Wie alt wurden eure Wellensittiche?

Online wird ein Alter für Wellensittiche von 5 bis 8 Jahren angegeben. (Erstes Google-Ergebnis).

Meine letzten Wellensittiche wurden 9 (Krebs, musste eingeschläfert werden, hatte einen riesigen Tumor, der aufgegangen war), 12 Jahre, 11,5 Jahre und sieben Jahre alt. Der Siebenjährige war eigentlich fit und lag morgens tot im Käfig, ich vermute, dass der nachts von der Schaukel gefallen ist (Käfig ca. 1 m hoch). Davor war ein Vogel mit vier Jahren an Megabakterien verstorben. Ein weiterer Vogel wurde genau 10 Jahre alt, hatte ebenfalls einen Tumor, aber kleiner als der des Neunjährigen und war am Ende ziemlich struppig und müde, aber immer noch interessiert an seiner Umwelt.

Also, die Tendenz geht bei mir Richtung 10 bis 12 Jahre, die Ausreißer sterben dann aber sehr früh.

Von daher hätte ich jetzt auch eher 10 Jahre als Durchschnittsalter angenommen statt 5 bis 8.

Angeblich soll es aber auch Wellensittiche mit 15 bis 16 Jahren geben.

Mich wunderte jetzt, dass zwei Vögel, die schon im jungen Alter irgendwie anfällig waren relativ alt wurden. Einer war ständig krank und der Tierarzt konnte nie ganz genau sagen, was der für ein Problem hatte, hatte bspw. dann schon mit 8 Arthrose, war immer etwas langsam in seinen Bewegungen, konnte schon früh nicht gut klettern usw. - das war der Neunjährige Krebspatient - und einer kam irgendwie schon mit massivem Übergewicht von 60 g aus der Zoohandlung zu mir und konnte anfangs fast nicht fliegen, war nur am Japsen, obwohl das ein ca. 2 Monate alter Vogel war - der wurde jetzt gut 11,5 Jahre alt. Dagegen starb der Superflieger mit 7.

Haltung war bei allen gleich gewesen: Freiflug, Clickertraining, Körnerfutter, phasenweise Gemüsemischungen, Tierarztbehandlung beim gleichen vogelkundigen Tierarzt.

13 bis 16 Jahre 50%
Älter als 16 Jahre 50%
1 bis 4 Jahre 0%
5 bis 8 Jahre 0%
9 bis 12 Jahre 0%
Alter, Tierhaltung, Wellensittich, Wellensittichgesundheit
Geige quietscht nach Cello spielen?

Kann mir jemand dazu mal einen Tipp geben?

Ich hatte längere Pause beim Geigenspielen gemacht, hatte mal 10 Jahre gelernt, 7 Jahre Pause gemacht, vor anderthalb Jahren wieder angefangen.

Dann hatte ich dieses Jahr mir ein Cello geliehen und habe damit einfach mal so rumprobiert (Tutorials, Bücher).

Anfangs dachte ich, ich hätte das Gegenspielen verlernt, weil es bei einfachten Stücken extrem quietschte, was nie der Fall war, als ich Anfängerin war.

Heute habe ich nach längerer Pause das Cello wieder rausgeholt, eine Stunde geübt und wollte danach noch kurz 10 min Geige üben und es quietschte wieder furchtbar. Ich musste erst mal 5 min leere Saiten spielen und dann ganz langsam eine einfache Etüde spielen, damit das ansatzweise aufhörte.

Ich verstehe nur nicht, woran das liegt.

Was mache ich nach dem Cellospielen anders?

ich dachte erst, es wäre zu viel Bogendruck, aber es passierte auch mit ganz leichtem Bogendruck (nur Eigendruck des Bogens). Es quietscht wirklich als wenn man mit dem Fingernagel über eine Tafel fährt. Besonders ist immer die A-Saite betroffen, weshalb ich die beim ersten Mal ausgewechselt hatte.

Spielt jemand Cello und Geige und könnte mir sagen, worauf ich achten muss oder sollte man es grundsätzlich vermeiden, beide Instrumente direkt nacheinander zu üben?

(Geige habe ich heute nur gespielt, weil ich gestern einen komplett neuen Saitensatz aufgezogen hatte.)

Cello, Geige, üben, quietschen
Wird in Pflegeheimen zu viel "Künstliches" gegeben?

Mir fällt auf, sowohl im Pflegeheim vor Ort als auch in entsprechenden Foren, dass Bewohner in Pflegeheimen offenbar als Menschen mit komplett anderen Vorlieben als jüngere Erwachsene betrachtet werden. Man gibt Verdickungsmittel, Movicol zum Abführen, kürzlich las ich von einer selbstgemachten Flüssignahrung aus Milch, Sahne, Puddingpulver und noch etwas.

Jüngere Erwachsene würden zum Abführen vielleicht eher einen Smoothie mit Gemüse (Ballaststoffe) trinken, statt Verdickungsmittel auch vielleicht eher Bananenmilch oder so trinken, und auch Flüssignahrung eher aus frischem Obst und Gemüse zubereiten (leckerer, mehr Vitamine und Ballaststoffe).

Liegt es nur an den Kosten, dass man bei Pflegeheimbewohnern gleich an "Standardprodukte" der Industrie denkt (Verdickungsmittel) oder an komplett andere Dinge, als man selbst nehmen oder nahestehenden Menschen empfehlen würde?

Gemüse ist doch teilweise billig (Discounter). Warum versucht man es nicht erst mal mit selbstgerechten Gemüsesmoothies oder gekauften Gemüsesäften, die ja auch viele Ballaststoffe enthalten, statt bspw. mit Movicol standardmäßig?

Im Pflegeheim wird auch standardmäßig aus diesen bunten Plastikbechern mit Schnabel getrunken. Die kenne ich eher für Kleinkinder. Wer vor dem Pflegeheim noch zu Hause wohnte, trank doch meist auch aus Gläsern. Angeblich fördert die Farbe das Trinkbedürfnis. Soll das wirklich bei Senioren plötzlich so ganz anders sein? Wer würde im Restaurant aus blauen oder grünen Plastikbechern trinken wollen, am besten noch mit Aufsatz, so dass man Tomatensaft nicht von Kakao unterscheiden kann? Wären nicht hier auch leichte Schorlen besser (Dreiviertel Mineralwasser mit einem Viertel Apfelsaft, Kirschsaft etc.?).

Ist das eurer Meinung oder eueres Wissens nach alles tatsächlich notwendig, weil sich die Wahrnehmung und der Geschmack im Alter so stark verändert oder sind das alles Bequemlichkeiten und "Angebote" der Industrie, die daran verdienen will?

Wäre es denkbar, im Pflegeheim auch Alternativen anzubieten, die man als jüngerer Erwachsener erst mal probieren würde?

Essen, Medizin, Ernährung, Senioren, Apotheke, Gesundheit und Medizin, Pflegeheim, Wahrnehmung
Plötzlich inkontinent?

Mein Verwandter im Pflegeheim konnte bis Ende Juni noch alleine zu Hause auf Toilette gehen. Der Weg von den am meisten genutzten Zimmern zur Toilette war recht lang, von der Entscheidung bis zur Verrichtung dürften oft 3 bis 5 min vergangen sein.

Dann kam er im Juli ins Krankenhaus, hatte viel Stress, es gab OPs (aber nur am Fuß/ Bein/ Beingefäßen) und da er bettlägrig war aufgrund der Behandlung bekam er eine "Ente", sollte also im Bett Wasser lassen. Da fiel uns schon auf, dass er sofort nach der Ente fragte, wenn er nur einen Schluck Wasser getrunken hatte, während er zu Hause einen Liter Wasser pro Tag trank und nur selten auf Toilette ging.

In dieser Zeit Juli bis MitteAugust behielt er zweimal Stuhlgang für eine Woche ein, weil ihm niemand sagte, wie er das verrichten sollte. Ende August kam er in die Kurzzeitpflege, hier kam er anfangs noch mit der Ente zurecht, dann gab es Verdacht auf Blasenentzündung und einen Dauerkatheter, den er bis heute hat (der Katheter selbst wurde natürlich gewechselt...). Dort fiel mir zum ersten Mal auf, dass er sehr dringend um die Bettpfanne bat, also vom Klingeln zum Bringen durften nicht mehr als 5 min vergehen.

Im September folgte die Beinamputations-OP und eine Nekrose am anderen Fuß, eine Entlassung in eine andere Kurzzeitpflege und kurz danach (Tage) Umzug in ein weiteres Heim, also viel Stress. Im neuen Heim fühlt er sich gut aufgehoben, aber jetzt erlebt er wenige SEKUNDEN vom Klingeln/ Ankündigung von Stuhldrang bis zum Erscheinen der Pfleger als Stunden und kann demnach den Stuhl entweder gar nicht mehr halten oder es fehlt das Gefühl dafür, evtl. kommt das erst auf, wenn der Stuhldrang schon sehr groß ist.

In der gesamten Zeit war das Verdauungssystem nie Thema. Er bekommt Movicol, trinkt recht wenig, isst mäßig.

Woher kann diese plötzliche Inkontinenz kommen, kann die psychischer Natur sein durch den Stress oder andere Ursachen haben? Ist es normal, dass das so schnell geht und man komplett das Gefühl für anstehende Toilettengänge verliert?

Stress, Alter, Krankheit, Gesundheit und Medizin, Pflegeheim, stuhlinkontinenz
Sterbefasten oder Essensverweigerung?

Wie erkennt man den Unterschied?

Ein Verwandter von mir ist seit Juli im Krankenhaus, war im August/ Sept. für einen Monat in der Kurzzeitpflege. Konnte im Juni laufen, seit Juli nicht mehr, hatte Gefäßverschluss (wie schon früher), in der Kurzzeitpflege "faulte das Bein sichtbar ab", es kam nur noch eine Amputation in Frage. Dies wurde ihm von der Ärztin angekündigt, er hatte 5 Tage bis zum Krankenhaustermin, arrangierte sich äußerlich auch damit, vom Termin bis zur OP (erneute Einlieferung) vergingen noch mal 3 Tage, es war am Schluss sehr dringend (OP am vorletzten Samstag).

Seitdem geht es ihm jeden Tag besser oder schlechter, erster Tag sehr gut, zweiter Tag schläfrig, dritter Tag Delir (wollte mit dem Auto wegfahren usw.), vierter Tag sehr gut ansprechbar, Intensivstationsaufenthalt.

Seit Juli isst er sehr wenig. Vorher hatte er Essen auf Rädern, auf das er immer gewartet hat und Sandwiches, die man zusätzlich anbot, die er sich selbstständig aus dem Kühlschrank holte. Er hat seit Jahren keine Zähne im Mund (freiwillig, Protehese und Zahnarzt wurde abgelehnt). Geistig ist er eigentlich voll fit, nur jetzt aufgrund der Gesamtsitiation auch sehr gedämpft.

Jetzt verweigert er das Essen und die Medikamenteneinnahme plötzlich seit gestern, Essen war aber wohl auch die letzten Tage sehr wenig, seit Juli grundsätzlich recht wenig. Er kann oder will das nicht erklären, aber es ist typisch, dass er uns nicht alles sagt. Erste Woche Krankenhaus war er bettlägerig, bekam die Ente, mehr wurde nicht angeboten, er aß wenig - am Ende der Woche sagte er locker, er hätte so versucht, den Stuhlgang zurückzuhalten (weil er ja auch keine Perspektive sei, wie das zu machen wäre). Gestern sagte er nach vielen Nachfragen, die Portionen seien zu groß. Wir hatten im Extra Essen vom Restaurant mitgebracht. Alternative Erklärung seinerseits: Übelkeit wegen des Morphiums (seit letzten Sonntag abgesetzt).

Wie unterscheiden wir nun evtl. Sterbefasten von Essensverweigerung aufgrund fehlenden Hungers und emotionaler Überforderung, Übelkeit, nicht präferierten Speisen usw.? Vom Krankenhaus gibt es da wohl wenig Hilfe.

Alter, Psychologie, Amputation, Gesundheit und Medizin, Krankenhaus, seniorenbetreuung, Verdursten