Diese Frage geht mir öfters durch den Kopf und ich finde keine genaue Antwort darauf. Zuerst müsste man ja klären, was anders bedeutet, aber ich finde auch, dass jeder Mensch andere Vorstellungen und Interessen hat.
Ich bin eher introvertiert statt extrovertiert. Wenn man mich allerdings kennt, bin ich offen und rede gerne. Vor allem dann, wenn ich mich sicher und wohl fühle.
In der Schule zeigt sich das Problem. Zwar habe ich nur wenige Leute und meine Freundin nimmt mich zu anderen Leuten mit, aber mehr entsteht da nicht wirklich.
Sie hat mich schon mehrere Male zu Jungs mitgenommen, aber ich bin einfach zu schüchtern, um aus der Komfortzone herauszukommen. Ihre Freundin kenne ich gut. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie ein Mädchen ist und auf meiner Augenhöhe steht.
Ich fühle mich dadurch einsam, weil ich diese Gruppen in der Öffentlichkeit nicht gewöhnt bin. Um zuzugeben bin ich auch nicht ein Gruppenmensch.
Heutzutage ist es gar nicht einfach, jemanden zu finden, der zu einem passt. Irgendwie hat jeder etwas zu bemängeln oder Vorurteile.
In der Schule kann ich z.B. feststellen, dass einige gut miteinander auskommen und andere wiederum nicht. Scheint vermutlich der Einfluss von Social Media zu sein. Die allermeisten sind zu intensiv mit ihrem Handy beschäftigt. Sie nutzen das Handy als Selbstschutz, um nicht angesprochen zu werden.
Ich hoffe noch, dass ich in der nächsten Zeit die richtigen Leute kennenlerne, die interessiert sind, Kontakte zu knüpfen, keine falschen Freunde, die einen ausnutzen (fake friends). Spätestens dann, wenn ich auf die FOS gehe.
Wie seht ihr das (mit Blick auf den Titel)?