Hat es einen Sinn zu leben wenn man arm ist?

Ich möchte eure Meinung zu diesem Thema wissen bzw. Darüber diskutieren.

Unswar komme ich aus einem Elternhaus welches sich leider nur das ”nötigste“ leisten kann(Unterkunft, Lebensmittel, Rechnungen usw…).

Nun, Ich selbst bin ein junger Mensch, der das Leben genießen will. Weil mir jedoch alle Mittel und Wege dazu fehlen, kann ich nichts anderes tun als den ganzen Tag nur zuhause rumzugammeln.

Ich bin Student und Vereine derzeit kein Geld.

Und bitte kommt mir nicht mit Sprüchen wie ”man kann auch ohne Geld Spaß haben“ etc.

Nein, so läuft das nicht. Und jeder mit gesunden Menschenverstand, der realistisch denken kann, dem ist das klar.

Wir leben nunmal im Zeitalter des Kapitalismus, alles kostet Geld und das nicht wenig - Urlaub, reisen, Aktivitäten, Kleidung, Autos, Luxus, hübsche Frauen usw.

Das heißt also, wenn man nicht gerade als Kind einer wohlhabenden Familie auf die Welt kommt, die bereits vor Generationen ihre Investments klug durchgeführt hat und heute ein Leben und Saus und Braus genießen darf, dann hat man wortwörtlich keine Chance auf ein anständiges Leben.

Man muss sein wertvollstes Asset, die eigene Zeit, gegen Lohnarbeit austauschen, welches dem Menschen wiederum nur das ”nötigste“ zum überleben und fortpflanzen gibt.

Da stelle ich mir die Frage: Was zur Hölle bringt es mir zu leben, wenn ich nicht den Lebensstil haben kann den ich wirklich möchte?

Das einzige was ich tue, ist den Kapitalisten mit meiner Lohnarbeit noch reicher zu machen als er schon ist.

Was meint ihr dazu?

Leben, kapitalismus, Reichtum, Sinn, Sinn des Lebens
Macht der Film "Arrival" Sinn?

Servus.

Ich habe gerade den Film Arrival gesehen (ja ich weiß, bin spät dran damit :D). Die Message die der Film vermitteln soll ist wirklich gut und generell hat mir der Film auch sehr gefallen.

ABER (Achtung Spoiler)... durch das erlernen der Sprache erweitert sich die Wahrnehmung der Doktorin und sie sieht das Konstrukt "Zeit" erweitert/anders... sie kann quasi in die Zukunft sehen. Sie kann also damit in einer Zukunftsvision die Nummer des Chinesischen Generals zurück in ihre Erinnerung rufen um ihn somit anzurufen und den Angriff auf die "Raumschiffe" zu stoppen. Meine Frage ist einfach WIE?

Um die Nummer aus der Zukunft zu erfahren, muss sie diese ja schon mal gekannt haben sie erfährt sie aber erst in der Zukunftvision, ohne sie in der Vergangenheit erfahren zu haben, was das ganze für mich irgendwie zu sehr Brainfuck oder einfach sinnlos macht. Etwas in der Zukunft zu wissen muss doch implizieren dass ich es in der Vergangenheit iiiirgenwann mal wusste.

ODER ... verstehe ich den Film falsch und es ist kein "in die Zukunft sehen" sondern ein Vermischen aller Zeitachsen gleichzeitig? Aber selbst da kann ich mir doch in keinen Szenario eine Handynummer aus meinen Hirn ziehen, ohne sie irgendwo gesehen zu haben... und da sie sie erst in der Zukunft sieht, kann genau diese Zukunft doch nicht auf einer Vergangenheit aufbauen, in der relavente Infos erst in einer Zukunft bekannt werden, die ohne die Vergangenheit nicht existieren würde (mega kompliziert formulierter Gedankengang sorry :D).

Worauf ich hinaus will ist kurz und knapp:

Wie kann sie zuvor völlig unbekannte Informationen aus einer Zukunft abrufen, die es ohne diese Informtionslose Vergangenheit nicht geben würde. Die Nummer war in der Vergangenheit nie bekannt und dürfte somit nicht in der Zukunft existieren um alles zu retten.

Entschuldigt den viel zu langen Text aber in meinen Kopf ist gerade viel los :D

Ich hoffe jmd kann mich aufklären falls ich etwas falsch verstanden oder übersehen habe. Danke im voraus :)

Film, Filme und Serien, Science Fiction, Serien und Filme, Sinn
Schlimmer Alptraum wegen Freund ergibt keinen Sinn?

Hallo 😔

Bin gerade nach einem unbeschreiblichen Abend gestern mit meinem Freund aufgewacht. Ich habe gerade und ich weine fast dabei es zu schreiben , richtig realistisch geträumt, wie er bei mir ist, wir uns streiten und er dann einfach geht. Meine Mutter hat mich dann mit dem Auto nachgefahren, aber das letzte was in meinem Traum passiert, ist wie er an seinem Handy seinen Eltern schreibt, sie sollen ihn abholen und er wirklich mit allem , was er sonst dabei hat, seinem Rucksack, der richtigen Farbe und einem T Shirt, das er gerne trägt, die Straße runterläuft.
Als ich aufgewacht bin, hatte ich, wie jetzt immernoch, Herzrasen und ich habe geweint. Ich verstehe das nicht, weil gestern so unglaublich schön war. In letzter Zeit habe ich viel davon geträumt, ihn auf unterschiedliche Arten zu verlieren. Aber nie so realistisch und lange.
Alles, was in diesem Traum passiert ist , Spiegelt genau das wieder, was im echten Leben die Realität ist.
Es ergibt für mich echt keinen Sinn, warum haben wir eine so schöne Zeit und am nächsten Morgen wache ich weinend auf, und habe das Gefühl, ich werde ihn durch eine dieser Situationen verlieren? Warum 🥺 ?
Ich hoffe, irgendjemand hat es gut verstanden und kann mir helfen? Soll ich ihm davon erzählen oder nicht den gestrigen Abend mit meiner Traurigkeit überschatten? 🥺 ich bin gerade einfach nur ratlos und am weinen 😔

Freundschaft, Liebeskummer, Traum, Sex, Liebe und Beziehung, Sinn, Traumdeutung, Traurigkeit, Verlustangst, weinen
Soll das der Sinn im Leben sein?

Die meisten von uns durchleben von Tag zu Tag den selben Ablauf, 8 Std. Arbeit, wenn man Pech hat, kommen Überstunden dazu und noch schlimmer ist es, wenn die Bezahlung nicht stimmt. Den Beruf wechseln kann nicht jeder, außerdem sind alle Berufe wichtig und notwendig, selbst in den Systemrelevanten Berufen ist das Gehalt teilweise lachhaft und traurig. Für die Miete geht fast oder oft auch mehr als die Hälfte des Lohnes drauf, sparen ist nicht möglich, eine eigene Wohnung oder generell Eigentum zu erwerben ist alleine überhaupt nicht möglich, dazu müsste ein Pärchen einen gemeinsamen Kredit aufnehmen, der im schlimmsten Fall über Jahre läuft. Gut, nicht jeder braucht eine eigene Wohnung oder ein Haus, nur was ist mit den Kindern, wenn beide Elternteile sowieso den ganzen Tag arbeiten müssen, das Kind im Kindergarten ist und man viel vom aufwachsen des eigenen Kindes verpasst. Natürlich ist die Kita nichts schlechtes, ein Kind sollte jedoch nicht den ganzen Tag dort verbringen. Die Schulzeit sieht nicht unbedingt besser aus, Eltern arbeiten, kommen eventuell gestresst nachhause und haben gar keine Kraft sich mal mit dem Kind hinzusetzen, um z.B. bei den Hausaufgaben zu helfen. Um nochmal auf das typische Leben der Arbeitswelt zurückzukommen; in allen Berufen ist es Standard, 30 Tage im Jahr Urlaub zu bekommen und auch hier stellt sich die Frage, was man im Endeffekt davon hat, so ein Leben kann niemals glücklich machen, über das ganze Jahr lang arbeiten, wenig Urlaub und wenn man Pech hat, verdient man nicht mal genug.
Meine Frage lautet, wie soll ein Mensch darin einen Sinn erkennen? Es geht nur um Arbeit, Arbeit und Arbeit. Wenn wenigstens das Gehalt in Ordnung wäre, könnte man positiver über diese Situation denken. Sind die Fixkosten jedoch bezahlt, bleibt am Ende nicht mehr viel übrig, weil die Mieten überall so hoch sind und generell gefühlt immer alles teurer wird, bezogen auf die Lebensmittel, Benzin (falls man ein Auto braucht) und so weiter .. also was ist das für ein Leben und warum führen die meisten von uns dieses typische Leben, das einen nur bedingt erfüllen kann?

Leben, Beruf, Geld, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Sinn, Sinn des Lebens, Ausbildung und Studium
Warum verzweifeln Menschen an der Sinnentleertheit?

WICHTIG: Diese Frage soll nicht jene diskreditieren, die an psychologisch bedingten Krankheiten leiden. So gestellt wäre die Frage eine Anmaßung, da ich über das Privileg verfüge, nie in eine derart schlimme Situation gekommen zu sein. Es gibt schon genug Verwechslungen von aus der außenwelt bedingten "depressiven Verstimmung" und massiven Erkrankungen, die hierdurch stark relativiert werden, da muss diese Frage nicht auch noch dazu beitragen. Sie ist lediglich aus meinem Interesse heraus entstanden, zu erfahren, warum das Thema "Sinn" so manchen vermeitlich "gesunden Menschen" so sehr um den Verstand bringen kann.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt ist meine Assoziation mit der Sinnentleertheit eine positive. Die Leerheit ist die Essenz von allem und wenn diese als solche volkommen akzeptiert wird, so gleicht sie einem leeren Blatt auf welchem der Künstler sein Kunstwerk erschafft. Das Kunstwerk ist hier gleichzusetzen mit den Inhalten dieser Welt. Sie können wertgeschätzt werden, wenn sie gerade da sind, doch man ist sich zu jedem Zeitpunkt ihrer Vergänglichkeit bewusst, sodass man sich problemlos von ihnen lösen kann. So gewinnt das Leben an Leichtigkeit und verliert seinen bittern Ernst. Und bevor es einer sagt: Ja es ist verdächtig nah an dem, was in den diversen Zen-Variationen praktiziert wird. Dies mag so sein, ich möchte doch weniger auf bestimmte Lehren an sich hinaus, als auf die Essenz die diesen Lehren innewohnt.

Also warum liegt diese Erkenntnis vielen so fern, die die Sinnentleertheit erkannt haben, aber diese nicht akzeptieren können und somit unter ihr leiden? Was ist eurer Auffassung nach der Grund dafür?

Menschen, Spiritualität, zen, Psychologie, Bewusstsein, Gesellschaft, Philosophie, Sinn, Sinn des Lebens, Philosophie und Gesellschaft
Kein Ziel im leben?

Ich weiß nicht wieso ich lebe. Klar, weil ich geboren wurde und noch nicht verhungert oder durch einen Unfall gestorben bin. Aber ich meine, ich habe kein richtiges Ziel und nichts wofür ich aufstehen kann.

Jeden Morgen seit einem Monat stehe ich auf und aufgrund meiner Zahnschiene, losen zahnspange und Pollenallergie fühle ich mich sofort suuper ausgelaugt. Ich brauche 30 Minuten mich alleine fertig zu machen, aufs Klo gehen, Nase 4 Mal putzen, was trinken damit der durch die Spangen dehydrierte Mund ein wenig Feuchtigkeit bekommt. Und erst nach dem Duschen fühl ich mich wieder normal

Dann werde ich ohne Pause angeschrien dass ich jetzt endlich Mal Gassi gehen soll und mir ist aufgefallen dass ich nach 5 Jahren es hasse mit dem Hund raus zu gehen.

Die Schule macht zwar wieder einigermaßen Spaß bloß sitze ich alleine in der ersten Reihe was nach ner Zeit ein wenig langweilig wird.

Mit dem Training höre ich auch langsam auf da seit 4 Wochen gar keine Ergebnisse mehr kommen. Meine Wiederholungen werden nur weniger und weniger obwohl ich seit 8 Monaten jeden 2ten Tag trainiere und richtig meine kalorien zähle.

Die einzigen Momente in meinem Leben, bei denen ich Glück verspüre ist, wenn ich mit dem Fahrrad nach einem langen schönen Tag bei nem Kumpel Zuhause abends bei schönes Wetter mit dem Fahrrad und guter Musik nach Hause fahre.

Sobald ich aber wieder Zuhause bin heißt es, "geh sofort Gassi sonst nehme ich dir dies und jenes weg" (weil um ehrlich zu sein zöger ich das Gassi gehen auch aus weil ich es einfach nicht mehr mag sondern es einfach eine Aktivität geworden ist die ich schnellstmöglich hinter mir haben möchte wenn ich damit anfange).

Wenn ich Zuhause bin dann muss ich noch Zähne putzen dann evtl duschen je nachdem ob ich schwer schwitzte und Zähne putzen. Ich will gar nicht mehr schlafen weil dann wieder alles von vorne beginnt. Duschen muss ich morgens sonst schaue ich immer aus wie als hätte mich eine Biene gestochen.

Ich mag mittlerweile einfach den Alltag nicht mehr. Ich hab es satt denn 2 Jahre ist das schon alles genau das selbe, genau das selbe..

Hat jemand einen guten Ratschlag für mich?

Danke fürs lesen das bedeutet mir sehr viel wenn jemand meine Frage ausführlich liest. :-)

Leben, Schule, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Sinn, Sport und Fitness, Ziele
Wie soll ich das Leben sehen?

Ich habe mich heute mit einer guten Freundin unterhalten. Dabei sind wir auf die Sichtweise des Lebens gekommen. Sie hat gesagt das man im Leben immer irgendwie alleine ist, das Freunde "auch nur Menschen sind die kommen und gehen" (was auch irgendwie stimmt) das man alleine mehr im leben erreichen kann und das man "ohne Geld nicht leben kann und das Leben den Sinn hat genug davon zu haben um zu überleben". Ich meine das stimmt zwar alles irgendwie. Aber hier ist meine Sichtweise: Das Leben besteht aus up und downs. Aus schönen Momenten in denen wir glücklich sind und aus Momenten in denen es uns nicht so gut geht. Jeder ist der Mittelpunkt seines eigenen Lebens. Der Sinn des Lebens ist für mich mich weiterzubilden und immer mehr dazu zu lernen. Dabei kann das Ende nicht erreicht werden.

Das sind jetzt nur ein paar Dinge die meine Freundin gesagt hat und wie ich darüber denke. Irgendwie verstehe ich seit dem Gespräch nicht's mehr. Ich weiß nicht mehr was ich vom Leben denken soll. Sie hat auch gesagt das man nicht so schnell enttäuscht wird wenn man negativ denkt. Irgendwie stimmt das. Aber der Gedanke daran verwirrt mich. Sollte das jetzt heißen das das Leben keinen Spaß machen sollte und das man alleine besser drann ist? Ich bin kein Naiver Mensch der denkt das das Leben wunderschön ist und das alles immer perfekt ist. Ich bin ein sehr positiver Mensch aber keinesfalls naiv. Eine andere Freundin sagte zu mir das es gut seien würde eine positive Einstellung zu haben. Aber langsam habe ich das Gefühl das die meisten Leute das anders sehen. Ich hoffe man kann verstehen was ich meine. Wie denkt ihr vom Leben? LG

Leben, Freundschaft, Gedanken, Psychologie, Liebe und Beziehung, Sinn, Sinn des Lebens

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