Angst und Panik vor der arbeit und depressiv?

Hallo, ich müsste hier einen ellenlangen Text schreiben, um hier die gesamte Situationen zu erklären. Ich bin 25, befinde mich in einer Ausbildung zum Tischler. Ich war bis August 2018 in stationärer Behandlung wegen Depressionen (tagesklinik und vollstationär). Da ich natürlich endlich, nachdem ich das Abitur gemacht habe, eine Ausbildung beginnen sollte, stieg der Druck in mir und auch der Druck der Familie und von Freunden immer mehr. Ed galt:"egal was, du musst jetzt was machen und das dsnn durchziehen, egal was kommt!". Ich habe davor eine Ausbildung abgebrochen, da ich einfach damals schon psychisch sehr labil war. Wenn ich diede Ausbildung nicht machen würde, dqnn wäre ich der totale loser, faulenzer und sonst noch was. Meine ganze Familie und Verwandtschaft würde es mir sehr übel nehmen. Die würden ausrasten. In der Ausbildung ist ed so, dass die Arbeit okay ist, aber auch nicht "motivierend" und dqs schlimmere ist der Ausbildungsmeister, der bei kleinen Fehlern sehr ausrastet und runschreit (ich bin bisher nicht betroffen, aber es macht mich dennoch fertig). Ich konnte schon gestern Abend kaum einschlafen, bin heute morgen enorm nassgeschwitzt aufgewacht. Ich habe Angst vor der arbeit und der Berufsschule heute. Heute morgen musste ich weinen, ohne genau zu wissen wieso. Ich bin so verzweifelt. Sm liebsten würde ich ausschlafen und Ruhe haben vor allen und allem. Mir ist klar, dass so kein normales Leben ist, aber mir geht es psychisch und körperlich gabz komisch. Ich bin wieder so weinerlich und depressiv, wie es vor 1,5 Jahren war. Was soll ich tun? Ich stehe unter enormen Druck von mir selbst und der Familie.... Weis nicht mehr was tun..

Arbeit, Beruf, Ausbildung, Krankheit, Depression, Psychologe
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Soll ich mein Abitur doch noch machen? Verzweiflung isss da?

Erstmal guten Abend,

ich bin momentan in der 12.Klasse und werde mein Abitur erst nach erfolgreichem Abschluss der 13. Klasse haben können.

Mein Problem ist folgendes:

Ich habe in dem ersten Halbjahr keine so guten Noten eingebracht, jedenfalls nicht die Noten die ich mir vorgestellt habe. Ich hatte eine Minderleistung in Deutsch ansonsten habe ich eher befriedigende Leistungen. Öfters 7-9 Punkte, aber auch 13 oder 14. Es sind wirklich keine sehr schlechten Noten, ich möchte keineswegs behaupten, dass ich ach so schlecht bin da ich weiß, dass es auch Menschen gibt die wesentlich schlimmer dran sind, nur es ist einfach nicht das was ich mir vorgestellt habe. Ich hatte nämlich alle Abschlüsse (Qualie, Realschulabschluss) und da belief sich mein Schnitt jeweils auf 1,0.

Ich habe dieses Halbjahr irgendwie eine sehr deprimierende Phase, eine in der man jeden Tag aufsteht und sich fragt wofür und keine Motivation findet, um irgendetwas auf die Beine zu stellen. Ich sollte sogar mal zum Arzt gehen.

Jetzt nach dem ich durch die Weihnachtsferien eine Auszeit bekommen habe, war ich glücklich und frei von dem ganzen Stress, aber jetzt mit Beginn der Schule fühle ich mich wieder so schrecklich.

Ich habe überlegt eine Ausbildung erstmal anzufangen (bekomme dann automatisch die Fachhochschulreife) und dann mein Abitur nachzuholen wenn ich die Lust dazu habe. Dadurch würde ich einen wesentlich besseren Schnitt erreichen und wäre motivierter.

Gleichzeitig Frage ich mich ob ich mich nicht doch durchquälen sollte, aber meine Motivation ist echt down, vorallem denke ich die ganze Zeit, dass meine Noten so schlecht sind, dass es garnichts mehr bringt sich noch einzubringen. (zählt ja jetzt schon ins Abitur) Aber dann Frage ich mich auch: Hauptsache Abi oder?

Es ist einfach so viel Lernstoff denn ich noch aufholen müsste (da ich ja wegen meiner "Phase" es so schleifen gelassen habe), dass ich sobald ich dran denke, heulen könnte.

Gleichzeitig interessieren mich aber Studiengänge wie Jura, Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, ... und ich frage mich, ob sich dafür nicht ein Abitur besser eignen würde. (auch wegen der Hochschulzugangsberechtigung). Für diese Studiengänge sollte der Schnitt im Abitur ja auch gut sein. Also doch das Abitur dann nachholen? (nach Ausbildung)

Ich weiß auch, dass ein Abiturschnitt nichts über die wirkliche Intelligenz aussagt, aber für viele Unternehmen, Hochschulen, usw... ist das die Eintrittskarte.

Und mit meinen Leistungen kann ich es doch niemals zu einem guten Unternehmen oder Studienplatz schaffen.

Außerdem habe ich eigentlich noch 3 Halbjahre vor mir, in denen ich ja noch gute Noten schreiben kann, aber ich gehe irgendwie jetzt schon vom Schlimmsten aus.

Es wäre auch echt sehr hilfreich mal zu erfahren, welchen Weg ihr gegangen seit.

Dennoch vielen Dank an alle, die sich durch diesen langen Text quälen und mir eine hilfreiche Antwort geben. (Entschuldigt bitte Rechtschreibfehler, bin müde XD)

LG und gute Nacht

Pinar

Leben, Beruf, Studium, Schule, Noten, Abitur, Oberstufe, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wiederholen oder Bewerben?

Moin,

ich muss mich für mich eine wichtige Frage beantworten, dennoch würde mich interessieren, wie andere Leute entscheiden würden, die mich nicht kennen und deshalb neutral gucken. Desweiteren habe ich mich zwar entschieden, möchte aber nochmal den Fall neu besichtigen mit neuen Begründungen die mir z.B. gar nicht aufgefallen sind.

Situationsbeschreibung:

Ich bin in der 13ten Klasse momentan und mein Problem kurz gesagt ist, dass mein Abitur gefährdet ist durch drei Defizite im LK Bereich (2x Mathe und 1x Informatik) und noch ein Defizit in einem Nebenfach habe, was auch mit der IT zu tun hat. Ich möchte nach dem Abitur nicht studieren gehen, weil ich auch ausziehen möchte und möchte eine Ausbildung in der IT-Branche machen. Die Schule die ich besuche ist kein normales Gymnasium sondern ein berufliches Gymnasium. Sprich die Fächer sind bis auf 2-3 alle technisch und mindestens die Hälfte hat was mit IT zu tun. Die Noten sind aus Faulheit entstanden und Problemen. Nach dem Abitur besteht die Möglichkeit einen Berufsabschluss zu erlangen, wo es allerdings keine Jobs gibt. Dies wäre auch nicht meine Intention sondern eher zu sagen: Hier, habe ich eine schulische Ausbildung wo ich das und das wissen muss und damit kann ich das Wissen "beweisen" also eher es als ein Zertifikat zu nutzen. Mein letztes Zeugnis was ich habe hat nur ein Defizit, das kommende ist insgesamt eine 3- .

Deswegen habe ich drei Optionen im Kopf

A) Damit würde ich alle meine Defizite "löschen" und habe die Chance ein gutes Abitur hinzulegen und würde dafür noch 1,5 Jahre die Schulbank drücken anstatt 0,5

B) Da hätte ich die BA auch, aber würde dann halt 2 Jahre da sitzen

C) Das wäre am besten, wenn ich garantieren würde, dass mich eine Firma nehmen würde, aber ich würde auch keinen Übersetzer für Französisch einstellen mit einer 5 in Französisch. Damit könnte ich schneller Richtung "richtiges Leben" gehen und könnte meinen Fokus endlich auf die Arbeitswelt setzen. Das Problem ist halt, wenn ich nicht genommen werde, werden meine Chancen auch nicht besser da ich dann mein 13.1 Zeugnis also das Zeugnis mit der 3- zeigen muss + muss in dem AG dann anstatt 1 verkacktes Halbjahr zwei Halbjahre rechtfertigen und dann ist die Frage ob ich dann auch das komplett durchziehen soll oder wieder ein Probehalbjahr also wenn Job, durchziehen wenn nicht Klasse 13 wdh und dann mit einem verkackten Halbjahr leben

Ich bedanke mich für das durchlesen der Fragen und eure Antworten.

Wiederholen, nach dem Abi gehen und Ausbildung machen (A) 100%
Weitermachen + Berufsausbildung & jetzt auf Jobs hoffen (C) 0%
Wiederholen, +Berufsausbildung machen und Ausbildung machen (B) 0%
Beruf, Schule, Job, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Job kündigen oder bleiben? Herz oder Verstand wählen?

Hallo Zusammen,

ich befinde mich gerade in einer schwierigen Situation und weiss einfach nicht wie ich mich entscheiden soll. Kurz zur Situation. Ich bin seit ca. einem Jahr in einem Job in dem die reinen Daten soweit stimmen. Ich bin in 20 Minuten auf der Arbeit, ich habe eine 37,5 Stunden Woche, verdiene ganz gutes Geld und habe Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Dazu 30 Tage Urlaub und bezahlte Überstunden. Klingt soweit ja erst mal super. Allerdings bin ich dort der einzige Mann unter ca. 20 Frauen. Es besteht dort ein ziemlich zickiges Klima, keiner redet mit dem Kollegen sondern nur über andere. Ich habe niemanden mit dem ich auch mal einen Kaffee trinken gehen kann, mache alleine Pause (wie alle anderen auch). Das Unternehmen wird gerade umgebaut. Der Geschäftsführer wurde vom Vorstand von heute auf morgen entlassen, viele Mitarbeiter haben ständig Angst um ihren Job, es herrscht ein großer Druck alles ja richtig zu machen da ansonsten im Moment sehr schnell gekündigt wird. Dazu ist das Unternehmen sehr konservativ samt Klamotten-Vorschriften, irrwitzigen Betriebsanweisungen usw.

So, jetzt habe ich mich von meinem alten Arbeitgeber vor einem Jahr im guten wegen anderen, privaten Aufgaben getrennt welche jetzt nicht mehr vorherrschen. Ich denke, wenn ich mich dort melden würde, könnte ich relativ problemlos zurückkommen. Ich habe bis heute sehr gute Kontakte mit den Kollegen dort, wir verstehen uns alle super, haben auch privat ähnliche Interessen. Die Chefs und Kollegen sind 100 mal lockerer und entspannter als auf der aktuellen Arbeit. Man kann auch mal einfach Blödsinn reden, nach der Arbeit mal ein Bier trinken gehen. Ich kann anziehen was ich möchte (Also jetzt kein Jogginganzug aber ich denke ihr wisst was ich meine) und alles passt einfach viel mehr zu mir. Dafür hatte ich wieder ca. 40min Arbeitsweg pro strecke, eine 40 Stunden Woche, 2 Tage weniger Urlaub und ich würde vermutlich auch etwas weniger verdienen als aktuell.

Wie würdet ihr in dem Fall handeln? Man sagt ja immer, letztendlich geht man für das Geld arbeiten aber ich bin im Moment sehr unglücklich. Würdet ihr zurückgehen um wieder mehr Spaß an der Arbeit zu haben wenn ihr aber etwas weniger verdienen würdet und auch etwas weniger Urlaub hättet wie im meinen Fall?

Oder bin ich total verrückt das in Erwägung zu ziehen?

Vielen Dank

Leben, Arbeit, Beruf, Job, Gehalt, traurig, gefühlschaos, Entscheiden
16 Antworten
Ins Handwerk gehen oder in der Industrie bleiben. Bitte ganz durchlesen?

Guten Abend,

Ich lerne aktuell Elektroniker für Betriebstechnik und bin im 3. Lehrjahr.

Dieser Beruf bzw. die Tätigkeiten sind nicht so mein Ding. Es wird nach der Ausbildung genau so weitergehen.

Man kommt in eine Abteilung und baut jeden Tag Schaltschränke und macht wiederkehrende arbeiten. Jeder hat da wie am Produktionsband seine Station/Aufgabe.

Produktion eben. Keine Abwechslung. Das macht macht mich kaputt/unglücklich.

Für mich ist das jedenfalls nichts, dass steht fest.

Nun bin ich am überlegen ob ich ins Handwerk gehe. Da geht es denke ich mal abwechslungsreicher zu oder?

Mir ist aufgefallen das bei den E-Installationsbetrieben sehr viel Personal gesucht wird und da auch weniger auf die Abschlussnote geachtet wird, die bei mir auch nicht so toll wird.

Von daher hätte ich vielleicht die Chance dort eine Stelle zu finden in der man mich einlernt, in das, auf was es im Handwerk ankommt.

Eine alternative wäre nochmal einen Beruf zu erlernen. In Frage kommen Berufe mit Mechanik und Metall, Kfz Mechatronik...

Andererseits gibts E-Installateure die lieber in die Industrie gehen möchten und jeden Tag die gleiche Schaltung verdrahten. Zwickmühle

Was sagen mir hier die E-Installateure? Ins Handwerk gehen empfehlenswert oder nicht?

Unterm Strich, wenn ich nach dem Herzen gehe, würde ich nochmal gerne einen anderen Beruf lernen...

Vielen Dank im Vorraus

Beruf, Schule, Strom, Handwerk, Arbeitsamt, Elektriker, elektroniker, Industrie, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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