Ich habe vor Jahren schon damit aufgehört und fand die Gelassenheit, gewisse Fehler und Macken einfach hinzunehmen nach dem Motto ... ist halt so, damit muss ich leben und damit müssen andere auxch leben & wenn sie das nicht können, ist es nicht mein Problem. Seither geht es mir insofern besser, dass ich ausgeruhter bin, entspannter und insgesamt lockerer auch im Bezug auf mir selber.

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Letztlich sind es die Medien, die diesen Eindruck entstehen lassen, laut dem die Welt ein einziges Räubernest sei. Noch vor etwa 20 Jahren gab es lediglich Zeitungen und Nachrichtenmagazine sowie die Nachrichten im Fernsehen und Radio - inzwischen wirbt jeder Gratis-E-Mail-Dienst mit angeblichen Sensationsmeldungen um Klicks und übertreibt maßlos. Dazu aber gehören immer zwei; einer, der solchen Schmonzes publiziert und einer, der ihn bedingungslos glaubt.

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Ich glaube an mich selbst und kenne den Unterschied zu früher, wo ich noch nicht so viel Selbstvertrauen hatte und oft noch in meiner Vergangenheit harrte, in der ich oft nicht gut genug war oder der Ausländer oder der bildungsferne Loser, der sich oft fragte, was er falsch gemacht hat und keine Antworten auf diese Frage fand.

Mein Leben hat sich mit gewachsenem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl (u.a. durch berufliche Erfolge und gewachsenes Ansehen, einen Umzug weg aus meiner destruktiven Heimatstadt und die Hilfe meiner damaligen Freundin) stark verbessert, ich bin viel ruhiger, ausgeglichener, positiver und gelassener und auch zufriedener - ich kann inzwischen sagen, dass ich mich mag, dass ich mich selber sympathisch finde und eine im Ganzen positive Ansicht zu mir habe - aber auch, dass ich meine Fehler und Macken ganz gut kenne und einzuschätzen weiß.

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1996 war ich noch im Kindergarten ------> das war mein letztes volles Kindergarten-Jahr, ich war fünf bzw. sechs Jahre alt und viele wesentliche Ereignisse des Jahres hatten für mich einen eher privaten bzw. familiären Charakter (diverse Ereignisse in der Familien, schöne Wanderungen und Ausflüge). Arg viel habe ich von der Welt nicht gesehen, das Leben spielte sich mehr oder weniger komplett in meiner Heimatstadt und deren Umfeld von 50 Kilometern ab.

Politisch und gesellschaftlich habe ich nicht viel mitbekommen, was gelaufen ist, da wurde ich von der Familie auch noch außen vor gehalten. Dinge wie Olympia, den Börsengang der Telekom und das geklonte Schaf habe ich wenn überhaupt erst später erfahren. Das änderte sich erst mit der Einschulung und dem spielerischen Hinführen an diese Themen durch meinen Opa.

https://www.youtube.com/watch?v=-csCBai8xKs

https://www.youtube.com/watch?v=lgcs59AbHiI

Im Rückblick habe ich 1996 irgendwie als "meteorologisch" ziemlich tristes Jahr in Erinnerung; es war nur ein kurzer Sommer, der Frühling war kühl und der Herbst auch, im Winter 1996/97 hatten wir in meiner Heimat ungewöhnlich viel Schnee gehabt. Und irgendwie denke ich bei dem Jahr auch an besonders hässliche Autos, Bahnhofsgebäude, Industrie ... ich sage es mal so: Ich habe bezüglich meiner Kindheit durchaus so seltsame Erinnerungen an bestimmte Dinge, die ich nicht alle richtig zuordnen kann, wo ich mir aber sicher bin, dass sie einen Sinn haben und in irgendeiner Weise auf wahre Ereignisse hindeuten.

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Aus meiner Sicht muss man das nicht, aber viele denken das und tragen fingerdick auf. ich sage es mal so; verstehen kann ich es zum gewissen Grad dann, wenn jemand immer der Loser war und nun die Gelegenheit hat, mehr oder weniger zurückzuschlagen. Allerdings muss man nicht zurückschlagen, indem man andere fertig macht - zumal das auch nicht gut ankommt und nur Zwietracht sät.

Ich persönlich habe es letztes Jahr indirekt genossen, als erfolgreicher Mann in der eigenen Mercedes E-Klasse aus Süddeutschland anzureisen bzw. nicht mehr der bildungsferne Loser und der luschige Ausländer zu sein, der bei seinem Opa aufwächst und über den viele dumme Sprüche die Runde machten/den auch Lehrer und die Eltern Gleichaltriger erniedrigt hatten und mich drauf auszuruhen, dass ich es im Vergleich zu den anderen gepackt habe, dass ich in meiner Wahlheimat jemand bin und man mir das irgendwie auch anmerkt. Ich habe es aber nicht raushängen lassen, sondern hatte es nur im Hinterkopf, dass die anderen genau wissen, wen sie vor sich haben ... nach dem Motto, man hat es, aber man hat es nicht nötig. Die hatten mich ja über die Homepage meines Arbeitgebers mit Dienstgrad und allem gefunden, da ich vor etlichen Jahren den Kontakt abgebrochen habe und eines Tages eine Mail einer ehemaligen Mitschülerin in den dienstlichen Mails hatte. Ich kann mir schon denken, was die da gesagt und gedacht haben, zumal Einkommen, Einfluss und anderes sich aus der Stellung ergeben.

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Nichts, ich bin zufrieden

Eigentlich gar nichts, ich bin mit mir zufrieden und es gibt aktuell nichts, das ich an mir ändern wollen würde. Früher hatte ich zwar oft den Eindruck, zu harmlos zu wirken / zu harmlos zu sein (das aber auch sicher deswegen, weil es mit mir früher nicht viele gut gemeint haben und ich oft in irgendeiner Weise was abgekriegt habe oder diffamiert wurde) und ich fand meine Kleidung früher oft sehr langweilig und bieder, aber das konnte ich mit gewachsenem Selbstbewusstsein und der Hilfe einiger netter Personen in den Griff kriegen.

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Da muss ich sofort an Hans Blum und sein Lied "Du bist meine Frau und meine Freundin" denken. Der ganze Text ist eigentlich ein Kurzfilm, den ich zu jeder Situation passend vor meinem geistigen Auge abfahren kann mit einem passenden erlebten Bild zu jedem Vers.

https://www.youtube.com/watch?v=jRizAl9xFlA

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Der Motor und die alte Wandlerautomatik sind robust, der Zahnriemenwechsel sollte bei einem Audi immer eher zu früh als zu spät erfolgen - bitte auch im Serviceheft nachsehen. Der Verbrauch kann recht hoch sein, zehn Liter sind gut denkbar, dafür ist der Motor solide - und das ist auch was wert!

Der Audi sieht mit seinem beigen Lack, seinem beigen Interieur, der Ausstattung und dem Zustand sowie der geringen Laufleistung wie ein typisches Rentnerauto aus, ist wahrscheinlich ein guter Kauf, wenn die Kundendienste erledigt worden sind (Stichwort Zahnriemen). Die Qualität beim A3 8P war gut, die Verarbeitung gediegen, der Komfort ist für einen Kompakten sehr angenehm - ich bin zwar markenoffen, halte den alten A3 aber für ein solides Auto auch für den Einsteiger.

Technisch ist das Auto ein Golf, das bedeutet auch eine im Gegensatz zu manchem ach so zuverlässigen Japaner nach wie vor einwandfreie und schnelle Versorgung mit Ersatzteilen, vieles gibt es auch preisgünstiger im Zubehör.

Man kann sich den Audi zumindest mal ansehen und dann entscheiden, ob er in Frage kommt oder nicht. Dafür besteht ja die Möglichkeit einer Probefahrt.

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Meine damalige Freundin hat zehn Kilometer von ihrem Wohnort im Krankenhaus FSJ gemacht - und man findet in der Regel immer eine Einsatzstelle irgendwo in der unmittelbaren bzw. in kurzer Zeit erreichbaren Umgebung, selbst auf dem Land. Für das niedrige Einkommen lohnt es sich nicht, großartig weiter zu fahren, da legt man ja Ende noch drauf - das ist es nicht wert.

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Nein, auf keinen Fall. Ich wohne hier gerne, fühle mich wohl und bin mir selbst sehr nah - ich bin authentisch und es kommt ganz viel rüber, was ins Herz geht und dort auch bleibt.

Ich gebe außerdem nicht das alles auf, was ich hier beruflich, aber vor allem im menschlichen Sinne (bei mir siegt am Ende immer das Menschliche und das Gefühl) erreicht habe und was ich mir hier auch - da bin ich ehrlich - an verschiedenen Stellen ganz einfach rausnehmen kann, was vielleicht irgendein anderer sich nicht rausnehmen bzw. nicht für sich beanspruchen kann. Nicht dass ich den Bogen vorsätzlich überspanne, das ist nicht meine Art, aber ich bin mir durchaus dessen bewusst, wer und was ich hier bin und was ich darf/kann und was ich andererseits nicht darf/kann.

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Ja

Ja, sogar sehr gut - aber nicht auf eine stechende Art oder eine solche, die als in irgendeiner Weise unangenehm wahrgenommen wird. Das bringen aber die Jahre mit sich, die man in Beruf und Öffentlichkeit steht: Ich habe eine recht umfassende (Berufs-)Erfahrung und weiß, wie man mit Menschen umgeht und eine Atmosphäre herstellt, in der sich erfahrungsgemäß 98 Prozent wohlfühlen. Ich wurde auch schon mit Alfred Biolek verglichen und würde es laut anderen verstehen, mit Menschen umzugehen.

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Ich lege Wert auf Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und eine gewisse Nonchalance insofern, dass eine gewisse menschliche Lockerheit vorhanden sein muss, mit der manches "Quarkige" abgetan wird nach dem Motto "ach Gott, lass die Hunde bellen, das Leben geht weiter, das irritiert uns nicht" (so bin ich selber) und auf echte Herzenswärme/Empathie. Mir muss die Person auch optisch gefallen & sie sollte in etwa ähnliche Ansichten haben - ich möchte auch niemanden, der z.B. einen komplett anderen Musikgeschmack hat, so was beißt sich gegenseitig. Ich muss aber auch sagen, dass das Sexuelle nicht unbedingt im Vordergrund steht - mir kommt's drauf an, dass man sich lieb hat, sich auswendig kennt, sich unterstützt und weiß, was der andere braucht, wenn mal wieder was ist und was man selbst braucht.

Wichtig ist: Man muss auch mal ab- und zugeben können und auch mal wissen, wann es genug ist und was nicht in Ordnung ist. Ich kann das selber und erwarte das eigentlich auch von einer Partnerin.

Es muss aber auch jemand sein, der mit meinem Umfeld zurecht kommt und mich bei öffentlichen Terminen - die mein Beruf mit sich bringt, der teilweise auch ins Private übergeht - weder brüskiert noch in den Senkel stellt oder lächerlich macht. Ich kann mich nicht in jemanden verlieben bzw. kann niemanden lieben, der mein zugegeben provinzielles Umfeld torpediert oder lächerlich findet oder sich darüber hinwegsetzen und es düpieren möchte - es gibt in meinem Beruf gewisse Verpflichtungen und Kontakte, da muss ich mich auf jemanden verlassen können, der mit den Leuten wirklich klarkommt, mit ihnen reden kann und auf gesellschaftliche Anlässe mitgeht, die sich überwiegend im medialen, politischen und geschäftlichen, gelegentlich auch im kirchlichen Raum abspielen.

Ich kann auch niemanden brauchen, der so schüchtern oder introvertiert ist, dass man ihm jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen muss - ich bin recht gesprächsorientiert, allein vom Beruf her, und liebe Diskussionen über Dinge, die sich lohnen. Man muss nicht immer nur fernsehen und rumsitzen, so was finde ich öde.

Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der mit fast jedem klarkommen kann, überall schnell Anschluss findet und auch in der Lage ist, mit jedem gütlich zurecht zu kommen - es sei denn, er provoziert das Gegenteil raus, aber das geschieht so gut wie gar nicht bzw. in einem von vielleicht tausend Fällen. Ich bin auch in der Lage, das Umfeld anderer zu akzeptieren und lasse mich drauf ein - das wird schon.

Optisch muss ich sagen ... habe ich schon eine gewisse Vorstellung^^ auch was den Kleidungsstil angeht - das kann so sein wie hier oder so wie hier ... sorry, ich bin halt total provinziell & ich finde das attraktiv und kann mit Frauen in Jogginghose oder in zerrissenen Jeans nix anfangen, das wirkt einfach immer irgendwie ungepflegt und so was beißt sich mit meinem Umfeld und Werten. Ich mag eine gestandene Frau, die klassisch auftritt und herzlich, aber auch in gewisser Weise bestimmt, wo man aber weiß, sie lässt einen nicht hängen und steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen und weiß auch, was "man" macht bzw. kennt die Feinheiten auf dem Land - etwa dass man dem Nachbarn halt eine Trauerkarte schreibt oder ein Kärtchen mit Geschenk zur Erstkommunion des Mädchens von gegenüber und dass man mit den Leuten redet und mitfühlt, Anteil nimmt und sich am Ortsgeschehen beteiligt. Letztlich sollte auch eine christliche Grundeinstellung da sein - nicht dass ich der große Kirchgänger wäre, aber ich habe kein schlechtes Verhältnis zur Kirche und möchte so was insofern teilen, dass man gemeinsam eine Messe in einem Dom mitfeiert z.B. und danach ins Kaffeehaus sitzt. Ich mag so was einfach.

Es gibt auch jemanden, aber ich muss die Person näher kennen lernen und warte auf die passende Gelegenheit. Sie ist eine liebe und gute, sympathische und gestandene Frau, das könnte schon klappen.

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Der letzte Neuwagen, mit dem ich in direkter Berührung stand und der fabrikneu war (also auch kein Jahreswagen) war ein im Oktober 1990 neu beim Opel-Händler gekaufter Opel Senator B 3.0i-24V Automatik. Er hatte in der Garantiezeit keinen einzigen Defekt und war über die ganzen Jahre sehr zuverlässig, außer Verschleiß und Inspektionen sowie nach über zehn Jahren Rostarbeiten fällt mir nichts ein.

https://www.youtube.com/watch?v=dyqoYIzQEnM

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Direkt vermisst und auch sehr vermisst wird nur ein Mann, der vor ca. eineinhalb Jahren mit 88 Jahren starb und mir näher stand als viele etwa Gleichaltrige, weil er ein besonders feinfühliger, toleranter, warmherziger, kultivierter und herzlicher Mensch und ein toller Ratgeber war, der keine Vorurteile hatte und immer einen guten Rat wusste, weil er sehr große Menschenkenntnis besaß. Oft denke ich an ihn, er würde mir auch jetzt helfen und fehlt aktuell besonders. War ein toller Mann.

Und als Zwölfjähriger hatte ich einen imaginären Freund (ich hatte große Schulangst; die Realschule war ein echter Sauladen), der mir in Gedanken sehr half und den ich jeden Tag vermisst habe... ich hatte jeden Tag gehofft, dass er doch von irgendwo her kommt, in die Schule geht, mich da rausholt und mir zeigt, dass das Leben schön sein kann und mir sagt, dass ich nie mehr in die Realschule muss. Er ist nie gekommen und ich wusste, dass es ihn nicht gibt, vermisst habe ich ihn bzw. eine Person, der ich mein Leid klagen konnte, dennoch in der Zeit sehr & das Gefühl ist grad immer noch präsent.

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Nein

Nein, eigentlich nicht. Das ist ein typischer Name der 90er und damit ein Name meiner Generation (bin Jahrgang 1990) - ich habe den Namen zu oft gehört und finde ihn auch vom Klang her nicht schön sowie mit acht Buchstaben einfach zu lang. Ein Vorname sollte eigentlich nicht mehr als sechs Buchstaben, es sei denn, er hat eine wirklich "besondere" Aura wie meinetwegen Marianne, Eleonore, Margarete, Annemarie oder Ingeborg.

Zudem muss ich da immer an ein Lied der Flippers denken, die bei uns daheim oft liefen und das ist eines der Lieder, die mir schon damals von den Flippers nicht gefallen haben - zumal ich mal gehört habe, dass Natascha eigentlich gar kein russischer Vorname ist, sondern eine Koseform, die in Russland selber so gar nicht gebräuchlich ist.

https://www.youtube.com/watch?v=gF8y4bECh8I

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Der Elch-Test 🚗

1997 war ich zunächst im Kindergarten; im Spätsommer bzw. September wurde ich eingeschult und ging seither in die erste Klasse der Grundschule - das war ein gefühlt enormer sozialer Aufstieg vom Kindergartenkind zum Schüler! Es ging es mir gut, ich war zufrieden, ein guter Schüler in einer entspannten Klasse mit netten Klassenlehrern an einer schönen Grundschule, der Sommer war schön; in der Familie war alles ruhig und gediegen (aber auch irgendwo gusseisern und bleiern) und beschaulich, ich hatte nette Freunde in der Siedlung, ein Fahrrad ohne Stützräder, ein schönes Zimmer, spielte gern, ich fühlte mich geliebt und sicher in der Familie und in der Schule fühlte ich mich wohl; es ging alles so geruhsam vor sich hin. 

Die Schule war eine neue Erfahrung und ich fand rasch Anschluss, es war anders als im Kindergarten, deutlich angenehmer, denn im Kindergarten gab es eine Erzieherin, die nicht sehr nett zu mir war und an die ich bis heute hinreichend negative Erfahrungen habe. In der Schule hatten wir tolle Lehrer, vor allem der liebe Herr Müller hat uns so gut getan.

https://www.youtube.com/watch?v=_VKwhyS3L7o

https://www.youtube.com/watch?v=horkxvf3Pbc

https://www.youtube.com/watch?v=cLk7ungVRhs

Viele Ereignisse des Jahres hatten für mich ansonsten einen eher privaten bzw. familiären Charakter (diverse Ereignisse in der Schule, Familienfeiern, schöne Wanderungen und Ausflüge), aber an Diana und Henri Paul sowie den Unfall und die Debatten danach, das Oder-Hochwasser vom Sommer und die erste Mercedes A-Klasse im Elchtest sowie die ESP-Geschichte von Mercedes kann ich mich erinnern. Das mit der Mercedes A-Klasse war für uns in der Familie im Oktober/November 1997 (ich war schon in der Schule) allgemein ein spannendes Thema, weil wir eine ziemlich Mercedes-lastige Familie waren (damals hatten wir W123 und W124) und die A-Klasse als erster kleiner Benz mit Spannung erwartet wurde, man wollte sie auch unbedingt einfach aus Prinzip probefahren, obwohl 1997 meines Wissens nach gar kein neues Auto gekauft werden sollte.

https://www.youtube.com/watch?v=OXs1Bc489V4

Ich erinnere mich gut an die Werbematerialien zur A-Klasse und Filme mit Karl Senne zu diesem Fahrzeugmodell, wir hatten sogar eine Videokassette über die A-Klasse. Ein schlechtes Auto scheint es aber bezogen auf die Langzeitqualität nicht zu sein, das Modell gehört noch immer zum Straßenbild.

https://www.youtube.com/watch?v=HfXIX2dUsF4

Ich bin selbst über zehn Jahre bis Ende 2022 einen 1997er Mercedes gefahren, allerdings die C-Klasse, was auch noch eine Verbindung zu diesem Jahr für mich darstellen kann, wenn man es so sieht.

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Im intellektuellen Sinne gute bzw. eventuell auch philosophische Fragen / echte Pretiosen sind hier sehr selten, andererseits ist diese Plattform auch ein niederschwelliges Angebot für Ratsuchende. Ausführliche Diskussionen mit Niveau führe ich in der Regel in privaten Gesprächskreisen, wo ich weiß, dass alle am Tisch sitzenden Personen in Sachen Literatur, Musik, Politik oder Gesellschaft ähnlich bewandert sind und ähnliche Ansichten haben.

Andererseits war das Niveau hier, als ich 2014 aufschlug, etwas höher. Der "Charme" der Plattform war verglichen mit dem heutigen "Gedöns" amateurhaft, dafür waren die Fragen tendenziell ernsthafter und seriöser. Das ist aber nur mein subjektiver Eindruck.

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Meine Mutter war bis Ende des vergangenen Schuljahres Lehrerin für Grund- und Hauptschule (bis siebte Klasse hauptsächlich; Schwerpunkt dritte/vierte Klasse Grundschule) und hat das vor einiger Zeit so bestätigt. Sie meinte, dass es in den späten 80ern anders war, vor einer Klasse zu stehen als nach der 2015 und dass es bis vor etwa 2015 anders und angenehmer gewesen sei.

Ich kann es aber auch so aus meiner Sicht bestätigen, wenn ich meine Schulzeit und unser "Verhalten" im Klassenzimmer (1997 bis 2007) mit dem vergleiche, was ich von meiner jüngsten Cousine kenne. Die fetzen sich tatsächlich wegen Kleinkram, nach denen bei uns kein Hahn gekräht hat, ich denke aber auch, dass die Erziehung und die Elterngeneration anders sind und das seine Spuren hinterlässt. Wir hatten damals mehrheitlich ältere Lehrer, die in sich ruhten und der Meinung waren, dass sich vieles von selber klärt oder die Kiddies es unter sich ausmachen sollen - das war in Sachen Mobbing grundverkehrt, sonst aber nicht schlecht.

XXX

Andererseits mokieren sich die Kiddies sicher auch deswegen hier so sehr, weil sie es können, weil es diese Plattform gibt und die Gesellschaft eine andere ist als bei mir in meiner Jugend. Damals war die Gesellschaft bei sexuellen bzw. sehr privaten Themen deutlich schambehafteter und man sprach über solche Themen nicht und hatte selbst beim Aufsetzen von Briefen an "Doktor Sommer" von der Bravo extreme Hemmungen - und es gab noch keine Internetforen, wo die Kiddies sich anmeldeten und ihre Probleme auswalzten. So was wurde zu meiner Jugend noch nicht mal mit dem engsten Freundeskreis besprochen, weil "MAN" über solche Themen nicht zu sprechen hatte und es gewisse Hemmschwellen diesbezüglich gab.

Früher gab es wie gesagt Doktor Sommer und so Zeug, aber da hat man sich schon bald geschämt, überhaupt seine Gefühle zu Papier zu bringen weil man Angst hatte,d ass das mal irgendwann einer liest und man dann erledigt ist - es wäre ja auch so gewesen, machen wir uns nix vor. Für mich war es mit 14 gar nicht einfach, aufzuschreiben, dass ich mich in ein Mädchen aus meiner Schule verliebt hatte ... im Tagebuch der guten Stunden. Ich habe das heute noch und denke mir, auch wenn es irgendwie lieb und niedlich klingt - mein Gott, ist das spießig und miefig formuliert, aber so war der Zeitgeist bzw. der Umgangston und die Erziehung damals auch und man hatte echt Bedenken, dass das doch mal einer liest und sich sonst was dabei denkt.

Und da hat sich heute gewaltig was geändert auch in der Erziehung - und die Eltern sind anders als damals, wo es durchaus noch Regeln gab und strenge Wertevorstellungen und auch eine gewisse ich sage mal "Sittenstrenge"; wir waren da bräver und mussten auch von der Erziehung her manches runterschlucken und so stehen lassen.

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