Warum sind wir blind für Männer- und Jungsprobleme?

Dies ist sicherlich in gewisser Hinsicht eine polemische Frage, doch so hat sie ihren Grund der Existenz. Das Geschwurbel - Ja, gerade in der westlichen Welt - kann ich von Feministinnen nicht mehr ernst nehmen.

Welche Privilegien meinen diese Frauen? Warum wird der Mann immer noch als Unterdrücker dargestellt in einem bösen Patriarchat?

Reden wir von den Privilegien, dass Männer sich häufiger das Leben nehmen, weil sie im bösen Patriarchat besser gestellt sind und eher gehört werden? Dass sie früher sterben obwohl es hier dank Klosterstudie keinen biologischen Einfluss gibt? (Gut, wer jetzt sagt, dass sie eben mehr Alkohol trinken und co - der sieht das wieder verkürzt. Oder ist das diese toxische Männlichkeit, welchen wir den Jungs schon im Kindesalter beibringen?) Dass Männer den Großteil der Obdachlosen stellen? Dass die Gerichte Männer härter verurteilen? Dass eine bloße Anschuldigung einen Mann und sein Leben zerstören kann, wie bei Kachelmann oder wie es jüngst Amber Heard geschehen ist? Dass wir im Gesundheitssystem nicht so gefördert werden (Siehe Hodenkrebs und Brustkrebs)? Dass Männer primär die Opfer von Gewalt sind? Dass Jungs in Bildung immer schlechter abschneiden und abschließen als Frauen, welche grundlegend besser benotet werden? Oder meint man das Privileg, dass Giffey 120 Mio in Frauenverbände und Frauenförderung steckt, obwohl wir immensen Nachholbedarf bei den Männern haben (Siehe Dysbalance zum Thema der häuslichen Gewalt und generell auch die Pilot-Studien dazu, über 10000 Frauen befragt, nur wenig hunderte Männer und die Daten im Hellfeld)? Dass in der "repräsentativen Studie", welche momentan durch die Medien geht, nur Frauen befragt worden sind? Das Frauen per Gesetz nicht am Dienst der Waffe verpflichtet werden können, Männer aber schon? Dass der Mann in den Dokus, auch von den Öffentlichen, immer dämonisiert als Täter dargestellt wird? Was ist mit dem Birkenhead-Drill? Was war bei Boko Haram mit #bringbackourgirls? Wie sieht es beim Sorgerecht aus? PAS? Was ist eigentlich mit der Beschneidung von Jungs? Die Liste ist so lang. Das größte Privileg ist wohl das Leben - Da schneiden die Männer aber irgendwie sehr schlecht ab. Irgendwie generell. Also irgendwie machen wir (weißen) Männer da dann grundlegend etwas falsch wenn die Männer doch so gefördert werden.

Kann mir das jemand erklären, wie wir den Mann und die Jungs so dämonisieren und sogleich damit diesen Problemen keine Aufmerksamkeit widmen? Sogar schon so tun als seien diese Probleme gar nicht existent?

Der Feminismus ist wohl nur ein pervertierter Wille zur Macht.

Männer, Politik, Frauen, Psychologie, Feminismus, Gesellschaft, Gleichberechtigung, Philosophie und Gesellschaft
7 Antworten
#BlackLivesMatter oder #WashTheHate?

Wie ihr mitbekommen habt, gibt es viele proteste aufgrund des Mordes von George Floyd, aber auch generell wegen der Polizeigewalt gegen dunkelhäutige Menschen. Da es vermehrt zu solch ähnlichen Fällen in den letzten Jahren gekommen ist, kann ich die Bewegung selbstverständlich nachvollziehen.

Jedoch hatte ich heute ein gespräch mit einer person mit asiatischen Wurzeln (chinesisch) und die sah dem ganzen ziemlich kritisch gegenüber.

Die corona pandemie war auch der Auslöser für viel Rassismus und Diskriminierung gegenüber Asiaten überall auf der Welt, gewalttätige Übergriffe standen leider ebenfalls an der Tagesordnung. Jedoch wurde nur der aspekt von Corona selbst und nicht der aspekt der Diskriminierung beleuchtet, oder jedenfalls nicht so stark.

Korrigiert mich, falls ich hier etwas falsch verstehe, aber ich hab auch meine Recherche betrieben, ich fand im gegensatz zu #blacklivesmatter viel weniger Beachtung für #washthehate (Bewegung gegen Diskriminierung von Asiaten aufgrund Corona).

Was sagt ihr dazu? Ist es gerechtfertigt, dass dem Rassismus von Asiaten aufgrund Corona kaum Beachtung geschenkt wurde, aber dem Rassismus und der Unterdrückung von Dunkelhäutigen umso mehr?

Andere Meinung: 47%
Beides hat seine Wichtigkeit 41%
Nur durch #BLM können wir mit #AllLivesMatter weitermachen 6%
#WashTheHate hätte mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen 6%
Schule, Polizei, Menschen, USA, Politik, Asien, Psychologie, Diskriminierung, Gesellschaft, Protest, Rassismus, Corona, Philosophie und Gesellschaft, George Floyd
13 Antworten
Gibt es intelligent Menschen die menschlich dumm sind? Wann ist man im Grunde wirklich dumm?

Intelligenz wurde heute sehr gut definiert und jeder in westlicher Gesellschaft versteht was intelligent bedeutet und deshalb was dumm bedeutet, weil es das Gegenteil ist. Intelligent ist man, wenn man in der Schule besonders in Abstraktionen, wie in Mathe und Sprachen gut oder schneller als andere ist bzw. sehr starke Aufnahmefähigkeit besitzt.

Aber dann frage ich mich, wenn man wirklich so intelligent ist,...{„es sind ja sehr viele intelligent, sonst würden in Deutschland nicht so viele ein Abitur oder Studienabschluss besitzen oder noch studieren, die Unis sind alle merkwürdigerweise rappelvoll, also müssten diese Leute vorher ein gutes Abi gemacht haben“} ...wieso die Welt so ist wie sie ist, wenn alle so fleißig wären, wie auf der Arbeit oder in den Universitäten? Aber irgendwie so toll sieht die Welt doch nicht aus? Menschen haben Masterabschlüsse aber tun sich schwer, wenn..-...dann beruhende logische Zusammenhänge im Bezug auf das Leben und vorausschauende Gefahren, sowie sinnloses Handeln (weil es immer Leben komplexer ist als man es selbst denkt ) zu verstehen und streiten es ab, weil sie es also doch nicht verstehen. Weil dumm kann man sich nicht stellen.

Intelligenz wurde also gut definiert aber dumm noch nicht. Wann ist man dumm?
Dann, wenn man schulische Zusammenhänge wie z.B. Finanzen oder komplexe Sätze nicht entschlüsseln kann oder schwer hat sich gehoben und intelligent auszudrücken in der Gemeinschaft?

Dumm ist nicht definierbar 73%
Dumm ist man wenn Zusammenhänge nicht oder schwer versteht 19%
Dumm ist man wenn man sozial dumm ist 4%
Dummheit hat man soziales und emotionale Intelligenz nichts zutun 4%
Emotionale Intelligenz gibt es nicht und nur eine Erfindung 0%
Intelligent ist man wenn man in der Schule alles ohne zu lernen v 0%
Finanzen, Schule, Erziehung, Menschen, Politik, Einkommen, Psychologie, Intelligenz, Welt, Dummheit, Emotionen, Förderschule, Förderung, Gesellschaft, IQ, kapitalismus, Kommunismus, Intellektuell, politisches system, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
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Ist die Hingabe zur Illusion der einfachsten (scheinbaren) Lösung ein Grund für das Fortbestehen bwz. Schlimmerwerden gesellschaftlicher Probleme?

Ja eigentlich ne rhetorische Frage. Und diese Offensichtlichkeit zu leugnen ... das wäre schon komisch. (Das liegt mir ferner als den Klimawandel zu leugnen.)

Worauf ich hinaus will - und erst mal Erläuterung: Es gibt in der Gesellschaft oft Probleme jeglicher Art. Unterschiedliche Menschen sind von unterschiedlichen Problemen betroffen. Aber jeder wird so seine Probleme haben.

Als Lösungs gibt es nun einfache und umständlichere Möglichkeiten angeboten. Einfach/umständlich ist immer auf denjenigen bezogen, der etwas für die Umsetzung tun müsste. Nun haben Menschen auch noch ein Leben mit Hobbies, Arbeit, etc.

Meine These: Es ist bequemer dein einfachen Lösungsweg zu wählen, damit man das Problem beseitigen kann, damit man sich mehr den schönen Dingen (Hobbies) widmen kann bzw. nach harter und getaner Arbeit mehr Zeit für diese übrig hat - statt sich aufwändig um Problemlösungen zu kümmern.

These 2: Der Mensch ist so sehr danach bestrebt hier (subjektiv nach seinem eigenen empfinden) effizient zu sein, ... dass er sogar offensichtliche Probleme bei einfacheren Lösungen übersieht ... sich ggf. diese Schönreden lässt und ggf. sich negative Aspekte bei der umständlicheren Lösung einredet. So dass er am Ende sich einreden kann mit der einfacheren Lösung zumindest was getan zu haben um die Probleme zu lösen. (Aber nicht die umständlichere Lösung angehen muss - die ihn ja mehr Zeit kostet.)

Folge: Wenn das Problem nicht gelöst wird, kann man leicht die Schuld auf andere schieben.

Beispiele: Amokläufer/Massenmörder in jüngerer Geschichte. Einfache Lösung: Wir machen bissl Demo gegen Rassismus (Hanau, etc.) und dann gehn die Probleme weg. Wenn nicht dann sind halt die andern Schuld. Der Amokläufer war halt böse. Böse Leute gibts immer. Da kann man nix machen.

(Das bringt hier vor allem der Pollitik was, da sie bissl Aktion machen kann gegen Rassismus und das recht billig/einfach geht, hier "Farbe zu bekennen".)

Umständlichere Lösung: Mal gucken was zu Rassismus führt. Oder auch speziell in solchen Fällen zu Straftaten (hier ja auch psychische Probleme der Auslöser).

Auf rechter Seite genauso: Einfach Migrantenausweisung als Problemlösung (für "die nehmen mir die Arbeit weg") heranziehen, statt selber an sich zu arbeiten (bessere Qualiifizierung um bessere Chancen aufm Arbeitsmarkt zu haben).

Ich sehe auch nicht wirklich, wie man das Problem lösen kann. (Es zieht sich ja bis in die Entscheiderkreise - die Politik. Da diese vom Wähler abhängig sind und der Wähler halt auch Mensch ist der so funkitoniert.) Hobbymässig - weil Interesse (und mir das nen nutzen gibt) mach ich mir bei bestimmten Sachen gern mal darüber Gedanken. Aber der Klimawandel ist mir auch egal. Will billige Preise, billiges Fleisch. (Bequem und schmeckt.) Und mir fällt es leichter die Schuld auf China und die USA zu schieben - wo weniger/andere Regeln sind und auch viel Luft verpestet wird.

Schule, Politik, Psychologie, Sozialpsychologie, Philosophie und Gesellschaft
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