Erst Flirt, dann Respektlosigkeit?

Liebe Community,

ich arbeite in einem Altenheim und dort müssen wir uns alle 2 Tage auf Corona testen lassen. Seit kurzem macht das ein externer Mitarbeiter.

Er ist ein sympathischer junger Mann, vielleicht Mitte 30. Mir fiel sofort seine aufgeschlossene und humorvolle Art auf. Alle weiblichen Mitarbeiter sind begeistert von ihm und schwärmen von seinem Aussehen und freundlichen Wesen.

Mich hat er auch desöfteren in ein Gespräch verwickelt. Einmal machte er mir das Kompliment, dass ich schöne Augen habe, die immer so strahlen (was mich wundert, weil ich oft müde bin und man mir das auch ansieht). Vor 2 Wochen verriet ich ihm mein Alter. Er anwortete, dass er mich niemals auf Mitte 40 geschätzt habe, sondern 10 Jahre jünger.

Tja, welche Frau schmilzt da nicht dahin? ;-)

Leider ist es damit schon vorbei.

Als ich letzte Woche mit einer Bewohnerin im Garten war, sah ich den charmanten jungen Mann längere Zeit am Tisch von 2 Bewohnerinnen und der Tochter der einen stehen. Sie unterhielten sich angeregt. Ich sah immer wieder in seine Richtung und wollte ihn grüßen, aber er guckte nie in meine Richtung. Ich ahnte da schon nichts Gutes, denn die beiden Bewohnerinnen können mich nicht leiden. Aus Frust hetzen sie sehr viel über andere, aber besonders über mich. Ich bin ein eher unsicherer Mensch.

Jedenfalls ist mir schon beim nächsten Testen aufgefallen, dass er nicht mehr so überschwänglich mir gegenüber war. Gestern nannte er mich doch tatsächlich "Liebelein" und als ich ging, meinte er, ich solle mich nicht ärgern lassen. Als ich ihn heute Morgen freundlich grüßte, grüßte er nur kurzangebunden zurück. :-(

Kann es sein, dass die beiden Bewohnerinnen über mich abgelästert haben und er jetzt keinen Respekt mehr vor mir hat?

Mir ist ein Rätsel, wie er sich als externer Mitarbeiter so sehr von zwei gehässigen alten Damen einlullen lassen kann.

Liebe Grüße,

Yandira

Beruf, Freundschaft, Liebe und Beziehung
Mit 20 noch keine Ausbildung ist das so schlimm wie es dargestellt wird?

Ich bin 20W und habe bis jetzt noch keine Ausbildung begonnen sondern arbeite nur nebenbei als verkäuferin da mir dies finanziell ausreicht. Jedoch bekomme ich von meinen Eltern aufgrunddessen viel Stress ab. Jedoch verstehen sie nicht das ich mich psychisch nicht in der Lage fühle, auf vollzeit-basis eine Ausbildung zu machen da ich mit diesem enormen arbeitsdruck nicht zurecht komme und es mir derzeit einfach nicht vorstellen kann, täglich so viele Stunden zu arbeiten. Die meisten assoziieren das leider mit Faulheit aber kennen mich als Mensch nicht bzw stecken nicht in meiner Haut und verstehen nicht mit was ich innerlich zu kämpfen habe. Meine Eltern stressen mich wirklich enorm und vergleichen mich sehr oft mit meinen Cousinen, die ihre Ausbildungen fast abgeschlossen haben. Und das verletzt stark mein Selbstwertgefühl weil meine Eltern das wirklich seit meiner Kindheit schon machen und ich davon mittlerweile extrem traumatisiert worden bin. " andere sind immer besser als ich egal was ich tue ". Dieser Gedanke ist tief in mir verankert und mir fehlt jegliche Kraft um dies zu überwinden und stecke echt tief in einem Loch drin.

Nun zu meiner Frage.. bin ich Schuld? Handle ich wirklich falsch ? Ich bin jemand die sehr ruhig ist, keine asozialen Dinge treibt, ich komme niemanden zur Last. Ich finanziere mich selbst soweit es geht und trotzdem bin ich nicht gut genug und vorallem was mein Status angeht. Ich habe meinen Eltern oft versucht zu erklären das ich psychisch nicht in der Verfassung bin dies und jenes zu tun und ich weiß das ich wirklich Zeit benötige. Aber trotz allem das ich mich gut genug einschätzen und meine Grenzen erfassen kann, gebe ich mir nach wie vor immer für alles die Schuld und sage mir selbst, es stimmt, ich holzkopf habe nichts erreicht und bin ein nichtsnutz, nicht so toll wie meine Cousinen.. und und und

Ich könnte noch so vieles schreiben und erzählen aber ich möchte mir einfach gewisse Meinungen zu der Sache abholen und benötige Rat

Beruf, Schule, Stress, Eltern, Karriere, Psychologie, Psyche
Wäre das moralisch verwerflich oder ganz normal?

Ich habe mich auf einen Job beworben, dort drei Gespräche geführt und dann schlussendlich das Angebot für die Stelle bekommen. Es spricht nicht zu 100% meinen Erwartungen, aber ist besser als mein jetziger Job. Ich hätte die Stelle eigentlich angenommen... ABER:

Ich habe mich vor längerem auf meine "Traumstelle" beworben und nie was gehört bis jetzt. Genau jetzt habe ich aber eine EInladung bekommen, die ersten beiden Gespräche bereits geführt und bekomme am Donnerstag Bescheid, ob ich nochmals eine Runde weiter bin. Die Endentscheidung fällt aber erst in ca. 1-2 Wochen.

Eigentlich hätte ich der ersten Stelle gestern zu- oder absagen sollen. Ich konnte es dann irgendwie noch bis heute verschieben, da hatte ich jetzt eben das zweite Gespräch bei den anderen. Ich habe denen gesagt, dass ich ein anderes Angebot habe und gefragt, ob sie mir bereits etwas sagen können, konnten sie aber nicht.

Jetzt überlege ich, die erste Stelle anzunehmen und dann halt womöglich direkt wieder zu kündigen, falls ich die andere Stelle bekomme. Ich fühle mich aber irgendwie nicht so wohl dabei, es ist nicht die feine Art. Diese Stelle jetzt aber abzusagen und dann von den anderen eine Absage zu bekommen wäre auch sehr blöd. Was soll ich tun?

Arbeit, Beruf, Job, Psychologie, Ethik, Moral, Stellensuche, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft

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