Warum scheitert dieses Argument für Gottes Existenz?

Ich lese immer wieder die Behauptung in diesem Forum, dass es keine objektiven Argumente für die Existenz Gottes gäbe. Diese Aussage ignoriert aber einfach mal 2500 Jahre der westlichen intellektuellen Tradition und die Argumente, die sie hervorgebracht hat. Klar, dass heißt nicht, dass irgendeiner dieser "Beweise" wirklich gültig ist, aber wer sie einfach so ignoriert, macht es sich zu leicht. Daher wollte ich Euch kurz eines dieser Argumente vorstellen und fragen, warum ihr glaubt, dass es letztlich scheitert. Hier das Argument, das von Aristoteles inspiriert ist und auch von Thomas von Aquin in einer etwas anderen Form in seinen fünf Wegen aufgegriffen wurde:

Wir sehen, dass es Veränderung in der Welt gibt. Jede Veränderung ist die Aktualisierung eines Potenzials. Wasser zum Beispiel hat das Potenzial zu kochen. Wenn wir das Wasser erhitzten, wird dieses Potenzial aktualisiert. Wir sehen aber, dass der Übergang von Potenzial zu Akt immer eine Ursache voraussetzt, die schon im Akt ist. Alles, was Potenzial hat, braucht also eine Ursache in Akt, um sein Potenzial zu aktualisieren. Wenn diese Ursache nun auch wieder selbst Potenzial hat, braucht auch sie wieder eine Ursache in Akt, die sie aktualisiert. Es entsteht also eine Kausalkette.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder diese Kausalkette hat einen Anfang und ein erstes Glied oder die Kausalkette geht ins Unendliche zurück. Es gibt nicht mehr Möglichkeiten. Dass die Kausalkette aber ins Unendliche zurückgeht, ist unmöglich, weil wir sonst keine Veränderung jetzt hier in dieser Welt beobachten würden. Ein Zug bewegt sich auch nicht, nur weil wir unendlich viele Wagons dranhängen, sondern nur wenn es am Anfang eine Lokomotive gibt, die den ersten Wagon zieht. Nur dann können wir einen Wagon beobachten, der sich bewegt. Wir sehen also, dass die Kausalkette ein erstes Glied hat. Diese erste Ursache ist also selbst unverursacht und hat damit kein Potenzial, denn wenn sie Potenzial hätte, bräuchte sie wieder eine Ursache... Die erste Ursache ist also purer Akt (actus purus). Diesen "puren Akt" oder unverursachte Ursache ist, was wir Gott nennen. Ich könnte jetzt noch ausgehend von diesem Argument weitere Eigenschaften des "puren Aktes" beweisen, wie seine Immaterialität oder dass er auserhalb der Zeit existieren muss aber ich glaube, das reicht erstmal...

Würde mich wirklich interessieren, warum ihr glaubt, dass dieses Argument nicht schlüssig ist.

Religion, Islam, Christentum, Wissenschaft, Agnostizismus, Atheismus, Gott, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
Kritik am freien Willen?

Ich bin der Überzeugung, wir Lebewesen besitzen keinen freien Willen, wir treffen Entscheidungen nicht aus freien Stücken. Alles wird von unserer Umwelt bestimmt. Geht man nur weit genug zurück, so kommt man zu dem Schluss, dass selbst unser Körper mitsamt Genetik von der Umwelt abhängig ist, beziehungsweise durch Umwelteinflüsse entstand.

Laut der Quantenmechanik ist das Universum nicht total deterministisch und ist somit nicht gänzlich mit Kausalität verbunden. Diese Ansicht vertrete ich nicht, da ich mir den reinen Zufall alleine mittels Logik nicht erklären kann, und dem, das mir unlogisch erscheint, stehe ich skeptisch gegenüber.

Falls es der Fall ist, dass unser Universum rein deterministisch geprägt ist, so wäre davon auszugehen, dass wir nur Schachfiguren sind, Objekte, die praktisch den selben freien Willen besitzen, wie ein Brocken Gestein.

Und auch wenn dem nicht so ist und es den reinen Zufall gibt, werden wir dennoch größtenteils von der Umwelt beeinflusst, unser vermeintlich freier Wille wäre dennoch stark eingeschränkt, denn der einzige Unterschied zum reinen Determinismus wäre lediglich die Gegebenheit, dass es den reinen Zufall gäbe, das brächte zwar mehr Unabhängigkeit in unser Denken und Handeln, jedoch ebenso wenig einen freien Willen.

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Warum sind so viele Menschen überzeugt vom Materialismus?

Ich kann verstehen, dass Menschen, die niemals etwas paranormales erlebten, sich derartige Dinge nicht vorstellen können. Ich selbst habe jedoch massive paranormale Phänomene erlebt und darum scheidet der Materialismus als Weltsicht für mich aus. Ich habe noch nicht einen Alkoholrausch gehabt, keine Drogen genommen und litt zwar an Angststörungen(keine Panikattacken) und leichten Depressionen, aber niemals an einer Psychose oder Halluzinationen, ich war wegen der Ängste und Depressionen in psychischer Behandlung und die Psychologen haben eine Psychose als Ursache der Phänomene die ich erlebte so gut wie ausgeschlossen, da die Bedingungen dafür nicht da waren. Ich habe in meinem Leben so unglaubliche Zufälle erlebt, dass die mathematische Wahrscheinlichkeit gleich null ist, dass so etwas zufällig passiert. Auch habe ich einige Dinge in Anwesenheit anderer Menschen erleben müssen und da sind Halluzinationen und Psychose als Ursprung total ausgeschlossen. Nun rede ich in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis und im Netz mit Fremden teils über diese Dinge.

Tatsächlich haben geschätzt zwei Drittel der Leute schon mindestens einmal im Leben ein klassisches paranormales Phänomen erlebt. Andere haben Deja Vus erlebt, oder erlebten wie sie plötzlich etwas spürten, als ein geliebter Mensch starb oder sogar eine Uhr stehen blieb. Dennoch bleiben viele dieser Menschen wieder jeder Vernunft beim materialistischen Weltbild und glauben nicht an ein Leben nach dem Tod. Mir ist aufgrund der paranormalen Phänomene klar geworden, dass es eine Seele und ein Leben nach dem Tod gibt und es ist eine sehr wichtige Frage, was ind er Ewigkeit aus unseren Seelen wird, deshalb habe ich mich jahrelang mit Religion, Spiritualität und der Welt beschäftigt. Ich habe die Wahrheit der Bibel erkannt und Jesus Christus mein Leben gegeben. Seitdem hat sich in meinem Leben so vieles zum Guten gewendet, ich habe innerhalb eines Jahres etwa 35 Kilo abnehmen können, bin liebevoller und sanftmütiger geworden und durfte verzeihen. Auch bin ich von Porno-Sucht weitgehend frei geworden und habe erlebt, dass GOTT Gebete erhört. Ich danke GOTT!

Warum blenden so viele Menschen die Existenz der geistigen Welt aus und halten sich an den Materialismus, obwohl sie selbst Paranormales erlebten?

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Warum wollen die Impfstoff-Hersteller keine Verantwortung für Langzeitschäden übernehmen?

Das macht doch bisschen suspicious... man hört dauernd das sei ja alles so ungefährlich usw. Aber die selber sind nicht davon überzeugt?

Dass die kurzzeitigen Tests gescheit liefen ist klar. Es wurde genau geguckt, schneller ging es nur weil die Bürokratie beschleunigt wurde, die Trials hatten ihre übliche (oder höhere?) Qualität. Um kurzfristiges geht es hier nicht.

Ja, es wurden schon einmal vor ~100 Jahren so viele Bedenken gegen eine neuartige Impfung geäußert die sich nicht bewahrheiteten. Das ist eine andere Geschichte ohne RNA-Technologie und ich möchte wissen wieso die Hersteller keine Verantwortung für DIESE Art von Impfstoff übernehmen wollen. Bitte die Frage beantworten, beim Thema bleiben :) diese Querdenkerdiskussionen die sich überall entwickeln nerven unglaublich.

Ja, ich kenne die Argumente dass Aspirin frei verkäuflich ist "guck mal da auf den Beipackzettel" usw. Darum geht es hier auch nicht. Es geht hier nicht um eine generelle Impfdiskussion. Nochmal: bitte hier drunter einfach keine Impfdiskussionen führen. Danke. Schickt euch Privatnachrichten ansonsten.

Habe nach nem Dutzend gelesener Impffragen den Eindruck man muss so Hinweise leider dazuschreiben.

Aber wie gesagt, diese Argumente zur Ungefährlichkeit gibt es zwar, schön und gut, aber wieso ist es denn den Leuten (Firmen), die das Zeug am besten kennen, ganz offensichtlich zu gefährlich um im Fall der Fälle dafür geradezustehen?

Vielleicht gibt es ja ein paar ganz schlüssige Erklärungen oder Vermutungen! Nicht gesichertes Wissen aber bitte so kennzeichnen und ansonsten gerne Quellen angeben. Ich bin auf jeden Fall sehr argwöhnisch, dass angesichts der allgemeinen Vorfreude auf ein Ende des Schreckens die Psyche uns einen Trick spielt (die funktioniert nämlich nicht so rational wissenschaftlich wie sie sollte) und vermeintliche Nebensächlichkeiten unter den Tisch kehrt, weil im großen und ganzen ja alles richtig scheint (siehe meine genannten Argumente für Ungefährlichkeit)

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