Welchen Einfluss können Leute auf einen haben?

Ich habe mal mit einer Gruppe von Leuten abgehängt (ich bin 18), die nicht so viel Wert auf Schule gelegt haben. Außerdem waren sie „bisexuell“. Ich glaube, dass es sowas gibt, aber bei denen... hatte ich eher das Gefühl, dass das aus so einem hype war.. da war fast schon jeder mal mit jedem zusammen!! Nicht wirklich verliebt, sondern irgendwie..

Bevor ich also zu denen kam war ich total heterosexuell und ein Streber in der Schule. Ich bin nicht abgestürzt oder so in der Schule, weil ich schon einen starken Charakter habe. Aber mit der Zeit war es dann so: Anstatt heute noch zu lernen gehe ich zu denen, dann mache ich das Morgen... ach ich bleibe noch eine Stunde länger und lerne dann zu Hause noch (was ich nichtmehr mache). Und ein wenig schlechter bil ich auch geworden, nur ein bisschen, aber schon schlechter.

Und ich habe so viel Zeit mit denen verbracht, dass ich mir dachte, ich wäre bisexuell. Ganz im Ernst, ich hatte nie solche Gefühle und ganz zufällig fällt mir das mit denen auf? Ich war skeptisch, dachte dann das war Zufall und gut. Jetzt verbringe ich keine Zeit mehr mit denen und alle meine bisexuellen Tendenzen sind weg - nicht als würde ich es verdrücken, sondern ganz ehrlich - weg. Ich fühle mich genauso wie immer - nur zu Jungs angezogen (das andere wäre ja totaal in Ordnung!! wenn ich das für mich herausgefunden hätte! Aber es war weg.).

Jetzt bin ich auch wieder besser in der Schule. Jetzt realisiere ich erst, dass ich fast schon zu einer anderen Person geworden bin OhNE es zu merken! Nicht aus Gruppenzwang, aber einfach so: Meine Sprache, mein Kleidungsstil - alles habe ich mit der Zeit, ohne es zu merken, geändert. Und erst jetzt fällt es mir auf.

Wie weit wird man von Leuten beeinflusst, die anders sind als man selbst (wir haben einfach als Freunde nicht gepasst - gaaanz verschiedene Glaubenssätze wegen der Schule, andere Themen)

Schule, Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Gesellschaft, Liebe und Beziehung
8 Antworten
Ist das verhindern des Suizid's, Eingriff in die Freiheit?

Hallo Gute Frage - Community,

wie ihr am Titel erkennen könnt geht es um die Frage, ob das verhindern eines Suizid's ein Eingriff in die Freiheit eines anderen ist.

Mal angenommen jemand will sich umbringen, die meisten (zumindest nehme ich das auch einfach mal an) würden ihn daran hindern. Jetzt ist es aber so. Wie jemand sein Leben gestaltet kann und will ich niemandem vorschreiben.

Daher bin ich mir nicht ganz sicher, sollte es nicht auch das Recht eines Menschen sein ob er denn überhaupt leben will? Ich meine wenn er niemanden in Mitleidenschaft zieht, oder die Freiheit eines anderen nicht dadurch einschränkt, wieso ist es dann trotzdem nicht ok?

Auf der anderen Seite stört mich auch irgendwie, beim ritzen beschweren sich die Leute, dass "Selbstverletzung", keine Lösung sei. Gleichzeitig dürfen aber Leute rauchen oder Alkohol trinken und ggf. sogar damit übertreiben (was im grunde auch eine Selbstverletzung ist, nur gesellschaftlich anerkannter).

Daher eine kleine Nebenfrage, weshalb ist es ok zu rauchen? Aber nicht ok, ein paar Streifen sich durch die Haut zu ziehen, klingt für mich nicht nachvollziehbar.

Würde mich auf hilfreiche Antworten freuen. Und um das von vorneweg klarzustellen, Troll, beleidigende oder provokante Antworten werden von mir ohne Ausnahme gemeldet.

Liebe Grüße euer Dhalwim,

Kann man so nicht sagen. 47%
Ja. 32%
Nein. 20%
Menschen, Psychologie, Ethik, Freiheit, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Psyche, Selbstmord, selbstverletzung, Suizid, Einschränkung, Freiheitsberaubung, Abstimmung, Umfrage
25 Antworten
Hat sich bis heute irgendwas positiv verändert zum Thema Suizid und aktive Sterbehilfe oder wird das genauso noch totgeschwiegen und verübelt wie eh und je?

Ich kenne das bisher noch so, dass man über erfolgreiche Suizide nicht spricht oder man betrauert die Zurückgebliebenen ein wenig und lässt die Sache ruhen.

Und Menschen die noch auf dem Weg dorthin sind, wird mit Einweisung gedroht, wenn sie ihre Suizidgedanken äussern. Oder ihnen werden online irgendwelche "Hilfsnummern" und Seiten verlinkt, damit sie dort schnell ihr Leid klagen und sich zu einer "Therapie" überreden lassen, wo sie dann später mit Medis vollgestopft werden können - ist ja gar nicht so selten "ihre freie" Entscheidung. Mit aktiver Sterbehilfe verhält es sich auch nicht anders. Da hat man Mühe an Infos ran zu kommen und Therapeuten fangen plötzlich mit verschiedenen "Therapien" an auch "Ergotherapie" ist dabei. (Gutschein für Thermal/-Wellnessbäder oder so was hatte ich bislang noch nicht)

Alles im Namen von Optimistmus, Religion und Pro-Life Aktivismus - aus meiner Sicht, weil ich habe eben noch nie einen Atheisten oder Antireligiösen kennen gelernt der was gegen Suizid und aktiver Sterbehilfe vorbrachte. Die waren bisher recht gütig.

Frage steht oben.

Medizin, Religion, sterben, Psychologie, Atheismus, Atheist, Ethik, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Sterbehilfe, Suizid, aktive Sterbehilfe, nachsichtig
7 Antworten
Ist Rassismus in einigen Gebieten im Osten Alltag, was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

Hallo,

ich studiere derzeit im Osten an einer großen Universität. Im Voraus muss ich erwähnen, dass ich nur zur Hälfte deutsch bin. Ich bin wirklich schockiert, wie man hier tagtäglich den Rassismus zu spüren bekommt. Am schlimmsten ist es, wenn ich Sonntag morgen in eine Bäckerei gehe, dort sind mir schon so einige Dinge passiert. Es gibt Ecken in meiner Stadt, die sollte man als multikulti vermeiden. Komischerweise ist mir aufgefallen, umso näher man an der Universität wohnt, umso weniger hat man mit Rassismus zu kämpfen. Woher ich das weiß? Ich habe mit vielen Studenten geredet, wir haben uns eine kleine Karte erstellt und sind auf diese Phänomen aufmerksam geworden. Einige Freundin (nicht bio deutsch) sagten mir, dass ich auf keinen Fall außerhalb der Universität wohnen soll, am besten direkt am Campus. Macht jemand im Moment die selben Erfahrungen durch wie ich? Wie geht ihr damit um? Welche Situationen haben euch so richtig mitgenommen? Und bitte spart euch Kommentare wie,....sich immer als Opfer darstellen,....das is doch gar nicht so,....hier im Osten gibts kein Rassismus, was redest du für ein xxx....usw

Vielen Dank im Voraus.

LG

Studium, Bildung, Deutschland, Politik, Psychologie, Ausländer, Diskriminierung, Gesellschaft, Hochschule, Nazi, NPD, Osten, Rassismus, Universität, afd, Multikulturell, rechtsradikal, Ausbildung und Studium
8 Antworten
Wie habe ich es geschafft mich so unbeliebt zu machen das keiner mit mir Arbeiten will?

Guten Abend. In letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl, das keinen aus dem Betrieb mit mir zurecht kommt. Bzw. das jeder mit dem ich Zusammen Arbeite nur dazu gezwungen wird.

Bis vor einem halben Jahr war alles ok und ich bin immer mit dem gleichen Kollegen gefahren, wir kamen auch gut miteinander klar, doch auf einmal war alles anders, und er fuhr absichtlich mit anderen Mitarbeitern, obwohl ich "Übrig" war.

Diese "Kette" zog sich immer weiter.

  1. Der eine Geselle fährt nicht mehr mit mir, da ich einmal einen großen Fehler begangen habe (Kassensystem in einen falschen LAN Port gesteckt = Einnahmen wurden nicht gezählt)
  2. Der andere Geselle hat einfach keine Lust mehr mit mir zu Arbeiten da ich aus seiner Sicht "Unfähig" bin (war aber schon zu Beginn so)
  3. Ein weitere Geselle redet nicht einmal mit mir (Auseinandersetzung mit einem Installationsplan)
  4. Der Chef hat keine Lust mit mir zu fahren weil ich ihn anscheinend zu sehr nerve (öfters nach Aufgaben gefragt als andere Azubis)
  5. Der letzte Kollege mit dem ich gut zurecht kam, fährt nun auch nicht mehr mit mir und nimmt Absichtlich (oder Gezwungener Maßen) immer einen anderen Azubi mit auf seine Baustelle
  6. Mit den anderen Azubis komme ich einigermaßen klar.

Und nun zur Berufsschule, der Fachlehrer kann mich nicht leiden (was mir ziemlich egal ist, ich brauche nur Aufgaben von ihm mehr nicht.)

Sonst habe ich auch keine Freunde, und war auch immer schon der Aussenseiter was mir aber auch nichts Ausmacht.

Positives Denken ist auch auf keinen Fall meine Stärke.

Ich habe bald meine Prüfung und wollte auch den Betrieb wechseln, aber was ist wenn ich gezwungener Maßen wieder in den Betrieb muss, weil ich Eventuell meine praktische Zeitlich nicht hin bekomme.

Habt ihr Vorschläge oder andere Ideen wie ich es einigermaßen in den Griff bekommen kann?

Danke

Schule, Menschen, Ausbildung, Ausbildungsplatz, Gesellschaft, unbeliebt
2 Antworten
In eine fiktive Person verliebt Hilfe OOO: Schlimmer als in Sänger etc?

Okay, das ist nicht wirklich ein Problem. Es gibt andere Probleme im Leben. xD Aber ich habe vor kurzem ''Dark Knight'' (Batman) geschaut und bin irgendwie verliebt in den Joker. Ich gucke mir jeden Tag Videos von ihm an (Er hat im Film ungefähr eine Stunde lang am Stück auftritte und ich schaue mir immer eine Szene aus dem Film an. Ich habe jetzt bestimmt jede Szene schon 4 Mal angeschaut). Ich lese Fan Fictions über ihn, hätte ich mehr Zeit würde ich auch selbst eine schreiben. Aber ich bin nicht verliebt in den Schauspieler und schaue mir auch keine Interviews mit ihm über den Film oder backstage an, weil ich nur in DIESE Rolle verliebt bin. Ich schaue mir auch keine anderen Batman Filme an, weil ich Angst habe durch die anderen Joker ''ihn zu verlieren''.

Ich habe keinen Freund und brauche momentan keinen, weil ich bald Abi mache. So kann ich mich auf alles konzentrieren, meine Schule machen, und wenn ich fertig bin über den Joker nachdenken. :'D Nur fühle ich mich sooooooooo seltsam! Anders als bei Schauspielern oder Sängern kann ich mir nämlich nicht Interviews anschauen oder Auftritte, weil diese eine Rolle nur in einem 2 1/2 ständigen Film ist. Das heißt ich muss den Rest meiner Vorstellungskraft, Fanfictions und meinen Gedanken überlassen. Und wenn ich über den Joker nachdenke fühle ich mich verrückt. Nicht, weil er der Joker ist, sondern weil diese Person nicht existiert und nur 2 1/2 Stunden irgendwo präsentiert ist. Bei Serien könnte ich ja wenigstens mehr schauen!

Meint ihr, ich bin verrückt? xD Ist das irgendwie schädlich über eine fiktive Person nachzudenken? Also mir irgendwie zu überlegen, wie wir uns treffen undsoweiter? Das ist so realitätsfern, dass ich mich verrückt fühle, wenn ich drüber nachdenke. Aber ich finds irgendwie spannend und nicht schmerzhaft oder so. XD

Meinungen? Erfahrungen? Ist in eine fiktive Person verliebt sein schlimmer als in einen Schauspieler/ Sänger verliebt sein? Beide trifft man ja nie- xD

Filme und Serien, Gesellschaft, Liebe und Beziehung
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Sind Menschen, die bei dem "Fortschrittswahn" nicht mitmachen, weniger Wert als Menschen, die davon profitieren? Wird Natürlichkeit später ein rares Gut sein?

Schon lange stelle ich mir die Frage, ob Menschen, die aus der modernen Gesellschaft sozusagen aussteigen, überhaupt noch einen Wert haben.

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man mit sehr wenig, viel anfangen kann.

Ich stehe im Zwiespalt meiner selbst, dann kommen noch täglich die Nachrichten, die mich natürlich nachdenklich machen. Ich denke mir dann immer, dass ich nur eine Chance habe, wenn ich da mitmache, auch wenn es unmenschlich, nicht fair, oder skrupellos ist.

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Wird ein Leistungs und Machtsystem der Untergang der Liebe, der Menschlichkeit, ja gar der Vernunft sein?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen...

Ich frag mich, wann ich den Sinn meines Lebens endlich erkenne. Zurzeit bin ich nur am philosophieren, über Themen, worüber nur wenige sich die Mühe machen, tatsächlich darüber viel nachzudenken.

Zusammengefasst habe ich die Befürchtung, dass wenn ich mich zurückziehe, abgehängt werde und ich somit keinen Wert mehr in meinen Leben sehe.

Liebe, Natur, Religion, Humanismus, Zukunft, Geld, Wirtschaft, Leistung, Menschen, Krieg, Deutschland, Psychologie, Intelligenz, Atheismus, Demut, fortschritt, Gesellschaft, Gott, Jesus Christus, kapitalismus, Philosophie, Sinn des Lebens, Sorgen, Technologie, Vernunft, Wert, Konkurrenzkampf, Arm und Reich, Ethik und Moral, Individuum, Philosophie und Gesellschaft
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