Sind Israels Gegenreaktionen bei Konflikten mit den Palästinensern verhältnismäßig?

Medien berichten:

Nach Konfrontationen am Gaza-Grenzzaun hat die israelische Luftwaffe nach Armeeangaben mehrere Stellungen der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen angegriffen. [...] Bei den Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten waren am Samstag nach offiziellen Angaben 41 Palästinenser und ein israelischer Grenzpolizist verletzt worden. [...] Ein 13-jähriger und ein 14-jähriger Palästinenser befanden sich nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums nach Schussverletzungen am Samstag in kritischem Zustand. Wie die Armee mitteilte, war der Grenzpolizist von aus dem Gazastreifen kommender scharfer Munition getroffen worden und befand sich am Samstag ebenfalls in kritischem Zustand. [...] Am Montag hatten militante Palästinenser nach israelischen Angaben eine Rakete aus dem Gazastreifen in Richtung Südisrael abgefeuert.

Gewiss hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung, wenn auch Raketen das Land treffen. Doch betrachtet man in dem Konflikt die Todesopfer, so sind diese sehr unverhältnismäßig, wie folgende Grafik verdeutlicht:

Bisher sind viele Palästinenser und wenige Israelis gestorben. Israel betont immer wieder, äußerst human Krieg zu führen.

Ist Israels Vorgehensweise verhältnismäßig? Lässt sich eine Verhältnismäßigkeit aus der Zahl der Todesopfer überhaupt ableiten?

Sind Israels Gegenreaktionen bei Konflikten mit den Palästinensern verhältnismäßig?
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Familie akzeptiert denn Mann nicht (Palästina)?

Hallo,

ich stelle diese Frage hier aus verzweiflung. Meine Freundin (Palästinenserin) ist vor 3 Monaten von Ihrer Familie geflüchtet. Zuerst ins Frauenhaus nun haben wir ein Leben gemeinsam aufgebaut (gemeinsame Wohnung, Arbeit gefunden etc.). Nun hat Ihre Familie sie gefunden, sie waren da, erstmal friedlich, doch die familie ging wieder mit der Ausmachung Ihre Tochter würde in 2 Wochen zurück gehen und 2 Tage später käme der freund (ich, iraner) nach und hält um ihre hand an. Nun will der bruder, telefonisch gesagt, dass sie früher zurück kommt weil er sich anhören müsse (von dem vater und den onkels) er habe sich verarschen lassen etc.

nun würden wir eigentlich diesen weg gehen doch nun sagt er der vater und die onkels würden das nicht einfach so akzeptieren da ich shiite bin und kein palästinenser dabei gebe ich keinen unterschied auf shiiten und sunniten ich bin einfach muslim hmdl. Die Familie weiß nun wo meine familie lebt doch nicht wo sie aktuell ist. Das ist aber auch nur 15 min voneinander entfernt. Ich will keinen krieg zwischen den familien aber weiß nicht wie ich das machen soll die sind der ansicht wir hätten ihre „ehre bespuckt“ und treten ihnen damit auf den köpfen herum aber ich kann und will sie nicht gehen lassen und sie will ein leben ohne mich auch nicht.
vielleicht hat jemand eine lösung oder einen ansatz…

noch als zusatz, die familie denkt wir sind islamisch verheiratet und meint aber diese ehe sei dennoch haram also hält sie das nicht ab.

Islam, Familie, Beziehung, Araber, Ehe, Liebe und Beziehung, Palästina
Provoziert Israel bewusst Konflikte im Nahen Osten?

Medien berichten:

Die israelische Luftwaffe hat nach mehreren Raketenangriffen aus dem Libanon erstmals seit sieben Jahren Luftangriffe auf Ziele in dem Nachbarland geflogen. [...] Israelische Kampfjets greifen routinemäßig Ziele militanter Palästinenser im Gazastreifen und mutmaßliche Ziele der schiitischen Hisbollah-Miliz oder des Iran in Syrien an. Allerdings war es das erste Mal seit 2014, dass sie Ziele im Libanon trafen, wie die Luftwaffe mitteilte.

In den letzten Tagen greift der israelische Ministerpräsident zur Kriegsrhetorik gegenüber Iran. Das kann man hier in meiner Frage nachlesen. Jetzt gibt es wieder Luftangriffe im Libanon, obwohl vergangene Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hizbollah keine Luftangriffe zur Folge hatten. Die Begründung Israels ist zudem sehr fragwürdig:

Das israelische Militär erklärte weiter, der Staat Libanon sei für alle Handlungen verantwortlich, die von seinem Territorium ausgingen. In Beirut gibt es seit der Explosionskatastrophe vor einem Jahr keine handlungsfähige politische Führung.

Israels Führung weiß sehr wohl, dass die Hizbollah nicht auf die libanesisch Regierung hört. Diese Angriffe sind nicht verhältnismäßig.

Vor einigen Monaten kam es zum Krieg mit der Hamas wegen Räumungen palästinensischer Siedlungen in Jerusalem.

Kann es sein, dass Israel ganz bewusst Konflikte provozieren möchte, denn die Kriegsrhetorik gegenüber Iran, Luftangriffe im Libanon und die Räumung palästinensischer Siedlungen tragen doch nicht wirklich zur Deeskalation bei.

Jein, Israels Verhalten ist angemessen 49%
Ja, Israel ist provozierend 46%
Nein, Israel ist deeskalierend 6%
Religion, Islam, Geschichte, Politik, Iran, Israel, Judentum, Libanon, Nahostkonflikt, Palästina, Syrien, Palästinenser, Wirtschaft und Finanzen, Abstimmung, Umfrage
Ostjeursalem

Es herrscht die Meinung vor, die Muslime seien in Jerusalem nur die Leittragenden - Stichwort: Wohnungsräumung. Nur weshalb ist nichts über die Vertreibung der Juden und die Verfolgung von Christen nach 1948 bekannt? Weshalb macht darauf niemand aufmerksam?

"...Nach der Vertreibung der jüdischen Bewohner der Altstadt im Krieg von 1948 durch die Arabische Legion erlaubte Jordanien arabischen muslimischen Flüchtlingen, sich im verlassenen Jüdischen Viertel Jerusalems niederzulassen. Später nahmen arabische Bewohner aus Hebron ihren Platz ein....

Es erfolgte eine Christenverfolgung im jordanisch besetzten Gebiet. Die christliche Bevölkerung des jordanisch regierten Jerusalems wurde infolge religiöser Verfolgung und zahlreicher religiöser Beschränkungen und Verbote diskriminiert. Christliche Schulen in Ostjerusalem mussten an arabischen Feier- und Ruhetagen statt an Sonntagen schließen. Christliche Feiertage wurden nicht mehr offiziell anerkannt auch nicht die Einhaltung des Sonntags als Ruhetag.

Es wurden 58 Synagogen in der Jerusalemer Altstadt vernichtet, darunter die Tiferet-Yisrael-Synagoge und die Hurva-Synagoge.[9] Juden wurde der Zugang zur Klagemauer verboten, der Ölberg verwüstet und 38.000 jüdische Gräber wurden zerstört.

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisierung_Ost-Jerusalems_unter_jordanischer_Besatzung

Für mich waren die Massnahmen der Muslime gegen Christen nach 1948 in Ostjerusalem eine Vertreibung ohne Waffen.

Religion, Islam, Christentum, Judentum, Palästina
Wieso wird gegen die radikale Indoktrination an palästinensischen Schulen nichts unternommen?

Recherchen haben ergeben, dass das Bildungssystem der PA und der Hamas eklatant gegen Artikel 6 verstößt (Recht auf Leben, Überleben und Entwicklung), 19 (Pflicht zum Schutz von Kindern vor körperlichen oder psychische Gewalt) und 29 (Bildung sollte die Achtung der Menschenrechte, Frieden und Toleranz lehren) der Konvention über die Rechte des Kindes (CRC). Anstatt Bildung zu nutzen, um die nächsten auszubilden Generation in „Menschenrechten, den Prinzipien der UN-Charta, Frieden, Toleranz und Freundschaft“ unter allen Völkern“ sind die Bildungsressourcen auf den gegenteiligen Zweck ausgerichtet.

https://unwatch.org/wp-content/uploads/2012/01/HRC-41-Written-Statement-Palestinian-violations-of-CRC-education.pdf

Über alle Jahrgangsstufen und Fächer hinweg findet eine systematische Einfügung von Gewalt, Martyrium und Dschihad statt. Extremer Nationalismus und islamistische Ideologien sind im gesamten Lehrplan, einschließlich naturwissenschaftlicher und mathematischer Lehrbücher, weit verbreitet. Die Möglichkeit eines Friedens mit Israel wird abgelehnt. Jede historische jüdische Präsenz in den heutigen Gebieten Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde wird in den Lehrbüchern vollständig ausgelassen.

"The latest IMPACT-se analysis of the new Palestinian curriculum found it has moved further from meeting UNESCO standards and the newly published textbooks were found to be more radical than those previously published"

https://www.impact-se.org/wp-content/uploads/PA-Reports_-Updated-Selected-Examples_May-2021.pdf

Leben, Kinder, Islam, Schule, Politik, Israel, Menschenrechte, Palästina

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