Wieso ist die CDU in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen so stark?

Sowohl auf Bundes und Landesebene hat die CDU in den letzten 20 Jahren keinerlei nennenswerte Verbesserungen des Lebensstandards vorzuweisen.

Stattdessen bleiben Probleme immer mehr auf der Strecke.

  • Die wachsende soziale Ungleichheit und die Zunahme an armutsgefährdeten Personen v.a im Bereich Altersarmut
  • Mangelnde Digitalisierung v.a im Bereich der Verwaltung.
  • Fachkraftemangel aufgrund zu schlechter Arbeitsbedingungen in handwerklichen und sozialen Berufen.
  • Eine massive Abhängigkeit von russischen fossilen Enegieträgern, die unter der Ära Merkel erfolgreich ausgebaut wurde
  • Das desatröse Pandemiemanagement v.a von der schwarz-gelben Regierung NRWs.
  • Die Privatisierung unseres Gesundheitssystems und somit eine Verschlechterung der Versorgung und Arbeitsbedingungen
  • Fehlendes Handeln beim Ausbau erneuerbaren Energien
  • Durch das Vernachlassen des sozialen Wohnungsbaus kam es zu einer Explosion der Miet-und Kaufpreise.

All das fällt uns aktuell auf die Füße und wird deutlich durch schlechte Wirtschaftszahlen, eine übermäßige Inflation und massiv steigende Staatsschulden, um die Probleme des Jahrelang andauernden Investitionsstaus irgendwie ausgleichen zu können.

Und die Ampel (insb. die Grünen) soll den Karren mal so fix in einem halben Jahr aus dem Dreck ziehen.

Finde ich persönlich etwas unfair, wenn der Grundstein unserer aktuellen Misere in den 16 Jahren Merkel gelegt wurde.

Man muss weder die Grünen noch SPD FDP Linke und Afd mögen und wählen, dass die CDU in den aktuellen Wahlen und Umfragen aber so belohnt wird ist mir schleierhaft. Wenn man schon Verbesserungen will sollte man nicht die Leute wählen, die dieses Land 16 Jahre gegen die Wand gefahren haben. Zumal die CDU kein wirkliches Programm vorzuweisen hat außer das übliche Blabla

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Wenn ihr euch entscheiden müsstest, welchen von diesen damaligen Politiker/Kanzler würdet ihr wählen?

Die Frage steht oben, aber ich beschreibe es etwas genauer.

Ich will eine sachliche Diskussion beginnen, und zwar sind meine Fragen korrekt an die Deutsche Bevölkerung.

Gefällt euch die Deutsche Politik, heutzutage besser, oder schlechter?

Fandet ihr die damaligen Politiker viel besser?

Unsere Bundesrepublik existiert schon eine Weile.

Diese wurden von Leuten geführt welche im 2.Weltkrieges an der Front waren und für das Deutsche Reich gekämpft haben.

80 Jahre später hat nach all den Ereignissen der UdSSR, der Mauer, des Kalten Krieges und alles weitere ein Krieg im Osten angefangen und es betrifft gewisser Weise uns als Nation auch.

Jetzt zu eure Meinung, wie findet ihr die heutige Politik und wenn ihr könntet, welchen von diesen Staatsmännern würdet ihr als bundeskanzler zurück wünschen.

((Noch ne Ergänzung für die jenigen die sich mit den damaligen Bundeskanzlern nicht auskennen, zeige ich euch Bilder von ihnen.))

Bitte sachlich bleiben!!

(Konrad Adenauer)

(Helmudt Schmidt)

(Willy Brandt)

(Georg Kiesinger)

(Ludwig Erhard)

(Helmudt Kohl)

Wenn ihr euch entscheiden müsstest, welchen von diesen damaligen Politiker/Kanzler würdet ihr wählen?
Helmudt Schmidt (SPD) 56%
Willy Brandt (SPD) 22%
Konrad Adenauer (CDU/CSU) 10%
Helmudt Kohl (CDU/CSU) 6%
Ludwig Erhard (CDU/CSU) 4%
Georg Kiesinger (CDU/CSU) 2%
Deutschland, Politik, bundeskanzler, CDU, Politiker, SPD, Bundeskanzlerwahl, Abstimmung, Umfrage
Vorstellungsgespräch bei Unternehmer (CDU)?

Guten Morgen,

morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmer hier in der Region. Er ist auch CDU-Mitglied und engagiert sich aktiv bei seiner Partei.

Er sucht Unterstützung für sein persönliches Sekretariat / Assistenz.

Ich habe bereits ein langes Telefonat mit ihm geführt. Diesem Herrn scheint wichtig zu sein, dass man sich mit dem Unternehmen, in dem man arbeitet, identifiziert. Das finde ich an sich gut.

Nun ist es so, dass wir natürlich auch über meine letzten Arbeitsstellen gesprochen haben. Ich habe als letztes bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gearbeitet. Wenn ich überlege, in welcher Hinsicht ich mich mit der AWO identifiziert habe, fällt mir (z. B.) die Arbeiterbewegung ein, aus der die AWO entstanden ist.

Nun bin ich unsicher, ob es diesem CDUler gegenüber sinnvoll ist, die Arbeiterbewegung als letzte Identifikation zu nennen?

Ich will mir natürlich kein Eigentor schießen.

Persönlich wähle ich eher Grüne/SPD. Den Job bei ihm hätte ich trotzdem gerne.

Dieser CDUler setzt sich auch für den Klimaschutz ein und er fährt Fahrrad. Das heißt, er wirkt auf mich nicht so konservativ.

Mit der Arbeiterbewegung verbinde ich eben den Kampf / Einsatz für Mindestlöhne, Bildung und eine soziale Absicherung im Alter, bei Krankheit etc. Dies sind ja alles Punkte, die für uns Arbeitnehmer in Deutschland Gott sei Dank selbstverständlich (geworden) sind.

Was meint ihr? Soll ich die Erwähnung der Arbeiterbewegung lieber lassen?

Viele Grüße

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Wird die CDU zur zweiten AfD?

Die AfD ist ja so die meistgehasste größere Partei in Deutschland, und das zurecht. Ich meine, vieles was die durchsetzen wollen oder sagen ist Schwachsinn und das kann man auch mal kritisieren (respektvoll natürlich!).

Aber was ich in den letzten Monaten immer öfter mitbekomme ist, dass die CDU in sozialen Netzwerken oder in meiner Schule/meinem Bekanntenkreis genauso, wenn nicht sogar noch mehr fertiggemacht wird. Besonders seit letzten September. Klar, Armin Laschet hat sich blöd angestellt, ich hätte den auch nicht gern als Kanzler gehabt. Und auch schon vorher haben sich einige CDU-Politiker dumme Fehler geleistet, wie z.B. Rezo in seinen Videos aufgedeckt hat, aber sie sind doch deshalb nicht gleich mit der AfD vergleichbar.

Im Politik-Unterricht haben wir letztes Jahr ausführlich über die Parteiprogramme und auch die Kritik an den Parteien gesprochen. Wenn Vor- und Nachteile genannt werden sollten, kamen bei der CDU immer wieder die Argumente "Die sind konservativ", "Die sind rechtsradikal", "Die haben zu viele alte und männliche Mitglieder", "Die waren schon zu lange an der Macht", wo ich mir so dachte: Hä? Was ist schlimm daran, lange an der Macht zu sein, wenn man doch gewählt wurde? Und seit wann ist es schlimm, konservativ zu sein? Ich habe das Gefühl, viele setzen das damit gleich, gegen jeglichen Fortschritt zu sein, das alte Mann- und Frau-Bild zu unterstützen und alle Ausländer zu hassen, was Schwachsinn ist. Genauso wie die Aussage, die CDU sei rechtsradikal.

Inzwischen äußern sich sogar YouTuber und Influencer, denen ich folge, sehr abwertend zur CDU, bspw. dass die Partei nur aus Clowns bestehe, dass die unsere Wirtschaft zerstört haben, sich nur um die reichen Bürger kümmern usw. Mir ist echt egal, wer was wählt, aber man muss echt keine Partei öffentlich in den Dreck ziehen. Da überlege ich echt schon, denen zu entfolgen, schließlich schaue ich niemanden, um deren politische Ansichten aufs Auge gedrückt zu bekommen.

Ich hätte übrigens nicht die CDU gewählt, falls sich das gerade jemand fragt, aber ich finde nicht, dass sie eine schlechte Partei oder gar in irgendeiner Weise radikal ist, mit der AfD vergleichbar ist oder Deutschland in den Abgrund stürzen würde.

Liege ich da falsch oder haten so viele die CDU, weil sie es einfach lustig finden, dass sie mal nach so langer Zeit die Wahl "verloren" hat?

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Ist die Entstehung der AfD eine natürliche Entwicklung?

In so gut wie allen europäischen Ländern gibt es eine Rechte-Flügel-Partei: Die FPÖ in Österreich, die RN in Frankreich, die PVV in den Niederlanden, die Schwedendemokraten in Schweden usw.

In Deutschland gab es eine solche Partei aus historischen Gründen lange Zeit nicht. Die NPD hat 1969 mit 4,3 Prozent relativ knapp den Einzug in den Bundestag verpasst.

Wäre die NPD damals eingezogen, hätte sie sich eventuell im Laufe der Jahre gemäßigt und wäre heute eine etablierte Partei wie die FPÖ in Österreich, deren organisatorische Vorläufer ja ursprünglich auch im NS-Milieu beheimatet waren.

Was viele vielleicht vergessen: In den ersten Bundestagen war mit der "Deutschen Partei" (DP) noch eine dezidierte Rechtspartei vertreten, die auch an der Bundesregierung beteiligt war.

1960 trat der Großteil der DP-Abgeordneten inklusive zweier Bundesminister der CDU bei, woraufhin die DP in die Bedeutungslosigkeit fiel. Die CDU hat dann viele Jahrzehnte den Großteil der rechten Wählerstimmen absorbiert.

Ist es nicht logisch, dass mit der starken Sozialdemokratisierung der CDU ab ca. 2010 (Atomausstieg, Mindestlohn, Frauenquote, Ende der Wehrpflicht, Aufgabe des dreigliedrigen Schulsystems, Ermöglichung der Homo-Ehe, Massenmigration 2015 usw.) mit der AfD eine Partei rechts der CDU entstand und das inhaltliche Vakuum dort füllte?

Ja. 90%
Nein. 10%
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