Jobentscheidung, mehr Geld mehr Stress oder weniger?

Hallo,

bin 28 und seit zwei Jahren in der Immobilienbranche tätig (Verwaltung, Richtung Facility Management). Davor war ich zwar bei der gleichen Firma wie jetzt, aber in einer komplett anderen Branche, die nichts mit Immobilien zu tun hatte. Ich wechselte, da ich in die Immobilienbranche reinkommen wollte und nach der Probezeit kam ich wieder zurück. Mit dem neuen AG, vor allem mit den Kollegen war ich unzufrieden, sammelte aber Erfahrung und sprach meinen alten bzw. jetzigen AG an, ob Leute gesucht werden. Wurde gefragt wieso und ich sagte, dass ich nicht so ganz zufrieden sei mit dem aktuellen AG und dass das Klima deutlich besser sei.

Also bekam ich ein AG, zu den gleichen Konditionen wie damals. Mein Chef meinte, ich soll aber nicht als "Notlösung" zurückkommen und mich erneut auf die Suche machen. Ich sagte natürlich Nein.

Jetzt bin ich seit fast drei Monaten wieder bei meinem alten AG und langweile mich extrem und habe das Gefühl, dass ich verblöde. Die Tätigkeit ist anders als beschrieben. Ich sprach meinen Chef an und bekam jetzt ein Projekt, das erneut nicht wirklich was mit Immobilien zu tun hat und bin total demotiviert das Projekt anzupacken. Ich habe auch auf einmal Angst vor Stress. Ich wechselte in eine komplett andere Branche und sah es als Herausforderung und jetzt will ich dem Stress aus dem Weg gehen.

Verdiene aktuell mit den Spesen 3.500 €. Bekam ein Angebot von einem anderen AG mit 4.000 €. Dieser Job ist laut Vorstellungsgespräch deutlich anspruchsvoller und hat geht intensiver in die Immobilie rein. Beide AG sind sehr in der Nähe. Müsste bei dem anderen AG des Öfteren in der Woche im Umkreis von 200 km reisen. Hätte 2 Urlaubstage mehr. Gratifikationen gibt es bei beiden nicht.

Jetzt überlege ich halt, ob die 250 € netto im Monat mehr es Wert sind. Vor fast einem Jahr hätte ich der neuen Herausforderung sofort zugesagt, was neues lernen , mehr Gehalt, definitiv ein Schritt nach vorne in meiner Karriere. Und jetzt habe ich die Angst, dass ich dem Stress nicht gewachsen bin, laut der Beschreibung ist es sehr anspruchsvoll und habe eben "nur" zwei Jahre Berufserfahrung, aber das weiß der andere AG ja eigentlich.

Mein jetziger Chef meint natürlich, ich soll geduldig sein und die ganzen Projekte gut durchziehen, vielleicht würden sich in ein paar Jahren neue Optionen anbieten. Bin ja eigentlich ganz zufrieden mit meinem jetzigen AG, befürchte allerdings, dass ich nichts neues mehr Lernen werde und nach weiteren Jahren ich nur auf dem Papier "Berufserfahrung" vorweisen kann.

Beruf, Job, Gehalt, berufswechsel, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
6 Antworten
Ausbildung beginnen trotz des Vorwissens, dass ich abbrechen werde?

Hallo! Ich bin 18 und habe letzten Monat das Abitur beendet. Ich habe ein etwas längeres Problem, also hoffe ich, dass sich das jemand trotzdem durchliest:

Ich möchte unbedingt in die Buchbranche, da ich auch schon Buchbloggerin bin und mehr. Ich wollte ein Studium in Buchhandel und Verlagswirtschaft machen, muss dafür aber wahrscheinlich 6 WS haben, um reinzukommen, so fand ich eine Ausbildung vor dem Studium optimal.

Man kann entweder eine Ausbildung zur Buchhändlerin oder Medienkauffrau in Digital und Print machen, um eine Ausbildung mit Büchern zu machen. Letzteres wär mir lieber, außer Hugendubel hätte einen freien Platz.

Nun könnte ich ab Februar eine Ausbildung in einer Buchhandlung absolvieren, zu der ich aber keine allzu große Verbindung habe. Sie ist ne Stunde von mir entfernt und einfach nicht Hugendubel, was eig mein Traum war. Die Buchverlage suchen ab Herbst 2020 wieder Azubis, wo ich mich unbedingt bewerben will. Vielleicht sucht Hugendubel dann auch jemanden.

Soll ich die Ausbildung als Buchhändlerin anfangen und erste Erfahrungen sammeln, doch im Falle einer Zusage die Ausbildung abbrechen? Ist das überhaupt möglich? Ich habe auch überlegt einfach ein Jahr in der Branche zu arbeiten, aber derzeit wird niemand gesucht, Praktika nur im Studium und Volos ebenso.

Danke!

Beruf, Studium, Schule, Ausbildung, Buchhändler, ausbildung-abbrechen, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
5 Antworten
Wie kann ich mein Ziel noch verwirklichen?

Ich habe meine komplette Schulzeit nur mit Videospiele zugebracht, deshalb sind meine Schulnoten nicht sonderlich gut ausgefallen. Anschließend bin ich ein Ausbildungsverhältnis auf anraten vom Amt eingegangen , welcher mir überhaupt nicht zusagt. Diesen Job habe ich glücklicherweise nach der Ausbildung betriebsbedingt verloren. Dann bezog ich eine lange Zeit Arbeitslosengeld 1, in der ich mir versprach, eine weitere Ausbildungsstelle zu finden in einem Bereich, wo ich mich wohler fühle (IT-Systemelektroniker, Mechatroniker, Chemielaborant). Das hat leider nicht funktioniert, bestimmt wegen meines Notendurchschnittes.

Meine Sachbearbeiterin wurde auch immer verständnisloser und strenger, weil ich partout in keine Leihfirma gehen wollte. Auf Androhung von Sanktionen bin ich in die Altenpfleger Ausbildung ausgewichen. Das dieser Beruf nichts für mich ist, war mir von Anfang an klar, doch eine Kürzung meines Satzes hätte dazu geführt, dass ich meine Wohnung verloren hätte.

Jetzt stehe ich da. Mein Lehrer sagt nur "wenn dir der Job nicht liegt, dann solltest du wirklich aufhören" - und dann? Soll ich dann wieder zur Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter? Die mich dann ohnehin nur zu den Leihfirmen abschieben?

Gibt es noch eine Chance, dass ich die Ausbildung ergreifen kann, die ich mir wünsche, oder muss ich jetzt 40 Jahre todunglücklich in diesen Berufen arbeiten, nur weil ich damals ein Fehler gemacht habe?

Was würdet ihr mir raten?

Leben, Beruf, Schule, Job, Agentur für Arbeit, Berufsberatung, berufswechsel, Betrieb, Jobcenter, Jobsuche, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
6 Antworten
kann jemand bitte meine Anschreibung korrigieren? Hier ist sie?

Bewerbung um einen Nebenjob als Kassierer

 Sehr geehrte Damen und Herren,

während meiner Suche nach einem Nebenverdienst außerhalb der Schulzeit, bin ich auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de auf Ihre Anzeige gestoßen. Da ich an Ihrer Stellenanzeige sehr interessiert bin, möchte mich als Kassierer in Ihrem Verkauf bewerben.

Nach den Sommerferien komme ich in die 11.Klasse des berufliches Gymnasium Technik in Burgdorf, welches ich voraussichtlich 2022 dem Abitur abschließen werde. Durch die Tätigkeit im Verkauf will ich meine ersten Berufserfahrungen sammeln und meine Fähigkeiten ausbauen, die mir später helfen werden.

Angesichts meiner hohen Auffassungsgabe bin ich in der Lage, mich schnell in neue Tätigkeitsgebiete einzuarbeiten. Ich arbeite gern im Team und lege auf einen höflichen Umgang mit Menschen einen großen Wert. Außerdem besitze ich eine sehr gute Kommunikationsfähigkeit sowohl mit Kunden als auch mit Mitarbeitern. Weitere Stärken von mir sind Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit sowie die Fähigkeit auch unter Zeitdruck konzentriert und zielorientiert zu arbeiten.

Da ich noch Schüler bin, suche ich einen Job, den ich Montag, Mittwoch und Freitag nachmittags, und samstags nachgehen kann. Aber natürlich kann ich auch an anderen Tagen einspringen, falls sie mich brauchen.

 Über eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr und stehe Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Beruf, Schule, Bewerbung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
6 Antworten
Ich habe Zukunftsängste und die "Angst" von anderen abgehängt zu werden?

Hallo Community,

schon seit langem plagt mich das Gefühl, dass ich mich von anderen abgehängt fühle.

Ich habe auch selber sehr hohe Ansprüche an mich selber, dazu zählt mindestens ein Studium und eine Führungsposition.

Ich hab etwas Minderwertigkeitskomplexe, das gebe ich offen zu. Brauche aber keinen Psychologen.

Andererseits verleiht mich dieses Gefühl, dass ich abgehängt werden könnte zu sehr guten Leistungen. Ich lerne dann sehr viel und hamstere mir immer neue Dinge an, die andere eben nicht können!

Es mag kindisch klingen, aber mein Leben hat sonst keinen Sinn, wenn ich nichts "hohes" werde.

Ich lasse auch meinen ganzen Freundeskreis und Familie schleifen, lerne nur noch für mich. Bin misstrauisch gegenüber anderen geworden. Trete jetzt auch in Konkurrenz mit Familienmitgliedern und Freunden und das kommt nicht gut an.

Es gibt eben nur ein Ganz oder Garnicht.

Entweder ich hänge mich ganz in die Sache rein (also ins Studium, in den Beruf) etc. oder lasse es ganz sein, aber das wäre wie gesagt keine Option!

Was meint ihr? Mache ich mir zu große Sorgen?

Freizeit, Leben, Beruf, Buch, Religion, lernen, Studium, Familie, Verhalten, Geld, Entspannung, Angst, Freunde, Karriere, Psychologie, Anspruch, Egoismus, Liebe und Beziehung, Sinn des Lebens, Sorgen, zukunftsängste, minderwertigkeitskomplexe, Statussymbol, Lifestyle, Philosophie und Gesellschaft
9 Antworten
Eine Ausbildung anfangen , in der man sich nicht zu 100% berufen fühlt?

Hi,

Männlich 19 Jahre

Ich habe den theoretischen Teil des Fachabiturs mit einem Durchschnitt von 2,7

Seit fast einem halben Jahr habe ich in der Gastro als Fahrer und Bäcker angefangen , einfach um nicht zu Hause zu bleiben.

Ich würde die Ausbildung welche am 1.09. beginnt zu 100% bekommen.

Ich muss aber sagen das ich mich hier nicht sehe , ich habe das harte Arbeitsleben gesehen ( 200h , Mindestlohn , zu dem ist der Beruf auch noch sehr körperlich anstrengend. Was mich motiviert ist , das wir ein super Team sind und uns alle sehr gut verstehen.

Mein jetziges Problem besteht jetzt darin , etwas zu finden was mir Spaß macht , ich würde ein Praktikum machen um den praktischen Teil des fachabiturs zu bekommen und dann ein duales Studium anfangen.

Eine Ausbildung würde für mich auch in frage kommen und danach eventuell ein Studium draufmachen.

oder ich nehme die Ausbildung an und hab in 3 Jahren etwas in der Hand plus ein fachabitur.

Spontan würde ich sagen mein Beruf wollte nicht so körperlich anstrengend sein , eher Automobilkaufmann , Versicherung , Immobilienmarkler.

ich war in Physik immer gut , kfz würde ich auch machen.

Mir fehlt das Interesse zu einem Beruf , ich hab jetzt drauflosgeschrieben , verzeiht mir die Rechtschreibfehler und vllt kann mir jemand einen guten Rat geben .

Geld ist nicht das wichtigste aber ich würde gerne eine finanzielle Sicherheit haben und meine Familie etwas bieten können.

Zu dem war ich früher viel am zocken und wäre jetzt bereit etwas Neues mit 100% anzufangen. Ich sehe mich als was besseres als für einen Mindestlohn zu schuften.

Heute sage ich zu mir , hätte ich mein Abitur nachgeholt.

Beruf, Studium, Schule, Zukunft, Geld, Ausbildung, Unsicherheit, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
1 Antwort
Möchte Ehrenamtlich arbeiten - habt ihr Ideen und Tipps mit welcher Tätigkeit?

Wohnort: Hamburg
Alter: 25Jahre
Über mich (falls das eine entscheide Rolle spielt):
Ich bin sportlich und bringe etwas Berufserfahrung mit, beherrsche die Deutsche Sprache ganz gut und ein Sympathisches auftreten und ein handwerkliches Geschick bringe ich sowohl auch mit. Meine interessen liegen in Kaufmännischen Bereichen oder der Kunst und Mode Branche. Ich bin äußerst flexibel und habe in meinem können als Multitalentierter spaß. So sachen wie mit Musikinstrumenten zu spielen machen mir sehr spaß, weil aufgepasst! ich der Mensch dafür bin, der sich genau an solchen dingen kreativ ausleben kann, nur gehe ich der Sache halt irgendwie nicht nach - weiß auch nicht wieso... vermutlich weil ich es mir selber bewiesen habe, dass ich es am besten kann und ich keine konkurrenten weit und breit sehe... ach, Nein Spaß! mir fehlt nur das gewisse etwas an der Sache, wie ein richtiges Team zu haben oder so. Ach übrigens, Ich sehe mir vieles im Leben als ein Musikinstrument an, weil mir das LEBEN eine einzigartige Melodie in unserer kapitalistischen Welt abspielt in das ich mich verliebt, aber auch geirrt habe.. es ist das LEBEN das mich prägt wodurch ich mich immer wieder aufs neue kennen lerne.

Was ich eigentlich sagen möchte ist doch, überall wo kreativität und einfallsreiche ideen benötigt werden, bin ich euphorisch zur Ort und stelle, weil ich gut im Analysieren bin. Also darf es ruhig anspruchsvoll werden.

Wieso ich ehrentamtlich arbeiten möchte?
Ich helfe dem Menschen gerne wo ich nur kann und erkenne auch so manche Probleme. Mit der ehrenamtlichen Tätigkeit möchte ich auch etwas für meinen Lebenslauf getan haben, um für den zukünftigen Arbeitgeber etwas besser im Licht dazustehen.

Ich freue mich über eure Antworten und sage schon mal Danke im vorraus.

Arbeit, Beruf, Wirtschaft, Karriere, Psychologie, Erfolg, Ehre, Ehrenamt, Soziales
19 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Beruf