Was du eventuell meinst wäre eine Fastenkur von 3 Tagen?

Da würde man nur Wasser und Gemüsebrühe trinken. Gemüsebrühe meint damit frisch zubereitete Brühe aus Gemüse ohne dieses, also nur die Flüssigkeit, aber nichts mit Brühenpulver.

Wenn man so etwas vorhat zum ersten Mal, sollte man es am besten an freien Tagen machen. Also am besten Freitag oder Montag frei nehmen und dann von Freitagmorgen bis Sonntagabend oder von Samstagmorgen bis Montagabend fasten.

Am ersten Tag nach dem Brühenfasten sollte man nicht gleich wieder Schweres essen, sondern erst mal etwas dickere Suppen. Im Sommer würden sich sicher auch kalte Suppen anbieten.

Jedenfalls nach drei Tagen Brühenfasten wäre dein Darm dann leer. Einige Menschen fangen auch mit einem Abführmittel an und starten danach das Brühenfasten, das ist aber nicht nötig.

Danach macht man ggf. sogenannte Aufbautage (googeln) mit bestimmten Speisen, also wieder: Nichts Schwerem.

Grundsätzlich musst du deinen Darm aber nicht "reinigen", es reicht, wenn du einige Zeit besonders auf deine Ernährung achtest: Möglichst viel frisches Gemüse und Obst, möglichst wenig Zucker, Fastfood, Fettiges, möglichst keinen Alkohol, Getränk möglichst Wasser oder Tee. Man kann dabei durchaus verschiedene ungesüßte Tees trinken, aktuell auch kalte. Bei einigen Menschen wirkt sehr Kaltes auch abführend, also hättest du damit auch einen kleinen "Leerungseffekt".

Wenn du deine Darmtätigkeit anregen willst, wäre also viel Wassertrinken, Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung (Schwerpunkt: Gemüse und Vollkornprodukte) sinnvoll. Davon auch nicht zu viel ingesamt.

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Nö, freue mich nicht drauf

So richtige Hitze mag ich auch nicht, aber Regenwetter, Dunkelheit, Sturm und Kälte mag ich noch viel weniger. Habe nie verstanden, warum Menschen immer den Herbst romantisieren, in meiner Ecke ist es eher dunkel, nass und kalt.

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Du kannst niemanden zum Kinderbekommen zwingen. Damit schaffst du wieder neue Probleme. Ungeeignete, überforderte Eltern, Kinder zusammengepfercht in kleinen Zimmern, ohne Förderung, mit wenig elterlicher Präsenz, mit minimaler Versorgung und Ausstattung.

Das möchte keiner.

Wir haben schon genug Kinder, die vernachlässigt werden, nicht genug zu Essen haben, wenig Spielzeug, wenig Förderung, weil die Eltern überfordert sind, Neid, weil sie nicht das haben, was für Gleichaltrige selbstverständlich ist: Spielzeug, Smartphone, Hobbys außer Haus, Urlaube außerhalb von Zuhause, Ferienprogramm, Weihnachtsgeschenke etc. für mehr als 10 € usw.

Geld sollte keine Motivation sein, Kinder zu bekommen.

Zudem werden Kinder mit den Jahren immer teurer. Allein schon Schulkosten sind teilweise extrem: Schulstart, Schulranzen etc. für mehrere hundert Euro, laufende Kosten, Klassenfahrten für mehrere hundert Euro, in der Oberstufe teilweise so etwas wie teure Taschenrechner, dann noch AGs oder spezielle Klassenfahrten (Skifahrt etc.), die wieder viel Ausrüstung etc. erfordern - oder die Kinder halt ausschließen.

Das wird sich für viele trotzdem nicht lohnen und irgendwann werden die Kinder den Eltern vorwerfen, auf was sie alles verzichten mussten im Gegensatz zu Gleichaltrigen.

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Nein.

Erst mal hat man mit Eigentum auch wieder ganz neue Sorgen, finanzielle Verpflichtungen, muss alles selbst tragen, reparieren etc.Dazu kommen Steuern, bei Wohnungen Hausgeld usw.

Aber: Es ist auch die "Lifestyleinflation." Anfangs ist es aufregend, beruhigend, man ist vielleicht stolz, richtet isch bewusster ein, verzichtet auf Urlaub, weil man ja jetzt das schöne Zuhause hat, das man komplett nach seinen Wünschen gestaltet hat. Aber irgendwann wird alles normal und man denkt vermutlich nicht mehr darüber nach. Genauso, wie man als Mieter ja auch nicht die ganze Zeit denkt "diese Wohnung gehört mir gar nicht, ich bin hier nur Gast", sondern die Wohnung nutzt, als ob sie einem gehört (mit Einschränkungen vielleicht bezüglich größerer Veränderungen).

Bei Einrichtung, Autos etc. wird es auch so sein, dass die meisten anfangs stolz sind, Dinge auch sehr bewusst aussuchen, aber das meiste irgendwann normal wird, Alltag, es sei denn, man hat ein ganz besonderes Hobby. Wenn man sich bspw. ein sehr teures Auto kauft, weil Autos das Hobby sind, man alles darüber gelesen hat, man jedes Mal begeistert ist, wenn man das Auto fährt oder auch pflegt. Dann hält dieses Gefühl sicher länger an. Aber oft bei Gebrauchsgegenständen wie Sofas, Schränken, renovierten Zimmern nur eine begrenzte Zeit, dann wird alles normal und man fühlt isch auch nicht glücklicher als andere.

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Bauchmuskeltraining. Spannst du die Bauchmuskeln an, stehst du automatisch gerader.

Parallel: Gleichgewichtsübungen. Zehenspitzenstand, auf einem Bein stehen, balancieren, Standwaage. Immer mal wieder zu Hause auf einen Hocker setzen, Füße komplett auf den Boden, Rücken wahrnehmen, erst bewusst "hinlümmelnn" mit rundem Rücken, dann bewusst aufrichten, den Körper spüren. Das während der Arbeit auch immer wieder machen, also nicht hinlümmeln, sondern sich so gerade hinsetzen, wie man das zu Hause geübt hat.

Eventuell für Ambitionierte noch: Wandsitz. Nicht wegen der Beinmuskeln, sondern weil man da ganz gerade an der Wand sitzt, was die ersten Male gar nicht so leicht ist. Also, den Rücken wirklich ganz gerade an die Wand zu stellen. Das kann man, vor dem Wandsitz, auch erst mal im Stehen üben, also mit gestreckten Knien.

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Allgemein würde ich sagen: Wenn man alles gemacht hat, was man sich vorgenommen hat, schon merkt, dass man bald nicht mehr kann und bereit ist, zu gehen, aber noch nicht so krank ist, dass die letzten Wochen oder Monate nur noch aus Schmerzen, Stress, Einschränkungen bestehen.

Bezogen auf mehr als das unmittelbare, eigene Leben: Wenn die eigene Zeit zu Ende ist. Ich kannte bspw. jemanden, der Anfang 2019 starb. Der lebte alleine, hatte aber viele Sozialkontakte, war ständig draußen mit anderen Menschen verabredet. Er wohnte in einer Siedlung mit Einzelhäusern, in unmittelbarer Umgebung gab es nichts, er musste überall mit dem Auto hinfahren.

Der wäre in den Lockdowns total eingegangen. Der hatte jeden Morgen sofort nach dem Waschen das Haus verlassen, immer auswärts gefrühstückt, sich mit Freunden (Rentnern) getroffen und den ganzen Tag etwas unternommen. Er starb relativ "früh", mit Anfang 70, aber als dann die Pandemie kam, war ich zumindest der Ansicht, er wäre rechtzeitig gestorben, weil unter diesen Bedingungen weiterzuleben eine Qual für ihn gewesen wäre. Er hatte Krebs, musste zweimal wöchentlich zur Behandlung, die Treffen mit seinen Freunden waren eines der wenigen Dinge, die ihn aufrecht hielten. Andernfalls hätte sein Leben aus Fernsehen, zu Hause warten und der Behandlung bestanden, vielleicht mit Whatsapp- und Telefonkontakten. Gut einen Monat vor seinem Tod war ich mal anwesend bei einem Treffen einiger Menschen in seinem Haus und da sagte er so etwas wie, er habe nicht vor, bald zu sterben, man müsse sich keine Sorgen machen. Ich vermute aber, hätte er gewusst, was im nächsten Jahr kam, wäre er eher zufrieden damit gewesen, das nicht mehr zu erleben. Wobei das bei seiner Prognose sowieso fraglich gewesen wäre.

Wer weiß denn, ob nicht einige von uns sterben, bevor sich etwas in der Welt, in der Politik massiv ändert, etwas, das für uns zu belastend gewesen wäre, um es zu ertragen, in das aber die nachfolgenden Generationen hineinwachsen und das sie als normal erleben?

Das wäre dann "rechtzeitig".

Und eben auch, bevor man eine schwere Krankheit oder Einschränkung ertragen muss, durch die man das Leben nur noch erträgt, nicht mehr lebt. Bevor man fremdbestimmt wird, den Spaß am Leben verliert, keine Perspektive mehr sieht, halt nur noch auf den Tod wartet.

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Ich weiß nicht, ob das dazu gehört, aber ich habe vor mehreren Jahren meine Haarpflege radikal verändert zu größtenteils Naturprodukten wie Honig, Apfelessig, Roggenmehl und meinen Haarwaschrhythmus verlängert von anderthalb Tagen zu einer Woche bis 9 Tagen.

Da sehe ich schon eine Veränderung, die Haare sind griffiger, fülliger, werden nicht mehr so schnell fettig wie früher.

Vor mehreren Jahren hatte ich täglich Sport gemacht, Pilates und Dehnübungen, und kam von komplett unsportlich (Beine konnten nur V-förmig ausgestreckt werden) bis fast in den Spagat (ca. 80 bis 90%, beim Seitspagat mehr als beim Frontspagat). Ich habe dann wieder aufgehört, weil ich Schmerzen bekam und nicht sicher war, ob die von den Übungen kamen. Gemerkt hat das übrigens keiner, weil ich darüber nicht geredet habe, sondern das nur für mich gemacht habe. In der Zeit habe ich durch die Pilatesübungen und andere (Squats vor allem) aber schon gemerkt, dass sich meine Fitness im Alltag, bspw. beim Treppensteigen in den 5. Stock, deutlich erhöht hatte.

Gemerkt habe ich eine Veränderung bei den Haaren nach ca. 2 Monaten, wobei ich aber im ersten Monat auch sehr radikal angefangen hatte mit nur Wasser und quasi einen Monat außer mit Wasser fast gar nicht gewaschen hatte, aber auch nicht intensiver gebürstet. Als ich dann anfing, regelmäßig mit Roggenmehl zu waschen und dann im zweiten Monat auch zu ölen, sah ich schon eine Veränderung zu etwas weicher fallenden Haaren. (Grund für die ganze Sache war gewesen, dass nach intensivem Tönen und Conditioniergebrauch die Haare senkrecht vom Kopf abstanden und ich nach dem Waschen zwei Hände voll Haare im Waschbecken hatte.)

Beim Sport konnte ich ja bei den Übungen sehen, wie sich die Flexibilität steigerte. Wann das genau passierte, kann ich jetzt nicht mehr rekonstruieren, aber ich denke schon auch so ab 2 Monaten konnte ich sehen, dass ich weiter in den Spagat kam. Die erwähnten 80 bis 90% waren nach einem Jahr erreicht. Als ich dann beim Arzt war, konnte ich im Liegen mit ausgestrecktem Bein den Fuß auf Gesichtshöhe "ziehen". (Das war dort übrigens nicht so toll, denn der Arzt meinte dann so etwas wie "Sie sind überdurchschnittlich flexibel, sie haben nichts und simulieren nur" - es dauerte dann noch ein viertel Jahr, bis ich einen Arzt fand, der die richtige Diagnose stellte (und mir glaubte) und mich wieder einrenkte.)

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Diese Fragen sind nicht stigmatisierend gemeint, sondern wichtig für die Dosierung der Narkosemittel und die Überwachung während der OP. Alkohol kann bspw. den Blutdruck steigern.

Wende dich noch mal vorher an den Arzt und sage, wann du zuletzt geraucht und Alkohol getrunken hast und wie viel. Vermutlich wird eine Zigarette vor einem Monat wenig ausmachen, eventuell könnten aber ein paar Zigaretten am Tag oder kurz vor der OP einen Unterschied in der Narkosedosierung nötig machen.

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Sehr wichtig!

Sexualkundeunterricht wurde doch eingeführt, damit alle Kinder/ Jugendlichen auf dem gleichen Stand sind, unabhängig vom Bildungsstand und der Intention/ Fähigkeit der Eltern (bzw. deren Willen, die Kinder aufzuklären).

Man kann sicherlich über Feinheiten reden.

Was ist unabdingbare Grundlage des nötigen Alltagswissens, was geht darüber hinaus, was könnte man als Beeinflussung verstehen, was überfordert eventuell Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersstufen mit verschiedenen Hintergründen/ "Mindsets"?

Aber: Gar keine Aufklärung heißt heutzutage vermutlich, "Aufklärung" im Internet, "Aufklärung" durch P°rnos, durch Gerüchte, durch zweifelhafte Internetseiten und -inhalte. Also wie früher, bevor der Unterricht verpflichtend eingeführt wurde, aber viel ausufernder.

Wichtig fände ich eine sachliche Aufklärung über alles, vor allem die körperlichen Grundlagen (alles, auch Entwicklung des Körpers, der Gefühle, wann und warum kann Körpererkundung normal sein, wie geht man das erste Mal an, warum ist Schutz vor Geschlechtskrankheiten und Verhütung wichtig, welche Möglichkeiten gibt es da, was ist das Pro und Contra usw.) und dann aber eine nuancierte Diskussion über das Thema "Gender". Also, nuanciert und sachlich in der Weise, dass niemand beeinflusst, sondern nur informiert wird und niemand "gezwungen" wird über vielleicht noch zu private Themen vor der gesamten Klasse zu reden.

Wenn das gegeben ist, finde ich Sexualkundeunterricht unbedingt nötig.

Früher war die Alternative, dass Kinder und Jugendliche gar nicht aufgeklärt waren.

Heute ist die Alternative, dass sie sich irgendwie irgendwo aufklären, Mythen und Beeinflussung nicht von Fakten unterscheiden können und dann keinen Ansprechpartner haben, weil die Eltern dafür nicht offen sind und sie nicht wissen, ob Lehrer auch Ansprechpartner für ihre Fragen wären und wenn ja, welche Lehrer. Und dann landen die Fragen wieder hier.... wo dann niemand weiß, wer antwortet, ob ernsthaft, trollend oder bewusst verstörend.

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Ich.

Hat ein halbes Jahr gedauert, in dem ich fast nicht lesen konnte.

Es fing damit an, dass ich irgendwo warten musste Anfang Dezember und beim Lesen die Augen zukneifen musste, weil es wirkte, als ob mich die Seite blendete. Danach hatte ich immer wieder, aber nicht durchgehend, Probleme, wenn ich etwas direkt anschauen wollte. Also nicht mal konzentriert, sondern nur anschauen. Bspw. halte ich Wellensittiche und musste den Kopf abwenden, wenn ich einen Vogel anschaute. Später kam es auch vor, dass ich im Januar als Beifahrer nur nach unten sehen konnte, weil nach vorne zu sehen sich anfühlte, als würde mir ein Scheinwerfer direkt in die Augen strahlen.

Es gab dann mehrere Untersuchungen inklusive MRT mit Tumorverdacht (da war gar nichts), eine Augenklappe, abgeklebte Brillengläser, zeitweise eine ganz andere Brille - das war alles extrem belastend für die Augen und brachte nichts. Zwischenzeitlich hatte ich auch das Gefühl, ich würde knapp außerhalb meines Sichtfeldes "Lichter" sehen - das, was man sieht, wenn man die Augen schließt und mit den Fingern auf die Augen drückt.

Nach einem halben Jahr, im Sommer, verschwanden alle Symptome plötzlich bzw. nach und nach, aber innerhalb kurzer Zeit (vielleicht 2 bis 3 Wochen). Eine Erklärung konnte mir keiner geben. Involviert waren 2 Augenärzte, mein Hausarzt, das MRT halt. Alles ohne Befunde. Das ist nun schon über 10 Jahre her und inzwischen kamen solche Symptome nicht wieder.

Ich trage seit meinem 11. Lebensjahr eine Brille und schiele auch, hatte dagegen mit 11 eine verpfutschte OP. Das Sichtfeld des rechten Auges ist, ohne das linke abzudenken, quasi nicht vorhanden, vielleicht 10% des Sichtfeldes des linken Auges. Keine Ahnung, ob das mit den Symptomen zusammenhing.

Lichtempfindlichkeit hatte ich immer mal wieder, auch vor und nach dieser Phase, in der ich nicht lesen konnte, aber immer nur punktuell aufgrund bestimmter Lichtverhältnisse oder durch Kopfschmerzen.

Korrektur: Das Nichtlesen bezog sich nur auf den Dezember, danach blieb noch das "durch Papier geblendet werden" und allg. eher starke Lichtempfindlichkeit, teilweise ein Gefühl, als würde man immer rein und raus zoomen beim Lesen.

Allgemein habe ich eher niedrigen Blutdruck und dadurch manchmal mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu tun, das aber auch nur selten und punktuell.

Auch das würde ich ggf. in Zusammenhang bringen.

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Wäre ich als Frau geboren, hätte keiner hinterfragt ob ich Autismus habe.

Hallo, bin m/21 und wäre ich ne Frau, hätte es keiner hinterfragt.

Zum Beispiel ich war eine ziemliche „Heulsuse“, war deutlich einfacher „beleidigt“ und war sehr empfindlich. Und ich wurde generell ausgelacht. Die Pädagoginnen im Kindergarten haben schon gewusst, dass ich Autismus hätte, nur meine Familie weiß nicht was dies hieß. Zumindest wenn das laut meine Schwester so erzählt wurde. Sie sagt mir auch, dass ich Manieren und Empathie lernen muss als Autist, da ich angeblich keine Empathie hätte. Also meine Schwester möchte mir eine metaphorisch Maske machen, um „normal“ zu wirken. Stichwort: „masking“.

Viele haben mich dann als „Mädchen“ bezeichnet und meine Schwester nutzte das Wort „Zicke“ an mir.

Wäre ich aber als Mädchen geboren, hätte keiner den Autismus erkannt, weil das sind Sachen die „typisch Mädchen“ wären.
Auf der einen Seite wäre es „schön“ und normalisiert, dass es keiner Erkannt hätte. Aber auf der anderen Seite hätte es mir auch kaum geholfen und wäre trotzdem ein „Außerirdischer“.

Je mehr ich in meine Kindheitserinnerungen in meinen Kopf krame, merke ich immer mehr, dass ich als Mädchen trotzdem gelitten hätte, aber ich hätte den Begriff Autismus erst später erkannt, weil Mädchen „von Natur aus“ emotional und zickig sind.

Ich hasse das strickte Trennen von „typisch Jungs“ und „typisch Mädels“, da ich es als gefährlich empfinde und das auch in den (bürgerlichen) Medien größtenteils noch normalisiert wird wie Spielzeuge, Make-up, Werkzeuge und „Männlichkeit“.

Was denkt ihr dazu? Und schreibt mir auch eure Erfahrungen auf die ihr hattet als Autist, egal welches Geschlecht.

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Ich glaube, das Problem ist hier eher das Zusammenleben.

Aus meiner Sicht empfindet JEDER, egal, ob Autist der nicht oder jemand, der andere Hintergründe/ Störungen etc. hat, Verhalten, das er nicht einordnen kann, das anders ist als erwartet, als belastend.

Insofern ist das Problem, dass deine Schwester von dir etwas erwartet hat, das du nicht geben konntest und sie das vor den Kopf stieß, weil sie es anders interpretierte, als du es meintest. Vermutlich hattest du das gleiche Problem an anderen Stellen oder selbst mit ihr - dass sie sich auf Arten verhalten hat, die du nicht erwartet hast und schwer einschätzen konntest und dich das belastet hat.

Vielleicht könntet ihr einfach mal darüber reden? Zumal ihr jetzt älter seid? Was hat jeder vom andern erwartet, was fiel jedem schwer, was hat jeder beim anderen als Affront, als verletzend erlebt? Warum? Was hätte sich jeder vom anderen gewünscht?

Und dann schauen, ob man nicht doch gemeinsame Nenner findet, ob es nicht doch Situationen gibt, in denen man sich versteht und gut miteinander auskommt.

Mein Bruder hatte Downsyndrom. Wenn ihn etwas belastete, konnte er das längere Zeit nicht sagen. In bestimmten Situationen machte er dicht, stellte sich in eine Ecke, schaute nach unten und sagte nichts. Das war dann für uns Geschwister sehr belastend, wir versuchten, herauszufinden, wie wir ihn da raus bekamen, damit er wieder auf uns reagierte. Am Ende haben wir ihn zwar immer dann in Ruhe gelassen, aber mit schlechtem Gewissen, mit der Idee "wir müssten etwas finden, damit er glücklicher ist und sich nicht so abkapseln muss".

Auf der anderen Seite "musste" er täglich mehrere Stunden bei offener Zimmertür laut johlen, schreien, reden etc. Teilweise, während der Fernseher und ein Radio liefen. Beides musste an bleiben, die Tür musste offen bleiben. Bat man ihn, ruhig zu sein, schaffte er das für 2 min und fing dann unbewusst wieder an. Wir fanden später heraus, dass der Sauerstoffmangel hatte und das Johlen etc. die Sauerstoffsättigung im Blut anhob.

Der Punkt hier ist aber: Keiner von uns konnte aus seiner Haut. Wir hatten Schuldgefühle und Stress, wenn er stumm in er Ecke stand, wir fühlten uns genervt, wenn er stundenlang johlte, er konnte das aber nicht abstellen.

Vielleicht ging es ja deiner Schwester und dir ähnlich?

Keiner hatte "Schuld", jeder hatte andere Wahrnehmungen, Bedürfnisse und keiner konnte das so richtig formulieren bzw. das, was der andere gebraucht hätte, konnte keiner von euch entspannt geben.

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Was sagt denn der Arzt dazu? Wäre eine Kur denkbar? Mal eine Woche oder so unter Anleitung einfach nur entspannen, auch entfernt von der bekannten Umgebung? Quasi resetten?

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BITTE, bitte frage das deinen Arzt!

Es gibt meines Wissens (medizinischer Laie, habe aber zufällig einige Dinge an unterschiedlichen Stellen mitbekommen) unterschiedliche Ursachen, die dann auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Sage dem Arzt, was du isst, wie du trainierst, wo du Probleme siehst und frage, ob er Ursachen finden und Empfehlungen geben kann, BEVOR du weiter in Eigenregie abnimmst!

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Wie sorge ich dafür auf der Arbeit keinen Kreislaufkollaps zu kriegen?

Ich (w24) arbeite in einer Behindertenwerkstatt in der Gastro. (7h pro Tag, da ich als "in der WfbM voll arbeitsfähig" gelte.) Jetzt im Sommer habe ich nur das Problem, dass ich (vermutlich tablettenbedingt) öfters mal Kreislaufprobleme habe. (Habe ich im Sommer immer). Neulich bin ich auf dem Heimweg zusammengebrochen und war kurz ohnmächtig und musste ins Krankenhaus, gestern bin ich auf der Arbeit ohnmächtig geworden (also ich habe Erinnerungslücken, irgendwann wurde mir ein Cookie und ein Apfel gegeben und der Chef hat mir einen Napf mit kaltem Wasser gegeben, wo ich meine Hände eintauchen sollte), dann wurde ich abgeholt. Heute war es ähnlich, obwohl ich mehr gegessen und getrunken habe. (Ich sollte kellnern und dann musste ich mich hinsetzen und war dann irgendwie weg). Der Chef hat mich dann erstmal ins Kühlhaus gebracht und dann zum Sozialdienst. Aber die meinten nur, ich muss halt mehr essen, mehr trinken, etc und irgendwie ist das auch nicht wirklich ihr Problem, aber es darf nicht so weitergehen. Nun ja, ich will halt unbedingt da bleiben, weil ich dort Freunde habe und mir die Arbeit an sich echt Spaß macht. Ich habe auch gefragt, ob ich vielleicht weniger Stunden arbeiten kann, aber die meinten das ginge nicht so einfach.

Aber was außer viel essen und trinken kann ich denn noch tun? Ich muss dort nunmal viel rennen und stehen und auch lange Hosen tragen und die Räume sind teilweise ziemlich heiß und stickig.

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Was sagt denn der Arzt dazu?

Gibt es die Möglichkeit, während der Arbeit immer mal wieder kurz rauszugehen, also vor die Tür, frische Luft schnappen?

Ansonsten: Toilettenpausen können sie dir nicht verwehren! Nimm ein kleines Handtuch oder einen Waschlappen mit und halte den im Waschraum unter kaltes Wasser und reibe damit immer mal wieder dein Gesicht ab.

Wie viel trinkst du denn? Kannst du das mal protokollieren und dann ggf. mit deinem Hausarzt besprechen? Eventuell muss es etwas mehr sein, wenn es sehr warm ist und du körperlich aktiv bist.

Frage mal in der Apotheke, ob es kühlende Gele oder so für Füße und Beine gibt, die man morgens und in den Pausen im Toilettenraum auftragen könnte.

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Ich hätte das Problem verstanden, wenn sie das Wort Patriachat gegen das Wort Marketing ausgetauscht hätte. Aber so - nö.

Content-Creatorin und Moderatorin - also auch jemand, der anderen einreden möchte, wer sie sind, was sie zu kaufen haben, welchen Trends sie folgen sollen, mit welchen Themen sie sich befassen und eventuell auch, was sie denken sollen. Also hat sie ein bisschen Angst vor Menschen wie sich selbst, nur vom anderen Geschlecht?

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Tono ist meines Wissens eine Abkürzung für Antonio, das wäre mir suspekt auf der Pizza.

Chicken-Nougat möchte ich persönlich nicht probieren.

Hänchen könnte eine kleine Hanne sein, also der Name eines Kindes.. Auch sehr suspekt.

Pome ist Englisch für Kernobst. Hm, okay, eine Sommervariante der Pizza mit Pfirsich drauf oder so.

Ansonsten würde ich da sicherheitshalber die Salamipizza nehmen.

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Laut Google soll man zimmerwarme Getränke, am besten stilles Wasser oder Tee trinken.

Ich denke aber, dass es kulturell geprägt ist und es wird schon einen Grund haben, warum bei uns im Sommer bei sehr hohen Temperaturen fast jeder draußen Getränke mit Eiswürfeln trinkt. Man fühlt sich dadurch besser erfrischt. Offenbar kann Eiskaltes bei einigen Menschen zu Magenproblemen führen. Aber wir essen ja auch mehrheitlich problemlos Eis im Sommer.

Insofern würde ich es von der persönlichen Präferenz abhängig machen, die sicherlich auch teilweise kulturell geprägt ist.

Ich vermute stark, wenn man im Hochsommer eine Gruppe Menschen täglich zimmerwarmes Leitungswasser und eisgekühltes Mineralwasser anbieten würde (und ggf. noch eisgekühlte Fruchtschorlen und heiße Tees), würden hierzulande die meisten die eisgekühlten Getränke wählen. Würde man das Experiment erweitern und jedem einen Tag lang ein bestimmtes Getränk als einzige Möglichkeit anbieten, wäre meine Vermutung, dass die meisten die kohlensäurehaltigen, eisgekühlten Getränke wählen würden, vielleicht abgesehen von Senioren, die oft nicht mehr Kohlensäurenhaltiges und Eiskaltes vertragen.

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Nein

Nein, er ist im Dienst und soll dann keinen Alkohol trinken. Er kann sich ein alkoholfreies, kaltes Getränk bestellen.

Gegenfrage: Hättest du Verständnis, wenn dein Chirurg sich vor deiner Augen-OP noch ein Glas Wein gönnt? Ich hoffe doch nicht.

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Das trifft auf jeden Fall für Diabetes zu.

Schokolade als potenziell krebserregend habe ich noch nicht gehört.

Es gibt aber sehr viele POTENZIELL krebserregende Stoffe. Ich nehme an, fast kein Mensch schafft es, die in seinem gesamten Leben alle zu vermeiden. Auch bedeutet ein hoher Konsum verschiedener, potenziell krebserregender Stoffe nicht, dass man zwingend Krebs bekommt. Umgekehrt kann das aber leider auch bei Menschen passieren, die extrem auf einen gesunden Lebensstil achten.

Das soll nicht bedeuten, dass man jede Warnung in den Wind schlagen soll, aber, dass wir keine 100%ge Sicherheit haben können.

Schokoladenkonsum zu reduzieren, vor allem, wenn er sehr hoch ist, ist sicher eine gute Sache.

Aber lebenslang Angst vor Krebs im Alter zu haben, ist auch in gewisser Weise gesundheitsschädigend. Stress kann auch Krankheiten begünstigen!

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