Ich sehe keinen Sinn, was soll ich machen?

Ich bin 13 und weiß jetzt schon, was ich später mal werden will. Allerdings ist es bis dahin noch ziemlich weit und ich habe einfach keine Lust mehr immer dass gleiche zu machen (z.b. Dinge, die mich gar nicht interesieren) Deshalb will ich auch Autorin werden und schreibe auch jetzt schon Bücher, weil man durch Bücher der Realität entfliehen kann. Ich finde es außerdem noch schlimm, dass ich meine Zukunfat schon ungefähr kenne. Ich habe mein komplettes Leben noch vor mir und habe jetzt schon kein Bock mehr darauf, noch ein paar Jahre Schule zu machen. Manchmal wünschte ich, ich wäre in einer Paralelwelt geboren. Ich habe keine Angst vor dem Tod, nein im Gegenteil, ich hab schon öfter über Selbstmord nachgedacht. Ich halte mein Leben einfach nicht mehr aus. Aber selbst umbringen könnte ich mich nicht, weil ich eine gute Beziehung zu meiner Familie und Freunden habe und ich sie eigentlich nicht verlassen will. Mich stört außerdem der Gedanke, dass, wenn ich irgendwann sterbe, dass ich dann einfach da gewesen bin und keine spüren auf der Welt hinterlassen habe. Niemand würde mich kennen. Ich währe unwichtig gewesen.

Ein weiteres Problem währe, dass ich mir schon öfter ähnliche Probleme und Fragen angeguckt habe. Darunter wurden dann immer Lösungen vorgeschlagen, das Leben besser zu machen, aber immer, wenn ich das gesehen habe, wollte ich mir das nicht einmal angucken. Mich interessiert einfach nicht, wie ich mein Leben angenehmer machen kann. Am liebsten würde ich es einfach beenden...

Ist das normal in der Pubertät und hört das irgendwann auf oder bin ich depressiv oder so?

Freundschaft, Tod, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Sinn des Lebens, sinnloses-leben
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Burnout mit 22?

Hallo.

Ich bin 22 und fühle mich als hätte ich die letzten 4 Jahre meines Lebens verkackt.

Habe nach dem Abi etwas hin und her studiert (3 semester) und vor 4 Monaten eine Ausbildung gestartet als MFA. In der Berufsschule wurde mir dann klar, dass man als Abiturient wirklich unterfordert ist. Anschließend ging der Ärger auf der Arbeit los. (Irrelevante lange Geschichte)

Wurde vom Cheff aufgefordert zu kündigen. Was ich auch gemacht hab. Jetzt arbeite ich Teilzeit bei einer Leiharbeitfirma.. Würde mich wieder für ein Studium bewerben aber in welchem Fach, weiß ich auch nicht. Mich interessiert einfach nichts, könnte man sagen. Bei der Arbeitsagentur war ich im Februar dieses Jahres gewesen aber das hat absolut nichts gebracht..

Früher hatte ich gefühlt 100 Interessen (Sprachen, Kulturen, Zeichnen, Singen, Sport, Schreiben, Mode uvm.) und heute stehe ich da und betrachte mich als absolut talentfrei. Mich interessiert irgendwie gar nichts. Hobbies sind mit der Zeit verlorengegangen. Als ich versucht hab das Hobby „Zeichnen“ wieder aufleben zu lassen, war ich einfach nur enttäuscht. So gehts mir mit Allem. Ich fange etwas an und bin dann letztendlich enttäuscht.

„Erwarte nicht so viel von dir.“

“Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“

Kriege ich ständig zu hören und dann? Bringt mir gar nichts, ist weder Hobby noch Studienfach also bleibe ich am selben Punkt kleben und wenn ich es doch schaffe mich zu lösen, ist es beinahe garantiert, dass ich in kurzer zeit wieder am selben Punkt ankomme.

Ich habe mir schon psychiatrische Hilfe geholt und wurde dann superschnell mit ADS diagnostiziert. „Nimm 5 Tropfen nach der Arbeit aber dann nicht mehr Autofahren.“ hieß es und wozu sind die? „Damit du dich besser konzentrieren kannst.“ auf was denn? Netflix? Die tropfen nehme ich nicht, hab sie nicht mal von der Apotheke abgeholt. Ich fühle mich verarscht.

Ich fühl mich wie ein Tier das nur lebt um sich fortzupflanzen und dann zu sterben. Aber selbst das will ich nicht, Kinder sind nicht mein Ding.

Ich kann nichts, ich mag nichts und ich will nur eins - raus aus diesem Leben.

Danke fürs zuhören. Hat es jemand aus diesem Loch geschafft? Wie?

Gesundheit, Schule, Angst, Karriere, Psychologie, Berufung, Burnout, Frust, Inspiration, Sinn des Lebens, Studienwahl, talentlos, Versagen, hilferuf, ich brauche hilfe, Lebensweg, Ausbildung und Studium
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Habe ich eine Angst vor dem Leben an sich entwickelt?

Hallo ich w/19 mache mir momentan Gedanken dazu was ich überhaupt mit meinem Leben anfangen soll. Ich komme aus normalen/guten Verhältnissen und wohne momentan aufgrund meines Studiums seit 3 Monaten 3 1/2 Stunden von Zuhause entfernt.

Was ich letztens an einen Freund schrieb:

Ich glaube ich müsste nicht mal viel verdienen in meinem Leben, nur so viel dass es zum Leben gut ausreicht. Nur immer wenn ich darüber nachdenke, dass ich finde dass das Leben an sich im Prinzip sinnlos ist weil wir alle am ende ohnehin sterben (nein keine Sorge, ich habe keine Depressionen) und ich dann darüber Nachdenke was die Wurzel meines Problems ist, komme ich immerwieder dahin zurück, dass der Sinn meines Lebens ist glücklich zu sein (denn sonst bringt ja alles andere nichts) und ich manche Dinge in meinem Leben einfach nicht tue weil ich fürchte dadurch unglücklich zu werden oder mir den Weg zu einem späteren Glück zu verbauen. Nur bei diesem Vorgang selbst werde ich immer unglücklich.

Ich studiere unter anderem Psychologie weil man damit am Ende so schön viel machen kann und ich damit so viele mögliche Wege zum Glück habe wie es geht. Nur der Vorgang selbst macht mich unglücklich. Nur ich weiß auch, dass meine Eltern zu enttäuschen (auch wenn sie sagen dass es sehr schwer ist sie zu enttäuschen) etwas ist was mich ebenso unglücklich machen würde. Nur meine Eltern sagen immer ich soll das machen was mich glücklich macht.

Nur da sind wir wieder beim Ausgangsproblem: Ich weiß nicht was mich glücklich macht und habe vermutlich auch Angst neues auszuprobieren aus vermutlicher Angst es könnte mich unglücklicher machen als es müsste.

Kann es sein, dass ich eine Angst vor dem Leben an sich entwickelt habe?

Leben, Psychologie, Glücklich sein, Liebe und Beziehung, Motivation, Sinn, Sinn des Lebens, Sinnlosigkeit
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Ist die Gesellschaft nicht falsch?

Ich weiß nicht wie ich diesen Gedanken in eine Frage zusammenfassen soll.
Jedenfalls habe ich noch ein bisschen mer als ein Jahr Schule vor mir und mache mir viele Gedanken über meine Zukunft.
Einerseits beschäftige ich mich sehr mit Mode und Fashion und würde auch sehr gerne beruflich in die se Szene einsteigen.
Aber ich denke so oft darüber nach ob das die Bestimmung ist für die man lebt. Denn der Mensch ist von Grund auf nicht dafür gemacht Klamotten schön zu machen. Finanzen zu berechnen  oder was man auch immer in dieser Gesellschaft tun muss. Ich meine vielen Menschen machen ihre Arbeit gerne aber auch manchen eher weniger. Und ich denke so oft darüber nach das sich die Menschen so weit entwickelt haben das sie nur noch Rückschritte machen. Mit allen Entwicklungen die wir machen schaden wir die Umwelt. Und wenn ich mir die Menschen und ihre Funktionen anschaue dann sehe ich Haare die zum wärmen sind etc. und Anziehesachen die damit eigentlich nicht ihn ihrer Form nötig sind. Ich verliere langsam ziemlich den Faden da ich so viele Gesanken zu dem Thema habe. Ich würde gern wissen ob andere sich auch Gedanken zum Sinn des Lebens und der eigentlich bestimmung des Menschen machen. Denn ich weiß es ehrlich gesagt nicht und würde gerne eure Gedanken dazu hören.
PS: sorry der text ist ziemlich durcheinander und ich komme nicht wirklich auf den Punkt, aber gerade das ist das Problem. : /

Leben, Arbeit, Beruf, Schule, Zukunft, Gedanken, Psychologie, Gesellschaft, Sinn des Lebens
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Ein anderes Leben wählen?

Im folgenden wird wahrscheinlich ein längerer Text folgen, anders ist es nur sehr schwierig mein Anliegen verständlich rüberzubringen.

Ich bin 22 Jahre alt, bin im 3. Lehrjahr als Elektroniker. Ich stehe täglich um 5 Uhr auf, komme gegen 17-18 Uhr nach Hause. Wie manche vielleicht bemerkt haben, ist es ungewöhnlich mit 22 Jahren noch in einer Ausbildung zu sein. Warum also?
Ich hatte vor mein Abitur zu machen, auf dem weg dorthin schwänzte ich die Schule, bis ich schließlich nach 4 Jahren entschied mein Abitur abzubrechen. Wie man sich vorstellen kann, gab es von allen Seiten Druck. ,,Du musst eine Ausbildung anfangen!". Ich wollte mein Umfeld nicht noch mehr enttäuschen und ergriff die erstbeste Möglichkeit: ich fing meine Ausbildung zum Elektroniker an.

Ca. ab der 9. Klasse merkte ich allerdings, dass ich tief in mir einen Gedanken hatte. Ich fing früh an das Schulsystem in Frage zu stellen, ich hatte öfter Phasen, in denen ich mir dachte, dass ich nicht so leben will wie z.B mein Vater. Früh morgens aufstehen, spät abends heimkommen. Und das nicht um ein luxuriöses leben zu führen, sondern um Rechnungen, Miete und Lebensmittel zu bezahlen.
Ich fing an dieses denken einfach zu unterdrücken, wollte niemanden mehr enttäuschen und ,,normal" sein.

Bis heute. Ich frage mich einfach, ob das alles ist. Jeden Abend unglücklich im Bett zu liegen. ,,Ich will morgen nicht aufstehen und arbeiten.".
Ist es das, was uns diese 70-80 Jahre auf dem Planeten Erde zu bieten hat?
Über diesen gesamten Zeitraum, von der 10. Klasse bis heute hatte ich einen Menschen bei mir, der mich begleitet hat und sehr viel Einfluss hatte, wohl der wahre Grund warum ich diesen Gedanken so lange unterdrückt habe. Diesen Menschen habe ich nun nicht mehr an meiner Seite und mein Wunsch nach dem wahren leben ist stärker als je zuvor.

Ich habe in letzter Zeit viel Zeit damit verbracht darüber nachzudenken und herauszufinden was ich für ein Leben will.
Und ich bin zu einem Entschluss gekommen: Ich möchte leben. Und zwar mein eigenes Leben, nicht das Leben was die Gesellschaft als normal betitelt.
Ich möchte reisen. Einfach die Ausbildung hinschmeißen, den Rucksack packen, das Auto verkaufen, ein OneWay Ticket buchen und losfliegen.

Es ist schwierig jetzt meine Frage zu formulieren...
Viele werden sagen ,,ja und? Dann mach das doch."
Aber ich möchte Meinungen hören. Ist es wirklich so wichtig, in den frühen 20er Lebensjahren einen Beruf gelernt zu haben?
Wenn ich nun reise, egal ob 6 Monate, 1 Jahr oder 5 Jahre. Wenn ich nach dieser Zeit denke, ich habe gelebt und kann in das ,,Gesellschaftsleben" und einen normalen Job zurückkehren, dann ich ich doch immernoch mein Abitur nachholen oder einen Beruf erlernen.

Wie steht ihr zu dem ganzen? Was sind eure Erfahrungen, eure Gedanken?
Falls diesen Roman überhaupt jemand gelesen hat.

Grüße
Nico

Reise, Leben, Schule, Einstellungen, Welt, Sinn des Lebens, Ausbildung und Studium, Erfahrungen
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Schule/Arbeit/Karriere nimmt mir den Sinn am Leben?

Hallo. Ich bin 20, weiblich und mache gerade mein Abitur. Das Leben macht mich immer depressiver. Das schon seit längerem. Ich liebe meine Familie und ich habe auch einen guten Draht zu meiner Familie.. Aber über eine Sache kann ich irgendwie mit keinem mehr reden.. Es scheint mich keiner zu verstehen und dazu will ich meine liebsten Menschen einfach nicht unnötig deprimieren. Ich rede allgemein mit keinem mehr, das ist Zeitverschwendung für mich geworden, denn man wird mich so oder so nicht verstehen und es wird sich an der Situation so oder so nichts ändern -.-Hauptsächlich bin ich wegen der Schule und den hohen Erwartungen meiner Eltern und den Lehrern deprimiert. Schwänze nur noch. Ich muss nur noch FÜR DIE SCHULE leben, habe keine Zeit mehr für meine Intressen oder allgemein keine Zeit mehr für mich selbst. Und wenn ich Schule und allgemein Karriere nicht hinkriege, sinkt mein Selbstwertgefühl sowasvon tief. Fühle mich wie ein Sklave des Geldes. Für mich ergibt das Leben keinen Sinn mehr und möchte gar nicht mehr exestieren. Was soll ich nur machen..... Ich falle Minute zu Minute immer tiefer in mein Loch... ich erkenne mich gar nicht wieder.... -.- :( Und allein schon deswegen, dass ich solche Gedanken habe könnte ich nur noch heulend auf dem Boden liegen, weil ich weiß, wie wunderschön das Leben sein kann... Ich war doch mal so glücklich.. Ich bin kurz davor einfach los zu lassen...

Schule, Freundschaft, Stress, Psychologie, Deprimiert, Liebe und Beziehung, Sinn des Lebens
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Wie kann das rein materialistische Weltbild das Phänomen des Bewusstseins erklären?

Es wird bei den materialistischen Erklärungsversuchen immer wieder von einer "Emergenz" gesprochen, die irgendwie aus einer rein atomar/elektrischen Wechselwirkung - ohne jedwedes Bewusstsein - scheinbar aus dem Nichts ein komplexes Bewusstsein entstehen lässt, mit allen Sinnen und sogar komplexen, kaum in Worte zu kleidenden Emotionen, die wir während unseres Lebens erfahren!

Das Phänomen der Emergenz ist ein wahrlich faszinierendes, da es auf einfachsten Regeln basiert und daraus komplexe Ergebnisse schafft - doch stets begründet auf etwas, das schon in primitiver Form vorhanden ist. Es bildet etwas, das (scheinbar) mehr ist als die Summe seiner Teile. Doch dieses "Mehr" ist schon als Information in dessen Bestandteilen enthalten, auch wenn wir es noch nicht erkennen können.

Da entsteht nicht einfach et

was aus dem Nichts. Wir sind nur mit unserem begrenzten Verstand nur nicht dazu in der Lage, die Komplexität des Zusammenspiels vorherzusehen.

Mit dem Bewusstsein verhält es sich diametral anders, denn die Elementarteilchen für sich genommen enthalten nicht die kleinste Spur von Bewusstsein, nicht einmal als Informations-Fragment, da kann logischerweise auch im Komplex nicht einfach 'Etwas' aus 'Nichts' entstehen, denn Multiplikationen mit 0 bleiben stets 0!

Das ist Fakt und da ändert auch keine noch so materialistische Ansicht etwas daran!

Ich will hier auch im Grunde niemanden von irgendwas "überzeugen", denn jeder soll glauben/nicht glauben, was er will.

Mich beschäftigt jedoch die Frage, wie Menschen mit Bewusstsein und Emotionen, an ein rein zufälliges Zusammenspiel von Atomen und Elektronen glauben können, dass aus der - per Definition - bewusstlosen Materie, angeblich auf einmal deren ureigenes Ich-Gefühl entstehen lässt...

Das ist eine rein philosophische Frage, vollkommen unabhängig von persönlichem Glauben/Religion, - also bitte auch auf eben jener Ebene antworten & argumentieren.

Ich freue mich über jede Antwort! :-)

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Warum ist aufgeben immer leichter?

Ich bin 17 und hatte schon immer das Gefühl wertlos und ungewollt zu sein. Was auch auf einige Sachen zurückzuführen sind, die in meiner Kindheit passiert sind, die ich nicht richtig verarbeiten kann, weil sie mich noch umgeben. Mein Selbsthass wird immer wieder von anderen durch ihre Sprüche bestätigt. Ich habe keinen Rückhalt von meiner Familie. Einen Suizidversuch habe ich schon hinter mir und bin seitdem in Beratung. Ich habe das Gefühl es bringt mir kaum was, ich beteilige mich jetzt zwar in der Schule, aber meine Noten bestätigen mir nicht den Fleiß den ich da reinstecke... Der Stress in der Schule, dass ich da nicht mehr hinterherkomme aber dennoch dieses Jahr mit meinen ,Freunden‘ zsm mein Abi machen will + der Stress mit meiner Familie und mein Selbsthass sind mir zu viel aufeinmal. Ich frage mich im Moment was der Sinn meines Lebens ist. Mein Suizidversuch war meinen Eltern sowas von egal und meine Lehrer behandeln mich auch wieder wie vorher, nur dass ich wohl nicht mehr meine Narben verstecken muss. Niemand will mich. Niemand wird mich jemals lieben. Ich bin eine Last für alle und ziehe jeden mit mir runter. Aus mir und meiner verschlossenen Person wird niemals etwas werden. Ich werde keine schöne Zukunft haben. Jeder kann mich total einfach ersetzen und niemand schätzt ,meinen Wert’ und das was ich alles für andere tue. Warum werde ich noch hier gehalten. Warum erscheint mir aufgeben so einfach?

Pubertät, selbstmordgedanken, Sinn des Lebens, Suizidgedanken, Suizidversuch
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Hat überhaupt irgendwas einen Sinn?

Hey!

Gleich vorweg, ich bin 16,weiblich und nein, ich bin nicht depressiv. Ich hab eine Familie die mich liebt, tolle freunde und eine schöne Zukunftspläne. Aber...

Ich stelle mir schon unfassbar lange die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, morgens aus dem Bett zu kommen. Ich weiß, ich hab noch mein ganzes Leben vor mir mit tollen Erfahrungen und so, aber da ich ein kopfmensch bin, suche ich das große Ganze - wofür machen wir überhaupt etwas? Ganz gleich, ob ich jetzt morgen einen Berg erklimme oder in 10 Jahren einen Becher Eiscreme esse, es ist alles irrelevant, denn früher oder später lieg ich eh unter der Erde und alles ist bedeutungslos. Es wird sicher Menschen geben, denen ich fehlen werde, selbst wenn ich jetzt verscheiden würde, doch das legt sich wieder und in 100 Jahren ist man vergessen..... Zudem ist die Welt nicht gerade der tollste Ort. Religionskriege, Mobbing... Mehr Schmerz als Freude meiner Meinung nach! Warum tut man sich das dann vielleicht 80 Jahre oder mehr an? Das größte was mir zu schaffen macht, ist, dass der große, rote Feuerball den wir Sonne nennen, in ein paar Milliarden Jahren explodiert und das ganze Sonnensystem mitsich reißt. Alles weg, Kunst, Geschichte, Entwicklung... Alles weg und zunichte gemacht. (wahrscheinlich wird man bis dahin entweder sowieso schon die Erde zerstören haben, oder die Möglichkeit haben auf andere planeten zu fliegen die wir dann auch zerstören... Wer will zu so einer Zeit dann noch leben?)

Was denkt ihr über meine Sichtweise? Habe ich eventuell zum Nachdenken angeregt, oder seht ihr das alles komplett anders? Wenn ja, wie und bitte mit Begründung! Aber im großen und ganzen wollte ich das mal abgetippt und von der Seele haben, denn ich hab keinem zum reden....

Psychologie, Sinn des Lebens
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Warum macht ihr weiter?

Also im Leben gibt es nichts, was mich irgendwie erfüllt. Nichts, was mir Spaß bereitet. Früher habe ich gezockt, aber eigentlich auch nur, um Zeit totzuschlagen.

Ich war aber sehr Physik interessiert, habe mich sogar für ein Studium eingeschrieben. Heute naja...ich habe manchmal etwas Interesse und lerne, weil ich es muss. Früher wollte ich etwas zur Entwicklung der Menschheit beitragen, heute ist mir die Menschheit vollkommen egal. Das ist einfach nur irgendein Ideal, eine Ideologie, die ich verfolgte, etwas beizutragen.

Es wäre doch alles viel einfacher, wenn man Tod wäre. Für mich sogar nur logisch. Im Leben hat man bestimmt viele dunkle Zeiten, viel Schmerz. Man kann es nicht wirklich abschätzen. Wenn man z.B. aus einer wohlhabenden Familie kommt, dann vielleicht statistisch gesehen wenigere Probleme und folglich Leid und Schmerz. Mit dem Tod entgehen einem zwar auch die schönen Momente, aber was bedeuten die denn schon? Es sind nur Glücksgefühle, nur Dopamin. Kann ich auch genauso auslösen, indem ich Drogen konsumiere. Der Tod stellt eine Art neutralen Zustand dar. Kein Schmerz, aber auch keine Freude. Es ist nichts schlimmes oder schlechtes daran.

Also, was ich gern wissen würde, ist was euch dazu antreibt, weiterzumachen. Viele haben ja nen Durchschnitt Job, vielleicht 1,5k euro netto Gehalt. Ein no Brainer Job. Warum macht ihr den? Und warum lebt ihr generell weiter und empfindet dabei Freude?

Leben, Religion, Menschen, Alltag, Psychologie, Philosophie, Sinn, Sinn des Lebens, Philosophie und Gesellschaft, Umfrage
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Hat mein Leben einen Sinn eig?

als kleines Kind war ich immer in Krankenhaus weil ich ständig krank war ich hatte keine Freunde niemand wollte mit mir spielen oder so schön seit dem ich 5 bin. Da ich kleine Sprachfehler hatte lachten mich die Kinder ständig aus und ich war immer verzweifelt und Wollte nicht zur Schule weil ich dort alleine war

das schlimmste kam noch als ich 14 geworden bin habe ich meine erste Liebe gefunden hatte mit ihm mein erstes Mal da er mich verlassen hat war ich natürlich sehr traurig. Ich habe mich eines Tages mit einem jungen getroffen er war schon im jugendknast gewesen war auch sehr gefährlich ich hab’s nicht ernst genommen

wir hatten Geschlechtsverkehr und er hatte alles heimlich gefilmt

ich wollte mich mit ihm nie wieder treffen weil ich gesehen habe dass es ein großen Fehler war

aber dann hat mein Albtraum angefangen er drohte mir das überall rum zu schicken und mein Leben zu zerstören ich musste immer das tun was er wollte mit seinen Freunden sex haben ich wurde von alles geschlagen und gedemütigt ich war einfach am Ende zu Hause musste ich so tun als wäre alles gut und mir ginge gut aber nachts heulte ich und wollte nicht mehr leben nach der Schule war ich 1 bis 2 Stunden in der Kirsche ich betete und weinte. Er hat Frauen genauso wie männer geschlagen das war ihm alles egal

nach 6 Monate drohte ich zurück weil ich einfach nicht mehr konnte sie hörten auf aber dann haben andere erfahren dass ich mit vielen sex hatte. Niemand weißt dass ich nichts freiwillig gemacht habe aber beleidigen mich überall ich habe keine Freunde und möchte einfach nur sterben ich bin schon 17 und bin jeden Tag nur zu Hause ich habe an nichts mehr Spaß ich sehe keinen Sinn es weiter zu machen ich dachte mir wird es besser gehen nach den Jahren aber es wird nur schlimmer

Familie, Freundschaft, Missbrauch, Tod, Psychologie, Liebe und Beziehung, Sinn des Lebens
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Durchleben ohne Sinn?

Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, wie ich weiterleben soll. Jeden Tag denke ich darüber nach, wieso das alles. Jeden Tag stehe ich auf und lebe vor mich dahin, egal was passiert, es hat doch alles überhaupt keine Bedeutung oder einen Sinn.

Ich bin geboren und komme nicht weg, ich fühle mich, als wäre ich in einem großen Knast, in dem uns die Illusion der Freiheit beigebracht wird. Ich habe keine Selbstmordgedanken aufgrund meiner spirituellen Ausrichtung. Außerdem würde ich mich auch nicht selbst verletzen, Alkohol trinken oder sonst irgendetwas in der Art.

Ich trainiere jeden Tag, bin streng mit mir selber und es hat sich ausgezahlt. Meine Kindheit lang lebte ich in tiefster Armut und als ich hier in Deutschland ankam, änderte es sich nicht besonders. Ich habe mich durchgekämpft und habe jetzt mit 21 einen sehr gut bezahlten Job mit sehr viel Urlaub und einer hohen Position.

Das ist aber nie das gewesen, was ich wollte. Mir ist das Geld vollkommen egal, der einzige Grund, wieso ich es 'genieße' viel Geld zu haben ist, dass ich mir keine Sorgen machen muss und immer was bei Seite habe. Immer wenn ich gefragt wurde, was ich später machen will, sagte ich, dass ich nicht so leben will, wie es uns hier vorgeschrieben wird.

Ich will keine Frau und keine Kinder, ich will nicht in einem tollen Job arbeiten in welchem ich toll verdiene, das was ich will ist einfach nur weg sein. Das alles macht für mich überhaupt keinen Sinn. Alles, was wir erledigen, dient nur dazu, irgendwelche Gefühle in uns auszulösen.

Vor einigen Jahren musste ich einen IQ Test machen. Das Ergebnis war deutlich überdurchschnittlich, was der Psychologe später als Grund für mein Denken und Handeln angab. Das denke ich aber nicht, denn um zu erkennen, dass alle unsere Handlungen lediglich einer Gefühlsbefriedigung dienen, muss man keinen hohen IQ aufweisen.

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich lebe nur, weil ich buddhistisch aufgezogen wurde und mir immer wieder Hoffnung gemacht wird, dieses Leben habe einen Sinn für das Leben nach dem Tod. Somit ist mein einziger Grund zu leben der Tod und mein spirituelles Wachstum.

Da ich mir aber auch nicht 100% sicher bin ob das stimmt, macht mich das umso verrückter. Sollte nichts nach dem Tod sein, könnte ich das alles sowieso beenden, da es ja überhaupt gar keinen Sinn machen würde. Sollte etwas nach dem Tod kommen, hätte alles für mich einen Sinn und ich würde vermutlich wieder Lebenslust und Freude verspüren.

Mein größter Wunsch ist es, einfach nach China, meine Heimat, auszuwandern und einem buddhistischem (Shaolin) Kloster beizutreten. Ohne Geld, ohne Abhängigkeit und ohne Bindungen. Jedoch ist das nicht möglich. Viel zu viele Leute brauchen mich hier, meine halbe Familie ist von mir abhängig. Und das ist nur ein Grund.

Ich hoffe, jemand hat Ideen, wie ich meine Lebensqualität etwas verbessern kann. Ich danke jedem, der sich das bis hierhin durchgelesen hat und auch jedem, der es nicht getan hat.

Religion, Psychologie, Intelligenz, Philosophie, Sinn des Lebens, Philosophie und Gesellschaft
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Seit heute Früh irgendwie emotionslos und mir ist alles egal? Keinen Sinn mehr im Leben?

Hey liebe Community :),

ich hoffe ihr hattet einen schönen Tag.

Also... als ich heute aufgewacht bin, war ich voll motiviert auf den Tag und konnte es kaum erwarten auf den Beinen zu sein und das zu machen was ich mir vorgenommen hatte. Es dauerte keine halbe Stunde bis die Motivation in den Keller ging. Ich war kaum mit dem Frühstück fertig und hatte keine Lust mehr auf alles. Dann habe ich angefangen darüber nachzudenken was passieren würde wenn ich Tod bin (ich bin nicht depressiv, oder war es zumindest bis jetzt nicht).

Jetzt stelle ich mir den Tod irgendwie ur chillig vor. Jetzt habe ich keinen Bock mehr auf mein Leben weil ich es langweilig finde und weil ich vieles falsch gemacht habe.

Nach dem Tod glaube ich kommt man entweder in den Himmel bzw Hölle oder aber man wird wiedergeboren. Vielleicht passiert auch nichts. Man weiß es nicht.

Ich hoffe ich werde wiedergeboren um vieles im nächsten Leben gut zu machen. Quasi wie ein Neustart in einem Spiel, bei dem man von Anfang an verkackt hat.

Da ich kein Bock mehr auf mein Leben habe, will ich mein Leben beenden. Ich weiß nicht wie, aber ich werde es wahrscheinlich mit verhungern versuchen. Es sei denn ihr könnt mich motivieren am Leben zu bleiben. Ich persönlich habe keinen Grund noch weiter zu leben.

Danke für eure Aufmerksamkeit und Adios Amigos!

Leben, sinnlos, Tod, Psychologie, Sinn des Lebens
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Was ist der Sinn des Lebens, und was soll aus meiner Zukunft werden?

Verurteilt mich bitte nicht, ich weiß das Leben kann sehr schön sein und hat auch seine guten Seiten!
Aber ich frage mich immer öfter wofür ich eigentlich lebe?
Kinder? Will ich nicht in eine solche Welt setzen!
Heiraten? Auch kein muss, in Beziehungen hab ich sowieso kein Glück.
Realistische Berufe? Interessieren mich nicht, da sie mich sehr langweilen würden.
(Bin übrigens Schülerin, aber bitte nehmt mich trotzdem ernst!)
Die Menschen werden immer grausamer und sind nur noch auf Geld aus.
Es interessieren sich nur die wenigsten für die Tiere und die Umwelt, und viele umweltbewussten Leute werden eh als „komisch“ und „anders“ abgestempelt.
Es geht in unserer Welt eigentlich nur noch um Geld und Macht.
Empathen sind eine Seltenheit und Freundlichkeit, Höflichkeit und Loyalität sind fast nutzlos heutzutage.
Intelligente Menschen, die (evtl. Aufgrund der Schule, Pech oder ihrer Lehrer) schlechte Noten haben, haben schlechtere Chancen im Beruf und Studium, und uuuuuuuuuunglaublich viele Menschen bringen sich sogar selbst um weil sie es satt haben jeden Tag in ein kleines, trostloses Büro zu gehen, eine Arbeit zu erledigen die sie nicht anspricht und von einem besseren Leben zu träumen.
Ich will nicht so enden!!
Ich möchte nicht in einer kaputten, Unmenschlichen und unnatürlichen Welt leben die von lügen, Geld und macht gesteuert ist, geschweige denn eine Familie gründen in diesen „Umständen“ aufwächst!
Wer kein Geld (aber ein großes Herz) hat hat weniger Chancen als Menschen die dumm sind aber Geld haben (und kaltherzig,arrogant sind).
Das ist doch alles nicht mehr schön und normal....
Ich habe wirklich  null Ahnung wo ich mich in 20 Jahren sehe, vielleicht habe ich dann ja auch selbstmord begangen weil mich das alles so beschäftigt.....
(Keine sorge ich bin nicht gefährdet, also schreibt mir bitte keine Nummer gegen Kummer oder sowas auf!
Helft mir ich weiß nicht mehr weiter.....
💧

Schule, Zukunft, Psychologie, Welt, Liebe und Beziehung, Sinn des Lebens
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