Wehrpflicht mit Aufenthaltstitel?

Hi!
Ich bin ukrainischer Staatsbürger und habe schon meine Deutsche Staatszusicherung, dazu habe ich auch schon meine Ablegung des ukrainischen Passes bei den ukrainischen Behörden beantragt (das dauert aber bis März).
In der Ukraine gilt noch die Wehrpflicht. Ich habe eine unbefristete Niederlassungserlaubnis mit Erwerbstätigkeitsgestattung nach § 23 Abs. 2 AufenthG .
Hinzu kommt noch ein Ausnahmefall nach § 78a Abs. 1 Nr. 2 AufenthG. Vielleicht ist es ja noch wichtig anzumerken, dass ich in Deutschland geboren wurde, aber meine Eltern den Deutschen Pass nicht wollten. (warum die das so wollten, ist unwichtig!!!)
Nun werde ich im März 18 und habe die Befürchtung, dass die Ukrainer es nicht schaffen mir bis dahin meine Ablegungsbestätigung (oder wie auch immer man das nennt) zukommen zu lassen, beziehungsweise wer weiß ob mit der aufkommenden Krise diese überhaupt gewährleistet wird...
Jedenfalls stellt sich für mich die Frage, ob ich, mit diesen ganzen Voraussetzungen, dann trotzdem noch zur Wehrpflicht muss und wie das aussieht...

Ich weiß, das ist eine sehr komplizierte Frage, aber vielleicht kennt hier ja jemand durch Zufall einen Paragraph der mich von der Wehrpflicht unter einem meiner Voraussetzungen befreit. (Dies brauche ich für meine Bewerbung als Fluglotse bei der DFS)

Ich hoffe mir kann hier jemand helfen!

MfG Butski01

Recht, Aufenthalt, Aufenthaltsrecht, Ukraine, Wehrpflicht, Ausbildung und Studium
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Wie bekommt eine Ukrainerin am besten Asyl in Deutschland?

Hallo liebe Leute.

Wenn sich jemandn diesem Fall auskennt, wäre ich sehr dankbar!

Eine kurze, aktuelle Beschreibung des Falles:

Eine ukrainische Frau, die zur Zeit ein Asylverfahren durchläuft (der Titel des Passes lautet "Aufenthaltsgestattung zur Durchführung des Asylverfahrens"), hat das Problem, dass sie gerne einen weiteren Sprachkurs machen möchte. Ihr Anwalt sagte, sie müsse sich jetzt halt einen günstigen selbst besorgen. Allerdings hat sie lediglich ca. 320 € im Monat zur Verfügung und die Kurse sind teilweise "recht teuer" (3 Monate 850€ z.B.). Ob sie arbeiten darf, weiß sie erst am 15.10.

Es wäre dann der 2. Sprachkurs, da sie einen ersten in Soest gemacht hat ( 4,5 Monate, der Kurs hatte den Titel: "Erstorientierung und Wertevermittlung für Asylbewerber"). Sie ist im März 18 nach Deutschland eingereist. Seit dem 26.9. wohnt sie in Paderborn. Sie musste von Soest nach Paderborn umziehen. Das sind die Rahmendaten

Ich kenne mich auf diesem Gebiet so gut wie gar nicht aus...

Meine Fragen zielen nun darauf, was die rationalste bzw. sinnvollste Lösung ist, sofern die Frau das Ziel hat, langfristig in Deutschland zu arbeiten und zu wohnen.

Sollte man zuerst einen weiteren Sprachkurs machen?

Sollte man zuerst eine Arbeit annehmen und dann einen Sprachkurst machen?

Oder beides parallel? (Falls sie eine Arbeit annehmen darf)

Könnte sie sich von Freunden Geld leihen, wenn der Kurs zu teuer ist? Darf sie sogar Geld geschenkt bekommen?

(Sie hat in Deutschland 3 Freundinnen, die bereit wären, finanziell zu helfen)

Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich leider nicht ...

Ich wäre sehr dankbar, wenn ich eine sachgerechte Antwort bekommen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Maurus 85

Asyl, Ukraine, Ausbildung und Studium
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