Sind Menschen, die bei dem "Fortschrittswahn" nicht mitmachen, weniger Wert als Menschen, die davon profitieren? Wird Natürlichkeit später ein rares Gut sein?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man mit sehr wenig, viel anfangen kann.

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...

Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken.

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

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Warum sind wir Menschen überhaupt auf der Welt wenn wir eh alles zerstören, verpesten und die Welt zu einem grausamen Ort machen, obwohl sie keiner ist?

Hallo, diese Frage stellen sich bestimmt die meisten von euch. Jeden Tag und jede Sekunde passieren die Dinge, die wir für unerklärlich halten. Und daran sind wir, heißt es und das ist auch so, wir Menschen Schuld.

Was das für Dinge sind, ist klar: Terror, Extremismus, Macht, Ausbeutung, Politik, Verpestung der Erde, Demonstrationen und Erfindungen die die Welt eigentlich nicht gebraucht hätte. Wir hören, sehen, fühlen, und lesen was tagtäglich passiert. Dann ist da noch die Politik und ja die spielt dabei auch noch eine Rolle. Jeder nutzt nur noch seine Macht einfach aus und hören nicht mehr auf die Meinung ihrer Bürger.

Ja ist grob gesagt, doch das kann man gerade in nahezu fast jedem Land beobachten, egal ob es Russland, Türkei, Syrien, Iran, Irak oder ein Kontinent wie Europa oder Amerika ist. Nicht nur ich, sondern auch andere haben das Gefühl, dass ihnen nur noch das Geld wichtig ist. Ein anderer Punkt ist, warum haben wir Menschen überhaupt Kraftwerke gebaut, die uns zwar Strom bringen, es aber im Endeffekt unserer Welt schadet? Wieso, unterstützen wir überhaupt Kriege und Terror mit Geld? Warum beachten wir nicht die Menschen, die eigentlich am nötigsten Hilfe brauchen? Unsere Welt entwickelt sich weiter, ein bisschen mal besser aber auch in eine Richtung wo sich alles verschlechtert.

Die meisten Leute sind mit ihrer Politik in ihrem Land, langsam aber sich nur noch unzufrieden.

Ihr würdet bestimmt sagen das Geld daran ist schuld, aber nein genauer betrachtet sind wir Menschen daran Schuld. Mal abgesehen von Gutmenschen. Wenn die Menschen erstmal Macht haben, nutzt man es aus.

Wir haben nicht umsonst die Erde bekommen und sie hat uns warmes Essen, Trinken, Kleidung spendiert. Die Erde ist eigentlich kein schlechter Ort, doch die Menschen machen es leider zu einem. Warum denn? Wir Menschen sind zwar nicht perfekt, doch all das was wir angerichtet haben, kann man einfach nicht verstehen. Nicht umsonst, haben wir auch Hände, Füße, ein Herz, ein Kopf und Gefühle bekommen. Leider ist das den meisten Menschen hier auf der Erde nicht bewusst. Das ist nicht auf alle bezogen. Nur hat es einfach so extrem große Ausmaße.

Wenn man das so betrachtet, kann man gleich direkt sagen das wir Menschen an allem Schuld sind, doch sind wir überhaupt Menschen an allem Schuld was der Erde nicht gut tut?

Ich sage ja und nun frage ich euch, wieso sind wir Menschen überhaupt auf der Welt, wenn wir eh alles hier verschmutzen oder ruinieren und gibt es Lebewesen, die es besser gemacht hätten als wir? Es ist einfach unbegreiflich, weshalb manche Menschen keine Menschlichkeit besitzen.

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