Ersatz für zuverlässigen alten Mercedes?

Guten Abend,

normalerweise helfe ich den Leuten eher mit ihren alten Autos, heute muss ich mal selber fragen.

Bin sehr lange Mercedes W202 gefahren, möchte aber mal ein anderes Fahrzeug. Da beginnen die Probleme: Was es an W202 gibt, ist deutlich schlechter als meiner und faire Angebote sind selten - entweder wollen die Enkel Opas Rostlaube für viel Geld verkaufen oder gibt es Händler mit schwer auszusprechenden Namen, mit denen ich aus diversen Gründen keine Geschäfte machen möchte.

Ich weiß nicht, was ich kaufen soll. Einen dieser modernen fahrenden Computer sowieso nicht, da gibt es ständig Elektronikprobleme - das will ich nicht. BMW nicht, weil der lokale Händler ein Saftladen ist - und neuere Mercedes (wäre angedacht gewesen) haben durchweg Qualitätsprobleme, entweder Rost oder Motoren mit Steuerkettenproblemen, beides muss nicht sein. W204 gefällt mir nicht, der kommt mir nicht auf den Hof.

Ich möchte keinen W202 mehr, daher bitte auch den nicht empfehlen - aber ein zuverlässiges Auto, einen Viertürer der Mittelklasse mit Benziner (Getriebe egal), halbwegs Platz im Innenraum und wirklich guter Technik. Die Marke und das Herkunftsland ist zweitrangig. Ich lege Wert auf zuverlässige Technik und möchte kein Auto haben, das jeden Monat in die Werkstatt muss.

Mir wäre ein Modell nach Baujahr 2000 recht, preislich sage ich mal ... 7000 Euro gehen in Ordnung. Mehr wäre drin, will ich aber nicht ausgeben - ich brauche kein cooles Statussymbol, keinen Sechszylinder oder sonst was, sondern einfach nur einen zuverlässigen Wagen.

Hatte mir einen Volvo S60/S80 überlegt, aber 40 Kilometer zum Händler sind mir zu weit und ich bin keiner, der Ersatzteile übers Internet bestellt, sondern zum vernünftigen Autohaus geht - also auch nicht zum "Schrauber".

Mein Lieblingsauto war mein Opel Omega B, würde ich sofort wieder nehmen, aber da stellt sich die Frage, ob sich was findet. Ich habe noch nicht geschaut, aber bis August wäre ich gern versorgt.

Ich bitte um ernstgemeinte Tipps und würde mich freuen.

Auto, Gebrauchtwagen, Autokauf, Mercedes Benz, Auto und Motorrad
Warum erzählen Leute Un- oder Halbwahres über sich selbst rum?

Hallo!

Eine entfernte Bekannte von mir scheint herum zu erzählen, dass sie Lehrerin sei. Weil ich mir das bei ihr - Spätentwickler hin oder her - nicht vorstellen konnte und ich wusste, dass sie nach der Hauptschule Altenpflegerin lernte bzw. mir Abi und Studium neu gewesen wäre (hatte bis vor 2-3 Jahren noch Kontakt), habe ich mich umgehört und siehe da: Sie ist Ausbilderin für Altenpfleger und gibt denen gelegentlich Unterricht vor Prüfungen und Klausuren. Im Grunde ist das aus meiner Sicht eine "geschminkte Wahrheit" -----> sie hat vielleicht zeitweilig Lehrtätigkeiten, die sie ausübt, ist aber keine (Schul-)Lehrerin. 

Was bringt erwachsene Leute dazu, solche offensichtlichen Unwahrheiten über sich selbst rum zu erzählen und das im eigenen Umfeld? Die muss doch drauf kommen, dass da jemand nachforscht und rauskriegt, dass es nicht so ist - in Zeiten moderner Medien umso mehr. Man muss doch damit rechnen, dass man dann total doof dasteht. Ich sage es mal so: Ich habe jetzt schon keinen positiveren Eindruck von ihr nach dieser Geschichte, weil mich das befremdet.

Normalerweise ist mir so was egal, aber ich finde es irgendwie total töricht und frage mich, ob jemand mit um die 30 denn echt nicht in der Lage ist, eins und eins zusammen zu zählen ... bin mal an euren Meinungen interessiert.

Schule, Menschen, Psychologie, Gesellschaft, lügen, Wahrheit oder Lüge
Warum bedeuten mir alte Kontakte nichts mehr?

Hallo!

Ich war früher mal recht aktiv in einigen Vereinen und hatte da auch "Bekannte", mit denen der Kontakt im Grunde genommen freundschaftlich war - vor Jahren hätte ich auch gesagt, das sind meine Freunde.

Seit ich da nichts mehr mache und umgezogen bin, ebbte der Kontakt immer weiter ab. Gestern hatte jemand Geburtstag, der aus einem Verein stammt, in dem ich mal 2. Vorsitzender war - der Kontakt war einige Zeit sehr eng, wir haben auch oft gemeinsam gefeiert, man besuchte sich an Geburtstagen usw., verstand sich gut, hat sich als abends einfach so besucht und Guten Tag gesagt...!

Früher hätte ich zumindest angerufen, aber ich hatte gestern noch nicht mal den Wunsch und auch kein schlechtes Gewissen, obwohl ich mir sicher bin, die Person hat auf den Anruf gewartet oder hätte damit gerechnet. Ich sage sogar, das war nie echte Freundschaft, sondern nur "Nettigkeit", die über den Verein erzwungen wurde. Diese Leute waren teilweise deutlich älter als ich, hatten andere Hobbys, aber man verstand sich und ging respektvoll um.

Habe in den letzten 2-3 Jahren viele alte Bekannte aussortiert und Kontakte beendet, weil ich keine Gemeinsamkeiten mehr sah und mich das nur runterzog - wie nennt man so was oder gibt es da eine Erklärung für? Ich bin jetzt 30 und habe irgendwo das Gefühl, dass ich endlich so sein kann wie ich bin und mich freischaufelte oder gereift bin oder was auch immer...

Freundschaft, Verein, Gefühle, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
Klackern/Rasseln (Mercedes W124)?

Ich fahre seit zwei Tagen leihweise den Wagen eines 81-jährigen Bekannten, der sowieso kaum noch fährt. Ist ein älterer Mercedes, E200, Typ W124, Baujahr 1994 oder 1995, ca. 270.000 Kilometer, Handschaltung, mit M111 Motor und 136 PS.

Der Wagen "klackert" beim Fahren - es klingt eher nach Hydrostößeln und ich weiß, dass die M111er nach hoher Laufleistung gern mit dem hydraulischen Ventilsteuerelement Probleme haben die man über Additive in den Griff kriegt, aber ich habe ein ungutes Gefühl: Steuerkette, beginnender Lagerschaden, Nockenwelle?

Der Besitzer meinte eben am Telefon, er kenne das Geräusch - das habe ihn nie beschäftigt, weil das Auto ja an sich sehr gut läuft. Früher habe der 200er nur selten geklackert, wenn der Motor wirklich kalt war, inzwischen tut er es eigentlich immer, auch bei warmem Motor. Das Geräusch erinnert mich an die BMW M40 Motoren mit häufig eingelaufener Nockenwelle oder den Audi 80 meines Bruders, der heiser klackerte/brotzelte, wenn er Öl gebraucht hat.

Der Wagen lief bis vor zwei Jahren mit 5W-30 Motoröl (ist MB-scheckheftgewartet), seither fährt er mit 10W-40. Damals hatte er auch schon im Winter nach Kaltstars kurz geklackert, aber mit der Umstellung auf 10W-40 war es weg.

Ich habe zudem erfahren, dass der Mercedes auf 1000 Kilometer etwa 1,5 Liter Öl benötige. Da der Mann nicht mehr viel fährt, füllt er immer nach. Ich habe den Ölstand noch nicht geprüft, es seien aber vor zwei Wochen 1,5 Liter 10W-40 aufgefüllt worden. Bewegt wurde das Auto seither vielleicht 200 Kilometer. Ist es möglich, dass der so viel säuft?

Was meint ihr?

Auto, Technik, Motor, Mercedes Benz, Ölverbrauch, Auto und Motorrad
Woher kommen so negative Gedanken?

Hallo!

Ich denke von vielen Menschen eher negativ bzw. bin - obwohl ich eigentlich ein freundlicher Mensch bin - erstmal misstrauisch und negativ eingestellt.

  • Neulich habe ich in der Mittagspause auf einer Bank in der Natur Rast gemacht und trank Apfelschorle aus einer Flasche. Da kam ein Auto - mein erster Gedanke war: Da sehen mich unfreundliche Leute, denken ich würde Alkohol trinken, wissen dass das grüne Auto 500 Meter weiter auf dem Wanderparkplatz mir gehört, schreiben sich das Kennzeichen auf und melden das Gesehene sofort bei der Polizei. Am Ende winkten mir die Leute aus dem Auto (ich kannte es nicht) fröhlich zu - waren ein entfernter Bekannter und seine Frau; nette Leute, nur wusste ich nicht, was für ein Auto die fahren.
  • Dann habe ich mit einer Kollegin über Autohändler gesprochen, weil sie eine Empfehlung für guten und schnellen Service wollte. Ich habe ihr nicht direkt verraten, wo ich hingehe bzw. nur genannt, ein Autohaus dieser und jener Marke in der Gegend, weil ich dachte, sie ruft da an und informiert die Leute darüber, wie viel wir verdienen oder erzählt Dinge aus meinem Arbeits- und Privatleben/macht mich lächerlich. Würde sie nicht machen und sie ist sehr nett, aber das war mein erster Gedanke.
  • Auch von vielen anderen denken ich oftmals negativ oder vermute, dass sie schlecht über mich denken oder dran interessiert sind, mir Schaden zuzufügen oder im Hintergrund schmutzige Wäsche waschen.
  • So habe ich auch den Bankberatern irgendwann nicht mehr vertraut weil ich dachte, sie tratschen in der Gegend rum, wie viel ich habe - allerdings war es eine kleine Volksbank und die Angestellten waren in den Vereinen verwurzelt und sehr "gesprächig", daher nahm ich an, die tratschen auch so etwas rum.

Ich schämte mich und weiß, dass das totaler Quatsch ist was ich denke - passiert nicht oft, aber manchmal geht der Geist mit einem durch. Ich bin eigentlich nicht so eklig und ein ruhiger, aber positiver Mensch, der gern positiver von anderen denken würde - zumal es keinen Grund gibt. Woher kommt so was?

Habe in meiner Heimat viele Diffamierungen eingesteckt, wurde als "Ausländer" oft blöd behandelt oder mit Klischees aufgezogen oder nicht für voll genommen. Es gab viele Gerüchte um meine Familie, die alle nicht stimmten, aber doch geschmacklos waren.

Kann das damit zusammenhängen?

Ich möchte hier nicht den Ratschlag bekommen in Therapie zu gehen und habe nicht das Gefühl krank zu sein oder sonst was - es geht mir gut und ich bin zufrieden. Aber es interessiert mich, ob diese Gefühle mit meiner Vorgeschichte zusammen hängen und ob es einen Namen dafür gibt.

Gefühle, Gedanken, Psychologie, Emotionen, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Soziologie