Ich bin unglücklich... Falscher Beruf? Falscher Arbeitsplatz?

Ich bin zurzeit in Ausbildung im Büro und bin leider total Unglücklich hier. Da ich die Ausbildung in ein paar Monaten abgeschlossen habe ist ein Wechsel mehr Stress als alles andere.

Ich weiß nicht ob es an mir liegt, dass ich arbeiten generell nicht gut finde... Oder ob es am Arbeitsplatz liegt.

Meine Vermutung ist, dass mir soziale Kontakte fehlen während der Arbeitszeit, da wir nur 3 Personen im Büro sind. Meine Mitarbeiterin kann mich nicht leiden, weshalb die Kommunikation auf das mindeste reduziert ist.

Mit meinem Chef komme ich sehr gut klar, aber wir missverstehen uns oft und haben andere Ansichten davon was gut und was schlecht ist. (im Bezug auf unsere Projekte)

Dabei habe ich eigentlich einen sehr schönen lockeren Arbeitsplatz der mich nicht überfordert... Auch habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, doch auch das macht keinen Spaß mehr... Bzw. Nur noch selten.

Ich werde die Ausbildung auf jeden Fall abschließen, aber ich weiß nicht wie ich die Zeit bis zur Prüfung überstehen soll...

Vielleicht ist es tatsächlich auch der falsche Beruf?

Wie kann ich meinen Kopf austricksen und die Arbeit gut finden? (Das Versuche ich schon seit Anfang der Ausbildung... Mit vielen Tricks aber ich kann mich selber nicht austricksen)

Es ist fast schon unerträglich hier zu sitzen und auf den Feierabend zu warten, obwohl eigentlich nichts schlimmes hier ist... Beinahe wie eine Arbeits-Depression...

Andere drehen nach einem Monat Urlaub durch, ich bin glücklich Zuhause bleiben zu können...

Es gibt aber auch kaum einen anderen Beruf den ich mir vorstellen könnte... Der einzige Weg wäre die Selbstständigkeit aber das ist mir viel zu viel Stress und Verantwortung... Ich brauche Sicherheit ... :/

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Ist das überhaupt echte Freundschaft?

Ich habe eine Freundin, mit der ich zusammen gelernt habe. Sie ist nach der Ausbildung in einen ganz anderen Bereich gewechselt, nichts was mit dem Beruf zu tun hat. Ich habe erstmal weiter in dem Beruf gearbeitet. Für sie war es ein beruflicher Aufstieg und ich glaube auch, dass sie sich besser gefühlt hat, denn wir waren ja nun nicht mehr auf einem Level. Ich habe aber vor kurzem meine beruflichen Pläne neu aufgegriffen. Bin quasi dabei evtl. einen neuen Beruf zu erlernen, der eine gute Stellung in der Gesellschaft hat und auch den Beamtenstatus mit sich bringt. Ich befürchte, dass sie nun neidisch auf mich ist. Sie sucht überall Fehler an mir und hat auch schon Bemerkungen gemacht, dass ich (weil ich mal einen Hauptschulabschluss gemacht habe) nicht so intelligent bin, wie sie. Sie sagt es mir eher durch die Blume, aber ich verstehe schon wie sie das meint. Wir waren zusammen im Urlaub und da habe ich gemerkt, dass sie extrem schlecht englisch spricht. Ich musste mich um alles kümmern, weil sie keinen vernünftigen Satz rausbringt. Ich musste mich auch um das Umrechnen der Währung kümmern, wie wir von A nach B kommen und über Politik, Geschichte oder Geographie kann man sich nicht mit ihr unterhalten, da sie einfach von all dem nichts weiß. Jedenfalls fühle ich mich in ihrer Gegenwart nicht wohl, habe immer das Gefühl sie startet einen Konkurrenzkampf zwischen uns. Sucht Fehler, erzählt mir wie schwer es ist in den Beruf reinzukommen, statt mich aufzubauen. Soll ich sie in den Wind schießen?

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Als was könnte ich später arbeiten?

Hallo alle miteinander!

Ich hab ein Problem und zwar weiß ich nicht was ich werden will.. ich bin grad erst 15 jahre alt und gehe in die 10.Klasse auf einer Gesamtschule. Schon in ungefähr 5 Monaten habe ich meinen Realschulabschluss in der Tasche (: ich weiß jedoch nicht was ich nach der 10. wirklich machen will..ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Nerven mehr für Schule, denn ich bin echt schüchtern :-( jedoch will ich studieren. Ich könnt mir nämlich keine Ausbildung vorstellen, da ich mich noch zu unreif für sowas finde. Selbst wenn ich eine anfange wüsste ich gar nicht was ich wirklich machen will, ich kenne meine Stärken nicht wirklich, auch wenn es peinlich klingt. Ich liebe es eher verschiedenes auszuprobieren zB. jmd zu schminken, jmd bei einem bestimmten Problem helfen, tolle Orte zu fotografieren oder vielleicht auch mal zu reisen (: ich hoffe ihr gibt mir wirklich gute Tipps und keine beleidigenden. Ich bin nämlich echt verzweifelt und wenn ich mein Fachabitur anfangen will muss ich in diesem Monat schon etwas finden, jedoch weiß ich wie gesagt nicht zur welchen Richtung ich ein Praktikum machen könnte oder was ich überhaupt wirklich studieren möchte..ich bin einfach viel zu kompliziert. Danke im Voraus Und lg!

PS: ich wohne in Hessen!!

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Angst vor der arbeit, Depressionen (Ausbildung) Hilfe?

Hallo, ich bin 25 Jahre alt und habe vor 5 Jahren das Abitur gemacht mit 3,0. Zu dieser Zeit war ich schon leicht depressiv und ich wusste nie, was ich beruflich machen will, weil ich einfach labil war und enorm depressiv. So arbeitete ich für 5 Jahre in einem Betrieb als Hilfsarbeiter und ed machte mir nichts aus, da die Tätigkeiten nicht schwer waren. Zwischendurch begann ich eine Ausbildung, die ich nach kurzer Zeit abbrach, da es mir psychisch sehr schlecht ging und ich Suizidgedanken hatte. Meinen Eltern usw habe ich nie davon erzählt, weil es mir peinlich war. Irgendwann kam der Punkt und ich brach zusammen. Ich wollte nicht mehr leben. Ich war für ein Jahr lang in stationärer und teilstationärer Behandlung wegen Depressionen, die auch diagnostiziert wurden. Mir ging es allmählich besser und begann nun im September eine Lehre als Tischler. Der Meister ist ein enormer choleriker, man hat Angst ihn etwas zu fragen, das er schon msl erklärt hat, da er sonst austickt. Es herrscht eine enorme Angststimmung in der lehewerkstatt. Heute wsr es so weit : er beleidigte einen Azubi, dass er "dumm sei und in die Psychiatrie gehöre usw". Der Azubi ging zum perodnalbüro und beschwerte sich. Es gsb dann mit allen ein klärendes Gespräch und der Meister wsr total uneinsichtig und ksm mit Argumenten wie "früher sind die Azubis hier weinend rausgelaufen, seid froh!"usw. Ein Azubi sagte dass er nachts nicht mehr schlafen kann und bald Depressionen hat. Ich persönlich hatte NOCH kein Problem, da ich neu bin und bisher keine Fehler machte. Aber das wird natürlich auch mal kommen. Ich bin jetzt schon wieder leicht depressiv ukd habe Angst vor der Zukunft dort. Denn wenn er mich auch so erniedrigend behandelt, dann werde ich wieder enorm depressiv. Sowas halte ich leider nicht aus. Man kann es nicht gut in Worten beschrieben, aber jeder, der das sehen würde, würde sagen, dass dieser Umgang respektlos ist. Und dsmit geht die Misere ja auch weiter: ich bin 25,noch nichts erreicht und eine Ausbildung abgebrochen und jetzt kommt sowas. Wss soll ich tun? Im Zweifelsfall müsste ich diese Ausbildung abbrechen, da ich es psychisch nicht aushalten würde! Dann wäre ich wieder der loser in der Familie, ich würde verspottet werden und als "taugenichts" abgestempelt werden. Dabei bin ich grundlegend kein fauler Mensch. Bei mir muss immer etwas "laufen". Und zu den anderen Azubis: ganz ehrlich - das sind dir bravsten Lämmer! Die sind fleißig und respektvoll mit dem Meister und untereinander, aber bekommen eben das Gegenteil zurück. Der Meister regt sich auch nur auf über die Jugendlichen. Diese "Handyjunkies" (obwohl keiner dss Handy benutzt außer in der Pause). Wir sollten doch mal zur Bundeswehr gehen, da würden wir weinen. Das alles uvm sagte er heute vor dem Betriebsrat. Er wurde natürlich zurückgewiesen vom Betriebsrat, aber respektvoll. Der Meister hat schon eine Abmahnung wegen seiner umgangsart.Ich habe mich möglichst kurz gefasst. Was soll ich tun? Bin verzweifelt

Arbeit, Beruf, Menschen, Ausbildung, Psychologie, Depression, Psyche
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Wie werde ich Lektorin und was für Vorraussetzungen benötige ich?

Hallo, mein Name ist Merjem. Ich wohne in der nähe von Wien und bin erst 16, aber mache mir jetzt schon viele Gedanken über meinen Zukünftigen Job. Ich besuche zurzeit die 3 jährige Fachschule für Wirtschaftliche Berufe in Krems und schaffe nächstes Jahr hoffentlich meinen Abschluss und wirklich lange Zeit zum überlegen habe ich dann auch nicht. Mein Traumberuf war es schon immer Autorin zu werden, ich habe auch schon einige "Bücher" auf online Plattformen wie Wattpad veröffentlicht, die auch sehr gut ankamen, aber ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht und kam zu dem Entschluss das ich mich doch nicht so wohl beim schreiben fühle, aus dem einfachen Grund da mir mein Schreibstil beim korrigieren sehr schlecht vorkam. Dennoch möchte ich mit Büchern und Autoren arbeiten und während ich mich im Internet erkundigte stieß ich auf den Begriff Lektor und war sofort angetan, doch so groß das Internet auch sein mag, auf manche Fragen gab es einfach keine gute Antwort die mir auch wirklich weiterhalf, weswegen ich jetzt hier um Rat frage. Lange Rede kurzer Sinn, hier meine Fragen:

-Welchen Lehr/Studiengang muss ich nach meinem Abschluss Einschlag?

-Brauche ich unbedingt eine Matura (de=Abitur)?

-Unter den Vorraussetzungen stand das man Deutsch als Muttersprache oder C1 beherrschen sollte. Ich bin zweisprachig aufgewachsen (Deutsch und Albanisch) und wollte wissen ob sich das irgendwie auf die Aufnahme auswirken könnte.

-Wie lange dauert so ein Studium?

-Sollte ich mich für Bachelor oder Master entscheiden?

-Welches wäre besser bzw. würdet ihr empfehlen?

Ich hoffe demnächst eine Antwort zu bekommen, da ich sonst nicht wirklich jemanden um Rat in meiner Nähe bitten könnte :)

Ich bedanke mich im Vorhinein schon mal ;)

Beruf, Schule, Ausbildung, Autor, Lektor, Studiengang, Voraussetzungen, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Kann ein Arbeitgeber sich weigern, mich aufgrund meiner Gleichstellung einzustellen?

Liebe Community,

ich hoffe, ich mache mir gerade unberechtigte Sorgen!

Ich habe im Herbst in einem Altenheim ein Praktikum als Betreuungskraft gemacht und vor einigen Wochen erfahren, dass ich zum 01. Februar dort eingestellt werde!

Einen Arbeitsvertrag habe ich noch nicht. Ich musste erst noch einige Dokumente zusammenbekommen wie ein Führungs- sowie ein Gesundheitszeugnis. Ich habe letzte Woche in der Verwaltung angerufen und mir wurde gesagt, dass man sich wegen eines Termins zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrages bei mir melden wird.

Meine Angst ist jetzt, dass man sich erst jetzt intensiv mit meinen Unterlagen beschäftigt und meinen weniger angenehmen "Hintergrund" bemerkt. Denn der Grund für die Zusage war ja erst einmal "nur" der Eindruck, den ich beim Probearbeiten hinterlassen habe.

Das erste Problem ist, dass das Stellenangebot vom Jobcenter kam. Der Arbeitgeber muss nun Angaben zu dem erfolgten Praktikum machen und begründen, warum keine Einstellung erfolgt bzw. bestätigen, dass es zu einer Einstellung kommt. Auf dem vom Jobcenter vorgefertigten Formular steht nun bei mir als Absender nicht nur der Name meiner Arbeitsvermittlerin, sondern auch der Zusatz "Reha-Abteilung".

Das ist nun das zweite Problem. Ich habe einen GdB von 40 und somit eine Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen. Den GdB habe ich aufgrund meiner Angststörung und Epilepsie.

Da man nicht verpflichtet ist, dem Arbeitgeber eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung mitzuteilen, habe ich das unterlassen.

Was ist, wenn nun auffällt, dass ich von der Reha-Abteilung des Jobcenters betreut werde?

Kann der Arbeitgeber von mir eine Auskunft verlangen, wegen welcher Erkrankungen diese Abteilung für mich zuständig ist?

Kann das Bekanntwerden meiner Gleichstellung noch zu einer Absage führen?

Liebe Grüße,

Karianda

Beruf, Recht, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Fortbildung (vorangegangene Ausbildung) zum Techniker nach Zwangsexmatrikulation möglich?

Seit mir gegrüßt.
Vor einiger Zeit habe ich eine schulische Ausbildung zu einem technischen Assistenten abgeschlossen. Nach besagten Abschluss habe ich direkt angefangen zu Studieren, fachähnlich versteht sich. Nun ist es leider soweit gekommen, dass ich den letzten Versuch in einem Profil, das Rechenmethoden heißt, also Mathe, endgültig nicht bestanden habe. Folglich ist natürlich eine Exmatrikulation am Ende des Semesters zu erwarten.
Bekannter weise ist es mir nicht mehr gestattet Studiengänge anzutreten, welche Profile enthalten, die ähnlich zu den Inhalten von Rechenmethoden sind. Hab ich im übriegen auch nicht vor. Soweit zum Sachverhalt.

Ich habe nun begonnen mich nach Jobs als technischer Assistent umzusehen, habe aber auf dauer weitere Pläne für in ein paar Jahren: eine Fortbildung zum Techniker. Diese dauert im Regelfall bei Vollzeit 2 Jahre, bei Abendkursen oder Fernstudium 4 Jahre. Logischerweise würde natürlich auch hier wieder Mathematik vorkommen. Da dies auch als studieren bezeichnet wird bin ich absolut unsicher ob ich in Zukunft überhaupt die Zulassung für diese Fortbildung bekommen würde wegen der letzten nicht bestandenen Prüfung meines momentanen Studiums. Ich finde leider hierzu absolut keine Informationen und würde mich über Hilfe freuen.

Beruf, Schule, Techniker, Weiterbildung, Technischer Assistent, Zwangsexmatrikulation, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Arbeitszeit reduzieren, wie begründen?

Ich weiß dass ich per Gesetz ein Anrecht darauf habe meine Arbeitszeit zu reduzieren. Dennoch wird es zum Gespräch mit dem Personal Chef kommen warum, wie ich mir das vorgestellt hatte, von wann bis wann ich arbeiten kommen möchte und dann noch wie das in der Praxis zu realisieren wäre.

Ich will es sagen wie es ist, ich habe einen Beruf erlernt der mich nicht sonderlich interessiert, ich gehe nur arbeiten um Geld zu verdienen. Ich denke das machen die meisten so und anfangs brannte ich für den Job aber mittlerweile ist mir alles egal auf der Arbeit. Meine Leistung hat abgenommen weil ich diese 8 Stunden täglich einfach zu lange finde. Ich habe keine Probleme mit dem Geld, es reicht mir. Und würde ich 500€ weniger haben wäre es immernoch genug für mich. Was aber mittlerweile Mangelware für mich ist, ist Zeit! Ich habe keine Zeit. Die Erholungsphase zwischen den Arbeitsphasen ist zu kurz. Meine wahre Begründung wäre „mir sind 8 Stunden am Tag zulange, ich will mehr Freizeit“. Das wäre meine Begründung aber das kann ich dem doch nicht sagen?!? Was wären gute Gründe um seine Stelle zu reduzieren? Was könnte ich als Alibi davor schieben?

Es wird ja zwangsläufig zur Sprache kommen, ich hätte zwar das Recht zu sagen „aus privaten Gründen“ aber ich will ja nicht nur das „ok“ haben sondern ich will das mein Chef mich auch versteht denn bislang war ich immer zufrieden mit der Firma nur nicht mit meiner Stelle. Ich wüsste aber auch keine Stelle innerhalb der Firma die mich glücklich machen würde oder die mich erfüllen würde, also will ich faktisch einfach mehr Zeit für mein Leben.

Was sag ich ihm?

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Wie vorgehen bei burnout/Angst vor der arbeit?

Hallo,

Möchte mich hier kurz vorstellen: Ich bin 28 Jahre alt und arbeite als Erzieherin in einem privaten Kindergarten. 

Die Arbeit an sich mit den Kindern hat mir eigentlich immer Spaß gemacht, leider nicht mehr. Ich gebe gefühlt jeden Tag 400%, und trotzdem bekommt man jeden Tag einen Anschiss. Nach der Arbeit bin ich wie gelähmt. Gehe dann nach Hause und schlafe von 15:00 Uhr durch bis zum nächsten morgen. Habe den Kontakt zu meinen Freunden quasi aufgegeben.  

Vor Weihnachten hatte ich zu Hause abends dann einen schlimmen Nervenzusammenbruch wegen der Arbeit. Ich habe gezittert, geweint, hatte Herzrasen, Schweißausbrüche und musste mich übergeben. 

Das war für mich das Zeichen, dass ich die letzten Jahre zu weit gegangen bin. Immer wieder krank zur Arbeit, um niemanden im Stich zu lassen, und aus Angst vor Reaktion der Chefin.

Meine Kollegen gucken in letzter Zeit einfach überhaupt nicht mit. Sie stehen rum und quatschen, trinken Kaffee und schreiben sms. Wenn dann was schief läuft, wie zb ein Kind zieht die Mütze vom Kopf und die Chefin sieht es (sie kommt nachmittags für ca. 5 Minuten auf den Spielplatz), dann werde ich direkt angebrüllt ob man nichtmal in der Lage sei, Kinder anzuziehen.... VOR DEN ERLTERN!

Nach meinem Zusammenbruch vor Weihnachten bin ich direkt am nächsten Tag wieder hin. in den Ferien könnte ich mich nicht erholen. „Ist ja ganz schön. Bringt aber nichts. In ein paar Tagen geht der Horror wieder los.“

War gestern bei einer Freundin, um mich abzulenken und auf dem Heimweg kam Schwindel, herzrasen, Übelkeit. Habe gezittert wie verrückt. Bin dann statt nach Hause zu gehen, zu meinen Eltern und habe dort Stundenlang geweint wie ein kleines Kind. Mein Vater hat dann meine Chefin angerufen und mich krankgemeldet. Ich hatte Angst davor.

Bin erstmal Krankgeschrieben für 2 Wochen, wegen Erschöpfung.Von burnout war nicht die Rede, möchte auch keine Diagnose selber stellen oder so. Das ist einfach mein Gefühl. Leer und ausgebrannt, gepaart mit Angst, dass es so weiter geht.

Haben gemeinsam überlegt, dass ich mir einen Therapieplatz suche. Das kann allerdings locker 4 Wochen dauern. 

Mit den 2 Wochen weis ich jetzt nicht so wirklich was anzufangen. Bei Gedanke wieder arbeiten zu gehen wird mir sofort wieder übel, herzrasen....Längere Krankmeldungen über einen Psychiater? Psychotherapeuten/Psychologen dürfen ja nicht krankschreiben... dann sind ja aber nur noch längere Wartezeiten. Weis nichtmehr weiter und habe so Angst dass ich bald wieder hin muss. 

Ich kenne mich mittlerweile zu gut. Wenn ich erstmal wieder dort bin mache ich weiter wie vorher, aber das macht mein Körper nicht mehr mit. 

Habt ihr vielleicht Tipps und Erfahrungen, wie es jetzt weiter geht? 

Danke ❤️

Jetzt ist mein Beitrag ganz schön lang geworden. 😱 

 

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Ich traue mich nicht auf der Arbeit krankzumelden. Was soll ich tun?

Hallo Zusammen.

ich stecke im Moment in einer blöden Situation. Kurz zur Vorgeschichte: ich bin seit Januar vergangenen Jahres in einem neuen Job. Ich war dort von Januar bis November insegesamt 6 Tage krank. Mitte November habe ich dann eine Magen-Darm-Grippe bekommen, wegen der ich für 4 Tage krankgeschrieben wurde. Ich habe meinem Chef bei der Krankmeldung gesagt das es mir wirklich sehr schlecht geht und ich telefonisch auf jeden Fall erreichbar bin falls etwas ist. Als ich dann nach den 4 Tagen zurück war wurde ich zur Peronalmeiterin und Abteilungsleiterin gerufen die mir dann beide vorgeworfen haben ich wäre ja viel zu oft krank, es würde für sie sehr nach krankfeiern aussehen, wie ich mir selbst dabei vorkommen würde und lauter so nette Dinge.

Seit diesem Tag habe ich keinen Tag gefehlt, ich habe gerade zu Angst wieder in das Büro gerufen zu werden. Nun schleppe ich mich aber seit gestern mit starken Magenschmerzen und Übelkeit und Kopfschmerzen her. Ich nehme schon morgens eine IBU um es auszuhalten. Ich traue mich aber einfach nicht zum Arzt zu gehen wegen dem letzten Gespräch.

Was meint ihr? Werde ich entlassen wenn ich mich jetzt krankmelde? Würdet ihr zum Arzt gehen in der Situation? Mir geht es momentan echt übel..

danke und sorry für den langen Text..

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