Keine Chance arbeit zu finden?

6 Antworten

Ich war vor ein paar Jahren noch selbst über insgesamt etwa 16 Jahre vergeblich auf der Suche nach Arbeit. Ich hatte zwar immer mal wieder eine Anstellung als Zeitungslieferant, aber das war immer nur ein paar Stunden pro Woche mit einem Verdienst von knapp 100 Euro im Monat. Dann kam alles anders. Erst hatte ich ein Praktikum bei einem Fruchtlieferservice, während dessen bekam ich einen Anruf zwecks einem Bewerbungsgespräch als Callcenteragent für Eon. Ein paar Monate hatte ich dort Arbeit, aber ich klang denen mit ihren Kehlkopfmikrofonen (ist zwar etwas überspitzt ausgedrückt, aber deren Headsets sind einfach nur Schrott mit grottigen Mikrofonen, die einem eher am Hals hängen)zu eintönig. Danach fand ich eine Stelle als Paketlieferant bei Hermes, hatte aber einen Arbeitsunfall, bei welchem ich mir den rechten Arm brach und verlor diese Stelle wieder. Und schließlich begann ich als Sicherungsposten am Bahngleis und bin seither (über 2 Jahre) dabei und habe ein paar Aufbaulehrgänge gemacht.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass man einfach nicht aufgeben, sondern es immer weiter versuchen soll. Irgendwann findet man, wie ich eine Anstellung. Es mag zwar am Anfang nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sein, aber man kann immer noch etwas daraus machen, selbst wenn es bedeutet, sich beruflich umzuorientieren. Gelernt habe ich übrigens von 1993 bis 1996 Schornsteinfeger, war 1997 bei der Bundeswehr und bis zur Jahrtausendwende zweimal bei einer Gerüstbaufirma, beim ersten Mal zwei Monate und beim zweiten Mal einen Monat. Und kurz bevor ich bei Hernes gearbeitet hatte, hatte ich noch eine kurzzeitige Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirma und habe über diese bei innova gearbeitet, bis mein Moped einen Kolbenfresser hatte und aus diesem grunde sofort eine Kündigung von der Zeitarbeitsfirma bekam, obwohl sonst nie etwas vorgefallen ist und ich beinahe von Innova übernommen worden wäre.

Ich war lange genug arbeitslos, um zu wissen, was Du meinst, wenn man einfach keine Arbeitsstelle findet. Aber wenn man nicht aufgibt, es einfach immer weiter versucht, eine Arbeit zu finden, sei es auch erst einmal in Teilzeit, dann findet man auch eine Möglichkeit, ins Berufsleben (wieder) einzusteigen.

Was heißt denn auf Kosten anderer? Wenn du eine Krankheit oder Behinderung hast, die das Arbeiten verhindert, musst du dich nicht schämen. Im anderen Falle natürlich auch nicht! Versuche, die Zeit irgendwie doch gewinnbringend zu nutzen. Man muss nicht arbeiten, um wertvoll zu sein! Entweder machst du etwas Selbstständiges, das aus einem deiner Begabungen entspringt, oder du arbeitest ehrenamtlich oder hilfst in der Nachbarschaft Menschen, die Hilfe benötigen (Kinderbetreuung, Hundebetreuung, Einkaufen oder Gesellschaft oder Putzen etc. für Senioren).

Du kannst dich auch selbst weiterbilden, deinen Tag sinnvoll strukturieren, ein eigenes kleines Projekt anfangen.

Arbeit ist nicht alles. Frage mal die ganzen Rentner mit kleiner Rente, die leben auch weiter, obwohl es gerade so zum Leben reicht.

Vernünftige Arbeit muss keine prestigeträchtige Arbeit sein. Zu Weihnachten suchen viele Geschäfte noch Einpacker (Geschenke), Kassierer, Einräumer. Weihnachtsmärkte suchen Standbetreuer oder Weihnachtsmänner. Damit machst du Kinder und andere Kunden glücklich. Du hast dann schon einen Fuß in der Tür und findest evtl. im Januar leichter etwas in einem ähnlichen Bereich. Wer nicht für seine Arbeit lebt, arbeitet, um etwas Geld zu verdienen - es muss nicht viel sein, schau mal die ganzen Minimalismusvideos bei youtube an - und legt den Schwerpunkt auf seine Freizeit.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die wirklich keine Chance haben, jemals eine Arbeit zu finden. Und da du es zumindest auf die Reihe bekommst, hier massenhaft Fragen zu stellen, bezweifle ich, dass du dazu gehörst.

Wie selbstständig zu sein kannst, liegt auch zu einem gewissen Teil an dir selbst, in den meisten Fällen kann ein Mensch selbstständig werden, wenn er will!

Damit sind dann auch deine anderen Fragen hinfällig.

Aus welchem Grund kannst du niemals Arbeit finden? Krankheit?

Manchmal haben menschen auch ziemlich utopische Ansprüche. 3000€ im Monat, bei 30 Stunden die Woche arbeiten funktioniert halt in den seltensten Fällen. Oder man muss dazu umziehen

Naja wenn das Geld trotz arbeit nicht reicht, ist auch nicht gut.

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@Swiss596

Ob das Geld reicht, hängt nicht allein vom Lohn/Gehalt ab, sondern auch von der eigenen Lebensweise.

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@JTKirk2000

Es gitb in Deutschland und auch in der Schweiz Armut.

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@Swiss596

Das hat doch damit nichts zu tun, wo man wohnt. In der Regel ist es so, dass dort, wo die Wohn- und Lebensunterhaltskosten höher sind, auch die Löhne entsprechend angepasst sind. Die eigene Lebensweise hängt nicht allein vom Wohnsitz ab, sondern mit wie viel man selbst im Monat auskommt, selbst abgesehen von den Fixkosten.

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@JTKirk2000

Wer will findet Wege einen Job zu finden, den man nicht nur als reines Einkommenselement ansieht, sondern auch als eine tägliche Beschäftigung die einen im positiven Sinne fördert. Wer den ganzen Tag RTL ballert, verliert nun man Gehirnwindungen und seine Muttersprache. Sicher gibt es auch Jobs die hart sind, sei es körperlich oder geistig, bei denen man sich denkt „der eine oder andere Cent mehr wäre gerechtfertigt“, wenn ich allerdings sehe, (auch außerhalb von rtl und rtl2 lol) dass das ganze Geld fürs Zocken oder für Kippen drauf geht und bereits Mitte des Monats blöd geguckt wird weils nur noch für trockenes Brot reicht, dann weiß ich auch nicht..

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@Swiss596

Ja, irgendwann sterben wir alle. Und? Ich habe damit kein Problem.

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@Swiss596

Ja, man kann sich auch zuhause verkriechen und heulen, oder man nimm die Zeit die man hat und macht was draus

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@Swiss596

Ich bezweifle, dass du mich so gut kennst, um dies beurteilen zu können. Das hat in absolut keinster weise etwas mit arrogant zu tun. Jeder bestimmt selbst, wie er durch leben geht. Jeder hat mal eine schwere Phase, jeder denkt man ans aufgeben oder dass dies oder jenes keinen Sinn mehr macht. Wer sich allerdings dauerhaft in einen Mitleidsstrudel begibt und nichts tut, um daraus zu kommen hat eben verloren. Denn das machts nicht besser. Man bekommt nichts geschenkt. Und wenn man weiß, dass man sich alles selbst erarbeitet hat, kann man sich umso mehr mal zurück lehnen und stolz darauf sein. Das bezieht sich übrigens nicht nur auf materielle Dinge, sondern auch auf charakterliche

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@Linda616

Du weisst doch gar nicht wie schwer es ist mit einer anbenorenen Behinderung.

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@Swiss596

dann wäre es schön, wenn du auf meine Frage geantwortet hattest, aus welchem Grund du niemals richtig arbeiten kannst. Du hast es nämlich so rüber gebracht, als stände Dir nichts an, was der Arbeitsmarkt so bietet. Meine Schwester ist übrigens authentisch, ich weiß also, wie schwer es ist, wenn man krank ist und nie ein ganz normales Leben führen kann, danke

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@Linda616

Dann verstehst du, dass ich angst vor Armut habe?

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@Swiss596

Richtig. Trotzdem sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt. Hast du mit einem Berufsberater gesprochen, ob es Möglichkeiten für dich gäbe? Arbeit von zu Hause aus auf geringfügiger Stundenbasis? Arbeit bei Familie/Bekannten?

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@Swiss596

Aber besser als überhaupt gar nichts . Wie gesagt, geht es ja auch darum etwas zu machen, was einem geistig auch fördert. Dann hat man nämlich automatisch nicht so finstere Gedanken

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@Linda616 Das kannst du so nicht verallgemeinern. Kommt immer drauf an als was man arbeitet.

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Du bist Autist, stellst diese Fragen schon mit dem 7. Account. Was willst du hören?

Du zerfließt in Selbstmitleid und liegst deinen Eltern auf der Tasche, das ist erst einmal das was man rauslesen kann.

Vielleicht schlägst du einfach beim Arbeitsamt auf, läßt dich beraten und versuchst es mal ohne "Mimimimimi" oder "Ich kann nicht".

Du willst einfach nicht, du gefällst dir in deinem Selbstmitleid und du willst damit Aufmerksamkeit, das ist alles.

Es gibt keine Jobs für mich

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@Swiss596

Ja, dann wird es wohl mit Obdachlosigkeit und totaler Armut bei dir enden. Sieht schlecht aus für dich.

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