Wie soll ich positiv denken?
25, fast 26, chronisch krank, wenige Perspektiven, Erwerbsunfähig, vielleicht für immer, keine Ahnung.
Wie soll ich positiv denken und trotzdem noch Hoffnung haben? Weil wenig Geld, keine perspektiven, und mit Krankheit? Ich frage mich oft wofür ich überhaupt Lebe, denn ich scheine keine Zukunft mehr zu haben.
Oder bin ich zu Negativ, wie seht ihr das? Wie soll ich noch Hoffnung haben, das alles besser wird? Ich habe wegen diesen Problemen auch kaum Lebensqualität. Und ich frage mich oft wozu das alles?
Ach und Autismus
Wobei ich etwas erfreuliches entdeckt habe, vielleicht war meinWillen einfach zu schwach. Denn ich habe gerade gemerkt, wenn ich tatsächlich WILL, dann gehorcht auch mein Körper.
Vielleicht doch nicht chronisch krank?
4 Antworten
Es lohnt sich meiner Erfahrung nach, optimistisch zu sein, denn Lebensqualität entsteht zu einem Gutteil im Inneren. Das heißt nicht, dass du alles zwanghaft positiv sehen sollst, nicht leiden darfst oder keinen Grund hättest, frustriert zu sein! Gleichzeitig bedeutet eine schlechte körperliche Kondition oder problematische Startbedingungen nicht automatisch, dass du keinen Erfolg haben kannst.
Ich finde Nick Vujicic sehr inspirierend: Der hat weder Arme noch Beine und ist trotzdem glücklich und erfolgreich.
Versuche nicht, alles auf einmal ändern zu wollen, das ist zum Scheitern verurteilt. Aber kleine Veränderungen wie regelmäßige Reflexion, das Lesen guter Bücher zum Thema oder kleiner Handlungen, die dir deine Selbstwirksamkeit beweisen (z.B. fünf Minuten ausmisten) können - über Zeit - viel bewirken. Hauptsache, du fängst damit an!
Also wenn su schreibst wenn du willst dann macht dein Körper mit, klingt das für mich eher nach einem Psychischen/Psychosomatischen Problem als nach einer Chronischen Krankheit. Bei einer Chronischen Krankheit wird es nicht besser nur weil man will.
Und auch bei autismus wird es nicht besser nur weil man will, das ist angeboren und bleibt das leben lang. Ich möchte auch besser mit sozialer Interaktion klarkommen, der wille ist da trotzdem geht es nicht, weil ich wirklich autismus habe.
Was hast du denn für eine chronische Krankheit, wer hat die diagnostiziert?
Und wer hat Autismus diagnostiziert?
In einigen Beiträgen schreibst du dass du angeblich MECFS hast, ganz bestimmt nicht, hättest du es wirklich. Könntest du nicht plötzlich mehr machen weil du den willen hast. Finde es unverschämt wie man eine solche Krankheit vortäuscht und in zig Beiträgen nach Mitleid bettelt...
Solange du es nie gründlich vom Facharzt klärst und Behandlungen aktiv angehst, wirst du es nie herausfinden, egal wie viele Fragen du hier stellst.
Ich bin selbst chronisch kranker... Aber erst die Reaktionen machen mir Angst... Bin Panik Patient und habe endlich meine Antwort auf die Kindheit PTSD.