Nebenjob 14,30€ Stundenlohn - gut?

Aldi und Lidl erhöhen den internen Mindesteinstiegslohn auf 14€ pro Stunde. Arbeite als Aushilfe dort und bekomme aufgrund von stündlich ausgezahltem Weihnachtsgeld 14,30€ pro Stunde.

Ich habe keine Ausbildung und auch keine Erfahrung im Einzelhandel, der Job macht mir aber Spaß. Meine Schichten beginnen immer um 6 Uhr morgens (von mir gewünscht), wenn der Laden noch zu ist. Dann beginnen wir, die Waren in die Regale zu räumen.

Für 3-4 Stunden packe ich dann die Waren von der Palette an ihre Stelle, körperlich durchaus fordernd. Leider sind die Produkte nicht wirklich geordnet, daher latscht man mit einer Palette auch gut und gerne 5x durch den ganzen Laden.

Außerdem gibt es jährlich sechs Wochen bezahlten Urlaub, Ermäßigungen bei Fitnessstudios. Und man hat natürlich die Möglichkeit sich besondere Angebote oder gefragte Ware zu bunkern (seien es Öl oder Nudeln in diesen Zeiten...). Wenn im Laden kein Öl mehr da ist, stehen meistens noch 40-50 Flaschen im Lager für die Mitarbeiter.

Bin mit der Bezahlung echt zufrieden und gehe auch mit einem guten Gefühl zur Arbeit, da ich super Kollegen habe.

Da ich nur auf 450€ Basis arbeite, sind die 14,30€ auch netto. Ist das gut für einen Nebenjob, welcher kein Know-how erfordert?

Ja, sehr gut sogar 86%
Ist in Ordnung / Fair 10%
Eher schlecht 3%
Ja, gut 0%
Sehr schlecht 0%
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Würdest Du beruflich an einer Fortgeschrittenen-Schulung Level 3 mit Abschlussprüfung teilnehmen, ohne Grundkenntnisse aus Level 1 und 2 zu haben?

Ich habe die Abteilung gewechselt.

Eigentlich habe ich eine Sachbearbeiter Stelle und sollte einen Manager als Abteilungsleiter bekommen.

Vereinbart war, dass ich Verwaltung mache, externe Kontrolleure zur Kontrolle unserer Firma (Audit) einlade, die Formalitäten dafür bearbeite und meinen Manager unterstütze.

Inhaltlich sollte ich dem Manager zuarbeiten und ausgiebige interne und externe Schulungen erhalten.

Die Schulungen soll ich von unserer Mutterfirma bekommen, die total unterbesetzt ist.

Geplant war, dass eine Kollegin mich anlernt. Diese wurde per Vertrag verpflichtet, in ihrer eigenen und unserer Tochterfirma Aufgaben zu bearbeiten, mich da einzuweisen, damit ich das später machen kann.

Die schwierigen Aufgaben (Repräsentation der Firma nach aussen, Reklamationen bearbeiten, externen Kontrolleuren vom TÜV Rede und Antwort stehen) sollte mein Manager machen.

Nun läuft es so. Die Kollegin ist überarbeitet, weil sie aktuell für 2 Firmen arbeitet, sie ist die Einzige, die das kann und muss mich anlernen.

Sie überträgt mir Aufgaben, für die ich noch kein Fachwissen habe und ist extrem ungeduldig.

Sie verlangt, dass ich bei der nächsten TÜV Kontrolle das Meeting leite und Rechenschaft abgebe, ohne Fachwissen.

Weil ihr das zu viel wird. Wegen des fehlenden Wissens soll ich nun zu einer Level 3 TÜV Schulung, zu der man nur zugelassen wird, wenn man Level 1 und 2 hat, wo Grundwissen und Aufbauwissen vermittelt wird und man Zertifikate bekommt.

Nur mit diesen Zertifikaten lässt der TÜV einen zu. Und mit 2 Jahren einschlägiger Berufserfahrung.

Ich habe nichts dergleichen und nun wollen sie den TÜV überreden, mich trotzdem zuzulassen. Ich muss da eine Prüfung ablegen und weiss jetzt schon, dass ich dazu das Wissen nicht habe. Ich werde als Anfänger zwischen Fortgeschrittenen sitzen.

Zudem findet die Firma keinen Manager als Chef für mich und ich soll seine Aufgaben übernehmen.

Nicht umsonst braucht man Zertifikate um das machen zu können. Ich soll es einfach so machen. Bin zudem Teilzeitkraft und es werden mir ständig Überstunden aufgebrummt.

Unser Vorstand hat dagegen letztens interveniert. Er und unsere Geschäftsführung wissen von der Vorgehensweise der Schulenden nichts.

Sie gehen davon aus, dass ich ordentlich geschult werde. Sie wissen, dass das Thema sehr komplex ist und haben selbst bei der letzten Kontrolle die Ohren angelegt, weil der TÜV extrem Wert auf korrekte Nomenklatur legt (die man ohne Grundwissen nicht kennt).

Würdet Ihr die Leitung darauf ansprechen, dass ich hier Verantwortung übernehmen muss, der ich mangels Wissen nicht gewachsen bin und dass man mich Kamikaze ins kalte Wasser wirft, nur um selbst die Verantwortung für unser Tochterunternehmen schnell loszuwerden?

Würdet Ihr ohne Grundwissen zur Level 3 Schulung fahren?

Schnellstmöglich mit den eigenen Vorgesetzten reden u. das melden 80%
Anderes... 20%
Ich würde zur Schulung fahren und die Manager Arbeite machen 0%
Mit den beiden reden, dass das so nicht in meinem Vertrag steht 0%
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Wie weit würdet ihr in einer Beziehung gehen?

Einer meiner Träume scheint sich nun zu bewahrheiten. Ich kann nebenbei mit meinen Zeichnungen und Kunstwerken Geld verdienen. Damit ich Reichweite generiere streame ich live wie ich zeichne, auch hier kommen nach und nach mehr Leute hinzu. Nun das Problem: Mein Freund sagt zwar, dass für ihn das streamen okay ist, so lange es nicht unsere gemeinsame freie Zeit beeinträchtigt. Tut es auch nicht. Aber wir streiten immer wieder, weil er möchte, dass ich bestimmten Zuschauern nicht antworte im Stream (meistens den männlichen) oder mit ihnen Gespräche ausserhalb des Streams führe, weil jemand etwas in Auftrag geben möchte oder sich über meine Fähigkeiten und das was ich zeichne erkundigt. Natürlich werde ich auch in letzter Zeit öfter im Stream angeflirtet, was aber leider normal ist, wenn man in der Öffentlichkeit agiert. Zusätzlich gefällt es ihm auch gar nicht, dass ich auf Instagram Kunstwerke, und auch nur Kunstwerke, von männlichen Künstlern like oder kommentiere. So lange ich mit Frauen spreche, schreibe und agiere, gibt es keinen Streit. Ich habe jetzt schon öfter deswegen Streams abgesagt, Aufträge nicht angenommen, Kunden auf Instagram einfach blockiert, weil er es so wollte. Aber auf Dauer kann ich mein Geschäft mit meiner Kunst so vergessen. Ich verliere viele Follower und Kunden. Würdet ihr für euren Partner diesen Traum aufgeben, ihn trotzdem weitermachen und den Streit darum akzeptieren oder gehen und alleine weitermachen? Oder eventuell doch etwas anderes tun?

Ich habe bereits schon aufgegeben mal nach Japan oder weiterweg zu reisen, weil er nicht reisen will. Aber das war auch okay für mich. Oder dass ich in der Öffentlichkeit keine Kleider und Röcke trage und keinen Ausschnitt und mich nicht schminke war auch okay. Bei Freunden oder wenn ich mit ihm unterwegs bin kann ich das ja dann trotzdem tun. Nur diesen Traum möchte ich nicht so gerne aufgeben, weil er meine einzige Leidenschaft (zeichnen, malen) unterstützt.

Kunst, Job, Geschäft, Liebe und Beziehung, Soziale Kontakte
Bewerbungsgespräch jetzt absagen - Klug oder unvorteilhaft?

Durch eine Vermittlungsfirma wurde ich einer Firma vorgestellt. Sie wollen mich demnächst persönlich kennenlernen.

Der Vermittler teilte mir mit wo ungefähr die Arbeitsstelle ist (natürlich wollte er erst nicht die Adresse rausgeben, damit ich mich dort nicht selber bewerbe). Leider kam erst später raus wo genau die Arbeitsstelle ist.

Arbeitsweg hin und zurück beträgt knapp 3h, durch die ländlichere Lage und des ungünstigen Weges der Fahrlinie. Auch kommt diese Fahrlinie nicht häufig in der Stunde.

Ich wurde dort im Rechnungswesen vorgestellt, weil ich angeblich dort hinein passen würde.

Jetzt bekam ich eine Nachricht, dass dort fachliche Fragen zu meiner bisherigen Tätigkeit in der Finanzbuchhaltung gestellt werden.

Da in meinem Lebenslauf kein Wort von Finanzbuchhaltung steht und ich damit beruflich bisher nichts zu tun hatte, befürchte ich, dass hier nicht darauf geachtet wurde, ob ich tatsächlich zu der Stelle passe. Lediglich mein Interesse am Rechnungswesen ist korrekt, aber wenndann als Quereinsteigerin und nicht mit beruflichen Erfahrungen, die ich nie gemacht habe.

Ich weiß nicht ob ich das Gespräch absagen soll, weil die zwei Sachen mir kein gutes Gefühl geben, dass ich dort auf Dauer bestehen kann. Ich möchte weder die Zeit der Firma noch meine eigene vergeuden.

Selbst wenn ich absage, habe ich Angst, dass die Vermittlungsfirma mich nicht mehr bei Firmen vorstellen will, weil ich auf einmal einen Rückzieher mache, was aber verständlich wäre, weil die dann einen sehr schlechten Eindruck von mir haben.

Ich freue mich auf eure hilfreichen Antworten.

Bewerbung, Job, Bewerbungsgespraech, Ausbildung und Studium, Absagen nach Zusage
Lebenskrise…wie bei Wohnungs- und Jobsuche vorgehen?

Hey!

Ich bin momentan auf Job- und Wohnungssuche. Möchte unbedingt wieder in der Heimat Fuß fassen. Momentan lebe ich 70 km entfernt. Bin extra für einen Mann damals umgezogen. Aus uns wurde leider nichts, er hat mir das Herz gebrochen. Nun bin ich total einsam in dieser Stadt und möchte nur noch nach Hause. Der Job macht mir auch kein Spaß.

Mein Problem ist, dass ich in jeder Hinsicht total wählerisch bin. Sobald mir was nicht in der Stellenanzeige passt, bewerbe ich mich gar nicht. So sortiere ich leider alles aus. Es gibt leider nicht ständig Stellen in dem Bereich. Mein Problem ist auch, dass ich mir kaum was zutraue.

Das Gleiche gilt für die Wohnung. Auch hier lehne ich alle ab, weil mir was nicht passt. Habe daher nach einem halben Jahr keine Wohnung gefunden, weil ich sehr wählerisch war bei den wenigen Angeboten. Letztens habe ich eine tolle Wohnung gefunden, wo alles gepasst hat. Hatte eine Zusage, habe aber schweren Herzens abgelehnt, weil mir der Ort nicht gepasst hat. Am liebsten wäre es mir an dem Ort, an dem meine Familie/Freunde leben. Hier bin ich aufgewachsen, alles ist sehr vertraut. Bei den ganzen Nachbarorten habe ich einfach ein komisches Gefühl, ich könnte mich wieder einsam fühlen. Daher kommt ein anderer Ort eigentlich nicht in Frage. Leider gibt es aber wenig Angebote im Internet an meinem Heimatort.

Ich werde noch wahnsinnig. Möchte so schnell wie möglich wieder zurück. Bin total deprimiert.

Habt ihr Tipps für mich? Seid ihr bei der Job- und Wohnungssuche auch so wählerisch? Ich möchte einfach nicht wieder was falsch machen…aber ich denke, das Perfekte wird es aber nicht geben. Wenn ich so weiter mache, sitze ich noch Jahre hier fest.

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Was sollte ich jetzt mit diesem Job tun?

Ich arbeite in der Fabrik und bin durch meinen Vater in die Firma gekommen. Fahre daher auch mit Ihm Morgens zur Arbeit aktuell. Bin am Führerschein machen und habe/plane kein Auto aktuell (bin 24).

Ich habe eine simple Tätigkeit gemacht und wurde sehr gelobt. Der Bereichsleiter wollte mich da nicht wirklich abgeben. Dort kommen generell viele Syrer, Araber und Hänger. Viele können kein deutsch.

Ich bin natürlich austauschbar, aber das Interesse nach deutschen, kräftigen, jungen Menschen ist groß. Sie haben Probleme Leute zu finden, Sie kommen und gehen.

Jetzt ist es so, dass ich eine neue Stelle ausprobieren sollte. Dort muss man sich ein wenig einarbeiten. Bisschen weniger körperlich, dreckiger, aber in Ordnung.

Ich verdiene knapp 14€ die Stunde ungelernt. Nun zum Problem:

Das Unternehmen pocht darauf, dass ich den Führerschein mache und schnell mobil werde, um Spätschichten (die auf der neuen Stelle üblich sind) schieben zu können. Nur wer kommt dann für das Auto auf, dass ich gar nicht kaufen würde ohne diese Stelle und wer zahlt mir die Unterhaltungskosten, obwohl ich die gar nicht möchte?

Auf meiner Sicht muss der Betrieb dafür irgendwie auch aufkommen, wenn er das möchte.

Ich plane nach mehr Lohn pro Stunde zu fragen. Kann natürlich provokant kommen, aber entweder das oder ich geh zurück auf die Alte Stelle.

Was bringt mir denn eine "Beförderung", wenn damit einhergeht, dass ich mir ein Auto zulegen MUSS (nicht weil ich, sondern weil der Betrieb das will wohlgemerkt) und ich für die Unterhaltung dieses Fahrzeugs aufkommen MUSS (nicht weil ich, sondern weil der Betrieb das will...) und unterm Strich WENIGER Geld übrig habe als vorher.

Versteht man meinen Punkt? Ich mache doch nur Minus ansonsten. Dann lehne ich lieber ab und bleib da wo ich bin. Fahre dann chillig mit meinem Vater Morgens hin und später zurück. Es macht doch keinen Sinn.

Auf mindestens 15.50 - 15.70€ müsste man dann schon hoch - ansonsten bringt mir diese Stelle rein gar nichts und ich bleib da wo ich war.

Auto, Arbeit, Beruf, Finanzen, Job, Geld, Wirtschaft, Ausbildung

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