Ein Bevölkerungsaustausch findet nicht statt, oder doch?

Im AfD Parteiprogramm heißt es:

Die Geburtenrate liegt in Deutschland seit Mitte der 70er Jahre weit unterhalb des Niveaus zur Bestandserhaltung. Bei einer Geburtenrate von 1,5 Kindern schrumpft ein Volk um ca. 30% pro Generation. (...) Die deutsche Geschichte ist in ihrer Gänze zu würdigen. Die offizielle Erinnerungskultur darf sich nicht nur auf die Tiefpunkte unserer Geschichte konzentrieren, sie muss auch die Höhepunkte im Blick haben. Ein Volk ohne Nationalbewusstsein kann auf die Dauer nicht bestehen. 

Wenn man das jetzt mal hochrechnet und in die Kitas und Schulen schaut, dann muss man doch letzendes zum Schluss kommen, dass das deutsche Volk ausgetauscht wird, bzw. man als Eingeborener zur Minderheit im eigenen Land wird. Zwar noch nicht jetzt, aber in einigen Jahren.

Zumindest uns kulturfremde Menschen bekommen viele Kinder. Das führt zu einem Ungleichgewicht dramatischen Ausmaßes.

Ich gebe dazu mal ein Beispiel:

Stellt euch mal vor in Saudi Arabien würde von heute auf morgen 10 Millionen Europäer mit ihrer Kultur einreisen und sich dort niederlassen. Als ob die das zulassen würden 1. und 2. Als ob die die (für sie) fremde Kultur akzeptieren würden?! Warum geht das bei uns nicht? Die Araber sind ein stolzes Volk, seit Jahrhunderten bestehend, kaum nennenswerte, sichtbare Migration und trotzdem wird man hier doof angemacht, wenn man das auch in Deutschland einführen wollen würde. Wenn nur Kulturkompatible Menschen und uns ähnliche Menschen kommen würden wäre doch alles gut.

Warum wird sowas gleich pauschal als "Rechtsextrem" abgestempelt? Sarrazin und Co. berufen sich auch nur auf seriöse Studien und werden gebrandmarkt. Will man es verhindern, dass man darüber nachdenkt? Ich habe so das Gefühl.

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Wie findet ihr meinen Text?

Hey, die zu beantwortende Aufgabe lautete:
Erläutere, welche Rolle Gedenken und Erinnern für unsere Demokratie spielen.

Dies wäre mein Text, ist der ausreichend? Was kann ich verbessern? Was kann ich noch mit einbeziehen?

Gedenken und Erinnern ist für unsere Demokratie sehr wichtig. Die Frage nach dem Warum, ist auch leicht geklärt.

Für sehr lange Zeit in der menschlichen Geschichte hat Demokratie nicht existiert. Das alte Rom, Ägypten, und auch das Naziregime sind Beispiele für antidemokratische gesellschaftliche Strukturen. Und alle haben eins gemeinsam. Es gibt eine Unterdrückung, und ein Machtgefälle, wodurch die Mehrheit der Menschen benachteiligt ist, gegenüber der hohen Spitze. Antidemokratische Gesellschaften sind geprägt durch fehlende Freiheiten und durch den Drang der Unterdrückten, Macht zu erlangen. Das führte zu Kämpfen, zu Toten und zu zerrissenen Nationen. Auch wenn Monarchen nach außen gerne eine starke, einheitliche Nation vorgeben wollten, war das Denken der Menschen schon immer auf Rechte, Freiheiten und Mitsprache gerichtet. Man wollte der Unterdrückung entkommen. Das Ziel sah man vor allem in einem bestimmten politischen System. In einer Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, wie sie heute in einer großen Zahl der Staaten existiert. Doch dieses Ziel hat viele Leben, viel Zeit und viele kleine Fortschritte gebraucht, welche nahezu alle durch Denkmäler geehrt wurden. Jeder Schritt in Richtung Freiheit muss geehrt werden, denn ohne diese Schritte, wäre unser heutiges Leben nicht das Leben, was wir kennen. Ohne die Befreiung von Napoleon, ohne den Sieg über Hitler, ohne die Wiedervereinigung hätten wir nicht all die Möglichkeiten, die wir nun einmal haben. Außerdem gab es im Laufe der Geschichten immer wieder Fehler durch bestimmte Gruppen, die letztendlich zu einem Rückschlag für den Kampf um Freiheit bedeutet haben. Denkmäler ehren nicht nur Errungenschaften, sondern mahnen auch vor früheren Fehlern. Das Erinnern ist damit nicht nur dafür da, dass wir gefallenen Kämpfern den verdienten Respekt erweisen, sondern hilft auch dabei, dass wir nicht gleiche Fehler machen, und wieder gesellschaftlichen Rückschritt verursachen, der einhergeht mit Leid, Elend und Schmerz. Es ist ein Ziel der Gesellschaft, die Demokratie weiter auszubauen. Wir müssen mehr Rechte für alle Menschen erreichen und die Lebensqualität für jeden möglichst weiter anheben. Wenn wir uns erinnern an Zeiten, wo Soldaten durch Kriege starben, oder reihenweise Menschen in KZ’s verhungerten und durch Krankheiten ausgerottet wurden, dann ruft uns das in Erinnerung, wie gut es uns heute geht, und wie dankbar wir den Menschen sein sollten, die uns dieses Leben ermöglicht haben. Gedenken an Gefallene und an Schicksale, wie die der ermordeten Juden, ehrt diese und zeigt Angehörigen Beistand und Reue für all die schlimmen Taten, die wir in Vergangenheit zu verantworten haben. 

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Hat die Ukraine ein großes Nationalismusproblem, das in den Medien verschleiert wird?

Ich bitte euch beide Perspektiven euch anzuschauen und möglichst objektiv an die Sache ranzugehen. Es ist auch für mich schwierig meine Fragestellung zu erläutern, da es wenig unabhängige Quellen auf denen man sich berufen kann. Russische Nachrichten verfolge ich nicht, da ich schlecht russisch kann und bin ein Mensch der mit westlichen Werten aufgewachsen ist. Leider hat sich mir, je älter ich wurde, herausgestellt, dass unsere Nachrichten leider nicht so objektiv sind wie gedacht und differenzierte politische Aufklärung betreiben. Da Riesen Kriegsverbrechen die von den USA unter eindeutig falschen Gründen begangen wurden, in unseren Medien nie so diskutiert wurden (Iran-Krieg; Bombardierung von Ländern im Nahosten und Nordafrika; etc.).

Von westlichen Medien erstellte Berichte aus früheren Tagen - eben 2014/2015 lassen vermuten, dass tatsächlich was dran ist, daran dass ukrainischen Streitkräfte Menschen in Dombass unterdrückt haben (keinen Lohn ausgezahlt, keine Rente ausgezahlt, die russische Sprache verboten) und gewalttätig einmarschiert sind.

Arte hat z.b. eine ältere Reportage zu dem Thema kürzlich erneut hochgeladen. Auch gibt es ältere Reportagen über Militärcamps für Kinder, die nationalsozialistisch und gezielt anti-russisch motiviert getrimmt werden in der Ukraine. Auch bei Anne Will wurde damals die Problematik extrem nationalsozialistischer Regimente, die die Ukrainische Regierung wohl unterstützt offen diskutiert. Daniel Ganser hat die Problematik in einigen seiner historischen Vorträgen auch ausgeführt. Die Linke hat im Bundestag 2014 offen kritisiert, dass unsere Regierung mit Fraktionären der swoboda Partei zusammenarbeitet, da diese offenkundig rechtsradikal sind und ihr Vorsitzender dazu aufgerufen hat Russen, Juden und deutsche zu töten. Diese Aussage wurde 2014 von Gregor Gysi im Bundestag zitiert. Habt ihr schon mal die Rede von Poroschenko gehört auch empfehlswert um sich eine Meinung über das demokratische Land Ukraine zu machen, dass anscheinend doch ein korruptes Oligarchenland ist mit Nationalismusproblemen, da diese Politiker nach ihren Reden weiterhin im Amt blieben und nur im Extremfall aus dem Amt gewiesen wurden, um internationalen Aufschrei zu verhindern.

Neuere Berichte stellen das Ganze wiederum komplett andersherum dar bzw. leugnen einen nationalsozialistischen Einfluss.

Was soll das? Sie reden über ein Land über das diskutiert wird, Dass es in der NATO und in die EU aufgenommen werden soll. Ein Land, dass in seiner Nationalgarde die rechtsradikale Azov-Brigade intergriert hat, die schon in Odessa vor den Krieg Menschen verbrannt hat (sehe Mr Wissen2go; Video über die Azov-Brigade). Wie heuchlerisch muss man sein so ein Land als rechtsstaatliches demokratisches Land darzustellen, dass in die EU aufgenommen werden soll??? Ich rechtfertige Russlands-Vorgehen nicht aber dass ist kein realistisches Bild von der Ukraine, dass man uns hier verkaufen möchte.

Ich bin Sprachlos!!!

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