Also, erst mal würde ich in Erfahrung bringen, ob der Keller vor weiteren Überflutungen geschützt ist. Du möchtest das ja nicht erleben, wenn du deine ganzen Sachen da drin hast.

Ansonsten: Einfach Wunsch anbringen, mal hören, was die Eltern dazu sagen, dann Gegenargumente überlegen. Mein Bruder hat mal zeitweilig ein Schlaf- und ein Spiel-/ Freizeit-Zimmer gehabt. Vielleicht könntest du nur einen Teil deines Zimmers in den Keller auslagern, z.B. nur den Schlafbereich, nur den Arbeitsplatz (mehr Ruhe, bessere Konzentration) oder ein Zimmer erstellen, das alle nutzen können, z.B. einen Fitnessraum oder so (wofür halt in der Familie Ausrüstung vorhanden ist). Denkbar wäre auch ein Schlafraum, der mal von jedem genutzt werden kann oder sonst als zusätzliches Gästezimmer fungiert. Das könnte für jeden mal interessant sein, z.B. wenn Papa Superbowl schauen will, Mama aber nicht, oder ein Zimmer gerade renoviert wird.

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Du müsstest mindestens 1200 € netto haben bei Vollzeit. Davon sollte doch eine Wohnung und die nötigen laufenden Kosten abgedeckt werden können, je nachdem, wo du wohnst, vielleicht keine Wohnung im Stadtkern und keine große, aber eine Ein- bis Zweizimmerwohnung sollte drin sein.

Alternativ kannst du dich nach einem Arbeitgeber mit besseren Konditionen und höherem Gehalt umsehen. Einzelhandelskauffrau sagt ja erst mal nicht viel, es gibt es meines Wissens verschiedene Branchen, du musst z.B. nicht in einem Supermarkt arbeiten, sondern könntest auch in eine Boutique etc.? Wenn ja, recherchiere mal, welche Branche am meisten zahlt und wie das bei dir in der Gegend aussieht.

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Stelle dich vor den Spiegel, probiere verschiedene Mimiken aus, mache dir bewusst, wie sich diese anfühlen. Experiemtiere dann mit verschiedenen Abständen Handy - Gesicht, verschiedenen Winkeln, unterschiedlicher Beleuchtung (Tageslicht, Neonröhre, warmes Licht, ggf. Foto- oder Tageslichtlampe).

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Mutter bedroht fremdes Kind, was kann ich tun?

Hallo,

ich hoffe sehr hier kann mir weitergeholfen werden.

Seit mehreren Monaten wird meine Tochter (13), von einer anderen Mutter bedroht.

Auslöser waren Auseinadersetzungen zwischen den Kindern, irrelevant und nichts was Kinder eigentlich nicht selbst hätten klären können. Die andere Mutter hat daraufhin meine Tochter zur Rede gestellt, na gut, das ist noch nicht das Problem. Damit hatte es sich aber nicht, es folgten wirklich grenzwertige Situationen. Sie lauerte meiner Tochter auf, versperrte ihr den Weg wenn sie aufeinader trafen, sie hat sie nicht gehen lassen, beschimpfte sie verbal etc. Ich habe bei der Polizei Anzeige gestellt und die Situation beim Jugenamt geschildert. Das Jugendamt sagte sie können nichts machen, sie würden nur einschreiten wenn Kindeswohlgefährdung im eigenen Haus vorliegt. Nach der Anzeige stand die Mutter vor meiner Tür und fragte ob es mein Ernst sei und wie lächerlich das wäre. Ein vernüftiges Gespräch war vorher und zu dem Zeitpunkt nicht möglich. Die Mutter ist beim Jugenamt bekannt, und wird von denen auch betreut. Desweiteren Konsumiert sie auch Drogen. Nach der Anzeige war für eine gewisse Zeit Ruhe. Die Mutter hat hier im Viertel schon andere Kinder bedroht, natürlich hat sich das unter den Kinder rumgesprochen, dies war ein weiterer Auslöser für eine neue Attacke. Wiederholt bedroht sie sie mit körperlicher Gewalt, wenn sie 18 sei, würde sie von ihr richtig Schläge bekommen.

Ich war auch schon beim Gericht und wollte eine einstweillige Verfügung beantragen, dies war jedoch nicht möglich.

Meine Frage ist daher, was kann ich tun, um mein Kind zu schützen?

Seitdem hat sich bei ihr eine Angststörung entwickelt und muss therapeutische Behandelt werden, sie traut sich nicht mehr raus und geht nicht mehr so frei durchs Leben wie vorher. Ich bin wirklich ratlos und so wütend!

Vielen Dank für jegliche Tipps.

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Warum kann die Polizei denn nichts machen, wenn die Mutter dem Kind mit Schlägen etc. droht? Frage mal, ob man etwas tun könnte, wenn DU von der Frau derart behandelt würdest und falls das der Fall ist, warum man dann nichts tun kann, wenn deine Tochter Opfer ist.

Mein Tipp (Laie): Alle Situationen so genau wie möglich aufschreiben und einmal in der Woche oder im Monat diese Liste an Polizei und Lehrer durchgeben (Lehrer, falls das auch in der Schule vorkommt) und jedes Mal sachlich bitten, das in Zukunft zu unterbinden bzw. konkret Polizisten und ggf. Lehrer fragen: Was würden SIE tun, wenn IHR Kind in so einer Siutation wäre?

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Wenn gar nichts hilft, würde ich mal folgendes versuchen: Morgens deine Sachen ins Lehrerzimmer bringen, den Klassenlehrer bitten, darauf aufzupassen, weil du nicht willst, das noch mehr kaputt geht und gern deine mitgebrachten Getränke auch trinken können möchtest. Dann im Unterricht die Jacke anlassen (und ggf. einen Bleifstift und einen Block oder das aktuell nötige Heft oder nur eine Kopie der Hausaufgaben mitnehmen). Die Lehrer werden dich auffordern, die Jacke auszuziehen etc. Du sagst dann laut und deutlich, so dass es jeder hören kann, "wenn ich das mache, verstecken sie X und Y wieder und das kann ich nur vermeiden, wenn ich die Jacke anlasse, weil alles andere ja nicht geholfen hat!" Damit sollte dann eine Diskussion über das Thema eröffnet sein und vielleicht melden sich dann auch andere betroffene Schüler.

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Schau mal hier, da wird erklärt, wie dein Verwandter vorgehen könnte. Ob es allerdings von Erfolg gekrönt sein wird, kann man nicht vorhersagen. Es kommt wohl unter anderem auf die individuelle Leidensgeschichte an.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schwerbehindertenausweis-wer-erhaelt-das-dokument-a-1189746.html

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Nimm dir einfache Lieder vor, lies die Texte mit. Wenn du sie gut verstehen kannst, höre die Lieder ohne Texte. Gehe dann zu immer schwierigeren Liedern. Oft liegt es gar nicht nur an dir, sondern an der Art wie gesungen wird, oder schlicht am Nuscheln des Sängers. Höre dir mal REM an (Klassiker: Sidewinder sleeps tonight - das wird sehr oft extrem falsch verstanden) oder schau mal die Serie "Home improvement" auf youtube. Tim Allen kann sehr deutlich reden, wenn er Stand-up macht, aber ist in der Serie nur am Nuscheln und wollte wohl den Preis für die schnellste Redeweise gewinnen, so dass man beim ersten Mal fast gar nichts versteht. Vergleiche das mit der Redeweise seiner Serienfrau.

Im Deutschen ist es übrigens ähnlich: Viele verstehen die Liedtexte nicht, viele Liedtexte ergeben auch einfach wenig Sinn!

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H4be Ich etwas zu befürchten?

Mein Bruder kam heute um neun in mein Zimmer, worin die W-lanbox sich befindet. Er schrie, ich solle die W-lanbox neu starten denn, er habe kein Internet und es gehöre nicht nur mir. Als ich mehrfach antwortete Er solle bitte aus meinen Zimmer gehen schubste er mich, an meinem Arm Packend zur Seite. Ich schubste ihn aus meinem Zimmer und zog an seinen Haaren. Er boxte mich ins Gesicht und hatte mich zuvor getreten. Als dann schließlich Der Freund meiner Mutter kam (meine Mutter ist bei der Arbeit) und ihn von mir fern hält meinte mein Bruder dass er nichts getan hätte sondern jediglich nur Das Wlan ausschalten wolle ( eine Lüge aus meiner Sicht). er schaffte es trotz der Bemühung des Freundes mich wieder zutreten, daraufhin schubste ich ihn und schrie er solle mich nicht anfassen(und das wechselte sich mehrfach ab). Der Freund schließte sich mit ihm in seinem Zimmer, aber das hielt meinen Bruder nicht davon ab durch das Glas seiner Tür zu hauen und sich mehrere Schnitt verletztungen zu zufügen. Wir ruften den Krankwagen und mein Bruder meinte auf dem Weg zum Erdgeschoss bloß, ich sei Schuld denn ich habe ihn wütend gemacht und ich solle mich "verpissen". Nun ist mein Bruder mit dem Freund im Krankenhaus und ich Heim. Meine Frage ist; Habe ich was zubefürchten? Es tut mir zwar Leid, was passiert ist, trotzdem habe ich angst, dass mein Bruder aus reiner Wut mich für seine Verletztungen verantwortlich macht oder für das "Haare ziehen". Ich bin 14 , somit strafbar und er erst 13 und somit nicht Strafbar

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Also erstens: Nein, du hast nichts zu befürchten, wenn dein Bruder durch eine Glasscheibe boxt. Der dürfte dem Text nach alt genug sein, das einschätzen zu können.

Was ist bei euch denn los?! Warum denkt dein Bruder, dass du das W-LAN absichtlich ausstellst oder anderweitig seine Internetverbindung beeinflusst? Warum kann er nicht einfach sagen, dass er gerade kein Internet hat und mal sehen möchte, was da los ist? Warum konnte der Freund nicht intervenieren, dass ihr normal miteinander reden könnt?

Ich hofffe, dass eure Eltern (Mutter, Freund) sich mit euch beiden noch mal zusammensetzen, wenn der Bruder aus dem Krankenhaus kommt, und über Umgangsformen im Haus reden! Du schreibst so, als ob du schon aus der Grundschule raus bist, der Inhalt des Fragetextes klingt aber mehr nach Erstklässlern...

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Bevor du an Unterernährung sterben würdest, hättest du erst mal ganz andere Symptome: Anfangs immer größeren Hunger, dadurch vermehrte Unruhe, Probleme, das Vorhaben, falls es eines ist, einzuhalten, dann immer stärker nachlassende Konzentration, vermehrtes Frieren, ggf. Zittern, Erschöpfung, vor allem bei körperlicher Anstrenung, die du immer weniger bewältigen könntset (Sportunterricht usw.) und bevor der Körper eines mitteleuropäischen Durchschnittsmenschen, der nicht magersüchtig oder krank ist, sich an Nahrungsentzug gewöhnt und keinen Hunger mehr hat, würde man irgendwann unter dem Druck zusammenbrechen und den Kühlschrank plündern.

Jetzt mal eine andere Perspektive: Ein Bekannter von mir hatte vor 2 Jahren eine Krebs-OP, die seinen Darm verkürzte. Aus unterschiedlichen Gründen durfte/ konnte er nach der OP erst mal nur wenig essen. Er startete mit ca. 68 kg, die Bauchspeicheldrüse und ein Teil des Darms wurde entnommen, nach der OP wog er angeblich 65 kg. Die Organe wogen aber nicht so viel, da ging wohl viel Wasser ab. 3 Tage nach der Op durfte er nichts essen, am ersten auch nichts trinken, was ihm aber erst mal relativ leicht viel (lag quasi komplett verkabelt im Bett und hätte auch alleine nicht aufstehen können). Nun ist es nach so einer OP der Fall, dass man vieles nicht verträgt und erst herausfinden muss, was man überhaupt essen kann, ohne Durchfall oder Bauchschmerzen etc. zu bekommen. Anfangs bekam er vom Krankenhaus essen, das er oft stehen ließ, weil aufgrund der Narkose eine Weile das Geschmacksempfinden weg/ seltsam war. Dabei verlor er noch mal ca. 5 Kilo und startete mit 60 kg zu Hause seine eigenständige Ernährung (im Krankenhaus war die ja vorgegeben). Hier aß er, was er konnte, das war meist wenig (Portionsgröße). Er versuchte dann, viel Fleisch und Zucker zu essen - beides bei der Krankheit eigentlich eher "verboten" - mit der Idee, dass er so Kalorien aufnehmen würde. Obwohl er regelmäßig isst, auch oft ins Restaurant geht und Fleisch isst (ein ganzes Steak schafft er aber nicht, evtl. ein halbes), nimmt er kontinuierlich ab und war schon bei 47 kg, jetzt wieder etwas über 50 bei einer Körpergröße von ca. 1,65 bis 1,70 m. Also so deutlich untergewichtig, dass man es mit Kleidung sieht, besonders an den Beinen. Anfangs hatte er noch mit Durchfällen zu kämpfen, jetzt nicht mehr - das Abnehmen mag auch durch die Chemo oder Krankheit zustande kommen, teilweise wohl aber auch, weil er einfach kleine Portionen isst und machmal gar keinen Hunger/ Appetit hat und Mahlzeiten auslässt.

Er fing zwar schon recht schlank an (was für eine OP auch besser ist, die Wunde möchte ja schnell wieder zuwachsen), man sieht aber, dass er ohne Probleme nur durch kleine Portionen und hin und wieder übersprungene Mahlzeiten (aus Appetitmangel bzw. Übelkeit) zwischen 10 und 18 kg in 2 Jahren verlor (je nachdem wie man rechnet).

Wenn du also abnehmen willst, gehe diesen Weg: Kleine Mahlzeiten, eventuell mal längere Pause zwischen den Mahlzeiten (> 8-hour-fast) und natürlich viel Bewegung in deinem Fall.

Ich habe jemanden in der Familie, der unserer Meinung nach mal fast in eine Magersucht rutschte (3 Monate fast nur Möhren und Äpfel gegessen, Möhren dabei roh und manchmal nur 2 pro Tag) und ich kann dir eines sagen: Es ist extrem schwer, die Angewohnheit wieder aufzugeben und deine Haut sieht als erstes unschön aus (hängt, zeigt Falten). Das möchtest du ja auch nicht. Die Gefahr besteht auch, dann in Wechselphasen zu rutschen von extrem unterkalorischer Ernährung und extrem überkalorischer Ernährung (heute 2 Möhren und einen Apfel essen, morgen eine ganze Marzipantorte). Hat man so einen Zyklus erst mal etabliert, kommt man da sehr schwer wieder raus!

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Einen Selbstbehauptungskurs belegen, vielleicht auch mit Einzelstunden beim Trainer, bei dem genau deine Siutationen und passende Antworten/ Verahltensweisen dazu geübt werde. Es kommt halt auch sehr darauf an, wer dich warum einschüchtert. Irgendwelche Assis, die sich einfach stark fühlen wollen und herumpöbeln, oder Freunde und Bekannte, die deine Schwächen ausnutzen und dich kleinreden. Je nach Situation müsstest/ könntest du dann anders reagieren; mit den Assis solltest du dich gar nicht erst einlassen, wenn es darum geht, z.B. nicht nein sagen zu können oder nicht für deine Interessen in normlen Gesprächen eintreten zu können, weil jemand scheinbar redegewandeter ist (vielleicht aber nur eine aggressivere Rhetorik hat), könnte ein Rhetoriktrainer vielleicht eher helfen.

Fürs erste würde ich mal googeln, welch Angebote dieser Art es in deiner Umgebung gibt und mit verscheidenen Anbeitern Kontakt aufnehmen und deine konkrete Siutation besprechen. Vielleicht kennt jemand auch den passenden Kollegen.

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Mein Wellensittich hatte mal eine wunde Stelle am Fuß. Der Tierarzt riet mir, Augen-und-Nasen-Salbe aus der Apotheke zu holen und auf den Fuß zu geben. Da die Vögel ihre Füße regelmäßig mit dem Schnabel säubern, dürfte diese Creme harmlos sein.

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Das fühlt sich zunächst gar nicht anders an. Auf einer einsamen Insel würde dir dein Aussehen auch bald egal sein. Der einzige Unterschied mag in den Reaktionen anderer liegen: Sie machen nicht so oft Komplimente, man ist vielleicht nicht so beliebt (bei potenziellen Partnern), man hat dadurch eher Komplexe, versucht, Makel zu verstecken, ist daher eher gestresst und gehemmt im Umgang mit potenziellen Partnenr und wenn man ein böses Umfeld hat, muss man sich manche spitze Bemerkung über bessers Make-up oder mehr Sport oder Diäten oder passendere Frisuren etc. anhören - dadurch wird also der Eindruck verstärkt, dass einen jeder kritisieren darf und im Extremfall, dass man weniger wert ist als andere oder mit einem etwas nicht stimmt, weil andere nicht in dieser Weise behandelt werden.

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Was heißt denn auf Kosten anderer? Wenn du eine Krankheit oder Behinderung hast, die das Arbeiten verhindert, musst du dich nicht schämen. Im anderen Falle natürlich auch nicht! Versuche, die Zeit irgendwie doch gewinnbringend zu nutzen. Man muss nicht arbeiten, um wertvoll zu sein! Entweder machst du etwas Selbstständiges, das aus einem deiner Begabungen entspringt, oder du arbeitest ehrenamtlich oder hilfst in der Nachbarschaft Menschen, die Hilfe benötigen (Kinderbetreuung, Hundebetreuung, Einkaufen oder Gesellschaft oder Putzen etc. für Senioren).

Du kannst dich auch selbst weiterbilden, deinen Tag sinnvoll strukturieren, ein eigenes kleines Projekt anfangen.

Arbeit ist nicht alles. Frage mal die ganzen Rentner mit kleiner Rente, die leben auch weiter, obwohl es gerade so zum Leben reicht.

Vernünftige Arbeit muss keine prestigeträchtige Arbeit sein. Zu Weihnachten suchen viele Geschäfte noch Einpacker (Geschenke), Kassierer, Einräumer. Weihnachtsmärkte suchen Standbetreuer oder Weihnachtsmänner. Damit machst du Kinder und andere Kunden glücklich. Du hast dann schon einen Fuß in der Tür und findest evtl. im Januar leichter etwas in einem ähnlichen Bereich. Wer nicht für seine Arbeit lebt, arbeitet, um etwas Geld zu verdienen - es muss nicht viel sein, schau mal die ganzen Minimalismusvideos bei youtube an - und legt den Schwerpunkt auf seine Freizeit.

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Erst ab drei Stockwerken

Meist nehme ich schon eher die Treppe aus reiner Gewohnheit (wohne in einem Haus ohne Aufzug). Runter gehe ich auch aus höheren Stockwerken meist die Treppe, wenn ich nicht schwer schleppen muss. Mit einem oder zwei Sechserträgern Mineralwasser oder Getränkekisten würde ich auch für ein Stockwerk den Aufzug nehmen. Und dann kommt es auch ein bisschen auf die Bedingungen an - dunkles Treppenhaus, da Licht kaputt, im Herbst nasse Treppe, enge Treppe, Gepäck etc. würden mich eher den Aufzug nehmen lassen. Im Normalfall nehme ich aber bei drei Stockwerken noch die Treppe.

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Bedenklich ist immer ein Urteil anderer. Früher gab es den Begriff Privatier für einen Menschen mit unabhängigen Mitteln (Erbe).

Du musst für dihc selbst überlegen, warum du noch nicht gearbeitet hast und warum du dich dazu gedrängt fühlst. Hast du dich eher auf die Schule konzentriert? Hattest du gesundheitliche Probleme, die dich lange in Anspruch genommen hatten (psychisch oder physisch)? Musstest du eher auf deine kleinen Geschwister aufpassen oder Ähnliches tun? Das kann alles ein Grund sein, noch nicht gearbeitet zu haben.

Wie bei vielem gib es gesellschaftliche Vorstellungen, aber auch individuelle Siutatioen, die erklären können, warum man gesellschaftliche Vorstellungen nicht erfüllt. Wer Abi gemacht hat, von den Eltern unterstützt wird, vielleicht noch im Haushalt mithelfen muss, andere Familienmitglieder zu versorgen oder im elterlichen Geschäft zu helfen oder stattdessen den Eltern Haushalt und Garten in Ordnung zu halten, der hatte vielleicht mit 20 noch keine Gelegenheit, außer Haus zu arbeiten.

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Sozialer Beruf, man selber nicht?

Hey :).

Ich möchte die Ausbildung Fachfrau Kinderbetreuung in einer Kinderkrippe machen. Ich mag Kinder einfach. Am meisten die in der 2.Klasse, kann mir aber auch vorstellen mit anderen Altersstufen zu arbeiten, wie zum Beispiel mit Kleinkindern (Kinderkrippe ja) oder Jugendlichen. Am liebsten ist es mir, in einem Kinderheim zu arbeiten oder in einem Internat, aber dafür bin ich zu jung (15), muss dafür auch Soziales studieren und so. Kinderkrippe ist also ein guter Anfang.

Nun: Ich wurde früher (noch vor 4 Monaten) ziemlich ausgegrenzt in meiner Klasse. Allgemein in der Schule habe ich wenige aber gute Freunde gehabt, aber nicht weche, die so gerne abmachten. Habe also öfters was mit meiner Familie gemacht, manchmal abgemacht, aber nicht viel. Ich habe echt schon viel für mein Alter erlebt (jetzt wirklich, das Ausgrenzen ist noch das kleinste). Ich kann aber mit dem umgehen, weiss aber nicht, ob ich trotzdem kaputt bin oder so. Was in einem Kinderheim natürlich nicht so praktiksch ist. Meine Familie meint daher, dass das überhaupt nicht zu mir passt, auch weil ich selber Probleme mit meiner Familie habe und noch eeeiniiiges bei mir verbessern muss. Ich war früher selber in einem Internat und mein Bruder in einem Kinderheim. Aber mir macht es Spass. Ich möchte für die da sein, Beziehung aufbauen und sie ein Stück ihres Lebens begleiten. Zuerst bei Kleinkindern und wenn möglich, nach studieren, eben im Kinderheim oder in Internaten. Denkt ihr, ich soll zu erst mein eigenes Leben mal in den Griff bekommen? Oder, dass ich dadurch nur irgendwie Freunde suche oder so? Wie ist eure Meinung? Danke :).

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Hast du schon ein Praktikum gemacht? Wenn nicht, probiere es doch einfach mal aus! Wie man zu Hause ist und wie man mit fremden Kindern ist, kann sich sehr unterscheiden. Es kann IMMER zu Situationen kommen, bei denen man überfordert ist, gerade z.B. mit Flüchtlingskindern, die vielleicht traumatisiert sind und Eltern oder Geschwister verloren haben. Darauf ist (fast) keiner gut vorbereitet, auch die erfahrenen Erzieher nicht! Probiere einfach aus, wie du dich mit Kindern fühlst, mache ein erstes Praktikum, und wenn das gut geht, ein zweites vielleicht in einem Heim oder einer ähnlichen Einrichtung. Deine Erfahrungen können hinderlich sein, weil du sie erst verarbeiten musst, sie könnten aber auch hilfreich sein, weil du für bestimmte Situationen oder Betroffene schon durch eigene Erfahrungen ein bisschen sensibilisiert bist.

Die eigene Familie kann oft nicht so gut sagen, wie man woanders mit Fremden ist, weil jede Familie automatisch eine eigene Dynamik entwickelt. Rein aus der Luft gegriffen: Wenn du in deiner Familie "die Stille" wärest, die immer alles tut, was andere möchten (andere bedient etc.), weil dieser Platz nun mal frei war und sich alle daran gewöhnt haben, kann es sein, dass du außerhalb "die Macherin" bist, die andere gut organisieren und Aufgaben deligieren kann. Das wüsste aber deine Familie nicht, weil du zu Hause deinen gewohnten Platz einnehmen würdest und keiner akzeptieren würde, wenn du plötzlich eine andere Rollen spielen wolltest.

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Heute sollte das für keinen mehr ein Problem sein, weil es ziemlich normal ist.

Argumente, die früher dagegen sprachen:

In der Bibel soll es ein Verbot der Homosexualität geben, vermutlich, damit sich kleine Gemeinschaften auch sicher vermehrten. Ist die Hälfte homosexuell und die Kindersterblichkeit hoch, könnte es sonst nicht mit der Altersversorgung hinhauen (wenn Kinder im Alter ihre Eltern versorgen).

Früher haben wohl viele aus unbekannten Gründen (Vorurteile?) Homosexualität mit Pädaphilie gleichgesetzt. Natürlich möchte man keine Pädophilen in der Gemeinde...

Und dann verstieß die Homosexualität einfach gegen das gängige Weltbild Mann - Frau -> Ehe. So wurden Lesben oft als übertrieben männlich dargestellt und Schwule als übertrieben weiblich, fast schon weibisch. Man stellte sich also eher unumgängliche Menschen vor, die in der eigenen Vorstellung grotesk auf einen wirkten.

In den 80ern kam das Vorurteil dazu, dass Homosexuelle Aids übertragen würden und promiskuitiv wären.

Wenn heterosexuelle Ehe normal war, konnte es auch vorkommen, dass man sich Homosexuelle sofort beim Sex vorstellte, was dann einige Beziehungen erschwert hat. Während man bei Susanne und Peter normal Kaffee trinken konnte, hat man sich Sönke und Uwe immer sofort im Bett vorgestellt, was natürlich dann die Unbeschwertheit ziemlich eingrenzte. Die Homosexualität wurde damit in den Vordergrund gerückt, wo die Heterosexualität gar keine Rolle gespielt hätte.

Also eine ganze Reihe von Ideen im Kopf der Gegner, die einfach nichts mit der realen Lebenswelt der Betroffenen zu tun hatten, aber ein Bild von sittenlosen, eventuell gefährlichen, auf jeden Fall irgnedwie absonderlichen Menschen hinterließen. Einige scheinen auch Angst gehabt zu haben, dass Homosexualität quasi abfärben könnte, wenn ihre Kinder mit Homosexuellen zusammen kämen. Daher war man wohl auch lange gegen Adoptionen homosexueller Paare (hier spielte auch die Vorstellung eine Rolle, dass Kinder das traditionelle Ehepaar als Elternpaar dringend benötigten - das durfte sich dann aber auch nicht scheiden lassen).

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Kann man das denn?

Eher irritieren Menschen, die sich nicht bestimmten Normen entsprechend verhalten. Man hat bestimmte Abläufe und Höflichkeitsregeln im Kopf und jemand hält sich nicht daran, also ist man irritiert, weiß oft nicht, wie man selbst sich jetzt verhalten soll.

Wenn psychisch Kranke Nichtbetroffenen wirklich Angst einjagen, dürften die entweder schon mal Opfer von gewalttätigen psychisch Kranken geworden sein oder von diversen Filmen über "Psychopathen" beeinflusst worden sein, die den Eindruck erwecken könnten, dass alle psychisch Kranken gefährlich und unberechenbar sind.

Kleine Buchstaben auf einem Poster würde ich eher als Kunst ansehen. Bei Kot und Blut an der Badezimmerwand würde ich mich aber unwohl fühlen und die Wohnung verlassen. Einige Demenzkranke sollen wohl Kot im Badezimmer verteilen unter bestimmten Umständen. Das wäre für mich aus zwei Gründen unheimlich: Einmal, weil es einfach ungewöhnlich ist und ich den Menschen in anderer Hinsicht dann auch nicht einschätzen könnte und dann aufgrund des angeborenen Ekels vor Körperausscheidungen, besonders Fremder.

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Im persönlichen Bereich ja nicht. Man kann und sollte ggf. sich immer verbessern, das kann ein langfristiges Ziel sein: "Suche immer einen Bereich, in dem du dich in kleinen Schritten noch verbessern kannst!"

In der Gesellschaft muss man mMn differenzieren. Gewissen Fortschritt gibt es automatisch durch Eigeninteressen von Firmen etc. (technologischen, medizinischen usw. Fortschritt). In anderen Bereichen ist oft nicht klar, was langfristg Fort- und was Rückschritt bedeutet. S. Experimente im politischen Bereich über die Jahrhunderte und besonders im 20. Jahrhundert. Was dem einen als Fortschritt galt, was für die anderen Rückschritt.

Auch sollte man Fortschritt zunächst definieren: Wen bringt er wie weiter? Für wen ist er eher ein Nachteil (auf diversen Gebieten - Arbeit, Geld (Neuerungen, die teuer bezahlt werden müssen, z.B. umweltfreundliche Umrüstungen etc.), persönlicher Bereich (ggf. Einsamkeit, Burnout usw.))?

Wir leben eigentlich in einer Welt, in der Fortschritt für die meisten Menschen automatisch kommt und nicht noch forciert werden muss, weil diverse einzelne Menschen und Körperschaften diverse Interessen daran haben, diesen zu fördern (oft finanzielle, wissenschaftliche oder persönliche Interessen). Der Einzelne muss da also nichts fördern. Man kann sich aber mit den Neuerungen kritisch auseinandersetzen, so möglich, auch zu Wort melden (Kommentar, eigener Blog usw.) und damit eine differenzierte Diskussion über den Fortschritt anregen, in der vielleicht auch mögliche Nachteile oder gar Gefahren zur Sprache kommen.

Gesellschaftlich muss man sagen, dass lange Zeit Fortschritt bedeutete, dass der Einzelne weniger Macht hatte, weil er mehr auf Fremde angewiesen war - er musste Dinge kaufen, lernen, ersetzen, Zubehör kaufen, Experten bezahlen - für etwas, das man vorher, auf einfacherer Ebene, alleine machen konnte (Heizen mit Holz - man kann selbst Holz hacken und den Ofen befeuern, muss aber auch öfter frieren. Heizen mit Zentralheizung - man muss einen Installateur kommen lassen, wenn die Heizung ausfällt, ist auf dessen Expertise angewiesen und muss ständig zahlen, was man früher evtl. einfach vom eigenen Land kostenlos geholt hätte (Heizmittel, Heizkosten)).

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Ehrlich gesagt, würde ich die Frage mal der Polizei stellen! Welche Möglichkeiten hat man eigentlich in der Situation?

Folgende Überlegung: Erwachsene könnten das Verhalten anzeigen. Würde ein Elternteil sich so zu einem Kind verhalten, wäre es Kindesmisshandlung. Wäre es ein älterer Jugendlicher, könnte der wieder angezeigt werden.

Was mich nun stört ist die anscheinend verbreitete Meinung, bei einem Kind unter 14 Jahren müsste man einfach hoffen, dass desse Eltern (wenn man die überhaupt zu fassen bekommt, man kennt ja nicht zwingend Namen und Anschrift) oder Lehrer einschreiten und hier wird sehr oft auf Verständnis gesetzt - beim Täter, aber auch beim Opfer.

Ich würde folgendermaßen vorgehen:

Mit dem eigenen Kind reden, vielleicht, wenn vorhanden, von eigenen Mobbingerfahrungen erzählen, betonen, dass keiner so eine Behandlung verdient hat oder ihr schutzlos ausgeliefert ist.

Fragen, wo das genau passiert und gemeinsam überlegen, ob man dem aus dem Weg gehen könnte, indem das Kind den Schulweg oder Ähnliches ändert, von der Schule abgeholt oder begleitet wird - auch von älteren Geschwistern mit Handy - oder etwas anderes ändert.

Kind in einen Selbstverteidigungskurs schicken, Situation dem Leiter erklären, gleich mal in der ersten Einzelstunde (und gegebenenfalls vor dem Gruppenkurs weiteren Einzelstunden) konkret das Verhalten in der Mobbingssituation besprechen und üben.

Lehrer und Schule informieren. Sollte es sich um einen Täter aus der Schule handeln, Lehrer bitten, mit dessen Eltern zu reden.

Kind fragen, ob es gute Freunde hat, die es auf diesem Weg, zu diesem Ort, wo es gemobbt wird, begleiten können. Manchmal hilft es, in der Gruppe zu sein.

Kind zu Hause aufbauen, ihm sagen, dass es ein wertvoller, begabter, gut aussehender Mensch ist (je nachdem, was beim Mobbing kritisiert wird) und auf keinen Fall, egal was die Mobber sagen, das Verhalten verdient hat oder selbst ausgelöst hat.

Mit Lehrern sprechen, falls es in der Schule passiert, und fragen, welche Schutzmaßnahmen es gibt, also ob das Kind erst mal in der Pause in einen anderen Raum als der Mobber kann oder anderweitig die Mobbingsituationen verhindern kann.

Betonen, dass man die Mobber anzeigen kann, besonders fürs Verprügeln. Hier wird zwar die Sache unter 14 Jahren im Regelfall den Eltern übergeben, im Extremfall kann es aber weitergehen und über 14 Jahre hat der Täter sich auf jeden Fall zu verantworten und bekommt Besuch von der Polizei und je nach Schwere wohl auch eine Vorstrafe. Wichtig ist es mMn, das zu betonen, weil Kindern und Jugendlichen oft vermittelt wird, dass sie Mobbing egal welcher Art einfach aushalten müssen. Später sind sie dann in ähnlichen Situationen genauso hilflos, weil sie nie gelernt haben, mit der Situation umzugehen (Anzeige, sich der Situation entziehen, deutlich für sich eintreten, anderen von der Sitution zu erzählen (Scham), sich selbst zu verteidigen).

PS
Wenn es in der Schule passiert, in der Pause, am besten mit Freund, hartnäckig neben der Pausenaufsicht stehen bleiben und sofort laut "Hilfe!" rufen, wenn etwas passiert (falls die Lehrer sonst nicht einschreiten)!

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