bei seiner Frau auf. Außer ihr sein herzliches Beileid auszudrücken, sprach der Pfarrer sie darauf an, dass ja bei der Beerdigung dann zusätzlich zu den Spenden für die Kollekte auch noch eine Spende für den Redner (ihn selbst) fällig wäre. Darauf hin fragte sie, in welcher Höhe er sich diese vorstellen würde. Darauf hin meinte der Pfarrer es sollten schon etwa mindestens zwischen 300 - 500 € sein.

Jetzt das Problem, welches ich hier habe:

1. Ist das in meinen Augen ein klarer Versuch Steuern zu hinterziehen, da es ja der Definition einer Spende nach, keine ist, da eine Spende etwas ist, wofür keine Leistung erbracht wird und sie erfolgt freiwillig.

2. Habe ich mich natürlich sofort informiert und herausgefunden, dass die Kosten für einen professionellen Redner etwa 140 - 500€ betragen können, die meisten Redner aber zwischen 250 - 400€ verlangen.

3. Laufen bei einer Beerdigung eigentlich alle Kosten über das Bestattungsinstitut, sodass man am Ende eine Rechnung mit allen Kosten erhält.

4. Finde ich es allgemein unverschämt, zu einer trauernden Witwe und ihren noch nicht einmal erwachsenen Kindern zu gehen und dort um Geld zu betteln.

Am Ende bin ich also der Meinung, dass der Pfarrer hierbei also eine Rechnung mit zugehörigen Steuern schreiben muss, sie dem Bestattungsinstitut zukommen lassen muss und gefälligst aufhören soll, meine Familie damit zu belästigen oder sie gar noch dazu zu bringen ihm zu helfen Steuern zu hinterziehen.

Wie ist eure Meinung dazu, oder denkt ihr vllt. Dass ich hier überreagiere? Ich habe zwar schon viele Beerdigungen hinter mir, aber keine fand im kirchlichen Rahmen statt. Ist das etwa da so normal?

Danke schonmal an Alle, die sich die Zeit nehmen...

Kirche, Bestattung, Beerdigung, Pfarrer, Spende, Steuerhinterziehung, Beerdigungskosten

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