Soll man über Tabu Themen reden?

z. B. mit Freunden, Familie oder vor Allem mit Bekannten. Also Menschen mit denen man sich gut versteht, aber keine super nahe Beziehung hat. Beispielsweise: Arbeitskollegen.

Es geht um folgendes:

Ich bin w/20 und durch verschiedene Traumata gezeichnet. Hauptsächlich langjähriger sexueller Missbrauch.

Habe das durch eine Therapie aber sehr gut verarbeitet und habe meinen Umgang damit gefunden. Viele sagen aber, dass man mir anmerkt das ich nicht ganz "normal" bin..

Bin halt eher schüchtern, übervorsichtig, ängstlich und aufmerksam. In manchen Situationen können Menschen nicht nachvollziehen warum ich mich jetzt so verhalte, wie ich es halt tue.

In meinem Umfeld weiß deswegen fast jeder davon (Natürlich keine Details) und es hilft, um Missverständnise zu vermeiden.

Auf der Arbeit (bin Azubi) gibt es auch manchmal Probleme. Mein Chef kann manchmal meine Reaktionen/mein Verhalten etc. nicht ganz einordnen.

Habe deshalb überlegt ihm bei Gelegenheit das einfach zu sagen, ist ja kein Drama. Das Leben läuft halt nicht immer so wie man es sich wünscht. Ich kenne ihn seit 1,5 Jahren und weiß, dass er gut damit umgehen würde.

Ich habe eine gute Beziehung zu ihm. Ich bin jetzt auch nicht super verschlossen, rede teilweise sogar recht viel. Kann auch locker sein. Umso verwirrter sind meine Kollegen, wenn ich dann plötzlich ruhig werde und abwesend wirke. Letztens hat mich ein Kollege berührt und ich bin dermaßen zusammen gezuckt und habe panisch reagiert, dass er das garnicht richtig einordnen konnte.

Darf man über sowas sprechen? Habe das Gefühl, dass es unangebracht ist und eine Grenze überschreitet.

Aber andererseits denke ich mir: es ist nichts besonderes, viele Menschen machen in ihrem Leben Erfahrung mit sexueller Gewalt und es tot zu schweigen und sich zu verstecken macht es nicht besser.

Beruf, Angst, Ausbildung, Gewalt, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
Letzte Worte für den letzten Tag des Praktikums?

Hey Leute, ich mache mir schon seit mehreren Wochen über den letzten Tag meines Jahrespraktikums als Teil der Fachoberschule, Gedanken. (Dieser Tag ist in nur zwei Wochen. Das Ende eines Kapitels.)

Ich weiß nämlich tatsächlich nicht, wie ich mich bei meinen Kollegen verabschieden soll. Wie ich dieses Kapitel abschließen soll. Alleine der Gedanke daran fällt mir schwer. Da ich auch im sozialen Umgang mit anderen Menschen nicht wirklich fähig bin, mag ich auch das lange Reden nicht. Würde es also gerne kurz halten. Die Situation ist recht kompliziert:

1) Die Hälfte der Kollegen haben die Zweigstelle vor mir verlassen, weshalb ich die neue Hälfte der Kollegen nur einige Monate kenne. Verstehe mich mit ihnen jedoch sehr gut.

2) Mit den übrigen zwei Kollegen (bis auf die Chefin) kam ich leider nicht wirklich zu recht. Mit ihnen machte der Arbeitsalltag auch kein Spaß und wurde durch die Erwartungen eine stetige Herausforderung. (Ein Dankeschön wird für mich hier schwer...😅)

3) Auch mein Praktikumszeugnis wird eher schlecht ausfallen. Leider konnte ich die gestellten Anforderungen nicht erfüllen. Der Beruf ist leider auch nichts für mich, was meine Kollegen auch wissen.

4) Das Praktikum hat mir eher nur Lebenserfahrung und meine eigenen Schwächen vor Augen geführt.

5) Habt ihr vielleicht Ideen, was ich sagen könnte? Was ich tun könnte? Wie ich mich an diesem Tag verhalten sollte?

Ich würde mich SEHR auf eure Hilfe freuen. Vielen Dank euch allen :)

Beruf, Schule, Psychologie, Autismus, Kinder und Erziehung, Praktikum
Ausbildung mit 24: Was wenn ich falsch entscheide?

Ich stehe seit einem Jahr vor der Entscheidung wie es Beruflich mir mir weitergehen soll.

Ich bin 24, habe 2014 meinen erweiterten Realschulabschluss gemacht, 2015 - 2018 war ich auf dem BG Pädagogik und Psychologie, musste aber aufgrund psychischer Probleme abbrechen.

Jetzt hatte ich zwischendrin 4 Jahre in denen ich als Erwerbsunfähig galt und mich sehr sozial Isoliert habe.

Letztes Jahr ging es mir psychisch ziemlich gut, und ich habe mich dazu entschlossen endlich mein eigenes Geld verdienen zu wollen und unabhängig zu werden, weil ich es satt habe von Sozialleistungen abhängig zu sein. Mein Problem ist dabei, dass ich alles überdenke. Sei es die Partnerschaft, die Wohnsituation, die Ausbildung, wie ich alles Finanziere, etc. - ich komme da zu keinem endgültigem Ergebnis und steh' mir selber im Weg.

Zur Auswahl stehen eine schulische Ausbildung zum Ergotherapeuten (3 Jahre, BaFöG) wonach dann auch noch 1 Jahr FoS möglich wäre oder eine Ausbildung zum Justizfachwirt inkl. Verbeamtung (2,5Jahre, Anwärterbezüge 1,2k im Monat).

Da ich bisher fast nur Erfahrung im sozialen Bereich habe steht für mich die Ergotherapie zur Auswahl, Manko ist aber weiterhin 3 Jahre Abhängigkeit von BaFöG und dann die Unsicherheit wo und wie ich einen Job finde.

Die andere Option wäre der Justizfachwirt inkl. Verbeamtung - Für diesen Berufsweg habe ich mich bisher sehr bemüht und möchte diese Chance nicht verlieren. Ich erhoffe mir die nötige Stabilität durch diese Ausbildung, Geld, Sicherheit durch Beamten-Status, einfach 'ausgesorgt' haben, weil ich eh zuviel über alles Nachdenke. Andererseits Angst vor Verpflichtung, Nicht-Erfüllen, Versetzung, Einschränkungen.

Bei beiden Berufen stresst es mich extrem mich dann mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen: Versicherungen, Steuern, was auch immer, und die riesige Angst zu merken der Beruf war die falsche Wahl. Ich habe Angst mich aufzugeben.

Meine Partnerin sagte vor meinem 24. Geburtstag zu mir 'Du hast nichts und du kannst nichts' und seitdem bin ich psychisch wieder abgerutscht. Sie ist 19, hat jetzt Abitur und will studieren, bekäme BaFöG und würde nebenher arbeiten.

Idee war, dass wir zusammen in die Stadt ziehen wo sie Studiert (wo auch meine JFW Ausbildung stattfinden könnte), aber sie hatte immer wenig Zeit und ich habe mich nicht von ihr Ernst genommen gefühlt. Momentan fehlt auch stark der gegenseitige Respekt, es eskaliert immer wieder. Jetzt überlegt sie zu mir zu ziehen, da sorge ich mich aber um Finanzen und meine Psyche, da ich mich teilweise stark von ihr distanzieren möchte.

Hier hält mich Hauptsächlich die Bequemlichkeit, das 'nichts ändern müssen' obwohl ich das sollte denn meine Lebenssituation hat sich stark verändert - WG Auflösung, BF kaum noch Zeit, andere Prioritäten - ich merke regelrecht wie ich in einem Loch sitze und frage mich wie es bitte weitergehen soll und wie ich mich in meiner Situation entlasten kann.

Arbeit, Beruf, Umzug, Ausbildung, Beamte, Gesellschaft, Partnerschaft, Psyche, Zukunftsangst
Hätte ich überhaupt eine Chance?

Hallo,

ich bin jetzt anfang 20. Ich hatte eine sehr lange Findungsphase. Ich wusste lange nicht, welcher Beruf zu mir passt und gab schnell auf, wenn ich merkte, es passt nicht.

Nun habe ich mich geändert und will alles zu Ende machen was ich anfange.

Ich habe mit 17 mein MSA bekommen.

Von 17 bis 20 habe ich mein Fachabitur versucht zu machen, fiel aber durch, weil ich kein klares Ziel hatte und nicht wusste was ich wollte. (Was ich zutiefst bereue).

Im Alter von 20 bis 21 machte ich eine Ausbildung im Infomtik bereich, doch das hat mir nicht gefallen, sodass ich abbgebrochen habe.

Nun werde ich 22 und fange im August meine Ausbildung zur Pflegefachfrau an, weil ich einfach keine andere Wahl habe.

Der Beruf ist sehr interesannt, habe schon Praktika gemacht usw....

Mein Ziel ist nun, meine Ausbildung so gut wie möglich zu absolvieren und danach an einer Abendschule mein Abitur zu machen.

Mein Ziel ist nämlich Maschinenbau und Luft- und Raumfahrttechntik zu studieren. Habe in dem Bereich ein Praktikum gemacht und es gefiel mir mehr. Aber Pflegefachfrau gefiel mir auch sehr. Ich weiß jetzt aber nicht, ob ich nach dem ganzen Lebenslauf noch eine Chance eventuell ein duales Studium z.B Airbus oder so zu machen.

Gäbe es denn da noch Chancen, oder ist mein Lebenslauf zu schlecht?

Medizin, Beruf, Medikamente, Menschen, Frauen, Alltag, Psychologie, Informatik, Luft und Raumfahrt, Berufe Zukunft
Lohnt sich Physio Ausbildung?

Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, da es meine Eltern wollten. Die Ausbildung finde ich ziemlich öde und langweilig. Immer wieder träume ich eher von einer Physio Ausbildung, da ich mich für den Bewegungsapparat interessiere, Menschen helfen möchte und einen aktiven Job haben möchte. Wenn ich auf der Arbeit sitze, dann bin ich mit dem Kopf nicht bei der Sache, sondern stelle mir eher vor, wie Plan wäre von Physio leben.

Nach der Physio Ausbildung würde ich 5 Jahre, als Angestellter Physio arbeiten und mich danach Selbstständig machen, mein Parienten Stamm wäre Privat Patienten und Selbstzahler, Behandlungszeit wäre 1 Stunde, da ich aus eigener Erfahrung finde, dass 20 Minuten nicht helfen.

Ich weiß, dass ich wahrscheinlich mehr als 40 Stunden die Wiche arbeite auch wegen den Fortbildungen (habe schon geschaut, welche es gibt und welche ich auf alle Fälle machen möchte).

Nur mein Problem ist, dass ich als Verwaltungsfachangestellter laut Internet deutlich mehr verdienen würde. Nach der Ausbildung in einem Jahr würde ich 3000€ brutto verdienen und laut Internet verdiene Physios gerade mal 2000€ Brutto. Daher Hardere ich mit meiner Entscheidung. vor allem, da ja über all die Preise steigen. Ich überlege, ob ich es dennoch ausprobieren soll, und zur Not in den Verwaltungsjob zurückkehre und dann 2-3 Jahre oder mehr eventuell verschenkt habe. Die Physioausbildung ist in meiner Stadt kostenlos und man würde 1000€ Gehalt in der Ausbildung verdienen.

Wenn ich die Physio Ausbildung Anfange bin ich schon 25, bedeutet mit 28 erst Ausgelernt und würde mich dann frühestens erst mit 33 Selbstständige machen. (Habe auch schon eine genaue Vorstellung wie meine Praxis aussehen soll).

daher meine Frage würde es sich noch Lohnen eine Physio Ausbildung zu machen, und mein Plan zu verfolgen?

Wenn ihr Physio seid, würdet ihr wenn ihr nochmal die Wahl hättet, die Ausbildung erneut machen? Und warum.

Gesundheit, Beruf, Ausbildung, Gesundheit und Medizin, Physiotherapie, Ausbildung und Studium
Es heißt immer, man soll nicht so viel darüber nachdenken, was andere über einen denken, aber im Beruf geht es genau darum?

Ich bin damit aufgewachsen, dass ich das tun soll, was mir gefällt und das es egal ist, was die Nachbarn darüber denken.

Aber im Beruf gilt genau das Gegenteil. Da haben wir immer wieder Seminare, wo es um die Außenwirkung geht. Und da heißt es z.B., dass schon die falschen Schuhe darüber entscheiden könnten, ob man einen Beruf bekommt oder nicht. Oder wenn man sich morgens vor dem Bewerbungsgespräch beim Rasieren schneidet und dann eine Wunde im Gesicht hat, hinterlässt das direkt einen schlechten Eindruck.

Ich komme auf diese Differenz nicht klar. Auf der einen Seite heißt es, man solle zu seinem Körper stehen und sein Ding machen, auf der anderen Seite bekommt man von solchen Personal-Leuten ein totales Korsett aufgezwungen. So sagte dieser Typ im Seminar auch, wenn jemand sehr übergewichtig ist, lässt ihn das skeptisch werden, weil mit Übergewicht gehen oft Krankheiten einher.

Oder wenn ein Mann Locken hat und diese nicht glatt kämmt, dann zeigt das, dass er nicht sehr gepflegt ist. Denn Locken gelten wohl als Zeichen von Ungepflegtheit.

Aber ein anderes Thema: Über mich gab es oft das Gerücht, ich wäre schwul. Mir wurde dann oft gesagt, ich solle mir keinen Kopf machen, was andere darüber denken. Aber bei der Suche nach einem Beruf wird mir dieses Gerücht zum Verhängnis. Und dann denk ich mir oft, vielleicht hätte ich mich in der Vergangenheit doch anders verhalten sollen.

Wie seht ihr das?

Arbeit, Beruf, Verhalten, Menschen, Deutschland, Gesellschaft, Image, Meinung
Wie frage ich meine Kollegin nach ihrer Handynummer?

Hallo liebe Community,

...folgende Situation(en)

ich bin im letzten Jahr meiner kaufmännischer Ausbildung und nächste Woche Montag ist mein letzter Arbeitstag, danach bin ich freigestellt für die mündliche Prüfung. 

An der Arbeit gibt es eine Kollegin, die ich einfach nur total klasse und unglaublich sympathisch finde. Sie ist super nett, intelligent und immer hilfsbereit und gibt so tolle Ratschläge und ich wünsche mir so sehr nach meiner Ausbildung mit ihr in Kontakt zu bleiben. 

Diese Kollegin sitzt im Personalwesen und Lohnbuchhaltung und sie hat mir vor einigen Wochen ein gutes Zwischenzeugnis erstellt, damit ich mich bei den anderen Unternehmen bewerbe. (Als sie mich danach fragte, ob ich irgendwelche Einwände zum Zwischenzeugnis habe, habe ich ihr gesagt, dass es nur ein paar Sätze zu der Ausbildung zu ergänzen gibt, was sie dann auch sofort erledigt hat.) Auch hat sie mir, nachdem sie mir den Zwischenzeugnis gegeben hat, gesagt, in welchen Bereichen/ Abteilungen eines Unternehmens sie mich eher sieht /ich passen würde und in welchen Abteilungen nicht. Im Verkauf sieht sie mich nicht. Ich habe ihr ebenso gesagt, dass ich mich nicht im Verkauf sehe und dass ich nicht der Typ dafür bin. Auch sagte sie zu mir, dass ich mich jederzeit an sie wenden könne, wenn ich irgendwelche Fragen oder Probleme habe, wenn ich irgendwo Hilfe brauche. 

Wir hatten die letzten Tage viel mehr Gespräche geführt (als sonst in diesen 3 Jahren der Ausbildung), da ich mich immer mehr getraut habe und auf sie zugegangen bin und sie was gefragt habe und mehr von ihr wissen wollte. In einem der Gespräche sagte sie mir so in etwa: „Am Anfang warst du sehr still und bist du immer offener geworden. Man merkt es, dass du immer mehr Kontakt zu den Menschen suchst und dass du Lust dazu hast.“ Dann hat sie mich über meinen Bewerbungsprozess gefragt und gab mir noch ein paar Tips zu den Bewerbungen und Stellen auf die ich mich bewerben könnte. 

Am Montag möchte ich sie (trotz der Gefahr einer Ablehnung und trotz, dass wir mehr arbeitsbezogene Gespräche als private Gespräche geführt haben) nach ihrer Nummer fragen. Ich weiß nur nicht, wie ich es anstellen soll. Wie kann ich ihr es nur sagen, dass ich sie nicht verlieren möchte? Ich möchte, dass sie mein Interesse an ihr versteht. Denkt ihr, ich habe eine Chance?

Ich hätte mit ihr öfter reden sollen und ich bereue es, dass ich mich nicht früher getraut habe auf sie zuzugehen. 

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten

Sport, Fitness, Internet, Arbeit, Beruf, Buchhaltung, Lernen, Kunst, Familie, Bewerbung, Job, Community, Menschen, Arbeitsplatz, Social Media, Psychologie, Büro, Arbeitszeugnis, Auszubildende, Azubi, Berufsschule, Betrieb, Handynummer, Kollegen, Kontakt, Meinung, Mitarbeiter, Personal, Selbstvertrauen, Telefonnummer, Treffen, Unternehmen, User, Verwaltung, Zwischenzeugnis, Situation, Ausbildungszeugnis, Auszubildener, Beruf und Karriere, Kollegin, Kontakte knüpfen, Lehrjahr, Mitarbeiterin, WhatsApp, Beruf und Ausbildung, Instagram, Ausbildung und Studium, Beruf und Studium
Zweite Tätigkeit neben dem Lehrerdasein möglich?

Hallo Ihr Lieben, 

ich studiere momentan im 8. Semester Grundschullehramt (LMU) und bin damit auch absolut glücklich, jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach mehr. Bei meiner Entscheidung zum richtigen Studiengang damals war ich lange zwischen Logopädie und Grundschullehramt hin- und hergerissen. Letztendlich habe ich mich fürs Lehramt entschieden und bin damit auch absolut glücklich. Ich arbeite nebenbei auch als Brückenlehrkraft an einer Schule und weiß somit auch, dass mir der Beruf taugt. Weil ich durch einen Fachwechsel am Anfang des Studiums etwas länger brauche ist mein Stundenplan momentan und auch für den Rest meines Studiums relativ leer und somit kommt jetzt die Frage auf, ob ich Sprachtherapie (Logopädie) nicht einfach als Zweitstudium noch aufnehme. Das klingt vielleicht verrückt, aber ich interessiere mich für dieses Gebiet einfach genauso wie für das Lehramt und es gibt in den Fachbereichen ja auch einige Überschneidungen, weshalb das nicht überraschen sollte. Des Weiteren bin ich eine Person die in jeder Hinsicht gerne breit aufgestellt ist, Vielfalt und Herausforderungen braucht. Ich spiele beispielsweise auch mehrere Instrumente und betreibe verschiedene Sportarten, weil ich das brauche. Somit ist es für mich auch sehr verlockend und ehrlich gesagt die Idealvorstellungen meines Lebens, einmal zwei verschiedene Berufe (am besten gleichzeitig) auszuüben. 

Jetzt zwei Fragen: 

Kann ich als Lehrkraft überhaupt in Teilzeit arbeiten und nebenbei noch eine "ganz andere" Tätigkeit ausführen oder finde ich dann gar keine Anstellung, weil so eine Zweigleisigkeit beim Lehramt unüblich ist. Gibt es hier irgendwelche Lehrer/Lehramtsstudenten, die neben dem Lehrerdasein noch eine zweite Tätigkeit haben?

Und hat jemand Erfahrung mit dem Studiengang Sprachtherapie und kann mir sagen, ob das überhaupt zu schaffen ist, wenn man daneben noch ein anderes Studium vollendet und einen Nebenjob hat. (Die Frage brauche ich eigentlich fast nicht stellen, weil es auf das Vermögen des Individuums selbst ankommt und niemand hier weiß wie belastungsfähig ich bin.)

Beruf, Studium, Schule, Karriere, Lehramt, Lehrer, Logopädie
Arbeitskollege ist nicht teamfähig?

Hallo zusammen,

ich arbeite seit 1 Jahr im Homeoffice für ein Projekt bis Ende diesen Jahres. Der Job war von Anfang an ein Homeoffice Job, weswegen ich ihn auch angenommen habe. Der neue Mitarbeiter im Projekt kommt frisch von der Uni und bevorzugt es im Büro zu arbeiten, da er vor Ort wohnt. Die Zusammenarbeit mit ihm wird immer schlimmer: Er kocht vor Ort seine eigene Suppe, spricht mit mir nichts ab, ignoriert meine Ideen und will seine überall durchsetzen. In den Online-Meetings mit den Projektleitern lacht er uns alle aus und will ständig das Wort ergreifen und im Vordergrund stehen. Wir haben eine neue Kollegin bekommen, die auch vor Ort ist. Er buttert sie vollständig unter. Sie sitzt immer da und äußert kaum ihre Meinung.

Die Tage regt er mich weiter auf: In unseren Geschäftslaptops findet eine Systemumstellung statt, wodurch die mobile/ digitale Kommunikation und Zusammenarbeit erschwert wird. Der Kollege sagt die ganze Zeit, das wäre mein Problem und heute meinte er frech, Wenn ich vor Ort arbeiten würde könnte ich auch direkt zur IT-Abteilung gehen. Ich habe entgegnet, dass der Job von Anfang an für Homeoffice und digitale Zusammenarbeit geplant war und ich ihn deswegen auch angenommen habe. Die Systemumstellung wurde auch seit längerem angekündigt. Nun habe ich bei der IT angerufen und mir wurde geraten eine Email zu schreiben und eine Wartenummer zu ziehen. Die IT ist eine abgesperrte Abteilung, wo man nicht einfach reinspazieren kann.

Dieser Kollege regt mich auf. Ich überlege öfters vor Ort zu sein, allerdings ist es schon vorgekommen, dass er dann wegen angeblichen Arztterminen verschwindet.

Arbeit, Beruf, Job, Arbeitsplatz, Beziehung, Arbeitsrecht, Psychologie, Arbeitskollegen, Ausbildung und Studium, Büro und Beruf
Wieso ticken Menschen mit einer Berufskrankheit völlig anders?

Hallo,

Ich möchte hier gleich vorweg keine Berufsgruppen in irgendeiner Art und Weise irgendwie schlechtreden.

Und vielleicht kommt es mir persönlich nur so vor, aber ist euch auch schon irgendwie aufgefallen, dass es gewisse Berufsgruppen gibt, die durch eine Art Berufskrankheit (die es in einigen Berufen gibt) psychologisch so gekennzeichnet, stark ausgeprägt und manifestiert sind, sodass Sie aus Ihrem Verhalten nicht mehr hinausfinden oder quasi so viel Selbstüberzeugung mit sich bringen und von anderen Leuten kaum beeinflussbar sind. Kennt Ihr das?

Mir fällt auf, dass insbesondere die Berufsgruppen Jurist/innen, Psychotherapeut/innen, Pädagog/innen sowie auch Erziehungspädagog/innen für mich persönlich, aber vielleicht sehen das auch andere Leute so, quasi in Ihrer eigenen, gedanklichen Überzeugung leben.

Bei der Berufsgruppe Jurist/innen ist es so, dass Sie irgendwie in der Gesellschaft schon dieses Stigma haben, dass Sie gerne verurteilen, bestrafen und andere Leute im Umgang derer automatisch vorsichtiger sind, sobald Sie das Wort "Jurist/in" hören. Natürlich gibt es solche und solche. Wobei im Endeffekt hat man den Eindruck, dass Leute die beruflich als Jurist/innen tätig sind, ein gewisses Stigma haben, dass ein Außenstehender im Endeffekt evtl. immer schuldig sei und erst eine Beweislastumkehr machen muss, damit man frei von Schuld sei.

Bei den Psychotherapeut/innen ist es wieder so, dass es einige Psychotherapeut/innen gibt, die sich mit Dingen auseinandersetzen, die für den anderen völlig verrückt wären. Dann gibt es wieder Psychotherapeut/innen, die keine Ratschläge geben und den Klient/in nur zuhören.

Und bei den Erziehungspädagog/innen ist es wiederum so, dass Sie dieses Stigma besitzen, dass Sie gerne auch andere Altersgruppen erziehen möchten und eine ganz, eigene Vorstellung von guter Erziehung haben und gerne Ihren eigenen Senf dazugeben und auch in Ihrer eigenen, gedanklichen Parallelwelt leben.

Ich möchte anhand von diesen angeführten Beispielen wissen, ob es da vielleicht irgendwelche, besonderen Gründe gibt, warum insbesondere die Berufsgruppe Jurist/innen, Psychotherapeut/innen, Pädagog/innen oder auch Erziehungspädagog/innen anhand Ihres Berufes, eine Art Berufskrankheit haben und somit evtl. auch anders ticken, wie andere Berufsgruppen?

PS: Vielleicht bitte nur Antworten von User, die nicht unbedingt in der jeweiligen, betroffenen Berufsgruppe Jurist/innen, Psycholog/innen, Pädagog/innen sowie Erziehungspädagog/innen arbeiten, da Sie auch einen mental, neutraleren Überblick haben!

Beruf, Verhalten, Psychologie, Berufskrankheit, Gesellschaft, Soziales

Meistgelesene Fragen zum Thema Beruf