Kein Nazi/"besorgter Bürger" werden?

Guten Tag,

Mein Problem ist folgendes: ich merke, wie mein Gedankengut immer konservativer und sogar rechter wird. Eigentlich bin ich sehr tolerant erzogen worden, war früher auch ziemlich links, aber mittlerweile (bzw. seit einigen Jahren, nur merke ich es jetzt vielleicht mehr) nimmt meine Angst vor/meine Feindlichkeit gegenüber Ausländern zu. Ich würde die Welt lieber wieder wie früher sehen, denn der Hass ist doch aussichtslos und belastet nur alle Beteiligten.

Die Gründe für meine Entwicklung? Ich weiß es nicht genau. Vielleicht fing es mit dem Wechsel von der Grundschule auf das Gymnasium an, wo die frechesten und unverschämtesten Schüler ein paar türkische Jungs waren, vor denen ich mich sehr gefürchtet habe. Aber damals (und eigentlich auch jetzt) ist mir klar, dass ja nicht alle Mitschüler mit Migrationshintergrund so waren. Im Gegenteil, ich habe mich vor allem mit den Leuten, deren Eltern aus dem Ausland kamen, angefreundet. Vielleicht entstand die Entwicklung auch, als auf einem Schlag sehr viele Türken in die Nachbarschaft gezogen sind und - im Vergleich zu den Rentnern die hier sonst leben - so viel lauter waren und sich nicht an alle Vorschriften hielten. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass sich meine familiäre Situation verschlechterte und ich mich schon allein deshalb nach der "guten, alten Zeit" gesehnt habe. Wahrscheinlich ist es auch einfach eine Mischung aus allem.

Jetzt ist es so, dass ich mit meinem Verstand dagegen agumentieren kann, wenn ich mich über "die" Ausländer ärgere, denn ich weiß ja, dass das nur Verallgemeinerungen sind. Aber mein Empfinden hört nicht auf meinen Verstand. Dann fange ich an zu grübeln (da ich wegen der Corona-Pandemie genug Zeit dazu habe, denn die Uni findet nur online statt) und mir Sorgen, um die "Zukunft des Landes" zu machen. Ich schäme mich ja schon, wenn ich so etwas schreibe. Aber diese Sorgen und die Ängste, wenn ich z. B. eine Gruppe Bulgaren vor meinem Haus stehen sehe, fressen mich irgendwie von innen auf.

Schule, Freundschaft, Angst, Psychologie, Ausländerfeindlichkeit, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Link, Nazi, rechts
3 Antworten
Ist die Zweifellose Darstellung einer Meinung eine Art von Ignoranz?

Hab im rahmen einer Diskussion irgendwann gesagt dass die Juden intelligenter als die Nordeuropäer sind, deshalb war das Motiv der Nazi beim Missmord nicht unbedingt dass sie untermenschen sind eher aus Neid und Politik.

Bekam ich zahlreiche Antworten die mich persönlich beledigen dass ich komplett dumm bin etc.

Sie finden quatsch dass ich gesagt hab dass die Juden eine Ethnie und nicht eine Religion ist und dass sie überhaupt intelligenter sind.

Das ist aber nicht meine Meinung.

Juden Aschkenasen bzw Aschkenasim  bezeichnen sich mittel-, nord- und osteuropäische Juden und ihre Nachfahren. Sie bilden die größte ethno-religiöse Gruppe im heutigen Judentum.

Das ist eine Ethnie , die sich komplett von den Europäern unterschiedet.

Dass sie sehr schlau sind, ist das laut den Studien.

Studien haben allgemein ergeben, dass aschkenasische Juden einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ) im Bereich von 107 bis 115 haben, und aschkenasische Juden als Gruppe hatten Erfolge auf intellektuellen Gebieten, die weit über ihrer Anzahl standen. In einem wissenschaftlichen Artikel aus dem Jahr 2005, "Natural History of Ashkenazi Intelligence" [1], wurde vorgeschlagen, dass Juden als Gruppe eine signifikant höhere verbale und mathematische Intelligenz und eine etwas geringere räumliche Intelligenz als andere ethnische Gruppen erben

Studium, Geld, Menschen, Politik, Intelligenz, Welt, Evolution, Gesellschaft, Hitler, Juden, Nazi, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
10 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Nazi