Nein die sind alle fair und einfühlsam zu uns Patient:innen

Es gibt da ja noch eine soziale Kontrolle. Man kennt ja ggf. nicht alle beteiligten Ärzte oder Pfleger persönlich und wird sich normalerweise hüten, unangemessene Aussagen zu machen.

Ganz ausschließen kann man es aber nicht, es gibt ja einzelne Berichte darüber.

Ich würde aber vermuten, dass so etwas heute, wo darauf geachtet wird und ggf. das KH auch unter Druck geraten könnte, wenn das raus kommt, deutlich seltener vorkommt als ggf. zu Zeiten, als sich darüber noch keiner Gedanken gemacht hat.

Allerdings sehen Pfleger wirklich alle Körpertypen täglich nackt (beim Waschen etc.) und Ärzte in den meisten Fällen auch (je nach Spezialisierung), so dass es wirklich Alltag für sie sein dürfte und sie bei der Arbeit einen anderen Blick haben als bspw. beim Date.

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Man könnte aber dafür eintreten, dass extreme Social Media--Kanäle als solche irgendwie markiert werden, bspw. "dieser Kanal vertritt rechtes/ rechtextremes Gedankengut", "dieser Kanal vertritt linkes/ linksextremes Gedankengut", "die Inhalte dieses Kanals sind umstritten und repräsentieren nicht immer demokratische Grundwerte" oder so.

Oft ist ja das Problem, dass so etwas nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, vor allem für Ungebildete.

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Es gibt schon auch Foren, in denen man so etwas online anonym besprechen könnte.

Du könntest für dich analysieren, woher die Gedanken kommen. Wovor du flüchten möchtest oder was passieren müsste, damit diese Gedanken aufhören. Was das Problem ist.

Und wenn du das weißt, könntest du überlegen oder recherchieren, was du schrittweise tun könntest, um deine Lage so zu verbessern, dass dieser Wunsch nicht mehr besteht.

Parallel kannst du mal Dokus zu Obdachlosen usw. schauen. Das ist kein leichtes Leben, besonders im Winter, besonders für jüngere Menschen oder Frauen/ Mädchen.

Wenn es wirklich ernsthafte, schwerwiegende Gründe gibt, könntest du dich ans Jugendamt wenden, die können dich auf Wunsch bspw. bei Verwandten oder in einer Wohngruppe unterbringen, oft auch nur zeitweise, bis sich die Probleme zu Hause gelöst haben. Die Eltern würden dann eine Erziehungsberatung oder andere Hilfsangebote zur Seite bekommen.

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Nein, widerspricht sich nicht

Warum sollte sich das denn widersprechen? Wenn man da einen Widerspruch sieht, was für ein Menschenbild hat man denn?

"Im Bett dominiert werden" bedeutet aus meiner Sicht NICHT, dass der Partner einen missbraucht bzw. die eigenen Wünsche (die der Partnerin) missachtet, sondern dass sich beide einig sind, dass er sie körperlich im Rahmen der vorher besprochenen Grenzen "dominiert". Das hat nichts mit seinem Respekt vor ihr zu tun (wenn doch, sollte sie die Beziehung schnellstens beenden) und nicht mit seinem Frauenbild, also seinem Wunsch, dass Frauen Männern in jeder Hinsicht gleichgestellt sind, wofür ja eigentlich der Feminismus steht.

Wenn sie natürlich Extremfeministin wäre, die der Ansicht ist, Männer müssten sich in allem der Frau unterordnen und quasi für ihre Existenz entschuldigen, dann wäre es halt fraglich, welcher Mann sich überhaupt darauf einlässt. Dann könnte es ein eher devoter Mann sein. Wobei es ja auch Paare gibt, bei denen bspw. der Mann die Frau körperlich "dominiert" (im Rahmen ihrer Wünsche, nicht im Sinne von Misshandlung) und die Frau dafür den Mann emotional dominiert, also unterbuttert, verbal fertigmacht. Das ist aus meiner Sicht nicht gesund, aber ich kannte tatsächlich ein Paar, das so eine Beziehung hatte und offen darüber sprach. Die Frau WOLLTE, dass er sie beim Sex sehr festhielt, so dass sie davon auch blaue Flecken an den Armen hatte (was ich eben weiß, weil sie sehr offen darüber sprach), dafür traute er sich nicht, ohne ihre Erlaubnis frei seine Gedanken zu äußern und vergewisserte sich immer, dass es okay war, was er sagte. Angeblich waren beide damit zufrieden.

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Integration bedeutet erst mal, dass ich mich in der Öffentlichkeit nach den Gepflogenheiten des Landes oder der Region richte. Also die dort üblichen Grußformeln nutze, Grenzen, die dort in der Öffentlichkeit gesetzt sind nicht überschreite, Höflichkeitsregeln nicht breche usw. Wer in Deutschland im Bikini in die Kirche geht, bricht bspw. solche Regeln.

Zu Hause kann man aber machen, was man möchte, soweit es den Gesetzen entspricht (also, auch nicht wirklich alles, aber vieles, das in der Öffentlichkeit eher verpönt ist, bspw. im Bikini oder nackt frühstücken).

Die Grenze zwischen angemessenem und grenzüberschreitendem Verhalten verläuft mMn in jedem Land und zu jeder Zeit etwas anders und ist oft sehr fein. Bspw. "darf" ich besoffen im Bus sitzen, in der Kirche aber eher nicht. Und bei Besuchen kommt es auf den Gastgeber und den Anlass an. Besoffen auf Omas 70. Geburtstag dürfte eher ein No-go sein, besoffen auf der Party des guten Freundes könnte relativ harmlos sein oder sogar "angemessen", wenn sich dort alle besaufen und das erwartet wird.

Eine feine Grenze verläuft auch zwischen der eigenen Lebensart, dem offenen Reden darüber und dem Versuch, diese als einzig richtige Lebensweise jedem aufdrücken zu wollen. In Jerusalem sollte ich vielleicht nicht für Schweinefleischgerichte werben. In Deutschland kann ich aber begeistert über solche reden. Wenn ich weiß, dass Anwesende darauf empfindlich reagieren, muss ich das aber nicht unbedingt vor ihnen machen.

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Bin ich wirklich unattraktiv oder woran liegt es? Brauche ehrliche Meinungen & Hilfe?

Hey Leute,

ich bin 20 und aktuell ziemlich verunsichert. Ich habe mein Aussehen schon öfter im Internet bewerten lassen und meistens wurde ich als „hübsch / hot“ mit 7–8 von 10 eingeschätzt. Auch im echten Leben merke ich, dass mir oft Blicke zugeworfen werden. Online bekomme ich Nachrichten und Komplimente – also rein optisch scheine ich nicht schlecht dazustehen.

Aber hier kommt mein Problem:

Trotzdem finde ich in echt einfach keine Liebe. Selbst wenn ich es versuche, klappt es nie, meine Gefühle werden nicht erwidert. Das macht mich echt fertig, weil ich das Gefühl habe, dass andere – die äußerlich objektiv nicht so attraktiv wirken (z. B. ungepflegter, dicker, kein Wert auf Aussehen) – trotzdem deutlich leichter bei Frauen ankommen und Beziehungen finden.

Das zieht mein Selbstbewusstsein komplett runter. Ich frage mich langsam, ob ich wirklich attraktiv bin oder ob ich irgendetwas falsch mache, was mir gar nicht bewusst ist. Ich weiß einfach nicht mehr, wo mein Platz ist.

Meine Fragen an euch:

• Warum klappt es bei mir trotz Aussehen und Aufmerksamkeit nicht mit der Liebe?

• Ist es wirklich „nur“ Selbstbewusstsein, das mir fehlt?

• Habt ihr Tipps, wie ich meine Ausstrahlung oder meinen Umgang mit Frauen verbessern kann?

Ich will niemanden respektlos vergleichen oder abwerten – es frustriert mich nur, dass es bei mir einfach nicht klappt, obwohl ich mir eigentlich keine schlechten Chancen einräume.

Danke an alle, die sich die Zeit nehmen, mir ehrlich zu antworten 🙏

(Dieser text wurde mit hilfe von chatgpt geschrieben, ich konnte mich leider von alleine nicht so perfekt ausdrücken hahah hoffe ist net schlimm)

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Vielleicht hilft es, wenn du dich mal mit Körpersprache und Kommunikationstechniken wie Spiegeln oder aktives Zuhören befasst. Je mehr man darüber weiß, je mehr man geübt hat, desto leichter fällt es einem, solche Techniken auch anzuwenden.

Oft sind es ganz banale Dinge.

Ich kannte jemanden, der jeden Zuhörer fesselte und oft lange Geschichten erzählte, bei denen man bei anderen Gesprächspartnern schon abgeschaltet hätte.

Der hat bspw. seine Geschichte immer mit einer Frage oder einem Bezug zum aktuellen Thema eingeleitet, zwischendurch immer wieder Fragen aufgeworfen (so dass man sich als Zuhörer fragte, was denn jetzt die Lösung wäre, und weiter gespannt zuhörte), und wirklich einen Spannungsbogen mit einem "Ende" gezogen, wie bei einer Kurzgeschichte. Dazu halt die Stimme gut moduliert.

Andere haben auch ähnlich interessante Geschichten erzählt, aber oft schon vor dem ersten Spannungsbogen die Zuschauer verloren, weil entweder die Stimme flach war oder kein Bezug zu oder Kontakt mit den Zuhörern hergestellt wurde und die dann abdrifteten.

Man kann versuchen, sich etwas von guten Rednern oder guten Moderatoren oder auch fiktiven Charakteren in Serien etc. abuzschauen. Wie ist deren Körpersprache? Warum hört man ihnen als Zuschauer zu, warum tun das die anderen Charaktere? Wie ist die Sprachmelodie, wie wird mit Pausen und Stimmmodulation gearbeitet (laut, leise, sanft, "gestresster" usw.)? Binden sie ihre Mimik mit ein? Nutzen sie Gestik, um das Gesagte zu unterstreichen?

Und dann kann man nach und nach versuchen, einzelne Punkte (! - nicht sofort alles!) in seine Gespräche einzubringen.

Oft wirkt man interessanter, wenn man dem Gesprächspartner Fragen stellt, entweder "Fachfragen" oder subjektive Fragen nach Geschmack, Interessen etc.

Manchmal machen aber auch wirklich ganz kleine Dinge den Unterschied aus. Blickkontakt - zu wenig, kein Interesse, zu viel, man fühlt sich angestarrt. Wer dafür noch kein Gefühl entwickelt hat, ist oft überfordert. Da heißt es dran bleiben, bei guten Gesprächspartnern oder Profis beobachten, weiter üben.

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Sind die sozialen/ Hierarchischen Strukturen innerhalb von Weiblichen Freundes- Gruppen komplizierter?

Aus der internationalen Perspektive ist das was Männer machen relativ gefährlich. Sie regeln Meinungsverschiedenheiten eher mit harten Diskussionen, teils auch Beleidigungen und im schlimmsten Fall sogar mit Gewalt (Kriege). Auf jedenfalls sehr direkt.

Das ist jetzt natürlich nicht überall und bei jedem so aber es ist halt eine Tendenz.

Frauen hingegen sind weniger die Menschen die sich gegenseitig hart beleidigen und dann gegenseitig verprügeln um ein Argument zu verdeutlichen. Oder wie oft liest man in den News Gruppen an Frauen die sich öffentlich verprügeln?😂

Jedoch scheint mir es so als würde das im kleinen Rahmen nämlich von Freundschaften eher negativ auswirken. Wenn man nie gleich seinen Standpunkt auf eine eindrucksvolle Weise verdeutlicht kommt es zu Missverständnissen, reden hinter den Rücken anderer und viel Lästereien.

Zumindest bei jungen Mädchen- Frauen kommt mir das so vor also das man häufig übereinander hinter verschlossenen Türen lästert. Aber sogar mit den Freunden der Person über die man lästert. Und dann gehen die Freunde zu der Person über die gelästert wird, um über die Person welche damit angefangen hat zu lästern, und irgendwie geht das dann so weiter.

Gerade in meiner Schulzeit gab es immer viele Streitereien unter Mädchen die sich zwar Physisch (wie bei den Jungs) nicht ausgewirkt haben sondern Psychisch. Also das man wirklich Personen in die Depression gemobbt hat. Am Ende ohne das irgendwer etwas bemerkt hat wurden plötzlich Schülerinnen aus Psychischen Problemen in andere Klassen gegeben oder haben sogar die Schule verlassen. Am Ende hat man erst erfahren was wirklich passiert ist.

Bei Jungs ist es ja eher so das man wenn schon handgreiflich wird und dies Recht schnell dann entweder sich erledigt hat oder eine andere Person das unterbindet wie eben ein Lehrer. Meistens frisst man Frust weniger in sich hinein.

Was denkt ihr dazu? Bin ich mir der Einschätzung am Holzweg?

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Auf jedenfall soll das nicht wie eine Verallgemeinerung wirken. Alle Menschen sind verschieden. Es gibt nur eben Unterschiede wie die beiden Geschlechter erzogen werden und wie unsere Gesellschaft funktioniert. Biologie spielt auch eine Rolle den Männer werden in der Jugend tendenziell handgreiflicher als zurückhaltend.

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Ich kenne weder als Erwachsene noch kannte ich als Jugendliche Jungen bzw. Männer, die sich ständig körperlich attackiert haben. Das kam selten mal in der Grundschule vor.

Ja, es gibt hinterhältige Frauen und auch Männer, aber auch die würde ich eher in speziellen Gruppen vermuten, in denen dieses Verhalten irgendwie forciert wird, bspw., indem es allen an irgendetwas mangelt, in denen jeder Stress hat.

Ich würde sogar so weit gehen zu vermuten, dass die meisten Männer, die ich kenne, selbst, wenn sie sehr gut trainiert/ sehr fit sind, Stress oder sogar Angst vor körperlichen Übergriffen vor anderen Männern hätten, weil sie damit nicht rechnen würden. Darauf wäre keiner vorbereitet.

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Gut

Insofern erfolgreich, als dass da sicher die kreativen Köpfe überlegt haben, wie sie denn schnöden Scheibenkäse wieder ins Gespräch bringen können und die Kunden veranlassen können, genau zu ihren Packungen zu greifen oder wenigstens die Marke bekannter zu machen.

Das ist ihnen gelungen.

Mal ehrlich, wer achtet schon auf Käseverpackungen (oder andere Verpackungen von Grundnahrungsmitteln)? Fast keiner. Aber mit der Kampagne ist jetzt der Name Milram bei vielen präsent und die paar Menschen, die den Käse jetzt wegen dem Verpackungsdesign meiden werden sicher langfristig von denen übertroffen, bei denen nur die Marke im Kopf bleibt und die irgendwann im Supermarkt stehen und sich nur irgendwie verschwommen erinnern, dass es über Milram mal eine Diskussion gab und dann genau diesen Käse kaufen.

Ehrlich, hätte man mir die Aufgabe gestellt, den Käse einer bestimmten Firma zum Gesprächsthema zu machen, wäre ich im Leben nicht auf DIESE Idee gekommen, sondern hätte irgendwelche Argumente wie Geschmack, Regionalität oder die üblichen Werbebilder für Milchprodukte im Kopf gehabt. Keine Diskussion zwischen Rechten und Linken über Diversität. Darauf muss man wirklich erst mal kommen!

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Ich hatte mal Wellensittiche, die völlig scharf auf Möhren waren und zu zweit durchaus eine ganze Möhre am Tag schreddern konnten. Ich hatte dann außerhalb des Käfigs eine Sitzstange angebracht und darüber eine halbe Möhre aufgehängt und im Käfig war auf gleicher Höhe auch eine halbe Möhre. Ein Vogel hing an der Sitzstange, Kopf nach unten und knabberte an der Möhre und sah dann, der der Partner das im (offenen) Käfig auch tat - und bog sich dann kopfüber hängend halb zum Käfig, vermutlich aus lauter Eifersucht, weil der Partner auch knabberte. Das sah schon witzig aus.

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So ganz in Ruhe lassen musst du sie nicht.

Du kannst ruhig immer mal wieder im Zimmer sein und leise mit ihnen reden. Beobachte, ob und wie sie darauf reagieren. Sind sie entspannt, gewöhnen sie sich so schneller an dich. Sind sie angespannt, "schlank", nervös, weit weg vom vorderen Käfiggitter, solltest du etwas weiter zurück gehen und aus größtmöglicher Entfernung mit ihnen sprechen.

Bei meinen Wellensittichen habe ich bemerkt, dass sie auf gespiegelte Entspannungsgesten reagieren, also wenn ich bspw. den Kopf schief lege, die Augen schließe und die Zähne aufeinander reibe ("schnabelknirschen"). Ebenso funktioniert es bei meinen Wellensittichen (langfristig), wenn ich begeistert "Flüüügel!" sage, wenn sie die Flügel heben, oder leise "wusch!", wenn sie sich schütteln. Sie merken dann einerseits, dass das Aufmerksamkeit generiert und machen es öfter und mit dem Wusch kann ich nach einiger Zeit anregen, dass sie sich schütteln, also bei Stress etwas entspannen.

Wenn das Zimmer vogelsicher ist, kannst du sie nach spätestens 3 Tagen rauslassen und ggf. beobachten, wo sie landen und überlegen, ob du da noch etwas nachbessern musst oder das Zimmer erst mal so lassen kannst. Nachbessern: "Fallen" entfernen, die dir nicht bewusst waren oder dort einen Freisitz aufstellen, wenn sie etwa immer auf einem Schrank hocken. Fallen: Ich hatte einmal Wellensittiche in einem kleinen Zimmer, die anfangs immer unter den Schreibtisch flogen und dann vom Boden immer wieder gegen die Schreibtischplatte. Dort habe ich dann einen Unterschrank drunter gestellt, damit sie erst mal nicht mehr unter den Schreibtisch kamen.

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Prozentual gesehen wird es einige Menschen geben, die zumindest zeitweise so leben.

Menschen, die es sich leisten können, bspw. gut verdienende, kinderlose Paare, die auf so etwas Wert legen.

Zahlenmäßig können das schon viele Menschen sein, besonders in teureren Wohngegenden, aber der Großteil der Menschen wird eher aufs Geld achten - was nicht bedeutet, dass man sich NIE etwas gönnt und nie Essen geht etc. Die Frugalsten werden auch wieder prozentual sehr wenige sein. In einigen Gegenden, in denen Mieten eher günstig sind und es viele kleine Wohnungen gibt wird man mehr sparsame Menschen finden, ob aus Zwang wegen Armut oder freiwillig als Frugalisten wird man oft von außen nicht sagen können.

Bedenke auch, dass man sich an seinen Lebnesstil gewöhnt.

Wer spart, für den ist das normal und bestimmte Dinge würde er sich einfach nie kaufen, weil so etwas gar nicht in seinem Kopf ist. Wer gern Essen geht und sich das leisten kann, wird das auch ggf. mehrfach im Monat oder in der Woche tun und es wird irgendwann für ihn Alltag werden, besonders, wenn er halt so viel Gehalt übrig hat, dass das Essengehen nicht ins Gewicht fällt.

Für einige Menschen ist es normal, sich monatlich neue Sachen zu kaufen, für andere Menschen ist es normal, mehrere Monate lang gar nichts Unnötiges zu kaufen und die kaufen nur das absolut Notwendige. Die meisten werden auch hier zwischen den Extremen liegen.

Aber aktuell sind die Preise immer noch etwas teurer als 2019, insofern werden immer noch viele aus Notwendigkeit aufs Geld achten und wenig "Spaßausgaben" tätigen, die sie nicht für wichtig halten.

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Der Mensch muss wie alle Tiere die nicht verwerteten Nährstoffe ausscheiden, sonst wird er innerlich vergiftet. Zudem würde eine Ansammlung von Verdauungsendprodukten im Darm ohne Abführen nach einiger Zeit wie ein Tumor wirken. Es gibt spezielle Schmerzmittel gegen "Tumorschmerzen", das sind also äußerst starke Schmerzen, weil ein Druck im Körper auf die Organe stattfindet, den man nicht lindern kann.

Da absolut alle Tiere und Einzeller ausscheiden müssen und sogar Pflanzen einige Stoffe absondern bspw. aus dem Inneren befördern, ist es biologisch wohl nicht anders möglich. Völlig egal, ob das durch eine natürliche Evolution oder einen Gott so geschaffen wurde.

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Das sollte eigentlich nicht am Knäckebrot liegen. Knäckebrot kann potenziell eher stopfend wirken, weil es sehr wenig Wasser enthält und sonst vor allem aus Mehl und vernachlässigbar wenigen Körnern besteht. Die könnten in der Tat abführend wirken, als Ballaststoffe.

Eher kann ich mir vorstellen, dass du durch das trockene Knäckebrot und das Salz mehr trinkst als sonst und das wirkt natürlich verdauungsfördernd.

Allgemein wäre ich eher dankbar für eine gute Verdauung.

Man kann den Körper "konditionieren" auf bestimmte Abführzeiten. Wenn du also eher abends auf Toilette gehst und abführst, wird dein Körper vermutlich nach und nach auch eher auf diese Zeit geeicht sein.

Verdauungsfördernd wirkt sonst eher Gemüse, Milchprodukte, Ballaststoffe, ggf. auch sehr kalte Getränke. Wenn du bspw. morgens Saft oder Milch direkt aus dem Kühlschrank trinkst, könnte das zum starken Abführen morgens beitragen.

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Ganz ehrlich: Keinen.

Wenn man den Platz hat, sollte man ein separates Zimmer für die Vögel einrichten. Die meisten Vögel sollen nicht einzeln gehalten werden (mir fällt tatsächlich keine Ausnahme ein, möglicherweise gibt es aber welche).

Bei Wellensittichen würde ich in dem Fall vier Vögel empfehlen, zwei Weibchen und zwei Männchen, einen großen Käfig (Madeira Double oder 2 m lange Edelstahlvoliere), zwei voneinander entfernt stehende Freisitze mit vielen Ästen zum Klettern und Nagen, Sachen zum Runterwerfen, Papierstreifen zum Zupfen und das bei möglichst ganztägigem Freiflug.

Dann stellt man sich da einen Sessel rein und kann gezielt die Vögel beobachten und am besten auch mit ihnen trainieren (Transportbox, medical training, Enrichment).

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Wenn dir das wichtig ist, würde ich das machen.

Ich habe eine (günstige) 130 Jahre alte Geige. Als ich sie bekam, hatte ich gut 14 Tage Angst, sie anzufassen, weil ich noch nie etwas so Altes besessen habe. Nachdem die Angst mal weg war und sie einfach zum täglichen Üben genommen wurde - und ich merkte, dass da halt auch nichts kaputt geht - war der Gedanke weg und sie wurde einfach zu einem besonderen Alltagsgegegenstand.

So würde ich das mit dem Besteck auch machen, wenn es mir wichtig wäre. Täglich nutzen, gut pflegen, das Essen mit dem besonderen Besteck genießen.

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Der Baum würde ja selbst Sauerstoff herstellen. Projekt Biosphäre und so. Aber er bräuchte schon unbedingt Wasser, Nährstoffe im Boden und auch Kohlendioxid. Also, wenn du den da ganz alleine lassen würdest, würde das nicht lange gut gehen.

Aber wenn da regelmäßig Menschen oder (größere) Tiere drin wären, die Kohlendioxid ausatmen, jemand gießt und hin und wieder düngen würde, dann dürfte das kein Problem sein. Der Raum wäre dann wie ein Gewächshaus. Da wird ja auch normalerweise nicht gelüftet. Aber es dürfte sich, bei strenger Einhaltung, mit der Zeit Schimmel bilden, weil der Baum ja Wasser über die Blätter abgibt, das sich mit der Zeit vermutlich im Raum sammeln und Schimmelbildung begünstigen würde?

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Nein.

Was, wenn derjenige wirklich trauert und keinen zum Reden hat?

Ein Like drückt in dem Fall Sympathie, eine Beileidsbekundung aus.

Ja, man weiß heute nicht, wer was mit welchen Absichten postet und einige könnten das wirklich für Likes machen. Na und? Dann haben sie ein paar Likes mehr. Andere könnten wirklich trauern und vielleicht keinen zum Reden haben und vielleicht erinnert sie das Video wirklich an ihre Verstorbenen.

Viel gefährlicher finde ich Video, die Tipps geben, bei denen man sich schwer verletzten oder sterben könnte, ohne irgendwie wenigstens am Ende zu signalisieren, dass man das nicht ernst nehmen soll.

Kürzlich sah ch die Empfehlung, seinen Toaster in Seifenwasser zu reinigen, dann ein paar Tage trocknen zu lassen und dann könnte man ihn ganz normal weiter benutzten.

Glücklicherweise waren bei solchen Videos bisher immer Toppkommentare solche, die vor dem Inhalt warnten, aber was, wenn das ein 12jähriger sieht, der noch keinen Physikunterricht hatte und die Kommentare nicht liest?

So etwas sollte mMn tatsächlich verboten werden.

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In den USA kann man offenbar mit genug Geld jeden für alles verklagen.

Ich denke immer noch, dass die Eltern auch eine Verantwortung haben, das Kind so zu erziehen, dass es mit Problemen zu den Eltern kommt und auch weiß - auch aus der Schule - wie es Rechercheergebnisse oder Empfehlungen verifiziert. Zumal mit 16, wenn es komplett mit dem Internet aufgewachsen ist.

Was ist denn mit den ganzen anderen Auswüchsen von Social Media? Ich war mal eine Weile auf Tumblr unterwegs und erstaunt, dass dort in einigen Blogs der Satz "Kill yourself, (Nennung einer bestimmten Gruppe)" normal zu sein schien. Mich hat das damals zwar beunruhigt, weil ich mich frage, wie das auf einsame, suizidale Menschen wirken könnte, aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen, deshalb jemanden zu verklagen, wenn sich bspw. meine Oma deswegen umgebracht hätte - weil zu so einer Entscheidung immer deutlich mehr beiträgt als ein einziger Text.

Thema wäre hier für mich gewesen, wie sensibilisiere ich mein Kind, wie stärke ich es, um sich nicht labil einer KI, oder social Media, oder auch Frageprotalen auszuliefern, sondern einerseits intensiver zu recherchieren, anderseits aber auch vor so einer Entscheidung mal mit echten Menschen zu REDEN! Telefonseelsorge, Eltern, Lehrern, Großeltern, Freunden, Beratungsstellen (die man auch googeln kann).

Ja, es mag sein, dass die KI verbessert werden muss in der Hinsicht.

Die Nutzer müssen aber parallel sensibilisiert und gebildet werden, wie man mit den KI-Ergebnissen umgeht und wie sie überhaupt zustande kommen. Meines Wissens ist das noch immer ein Textprogramm und kein selbstständig bewertendes Programm. Ich würde es daher nur für Themen nutzen, in denen ich mich auskenne und erkennen kann, was Bullshit ist und was man in Betracht ziehen könnte.

Man darf der KI ja Fragen stellen, aber die Antworten sollten dann einen Anstoß zur Recherche und zum eigenen Nachdenken sein.

Es gibt ein ganz altes Buch von M. Zimmer-Bradely, bei dem eine kleine Gruppe Menschen auf einen Planeten abstürzt und weiß, dass sie nie gefunden werden wird. Am Anfang haben sie noch all ihre Technik und am Ende entscheiden sie sich, den Planeten quasi zu bevölkern und zerstören ihre Technik, besonders ihren Computer, mit dem Argument, dass er sonst für die nachfolgenden Generationen, denen irgendwann das Wissen der Ankömmlinge ja fehlen würde, zu einem allwissenden Orakel werden würde, dem man jede Lebensentscheidung unterwirft.

Ich denke, die KI könnte man genauso kritisch betrachten!

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