Mutter – die neusten Beiträge

Vater macht NICHTS im Haushalt, hab ich die Rolle meiner Mutter eingenommen?

Frage steht ja oben, weil es kommt mir langsam so vor. Meine Eltern sind geschieden und ich lebe seit 4 Jahren bei meinem Vater. Am Anfang hat er sich noch bemüht und es ging einigermaßen, aber inzwischen macht er so gut wie NICHTS mehr im Haushalt und ich denke das kommt daher, weil das früher alles meine Mutter gemacht hat und ich inzwischen volljährig bin, also er eigentlich keine Verpflichtungen mehr hat. Manchmal kommt es mir auch so vor als wäre er ein kleines Kind, dem man erst noch alles beibringen muss und der Mann ist Mitte 50. Fällt ihm in der Küche Kaffeepulver runter, lässt er es einfach auf dem Tisch liegen, benutzte Teller lässt er auf dem Tisch stehen, Tassen, Besteck usw auch, er saugt nicht Staub, putzt nicht die Fenster, wischt nicht, nicht mal wenn er was verschüttet hat, WENN er Wäsche wäscht, ist er zu faul sie raufzuholen, einkaufen geht er nur wenns nicht mehr anders geht. Ich hab im Moment relativ viel Zeit und erledige dann viele Dinge und hab eigentlich auch kein Problem damit, aber inzwischen nerven diese tausend Kleinigkeiten. Seinen Teller abzuräumen sollte man schon hinkriegen. Spricht man ihn darauf an, schreit er mich an und stöhnt wie viel er zu tun hat. Ja, er geht arbeiten, aber das tun andere Menschen auch und man könnte es sich ja aufteilen von der Arbeit oder Kleinigkeiten einfach selbst erledigen wenn man sie sieht, aber man kann darüber auch nicht reden, es ist selbstverständlich geworden als wäre ich seine Putzfrau. Lasse ich es, wird es immer dreckiger und unaufgeräumter, er kommt gar nicht auf die Idee mehr irgendwas zu machen. Sobald ich irgendwie die Möglichkeit hab, werde ich auch ausziehen und das weiß er auch.

Kinder, Mutter, Vater, Trennung, Eltern, Psychologie, Familienprobleme, Psyche

Haben die Eltern etwas falsch gemacht?

Woran kann es liegen, dass ein junger Mann trotz solidem Elternhaus komplett abdriftet und völlig aus dem Ruder läuft?

Er hatte eine gute Kindheit in einer liebevollen Familie, es fehlte an nichts. Vater, Mutter, drei Jahre älterer Bruder, Großeltern vor allem mütterlicherseits, Onkels und Tanten (wie ich) waren immer da. Die Wohnsituation war sehr gut, das Familienleben total intakt, viel Zuwendung, Liebe, Hobbys, Urlaub, Haustiere, die Mutter arbeitete nicht und war immer für die Kinder da. Jeder hatte ein eigenes Zimmer. Es gab übliche Reibereien, aber ein harmonisches Familienleben. Es wurde viel Wert auf Unternehmungen in der Familie gelegt, egal ob Spaziergang in der Natur am Sonntag oder größerer Ausflug. Beide Söhne waren gute Schüler, der ältere offen und kontaktfreudig, der jüngere schüchtern und verschlossen nach außen, aber zuhause sehr munter. Beide haben einen guten Beruf gelernt, der ältere in der Verwaltung, der jüngere Industriemechaniker. Die Brüder hatten viele gemeinsame Hobbys, verstanden sich sehr gut. Sie hatten Freunde in der Nachbarschaft, der ältere hatte auch in der Schule viele Freunde, der jüngere nicht.

Der ältere ist immer noch mit seiner Jugendliebe zusammen, sie kennen sich seit dem Kindergarten und kamen mit 17 zusammen, sie haben eine gemeinsame Wohnung und arbeiten beide, sind völlig normal. Sie wollen heiraten, gehen Hobbys nach. Sie pflegen ihren alten Freundeskreis.

Der jüngere ist jedoch völlig anders. Nach der Ausbildung hat er sich stark verändert. Er hat eine Freundin aus sehr problematischen Verhältnissen, war mehrfach arbeitslos, fällt in der Öffentlichkeit durch seine ungepflegte Erscheinung und Unfreundlichkeit auf, ist stark tätowiert, legt keinen Wert auf seine Familie, ist frech zu sämtlichen Verwandten bei zufälligen Begegnungen. Er hat keine Freunde, lebt sehr zurückgezogen nahe der Familie seiner Partnerin. Es gab Probleme mit Drogen und Alkohol. Das alles seit er diese Freundin hat.

Die Brüder haben keinen Kontakt, obwohl sie im selben Ort wohnen.

Ich bin total verwundert. Die Familie war immer seriös, er hatte eine gute Kindheit, gute Freunde, gute Noten, nette Eltern, ein immer herzliches Verhältnis zum Bruder. Wie kann jemand so ausschlagen?

Eltern und Bruder fragen sich so oft, was sie falsch gemacht haben. Sie bedauern es sehr. Es ist schmerzhaft, keiner weiß warum. Hat jemand etwas falsch gemacht? Oder liegt das an äußeren Umständen?

Kinder, Mutter, Erziehung, Beziehung, Vater, Eltern, Bruder, Familienprobleme, Geschwister, Psyche

Weiß jemand was ich tun soll?

Hallo meine lieben Freunde der Sonne

ich muss euch auf diesem Weg mal etwas mitteilen, und zwar folgendes im Mai waren hier Handwerker vor Ort weil eine neue Küche eingebaut wurde, wo ich echt für das teure Geld mehr Erwartungen an die Firma gehabt hätte da am Ende ein Loch an der Wand geblieben ist was bislang noch nicht ausgebessert bzw Korrigiert wurde. Meiner Mutter gehört die Wohnung sie ist Eigentümerin ich lebe in ihrer Wohnung und es ist auch ihre Aufgabe sich darum zu kümmern genauso wie die Stockflecken im Badezimmer sie geht dem aber nicht nach.

Sie bekommt auch Geld vom Sozialamt und ich auch.

Und hatte auch schon darüber nachgedacht dem Sozialamt das mal mitzuteilen alle Baustellen in der Wohnung und das sie dem nicht nachgeht auch mit den Stockflecken.

Das geht auch irgendwann mal auf die Gesundheit.

Ich hatte sie auch, als die Handwerker vor Ort waren darum gebeten mit ihnen mal zu Sprechen da es um ein Tapeten Buch ging was ich gerne als Andenken haben wollte, daraufhin wurde sie sehr Agressiv packte mich am Hals und sagte :"Manchmal wűnscht ich das du Tod wärst" ich war schockiert. Ich weiß noch wie sie als ich 17war mit einem Küchenmesser auf mich los gegangen ist. Welche Mutter wünscht bitte ihrer Tochter den Tod das ist doch schlimm und einfach nur traurig.

Damals habe ich mich gefragt warum hat sie das, gemacht mit dem Messer, nach dieser Handlung mit meinem Hals und ihrer Aussage weiß ich das sie in dem Moment einfach die Kontrolle über mich verloren hat weil sie immer Macht ausüben wollte über mich. Auch schon damals und wenn sie gemerkt hat, das sie die Kontrolle űber mich verliert wurde sie Agressiv und Handgreiflich auch ist sie sehr Kontrollierend jeden Tag bekomme ich SMS mit lauter Vorwürfen von ihr was mich extrem belastet.

Sie lebt selber in einer Beziehung mit einem Mann zusammen nach dem Tod von meinem Vater hat sie wen neues kennengelernt ueber das internet und redet mir aber aus ich soll wenn ueber das internet kennen lernen. Sie hat mir auch jahrelang den Führerschein ausgeredet. Heute bin ich entlich an dem Punkt angekommen wo ich weiß sie hat mir den nur ausgeredet weil sie wieder weiß das sie den entweder bezahlen muss oder das sie nicht will das ich selbstständig werde, weil sie dann nicht mehr die Kontrolle über mich hat .

Eure Meinung was würdet ihr in so einer Situation machen ihr wohnt in einer Wohnung von eurer Mutter die wieder Gewalt anwendet wie schön mal weil sie die Kontrolle über euch verloren hat.?

Schönen Mittwoch euch ❤️

Liebe, Mutter, Angst, Beziehung, Trennung, Eltern, Psychologie, Familienprobleme, Psyche, Streit

Ich hab das Gefühl das sein Verhalten mich dazu bringt seine Mutter immer wenig zu mögen ist das normal?

Also wir beide wohnen seid ca 1 Jahr zusammen er hat für 15 Tage ungefähr allein gelebt bevor ich zu ihn gezogen bin seine Mutter hat ihn Töpfe, Pfannen für die Zukunft mitgegeben

ebenfalls auch sehr alt und auch gelbe Decken und ein Kissen mit ganz viele verschiedenen bunte und auch nicht bunten Bezügen alt dreckig und beflegt die ich am liebsten direkt in die Mülltonne geworfen hätte .

da ich selber für uns zwei große Decken geholt habe unter der wir beide schlafen aus Daunen

ich habe ihn mal darauf angesprochen ob er die Sachen seiner Mutter zurück geben kann er meinte nein falls Besuch kommt aber dies ist eine Ausrede da wir auch noch andere Decken haben und kaum einer bei uns schlafen würde noch nicht.

ich bin zu ihn gezogen und dann hat sich alles so wirklich von mir ergänzt ich hatte eigentlich so gut wie alles für eine Wohnung was ich jetzt nicht unbedingt aufzähle

aber echt alles noch lange nicht das was er von seinen Mutter bekommen hat finde ich auch besser so weil man dadurch auch ein bisschen selbstständiger wird

seine Mama hat ihn ein abgelaufenes nasenspay und Medikamente mit gegeben ich meinte zu ihn das wir das weg werfen er sagte nein bevor ich nicht neues holte

in meiner damaligen Arbeitszeit von 09:00 ( von zuhause aus weg gefahren bis ca 21:00 Uhr als Paketzustellerin wo ich denn Haushalt nicht immer schaffe musste ich mir ab und zu die Sätze an hören wie zuhause Hotel Mama war wie die Wäsche nach einem Tag in seiner Schrank gebügelt gefaltet und aufgehängt wäre

was mich ein wenig traurig gemacht hat ich finde das ich mit 19 schon doch viel Verantwortung übernehme ( ich meine das so weil wo ich zuhause gelebt hab bei meiner Mutter hat sie auch das meiste immer allein gemacht wo durch ich nur das Bügeln gelernt hat das andere bringt man sich mit der Zeit selber sehr schnell bei es ist für die erste Zeit doppelt so schwer bis man sich an alles gewöhnt wie als wenn man allein ausziehen würde

( Geschmack und Sauberkeit )

es hört sich sehr komisch an ich liebe mein Freund sehr aber ich hab leider das Gefühl er wird nicht von seinen geliebt sondern auch viel ausgenutzt

ein Satz war mal von ihn seine Eltern haben ihn das Leben geschenkt er könnte es nie zurück zahlen ( geben ) was die für ihn getan haben kein Bett Haus bauen helfen aber wo er in seiner Wohnung gezogen ist hat kein Elternteil mit geholfen sowas tut mir echt weh

Mutter, Gefühle, Freundin, Partnerschaft

Sind meine Eltern gestört?

Alle, die gerne noch mehr Infos haben möchten, um die Zusammenhänge besser zu verstehen, können sich meine letzte Frage "Was soll ich machen?" durchlesen. Ist aber sehr ausführlich :)

Zusätzlich zu der bereits beschriebenen Drohung fordert meine Mutter seit meinem 5./6. Lebensjahr von mir, dass ich konstant auf ihrer Seite stehe und sie im Kampf gegen meinen Vater unterstütze. Mache ich das nicht oder nicht ausreichend, fängt sie sofort an, mich extrem zu beleidigen, mich anzuschreien und zu sagen, dass ihr Leben keinen Sinn mehr hätte. Außer mir hat sie keinen einzigen Verbündeten mehr. Ab und zu hilft ihr ihr Vater, der aber auch der Meinung ist, dass sie dringend Hilfe bräuchte. Sie macht ihren Vater (meinen Opa) zudem dafür verantwortlich, dass sie meinen Vater geheiratet hat, weil er ihr damals nicht genug geholfen bzw. Rat gegeben hätte. Tatsächlich hat er in seinem Leben bereits die zweite Frau und darüber hinaus noch einige Affären gehabt, manchmal mehrere gleichzeitig, was sie natürlich als Kind extrem belastet hat.

Diese eingeforderte "Hilfe" besteht meist daraus, dass ich meinen Vater vor ihr kritisieren, anschreien oder sogar schlagen muss. Gelegentlich greift sie ihn auch selbst an, z.B. mit ihrem Handy, das dann zur Schlagwaffe zweckentfremdet wird.

Außerdem erwartet sie von mir, dass ich pro Tag mindestens 3-4 Stunden mit ihr verbringe, weil sie ihren Fernseher als "einzigen Freund" bezeichnet. Sie ist natürlich wirklich sehr isoliert, wozu auch mein Vater beigetragen hat. Jeden Tag erhalte ich 70-100 Anrufe von ihr. In meiner Kindheit hat sie mir irgendwann auch verboten, mit meinem Vater Ausflüge zu machen, weil sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes nie mitkommen konnte und nicht wollte, dass ich alleine mit ihrem "Feind" eine schöne Zeit habe.

Mein Vater hingegen bearbeitet mich andauernd, dass meine Mutter verrückt sei und er immer alles für uns als Familie und mich getan hätte. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er v.a. in meiner frühen Kindheit gewalttätig war, insbesondere meiner Mutter gegenüber, manchmal hat er aber auch mich geschlagen. Sicherlich spielte dabei eine generelle Überforderung eine Rolle, aber Gewalt ist meiner Meinung nach nie zu entschuldigen. Wie im letzten Beitrag erwähnt hat er meine Mutter auch betrogen.

Beide sind aber vor allem psychisch gewalttätig.

Die familiäre Unterstützung lässt zu Wünschen übrig, weil sich meine Eltern, insbesondere meine Mutter, mit allen verstritten und verfeindet haben. Viele können gar nicht fassen, was aus diesem "Vorzeigepaar" von damals geworden ist und haben sich längst vollkommen distanziert.

Seit zwei Tagen werde ich ständig von meiner Mutter beleidigt, weil ich die Unterstützung Stück für Stück zurückfahre. Mein Vater ruft mich im Minutentakt an, weil er alleine nicht weiß, was er einkaufen etc. soll.

Übrigens hat mein Hausarzt bei mir vor ca. zwei Jahren eine hypochondrische Angst- und auch eine Zwangsstörung (magisches Denken) festgestellt. Bis heute nehme ich nur Antidepressiva ein und mache keine Therapie, weil meine Mutter Angst hat, dass die Wahrheit über alles ans Licht kommen könnte. Sie unterstützt mich zwar einerseits sehr, andererseits wurde ich aber auch schon als Irrer, Verrückter und Feigling bezeichnet. Von meinem Vater übrigens auch, teilweise haben sie sich gegen mich solidarisiert und plötzlich gemeinsam mich fertiggemacht, als ich vor Krankheitsangst (Gehirntumor, Lebertumor, MS etc.) fast wahnsinnig geworden bin.

Wer jetzt denkt, dass ich akut überfordert wäre und sofort Hilfe bräuchte, der liegt falsch. Ich bin an diese Zustände seit Jahren gewöhnt. Allerdings würde ich gerne wissen, wie ich mich längerfristig aus diesem Zustand bzw. von meinen Eltern befreien kann.

Und meint ihr, dass sie gestört sind?

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Trennung nach 8 Monaten – habe ich richtig entschieden?

Hallo zusammen,

ich habe heute meine Beziehung nach knapp 8 Monaten beendet und frage mich gerade, ob es die richtige Entscheidung war. Vielleicht könnt ihr mir eure ehrliche Meinung geben?

Meine Ex-Freundin ist 22, arbeitet seit 2 Jahren als ZFA, zeigt aber wenig Ambition, sich weiterzubilden oder beruflich voranzukommen. Sie hat oft Mitte des Monats schon kein Geld mehr, obwohl sie Vollzeit arbeitet. Ich hätte mir einfach mehr Willen gewünscht, etwas aus sich zu machen und sich nicht auf dem Status Quo auszuruhen.

Ein schwieriges Thema ist auch ihre Familie. Ihre Mutter trinkt täglich ab ca. 17 Uhr Cola-Korn, ihr Stiefvater ebenfalls (die beiden leben getrennt). Vor kurzem hat mich ihre Mutter angeschrieben und gefragt, ob ich ihr Geld überweisen kann, weil ihr Kühlschrank leer war – das war für mich irgendwie eine Grenze.

Anfangs hat meine Ex noch Floorball gespielt, aber das hat sie dann wieder aufgegeben, weil es mit der Arbeit zeitlich nicht gepasst hat. Ich fand es eigentlich gut, dass sie da was für sich gemacht hat – einfach mal rauszukommen und abzuschalten nach der Arbeit. Das hat ihr, denke ich, auch gutgetan.

Was mich auch beschäftigt hat: Ihre Wohnung war oft ziemlich unordentlich. Ich habe das anfangs ignoriert oder selbst aufgeräumt, wenn sie arbeiten war. In letzter Zeit ist es zwar besser geworden, aber es hat mich lange gestört.

Feiern geht sie gerne und kennt dabei manchmal ihr Limit nicht, was ich wegen ihres familiären Hintergrunds nur schwer nachvollziehen kann.

Ein großer Punkt war auch: Sie möchte mit 28 unbedingt Mutter werden und am besten mit 30 heiraten. Ich bin 23, noch in meiner zweiten Ausbildung (noch 1 Jahr), und will erst noch reisen, frei sein, das Leben genießen. Nach meiner Ausbildung möchte ich auch noch Weiterbildungen machen, um mich beruflich weiterzuentwickeln. Für mich kam das alles viel zu früh.

Jetzt frage ich mich:

Habe ich mich falsch entschieden, oder war es besser, früh Klarheit zu schaffen, statt etwas aufrechtzuerhalten, das sich nicht richtig anfühlt bzw. War die Trennung übertrieben, oder war es richtig, die Beziehung zu beenden, wenn ich so viele Zweifel hatte ?

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Was soll ich machen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich langsam nicht mehr kann. Ich bin am Ende.

Ich erzähle euch mein Problem, aber ich werde sehr ausführlich sein, damit ihr alle Zusammenhänge versteht.

Meine Eltern (beide 60+) streiten sich seit Jahrzehnten fast jeden Tag. Ich lebe noch bei ihnen, obwohl ich schon eine Ausbildung mache. Leider bin ich sehr unselbstständig, was auch an ihnen liegt. Deswegen kann ich nicht ausziehen. Meine Eltern geben sich andauernd gegenseitig die Schuld für ihr unglückliches, unerfülltes Leben.

Als sie sich zu ihrer eigenen Schulzeit kennengelernt haben, war meine Mutter eine sehr hübsche, aktive und sportliche junge Frau. Durch das Leben mit meinem Vater und das damit verbundene, auch selbstverschuldete, Leid wiegt sie mittlerweile knappe 150kg, hat Diabetes, kann kaum noch laufen und leidet an Folgeerkrankungen. Sie gibt meinem Vater die Schuld daran, ohne einzusehen, dass sie selbst auch Fehler gemacht hat. Er gibt hingegen ihr die Schuld an allem. Meine Mutter ist meiner Meinung nach psychisch krank und müsste dringend eine Therapie anfangen, aber auch dagegen wehrt sie sich massiv. Wenn man sie darauf anspricht, hält sie sich die Ohren zu, schreit einen an und beleidigt einen aufs Übelste.

Mein Vater ist seit Jahren vollkommen überfordert, weil er durch die Krankheit meiner Mutter alles, wirklich alles, selbst machen muss. Sie lebt wie eine Pflegebedürftige, externe Unterstützung lehnt sie kategorisch ab. Er arbeitet, schmeißt den Haushalt und kümmert sich um uns. Wer jetzt denkt, er sei ein armes Unschuldslamm, liegt aber gewaltig falsch. Er beleidigt meine Mutter immer wieder, insbesondere für ihr Aussehen, aber tut nichts dafür, dass die Situation besser wird. Auch das kritisiert meine Mutter, was immer wieder zu heftigem Streit führt. Sie sagt, er sei schon immer extrem passiv und antriebslos gewesen. Als sie sich kennengelernt haben, habe er sie kein einziges Mal ausgeführt. Er wollte immer nur mit ihr im Zimmer sitzen und kuscheln. Guten Sex hatten sie auch nie... Den "Heiratsantrag" musste, wenn man die Frage "Sollen wir jetzt nicht mal heiraten?" überhaupt so nennen kann, sie machen. Kurz vor meiner Zeugung hat er meine Mutter dann mit einer Arbeitskollegin betrogen. Das hat ihr Verhältnis nochmal deutlich verschlechtert.

Die Anfänge ihrer Probleme liegen meiner Meinung nach in ihrer Jugend. Mein Vater hat meine Mutter wohl bereits in der 7. Klasse bemerkt, sie aber erst in der 11. Klasse angesprochen. Er hat sie mit Komplimenten und Zuneigung nahezu überschüttet. Meine Mutter sprang darauf an und ließ sich auf ihn ein. Oben steht ja bereits, wie ihre Kennenlernphase verlief. Als sie dann zusammenzogen, hat er das eigenständige Leben meiner Mutter beendet. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon körperlich krank und konnte nicht mehr ihr Studium abschließen. Deswegen hat sie übrigens auch bis heute nie gearbeitet. Er hingegen hat ein Haus gemietet, das relativ weit von ihren damaligen Freund*innen entfernt war. Er hat vor einiger Zeit gesagt, er habe das Haus vor allem mit dem Hintergedanken gemietet, dass er dort meine Mutter isolieren kann. Aufgrund seiner Arbeit musste er damals viel und lange reisen und er befürchtete wohl, dass meine Mutter ihn in der Zwischenzeit betrügen könnte. Dadurch, dass sie fortan kaum noch soziale Kontakte hatte, fing sie mit exzessivem Essen an. So wurde aus der hübschen, sportlichen jungen Frau mit 90/60/90 eine schwer übergewichtige, kaum noch bewegliche Person, die für alles Hilfe braucht.

Als er dann endlich, nach wohl jahrelangem Ärger, seinen Job gewechselt hatte, wurde ich geboren. Er ging in Teilzeit und nahm oft unbezahlten Urlaub, um für mich dazusein. Unser Haus wurde jedoch immer mehr zu einer Messi-Bude, weil meine Eltern mit dem Haushalt und mir zusammen überfordert waren. Außerdem wollte mein Vater noch nie freiwillig putzen. Auch ein Grund für Streit. Als dann noch unsere Haushälterin kündigte, wurde alles nochmal schlimmer.

Mir wurde über Jahre hinweg verboten, Freunde einzuladen, weil unser Haus nicht mehr präsentabel war. Meine Mutter meint, die Eltern meiner Spielkameraden hätten das Jugendamt informiert. Das führte dazu, dass mich meine Freunde "komisch" fanden und ich immer weniger Einladungen bekam. Tatsächlich kam es auch zu einigen Polizeieinsätzen aufgrund der lauten, auch nächtlichen, Streitigkeiten, aber meine Eltern wirken nach außen sehr überzeugend, gebildet und fürsorglich, weshalb die Beamten jedes Mal davon abgesehen haben, das JA einzuschalten. Über die Jahre wurde alles immer noch schlimmer, wir führen ein Scheinleben, damit niemand merkt, was bei uns los ist.

Obwohl sie ein so unglückliches Ehepaar sind, brauchen sie sich paradoxerweise mittlerweile auch sehr. Sie hassen sich, aber können nicht mehr ohne den jeweils anderen. Sie erlaubt mir nicht, alleine auszuziehen. Sie sagt, sie würde sich sonst suizidieren. Allgemein schreit sie fast nur noch, meine Hilfe interpretiert sie als Angriff.

Ich brauche euren Rat.

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Vater betrügt vermuttlich mutter...weiß nicht was ich tun soll?

Hallo,

ich bin 17, werde bald 18 und habe zwei Schwestern. Seit ich etwa elf bin, vermute ich, dass mein Vater meine Mutter betrügt. Auch meine Schwestern haben denselben Verdacht geäußert.

Meine Mutter ist schwer krank, und Stress verschlechtert ihren Zustand. Trotzdem geht sie arbeiten, bringt jeden Tag Essen auf den Tisch und hat immer ein offenes Ohr für unsere Probleme. Leider gibt es für ihre Krankheit keine Heilung – ihr Körper wird immer schwächer.

Heute habe ich auf dem Handy meines Vaters eine Nachricht von einer unbekannten Nummer gelesen. Die Frau war wohl seine Tante – was seltsam ist, da er angeblich jahrelang keinen Kontakt zu ihr hatte. In einer der Nachrichten fragte sie:

„Hi, guten Abend. Als du gekommen bist, hast du gesagt, du bist mit deiner Familie … Hast du etwa wieder geheiratet?“

Daraus wurde klar, dass mein Vater anscheinend eine Affäre hatte. Er ist 42 Jahre alt und seit 21 Jahren mit meiner Mutter verheiratet. Weiter im Chat behauptet er, er hätte Krebs und müsste zur Chemotherapie. Da er beruflich viel unterwegs ist, wäre es nicht schwer, das zu verheimlichen – sowohl den Krebs als auch eine mögliche andere Frau. Zwar nimmt er viele Medikamente (unter anderem Blutverdünner), aber er wirkt körperlich gesund.

Er hat auch Kontakt zu anderen Frauen. Ich war einmal sogar mit ihm bei einer zu Hause – angeblich aus beruflichen Gründen. Ich war zwar alt genug, um zu verstehen, dass da mehr sein könnte, aber ich hatte Angst, dass er wieder ausrastet. Denn das hat er früher oft getan. Seine Aggressionen führten sogar zu körperlicher Gewalt – einmal hatte ich eine angebrochene Rippe.

Trotz allem sind wir finanziell von ihm abhängig. Unsere Miete ist zwar günstig, aber schon beim Essen wird es knapp. Wenn meine Mutter bald nicht mehr arbeiten kann – was wahrscheinlich ist –, stehen wir richtig schlecht da.

Er baut gerade ein Haus direkt vor dem Haus meiner Oma. Auch meine Onkel leben dort – es ist ein kleiner Berg, aus dem meine Mutter stammt, mit etwa 30–40 Verwandten von ihrer Seite.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will nicht, dass er wieder ausrastet – auch wenn ich mittlerweile alt und stark genug wäre, um mich zu wehren. Aber er hat angeblich Krebs, und ich will nicht, das er stirbt, falls es er versuchen würde meine Mutter oder meine Schwestern zu schlagen und ich gezwungen werde einzugreifen.

Meine Mutter würde der Stress ebenfalls sehr belasten. Ich will nicht, dass unsere Familie noch mehr kaputtgeht.

Ich weiß in diesem Text passiert viel, aber ich weiß nicht ob ich es jetzt sagen sollen oder eventuell noch ein paar jahre warte bis ich auf eigenen Füßen stehe kann. Um dann meiner Mutter mit den finanziellen problemen helfen zu können, falls sie auftreten nach einer möglichen Trennung.

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Würdet ihr da eingreifen?

Vorgestern im Stadtpark habe ich mit meiner Freundin im Stadtpark folgende Beobachtung gemacht :

Eine übergewichtige Mutter mit kopftuch läuft zusammen mit ihrer ca 10 jährigen Tochter (ebenfalls in Kopftuch ) umher und beide sammeln Pfand den die kleine in einer tüte verstaut und fragen getrennt voneinander die anderen Passanten (eingeschlossen uns ) ob wir denen 2€ geben können . Ich war zu dem Moment für meine Freundin und mich im Laden wenige meter daneben jeweils einen bubble tea, sonst hätte ich da schon was gesagt , meine Freundin hatte zum Glück kein Bargeld bei sich .

Danach setzen die beiden sich in Sichtweite hin , das Kind muss der Mutter ihr gesammeltes Geld geben das wurde gezählt dann steht die Mutter auf und holt sich (und nur sich ) ebenfalls in dem super teuren laden einen frozen Joghurt den sie dann ohne dem Kind auch nur ein löffel abzugeben verschlingt . Dann muss das Kind sogar noch den müll keine 5 Meter weiter wegbringen . Wie eine Sklavin . Mir kochte da echt das Blut und hätte meine Freundin mich nicht abgehalten wàre ich hin gegangen und hätte der mal ordentlich die Meinung gegeigt.

Was sagt ihr dazu ? Übertreibe ich oder ist sowas schon kindeswohlgefährdung .

Wenn meine Mutter in meinem Alter so öffentlich mit mir aufgetreten wäre , wäre ich das Mobbingopfer Nr 1 ....

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Ausziehen mit 18 oder Rücksicht nehmen?

Hi zusammen, ich bin 18 und fange jetzt am Weiterbildungskolleg mein Abi an. Dafür überlege ich von zuhause auszuziehen und eine eigene Wohnung zu nehmen.

Finanziell könnte ich das gut stemmen: Ich hätte ca. 2.200 € im Monat (BAföG, Unterhalt, Kindergeld, Minijob). Außerdem würde mir eine eigene Wohnung den langen An und Abreiseweg von der Schule ersparen.

Meine Mutter (alleinerziehend) ist aber überhaupt nicht happy damit. Sie sagt dann Sachen wie: „Dann brauchst du hier aber nicht mehr auftauchen“ oder andere ziemlich verletzende Drohungen. Hauptsächlich weil sie Angst hat, dass sie finanziell nicht mehr hinkommt, wenn Kindergeld und Unterhalt direkt an mich gehen und sie ihre Steuerklasse verliert.

Das Ding ist: Eigentlich hat sie ein ordentliches Kapitalvermögen (mittlerer sechsstelliger Betrag), will das aber nicht anrühren, weil es ihre „Altersvorsorge“ ist. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich dreist mir deswegen Schuldgefühle zu machen. Sie überschreitet damit für mich auch eine Grenze, weil es ja um mein eigenes Leben geht.

Ich denke, dass es für meine Selbstständigkeit und auch fürs Abi besser wäre, jetzt schon meine eigenen Finanzen und meinen Alltag zu managen. Klar müsste ich lernen, sparsamer zu sein, aber genau das ist ja irgendwie die Erfahrung.

Meine Fragen:

  • Soll ich trotzdem ausziehen und mein eigenes Leben starten?
  • Oder ist es egoistisch, wenn ich das mache obwohl meine Mutter dann weniger Geld monatlich zur Verfügung hat?
  • Überschreitet sie da eurer Meinung nach eine Grenze, wenn sie mich so unter Druck setzt?

Danke für alle Antworten! Mir ist einfach eine neutrale Bewertung von „unverwickelten” gerade mega wichtig.

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Bruder zieht meine eltern ab?

Ich (m, 22) habe einen älteren Bruder (m, 33), der noch immer bei uns wohnt.

Meine Eltern sind beide 58 Jahre alt und pflegebedürftig. Das Leben war leider nicht gut zu ihnen. Genau aus diesem Grund macht mich dieses Thema unfassbar wütend.

Mein Bruder, der mit seinen 33 Jahren noch zu Hause lebt, hatte kürzlich eine „brillante“ Idee: Er kauft sich ein Haus für 210.000 €, obwohl er absolut nichts angespart hat. Ich meine: 0 € auf dem Sparkonto. Er gibt jeden Monat sein ganzes Geld aus und niemand weiß genau, wohin oder wofür. Ich weiß nur, dass er Gras raucht, viel trinkt und ständig zockt. Aber wie man 2.000 € netto schon in den ersten ein bis zwei Wochen des Monats komplett ausgeben kann, ist mir wirklich ein Rätsel.

Ich selbst bin noch Azubi im zweiten Lehrjahr, verdiene knapp 1.000 € im Monat und gebe davon 500 € regelmäßig an meine Eltern, hauptsächlich für den Einkauf und damit sie sich auch mal etwas gönnen können.

Mein Bruder hingegen hat seit zwei Jahren keinen Cent beigesteuert, obwohl er das Doppelte verdient. Im Gegenteil: Meine Eltern geben ihm am Monatsende oft noch ihre letzten 50–100 €, weil er wieder „nichts“ hat.

Und jetzt das was mich zu diesem beitrag brachte. Er kauft sich ein Haus, natürlich auf Kredit, aber meine Eltern mussten die Anzahlung übernehmen. Auch die Kosten für die Besichtigung und die Maklerfirma mussten sie Bezahlen. Ich selbst musste sogar 1.000 € von meinem Sparkonto dazulegen, weil meine Eltern nicht genug hatten. Und wie hätte ich Nein sagen sollen, wenn meine Mom mich darum bittet?

Zuerst hieß es, er zieht mit seiner Freundin (mit der er seit 4 Jahren zusammen ist) alleine ein. Doch plötzlich macht er meinen Eltern das Angebot, dass sie doch mit einziehen sollen, weil er das alleine finanziell nicht stemmen kann und Unterstützung braucht.

Ich war kurz vor dem Ausrasten, als ich das alles gehört habe. Ein 33 jahre alter, erwachsener Mann bettelt seine Eltern an, sein „eigenes“ Haus mitzufinanzieren, obwohl er selbst seit Jahren nichts beiträgt, nur nimmt und dabei nichts gespart hat.

Man kann mit ihm nicht normal reden, weil er extreme Aggressionsprobleme hat. Jeden Tag hört man ihn schreien und gegen den Tisch hauen. Meine Mutter hat selbst gesagt, sie freut sich, wenn er endlich auszieht, damit sie zur Ruhe kommt. Und jetzt? Jetzt zieht sie einfach doch mit ihm um, weil sie wieder nachgegeben hat.

Und ich soll auch mitziehen, weil ich mir mit meinem Lohn von 1.000 € keine eigene Wohnung leisten kann hier.

Ich bin gerade einfach nur stinksauer und weiß nicht, wohin mit meinem Frust. Meine Eltern helfen ihm, wo sie nur können, und lassen sich von ihm wie Dreck behandeln. Während ich mich nicht mal traue, aus Scham nach 5 € zu fragen, bettelt er um 100 € ohne schlechtes Gewissen.

Ich halte das nicht mehr aus. Ich bin mittlerweile fast jeden zweiten Tag bei Freunden oder bei meiner Freundin, einfach nur, um dem Ganzen zu flüchten. Aber das ist natürlich keine Lösung.

Weil ich der Jüngste bin. hört niemand auf mich, wenn ich sage, dass sie sich nicht länger wie scheisse behandeln lassen sollen.

Vielen Dank fürs Lesen. Ich bin echt gespannt, was andere dazu sagen ob ich vielleicht überreagiere oder die Sache falsch sehe. Ich habe mittlerweile so einen extremen Hass gegen meinen Bruder, dass ich mir selbst nicht mehr sicher bin, wie objektiv ich das alles noch einschätze.

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Frage an euch: Ist das Verhalten meiner Schwiegermutter normal oder übertrieben?

Hallo zusammen,

ich bin mit meinem kleinen Sohn eigentlich jeden Tag alleine. Mein Mann arbeitet selbstständig, kommt oft erst spät abends heim – ich verstehe das und finde es auch gut, dass er uns ernährt. Aber dadurch bin ich eben 24/7 mit dem Kleinen beschäftigt und habe kaum Entlastung.

Wenn wir dann am Wochenende zu seiner Familie fahren, passiert immer das Gleiche: mein Mann „darf chillen“, weil er ja so viel arbeitet, und ich soll mich trotzdem komplett um den Kleinen kümmern. Selbst wenn mein Mann sagt, er nimmt ihn, wird mir das Kind wieder in die Hand gedrückt mit Sprüchen wie „Mama füttert dich“ oder „Mama nimmt dich“.

Dazu kommen ständige Kommentare von meiner Schwiegermutter: ich müsse mich „mehr mit meinem Sohn beschäftigen“, ich sei „Mutter und Vater in einem“ usw. – obwohl sie ihn höchstens einmal pro Woche sieht. Ich habe auch mal erzählt, was ich ihm schenken möchte, und eine Woche später hat sie genau dieses Geschenk besorgt und stolz präsentiert – obwohl ich gesagt hatte, dass wir eigentlich dringend einen neuen Kinderwagen bräuchten (den alten hatten sie kaputt gemacht). Ihre Reaktion darauf war nur: „Bestell dir halt einen bei Temu.“

Und dann noch diese Kleinigkeiten: sie gibt mir das Kind, obwohl ich beide Hände voll habe, und sagt noch „du stehst im Weg“. Wenn ich sie mal frage, ob sie Zeit hätte, den Kleinen kurz zu nehmen, kommt ein blöder Spruch zurück.

Der Höhepunkt war der 1. Geburtstag meines Sohnes: sie war komplett betrunken und hat sich richtig peinlich benommen. Für mich war das einfach nur unangenehm.

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Muss ich den Neuen Freund meiner Mutter mögen?

Hi.

Ich mache gerade meine Ausbildung und habe meine eigene Wohnung.

Meine Mutter hat nach der Trennung von meinem Stiefmonster jetzt wieder jemanden kennengelernt.

Ich für meinen Teil habe den Eindruck,dass es wieder eine toxische Beziehung ist, weil sie mich alle zwei Tage anruft und weint, weil er sich ihr gegenüber mies verhält,dann ist sie wieder einige Tage glücklich,weil er endlich Mal auf sie reagiert hat, dann ruft sie wieder an, weil er sie unglücklich macht. Es ist ein ständiges hin und her und ich hasse ihn bereits dafür,wie er sie behandelt.

Ich komme regelmäßig an meinen freien Tagen zu ihr, da meine Haustiere noch bei ihr sind, die ich während der Ausbildung wegen Blockschule 8 Stunden entfernt nicht selbst halten kann in der zudem sehr kleinen Wohnung.

Jetzt will sie , dass der Kerl bei ihr einzieht. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr Leben respektiere und wenn sie denkt, es ist die richtige Entscheidung, dann soll sie es tun. Aber ich habe auch gesagt, dass ich dann nicht mehr zu Besuch kommen werde, sobald die Haustiere tot oder bei mir sind, einfach weil ich mich mit dem Mann nicht wohlfühle. Ich habe ihr gesagt, ich führe mein Leben, in das sie dazu gehört und ich bin weiter immer für sie da, aber er gehört nicht dazu. Sie kann mich jederzeit besuchen und wir können Dinge unternehmen, aber ohne meine Tiere, denen gegenüber ich verpflichtet bin, hält mich dort nichts mehr.

Und jetzt ist sie absolut sauer, macht mir dauernd Vorwürfe und will mich dazu zwingen, dass ich ihn akzeptiere und mag. Sie sagt, ich sei kindisch und zickig.

Ich bin jetzt sehr hin und her gerissenen. Eigentlich liebe ich sie als Mutter und alles, aber ich hasse ihn dafür, wie er sie behandelt. Ich finde die Beziehung toxisch und will ihn nicht in mein Leben lassen...

Wie soll ich mich verhalten? Ist meine Aussage gerechtfertigt oder nicht?

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Stiefvater was tun?

Hallo, ich würde gerne wissen wie ich mit folgender Situation umgehen soll.

Meine Eltern sind seit 10+ Jahren geschieden, da meine Mutter meinen Vater betrogen hat. Dies tat sie jedoch nur weil mein Vater sie ständig unter emotionalen Druck gesetzt und sich generell wie ein schlechter Mann verhalten hat. Die Charakterzüge kann ich selbst bei ihm bestätigen. Trotzdem weiß ich, dass betrügen falsch ist. Der Mann mit dem sie meinen Vater betrogen hat, ist nun schlussendlich vor 3 Jahren ihr Mann geworden. Meine jüngere Schwester und ich hatten auch immer ein relativ gutes Verhältnis zu ihm, aber sehen ihn nicht als Vater/Stiefvater.

Die ersten paar Jahre haben wir in einem komplizierten Wechselmodell gelebt, bei dem wir täglich gewechselt haben, was nur möglich war, weil meine Eltern noch im selben Ort wohnen. Jetzt ist es aktuell so, dass wir auf Wunsch von meiner Mutter und meinem Stiefvater ein Modell haben bei dem wir wöchentlich wechseln. Momentan sind jedoch Sommerferien und wir haben die erste Hälfte bei meiner Mutter verbracht und nun die andere Hälfte bei meinem Vater.

Das Problem ist nur, dass ich dieses Jahr Abitur gemacht habe. Dementsprechend bin ich gerade, abgesehen von meinem Minijob und meinem Praktikum, was aber erst in ein paar Monaten beginnt, nicht beschäftigt. Deshalb schlafe ich gerne auch mal länger aus. Mein Stiefvater hat aber sein Arbeitstisch, Computer, etc. in meinem Zimmer stehen, weil meine Mutter und er beide von zu Hause aus arbeiten. Das hat auch immer geklappt als ich Schule hatte, nun nicht mehr. Er ist auch oft frustriert deswegen, weil er sonst 90 Minuten auf Arbeit fahren oder an seinem Laptop im Wohnzimmer arbeiten muss, was seiner Aussage nach unpraktisch ist.

Deshalb hatte ich gestern ein Gespräch mit meiner Mutter. Sie meinte es wäre besser, wenn ich nach den Ferien nur jedes zweite Wochenende vorbeikommen würde, damit Thomas arbeiten kann. Ich war daraufhin offensichtlich frustriert und verletzt, da es sich für mich anfühlt, als würde ich rausgeschmissen werden oder ersetzt werden. Außerdem habe ich argumentiert, dass meine Schwester und ich uns dann viel weniger sehen, obwohl wir ein sehr gutes Verhältnis miteinander haben und ich ihr auch oft bei Schulaufgaben helfe und wir und Kleidung teilen usw. Desweiteren habe ich am Wochenende oft Pläne mit Freunden und wäre eher weniger zu Hause, was die Zeit mit meiner Mutter noch mehr minimieren würde. Ich habe mich jedoch recht schnell mit der Lösung abgefunden auch wenn sie noch nicht final ist. Mir ist auch klar, dass dieser Vorschlag 100% von meinem Stiefvater kommt und sie eigentlich auch unzufrieden damit ist. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass er sie oft unter emotionalen Druck stellt und es ihm meistens darum geht seinen Willen durchzusetzen.

Nun bin ich heute morgen mit ein paar Nachrichten von meinem Stiefvater aufgewacht. Die zielten zunächst darauf ab mich gegen meinen Vater aufzustacheln, da er meine Schwester besser als mich behandeln würde und solches Zeug. Dann ging es darum, dass wir mit meinem Vater nie in den Urlaub fahren. Wir hatten aber eigentlich einen Urlaub geplant, den wir nun nicht machen können, weil mein Vater gesundheitliche Probleme hat. Davor konnten wir mit meinem Vater aus finanziellen Gründen nicht in den Urlaub fahren, was mein Stiefvater auch weiß und scheinbar nutzt um sich überlegen zu fühlen. Diese Nachrichten gingen nachdem ich geantwortet hatte, aber schnell in emotionalen Terror um, was leider auch nichts Ungewöhnliches ist (s. Bilder).

Nun ist meine Frage wie ich damit umgehen soll? Was antworte ich darauf? Wie geh ich erwachsen damit um?

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Freundin wird zur Beerdigung eingeladen?

Hallo zusammen,

Meine Oma ist vor kurzem verstorben.

Die Freundin von meinem Bruder wird zur Trauerfeier meiner Oma eingeladen obwohl wir uns nicht verstehen und sie nicht zur Familie gehört, außerdem kennt sie meine Oma überhaupt nicht.
Ich wurde überhaupt nicht gefragt ob ich meinen Freund mitbringen will. Und ich weiß jetzt schon das alle auf dieser Beerdigung fragen werden,warum er nicht da ist.

Ich muss ständig lügen und sagen das er arbeiten ist und deswegen nicht kann. Aber das ist mittlerweile bei jedem Familientreffen so und langsam hab ich es satt zu lügen. Mir platzt wirklich bald der Kragen.

Meine Eltern haben sich immer gut verstanden mit meinem Freund bis sie angefangen haben über mich & ihn zu lästern. Mein Freund ist dann irgendwann sauer geworden und hat sie zur Rede gestellt. Seitdem sind sie nicht mehr gut auf ihn zu sprechen.

Ich finde aber das man sich wenigstens an diesem einen Tag mal zusammenreißen könnte. Denn immerhin ist die Freundin von meinem Bruder auch eingeladen obwohl sie keiner leiden kann.

Ich habe meiner Mutter wegen der Beerdigung viel geholfen, aber ich erhalte auch nie ein Danke von ihr.

Was kann ich jetzt noch machen?

Ich spiele mit dem Gedanken einfach nicht hin zu gehen. Ich möchte niemanden was vorspielen, und es macht mich jedesmal traurig wenn ich lügen muss.

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