Warum jetzt auf einmal gegen Polizisten?

Es geht mir um den Vorfall mit dem Polizisten und dem dunkelhäutigen.

Wenn ich ganz ehrlich bin finde ich es einbisschen lächerlich das jetzt so auszurasten. Jeden Tag sterben Menschen auf Grund ihrer Herkunft/Religion etc. Jeden Tag gibt es Anschläge auf Städte Im Nahen Osten wo unschuldige Menschen sterben, die USA begeht so viele Kriegsverbrechen, von Vergewaltigung bis Ausbeutung und unglaubliche Folter an unschuldigen. In China sterben jeden Tag Menschen weil sie Moslems sind und deren Tode waren alle noch schlimmer, wo sind denn da die Möchtegern "Gleichberechtigungskämpfer". Denn Leuten die jetzt da Autos zerstört haben geht das doch nur:

A: Sie sind selbst dunkelhäutig und sie protestieren weil mal wieder ein Schwarzer Amerikaner zu Unrecht getötet wurde.

B: Sie wollen einfach Sachen kaputt machen, weil se dumm sind

C: Sie sind tatsächlich aktive Protestanten gegen Rassismus.

Mir kann keiner Erzählen das der Großteil von denen zu "C" gehören, wahrscheinlich die meisten zu "A". Ohne Witz, was soll die Scheiße?? Jeder Donald Trump Wähler ist am Tode von vielen Menschen verantwortlich, siehe Klimawandel etc...

Es ist mir klar das das was der Polizist da tut schrecklich ist und sowas nicht mehr passieren sollte, aber wenn wir mal ehrlich sind wissen wir alle das das gleiche jetzt gerade iwo im Nahen Osten passiert, weil jemand ein Moslem ist. Geht ja jemand auf die Strassen und belagert das weiße Haus? Nein!

Für mich ist das nichts weiter als ein dummer Protest weil die Leute es nicht akzeptieren das ein "amerikanischer Schwarzer" von nem "weißen Polizisten" getötet wurden. Was glaubt ihr den wer auf die Straßen geht wenn man die Nachricht bekommt das ein Kind In Syrien nur getötet wurde weil sie ein Moslem war? Niemand, das passiert jeden Tag. Damit ist das für mich ein lächerlicher Protest von Leuten die entweder dumm oder zu wenig zu tun haben(oder wirklich aktiv gegen Rassismus vorgehen).

Geschichte, Polizei, USA, Krieg, Deutschland, Politik, Liebe und Beziehung, Rechte und Pflichten, Philosophie und Gesellschaft
13 Antworten
Ab wann war es klar, dass Deutschland den 2. WK verlieren würde?

Hey,

ACHTUNG! meine Frage bezieht sich tatsächlich nicht auf die tatsächliche Situation, ab wann Deutschland tatsächlich keine Chance mehr hatte den krieg zu gewinnen, sondern ab wann:
- die internationale Öffentlichkeit
- die deutsche Öffentlichkeit
- die Generalität/oberste Heeresleitung
- die ausländischen Staats- und Regierungchefs
davon überzeugt waren, dass die Axenmächte nicht siegen würden.
Ich habe mal gelesen, dass zB noch 1940 nach dem überraschenden Sieg über Frankreich das Vichy-Regime davon überzeugt war Deutschland würde bald den Ärmelkanal überqueren GB schlagen und die Welt beherrschen. Churchill selbst sagt noch in seiner "We will never surrender" wie die Briten in den Straßen und Gebirgen kämpfen würden (als Anspielung auf eine zu verlierende Invasion Großbritanniens durch Deutschland). Und auch Stalin hatte zu Beginn noch Angst vor einem 2-Fronten krieg mit Japan und Deutschland. Die Erfolge 1941 waren sehr groß und auch nach der Niederlage in Stalingrad war die Wehrmacht noch immer sehr stark, wenn auch Spanien bspw. seine Blauhemden abzog (ein Zeichen dafür, dass er die Niederlage Deutschlands erwartete?). Viele Menschen der älteren Generationen in Deutschland, die ich besonders aus meinem Umfeld gefragt habe, meinen, dass die Menschen von damals sehr unterschiedlich berichten. Der Krieg wäre immer weit entfernt gewesen und eine sehr gute Freundin meiner Oma meinte sogar 1944 war der schönste Sommer ihres Lebens (sie kommt aus Ungarn).
Wo war also in den 4 verschiedenen Ebenen (deutsche Öffentlichkeit, internationale Öffentlichkeit, duetsche Heeresleitung, internationale Staatschefs) der Umschwung?
(ich frage hier bewusst nicht, wann Hilter es einsah; er war sehr sprunghaft, meinte einerseits schon 1942, dass der Krieg nicht zu gewinnen wäre wenn er in Fall Blau die Ölfelder nicht erobern könnte, hoffte aber bis zum Schluss auf einen Sieg...-.-)
LG DS69

Geschichte, Krieg, Deutschland, Politik, 2. Weltkrieg, Nationalsozialismus, Philosophie und Gesellschaft
8 Antworten
Hat mein Leben überhaupt noch einen Sinn, wenn ich aus dieser jetzigen, modernen Gesellschaft entfliehe? Warum fühle ich mich in dieser Welt so fremd?

Hallo an jeden Leser!

Schon seid geraumer Zeit fühle ich mich in dieser modernen Welt völlig fremd. Ich habe tagtäglich das Gefühl, dass ich anderen etwas beweisen müsse, dass ich in einen Sog gezogen werde der mir suggeriert, dass ich nur etwas Wert sei, wenn ich in dieser Gesellschaft etwas erreicht habe.

Ich habe ständig so ein "inneres Unbehagen" vor der Zukunft. Wenn ich in mich hineinhorche dann merke ich, dass ich diese Entwicklung, die jetzt gerade statt findet, überhaupt nicht ertragen kann, egal wie ich es überspiele und mir einrede, dass alles gut sei und das dies nun mal der Wandel der Zeit sei.

Wir sind doch mittlerweile sowas von abgängig von der ganzen Technik, die uns als Fortschritt verkauft wurde, dass wir ohne schon gar nicht mehr Leben können! Dieser Optimierungs und grenzenlose Fortschrittswahn wird meines Erachtens unser Todesgrab sein.

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.

Sind wir nicht schon so weit?

Ich möchte ehrlich gesagt nicht in einer Welt leben, wo alles nur noch digital läuft, wo der Planet weiter ausgeraubt wird und Tiere ihrem Lebensraum beraubt werden, wo sich Macht und Kapital zentralisieren, wo Großkonzerne und Milliardäre über mein Leben bestimmen.

Ich habe ständige Bedenken abgehängt zu werden, ich habe das Gefühl ich sei gegen jegliche Entwicklung ohnmächtig und mir liefe die Zeit des Lebens davon.

Heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Wird dieses Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich bin mit meiner Ansicht, was mein Umfeld anbelangt, schlicht alleine. Die meisten laufen doch blind den künstlich erzeugten Hypes hinterher, sind abhängig vom Internet und befinden sich doch auch unbewusst in diesem Sog.

Ich bewundere zu tiefst Menschen, die sich dessen entzogen haben, meistens sind das geistliche und vernunftbegabte Wesen. Ich frage mich da immer, wie können diese Leben? Wie können diese sich auf ihre Sache auf ihren Sinn konzentrieren?

Versteht ihr mich?

Liebe, Leben, Umweltschutz, Natur, Religion, Humanismus, Angst, Krieg, Freunde, Deutschland, Politik, Klimawandel, Wissenschaft, Psychologie, Depression, Digitalisierung, Evolution, fortschritt, Gott, kapitalismus, macht, Reichtum, Sinn des Lebens, Technologie, Überwachung, Zukunftsangst, Philosophie und Gesellschaft
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