Guten Morgen,

ich hatte noch nie Corona, auch in meinem direkten Umfeld und in der Familie fällt mir keiner ein - eher dann im Freundeskreis, leider auch ein schwerer Fall von Long-Covid (der Betroffene ist 52 und kämpft bis heute mit den Folgen).

Ich habe keine Angst vor der Zukunft und lasse mir die Lebensfreude auch nicht nehmen. Udo Jürgens hat dazu mal ein Lied geschrieben ("Jetzt oder nie"), das es recht gut trifft.

https://www.youtube.com/watch?v=dHvccpSxkHI

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Man könnte Ordnungsamt oder Gemeinde-Vollzugsdienst oder Polizei einweihen - auch weil man sich nicht alles bieten lassen sollte & hier offenbar die Gastfreundschaft und Gutmütigkeit schamlos ausgenutzt wird. Oder man sollte dem Landratsamt einen Wink geben und denen sagen, dass es untragbar ist und das Maß voll ist ----> die Leute können ja auch von denen untergebracht und betreut werden.

Eine Mieter könnte man einfach kündigen, aber hier scheint es sich um Gäste zu handeln - das geht da zwar auch, aber weil nix schriftlich da zu sein scheint, würde ich die Behörden einweihen, so schade es auch ist.. manchmal muss man aber die Zähne zeigen, auch wenn es Flüchtlinge sind - die bewegen sich auch nicht im rechtsfreien Raum.

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Kommt natürlich auf deinen Geschmack an, aber ich breche immer gern eine Lanze für den Mode-Einzelhandel vor Ort. Die Beratung ist meist sehr gut und persönlich, die Preise sind fair und die Qualität ist in der Regel sehr ordentlich. Außerdem unterstützt man den lokalen Handel :-). Ich kaufe selber die meisten Sachen im Einzelhandel.. früher auch gern bei K&L Ruppert, aber den haben sie in Würzburg leider geschlossen :-/. War ein guter Laden! AWG ist auch ganz in Ordnung, die haben Markenware für faire Preise, habe da dieses Jahr erst ein tolles Langarmshirt von Tom Tailor gekauft, das ich heute sogar trage.

Empfehlenswert sind auch Outlets, wo man immer wieder 'nen Euro sparen & sehr gute Ware von renommierten Marken bekommen kann, auch die Beratung ist meist gut ... aber das lohnt sich am Ende auch nur, wenn man so was in erreichbarer Nähe hat und nicht eine halbe Weltreise unternehmen muss dafür und ein paar Sachen gleich kauft :-)

Persönlich habe ich noch sehr gute Erfahrungen mit den Onlineshops von Trigema (Shirts, Polos, Jogging, Sportsachen) und Mustang (Jeans, Langarmshirts) gemacht: Schnelle Lieferung, gute Ware, unkomplizierter Bestellvorgang, guter Service. Musste mal ein Jeanshemd zu Mustang zurückschicken, weil's zu klein war^^ ging problemlos :-)

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Ich kenne auch solche Leute und dumm sind die nicht, nur eben sehr "einfach" und leicht zufriedenzustellen. Solches Verhalten muss nicht auf mindere Intelligenz schließen lassen, sondern ist meist das Spiegelbild des Milieus. Ich denke bei deiner Schilderung an einfache kleine Arbeiter auf dem Land oder in der Vorstadt ohne Interesse an Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur usw.; Leute mit beschränktem Horizont, die nach dem Motto "Hauptsache, das Essen schmeckt" zufrieden sind.

Er guckt Nachrichten versteht garnichts und erzählt falsche Sachen herum. Er geht davon aus alles verstanden zu haben, ist dem so sicher, und erklärt es anderen falsch.

Jap.. alles klar. Da kommt meist ein Geltungsbedürfnis hinzu und man erzählt dann rum, was man sah, Hauptsache man hat was gesagt. Kenne ich alles und habe es schon oft erlebt. Das sind auch die Typen, die vor dem Fernseher rumpöbeln, immer alles besser wissen als "die da oben" und spätestens bei Magazinen wie "Hart aber fair" ausflippen und komplett durchdrehen. So ein TV-Programm aber stachelt üble Wutnickel nur dazu an, noch schlimmer zu werden und animiert auf der anderen Seite geltungssüchtige Bildungsferne zu noch größerem Brass auf "die da oben" - meiner Meinung nach eine absolut gefährliche Sendung, auch wegen des durchweg aggressiven Umgangstons.

Die Frau wird auf die Rolle als "bessere Putze" reduziert und hat dem Mann ihr Leben zu schenken, während er ihr bestenfalls Beachtung schenkt und Haushaltsgeld rationiert, weil er Alleinverdiener ist... klasse.

Ich komme aus so einem Milieu und muss sagen, dass solche Verhaltensweisen da typisch sind, selbst wenn man eine gute Mittlere Reife oder sogar Abitur gemacht hat - das wird über Generationen hinweg vererbt, weil die Jungen es oft den Alten nachmachen, es sei denn sie rebellieren komplett.

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Das liegt vielleicht auch an den Klamotten: Wenn du dich eher klassisch oder "basic" kleidest (das weiße Shirt auf dem Foto könnte hinkommen, wenn das dein typischer Style ist) und zudem vielleicht vom Charakter her eher ruhig und freundlich bist, kann das zusammen mit der kurzen Frisur (die ich allerdings cool und sympathisch finde!) durchaus "erwachsener" aussehen wie irgendwelche hyperblonden, ständig wegen oberflächlicher und debiler Petitessen dümmlich kichernden, dauernd total aufgedrehten klischeehaften 13-jährigen Teeniemädels mit engen Jeans und bunten Shirts von Shein oder Kik ... wenn du weißt was ich meine. Aber da gibt's schlimmeres ;-). Ich war früher auch immer der, der in den Schlecker gehen und Alkohol kaufen musste für Partys usw., weil ich größer war als die meisten anderen, vom Typ her ruhig und friedlich und eher "einfarbige" Sachen trug oder auch mal ein Hemd^^ ich ging mit 16-17 durchaus auch für Mitte 20 durch.

Aber das würde ich nicht persönlich nehmen, sondern mehr oder weniger als eine Art Kompliment: Dass man dich älter schätzt zeigt meiner Meinung nach auch, dass du relativ "reif", weit entwickelt, aufrichtig und sympathisch rüber kommst & dich dahingehend positiv von Gleichaltrigen abhebst, denen man ihr Alter sofort anmerkt durch ihr Verhalten und so. Nur noch ein Rat von mir: Bleib' wie du bist, geh' deinen Weg & lass' dich bitte nicht verunsichern...!

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Meist ist es, ohne jemandem den Schwarzen Peter zustecken zu wollen, einfach nur mangelnde Planung der Lehrer, die dazu führt - und es gibt zumindest in den höheren Klassen auch dermaßen viele Fächer, dass irgendwann jeder noch eine Note braucht ... und unterm Jahr sind eben auch sehr viele Ferienzeiten (!), die von vorne rein wegfallen. Meist kehrt unterm Jahr dann eine gewisse Gemütlichkeit ein und man verdrängt es ... ach ja, des ist ja noch soooo weit ... und dann verrinnt die Zeit und es muss doch noch Note für Note erbracht werden.

Bei uns damals (Realschule) haben viele Lehrer gleich zu Schuljahresbeginn die Klassenarbeiten alle festgelegt; dann wusste man, wo man dran ist und sie stimmten sich auch untereinander ab, so dass nicht jeden Tag eine andere Arbeit geschrieben wurde oder zwei am Tag angestanden sind.

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Natürlich, aber ich würde ein weißes Langarmshirt anziehen und die Ärmel etwas nach hinten schieben - und dazu eine schöne Uhr. Passt prima :-) ... und ist praktisch insofern, weil die Bälle abends stattfinden, länger gehen & es nachts auch im Sommer etwas abkühlt.

Bin letztes Jahr im Sommer nach der Arbeit zufällig an einer Berufsfachschule vorbeigefahren, die wohl im Freien ihre Abiturklassen verabschiedet hat und da sah ich auch ein paar junge Männer, die mutmaßlich Abi gemacht haben, in weißem Langarmshirt zu schwarzer oder beiger Chino. Geht alles - der komplette Anzug muss es nicht mehr sein. Gerade die wohl eher "abgespeckten" Corona-Abi-Events dürften ohnehin etwas legerer und zwangloser sein wie die klassischen großen Bälle in den Mehrzweckhallen, die fast schon an einen richtigen Kommers oder eine Art Stiftungsfest erinnern.

Hätte ich heuer Abi gemacht, wäre ich zu einer Abifeier wohl bestimmt auch im weißen oder schwarzen Longsleeve zur gekrempelten Chino plus schönen Schuhen & einer dazu passenden Armbanduhr erschienen.

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An sich ist das meiner Meinung nach eine völlig normale unverfängliche Frage, die eine normale Antwort verdient hat -----> und JA, ich bin verheiratet und NEIN, wir haben keine Kinder :-)

Problematisch finde ich vor allem von Leuten, die man nicht so gut kennt dass man mit ihnen in den Sandkasten sitzen oder per Du sein wollen würde, doch eher Fragen, die sich auf (partei-)politische oder gesellschaftliche, religiöse oder sexuelle Orientierung beziehen oder auf den Verdienst, die Ausbildung, die persönliche Vita in Details oder auf irgendwelche Intimitäten - und sei es noch so subtil durch die Hintertür und noch so freundlich und nett gefragt.. es gibt Dinge, die man nicht jedem sagen muss. So was in der Art bekam ich schon gefragt & als ich vor Jahren mal Single war wurde ich auch gefragt, ob ich schwul sei, "weil es ja normal ist, dass man mit 25 verheiratet ist und nach einem Häuschen schaut und an Kinder denkt". Ich habe daraufhin gesagt, dass halt nicht jeder gleich den erstbesten Partner nimmt, dem er begegnet und es auch Leute gibt, die es anders machen als sie.

Die selbe Person wollte auch wissen, ob ich einen 450-Euro-Job ausübe, weil sie mich immer wieder bei Außendienst-Terminen sah ... sie sah mich z.B. alle paar Tage morgens beim Bäcker was holen, wenn sie in der Pause am Fenster der Zahnarztpraxis steht, wo sie arbeitet. Das würde doch kein normaler Mensch machen. Ich glaube, die meinte das ernst und ich sagte ihr ... ich glaube, ich verdien' locker das Doppelte wie du in deiner Zahnarztstube. Sie zog ein langes Gesicht und setzte einen richtig dummen Blick auf.

Und ja, meine Frau wurde mal in aller Öffentlichkeit auf eine alte Krebsgeschichte angesprochen. Das war unmöglich. Manche Leute sind vielleicht auch ein wenig debil aufgebaut und wissen gar nicht, wie distanzlos und geschmacklos so was ist.

Das war bis heute der Oberknaller, aber dazu muss ich sagen: Solche indiskreten Fragen stellen eigentlich nur debile, neugierige, wenig intelligente und eher unsympathische Personen, die nicht wissen wo die Grenze liegt.. und jap, da find' ich so was echt unangenehm und halte NIX davon. Und so was würde ich auch NIE jemanden fragen, den ich nur peripher oder eigentlich gar nicht oder nur geschäftlich kenne. Wenn es mir jemand von sich aus sagt ist das nett, ehrt ihn und mich und ich nehme das gerne an und tratsche es auch nicht weiter, aber es gibt Grenzen.. ich sage bei privaten Dingen immer: Wer es wissen soll, der weiß es sowieso - und alle anderen geht's nichts an.

Die Frage nach einer Beziehung oder nach einen eigene Familie ist aber - sofern einem kein Strick draus gedreht werden soll - völlig normales, nicht weiter bedenkliches "Alltagsgerede" wie die Frage nach Wohnort oder Heimatstadt ... und sollte einen nur beunruhigen, wenn es "gemein gemeint" ist oder man merkt, dass jemand Hintergedanken der unseriösen Art hegt.

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Nein, das ist eigentlich durchschnittlich - 120.000 Kilometer sind für einen 2009er Corsa weder besonders viel noch besonders wenig, aber unbedenklich, weil die Qualität bei Opel in den Jahrgängen wieder gut war. Wenn der Wagen gepflegt und gut erhalten ist, alles an sich passt und man neuen TÜV hat und eventuell am Preis noch was drehen kann, klingt das vom Gesamtpaket her recht akzeptabel. Man muss ihn halt mal angesehen und auf der Straße (nicht auf dem Hof vor und zurück!) probegefahren haben.

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Möglich

Das geht problemlos, wenn man eine Finanzierungsmöglichkeit findet und daran sollte heute im Gegensatz zu früher nicht scheitern, solange man ein geregeltes Einkommen hat, als kreditwürdig gilt, einen Kredit bekommt und man die Gesamtfinanzen im Griff hat. Wie kriegen denn die ganzen Berufsanfänger nach der Ausbildung mit 22/23 ihren neuen Audi A3, Seat Leon, Mercedes A-Klasse, VW-Golf oder 1er-BMW usw. finanziert? Eben :-). Ich kenne davon abgesehen auch Leute aus der "Mittelschicht", einfache Arbeiter, die ein ganzes Haus finanziert haben und damit durchaus gut klar gekommen sind ohne irgendwo extrem auf Sparflamme zu leben und wegen dem Haus überall Abstriche machen zu müssen - geht alles, wenn man das Geld im Blick hat.

Das Auto-Thema ist anders als früher, wo ein Mensch mit geringem Einkommen auf eine ältere Rostlaube abonniert war - weil er sich nur diese leisten konnte. Inzwischen ist das anders und 30.000 Euro sind jetzt auch nicht soooo viel für einen Neuwagen - das ist der typische Preis für einen neuen Opel Astra oder so was in der Art.

Nur ein Beispiel: In meinem entfernten Bekanntenkreis hat sich jemand, der 1.800 Euro netto im Monat verdient, wovon 600 Euro Kaltmiete jeden Monat abgehen, erst einen nagelneuen VW für 56.000 Euro bestellt; Standheizung, breitere Reifen, alles drin. Der wird natürlich wieder auf Ewigkeiten finanziert, aber aktuell fährt er zum Beispiel einen Audi, der vor sieben Jahren (gebraucht) immerhin 32.000 Euro kostete und jetzt abbezahlt ist.

Ich gebe euch noch den Tipp, nach Vorführwagen und Tageszulassungen zu schauen. Man kann für sehr fairen Kurs faktisch neuwertige Autos mit null oder ganz wenigen Kilometern kriegen, wo der Brief einmal auf dem Landratsamt war und das Autohaus der Erstbesitzer für einen Tag war. Eine prima Sache.

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Guten Abend,

eigentlich finde ich die "Jetztzeit" ganz in Ordnung. Es gibt sicher Baustellen, aber man muss die Dinge weder beschönigen noch muss man sie schlecht reden.

Manchmal habe ich mich aber schon gefragt, wie es wäre, wäre ich im Deutschland Mitte der 90er so um die 30 gewesen (bin 31). Wahrscheinlich hätte ich einen Ford Granada oder einen Opel Senator oder Mercedes W123 (hatten wir in den 90ern selber, die Farbe nannte sich "Liasgrau" und sah aus wie Grundierung) gefahren und wäre ziemlich so gewesen, wie mein Patenonkel damals tatsächlich war (wir sind uns sehr ähnlich, er hatte aber die 90er durch ein sehr schönes Audi Coupé 2.3E).

https://www.youtube.com/watch?v=AS4cylGMoAQ

https://www.youtube.com/watch?v=LmIUoipsWl4

Ich habe die 90er so am Rande recht bewusst miterlebt, das war an sich schon eine angenehme Zeit. Es gab aber auch Probleme: Alle beklagten sich über steigende Benzinpreise und die Probleme der überstürzten Wiedervereinigung sowie der Grenzöffnung (Russlanddeutsche, Spätaussiedler, Ghettoisierung, Arbeitslosigkeit, VEB-Abwicklung) die Politik(er)verdrossenheit in der späten Bonner Republik war groß und kostete Helmut Kohl 1998 die Wiederwahl. Nicht zu vergessen wären die letzten RAF-Attentate (Detlev Karsten Rohwedder im April 1991; auch die Nachwehen von Alfred Herrhausen am 30. November 1989 lagen in der Luft) in Deutschland. Darüber machte man sich schon Sorgen, das war damals in den Medien oft zu erfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=J-8OMiqgoas

Gut, technisch war in den 90ern allerhand los: Der ICE (1991) war natürlich cool und es gab technisch viele Neuerungen, aber andererseits muss ich auch hier sagen ... es war wie heute, nur war der Fortschritt subjektiv um einiges schneller. 1990 etwa hatte ein VW-Golf 54 PS und vier Gänge, 1993 hatte er bereits fünf Gänge, ABS, Airbags und 90 PS, das war sensationell. In Ostdeutschland war der Unterschied bezogen auf Trabant und Wartburg noch größer. Aber alles hatte seine Grenzen: Es gab Unsicherheit wegen dem Zerfall der Sowjetunion und des Jugoslawienkriegs sowie des zweiten Golfkriegs, es gab Planlosigkeit und Zukunftsängste; keiner wusste, wohin es geht, man sprach von FCKW und von Recycling, beklagte sich landauf landab über Sittenverfall - sehr schön brachte das 1993 die legendäre Spiegel-Titelgeschichte über die "schamlose Gesellschaft" auf den Punkt; soziale Brennpunkte explodierten wie auch Probleme mit Jugendkriminalität - die 90er waren nicht nur Heititeiti. Dass sie es gewesen seien, kommt einem heute vielleicht so vor. Rassismus war ebenso ein Thema, ich erinnere nur an Hoyerswerda, Mölln, wachsende Neonazi-Probleme auch aufgrund Perspektivlosigkeit vor allem in Ostdeutschland, wo man inzwischen auch klar Wendeverlierer hatte und sich Frust breit zu machen begann, weil es eben doch nicht lief, wie von Helmut Kohl versprochen ("blühende Landschaften"). Bis 1995 waren zwar Billionen D-Mark in Ostdeutschland angekommen, flossen jedoch nur in Prestigeprojekte wie Kirchen, Bibliotheken und touristisch Relevantes.

Es ist schon klar, dass die 90er so wie alles Erlebte gern verklärt werden und man heute nur noch an coole Musik, lustige Filme, kultige Automodelle, schräge Modeoutfits und schöne private Erlebnisse denkt. Aber "besser" als heute oder entspannter waren die 90er-Jahre in Deutschland nicht und ganz bestimmt nicht so lässig wie in diesem aktuellen Lied von Jasmin Wagner/Blümchen dargestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=GZ3Kpk_9feQ

Ich habe die 90er privat zwar als cool in Erinnerung, aber da war ich auch noch Schüler und lebte weitestgehend in meiner kleinen Welt aus Familie, Kumpels, Schule und ein paar Hobbys.

Der elementare Unterschied dürfte darin liegen, dass Internet eine teure Sache war und ein typisches Handy so fett war, dass es eher ein ziegelsteingroßes, schweres "Schleppi" gewesen ist statt eines handlichen Telefons. Bildschirmtext, Fax und der TelMi-Pager waren angesagt, Telefonzellen waren Standard und Navigationssysteme waren Oberklasseautos vorbehalten, die sich der Normalbürger nicht leisten konnte. Auf der anderen Seite waren die Medien zu weiten Teilen sachlicher und seriöser, nicht alles wurde sofort anpolitisiert und die Medien kommentierten die meisten Sachverhalte nicht wie heute, sondern präsentierten sie dem Konsumenten lediglich, damit er informiert wurde.

Es bleibt daher am besten bei der Wunschvorstellung, denn an meinem aktuellen Leben möchte und muss ich nichts ändern und bin im Großen und Ganzen zufrieden.. ich bin heute wohl der Erwachsene, den ich als Jugendlicher ernst genommen hätte und habe mir viele Wünsche erfüllt, die ich selber als Schüler hatte, ist ein super Gefühl.

Wenn ich mich mal in die 90er versetzen will, kann ich mir ja ein aus der Zeit stammendes Sakko von meinem Großonkel anziehen, mich in meinen alten Benz (Jahrgang 1997, aber das Modell kam schon 1993 raus) setzen und zu 90er-Musik eine Runde drehen ... "Lucifer" von Blue System oder so was.

https://www.youtube.com/watch?v=V9CBYqu4P9U

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konservativ

Ich bin ein linksgerichteter Konservativer leicht links der Mitte, politische Vorbilder sind Norbert Blüm und Heiner Geißler.

https://youtu.be/cB1jyCNKiyc

https://youtu.be/8oIXXFb7DRM

Bin auch Mitglied der CDU, allerdings derzeit nicht aktiv und kein Funktionsträger. Als Gemeinderat hieß es oft über mich, ich sei der "rote Schwarze".

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Das ist schon denkbar. Mir wurde vor Jahren am W202 auch so eine Summe genannt, wobei eine andere Werkstatt es dann preiswerter gemacht hat, da nur der beschädigte Teil der Bremsleitung getauscht wurde. Mercedes oder eine "große" freie Werkstatt dürfte hier an den Ausbau der Hinterachse denken, was den Preis nach oben treibt.

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Meist kommt das schon gut an :-). Außer es sieht aufgesetzt und unecht bzw. verkleidet aus oder die Frauen stehen eher auf sehr lässig angezogene Männer oder haben Aversionen gegenüber allem, was bürgerlich, konservativ, klassisch und gediegen ist. Meist kommen saubere, gute und stilvolle Outfits aber gut an :-)

Ich (m, 31) trage am liebsten dünne Langarmshirts in Weiß und Schwarz oder aufgekrempelte Jeanshemden in Slimfit zur Chino und jap, auch dafür gibt's ehliche Komplimente von Frauen ... gerade von solchen, die überhaupt keinen Vorteil hätten durch ein Kompliment und da merke ich, es ist umso ehrlicher :-)

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Ich bin 31 und muss sagen, dass mir viele, die heute zwischen 16 und 25 sind, wirklich noch sehr kindlich und oberflächlich vorkommen. Auch in meinem Alter kenne ich einige Leute - wobei die Mehrzahl weiß, wie man sich vernünftig aufführt und was im Leben wichtig ist - die sich wirklich primitiv, debil und unreif aufnehmen bei dürftigsten Umgangsformen.

Das liegt meiner Meinung nach an einer zu lockeren Erziehung durch "coole" Eltern, die dem Nachwuchs nicht zeigen wo Grenzen sind bzw. sich nicht trauen, Grenzen zu setzen. Die Kiddies werden dadurch verwöhnt, materialistisch, unselbstständig und oberflächlich, können keine Entscheidungen treffen und wissen nicht, wo es lang geht - Hauptsache Abitur. Klar gibt es auch sehr vernünftige, sympathische und offene Jugendliche und junge Erwachsene, aber mir fällt das auch schon auf.

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Weißes dünnes Langarmshirt ("Sleek" von Tom Tailor, ist besonders weicher und dünner Stoff, ideal für den Sommer^^) mit etwas aufgeschobenen Ärmeln, dunkelblaue gekrempelte bzw. "gepinrollte" Chino ... und wenn wir heute mittag weggehen, ziehe ich eine schöne Uhr dazu an und meine Sneakers von Jomos.

Meine Frau trägt heute so ein braun-weißes Shirt, das aussieht wie ein kurzärmliges T-Shirt über einem weißen Langarmshirt, eine beige "Cargochino" und eine dezente Kette. Dazu einen ihrer Ballerinas, ... einen deswegen, weil sie am anderen Fuß wegen einer längerfristigen Sache dieses Teil hier trägt.. nennt sich Vacoped.

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Eingesteckt

Die meisten Hemden ja, eine Ausnahme mache ich (m, 31) nur bei lockeren karierten Kurzarmhemden im Sommer in der Freizeit oder bei meinen beiden Slimfit-Jeanshemden. Die sehen über der Hose einfach besser aus :-)

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Das ist eine interessante Frage..! Und jap, ich habe es mir als Jugendlicher tatsächlich mal - nach einem Film, den ich damals gesehen habe, es war irgendeine recht lustige Verwechslungskomödie, so eine moderne Version von "Charleys Tante" aber ich komm grad nicht auf den Namen, das war so 2004/05 irgendwas Hollywoodmäßiges - vorgestellt wie das alltägliche Leben wohl wäre, wenn ich morgen als Frau um die 30 bzw. im Körper einer jungen Frau wieder aufwachen würde^^ aber mehr so aus Scherz, mit 14/15 denkt man halt an alles Mögliche - da fahren die Hormone halt Achterbahn. Aber ich mag mich und möchte so bleiben, wie ich bin. Es war immer alles gut und man muss es nicht ändern. Wir sind, wie wir sind und genau so sind wir richtig :-)

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Du bist erfahrener geworden, reifer und weitsichtiger - und hast sicherlich schon einiges erlebt, so dass du davon abgekommen bist, immer gleich Mitleid oder Erbarmen zu haben. Du hast die Menschen besser kennen gelernt und denkst nicht mehr so unbedarft und unvoreingenommen wie "früher" ... und deswegen reagierst du anders als in dieser Zeit. Ist gar nicht schlimm, nur ein Zeugnis von Reife & mir (m, 31) ist es genauso ergangen ... weil das Leben uns formt und uns seinen Stempel aufdrückt :-)

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Ich hatte einen BMW E39 als handgeschalteten 520i mit 150 PS (Vorfacelift, EZ März 1997). Fahrerisch war das eines meiner besten Autos, leider ist die Ersatzteilversorgung weder günstig noch wirklich optimal - "BMW Classic" ist ein Synonym für völlig abgehobene Preise. Vereinzelte Dinge wie u.a. Lackstifte und -sprays für bestimmte Farben gibt es inzwischen gar nicht mehr, man muss sie individuell nachmischen lassen - was auch wieder ins Geld geht.

Soviel zur Technik: Motoren und Getriebe sind auch bei hoher Laufleistung (bei normaler Wartung) meist solide, auch die Automatik ist besser als ihr Ruf. Ölverlust kann ein Thema sein. Leider kennt der schöne E39 viel Kleinärger mit Elektrik und Elektronik - meiner war mir vor allem deswegen einfach zu unzuverlässig. Dafür sind Stoffe und Verkleidungen geschmackvoll und robust, man fährt sehr komfortabel und trotzdem agil durch die Gegend und hat ein Auto mit zeitloser Optik. Rost kann zum Problem werden, muss aber nicht - ich habe subjektiv beobachtet, dass Kombimodelle ("touring") und Facelift-Modelle mehr rosten. Kann aber auch eine rein persönliche Beobachtung von mir sein, ich bin kein BMW-Kenner.

BMW-Händler sind oft sehr arrogant und bei älteren Modellen keine Hilfe, freie Werkstätten hingegen mit den BMW-Krankheiten vor allem im Bereich Elektrik und Elektronik heillos überfordert. Ich hatte dann zwar am Ende meiner BMW-Laufbahn einen ehemaligen Vertragshändler gefunden, der inzwischen eine andere Marke vertreibt und dessen alte BMW-Leute immer noch an alten BMWs schrauben und das gut und günstig, aber da hinzufahren bedeutete einen halben Tag Urlaub zu nehmen, das ist Quatsch.

Ich würde keinen älteren BMW (egal welchen) kaufen, weil die Dinger tatsächlich sehr anfällig sind. Sie haben wie gesagt Rost- und Fahrwerksprobleme, weiters sind in dem Fahrzeugalter viele Mängel rein wartungs- und pflegeabhängig. Elektrik und Elektronik sind bei älteren BMWs sehr anfällig und hier reicht das Spektrum möglicher Fehlerquellen von ABS-Sensor bis zur Zentralverriegelung. Das ist nicht mal teuer in vielen Fällen und meist grundsätzlich harmlos, aber einfach nur nervig ... ich bin froh, dass ich mit BMW nichts mehr zu tun habe.

Ältere BMWs sind, obwohl sie sich toll fahren und sie mich fahrerisch begeistert haben, was für Wagemutige oder für sehr gewiefte und kundige Spezialisten, die alles oder vieles selber machen können oder wollen, Zugang zu allerhand Spezialwerkzeug haben und am besten auf diesen Fahrzeugen einst bei BMW gelernt haben. Mir waren E38 und insbesondere E39 im Alltag viel zu unzuverlässig - und es kann nicht sein, dass der 728i doch tatsächlich drei Wochen in der (seriösen) Werkstatt steht wegen einer Sache, die Mercedes in drei Tagen erledigt.

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