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Thema Psyche
Raushalten/Cut machen/Neuanfang?

Hallo zusammen,

Einer meiner Freunde ist am Mittwoch in General Santos (Philippinen) angekommen. Er ist Deutscher Rentner, hat eine Frau im Internet kennen gelernt und möchte sein Leben in Deutschland hinter sich lassen. Auf die Frage ob er jemals zurückkommt weicht er aus.

Nun ja ich sehe es als Flucht sich nicht mehr mit den Problemen in Deutschland auseinander setzen zu müssen. Aber vielleicht wird er dort mit der Frau ein besseres Leben führen und finanziell einfach glücklicher werden?

Er meldet sich auch kaum noch und hat mich beim letzten Anruf weggedrückt. Er haust nun mit der Frau (Filipino) in einem Hotel. Sie hat bereits Kinder und nach eigenen Angaben ein Geschäft, somit glaubt er, sie würde ihn als Mensch kennen lernen wollen.

Da ich nicht mehr glaube, dass er zurückkommt frage ich mich wie ich mit der Situation für mich umgehen soll?

Mir kommt es vor wie eine Flucht. Flucht vor dem Alkohol, Flucht vor der Einsamkeit, Flucht vor der Therapie - er sieht dort die Eintrittskarte ins Paradies. Und vielleicht ist es das auch?

Vielleicht ist es das auch und ich komme einfach nicht mit der Veränderung klar?

Vielleicht gönne ich ihm auch sein Glück nicht weil ich hier selbst unzufrieden bin?

Ich denke mir oft immer wieder wenn ich ihm oder irgendwas hier wichtig gewesen sei, wäre er nicht einfach von heute auf Morgen geflüchtet? Er sagte mir mal er würde mich nie im Stich lassen. Ich fühle & denke da heute anders.

Zukunft, Glück, Angst, Rente, Spiritualität, Veränderung, Trennung, paradies, auswandern, flucht, Gegenwart, lebenssituation, misstrauen, Neuanfang, Psyche, Vergangenheit, Verlustangst, Cut, Kontaktabbruch, raushalten
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Wieso habe ich so viel Angst?Und was kann ich tun?

Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen.

Also ich habe sehr viel angst im Alltag. Ich habe angst z.B. vorm treppen runter gehen, vor fahrstühlen aber meine angst vor drehtüren habe ich fast überwunden. Ich habe aber auch immer das gefühl verfolgt zu werden. Wenn ich drausen rumlaufe und ich merke das jemand auch nur für kurze zeit hinter mir geht, ich angst habe, dass mich jemand abstechen, überfallen oder niederschlagen will. Ich bekomme dann richtig herzklopfen, atme schwerer und laufe oft noch schneller als normal und biege ürgendwo ein und bleibe kurz da stehen. In der schule sitze ich ganz hinten weil ich mich immer beobachtet fühle und angst habe das mir jemand von hinten weh tun könnte. Auch wenn jemand in meiner nähe redet lder lacht denke ich immer die machen sich über mich lustig. Ich habe auch angst das meine freunde mir plötzlich weh tun oder das jemand vrrsucht sie mir weg zu nehmen und sich zwischen uns zu trengen.

All das besonders das gefühl verfolgt zu werden, lässt mich immer unter strohm stehen und macht mich dauerhaft nervös.

Weis jemand was ich dagegen tun könnte? oder woran das liegen könnte? ich weis das hir niemsnd ein arzt ist (ich gehe bald zum Psychologen und werde das dort ansprechen) aber wenn jemand helfen kann würde ich mich freuen.

Danke für alle guten antworten

Schule, Freundschaft, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Verfolgungsangst
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Wie kann ich damit aufhören mich mit Leuten anzulegen?

So auf jeden Fall habe ich letztens einer alten Schulkollegin geschrieben die mich damals öfter schlecht aber auch manchmal sogar gut behandelt hatte, ein Beispiel wäre dass sie ohne Grund mal zu mir gesagt hat, dass "sie von meinen Gesicht und Aussehen wütend und aggressiv wird" was mich sehr verletzt hatte. Auf jeden Fall, wollte ich ihr die letzten Tage auf Instagram folgen und sie hat es abgelehnt, dann hab ich es noch ein paar mal versucht. Irgendwann hat sie mir dann eine Nachricht geschrieben "Ob ich es nicht kapiere da sie schon 3 mal abgelehnt hatte". Ich habe sie daraufhin gefragt was ich ihr getan hätte und warum sie denn immer ablehnt (übrigens weiß ich nicht ob sie wusste dass ich ihr alter Schulkollege bin). Sie hatte keine Begründung gehabt "Es ist einfach so, basta. Und ich will nicht dass du meine Bilder ansiehst". Daraufhin hab ich es dann akzeptiert. Und plötzlich ist bei mir dann irgendwie wieder eine Sicherung durchgebrannt und ich konnte es nicht ruhen lassen. Ich hatte sie gefragt ob ich ihr ne Frage stellen könnte, daraufhin sagte sie "Ich hätte auch eine. hat dir schon mal ein Mädchen richtig in die Fresse geschlagen?", ich dann geschrieben "Warum sollten sie? Ich bin ja kein assi" und habe die Frage gestellt die sich ums Fesseln drehte (Habe ein Bondage Fetisch und wollte sie nur ärgern). Habe sie dann gefragt ob sie schon mal so gefesselt war, und hab geschrieben dass das ihr stehen würde. Daraufhin sagte sie "Halt deine Fresse" und dann hab ich geschrieben, dass sie es verdient hätte so gefesselt zu werden, richtig schön eng und nie wieder freigelassen zu werden. Daraufhin haben wir uns beide geblockt und ich fühlte Adrenalin und Scham. Auch wenn sie es verdient hat, habe ich mich geschämt für dass was ich geschrieben hatte, und fühlte mich "Sexgeil". Das schlimmste ist dass ich mich manchmal nicht beherrschen kann und mich dann wirklich psychisch kaputt fühle. Und ich schreibe jetzt von dieser Situation weil sie mir am krankesten vorkommt, und nicht nur einfacher Hass ist, nein. Ich habe mir dann sogar vorgestellt und überlegt wie ich sie vielleicht wirklich so fesseln könnte wie ich will ohne dass es Strafbar ist...und so weit war ich nie gegangen und das macht mir Angst. Ich finde es dann auch schon manchmal krank dass ich auf Bildern von Mädchen die fies zu mir waren masturbiere und mir vorstelle sie wären so gefesselt wie ich will und sage mir dabei dann immer "Die können leider nie so gefesselt werden aber verdient hätten sie es" und dann zeichne ich sogar noch Bilder von meinen Figuren, bearbeite Bilder von Figuren oder von realen Personen sodass es so aussieht als wären sie gefesselt. Ich habe das Gefühl mein Fetisch nimmt überhand. Sollte ich zum Psychologen?

Danke Im Voraus,

Comicer.

Fetisch, Mobbing, Freundschaft, Psychologie, Beleidigung, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychologe, Streit, aggession, Aggressivität
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Sind das "Pubertätserscheinungen" oder bin ich psychisch belastet/krank?

Meine Probleme sind

  • Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren
  • Antriebslosigkeit
  • Ständig Müdigkeit (z. B. war ich letzten Samstag etwa 5 oder 6 Stunden wach und hab sonst nur geschlafen
  • Gefühllosigkeit/innere Taubheit
  • Angst ohne Grund
  • Innere Unruhe
  • Sehr starke Selbstzweifel (denke ständig dass ich was falsch gemacht oder gesagt hab)
  • Übertrieben Vergesslichkeit und Zerstreutheit
  • Aggressionen ohne Grund
  • Jeden Tag Kopfschmerzen, zwar nur leicht aber sehr nervig
  • Meine Noten sind auch schlechter geworden da ich nichts mehr in der Schule verstehe obwohl es einfach ist

Ich halte das für nicht normal. Aber immer wenn ich es jemandem sage heißt es entweder "ja das is halt so in der Pubertät" (ich hasse dieses Wort über alles) oder einfach nur "hm" "tja"

Langsam halte ich es nicht mehr aus weil es mein Leben sehr stark beeinträchtigt aber ich weiß auch nicht was ich dagegen tun soll und trau mich auch kaum noch jemandem irgendwas zu sagen weil ich dann eh wieder nur durch den Kakao gezogen und nicht ernst genommen werde. Vielleicht ist es ja wirklich normal in der "Pubertät" oder bessert sich von allein, es fühlt sich aber nicht so an. Und wie soll man überhaupt auf besserung warten wenn man kaum die Kraft hat einen normalen Tag zu überstehen?

(Und ich stelle diese Frage nicht um mich zu beschweren sondern weil ich mal andere Meinungen dazu wissen möchte)

Schule, Gefühle, Pubertät, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Nerven, Psyche, Antriebslosigkeit
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Tagesklinik in einem anderen Bezirk?

Hallo,

die letzten Wochen geht es mit stetig schlechter und ich breche immer öfter zusammen.
Der drang danach, mich wieder selbst zu verletzten wird auch immer schlimmer.
Deswegen überlege ich momentan, ob ich wieder in eine Tagesklinik gehen sollte.
Ich war letztes Jahr im Sommer schonmal in einer Tagesklinik, nur leider hat mir die reich gar nichts gebracht.
Ich bekam weder Hilfe noch Diagnosen, weswegen ich ja eigentlich in die Klinik gegangen bin.
Prinzipiell war es dort oft einfach furchtbar.
Die Mitpatienten waren eigentlich ganz nett, nur war die Altersspanne zwischen mir und den anderen extrem groß.
Die Leute waren größtenteils 20–30 Jahre älter als ich und dadurch hab ich nicht so richtig Anschluss finden können.
Es gab keine wirklichen Gruppentherapien oder ähnliches.
Ich hatte in sechs Wochen nur ein Gespräch mit der Psychologin, die meinte, dass ich auf sie zu fröhlich wirkte und sie dadurch dachte ich bräuchte kein Gespräch.
Die Ärztin hat vor der gesamten Gruppe meine Essstörung breitgetreten und meinte, dass mir Sport doch guttäte, wenn ich abnehmen will.
Durch meine Zukunftsängste hatte ich auch mit der Sozialpädagogin zu tun, die meine Sorgen nur noch schlimmer machte.
Diagnostiziert wurde ich nicht, da ich laut Psychologin für eine Borderline Diagnose zu jung bin, aber der Fragebogen, den ich ausfüllen sollte sehr stark dafür spricht und ich doch einfach in zwei Jahren mich noch mal diagnostizieren lassen sollte.
Dass einzig gute in der gesamten Klinikzeit waren die Krankenschwestern, die mir mehr zugehört und geholfen haben als alle anderen zusammen.
Das sind alles Gründe die mich daran Zweifeln lassen, ob ich nochmal in eine Klinik sollte.
Denn mein Problem ist, dass mir von einer Frau von meiner Krankasse gesagt worden war, dass ich nur in die Klinik darf, die für meinen Bezirk zuständig ist.
Aber diese ist nun mal furchtbar.
Hat einer von euch da Ahnung oder Erfahrungen, ob man unter Umständen vielleicht doch die Klinik eines anderen Bezirks beanspruchen darf? (Falls es wichtig ist, ich komme aus Berlin)

Vielen Dank im Voraus.

Therapie, Schule, Berlin, Psychologie, Borderline, Depression, Gesundheit und Medizin, Klinik, Krankenhaus, Psyche, Psychiatrie, Psychologe, Psychotherapie, tagesklinik, Erfahrungen
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In meinem Kopf herrscht die reinste Hölle. Was kann ich tun?

Hey, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Und zwar habe ich das Problem, dass ich seit einiger Zeit viel zu viel nachdenke. Es artet so aus, dass jede Kleinigkeit, über die ich nachdenke, sich zu einem (für mich) großen Problem entwickelt. Beispiel: Bei einem kleinsten „Wehwehchen“ werde ich panisch und male mir die schlimmsten Szenarien aus, wie z.B. Krebs oder schlimme Krankheiten. Oder wenn mir meine Freunde mal weniger Beachtung schenken als sonst (ich bin eigentlich kein Mensch der viel Aufmerksamkeit braucht) oder etwas an mir kritisieren oder was weiß ich, denke ich den Rest des Tages - oder auch länger - dass mich alle hassen und dass ich einsam und hässlich bin. In schlimmen Phasen verkrieche ich mich nur im Bett und will sterben. Für euch hört sich das wahrscheinlich übertrieben an, aber für mich ist das wirklich ein schreckliches Gefühl, dass ich nicht richtig beschreiben kann. Es herrscht in mir einfach ständige innere Unruhe, ich kann mich nicht richtig konzentrieren (das merke ich vorallem in der Schule) und es gibt nur selten Tage, an denen ich gut gelaunt bin oder mich entspannen kann. Ich habe schon versucht, einfach das Positive in der Welt zu sehen und mich nicht so zu stressen aber es ist schwerer als es sich anhört.

Ich hoffe sehr, dass ihr eine Lösung habt oder vielleicht Ähnliches erlebt habt und mir einen Rat geben könnt. LG

Medizin, Gesundheit, Freundschaft, Gedanken, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche
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Kennt sich jemand mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung aus?

Hallo,

meine Freundin ist Borderlerin und ich mache mit ihr gerade wieder eine schwere Zeit durch. Sie hat sich vor gut drei Monaten völlig überraschend und aus meiner Sicht grundlos zurückgezogen. Zumindest ging nichts meinerseits voraus.

Sie hat sich per sms getrennt dann mich blockiert. Nach drei wochen hat sie mich wieder kontaktiert, genau an meinen Geburttag und mir alles gute gewünscht.

Seitdem schreibt sie entweder nur hallo oder Guten morgen oder sie lässt mal tagelang garnichts hören.

Auf meine Fragen ob wir denn noch zusammenseien oder ich einfach nur im normalen mit ihr nochmal drüber reden könnte, reagiert sie nicht. Und wenn dann nur mit..oh gott..

Ich denke ich bin bei ihr in der Abwertungsphase. Nun meine Frage: Bin nur ich derjenige der von ihr ..gehasst.. wird oder der schlechte, böse bin. oder geht das jetzt anderen genauso die sich in ihrem Umfeld befinden? Denn ich denke nicht das sie alleine ist ohne soziale Kontakte, in der Zeit seit sie mich links liegen lässt.

Ich bin seitdem ein nervliches Wrack, habe immer wieder versucht an sie ran zu kommen um zu erfahren warum sie das macht aber keine Reaktion.

Es gab immer schwierige zeiten mal hin und wieder aber das ist jetzt ganz Extrem.

ich schreibe ihr jeden tag wie sehr ich sie Liebe aber sie sagt ich soll aufhören zu Lügen.

ich kann nicht mehr

Freundschaft, Psychologie, Borderline, Liebe und Beziehung, Persönlichkeitsstörung, Psyche
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Arbeit, Depressionen und Zukunftsängste. Was soll ich tun?

Hallo, 

ich bin 25 und habe dieses Jahr eine Ausbildung zum Schreiner begonnen. 2014 machte ich auf dem dritten Bildungsweg das allgemeine Abitur nach. Danach ging es bei mir bergab. Ich habe zwar immer gearbeitet, aber es ging Berg ab. Ich habe zwei Ausbildungen, eine kaufmännisch und eine technisch begonnen und abgebrochen, da es mir psychisch so dermaßen schlecht ging, dass ich mich umbringen wollte. 

Ich fühlte mich einfach so unwohl in diesen ausbildungen und der Umgang dorr war mehr als Menschenunwürdig. So beendete ich diese und arbeitete aber direkt darauf wieder normal als Hilfsarbeiter. Dennoch wurde es mit meiner psyche immer schlimmer : ich fand keinen Ausweg mehr und sah nur noch schwarz für mich. Es fehlte nicht mehr viel zum Suizid und ich ließ mich einweisen und war ca 4 Monate in klinischer Behandlung. Dann habe ich mich, mit meinem ungeraden Lebenslauf auf ausbildungen wieder beworben. 

Es hagelte nur Absagen, außer bei der Schreinerausbildung. Dort bekam ich eine Zusage. Gewollt war die Ausbildung aber nicht, eher so "Hauptsache etwas". Jetzt hat also die Ausbildung begonnen und ich mache meine Arbeit bisher gut, strenge mich an. Aber nur aus Angst vor dem Meister und dem Chef. Ich beobachte täglich, wie sie Azubis abschreien, Sachen kaputt schlagen, wegen kleinster Fehler. Es herrscht so eine komische Atmosphäre und es wird einem immer so indirekt klargemacht "Lehrjahre sind keine Herrenjahre und du machst was ich sage". Er schrie sogar mal dass wir froh sein könnten, früher hätte es eine ordentliche Backpfeife vom Meister gegeben und das hätte niemand geschadet. Ich strenge mich jedenfalls an, doch psychisch geht es mir wieder sehr schlecht. Ich bin nun drei Tage krank geschrieben. 

Ich weiß nicht mehr was tun, habe Angst, wieder hinzugehen, doch ich muss. Selbst, dass man mir (noch) nichts getan hat, schlägt es bei mir auf psyche und sogar Magen. Ich mache mir Sorgen um meine Zukunft. Ich möchte eigentlich eine gefestigte Person werden und eines Tages Lehramt studieren, was immer mein Traum war, aber aufgrund familiärer und finanzieller Verhältnisse nie möglich war. Aber dazu sollte ich selbstbewusst und gefestigt sein. Der Plan ist eigentlich, diese Ausbildung als Basis zu haben und dann zu studieren. Doch wie Soll das enden? Am Ende der Lehre wieder in der Klinik? 

Ich bin einfach fertig grad. In dem Job bleiben will ich später nicht, da es sich finanziell einfach nicht lohnt. Eine Familie ernähren oder selbst als Single davon leben ist schwierig. Als Schreiner verdient man nicht toll. Wer mir 1500 netto auskommt, Respekt. Ich mache mir einfach so Sorgen, ich werde immer älter. Ich stelle mir selbst die Frage: mit 27 dann noch ein Studium beginnen, ist das zu spät? 

In meine Rentenkasse fließt kein Geld usw. Verwandte sagen mir auch ständig: arbeite und studiere nicht, sonst bekommst du mal wenig Rente usw..

Was soll ich tun?

Leben, Arbeit, Beruf, Ausbildung, Depression, Gesellschaft, Psyche, Suizid
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Wie fühlt es sich für Euch an, wenn Ihr Euch in jemanden verliebt?

Hey liebe Gutefrage-Community!

Ich beschäftige mich jetzt schon ziemlich lange mit der Frage, weil ich das Gefühl hab, dass es bei mir ganz anders mit dem verliebt sein ist, als bei anderen und ich mich frage, ob das einfach nur Einbildung ist & alle andren das in Wirklichkeit genauso empfinden, oder ob es wirklich individuell so unterschiedlich sein kann. (Ich habe nämlich bei sehr vielen Pärchen das Gefühl, dass die Beziehung eher auf freundschaftlicher Basis beruht - oder dass Viele den Begriff »verliebt sein« mit »jemanden gerne mögen« verwechseln).

Deshalb wollte ich jetzt einfach mal so ein paar »Symptome« von mir beschreiben & dann von Euch wissen, ob es bei Euch ganz ähnlich ist, oder wie es sich für Euch anfühlt bzw. auch wie Ihr Euch gegenüber der Person, in die Ihr Euch verliebt habt, verhaltet.

Aaaalsooo: Um erst einmal verliebt sein zu definieren: Mit »verliebt sein« meine ich nicht im Sinne von jemanden einfach gerne zu mögen, sondern im Sinne von Gefühle für eine Person haben.

Wenn ich mich in eine Person verliebe, dann beruht das - zugegebener Weise - in erster Linie auf physischen Reizen. Wenn ich die Person aber kennen lerne und merke, der Charakter ist voll daneben, dann verliert die Person ihre Attraktivität. In manchen Fällen ist es aber schon passiert, dass eine Person durch ihren Charakter so attraktiv war, dass das Äußerliche zweitrangig bis äußerst unwichtig geworden ist.

Bei mir sind Symptome:

  • Extreme Nervosität - mit extrem meine ich wirklich sehr extrem - Toilette lässt grüßen😜
  • die Person sehe ich nicht mehr als menschlich an, sondern schon eher als göttlich - wie wenn ich irgend nen Idol treffen würde 
  • selbst, wenn es total unvernünftig ist, denke ich das Beste von der Person und würde ihr ALLES verzeihen 
  • TAGTRÄUME
  • starke Sehnsucht nach körperlicher Nähe
  • in der Gegenwart der Person bin ich ziemlich sprachlos und versuche sie ständig zu beeindrucken 

Kommt das bei Euch auch hin? Oder wie ist das so?

Freu mich über jede - gerne sehr ausführliche - Antwort☺️

Lg

Liebe, Männer, Freundschaft, Gefühle, Körper, verliebt sein, Frauen, Beziehung, Sex, Sexualität, Biologie, Psychologie, Attraktivität, Körperlich, Liebe und Beziehung, Paar, Partner, Partnerin, physisch, Psyche, Sexualkunde, Symptome, AGAPE, die-grosse-liebe, eros, gefuehlskaos, Tagträume
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Wird da schon Anorexie diagnostiziert?

Hallo zusammen,

in meinen letzten Fragen ging es häufig ums Abnehmen, weshalb ihr euch denken könnt, dass dieses Thema mich schon eine Weile beschäftigt. Ich habe eine Freundin, die vor fast zwei Jahren wegen Magersucht in einer Klinik war. Jetzt hat sie Angst, dass ich in eine Magersucht reinrutsche, bzw. schon drin stecke. Vor einem Jahr habe ich (wegen einer diagnostizierten Depressionen) abgefangen abzunehmen. Das war von Okotber '17 bis Februar '18 und ich habe von 59kg auf 52kg abgenommen. Im Mai '18 kam ich dann wegen der Depression in Therapie, habe diese im August '18 beendet. Seit die Schule angefangen hat und ich keine Therapie mehr hatte habe ich von September (58kg) bis heute (54,3kg) abgenommen (absichtlich). Mir wurde schon von zwei Lehrern und ein paar Freundinnen gesagt, dass ich sehr dünn bin und nicht weiter abnehmen sollte. Ich bin mir bewusst, dass ich Probleme mit dem Essen habe, wenig esse, teilweise Kalorien zählen und auch mal einen Tag absichtlich nichts esse. Ich will aber nicht mit meiner Mutter darüber reden, da ich Angst habe nicht ernst genommen zu werden, vor allem, dass dann kein Arzt eine Essstörung diagnostiziert. Nicht falsch verstehen, ich wäre nicht stolz auf die Diagnose, aber dann wüsste ich immerhin, dass ich krank bin. ich habe diese Bedenken, weil ich ja nur drei Kilo abgenommen habe und auch noch im Normalgewicht bin. (54,3 kg; w; 16; 170)

Findet ihr das berechtigt oder rede ich mir das nur ein? Glaubt ihr, dass das eine Magersucht ist?

PS: Ich esse trotzdem noch Süßigkeiten, also ich büße eher bei den Hauptmahlzeiten ein und ja, ich weiß, dass das sehr ungesund ist.

Ernährung, Therapie, abnehmen, Diagnose, Psychologie, Ana, Anorexie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Magersucht, Psyche, Psychiater, Psychotherapie, dünn
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Freundschaft beendet,mir gehts mies,was tun?

Ich vermute mal das meine beste Freundin gestern unsere Freundschaft beendet hat. Wir waren fast über 2 Monate befreundet und haben uns so gesehen nicht gesucht sondern so gefunden. Hatten die gleichen Interessen e.t.c Jedenfalls ging es mir die letzte Woche richtig schlecht,das wusste sie,hat mich aber nicht aufgemuntert. Habe dann gestern aus Wut/Frust ihr eine lange Nachricht geschrieben wo ich den Druck den ich hatte,loswerden wollte. Sie meinte sie wär immer für mich da und würde mir die Hand reichen,aber nichts von alledem hat sie gestern getan. Ich wurde auf Whatsapp direkt geblockt,meine Anrufe hat sie abgelehnt und Nachrichten nur gelesen. Ich bin fix und alle,hab gestern kaum gegessen geschlafen und ihr in Nachrichten gesagt was ich fühle,auch wieder keine Reaktion. Heute um halb eins Nachts dann,hat sie mich ganz kurz angerufen und dann wieder aufgelegt. Ob es ausversehen war,sie zu feige war,oder doch nicht mit mir reden wollte,kann ich nicht da raus ziehen. Auf Facebook hat sie mich nicht blockiert nur auf Whatsapp,und Instagram und Twitter. Was soll ich tun? Ich versuche mich abzulenken aber es hilft mir nicht. Alle sagten sie würde sich nicht mehr melden,doch ich hoffe es. Ich habe sie zu meinem Geburtstag im Dezember eingeladen wo sie sich riesig gefreut hat und ja. Ich habe ihr auch gesagt das ich schlecht bin in Freundschaften halten,dafür gut im zerstören. Vermutlich weil ich nie wirklich Freunde hatte.

Unten ist ein Bild von dem was ich geschrieben habe.

Schmerzen, Freundschaft, Liebe und Beziehung, Psyche, Gekündig
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Übelkeit und Kopfschmerzen nach Orgasmus?

Hallo...

Das ist mir ziemlich peinlich aber.... Ich bin W und mein Kumpel hat mich befriedigt (mit Zunge und Finger)...

Während er das tat wurde mir richtig schlecht, ich bekam auch noch Kopfschmerzen und musste mich übergeben... Mir war dann immer noch total schlecht...

Und da war nicht nur das körperliche, sondern auch noch etwas psychisches... Ich schäme mich und bereue es, das ich es soweit kommen lassen haben....

Ich hab die Probleme auch während bzw nach dem geschlechtsverkehr, aber da kommen dann noch schwindel und Herzrasen dazu... Und natürlich wieder die Psychische Komponente...

Beim geschlechtsverkehr habe ich auch keinerlei Gefühle, ich bekomme keinen Orgasmus... Und liege einfach nur da, spiele meine Rolle... (zum Glück hab ich keine festen Freund mehr, was heißt das ich auch zum Glück kein geschlechtsverkehr mehr haben muss)

(bitte versteht diese Aussage nicht falsch, ich wurde zu nichts gezwungen, ich habe im er das Gefühl wenn ich mit jemandem zusammen bin das das zu einer Beziehung dazugehört auch wenns mir keine Spaß macht)...

Ich weiß das ich ein Herz Problem habe, also kein richtiges nur ein paar extrasystolen und kurze Pausen im Herzschlag... Aber bis jetzt war kein Arzt der Meinung das man es behandeln oder weiter untersuchen musste... Ich übelege ob das mit daran liegen könnte...

Wenn ichs mit mir selber mache habe ich diese Probleme nicht...

Wahr für brauchbare Ratschläge dankbar... Ich möchte keine "fake" Ärzte oder diagnosen lesen...

Kopfschmerzen, Selbstbefriedigung, Sex, Erbrechen, Geschlechtsverkehr, Gesundheit und Medizin, Orgasmus, Physiologie, Psyche, Übelkeit
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Wie kann man psychisch kranke Personen den Behöden melden?

Folgende Darstellung des Sachverhaltes:

Vor etwa mehr als einem Jahr hat sich einer meiner Nachbarn (Mehrfamilienhaus) mich auf der Straße angesprochen, mit der Frage wie ich mich Fühle beim Aufstehen. An meine genaue Antwort kann ich mich nicht mehr erinnern. Wahrschein ging meine Antwort in Richtung Rheumatische Beschwerden. Also JA. Daraufhin erzählte er mir, dass er in seiner Wohnung vergasst wird. Desweiteren wären Videokameras so Installiert, dass die Überwacher beobachten könnten wann er seine Nachtruhe hält, um in diesem Zeitraum das Gas einzuschalten. Außerdem seien die Gasdüsen in den Steckdosen versteckt. Desweiteren Sagte er auch das er Strafanzeige bei der Polizei erstattet hatte, und die Staatsanwaltschaft daraufhin das Verfahren einstellte. Zusammenfassend also eine chemische Nebenwirkung des eingesetzten Gases zum Zeitpunkt des Erwachens Kopfschmerzen auslöst. Spezifische Angaben um das Gas zu identifizieren hat er nicht gegeben.

Folgendes eigentliches Problem:

Um der Vergassung zu entgehen hat sich mein Nachbar laut eigener Angabe seit etwa 4 Jahren entschieden im Freien zu Übernachten.

Anhand meiner Arbeitszeiten zum damaligen Zeitpunkt ist mir Aufgefallen, dass er tatsächlich seine Wohnung über die Nachtzeit verlässt und zur Vormittagszeit zurückkommt. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert. Aufgrund der nahestenden Winterzeit mache ich mir Sorgen um sein Gesundheitszustand.

Meine persönliche Einschätzung:

Mein erster Eindruck war, dass eine Psychische Störung vorliegt.

Leider habe ich die Situation vor etwa einem Jahr nicht ernst genommen, so dass sein Zustand sich nun verschlechtert hat. Jedesmal wenn er mich sieht, oder mir zufällig im Treppenhaus begegnet wird er mehr und mehr Bedrohender und Provozierender es sind auch mal Beleidigungen gefallen. Das letzte mal als ich Ihm im Treppenhaus begegnete wurde er wütend und Fragte mich ob mit mir alles in Ordnung sei. Habe mit Ja geantwortet. Daraufhin hat er mich mit wütender Körpersprache angeglotzt wie ich die Treppe hochging, dabei hielt er sogar Augenkontakt. Ich hätte Ihn daraufhin verprügeln können, so gereizt war ich.

Ich bin nun der Meinung das aufgrund seines Verhaltens eine Gefährdung der Allgemeinheit sowie eine Selbstgefährdung vorliegt.

Erste Recherchen nach einer möglichen Rechtsgrundlage ergab folgendes:

Hamburgisches Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten. (HmbPsychKG) - Vom 27. September 1995.

Nach dem Lesen des Gesetzes stellt sich für mich die Frage wie man den Behörden diese Person melden kann, ohne das Ich mich selbst belaste oder das mein Nachbar noch am Ende Gewalttätig gegen mich wird. Also wie man dies Anonym Meldet.

Gesundheit, Recht, Krankheit, Psychologie, Psyche, Psychiatrie, Vergasung, zwangseinweisung
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Depression, PTBS, ADHS und Praktikum?

Hallo ihr Lieben,

Ich bräuchte mal euren Rat.

Meine Tochter ist 15, im der 9. Klasse und leidet unter Depressionen und PTBS. Um es noch schöner zu machen kommen noch die Diagnosen ADHS und Beeinträchtigung im sozialen Verhalten. Sie kann außer der Familie mit keinem sprechen, vermeidet Augenkontakt und kommt mit Alltagssituationen nicht klar. Sie war deswegen und wegen suizidalen Gedanken 6 Monate stationär in der Jugendpsychiatrischie und hat wöchentliche Psychotherapie.

So. Das Kind hat sich "zusammengerafft" und ein schülerpraktikum gefunden das von September bis Mai geht. Leider konnte sie nur was finden wo sie mit der Bahn hin muss. Soweit so gut. Hat die ersten zwei Monaten irgendwie gepackt. In letzter Zeit hat sie immer öfter Panik Attacken, Black Outs und laut Psychiater ist sie jetzt stark depressiv. Das ganze kriegt sie nicht mehr gebacken. Ich musste ja von Anfang an immer mit ihr mitfahren und sie auch abholen damit sie nicht panisch wird. Jetzt hat sich der Chef bei der Schule beschwert, die kleine ist geistesabwesend und nicht sehr verbal ( ja , Hallo, wussten wir schon) aber wäre eine sehr gute Arbeitskraft.

Meine Tochter hat mit ihrer Lehrerin gesprochen und diese meinte das sie das Praktikum abbrechen könnte und dafür am praktikumstag zur Schule muss aber dann würde sie eine 6 bekommen. Die Schule ist im Kenntnis ihrer Diagnosen.

Meine Frage ist, wenn ich den Hausarzt oder den Psychiater bitte ihr einen Attest zu geben das sie nicht in der mentalen Verfassung ist ein Praktikum zu machen , bekommt sie immer noch eine 6 ? Die Lehrerin kann ich leider nicht finden um zu fragen, hab bestimmt zig Nachrichten hinterlassen.

Danke und tut mir leid das es so lang war.

Schule, Teenager, Psychologie, Depression, Praktikum, Psyche
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Schule, FOS 11 abbrechen?

Hallo,

ich, M/17 bin kurz davor die FOS abzubrechen, die Gründe dafür sind verschieden.

Ich habe eine schwere Vergangenheit hinter mir, und die Gegenwart ist auch nicht gerade leicht...

Es ging in der Kindheit schon los, als ich 6 war, starb meine Oma (Meine einzige), mit 9 dann mein Vater und einen Monat danach direkt mein Opa, alle sehr plötzlich. Auch im Kindergarten wurde ich von den Erzieherinnen sehr schlecht behandelt, ich wurde z.B häufig zum aufessen gezwungen usw....

Mit 11-12 hat sich dann herausgestellt, dass ich seit diesen Erlebnissen sehr große Probleme habe nachts wo anders zu Übernachen. Seit dem befand ich mich immer mal wieder in psychologischer Behandlung. Ich hatte in der Grundschule gute Noten und hätte auch aufs Gymnasium gehen können, bin dann aber auf die Realschule die ich dann diesen Sommer mit einem Gesamtschnitt von 1,75 beendet habe.

Jetzt bin ich seit September auf der FOS und mir gefällt es nicht, u.a. wegen dem Praktikum, welches so gar nicht meins ist, ich mach es in der Grundschule und ich kann halt nicht mit Kinder usw....

Ich habe auch leider ziemlich wenig Leute mit denen ich vernünftig darüber reden kann, Verwandte sind sehr viele schon gestorben, teilweise auch schon vor meiner Geburt. Freunde habe ich auch wenige, da ich auch nicht gerade viele Soziale Kontakte pflege.

Auch in der Schule kann ich mich nicht mehr wirklich zum lernen motivieren, mir fehlt irgendwie die Kraft... Weil mich eben die Vergangenheit zur Zeit wieder einholt und mir das insgesamt zu viel ist. Jeden Morgen muss ich mich quälen zur Schule zu gehen oder ins Praktikum.

Mein Ziel war es eigentlich bzw. ist es ja immer noch zu studieren und Abitur zu machen, bloss mir ist es zur Zeit einfach noch nicht möglich. Ich habe mir überlegt, selbst wenn ich jetzt einfach weiter mache, und dann studiere geht es ja im Studium genauso weiter, womöglich mit noch mehr Stress...

Ich dachte mir, dass ich mir dann erstmal einen Therapeuten suche und meine Vergangenheit mit diesen ganzen Problemen aufarbeite. Dann möchte ich eine Ausbildung beginnen und danach eine BOS oder ein Abendgymnasium besuchen, denn dann bin ich hoffentlich wieder psychisch mehr belastbar und kann es durchziehen...

Ich habe nur Angst davor, jetzt endgültig abzubrechen, und mich dann im Nachhinein darüber zu ärgern... Meine Mutter ist auch eher dagegen und möchte das ich weiter mache, ich bin sehr verzweifelt....

Außerdem habe ich Angst, dass meine ganzen Pläne (Abitur, studieren...) irgendwie nicht mehr möglich sind...

Bitte helft mir, was würdet ihr tun?

lernen, Schule, Stress, Ausbildung, Psychologie, Abitur nachholen, depressiv, Fachabitur, FOS, Psyche, Psychologe, abbrechen, hilferuf, Ausbildung und Studium
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Ständige Übelkeit und Panik?

Hi Leute,
mir ist seit Monaten andauernd übel und ich weiß nicht was ich machen soll. Vorallem wenn ich mich im Stress befinde. Oder wo ich in einer Situation bin wo ich mich nicht so wohl fühle da bekomme ich auch sofort Panik und die ist auch meistens mit Übelkeit verbunden. Mir ist schon so oft übel geworden das ich sozusagen in ein Trauma verfallen bin und ich Angst habe das mir demnächst wieder übel werden könnte. Ich bin auch öfters sehr benommen wenn ich Panik habe und mir übel ist so das ich mein Umfeld garnicht mehr so richtig wahr nehme es ist so schwer zu beschreiben es fühlt sich einfach so an als würdest du in einer ganz anderen Welt sein dieses menschliche Gefühl ist einfach weg. Man fühlt sich einfach nicht gut. Und als ich manchmal auf dem zur Schule war hatte ich so eine Übelkeit und eine Panikattacke das ich mich auf dem Weg übergeben habe und wieder zurück nachhause gefahren bin, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich hatte und habe immernoch ein schlechtes Umfeld. Das ist alles so ein Stress für mich. Durch so ein schlechtes Umfeld verstärkt sich die Übelkeit und Panik nur noch. Und ich habe jeden Abend Angst das mir morgen wieder übel werden könnte. Ich habe sehr oft nach dem aufstehen Panik und mir wird so übel. Ich bekomme direkt herzrasen und schlecht Luft. Ich brauche echt Hilfe. Ich kann das nicht mehr das alles bringt mich noch um. Könnt ihr mir bitte weiterhelfen danke euch

Medizin, Gesundheit, Stress, Psychologie, Arzt, Gesundheit und Medizin, Panik, Psyche, Übelkeit
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Bedenklicher psychischer zustand?

Ich weise seit meiner frühesten kindheit verhaltensauffälligkeiten auf und leide seid über einem jahrzehnt an einer vielzahl psychiatrischer symptome.

In meiner kindheit wurde bei den zahlreichen psychiater und psychologen immer nur festgestellt dass eine fülle an psychiatrischen symptomen und verhaltensauffälligkeiten besteht, jedoch keine eindeutige krankheit festgestellt werden kann. Mit 14/15 wurde dann ADS diagnostiziert. Ich habe deshalb keine medikamente genommen. Im laufe der letzten jahre hat sich die symptomatik weitestgehend geändert.

Bei einem psychiatrieaufenthalt nach einem zusammenbruch aufgrund einer antidepressiven-medikation die anscheinend ungeeignet war wurde mir eine narzisstisch-histrionisch kombinierte persönlichkeitsentwicklungsstörung, dystymie (unterform der depression), angststörungen und diverse phobien sowie anzeichen für sich entwickelnde weitere störungen im bereich der persönlichkeits und affektiven störungen (bipolar, manisch und schizoide persönlichkeit) diagnostiziert.

Ich wurde auf eigenen wunsch ohne medikation weiterbehandelt und nach einem 6 wöchigen aufenthalt entlassen. Ich suchte mir daraufhin privat einen psychiater. Mein aktueller psychiater, therapeut, mentor und coach ist einer der renommiertesten ärzte und therapeuten unserer region und ein "hohes tier" im sozialbereich. Er hat mir sertralin 50mg und truxal 45mg verordnet. Aufgrund einer unverträglichkeit wurde truxal durch trittico ersetzt.

Ich konnte nach dem ersten einnahmetag tief und gut schlafen bin aber mit dem gefühl monate lang im koma gelegen zu haben erwacht. Kurz darauf habe ich die übrigen medikamente aufgrund exzessiven alkoholkonsum anlässlich meines 18. Geburtstages einige tag lang ausgelassen und dann absprache mit meinem arzt aus verschiedenen gründen abgesetzt.

Zurzeit befinde ich mich im kreislauf von etwa einwöchigen schweren manischen episoden die durch schlaflosigkeit, übermäßigem antrieb und leben über dem limit gekennzeichnet sind und darauffolgenden schweren depressiven episoden (nicht mehr aus dem bett aufkommen, suizidgedanken) der wechsel zwischen den zuständen erfolgt meist durch einen zusammenbruch. Nebenbei stehen belastende lebensumstände und andere symptome wie persönlichkeits-krisen, angstzustände etc... im raum.

Ich kann nicht mehr schlafen, mir geht es grottenschlecht und ich weiß beruflich/schulisch nichtmehr weiter. Ich bin auch andauernd körperlich krank und geschwächt. Ich bin klug und gebildet und will einen guten beruf ergreifen aber es geht derzeit nichts weiter. Ich will auch nichtmehr in die psychiatrie und keine medikamente mehr.

Wie kann ich einen weg für mich finden? In erster linie werde ich das mit meinem arzt besprechen jedoch ist der nächste termin erst in einigen wochen und ich will persönliche ratschläge von betroffenen und spezialisten unter euch.

Danke fürs durchlesen und für die erhoffte hilfe

Gesundheit, Alkohol, ADS, Psychologie, Bipolar, Depression, Gesundheit und Medizin, manisch-depressiv, Persönlichkeitsstörung, Phobie, Psyche, Psychiatrie, Schizoid, Suizidgedanken
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habe viel Selbstmitleid, aber wenig Mitleid mit Anderen?

Hallo.
Ich habe mich z.B. letztens in so einem Kummerforum angemeldet, wo Leute über ihrer Probleme reden können uns sich gegenseitig zuhören.

An sich ist es ja auch ganz nett, da sind einige echt nette Menschen. Aber die Meisten deren Probleme regen mich auf. Das Ding ist sie ritzen sich ja wirklich. Oder haben Depressionen, Selbstmordgedanken usw...
Ich schreibe dann mal mit welchen. Aber wenigsten haben wirkliche Probleme. Also meist nur so "Problemchen" sag ich mal. Eigentlich sind die ja auch ganz normal und nett. Ich antworte darauf auch nicht fies oder so, aber ich rege mich innerlich einfach so dermaßen auf. Ich frage mich wie die Menschheit so übertreiben kann im Leben und wie schnell viele einfach wegen nichts depressiv werden.

Ich weiß dass es sch`` ist, jeder ist da anders, aber warum können Manche nicht mal einfach ihre Base chilln? Ich bin dann innerlich aggro, weil ich mich frage wie man mit solchen Kleinigkeiten so übertreiben kann und dann fühl ich mich immer so: "Ich hab wirklich schlimme Sachen erlebt im Gegensatz zu denen"... Aber dieser Gedanke ist Assi und egoistisch. Ich möche nicht so negativ sein :(

Eigentlich soll es ja egal sein wessen Probleme schlimmer sind. Aber irgendwie regt mich das so auf. Ich weiß auch nicht ob ich normal bin und ob das gesund ist :(

Schule, Freundschaft, Gefühle, Menschen, Psychologie, Liebe und Beziehung, mitleid, Psyche
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Hilfe - seine Freundin ist eine FURIE!?

Es ist wirklich dringend.

Es geht um M/16. Unzwar sieht's vollgendermaßen aus:

Seine Freundin ist eine Furie!! Sie kontrolliert sein ganzes Leben!!! Die beiden telefonieren mehrmals am Tag, aber das ist garnicht das Problem. Nur er darf das Festnetz benutzen und wehe jemand anders telefoniert grade. Wenn man auch nur 2 Minuten später als geplant Nachhause kommt dann schreit M/16 unsere Mutter gleich total an. "Du dummes Stück !!" Oder "Du zerstörst mein Leben!!" "Meine Freundin ist total sauer weil ich sie nicht pünktlich vor 2 Minuten angerufen habe!" "Das ist alles deine Schuld!!!" Heute war es wieder dermaßen schlimm. So schlimm das meine Mutter weinend auf dem Sofa zusammengekauert auf dem Sofa lag. Er schreckt vor nichts zurück! Seit dem er mit seiner "Freundin" zusammen ist, ist er so ein Möchtegern - Depri und total aggressiv! Seine Freundin droht ihm immer gleich mit Trennung wenn er nicht das tut, was sie sagt oder sich nicht an ihren Zeitplan und an ihre Zeitvorgaben hält. Niemand anders darf hier telefonieren, wenn er wütend wird, schlägt er die neue Zimmereinrichtung zusammen. Oftmals streiten die sich so heftig, das er total wütend wird und unsere Mutter vollgendermaßen anschreibt:,,ICH H* DICH! DU BIST AN ALLEM SCHULD! MEINE FREUNDIN IST TOTAL SAUER! GEH DOCH ZU DEINEM VATER! (er ist dieses Jahr verstorben) GEH DOCH ZU DEINER SCHWESTER! (vor Jahren verstorben) und wenn ich dann sage, dass ich die Polizei rufe wenn er so weiter macht, und unsere Mutter inruhe lassen soll, dann meint er:,,Pass mal auf aller, halts Maul du blöde S, ich schlag dich gleich! Geh doch zu deiner Freundin! (Letztes Jahr verstorben) mein kleiner Bruder bekommt oft alles mit und versucht sich schützend vor uns zu stellen, was nicht Grade besser ist. Unser Stiefvater muss am laufenden Band bei uns sein, damit nichts passiert. (Es ist uns gegenüber sehr oft handgreiflich geworden!) Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich halte es nicht mehr aus, meine Mama und meinen Bruder so leiden zu sehen. Das tut mir so weh. Weder das Jugendamt noch Internate nehmen ihn. Meine Mutter hat nun alles mögliche versucht um uns zu schützen, da ich leider auch schon zu steigender agressivität tendiere und meine wut an unschuldigen auslasse. (Meiner Ma, meim Bruder, meim Freund.) Bisher bin ich nicht handgreiflich geworden, da konnte ich mich halten. Bitte bitte gebt mir einen Rat, bitte.

Familie, Freundschaft, Liebe und Beziehung, Psyche
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Sind meine Sorgen begründet (Angst, Verzweiflung)?

Hallo zusammen,

Morgen ist es soweit: Einer meiner Freunde verlässt morgen Deutschland und fliegt in die Philippinen. Er ist Rentner und hat im Internet eine Frau kennen gelernt.

Sie hat ihn erzählt sie habe Geld & führt ein Geschäft sowie besitzt ein Haus. Während eines Telefonats mit ihm habe sie aber das Gespräch beenden müssen weil ihr Vater anwesend war. Auf Nachfrage sagte sie, sie habe keine Erfahrung mit Männern hat aber mehrere Kinder.

Obwohl sie nach eigenen Angaben ein Haus hat, hat sie für beide 100km entfernt von Haus, eine Wohnung besorgt - bis dann beide in ein Haus ziehen...

Seine Betreuer und ich hatten zunächst Bedenken und haben ihm versucht davon abzuraten, zumal er auch Schwierigkeiten mit der Sprache hat. Er hat vor sich die Rente auf ihr Konto zu überweisen, sie hat aber abgelehnt. Er meint würde es ihr ums Geld gehen, hätte sie ja sofort zugestimmt... Wobei ich ja meine, dann hätte er ja auch Zugriff auf ihr Konto zumal er über die Pin Bescheid weiß.

In Gesprächen mit Freunden fand man halt komisch, dass sie bei dem ersten Treffen am Flughafen schon Geschenke verlangt und was sie mit ihm wolle, wenn sie doch Geld hat... Er hatte lange Zeit Probleme mit Drogen, trinkt noch und macht sein Glück jetzt von ihr abhängig.

Wir hatten gestern ein Abschlussessen wo er dann leider nur auf sein Handy geschaut hat und mit ihr geschrieben hat. Sie wollte wissen, ob es beim Thai auch philippinisches Essen gibt. Er hat sogar noch nachgefragt...

Ich habe an sich schon ein komisches Gefühl, wenn ich die ganzen Dinge höre, die nicht zusammen passen. Ich gehe soweit zu sagen, dass sie andere Absichten verfolgt. Ich weiß es aber nicht. Sollte er nicht mehr zurück kommen sagte er, könnte ich seine Waschmaschine haben. Auf Nachfrage ob er nicht zurück kommen will sagte er: Wenn ich feststelle, dass dort alles aus Milch & Honig besteht, warum sollte ich dann zurück in die Hölle gehen?

Ich habe Angst ihn komplett zu verlieren oder das er dort ausgenommen wie eine Weihnachtsgans wird.

Wie soll ich mich verhalten? Soll ich den Kontakt abbrechen damit ich zur Ruhe komme?

Reise, Urlaub, Gefahr, Glück, Betrug, Geld, Angst, Geschenk, Rente, Gefühle, Ausnutzen, auswandern, Betrugsverdacht, Chance, Konto, Lebenserfahrung, naivitaet, Philippinen, Psyche, Rentner, Verzweiflung, hilfe-gesucht, Kontaktabbruch, leichtgläubig, Wohnsituation
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